Granada

Granada

Die spanische Stadt Granada liegt im Süden von Andalusien. Sie ist eine der bekanntesten Hochburgen der andalusisch-maurischen Kultur. Die viertgrößte Stadt von Andalusien liegt am Fuße der Sierra Nevada, deren Berge bis knapp 3500 Meter Höhe reichen. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist zweifelsohne die Alhambra mit seinem Palast und dem maurischen Fort. Der kulturelle Reichtum mit maurischen, katholischen und jüdischen Einflüssen, macht die Stadt zu einem wichtigen kulturellen Zentrum Spaniens. Die Mauren, die mehr als 500 Jahre über den Süden Spaniens herrschten, prägten bedeutsam die Stadt. Unter der maurischen Herrschaft entwickelte sich die Stadt zusehends. Sie wurde zu einer reichsten Städte Europa. Der maurischen Alhambra-Palast im Herzen Andalusiens ist ein Zeitzeuge des damaligen Aufschwungs. Auch wenn die Mauren die spanische Stadt kulturell sehr prägten, bietet Granada weitere tolle Sehenswürdigkeiten. Ich habe für deine nächste Reise in die Kulturstadt 10 Ideen herausgepickt.

#1 Alhambra

Die Alhambra ist die auf dem Sabikah-Hügel liegende maurische Festungsanlage in Granada. Sie ist das am besten erhaltene Beispiel für den maurischen Stil innerhalb der islamischen Architektur und Kunst. Ihr Name kommt aus dem arabischen und bedeutet „die Rote“, wohl aufgrund der Farbe ihrer Mauern. Der Alhambra Komplex ist eine typische Kombination aus einer befestigten Oberstadt und einer separat befestigten Zitadelle für den Herrscher im Mittelalter.

Die erste Erwähnung des Burgberges „Ma’qil IIbira“ (Elvira-Festung) stammt aus dem 9. Jahrhundert während der Bürgerkriege. Zu der Zeit diente die Festung als Schutz bei Unruhen und Verteidigung in den Kriegen gegen das Kalifat von Córdoba. Im Laufe des 11. Jahrhunderts vervollständigten die Herrscher die Festung. 200 Jahre später wurde unter dem ersten maurischen Herrscher Mohammed I. auf dem Territorium der Alhambra die Nasridenpaläste gebaut, die als prachtvolle Residenz für die Nasridenkönige diente. Berühmte Teile der Burg sind der Myrtenhof, ein von einer Myrtenhecke umwachsenes Wasserbecken und der Löwenhof mit dem Löwenbrunnen, um den herum sich die Gemächer der Frauen befanden. Auch die unterschiedlichen Gärten mit den Wasserspielen sind außergewöhnliche Zeitzeugen einer kunstvollen Architektur, die in dieser Vollendung mit den Mauren untergegangen ist. Der Sommerpalast Generalife mit dem paradiesisch angelegten Garten, der vor allem seine Schönheit am frühen Morgen und am Abend entfaltet, wurde im 13. Jahrhundert im Osten der Alhambra errichtet.

Die Nasriden Dynastie endete im Jahr 1492. Die Spanier eroberten die Festungsanlage zurück, die von den katholischen Königen aus Spanien übernommen wurden. Sie bauten die Burg abermals nach ihren Vorstellungen zu ihrem Herrschaftssitz um. Die Umbauten hinterließen eine imposante Mischung aus der maurischen und spanischen Baukultur, die sich in der heutigen Alhambra wiederfinden. Heute umfasst der Alhambra Komplex umfasst eine Größe von 13 Hektar. Die Burg, dem ältesten Teil des Bauwerks, die vielen Nasridenpalästen sowie die majestätischen Gärten befinden sich auf dem Areal. 

Seit 1984 gehört die Alhambra zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Alhambra ist das Wahrzeichens der Stadt und ein absoluter Publikumsmagnet. Sie gilt als die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Europas.

Für den Besuch der Alhambra ist eine vorherige Reservierung unumgänglich. Spontane Besuche sind kaum möglich. Die Eintrittskarte solltest du daher frühzeitig (mindestens einen Monat) für deinen Besuch im Voraus online buchen. Bei der Buchung ist die Festlegung auf eine bestimmte Besuchszeit unerlässlich (Stand 2020). Je nachdem, was ihr euch alles anschauen wollt, unterscheiden sich hier die Ticketpreise: Alhambra General – 14€ (inklusive Alcazaba, Nasridenpaläste, Gärten Generalife) // Nasridenpaläste bei Nacht – 8€ // Gärten, Generalife und Alcazaba – 7€ // Gärten und Generalife bei Nacht – 5€ // Kinder unter 12 Jahren können die Alhambra kostenlos besuchen (das Kind benötigt trotzdem eine eigene Eintrittskarte).

Ich empfehle euch das Ticket Alhambra General. Mit dieser Eintrittskarte kannst du alle wichtigen und sehenswerten Abschnitte der Festung besichtigen. Für die begehrten Nasridenpaläste bekommst du eine feste Zugangszeit, die du auswählen kannst und unbedingt einhalten musst. Wer sich die Alhambra intensiv anschauen möchte, sollte mindestens 3 Stunden einplanen.

Besuchertipp: Die Nasriden Paläste der Alhambra sind auch in den Abendstunden geöffnet. Wie wäre es mit einem Besuch zum Sonnenuntergang. In der Hauptsaison kannst Du Dienstag bis Sonntag von 22:00 Uhr bis 23:30 Uhr sowie in der Nebensaison (November bis Februar) Freitag und Samstag von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr die Maurische Kultur bewundern.

Öffnungszeiten:

Montag bis Sonntag 08:30 bis 20:00 Uhr (Hauptsaison)
Montag bis Sonntag 08:30 bis 18:00 Uhr (Nebensaison)

Adresse: Alhambra de Granada, Calle Real de la Alhambra, 18009 Granada  


#2 Arab House Horno del Oro

Das Arab House Horno del Oro befindet sich im Herzen der Altstadt von Granada. Es wird auch Casa Morisca de la Calle Horno de Oro genannt und ist ursprünglich ein kleines Nasridenhaus mit nur einem Stockwerk. Das Nasridenhaus zählt zu den besterhaltenen Häusern der Morisken im Albaicin von Granada. Im 16. Jahrhundert ergänzten die Bauherren das Haus um ein zweites Stückwerk. Der historische Haupteingang mit seinen maurischen Bachsteinbogen wird heute nicht mehr genutzt. Er ist von außen mit seinen Elementen in einer Gasse noch zu bewundern. Der Eingang zu dem Haus erfolgt über einen modernen Anbau. Das Haus befindet sich in der Straße Horno del Oro, dem Stadtteil Axares.

Das Gebäude ist in der damaligen typischen Bauweise mit einem rechteckigen Innenhof errichtet. Im Innenhof befindet sich ein zentral angelegter kleiner Brunnen, an dem seiner Nord- und Südseite von zwei Portikus mit Nasridensäulen eingerahmt wurden. Die Haupträume des Nasridenhauses befindet sich hinter den zwei Portikus. Der Südraum im Obergeschoss ist in seinem ursprünglichen Zustand erhalten. Der ursprüngliche Stückbogen am Eingang, die Stollen an den Pfosten sowie die prächtige Holzrüstung zeigen die Symbole und Ornamente der damaligen Zeit.

Traditionell sind die Fenster und die Räume muslimischen Häuser zum Innenhof ausgerichtet. In dem Innenhof spielt sich das Familienleben ab. Funktionell diente der Innenhof für die Beleuchtung der angrenzenden Räume. Muslimische Häuser hatten keine nach außen gerichtete Öffnungen. Das Gebäude war daher hermetisch geschlossen und konnte die Privatsphäre der Familien bewahren. Mit der Aufstockung des Hauses im 16. Jahrhundert verlagerte sich der Hauptfamilienbereich in das Obergeschoss. Frauen- und Kinderzimmer fanden hier ihren Platz. Statisch musste das Haus wegen seiner Aufstockung befestigt werden. Die Längsseiten des Patios wurden mit gemauerten Pilastern ausgestattet. Die Ostseite ist durch einen offenen Galeriegang mit Balustraden ausgekleidet. Gotische Fundamente und Mudejar-Rüstungen runden die baulichen Änderungen ab. Die Westseite verstärkten die Bauherren mit gotischen Backsteinbögen.

Nach der Vertreibung der Mauren im 20. Jahrhundert diente das Haus für den Nachbarpferch. Der Staat erwarb das Objekt und restaurierte es. Heute steht das Haus in seinem ursprünglichen Zustand für Besucher offen.

Besuchertipp: Bist du mindestens 3 Tage in Granada, so lohnt sich die Granada Card 72h. Mit ihr ist der Eintritt inklusive. Neben dem Arab House Horno del Oro kannst du weitere 16 Sehenswürdigkeiten unter anderem die berühmte Alhambra, Catedral usw. besuchen. Die kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Granada ist für die Dauer der Gültigkeit ebenfalls inkludiert. Die Granada Card 72h kostet 43 Euro (Stand 2021). Für Kinder im Alter von 2 bis 11 Jahren ist die Granada Card für 10,50 Euro zu haben.  

Öffnungszeiten:

Montag bis Sonntag (01. Mai bis 14. September) 09:00 Uhr bis 14:30 Uhr
  17:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Montag bis Sonntag (15. September bis 30. April) 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Adresse: Calle Horno del Oro, 14, 18010 Granada


#3 El Bañuelo – das alte arabisches Badehaus

El Bañuelo – auch als arabisches Bad von Granada bezeichnet – ist das älteste arabische Bad (Hammam) in Andalusiens. Das Hammam ist ein geschichtsträchtiger Ort, indem du als Besucher in die besondere und edle Kultur der Mauren eintauchen kannst. Das arabische Dampfbad gehört zur der zivilen Architektur von Al-Andalus.  Das Gebäude wurde im 11. Jahrhundert zu Zeiten der maurischen Herrschaft errichtet. Die arabischen Bäder El Bañuelo oder die Bäder des Nogal (arabisch: Hammam al-Yawza) errichtet der jüdische Visir Ibn Nagrela zu Zeiten des Königs Zirden Badis Ibn Habas. Sie gelten als die wertvollsten Bäderhistorien in ganz Spanien. Das arabische Bad ist das älteste Bauwerke der maurischen Zeit. Es wurde mehrere Jahrhunderte vor der Alhambra errichtet und gilt als das am besten erhalten Gebäude der arabischen Badekultur.

Ein Badehaus zu der damaligen Zeit hatte unterschiedliche Funktionen und war wichtige Begegnungsstätte der Kultur von Al-Andalus. Die Bewohner der Stadt tauschen in dem Hammam Neuigkeiten und Meinungen aus. Ein Hammam war zugleich auch Schönheitssalon, ein Ort für Hygiene und Gesundheit. Bereits zur damaligen Zeit griffen die Anwohner auf Naturkosmetikprodukte zurück, um ihren Körper zu reinigen und zu pflegen. Darüber hinaus diente das Dampfbad auch als Reinigungsritual. Für ein Gebet muss man sauber und rein sein. Nicht umsonst finden sich arabischen Bäder in der Nähe von Moscheen.

Nachdem die Christen die Stadt wieder zurückeroberten und die Mauren vertrieben, rissen sie viele solcher Badehäuser ab. Sie dachten, dass solche maurischen Bäder als Bordelle dienten und es somit dem christlichen Glauben nicht entsprachen. Ein glücklicher Umstand bewahrte dieses Hammam vor seiner Zerstörung. Über dem Badehaus befand sich eine Wohnung, wodurch es von dem Abriss bewahrt blieb.

Das Konzept des arabischen Badehauses entspricht originalgetreu den römischen Thermen. Ein Innenhof hinter dem Eingang mit einem kleinen Teich, Vorhalle, Erfrischungsraum, zentraler Raum, warmer Raum, Einzelbäder und Heizkessel. Bedeutung haben vor allen drei Räume in dem Hammam. Es handelt sich dabei zunächst um den Erfrischungsraum, auch „kalte Zimmer“ genannt. Die Luft- und Wassertemperatur wurden in diesem Raum der jeweiligen Jahreszeit angepasst. Es folgt der etwas größere mit den verzierten Bögen „warme oder zentraler Raum“. Das wichtigste Zimmer ist jedoch der „heiße Raum“. Hier finden sich die echten Bäder. Verzierte Bögen, Säulen und mit Marmor ausgeschmückte Elemente lassen die dominierende Bedeutung erahnen. Die in der Decke sternförmigen Löcher hatten den Zweck das arabische Bad zu belüften und mit Licht zu versorgen. Aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung wurde das El Bañueo zum spanischen Kulturgut erklärt. Der reguläre Eintritt zu dem arabischen Bad kostet dich 2,50 Euro (Stand 2020).  

Tipp: Für das El Bañueo, Palacio de Dar al-Horra, Corral del Carbón und Casa Morisca ist das Kombiticket „Monumentos Andalusies“ für 5 Euro vor Ort erhältlich.

Besuchertipp: Am Sonntag ist der Eintritt zu dem arabischen Bad kostenfrei.  

Öffnungszeiten:

Montag bis Sonntag (01. Mai bis 14. September) 09:00 Uhr bis 14:30 Uhr
  17:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Montag bis Sonntag (15. September bis 30. April) 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Adresse: Carrera del Darro, 31, 18010 Granada, Spanien 


#4 Palacio de Dar al-Horra

Im Albaicin-Viertel von Granada befindet sich der Palaicio de Dar al-Horra. Der Palast wurde im 15. Jahrhundert errichtet und diente als Wohnhaus von Aixa la-Horra, der Frau von Muley Hacen und Mutter des letzten Emirs von Granda, Boabdil. Der nasridische Palast mit einen kunstvoll verzierten Ornamenten der Deckenstruktur ist Zeugnis der arabischen Baukunst. Der Dar al-Horra- Palast als „Haus der Ehrlichen“ ist in Alcazaba Cadim gelegen und war Teil des großen Palastes des Ziri-Königs Badis.

Nach der Vertreibung der Mauren durch die Christen diente es Hernando de Zafra zunächst als eigene Residenz. 1493 unternahm er den Versuch, aus dem Anwesen ein Dominikanerinnenkloster zu errichten. Sein Vorhaben scheiterte jedoch, so dass es 1507 zu einem bewohnten Franziskanerkloster umgebaut wurde. Es wird bis heute von den Klarissen genutzt.

Das Gebäude hat einen rechteckigen Innenhof. Ein kleiner nach Süden versetzter Pool ist im Zentrum des Innenhofs zu finden. Portiken zieren die Nord- und Südseite. Der Säulengang an der Nordseite besteht aus drei hufeisenförmigen Bögen auf Säulen. Die getäfelte Holzdecke ist mit geometrischen Figuren verziert. Eine große Kammer auf der Südseite wurde später als Kapelle genutzt. Nach dem Bau der späteren Kirche Santa Isabel la Real entfiel die kirchliche Funktion. Auf der Nordseite befinden sich mehrere Räume.  Über die Mittelachse des Gebäudes erstreckt sich ein Raum über beide Stockwerke, der nach außen ragt und als Aussichtspunkt (Miradour) dient. Ein Blick über die Zirid-Mauern aus dem 11. Jahrhundert hast du von der oberen Etage. Den Abschluss als drittes Stockwerk bildet der turmähnliche Abschnitt auf der nordöstlichen Seite.

Die alten muslimischen Formen und Teile seiner alten Nasridendekorationen überdauerten die Jahrhunderte und sind bis heute in einem sehr guten Zustand erhalten geblieben. In dem Stuck des Aussichtspunktes finden sich eingemeißelte Koraninnenschriften wie „Segen“, „Glück“, „Gesundheit ist ewig“ und „Beständiges Glück“. Die feierlichen Worte unterstreichen den privaten Charakter des Haues. Du kannst den früheren Glanz sogar noch heute entdecken, neben den prunkvollen Innenhof bietet auch die liebevoll angelegte Gartenanlage einen Ort und Ruhe zum Verweilen an.

Tipp: Du hast von dem Palacio einen guten Blick über die Stadt Granadas. Vom Wohnturm aus siehst du weite Teile der Innenstadt mit seinem historischen Stadtteil Albaicin.  

Öffnungszeiten:

Montag bis Sonntag (1. May bis 14. September) 09:00 Uhr bis 14:30 Uhr
  17:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Montag bis Sonntag (15. September bis 30. April) 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Adresse: Callejón Ladrón del Agua, 8, 18010 Granada, Spanien


#5 Kathedrale von Granada

Die Kathedrale von Granada liegt zentral im Herzen der Stadt. Sie ist neben der Alhambra das wichtigste Sehenswürdigkeit in der andalusischen Stadt. Die Santa Maria de la Encarnación de Granada – so der richtige Name – ruht auf den Resten einer Moschee. Die Kathedrale von Granada ist der Jungfrau der Inkarnation geweiht. Das Gebäude ist als Siegesmonument der Christen bei der Rückeroberung von den Mauren zu sehen, obwohl sie erst Jahrzehnte später errichtet wurde. Das Gotteshaus stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde zur Zeit der Renaissance errichtet. Die Bedeutung der Kathedrale in wird in ihren Abmaßen deutlich. Sie misst 115 Meter Länge und ist 67 Meter breit.

Das katholische Königspaar erteilten den Bauauftrag um 1501. Der ursprüngliche Entwurf geht auf den Architekten Enrique de Eags zurück, der auf gotische Elemente setzte. Die fünfschiffige Kirche ist ein deutliches Element der Gotik. Noch während des Baus des Gotteshauses wechselte knapp 25 Jahre später der Architekt. Der neue Baumeister Diego de Siloe favorisierte die italienische Renaissance. So wurde auf dem gotischen Grundriss Spaniens erste Kirche im Renaissance Stil errichtet.  

Besuchertipp: Unmittelbar neben der Kathedrale befindet sich die Capilla Real. Es handelt sich dabei um die Königliche Grabkapelle aus dem Jahr 1517. Das katholische Königspaar Ferdinand und Isabella, Juanna la Loca und Feilpe el Hermose ruhen hier in ihren Gräbern. Der Eintritt für die Capilla Real kostet ebenfalls 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Kinder bis 12 Jahre und Erwachsene über 65 Jahre genießen freien Eintritt. 

Eintrittspreise Standardticket 5,00 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt  

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 10:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Sonntag, Feiertag 15:00 Uhr bis 17:45 Uhr
geschlossen 25.12., 01.01.

Adresse: Calle Gran Via de Colón, 5, 18001 Granada, Spanien


#6 La Alcaicería

Der Alcaicería Markt in Granada ist eine Straße und zugleich der Große Basar der Stadt. Sein Ursprung geht auf den Seidenmarkt der Mauren zurück. In den vielen kleinen Straßen zwischen dem Plaza Nueva und Plaza Bib-Rambia boten die arabischen Händler Seide, Gewürze und andere wertvolle Produkte an. Die engen Gassen des Marktes waren das Handelszentrum der florierenden Stadt zu Zeiten der maurischen Besatzer. Der einzig verbliebene Teil des Marktes von Granada ist die Calle Alcaicería.

Die reichliche Geschichte Granadas mit seinem großen Basar ist dabei nicht zu übersehen. Bereits beim Durchschreiten des Torbogens mit seinen Verzierungen kannst du die vergangene Zeit des Aufschwungs erahnen. Die ursprüngliche Alcaicería geht auf die Zeit der arabischen Besatzer im 10. und 11. Jahrhundert zurück. Die Alcaicería war damals ein Basar. Die Nasriden boten auf diesem Markt ihre Waren an. Als die Mauren am Ende des 15. Jahrhundert vertrieben wurde, blieb die Alcaicería in ihrer Tradition erhalten. Der Name Alcaicería stammt aus dem römischen Sprachgebrauch. Al-Kaysar-ia bedeutet auf Arabisch „Haus des Ceasar“. Es war dem byzantinischen Kaiser Justinian zu verdanken, der den Arabern gestattete Seidenhandeln zu betreiben. Dem großen Kaiser zu Ehren benannten die Mauren die Straße: La Alcaicería.

1843 fiel der Basar einem großen Brand zum Opfer. Der Seidenmarkt und die anderen Straßen von Granada wurden dabei zerstört. Nach dem Brand wurde der Basar streng nach dem Vorbild des Originals wiederaufgebaut, jedoch war er dabei nur noch halb so groß wie vor dem Brand. Noch heute werden interessante und exotische Dinge in der kleinen Gasse mit seiner reichen Geschichte und wichtigen lokalen Kultur den Reisenden angeboten. Neben traditionell bemalter Keramik, verzierte Holzarbeiten und Buntglaslampen kannst du auch die typischen Souvenirs von Granada erwerben. Vorwiegend findest du in dem Basar von Granada viele kleine Souvenir- und Stoffläden. Sofern du etwas Außergewöhnliches suchst, dann solltest du die Kunsthandwerkstätten in der Straße aufsuche. Neben den traditionellen und modernen Deko-Objekten sind hier noch die Werkstätten für Silberschmuck angesiedelt. Jedes Silberschmuckstück ist sehr exklusiv und aus manueller Fertigung. Der Eintritt zum Alcaicería Markt ist kostenfrei.  

Öffnungszeiten Geschäfte:

Montag bis Sonntag 10:00 Uhr bis 20:30 Uhr
  10:00 Uhr bis 21:00 Uhr (August bis September)
geschlossen sonntags, 06. Januar bis 19. März

Adresse:  Calle Alcaicería, 18001 Granada  


#7 Corral del Carbón

Corral del Carbón – der ehemalige arabische Getreidemarkt Granadas. Das maurische Bauwerk wurde im Jahr 1336 zu Zeiten des Nasridenkönigs Yusuf I. erbaut. Ursprünglich trug das Gebäude den Namen Al-Funduq al-Gidida oder alhóndiga nueva – neuer Getreidemarkt. Der Corral del Carbón (deutsch: Kohlenhof) befand sich neben den Seidenmarkt, der Alcaicería, dem Suok in der Medina und der Hauptmoschee; dem heutigen Stadtteil Al Albaicin Granadas.

Der Corral del Carbón diente den maurische Händler als Lagerhaus, Getreidebörse und in Teilen auch als Herberge für die reisenden Händlerkarawanen. Das maurische Gebäude ist die einzige erhaltene Alhóndiga aus der Zeit der Nasriden in ganz Spanien.

Der Name „Kohlenhof“ stammt aus der Zeit der Rückeroberung durch die Christen. Zu der Zeit ließen sich nämlich die Kohlenhändler in den Räumlichkeiten nieder. Als der Steinkohlehandel immer weniger in dem Corral del Carbón wurde, kehrte der Kulturgedanke in das Gebäude ein. Ab 1593 sorgte ein Comedy-Theater für Unterhaltung sowie wurde es als Gemeindehaus genutzt. Im Jahr 1918 stellen die Behörden das Gebäude unter Denkmalschutz. Trotz Denkmalschutz verfiel das Gebäude zusehends und es drohte der Abriss. Der spanische Staat kaufte das Gebäude im Jahr 1933. Der berühmte Architekt und Archäologe Leopoldo Torres Balbas, dem die maurische Kunst und Geschichte am Herzen lag, übernahm die Restaurierung des Objektes. Aufgrund der besonderen Bedeutung für die Stadt und dem spanischen Staat wurde das Gebäude vollständig restauriert und im Jahr 2006 fertiggestellt. Heute ist der Corral del Carbón Sitz des Orchesters der Stadt Granada und Veranstaltungsort des Internationalen Musik- und Tanzfestivals.

Das Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss mit drei Stockwerken. Umlaufende Galerien mit Steinsäulen, Holzbalken und verzierte Fundamente öffnen sich zum Innenhof hin. Ein sehenswertes Element des Gebäudes ist der Eingangsbereich mit seinen beeindruckenden Stalaktitenkuppel (Muqarnas). Bei dem Eintritt durch einen hufeisenförmigen Torbogen in den Innenbereich wirst du von deinem architektonischen Kontrast überrascht: die reichverzierten Stalaktitengewölbe mit den Gipsornamenten und der Schlichtheit des Patios. Im Zentrum des Innenhofs steht ein Steinbecken mit zwei Wasserrohren. Die umliegenden Räume sind dem heutigen Zweck angepasst und werden vorwiegend als Büroräume vorgehalten. Kulturelle Aufführungen finden auch heute noch in dem Corral del Carbón statt. Im Sommer verwandelt sich der wunderschöne Innenhof in einen beliebten Schauplatz für Theateraufführen, Konzerte, Seminare oder für die traditionellen Flamenco-Shows. Die bekannteste Aufführung ist das Festival de Musica y Danza de Granda. Natürlich werden auch Jazz, Copla und Pop-Rock-Konzerte veranstaltet. Der Zugang zu dem Innenhof und Besichtigung außerhalb der Veranstaltungen ist kostenfrei.

Tipp: Für das El Bañueo, Palacio de Dar al-Horra, Corral del Carbón und Casa Morisca ist das Kombiticket „Monumentos Andalusies“ für 5 Euro vor Ort erhältlich.  

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 10:30 Uhr bis 13:30 Uhr
  17:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Samstag 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Sonntag geschlossen

Adresse: Calle Mariana Pineda, 21, 18009 Granada


#8 Puerta de Elvira & Calle Elvira

Granadas islamische Vergangenheit ist an vielen Ecken der Stadt anzutreffen. Neben der Alhambra und oder dem Generalife finden sich viele weitere Denkmäler in der Stadt. Ein historisches Erbe davon ist die Puerta de Elvira.

Die Puerta de Elvira galt zu Zeiten der maurischen Herrschaft als der wichtigste Zugang zur Stadt Granada und steht noch immer an der Plaza del Triunfo. Es ist der Grenzpunkt des bekanntesten Stadtviertels Albaycin und zugleich Eingang zum historischen Zentrum. Die Puerta de Elvira oder Arco de Elvira ist ein großer Torbogen aus hellem Backstein.

Die Puerta de Elvira, am Fuße der Monaita, war durch einen Mauer verbunden. Sie führte die Cuesta de Abarqueros hinauf. Der Torbogen wurde durch den Sultan Zirid im 11. Jahrhundert errichtet. Die Puerta de Elvira war mit zwei großen bogenförmigen Türen ausgestattet sowie war ein dazwischenliegender Innenhof vorhanden.

Die Bedeutung des Arco de Elvira hat sich im Laufe der Geschichte häufig gewandelt. Die wichtigste Veränderung gab es unter der Herrschaft von Yusuf I. zu Zeiten der Nasriden-Dynastie. Der Torbogen war dabei eine autonome Festung mit vier Türmen. Aufgrund der Bedeutung und seiner Größe war es das Haupttor der Stadt Granada. Es diente als Hauptpost und zur Zollkontrolle. Selbst ein muslimischer Friedhof befand sich in der Nähe des Torbogens.

Der äußere Bogen aus der Zeit der Nasridenherrschaft ist bis heute erhalten. Baulich wird der Torbogen durch zwei Stampflehmtürme begrenzt. Auf den Stampflehmtürmen sind die Zinnen komplett ausgeprägt. Das Widerlager an der Nordseite besticht mit seinen drei Backsteinbögen und tragen entsprechend den Gang. Der Torbogen als Hufeisenbogen besteht aus Voussoirs mit Sandsteinplatten, einem Archivolt und abgeschrägten Steinpfosten.

Unweit der Puerta de Elvira befanden sich die arabischen Bäder von Hernando de Zafra oder Casa de las Tumbas. Sie waren die wichtigsten öffentlichen Bäder in der Nachbarschaft im 13. und 14. Jahrhundert.

Seit 1896 ist der Puerta de Elvira ein spanisches Nationaldenkmal und zugleich Welterbestätte. Das Bauwerk wurde im Lauf des 20. Jahrhunderts mehrfach restauriert. Seit 2001 existiert ein Interventionsprojekt an den Türen und den angrenzenden Wänden des Torbogens.

Von der Puerta de Elvira verläuft die bei den Touristen beliebte Straße der Stadt: die Calle Elvira. Die Calle Elvira ist eine sehr lange Straße. Sie endet an der Plaza Nueva in unmittelbarer Nähe zur Alhambra. Diese Straße war bereits zu Zeiten der Nasridenherrschaft eine Hauptverkehrsader der alten Medina. Die Straße verband den Fluss Darro mit dem Ausgang der Stadt. Die Straße mit seinen vielen Bars und Tapas ist heute ein bedeutender Anziehungspunkt bei den vielen Besuchern der Stadt. Der arabische Name bab-Ilvira bezieht sich auf die Medina Elvira. Sie war einst eine bedeutende muslimische Stadt und lang 10 km östlich von der Puerta de Elvira. Die Stadt Medina Elvira wurde um 1020 jedoch aufgegeben. Auch wenn die Stadt bereits vor mehr als 100 Jahre aufgegeben wurde, lebt der Name in Granada auch heute noch weiter.  

Öffnungszeiten:

Montag bis Sonntag 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr

Adresse: Puerta de Elvira, Plaza del Triunfo, 19, 18010 Granada 


#9 Basilica de San Juan de Dios

In jeder geschichtsträchtigen Stadt finden sich Kirchen oder Kapellen. Die vielleicht Interessanteste der Stadt Granada ist die Basilica de San Juan de Dios. Die barocke Kirche der Stadt Granada ist dem Schutzheiligen der Stadt „San Juan de Dias“ (deutsch: Johannes von Gott) geweiht. Das herrliche Baudenkmal wurde vom Architekt Fray Alonso de Jesús y Ortega in der Zeit von 1737 bis 1759 errichtet und liegt im Zentrum der Stadt an der Calle San Juan de Dios. Die Kirche öffnete offiziell am 27. Oktober 1959 ihr Gotteshaus. Der vollständige Titel der geweihten Kirche lautet: Tempel der Unbefleckten Empfängnis Unseren Lieben Frau vom Heiligen Orden der Hospitalität Unseres Vaters, des Heiligen Johannes von Gott.

Die Kirche ist ein authentisches Juwel barocker Kunst Granadas in der Zeit nach der maurischen Herrschaft. Typisch für die in der Zeit errichteten Kirchen ist der Grundriss eines lateinischen Kreuzes. Die Kirche besteht aus einem Hauptschiff mit zwei Seitenkapellen, Kreuzgang, Hauptkapelle und Chorgang.

Die Frontfassade zeichnet sich durch die zwei Spitztürme sowie den drei Nischen aus. Die drei Nischen symbolisieren die wichtigsten Momente im Leben Johannes von Gott. An der Kirche grenzt ein kleines Krankenhaus an, das vom Johannes von Gott ebenfalls gegründet wurde. Eine wichtige Tätigkeit in seinem Leben war die Pflege von kranken Menschen.

Die Kirche wirkt von außen ehr unscheinbar. Sofern Du die Kirche betrittst, wirst du die goldverzierte Kunst entdecken. Die Goldtöne dominieren auf vielen beeindruckten Statuen, Malereien, Holzschnitt, auf der großen Orgel sowie auf dem Altar.

Sehenswert sind die Retabel der Kapelle und des Kreuzganges sowie die Fresken von Diego Sánchez Sarabia. Die prächtigen Altarbilder besonders das Hauptaltar sind von großer Schönheit geprägt. In der Hauptkapelle ruhen die sterblichen Überreste des Johannes von Gott in einem Ankleidezimmer in einer silbernen Urne.

Der Eintritt in die Kirche beträgt 6 Euro. Besucher ab 65 Jahre zahlen ermäßigt 5,50 Euro; Kinder von 12 bis 18 Jahre entrichten 5 Euro.  

Besuchertipp: Kombiniere deinen Besuch mit dem Kloster „Monasterio de Jerónimos“. Das Kloster befindet sich in nur 100 Meter Entfernung zur Kirche.  

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Sonntag 13:30 Uhr bis 19:00 Uhr

Adresse:  Calle San Juan de Dios, 12, 18001 Granada 


#10 Cartuja von Granada – Monasterio de la Cartuja

Das Monasterio de la Cartuja (offizieller Name: Monasterio de Nuestra Señora de la Asunción) ist ein geweihtes Kloster unseren Lieben Frau Maria Himmelfahrt auf einem nördlichen Hügel von Granada. Es befindet sich am Stadtrand und liegt ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt. Das Kloster wurde im Jahr 1506 von Gonzalo Fernández de Córdoba y Aguilar errichtet. Mit der außergewöhnlichen Ausstattung und dem reich verzierten Interieur im Barockstil gilt das Bauwerk als eines der am schönsten verzierten Klöster Spaniens. Stilelemente der Gotik und Renaissance prägten ebenso das Gebäude. Erst 300 Jahre später im 18. Jahrhundert vollendeten die Architekten das Kloster.

Dabei hat die Außenansicht des Klosters einen ehr schlichten Charakter. Hinter der gewaltigen Renaissance-Tür im Eingangsbereich öffnet sich ein Patio. Von dem Innenhof führen verschiedene Treppen zu den üppig gestalteten Räumen des Konvents: Kirche, Sakristei, Kreuzgang, Kapitalsaal, Kapelle De Profundis und Refektorium.

Die Kirche des Klosters repräsentiert sich in einem typischen Grundriss des Augustinerordens. Sie ist mit überbordenden Dekoration das Barock des 17. Jahrhunderts verziert. Markant für die Zeitepoche ist die vielfarbige Gestaltung des Altars und die dortigen Bilder von Bocanergra und Sánchez de Cotán. In der Kirche finden sich beeindruckende Bildhauereien aus Marmor und Gemälden vom Karthäusermönch de Cotán. Die Kuppel des Sagrario zieren Malereien des Künstlers Antonio Palomino. Hinter dem Altar befindet sich das Sagrario (Sakramentshäuschen) mit dem Allerheiligsten: ein Baldachin aus Lanjarón Marmor. Farbenfrohe Stuckarbeiten zieren das Tabernakel hinter dem Allerheiligsten.

Beeindruckende weiße Wände dominieren in der Sakristei. Der in Rot gehaltene Marmoraltar von San Bruno rundet das Gesamtbild der Sakristei ab. In den Adern des Marmors sind übrigens verschiedene Figuren versteckt: Ein Hund, ein Fisch und eine Spanierin. Der Kreuzgang wartet mit seinen schönen Gewölben und unzähligen Säulen auf. Von hier erreichst du das Refektorium und den Kapitalsaal. Im Refektorium befinden sich weitere Werke des Malers Juan Sánchez de Cotán. Das schönste von ihm ist das Heilige Abendmahl.

Das Kloster beherbergte bis 1835 die Gemeinschaft der Kartäuser. Die Mönche lebten als Eremiten und folgten einer strengen Lehre. Sie widmeten ihr Leben den Gebeten und legten ein strenges Schweige- und Fastengelübde ab.

Der Eintritt kostet 5,00 Euro. Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt frei. Studenten bis 25 Jahre zahlen ermäßigt 3,50 Euro.  

Öffnungszeiten:

Montag bis Sonntag 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr
geschlossen 25.12., 01.01.

Adresse: Paseo de Cartuja, 18011 Granada


#11 Traditionelles spanisches Fastfood

Hast du schon einmal das spanische Fastfood probiert? Preiswert und eine große Auswahl an Speisen, so könnte man das Lokalkette „100 Montaditos“ beschreiben. Spanische Mini-Baguettes oder Brötchen bekommst du in dieser Fastfoodkette bereits 1 Euro. Salate, Vorspeisen und auch Getränke stehen ebenfalls zur Auswahl.

Sofern du das schmackhaften Fastfood einmal ausprobieren möchtest, gehst du wie folgt vor: An den Tischen befindet sich ein Schreibblock und Stift. Wähle dabei aus der beiliegenden Speisekarte die Nummern und Anzahl auf den Schreibblock deiner Speisen und Getränke. Vergiss dabei nicht deinen Namen auf dem „Bestellschein“ zu schreiben.

Nach deiner Auswahl reichst du sie der/dem Mitarbeiter/in, bezahlst deine Bestellung und wartest einen Moment. Dein Name wird dann später aufgerufen und du kannst deine frisch zubereiteten spanischen Baguettes genießen.

Damit du ein Lokal in Granada einfacher finden kannst, habe ich dir einmal drei zur Auswahl vorbereitet. Calle Acera Del Darro, 24, 18005 Granada // Camino De Ronda, 114, 18004 Granada // Bulevar De Samuel Billy Wilder, s/n, 18197 Pulianas, Granda  

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