Rom

Rom

Rom bietet viel für einen jeden Besucher. Aufgrund der Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und interessanten Plätzen, Straßen oder auch Stadtvierteln kann man schnell den Überblick verlieren.

 

#1 Kolosseum

Eines der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt Rom ist das Kolosseum. Es ist das größte jemals im antiken Rom erbaute Amphitheater. Aufgrund seiner imposanten Bauweise wird es auch als das Wahrzeichen der Stadt Roms bezeichnet.

Mitten im Herzen Roms zieht es zu jeder Jahreszeit Millionen von Touristen aus aller Welt an. Wer Rom einen Besuch abstattet, kommt zwangsläufig nicht umhin, das beeindruckende Bauwerk, welches zwischen 72 und 80 nach Christus erbaut wurde, zu bestaunen. Auf der Nordseite des architektonischen Meisterwerks kann man noch sehr gut die ersten drei Stockwerke erkennen. 80 Arkaden, bestehend aus Halbsäulen, lassen dem Interessierten erahnen, wie die damaligen Ingenieure ein so beeindruckendes Bauwerk errichteten.

Wollt ihr nicht stundenlang in der Hochsaison – selbst in der Nebensaison ist ein Anstehen unumgänglich – in der Schlage für ein Ticket (Ticketpreis: 12 Euro, Stand März 2019) anstehen, holt euch einfach vorab den Roma Pass. Ihr könnt den Roma Pass online buchen und bei eurer Ankunft am Flughafen direkt vor Ort, so wie ich es bei meinem Besuch praktizierte, abholen. Mit dem Roma Pass könnt ihr am speziellen Ticket Counter des Kolosseums eure Eintrittskarte abholen. Kostenfrei ist der Eintritt mit dem Roma Pass, wenn es nach Aktivierung des 48-Stunden Roma Pass um die erste Attraktion bzw. um eines der ersten beiden Sehenswürdigkeiten beim 72-Stunden Roma Pass handelt.

Die Wartezeiten verkürzen sich erheblich und beliefen sich bei mir auf ca. 5 Minuten. Natürlich sei angemerkt, dass seit März 2019 ein sogenannter Zeitslot für euren Besuch im Kolosseum erforderlich ist. Den Zeitslot könnt ihr ebenfalls vorab online buchen. Es fällt dabei eine Reservierungsgebühr von 2 Euro an. Die Ordner an der Einlasskontrolle achten dabei penibel genau darauf, dass ihr auch nur zu dem gebuchten Zeitslot in das Kolosseum gelangt. Ich war 15 Minuten zu früh vor Ort. Also hieß es für mich: Warten.

Der Platz um das Kolosseum ist als eine reine Fußgängerzone ausgewiesen. Es empfiehl sich daher, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Ihr erreicht das Kolosseum mit verschiedenen Buslinien (03, 75 oder 117), Straßenbahn (Linie 3 und 8) oder mit der Metro Linie B. Neben den inkludierten Eintritt zum Kolosseum, erhaltet ihr auch eine berechtigte Nutzung von Bus, Straßenbahn und Metro für die Dauer der Gültigkeit eures Roma Pass in der Hauptstadt Italiens. Für eine entspannte Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel greift ihr daher am besten auf den Roma Pass zurück, so dass ihr nicht für jede Fahrt Einzelfahrscheine kaufen müsst.

Öffnungszeiten:

letzter Oktobersonntag bis 15. Februar 08:30 Uhr bis 16:30 Uhr
16. Februar bis 15. März 08:30 Uhr bis 17:00 Uhr
16. März bis letzten Samstag im März 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr
letzter Sonntag im März bis 31. August 08:30 Uhr bis 19.15 Uhr
01. September bis 30. September 08:30 Uhr bis 19:00 Uhr
01. Oktober bis letzter Oktobersamstag 08:30 Uhr bis 18:30 Uhr

Adresse:           Piazza del Colosseo, 1, 00184 Roma RM


#2 Forum Romanum mit Palatin Hügel

Unmittelbar neben dem Kolosseum befindet das älteste römische Forum. Es war Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und ebenso religiösen Lebens der antiken Stadt. Das Forum liegt in einer Talsenke zwischen den drei Stadthügeln Kapitol, Palatin und Esquilin. Es stellt die größte und bedeutendste Grabungsstätte des antiken Roms dar. Zu seiner Hochzeit bildete das Forum Romanum ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens von Rom. Markplätze, Basiliken, Tempel und auch Läden standen den Einwohnern und Besuchern offen.

Vom Forum Romanum aus erklimmt ihr den Palatin Hügel, der auch nur Palatin oder Palatino genannt wird. Er ist die eigentliche Geburtsstätte von Rom. Hier siedelten sich die ersten Bewohner im römischen Reich an, bauten Hütten und kleine Häuser, noch bevor das Forum Romanum, welches ursprünglich ein sumpfiges Tal war, sich zum Zentrum Roms entfaltete. Schon während der römischen Republik entwickelte sich der Palatin zu einer bevorzugten Wohngegend. Adlige wie Augustus hatten hier ihren Wohnsitz.

In einer Höhe von 51 Metern genießt ihr vom Palatin Hügel die Aussicht über das Forum Romanum, erblickt in der Ferne das Kolosseum und schaut auf das Monumento a Vittorio Emanuele II. Der Palatin ist einer der Aussichtspunkte, von dem ihr Rom von oben betrachten könnt.

Das Forum Romanum mit dem Palatino erreicht ihr für den östlichen Eingang mit der Metro B Linie (Haltestelle „Colosseo“) oder mit der Tram 3 (Haltestelle „Colosseo“). Der östliche Eingang wird von den meisten Besuchern genutzt. Ein zweiter Eingang, der weniger stark frequentiert ist, befindet sich westlich an der Piazza Venezia. Hier hält die Tram Linie 2 und mehrere Buslinien (40, 46, 62, 63, 64, 70, 119).

Für einen Eintritt gilt das Kombiticket von Kolosseum und Forum Romanum (12 Euro Eintrittspreis, Stand März 2019). Wer sich bereits für den Roma Pass entschieden hat, für den ist der Eintrittspreis inklusive sofern ihr bereits das Kolosseum besuchtet oder es noch vorhabt. Ihr müsst nicht unbedingt das Kolosseum und Forum Romanum an einem Tag besucht. Ich habe beide Sehenswürdigkeiten entspannt an zwei aufeinanderfolgende Tage besucht und konnte mit dem Roma Pass an den Warteschlagen vorbeigehen. So sparte ich viel Zeit, die ich für die weiteren Besichtigungen der vielen Highlights in Rom nutzte.

Öffnungszeiten:

letzter Sonntag im Oktober bis 15. Februar 08.30 Uhr bis 16.30 Uhr
16. Februar bis 15. März 08.30 Uhr bis 17.00 Uhr
16. März bis letzter Samstag im März     08.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Letzter Sonntag im März bis 31. August 08.30 Uhr bis 19.15 Uhr
1. September bis 30. September 08.30 Uhr bis 19.00 Uhr
1. Oktober bis letzter Samstag im Oktober 08.30 Uhr bis 18.30 Uhr

Adresse:           Via della Salara Vecchia, 5/6, 00186 Roma RM


#3 Petersdom mit Petersplatz und Kuppel

Der Vatikan – besser bezeichnet als Vatikanstaat – ist eng mit der Stadt Rom verbunden. Es ist der Sitz des Papsts und Zentrum der römisch-katholischen Kirche. Gern wird der Vatikanstaat mit dem Petersdom assoziiert. Der vor dem Eingang des Petersdoms liegende Petersplatz untermalt die prächtige Bauweise der Kirche. Auf beiden Seiten verlaufen bogenförmig aufgereihte Säulengänge mit jeweils 4 Säulenreihen, die zum Petersdom zulaufen. Auf den Brüstungen der Kolonnaden sind 144 überlebensgroße Heiligenstatuen aufgebahrt. Mittig des Petersplatzes steht ein 25 Meter hoher Obelisk, zu dessen Fuß im gepflasterten Boden die jeweiligen Himmelsrichtungen die Orientierung bieten. Zu den Zeiten der öffentlichen Predigt des Papstes insbesondere zu seiner Osteransprache ist der Petersplatz mit vielen Gläubigen, Neugieren und Besuchern gefüllt.

Der deutschsprachige Ausdruck Petersdom bezeichnet im Original die Basilika Sankt Peter im Vatikan in Rom. Die Basilika ist die Memorialkirche des Apostels Simon Petrus, die im Jahr 1506 ihren Baubeginn hatte. Der Petersdom mit seiner architektonischen Höhe von 137 Meter ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten im Vatikan bzw. Rom. Mehr als 5 Millionen Menschen besichtigen den Petersdom, was die Kirche zu einer der meistbesuchten Orte der Welt macht. Es ist daher ein Muss für alle Touristen, die die ewige Stadt besuchen. Für den Besuch der Kirche gelten einige Benimmregeln. Ihr verhaltet euch leise im Petersdom, tragt entsprechende Kleidung (Schultern und Knie müssen bedeckt sein) und verzichtet für den Moment auf eure Kopfbedeckung.

Aufgrund der weltweiten Popularität der Basilika ist immer mit einem hohen Besucherandrang – der Besucherstrom reißt auch in der Nebensaison nicht ab – zu rechnen. Spezielle Tickets in Kombination mit einem Audioguide (behindertengerechter Zutritt wird garantiert) empfiehlt es sich daher im Vorfeld online zu buchen. Ihr umgeht damit die Warteschlage und spart euch damit wertvolle Zeit. Bis zu 4 Stunden Wartezeit in der Hauptsaison, um die Sicherheitskontrolle (ähnlich streng wie an einem Flughafen) zu passieren, sind keine Seltenheit.

Ein kleines Highlight hält die Kuppel des Petersdoms für euch bereit. Rechtsseitig geht ihr am Haupteingang der Basilika vorbei und findet den Zugang zur Kuppel vor. Ihr steigt in einer Höhe von bis zu 117 Meter auf und erlebt einen grandiosen Rundumblick über den Vatikan und Rom. Wer sportlich unterwegs ist, nimmt den kompletten Aufstieg von 551 Stufen in Angriff. Es besteht natürlich ebenso den ersten Teil des Aufstiegs mittels Fahrstuhl um 231 Stufen zu verkürzen.

Der zweite Teil (hier: 320 Stufen) müssen zu Fuß erklommen werden (ein behindertengerechter Zutritt steht nicht zur Verfügung). Wer bereits schon zuvor an der Sicherheitskontrolle zum Eintritt in den Petersdom anstand, muss sich hier ebenfalls gedulden. In der Regel steht ihr hier ca. 60 bis 90 Minuten an. Die Eintrittskarte (10 Euro bei Nutzung Fahrstuhl, 8 Euro für Aufstieg über Treppe) erwerbt ihr an einen kleinen Ticketschalter vor Ort. Die Bezahlung kann nur in bar erfolgen. Kartenzahlung wird nicht angeboten.

Eine erhebliche Zeitersparnis (Ich habe in Rom die Zeitersparnis wirklich schätzen gelernt) erlangt ihr mit einem zuvor online erworbenen Ticket. Mit dem Ticket habt ihr neben dem bevorzugten Eintritt zum Petersdom ebenfalls bevorzugten Zugang zum Aufstieg zur Kuppel vom Petersdom sowie ein englischsprachiger Audioguide.

Für die Anreise zum Vatikan empfiehlt es sich, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Mit einem gültigen Roma Pass ist die kostenfreie Nutzung inklusive. Metro Linie A führt euch über Station Ottavio / San Pietro oder an der Haltestelle Metro Cipro ans Ziel. Die Tram mit der Linie 16 stoppt an der Piazza Risorgimento. Der Bus bringt euch mit der Linie 40 an der Haltestelle Piazza Pia bei der Engelsburg zum Petersdom, für die Linie 23 bietet sich die Haltestelle Via Leone IV bei den Vatikanischen Museen an.

Öffnungszeiten Petersplatz:

Montag bis Sonntag 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr

Öffnungszeiten Petersdom:

Montag bis Sonntag 01.Oktober bis 31.März 07:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  01.April bis 30.September 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Öffnungszeiten Kuppel Petersdom:

Montag bis Sonntag 01.Oktober bis 31.März 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  01.April bis 30.September 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Adresse:           Piazza San Pietro, 00120 Città del Vaticano, Vatikanstadt


#4 Vatikanische Museen

Die Vatikanischen Museen stellen neben dem Petersdom eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit im Vatikan dar. In den Vatikanischen Museen beherbergt der Vatikan seine Kunstsammlung. Sie zählt zu den bedeutendsten der Welt. 4 Millionen Menschen besuchen jährlich die Museen. In den Abteilungen sind die Kunstschätze in den Palästen des Vatikans untergebracht. Als die bekanntesten Räume gelten die Sixtinische Kapelle und die Stanzen des Raffaels. Das Gregorianisch-Ägyptische Museum, Gregorianisch-Etruskische Museum, Museum für klassische Antike, Vatikanische Pinakothek und das Historische Museum runden den Umfang der Vatikanischen Museen ab.

Die Sixtinische Kapelle wurde zwischen 1475 und 1483 erbaut. Als Namenspatron gilt Papst Sixtus VI.  Namhafte Künstler wie Michelangelo, Botticelli, Perugino und Signorelli wirkten bei der Gestaltung des Inneren mit. Die Fresken an der Südwand zeigen bekannte Szene aus dem Alten Testament. Die Nordwand bebildert Szenen aus dem Leben Jesu. Das Fresko mittig interpretiert das Jüngste Gericht von Michelangelo. Auf ihr werden Szenen des Alten Testaments bebildert. Neben der künstlerischen Faszination dient seit 1878 die Sixtinische Kapelle als Ort des Konklaves. Im Fall eines Sede Vacante wird ein Nachfolger für einen verstorbenen Papst gewählt. Ein erfolgreicher Wahlgang wird mittels weißen Rauchs, ein nicht erfolgreicher Wahlgang hingegen mittels schwarzen Rauchs, der aus dem Schornstein aus der Sakristei der Sixtinischen Kapelle aufsteigt.

Die Stanzen des Raffaels interpretieren sich in vier Räume des Vatikanpalastes. Papst Julius II. gilt als der Auftraggeber an Raffael. Die Räume gliedern sich nach den Hauptthemen der Gemälde: Sala di Constantino, Stanza d’Eiodoro, Stanza della Segnatura sowie Stanza dell’Incendio di Borgo.

Da die Kunstsammlungen des Vatikans jährlich von mehreren Millionen von Menschen besucht werden, empfiehlt es sich im Vorfeld online seine Eintrittskarte zu erwerben (behindertengerechter Eingang ist vorhanden). Ich habe die Annehmlichkeit des Vorverkaufs genossen und konnte ohne Anzustehen (Wartezeiten von ca. 4 Stunden sind keine Seltenheit), die Exponate auf mich wirken lassen.

Für die Anreise zu den Vatikanischen Museen empfiehlt es sich, auf den öffentlichen Nahverkehr zurückzugreifen. Mit einem gültigen Roma Pass ist die kostenfreie Nutzung inklusive. Die Metro Linie A führt euch über Station Ottavio / San Pietro oder an der Haltestelle Metro Cipro ans Ziel. Die Tram mit der Linie 16 stoppt an der Piazza Risorgimento. Mit der Buslinie 23 erreicht ihr die Haltestelle Via Leone IV, die sich unmittelbar  an den Vatikanischen Museen befindet.

Hinweis: Die Sicherheitsbestimmungen werden sehr streng ausgelegt. Fotografieren ist nur ohne Blitz und ohne Stativ gestattet. In der Sixtinischen Kapelle ist fotografieren strengsten untersagt. Größere Gegenstände wie Taschen oder Schirme (Ausnahme bildet bspw. der Gehstock) müssen an der Gardegrobe abgegeben werden. Am Ausgang erhält man sein Gepäck kostenlos zurück.

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  (letzter Einlass 16:00 Uhr)
Sonntag geschlossen

Adresse:           Viale Vaticano, 00165 Roma RM


#5 Pantheon

Bei dem Pantheon handelt es sich um eine Kirche. Im 2. Jahrhundert errichtet, gilt das Bauwerk als eines der besterhaltene Sehenswürdigkeit Roms aus der Antike. Es besteht aus einem kreisförmigen Hauptbau und einem tempelartigen Vorbau auf der Nordseite. Kaiser Hadrian ließ das Pantheon in der heutigen Form errichten.

Die Kuppel des Bauwerkes galt bis in die Neuzeit mit einem Durchmesser sowie Höhe von jeweils 44 Metern als die größte Kuppel der Welt. Im Ursprung diente das Pantheon als Tempel, welches im Jahr 609 zur Basilika di Santa Maria ad Martires geweiht wurde. In der Mitte der Kuppel ist eine Öffnung vorhanden. Bei Sonnenschein und zu bestimmter Tageszeit wirkt der Lichtschein, der durch die Öffnung ins Gebäudeinnere fällt, fast schon mystisch und zieht die Besucher voller Ehrfurcht in ihren Bann. Die Nordseite beeindruckt mit seinen 16 aus Ägypten stammenden korinthischen Säulen. Sie haben einen Durchmesser von 1,5 Meter und wiegen 60 Tonnen. Die Aneinanderreihung der Säulen dient dazu, das gewaltige Giebeldreieck des römischen Pantheons zu tragen. Eine 6 Meter hohe Bronzetür lässt die phänomenale historische Innenarchitektur bereits vor Betreten der Kirche erahnen.

Der Eintritt in das Pantheon ist kostenlos. Aufgrund des hohen Andrangs kann es zur Hauptsaison zu Wartezeiten kommen. Wer früh am Pantheon erscheint, genießt den recht leeren Innenraum der Kirche. Im Verlauf des Tages füllen sich die Kirche und der Vorplatz mit den vielen Besuchern.

Für den Besuch der Basilika gilt natürlich wieder, dass ihr euch leise verhaltet, entsprechende Kleidung (Schultern und Knie müssen bedeckt sein) tragt und für den Moment auf eure Kopfbedeckung verzichtet.

Das Pantheon befindet sich im historischen Stadtkerns Rom, sodass eine Anreise mit der Metro nicht möglich ist. Ihr könnt daher mit dem Bus über die Corso Vittorio Emmanuele II an der Haltestelle Argentina (Buslinie 30, 40, 46, 62, 64, 70, 81, 87) anreisen. Mit dem gültigen Roma Pass ist die Nutzung der städtischen Buslinien kostenfrei. Von der Bushaltestelle erreicht ihr in 5 Gehminuten das Pantheon.

Hinweis: Fotografieren ist in der Kirche ohne Stativ und ohne Blitzlicht erlaubt. An den Feiertagen um 10:30 Uhr und an Samstagen um 17:00 Uhr wird der Gottesdienst in der Basilika abgehalten. Zu dieser Zeit ist den Besuchern Roms der Zutritt zur Kirche nicht gestattet.

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 09:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Sonntag    09:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Feiertag 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Adresse:           Piazza della Rotonda, 00186 Roma RM


#6 Engelsburg

Die Engelsburg in Rom ist nur wenige Gehminuten vom Petersplatz entfernt. Im Italienischen wird sie auch als Castel Sant’angelo oder Mausoleo di Adriano bezeichnet. Ursprünglich diente die im Jahr 139 erbaute Engelsburg als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian und seinen Nachfolgern. Im Laufe der Zeit wurde sie zu einer Kastellburg umgebaut. Seit 1906 sprachen die verschiedenen Päpste der Engelsburg seinen bis heute andauernden Zweck eines Museums zu. Historisch wertvoll ist neben der Engelsburg auch die Engelsbrücke, die zentrisch auf den Eingang des Museums zuläuft.

Der Bau der Engelsbrücke – auch als Pons Aelius Hadrianus oder Aurelisbrücke bezeichnet – fand bereits vor der Engelsburg im Jahr 133 seinen Ursprung. Die Engelsbrücke ist eine Steinbrücke über den Fluss Tiber in der Altstadt Roms. Die Engelsstatuen der Engelsbrücke sind nicht Grund sondern die Folge der Namensgebung. Zehn prachtvolle Engelsstatuen, die im Barockstil von Gian Lorenzo Bernin und Schülern geschaffen wurde, säumen den äußeren Rand der Brücke. Über die viele prachtvollen Exponate im Castel sowie die Engelsburg selbst können die Besucher Geschichte einatmen. Mein persönliches Highlight bei dem Besuch war die Terrasse und Aussichtsplattform von der Engelsburg. Auf dem Weg zum höchsten Punkt der Engelsburg führt sie die Besucher an einem kleinen Café innerhalb der Engelsburg vorbei. Wer einen günstigen Platz findet, kann bei dem Lieblingsgetränk der Italiener den Ausblick auf das historische Zentrum genießen.

Nachdem man die vielen Stufen erklommen (eine behindertengerechter Aufstieg ist nicht vorhanden) hat, wird einem Besucher der herrlicher Blick über den Dächern der Altstadt Roms mit dem Petersdom oder Vittorio Emmanuele II entgegengebracht.

Der Eintritt zur Engelsburg beläuft sich auf 14 Euro (ermäßigt 7 Euro). Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei. Wie bei vielen Sehenswürdigkeiten in Rom ist am 1. Sonntag des Monats der Eintritt für alle Besucher frei. Beachtet dabei, dass an solch einem Tag mit wesentlich erhöhtem Besucherandrang zu rechnen ist. Ich habe es an einem solchen 1. Sonntag einmal probiert und muss (fast) davon abraten. Die Wartezeiten für den Zutritt sind für meine Verhältnisse einfach zu lang.

Für die Besucher mit einem Roma Pass bieten sich daher die anderen Wochentage an. Mit einem gültigen Roma Pass kannst du an der Warteschlange vorbeigehen und erhältst bevorzugten Einlass. Je nach Gültigkeit deines Roma Pass (48 Std oder 72 Std) ist der Besuch, sofern die Engelsburg bspw. bei einem 72 Stunden Roma Pass eines deiner ersten beiden Sehenswürdigkeiten ist, inklusive und damit kostenlos. Ansonsten gewährt dir der Roma Pass einen rabattierten Eintrittspreis.

Habt ihr keine Unterkunft in der Nähe gebucht, reist ihr mit der Metro Linie A an. Von der Metro Haltestelle Ottaviano seid ihr in wenigen Gehminuten an der Engelsburg. Eine Metro Station in unmittelbare Nähe der Engelsburg ist leider nicht vorhanden. Zu Fuß erreicht ihr vom Petersdom kommend das Castel Sant’Angelo über die Via della Conciliazione oder von der Piazza Navona über die Via dei Coronari und die Via di Panico.

Am besten erreicht ihr die Engelsburg mit dem Bus. Optimale Verbindungen sind die Buslinien 23, 62, 271, 280, 982 mit Haltestelle Piazza Pia, Linie 34 über die Haltestelle Via di Porta Castello, Linie 40 hält an der Endstation Piazza Pia, die Buslinien 49, 87, 926, 990 bringen euch über die Endstation Piazza Cavour oder die Linien 46 sowie 64 an der Haltestelle Santo Spirito ans Ziel. Sofern ihr vom Zentrum Roms aus die Engelsburg besuchen wollt, greift ihr auf die Buslinien 46 und 64 zurück. Die Nutzung der Metro und der Buslinien ist mit einem gültigen Roma Pass inklusive.

Öffnungszeiten:

Montag bis Sonntag   09:00 Uhr bis 19:30 Uhr
  (letzter Einlass: 18:30 Uhr)
geschlossen  25. Dezember und 1. Januar

Adresse:           Lungotevere Castello, 50, 00193 Roma RM


#7 Spanische Treppe

Die Spanische Treppe mit ihren 138 Stufen ist die bekannteste Freitreppe der Welt. Im Italienischen wird sie Scalinata di Trinità dei Monti genannt. Der deutsche Name leitet sich von dem unterhalb gelegenen Piazza di Spagna ab.

Die Freitreppe, die im Barockstil errichtet wurde, hat ihren Ursprung auf die städtebaulichen Ambitionen des Papstes Innozenz XIII. Sein Vorgänger, Papst Clemens XI, ließ einen Entwurf des Bauwerkes von Francesco De Sanctis erstellen. Im Jahr 1723 setzte der Bauherr die Idee um, die im Jahr 1725 ihre Vollendung fand. Bevor die Treppe gebaut wurde, befand sich vor der französischen Kirche Santa Trinità dei Monti ein wild bewachsener Abgang, der zur Piazza die Spagna führte. Die fortschreitende bauliche Entwicklung um die Piazza di Spagna machte es erforderlich, dass der Abhang des Hügels Pincio einer Freitreppe wich.

Die Bedeutung und Namensgebung hatte ihren Ursprung aufgrund der spanischen Botschaft beim Heiligen Stuhl, der an der Piazza die Spagna seinen Sitz hatte. Das Areal um die Spanische Botschaft war zur damaligen Zeit spanisches Hoheitsgebiet. Jeder Ausländer, der sich auf dem Gebiet aufhielt, konnte somit zur spanischen Armee eingezogen werden. Es gewährte ebenso Asylsuchenden Schutz gegenüber der Verfolgung innerhalb Italiens.

Bei der Piazza die Spagna handelt es sich um einen öffentlichen Platz. Öffentliche Plätze sind in Rom kostenfrei zugänglich. Aufgrund der historischen sowie touristischen Bedeutung wird die Spanische Treppe täglich von vielen Menschen aller Welt besucht. Es ist im Tagesverlauf daher mit Überfüllung – vor allem in der Hauptsaison – des Platzes und somit der Freitreppe zu rechnen. Es empfiehlt sich, die Spanische Treppe in den Morgenstunden aufzusuchen.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht ihr die Spanische Treppe. Die U-Bahn der Linie A hält an der Station Piazza die Spagna. Mit dem Bus Linie 117 erreicht über die Haltestelle Piazza die Spagna ihr die Sehenswürdigkeit. Wer bereits Inhaber eines gültigen Roma Pass ist, nutzt die Metro und die Buslinien innerhalb Roms kostenfrei.

Öffnungszeiten:

Montag bis Sonntag   00:00 Uhr bis 24:00 Uhr

Adresse:           Piazza di Spagna, 00187 Roma RM


#8 Trevi-Brunnen

Der wohl bekannteste Brunnen der Welt befindet sich in Rom. Der Trevi-Brunnen (italienisch: Fontana di Trevi) misst eine Höhe von 26 und eine Breite von 50 Metern. Mit seinen Ausmaßen ist er damit der größte Brunnen in Rom. In den Jahren von 1732 bis 1762 durch Nicola Salvi entworfen, ist er einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Ewigen Stadt. Zur Tageszeit und Nachtzeit lockt der Brunnen viele Besucher an. Die nächtliche Beleuchtung des Meisterwerks lässt die Besucher Roms vor Ort in die zeitliche Epoche des Barocks im besonderen Maße eintauchen.

Vor der Palastfassade tummeln sich verschiedene Meeresgestalten auf einer Felslandschaft. Mittig des Brunnens sticht der Meeresgott Neptun mit seinen zwei Meerespferden, die einen Streitwagen ziehen, hervor. Eins der Meerespferde symbolisiert in seiner ruhigen Gestalt die Gehorsamkeit, während das zweite Meerespferd sich in wilde Unzähmbarkeit interpretiert. Neben der Agrippa, Agrippas Soldaten und der Jungfrau, die die Soldaten zur Quelle der Sabiner Bergen führt, sind vier kleine Statuten oberhalb des Brunnens ersichtlich. Die vier kleinen Statuten symbolisieren die vier Jahreszeiten, die mittig um das Wappen von Papst Clemens XII angeordnet sind.

Viele Mythen und Legenden ranken sich um die Fontana di Trevi. Für Singles soll ein Münzwurf in den Brunnen das Liebensglück näherbringen sowie für bereits Verliebte die Liebe ewig andauern lassen. Wer sich dem Aberglauben hingeben möchte, stellt sich dabei mit dem Rücken zum Brunnen und wirft mit der linken Hand über die rechte Schulter oder mit der rechten Hand über die linke Schulter eine Münze ins Brunnenbecken. Man darf sich dabei aber nicht umdrehen!

Eine Legende besagt, wenn man als Reisende(r) eine Münze in den Brunnen wirft, eine Rückkehr nach Rom garniert. Mit einer zweiten Münze verliebt man sich in eine Römerin oder Römer. Die dritte Münze sorgt dafür, dass man sein(e) Auserwählte(n) ehelicht. Der Brunnen wird gern daher auch als „Brunnen der Verliebten“ genannt.

Der Trevi-Brunnen ist das Endstück der antiken Wasserleitung. Die antike Wasserleitung, Aqua Virgo, ist das einzige Aquädukt, das bis zur heutigen Zeit noch betrieben wird. Das Aquädukt ist 21 Kilometer lang. Es stammt aus dem Jahr 19 v. Chr. Seit 2007 wird das Wasser des Trevi-Brunnens jedoch nicht mehr von Aquädukt gespeist, sondern technisch mit einer Pumpe umgewälzt.

Die Sehenswürdigkeit erreicht ihr am besten mit der Metro. Mit der Nutzung eines gültigen Roma Pass ist die Fahrt mit der Metro kostenfrei. An der Haltestelle „Barberini“ der Linie A steigt ihr aus und erreicht in wenigen Gehminuten den Trevi-Brunnen.

Der Trevi-Brunnen ist einer von wenigen Sehenswürdigkeiten, die kostenfrei besucht werden können. 

Öffnungszeiten:  

Montag bis Sonntag 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr

Adresse:                       Piazza di Trevi, 00187 Roma RM


#9 Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II

Das Nationaldenkmal für Viktor Emanuel II. – kurz: Vittoriano – wird von den Bewohnern Roms gern auch als „Macchina da scrivere“ (deutsch: Schreibmaschine) genannt. Das Nationaldenkmal wurde im Jahr 1927 vollendet und befindet sich auf dem Kapitolhügel. Das Denkmal wurde zu Ehren des verstorbenen Königs Vittorio Emanuele II, der als „Vater des Vaterlandes“ vom geeinten Italien gilt, errichtet. Es thront auf der Piazza Venezia, einem der verkehrsreichsten Plätze in Europa.

Das Gebäude mit seinen wuchtigen Marmortreppen, das bronzene Reiterstandbild sowie die monumentalen Säulenreihen erstreckt sich über 130 Metern Breite und einer Höhe von 80 Metern. Der strahlend weiße Marmor des Denkmals lässt das Gebäude noch wuchtiger erscheinen.

Trotz der scheinbar ablehnenden Bezeichnung als „Maccina da scrivere“ suchen viele Touristen und ebenso Italiener die Sehenswürdigkeit auf. In dem Gebäude auf der untersten Ebene befindet sich das Museum „Museo del Risorgiemento“, welches über eine Dauerausstellung zu den italienischen Unabhängigkeitskriegen die Besuchern informiert. Der Eintritt zu dem Museum ist kostenlos. Es muss lediglich mit einem kleinen Sicherheitscheck gerechnet werden.

Über eine Treppe im Gebäude gelangt man auf die mittlere  Ebene, von der ihr über den Dächern Rom schauen könnt. Mit Blick über die Piazza Venezia lässt man den Blick in Richtung Pantheon schweifen. Die Plattform auf der Rückseite des Gebäudes gewährt euch eine hervorragende Sicht über die Via die Fori Imperialia auf das Kolosseum. Mein persönlicher Favorit ist jedoch die obere Aussichtsplattform. Von dem Aussichtspunkt habt ihr einen perfekten Blick über Rom. In der Ferne könnt ihr den Petersdom sehen, das Pantheon erkennen oder das antike Amphitheater Kolosseum entdecken. Ein gläserner Aufzug auf der Rückseite bringt euch auf die Plattform (behindertengerechter Zutritt ist gewährleistet). Der Nutzung des Aufzugs kostet für Erwachsene 10,00 Euro, Personen im Alter von 18 bis 25 Jahre zahlen 5,00 Euro. Kostenlos ist der Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre sowie für Behinderte mit Begleitpersonen (Stand März 2019). Eintrittskarten sind vor Ort erhältlich.

Das Denkmal liegt am großen Piazza Venezia, der ein großer Verkehrsknotenpunkt für öffentliche Verkehrsmittel ist. Mit unzähligen Busse (Linien 46, 51, 60, 63, 80, 83, 85, 117, 118, 160, 170) oder mit der Tramlinie 8 (Haltestelle „Venezia“) erreicht ihr die Sehenswürdigkeit. Die Metro der Linie B bringt euch ebenso ans Ziel. Dazu steigt ihr entweder an der Haltestelle „Cavor“ oder „Colosseo“ aus. Die beiden Haltestellen liegen ca. 500 Meter vom Denkmal entfernt. Praktisch für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist der Roma Pass. Mit ihm könnt ihr die Busse, Straßenbahnen und die Metro kostenfrei nutzen.

Hinweis: Fotografieren ist  auf dem Gelände des Denkmals uneingeschränkt erlaubt. Ein Stativ dürft ihr leider nicht nutzen.

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag  09:30 Uhr bis 19:30 Uhr
Freitag bis Samstag 09:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Sonntag 09:30 Uhr bis 20:30 Uhr
  (letzter Einlass eine Stunde vor Schließung)

Öffnungszeiten Aufzug:

Montag bis Donnerstag 09:30 Uhr bis 17:45 Uhr
Freitag bis Sonntag 09:30 Uhr bis 18:45 Uhr
Geschlossen 01. Januar, 01. Mai, 25.Dezember

Adresse:                      Piazza Venezia, 00186 Roma RM


#10 Bocca della Verita

Der Mund der Wahrheit (italienisch: Bocca della Verita) ist ein scheibenförmiges Relief. Jährlich pilgern mehrere tausend Besucher in Rom zu der Sehenswürdigkeit, um die knapp 2000 Jahre alte Scheibe anzuschauen. Die uralte Scheibe befindet sich in einer Vorhalle einer Kirche. Das mystisches, in Stein gekerbte Gesicht mit dem lange Bart und den wallenden Haaren scheint ehr ausdruckslos. Trotzdem lockt es Menschen aus aller Welt an, um den Ursprung der Legende hinter dem Gesicht zu erfahren. Die Geschichte meint, dass es sich bei der Scheibe um Abdeckung des Kanals Cloaca Maxima handelte. Andere Information deuten, dass das Gesicht Teil eines Tempels war, auf dem zu späterer Zeit eine Kirche errichtet wurde.

Der bis heute andauernde Mythos ist vielmehr, dass es den Glauben zur Wahrheitsfindung vermittelt. Im Mittelalter sollten die Personen ihre Hand in den offenen Mund legen, um so einen Meineid zu leisten. Die Annahme hält sich hartnäckig, dass hinter der Scheibe ein Henker lauerte, um den vermeidlichen Lügner die Hand abzuschlagen. Seit dem 17. Jahrhundert befindet sich das Relief in einer Vorhalle der Kirche Santa Maria in Cosmedin und bewahrt das Geheimnis.

Die beiden Schauspieler Gregory Peck und Audrey Hepburn sorgten in dem Oscar prämierten Film „Ein Herz und eine Krone“ dafür, dass die Marmorscheibe nichts an ihrer Beliebtheit einbüßte. In einer Schlüsselszene stellten sich die beiden Schauspieler eine Lügenprobe, indem zunächst Gregory Peck in dem Film seine Hand in den Mund der Scheibe steckt und wenig später einen leeren Jackenärmel herauszieht. Peck hatte dabei in Wahrheit unbemerkt seine Hand in die Jacke zurückgezogen. Der Liebesfilm sorgte dafür, dass die Popularität der Reliefscheibe weiterhin hoch ist. Sie zählt zu den meist fotografierten Sehenswürdigkeiten Roms.

Der Zutritt der Marmorscheibe ist kostenlos. Spenden werden hier erwünscht. Aufgrund der Beliebtheit der Sehenswürdigkeit müsst ihr bei eurem Besuch mit Wartezeiten rechnen. Ein Sicherheitsdienst garantiert hier einen ordnungsmäßen Ablauf.

Für eure Anreise könnt ihr auch wieder auf die Metro der Linie B zurückgreifen. Von der Haltestelle „Circo Massimo“ ist die Kirche nur wenige Gehminuten entfernt. Die Buslinien 44, 83, 170, 716 und 781 bringen euch vom Zentrum zum Mund der Wahrheit. Ihr steigt dann an der Station „Bocca della Verita“ aus. Für eine unkomplizierte Nutzung von Bus und/oder Metro greift ihr einfach auf euren Roma Pass zurück.

Tipp: Wer die Marmorscheibe angeschaute, kann sich im Anschluss in die angrenzende Kirche begeben. Hier darf und kann man Historisches einatmen. Der Zutritt ist ebenfalls kostenlos.

Öffnungszeiten:

Montag bis Sonntag 09:30 Uhr bis 17:50 Uhr

Adresse:           Piazza della Bocca della Verita, 18, 00186 Roma, RM


#11 Geheimtipp – Nasoni, Fastfood & Kaffee

Rom ist in Italien und in Italien wird es heiß. Sommerliche Temperaturen stehen teilweise bereits im Frühling an. Findige Personen haben erkannt, dass man mit der Hitze Geld verdienen kann und bieten an den Sehenswürdigkeiten Trinkwasser zu überteuerten Preisen an. Im gesamten Stadtgebiet finden sich immer wieder die Nasoni (Trinkwasserbrunnen). An diesen Brunnen kann man sich kostenlos mit kühlem Wasser versorgen. Gefühlt findet ihr alle 500 Meter einen solchen Brunnen. Die Stadtverwaltung Roms möchte damit dem ausufernden Plastikmüll von Trinkflaschen entgegenwirken. Ich habe mir im Vorfeld eine robuste Trinkflasche zugelegt und konnte an den vielen Trinkwasserbrunnen meine Flasche regelmäßig auffüllen. Ich habe damit nicht nur meine Reisekasse geschont, sondern auch einen kleinen Betrag für unsere Umwelt geleistet. (PS: Die Trinkflasche war vor kurzem ebenfalls mein Begleiter in Island)

Was dem einen sein Burger oder seine Currywurst ist, ist für den Italiener in Rom seine Pizza. Preiswert kann man hier auf kleine Pizzeria, die ihre Pizza a taglio – also direkt vom Blech verkaufen – zurückgreifen. Es ist das typische italienische Street Food. Man bestellt einfach von den zahlreichen Sorten und bezahlt anschließend nach Gewicht. Nach der Auswahl wandert die Pizza nochmal kurz in den Backofen. Im Anschluss könnt ihr in dem kleinen Lokal die Pizza vor Ort essen oder einfach für „to go“ einpacken lassen. Bekommt keinen Schreck, wenn ihr die Preise seht. Sie beziehen sich auf die Kilogrammpreise. In der Regel kostet so die Mahlzeit um die 3,50 Euro.

An jeder Ecke findet man eine Bar, wo ihr einen schnellen Espresso oder einen Cappuccino genießen könnt. Dafür geht ihr zum Kassierer, bezahlt den Caffè (wie er in Italien genannt wird) und gibt anschließend den Kassenzettel dem Barista (In manchen Bars ist der Kassierer und Barista die gleiche Person). In der Regel kostet euch der Caffé weniger als ein 1 Euro, in den meisten Fällen nur 0,80 Euro. Lasst ihr euch an den Sehenswürdigkeiten in einem Café bedienen, so kosten der schwarze Frischmacher schnell mal 5 Euro.

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