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	<title>Städte Archive - 11places</title>
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	<description>10 Ideen und ein Geheimtipp für deine nächste Reise</description>
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	<title>Städte Archive - 11places</title>
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		<title>Dubai &#8211; Die Stadt der Superlative</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2025 20:06:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<category><![CDATA[dubai]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dubai – eine Stadt der Superlative, in der Tradition und Moderne auf faszinierende Weise verschmelzen. Kaum ein anderes Reiseziel beeindruckt mit einer derart imposanten Skyline, luxuriösen Einkaufszentren und spektakulären Wüstenlandschaften. Vom glitzernden Burj Khalifa bis zu den goldenen Stränden des Arabischen Golfs bietet die Metropole unzählige Erlebnisse für jeden Geschmack.&#160;Neben den weltbekannten Sehenswürdigkeiten begeistert Dubai mit traditionellen Souks, erstklassiger Gastronomie und aufregenden Freizeitangeboten. Ob eine Fahrt durch die Wüste, ein Spaziergang entlang der Dubai Marina oder ein Abend in einer...</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/dubai">Dubai &#8211; Die Stadt der Superlative</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dubai – eine Stadt der Superlative, in der Tradition und Moderne auf faszinierende Weise verschmelzen. Kaum ein anderes Reiseziel beeindruckt mit einer derart imposanten Skyline, luxuriösen Einkaufszentren und spektakulären Wüstenlandschaften. Vom glitzernden Burj Khalifa bis zu den goldenen Stränden des Arabischen Golfs bietet die Metropole unzählige Erlebnisse für jeden Geschmack.&nbsp;Neben den weltbekannten Sehenswürdigkeiten begeistert Dubai mit traditionellen Souks, erstklassiger Gastronomie und aufregenden Freizeitangeboten. Ob eine Fahrt durch die Wüste, ein Spaziergang entlang der Dubai Marina oder ein Abend in einer exklusiven Sky Lounge – die Stadt bietet unvergessliche Momente.&nbsp;In diesem Reisebericht nehme ich Dich mit auf eine Entdeckungstour durch Dubai. Ich teile meine Erlebnisse, gebe Tipps zu schönen Orten und zeige, warum diese Stadt weit mehr als nur ein Luxus-Reiseziel ist. Taucht mit mir ein in die faszinierende Welt von Dubai!</p>
<h3><strong>#1 The Frame – Ein Architekturwunder und Aussichtspunkt</strong></h3>
<p>Der <strong>Dubai Frame</strong>, eines der beeindruckendsten Wahrzeichen Dubais, verbindet moderne Architektur mit kultureller Symbolik. Gelegen im Zabeel Park, ist dieses architektonische Meisterwerk ein riesiger, rechteckiger Bilderrahmen, der als Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft Dubais konzipiert wurde.  [<a href="https://www.11places.de/dubai">See image gallery at 11places.de</a>]  Mit einer Höhe von 150 Metern und einer Breite von 93 Metern bietet der Dubai Frame Besuchern ein unvergleichliches Erlebnis und spektakuläre Aussichten.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Architektur und Konzept</strong></span></h5>
<p>Der Dubai Frame wurde von dem preisgekrönten Architekten Fernando Donis entworfen und 2018 eröffnet. Die Struktur besteht aus zwei vertikalen Türmen, die durch eine Glasbrücke verbunden sind. Auf dieser Brücke befindet sich ein 93 Meter langer gläserner Boden, der den Besuchern einen Nervenkitzel bietet, während sie buchstäblich über den Stadtteil Zabeel &#8222;schweben&#8220;.<br />
Das Design ist mit goldfarbenen Mustern verziert, die an das Expo-2020-Logo angelehnt sind und die innovative Architektur Dubais unterstreichen. Die Idee hinter dem Frame ist es, Alt und Neu zu verbinden: Von einer Seite bietet der Frame einen Blick auf das historische Dubai, während die andere Seite den modernen Stadtteil mit seinen Wolkenkratzern zeigt.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Umgebung und Highlights</strong></span></h5>
<p>Der Dubai Frame befindet sich inmitten des grünen Zabeel Parks, einem beliebten Ort für Familien und Erholungssuchende. Nach einem Besuch des Frames können Besucher die üppigen Gärten, Spielplätze und Picknickbereiche des Parks genießen.<br />
Im Inneren des Dubai Frames gibt es eine interaktive Ausstellung, die die Geschichte Dubais von einem kleinen Fischerdorf zu einer der modernsten Metropolen der Welt zeigt. Besucher können auch einen Blick in die Zukunft werfen, durch Virtual-Reality-Technologien, die Dubais Vision für das Jahr 2050 darstellen.</p>
<h5><strong><span style="font-size: 12pt;">Beste Zeit für deinen Besuch</span></strong></h5>
<p>Die beste Zeit, den Dubai Frame zu besuchen, ist <strong>am frühen Morgen oder kurz vor Sonnenuntergang</strong>, um die atemberaubenden Aussichten bei angenehmen Temperaturen zu genießen. Besonders der Sonnenuntergang bietet eine magische Atmosphäre, da die Stadt sowohl im Tageslicht als auch im Abendlicht erstrahlt. In den kühleren Monaten von November bis März ist der Besuch zudem besonders angenehm.</p>
<h5><strong><span style="font-size: 12pt;">Anreise und Eintrittspreise</span></strong></h5>
<p>Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene etwa <strong>50 AED</strong> (4 AED entsprechend ca. 1 Euro) und für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren <strong>20 AED</strong>. Kinder unter 3 Jahren sowie Senioren und Menschen mit Behinderungen erhalten freien Eintritt. The Frame hat zwei Eingänge; einen auf jeder Seite des Rahmens.</p>
<p>Für die Anreise kannst Du auf die Metro Al Jafiliya Station „Grüne Linie“ zurückgreifen. Nach ca. 10 Minuten Fußweg stehst du an dem Bauwerk. Alternativ kannst du den Bus nehmen. Der öffentliche Bist Linie 27 fährt dich von der Metrostation bis zur Sehenswürdigkeit. Taxi und Uber/Careem sind ebenfalls möglich. Die Kosten belaufen sich beispielsweise für eine Fahrt vom Burj Khalifa auf ca. 20 bis 30 AED. Die Dauer hierfür liegt bei etwa 10 Minuten.</p>
<h5><strong><span style="font-size: 12pt;">Öffnungszeiten</span></strong></h5>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>09:00 Uhr bis 21:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<pre><span style="font-size: 12pt; font-family: georgia, palatino, serif;"><em>Adresse: Zabeel Park, Za'abeel, Al Kifaf, Dubai</em></span></pre>
<hr>
<h3><strong>#2 Zentralmoschee Jumeirah – Das Religiöses Wahrzeichen</strong></h3>
<p>Die Jumeirah-Moschee in Dubai ist ein herausragendes Beispiel islamischer Architektur und ein bedeutendes kulturelles Wahrzeichen der Stadt. Erbaut im traditionellen fatimidischen Stil, der seinen Ursprung im 8. Jahrhundert hat, beeindruckt die Moschee durch ihre kunstvollen Details und ihre majestätische Präsenz. Besonders auffällig sind die beiden Minarette und die große zentrale Kuppel, die aus weißem Stein gefertigt sind und bei Nacht durch eine geschickte Beleuchtung in besonderem Glanz erstrahlen.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Erlebe die Emiratische Kultur</strong></span></h5>
<p>Ein einzigartiges Merkmal der Jumeirah-Moschee ist ihre Offenheit gegenüber Nicht-Muslimen. Im Rahmen des Programms &#8222;Open Doors, Open Minds&#8220; des Sheikh Mohammed Centre for Cultural Understanding werden geführte Touren angeboten, die es Besuchern ermöglichen, mehr über den Islam und die emiratische Kultur zu erfahren. Diese Touren bieten einen tiefen Einblick in religiöse Praktiken und fördern das Verständnis zwischen den Kulturen.</p>
 [<a href="https://www.11places.de/dubai">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Obwohl die Moschee selbst kein angeschlossenes Museum besitzt, fungiert sie durch die angebotenen Führungen als lebendiges Kulturzentrum. Besucher haben die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mehr über die islamische Architektur, Kunst und Traditionen zu lernen. Die detaillierten Ornamente, die kunstvollen Mosaike und die harmonische Gestaltung des Innenraums spiegeln die Schönheit und Komplexität der islamischen Baukunst wider.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Lage und Empfehlungen</strong></span></h5>
<p>Die Jumeirah-Moschee befindet sich an der Jumeirah Beach Road und ist sowohl für Touristen als auch für Einheimische leicht erreichbar. Die Umgebung ist geprägt von einer Mischung aus traditioneller und moderner Architektur, was den Besuch zusätzlich bereichert. In der Nähe befinden sich zahlreiche Cafés und Geschäfte, die zum Verweilen einladen.</p>
<p>Die Führungen finden in der Regel von Samstag bis Donnerstag um 10:00 Uhr statt. Es wird empfohlen, etwa 15 Minuten vor Beginn vor Ort zu sein. Der Eintrittspreis beträgt 25 AED pro Person. Kinder unter 12 Jahren können kostenlos teilnehmen. Es ist keine vorherige Reservierung erforderlich, jedoch ist es ratsam, die aktuellen Zeiten und Preise auf der offiziellen Website des Sheikh Mohammed Centre for Cultural Understanding zu überprüfen, da Änderungen möglich sind.</p>
<p>Die beste Zeit für einen Besuch der Jumeirah-Moschee ist während der kühleren Monate von November bis März, wenn die Temperaturen angenehmer sind. Ein Besuch am Morgen ermöglicht es, die Führung in Ruhe zu genießen und anschließend die Umgebung zu erkunden. Es ist wichtig, respektvolle Kleidung zu tragen; Frauen sollten ihre Haare bedecken, und sowohl Männer als auch Frauen sollten Kleidung tragen, die Schultern und Knie bedeckt. Schals und geeignete Kleidung können bei Bedarf vor Ort ausgeliehen werden.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Öffnungszeiten</strong></span></h5>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Donnerstag</td>
<td>10:00 Uhr bis 11:15 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<pre><span style="font-size: 12pt;"><em><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Adressen: Jumeirah Beach Road, Jumeirah 1, Dubai</span></em></span></pre>
<hr>
<h3><strong>#3 Dubai Green Planet – Ein Tropisches Erlebnisparadies</strong></h3>
<p>Dubai Green Planet ist ein beeindruckendes ökologisches Projekt und ein einzigartiger Indoor-Regenwald mitten in der Wüstenstadt Dubai. Dieses faszinierende Bauwerk wurde konzipiert, um Besuchern eine realistische Erfahrung des tropischen Regenwaldes zu bieten und sie über die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit und Umweltschutz aufzuklären. Das Zentrum ist ein Muss für Natur- und Tierliebhaber sowie für Familien, die einen Hauch von Wildnis in einer hochmodernen Umgebung erleben möchten.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Architektur und Konzept</strong></span></h5>
<p>Die Architektur von Dubai Green Planet ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Die Struktur ist als riesige Glaswürfelkonstruktion gestaltet, die von einem 25 Meter hohen künstlichen Baum dominiert wird – dem Herzstück des Regenwalds. Dieser Baum ist das größte künstliche Exemplar seiner Art und dient als Lebensraum für viele der Tiere und Pflanzen, die das Gebäude bewohnen. Der Indoor-Regenwald erstreckt sich über mehrere Stockwerke, die jeweils verschiedene klimatische Zonen und Lebensräume darstellen, von der Bodenvegetation bis hin zur Baumkrone.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Tierwelt und Flora</strong></span></h5>
<p>Dubai Green Planet beheimatet über 3000 Pflanzen- und Tierarten. Zu den tierischen Bewohnern gehören farbenfrohe Papageien, Tukane, Faultiere und Gürteltierarten. Auch kleinere Säugetiere wie Agutis und exotische Insekten wie Riesenschmetterlinge können beobachtet werden. Beeindruckend sind auch die Reptilien und Amphibien, darunter Baumpythons und giftige Pfeilgiftfrösche. Besonders spannend für Kinder und Erwachsene gleichermaßen ist die Begegnung mit den freifliegenden Vögeln und den in den Baumkronen lebenden Primaten.</p>
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<p>Die Flora ist ebenso vielfältig: Besucher können riesige Farnarten, Lianen und Orchideen bewundern, die authentisch das tropische Umfeld nachbilden. Ein interaktives Erlebnis bietet der Bereich „Regenwald am Abend“, in dem man die nächtlichen Aktivitäten vieler Tiere beobachten kann.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Besonderheiten, Beste Besuchszeit, Eintritt</strong></span></h5>
<p>Ein Highlight ist die Möglichkeit, an geführten Touren teilzunehmen, bei denen Experten interessante Einblicke in die Biologie der Tiere und Pflanzen sowie deren Bedeutung für das Ökosystem geben. Die interaktiven Exponate und Shows machen den Besuch sowohl lehrreich als auch unterhaltsam. Für ganz Mutige unter Euch bietet Dubai Green Planet auch das Baden bzw. Schwimmen mit Piranhas an. Die beste Zeit für einen Besuch ist in den frühen Morgenstunden oder an Wochentagen, da es dann weniger voll ist und man mehr Ruhe genießen kann. Der Eintritt kostet etwa 120 AED für Erwachsene, während Kinder unter 3 Jahren kostenlos Zutritt haben. Es empfiehlt sich, Tickets im Voraus online zu buchen, um Wartezeiten zu vermeiden.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Öffnungszeiten</strong></span></h5>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>10:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<pre><span style="font-size: 12pt;"><em><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Adresse: City Walk, Al Wasl, Dubai</span></em></span></pre>
<hr>
<h3><strong>#4 Ain Dubai – Das höchste Riesenrad der Welt</strong></h3>
<p>Ain Dubai, auch bekannt als das &#8222;Dubai Eye&#8220;, ist das größte Riesenrad der Welt und befindet sich auf der künstlichen Insel Bluewaters Island in Dubai. Mit einer Höhe von beeindruckenden 250 Metern übertrifft es alle bestehenden Riesenräder, darunter das berühmte London Eye und das High Roller in Las Vegas. Ain Dubai wurde offiziell am 21. Oktober 2021 eröffnet und ist eine architektonische Meisterleistung, die von der Meraas Holding entwickelt wurde. Das Riesenrad besteht aus 48 High-Tech-Kabinen, die Platz für bis zu 1.750 Besucher gleichzeitig bieten. Einige Kabinen sind speziell für luxuriöse Erlebnisse ausgestattet und bieten VIP-Service oder exklusive Veranstaltungen.</p>
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<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Standort und Besonderheiten</strong></span></h5>
<p>Das Riesenrad steht auf Bluewaters Island, einer der neuesten Lifestyle-Destinationen Dubais. Die Insel bietet eine Vielzahl von Restaurants, Cafés, Geschäften und Unterhaltungsmöglichkeiten. Ain Dubai ist so positioniert, dass es einen spektakulären Blick auf die Skyline von Dubai, einschließlich des Burj Khalifa, der Palm Jumeirah und des Jumeirah Beach bietet.</p>
<p>Ein herausragendes Merkmal ist das Erlebnis an Bord: Während der 38-minütigen Fahrt in einer der vollverglasten Kabinen haben die Besucher eine unvergleichliche 360-Grad-Panorama-Aussicht. Ain Dubai wird auch für besondere Events genutzt, darunter Hochzeiten, Firmenveranstaltungen und Feiern. Dank innovativer Licht- und Soundeffekte bietet das Riesenrad ein visuelles Spektakel, das besonders bei Nacht beeindruckend ist.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Beste Zeit für einen Besuch</strong></span></h5>
<p>Die beste Zeit für einen Besuch ist entweder am frühen Abend, um den Sonnenuntergang über Dubai zu erleben, oder nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Stadt in Lichtern erstrahlt. Da Ain Dubai eine klimatisierte Attraktion ist, eignet es sich auch ideal für heiße Sommertage. Besucher sollten Tickets im Voraus buchen, insbesondere während der Hauptsaison, um Wartezeiten zu vermeiden.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Öffnungszeiten und Eintrittspreise</strong></span></h5>
<p>Die regulären Öffnungszeiten von Ain Dubai variieren je nach Saison, jedoch ist es in der Regel von 12:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. Während der Hochsaison, insbesondere an Feiertagen, sind verlängerte Öffnungszeiten üblich. Die Eintrittspreise beginnen liegen bei 145 AED (195 AED zur Prime Time) für Erwachsene und 115 AED (155 AED zur Prime Time) für Kinder. Für Kleinkinder bis 3 Jahre ist der Besuch kostenlos.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Öffnungszeiten</strong></span></h5>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag</td>
<td>geschlossen</td>
</tr>
<tr>
<td>Dienstag bis Freitag</td>
<td>12:00 Uhr bis 21:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Samstag bis Sonntag</td>
<td>11:00 Uhr bis 21:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<pre><em><span style="font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;">Adresse: Ain Dubai, Bluewaters Island, Dubai</span></em></pre>
<hr>
<h3><strong>#5 Dubai Mall &#8211; Eine Welt der Superlative</strong></h3>
<p>Die Dubai Mall ist eines der größten Einkaufszentren der Welt und ein zentraler Anziehungspunkt in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate. Sie liegt im prestigeträchtigen Downtown Dubai, direkt neben dem weltberühmten Burj Khalifa. Mit einer Fläche von über 1,1 Millionen Quadratmetern beherbergt sie mehr als 1.200 Geschäfte, zahlreiche Restaurants, Attraktionen und Unterhaltungsangebote.</p>
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<h5><strong><span style="font-size: 12pt;">Architektur und Design</span></strong></h5>
<p>Die Architektur der Dubai Mall ist modern und elegant, mit großzügigen Glasfassaden und luxuriösen Innenräumen. Verschiedene Bereiche wie die &#8222;Fashion Avenue&#8220; oder das &#8222;Grand Atrium&#8220; bieten unterschiedliche Stimmungen und Designs. Die beeindruckenden Wasserspiele und ein riesiges Aquarium mit einem Unterwassertunnel ergänzen die spektakuläre Architektur.</p>
<h5><strong><span style="font-size: 12pt;">Standort und Anreise</span></strong></h5>
<p>Die Dubai Mall befindet sich in der Nähe der Sheikh Zayed Road, dem Hauptverkehrsweg von Dubai. Die Anreise mit der Metro ist besonders bequem: Nehmen Sie die <strong>Rote Linie</strong> bis zur Haltestelle <strong>Burj Khalifa/Dubai Mall</strong>. Von dort aus verbindet ein klimatisierter Fußgängerweg die Mall mit der Metrostation. Für Autofahrer stehen mehr als 14.000 Parkplätze zur Verfügung.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Freizeitmöglichkeiten</strong></span></h5>
<p>Neben dem Shoppen bietet die Dubai Mall zahlreiche Attraktionen. Das <strong>Dubai Aquarium and Underwater Zoo</strong> gehört zu den Highlights, ebenso wie die <strong>Dubai Ice Rink</strong>, eine Schlittschuhbahn mitten im Einkaufszentrum. Der <strong>VR Park</strong> ermöglicht Virtual-Reality-Erlebnisse, und das <strong>Kidzania</strong> ist ein interaktiver Spielbereich für Kinder. Auch der Zugang zur Aussichtsplattform des Burj Khalifa, <strong>At the Top</strong>, erfolgt über die Dubai Mall.</p>
<h5><strong><span style="font-size: 12pt;">Besonderheiten</span></strong></h5>
<p>Die Dubai Mall ist auch für ihre Wasserspiele bekannt, die im <strong>Dubai Fountain</strong> direkt vor der Mall stattfinden. Die abendlichen Shows sind eine faszinierende Kombination aus Licht, Musik und Wasser. Außerdem gibt es das größte Süßwarengeschäft der Welt, Candylicious. Einzelne Attraktionen wie das Aquarium oder die Ice Rink haben abweichende Öffnungszeiten. Der Eintritt zur Mall ist kostenlos, während Attraktionen wie das Aquarium (ab ca. 100 AED) und Burj Khalifa (ab ca. 150 AED) kostenpflichtig sind.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Beste Besuchszeit</strong></span></h5>
<p>Die beste Zeit für einen Besuch ist <strong>werktags am Vormittag</strong>, um Menschenmassen zu vermeiden. Abends und an Wochenenden ist es deutlich voller, besonders während der Dubai Shopping Festival-Zeit von Dezember bis Februar.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Öffnungszeiten</strong></span></h5>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>10:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<pre><span style="font-size: 12pt;"><em><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Adresse: Financial Center Rd, Dubai Downtown, Dubai</span></em></span></pre>
<hr>
<h3><strong>#6 Burj Khalifa &#8211; Ein Meisterwerk der Moderne</strong></h3>
<p>Der <strong>Burj Khalifa</strong>, mit einer Höhe von 828 Metern, ist das höchste Gebäude der Welt und wie ich finde: das Highlight schlechthin.  [<a href="https://www.11places.de/dubai">See image gallery at 11places.de</a>]  Er befindet sich im Herzen von <strong>Downtown Dubai</strong>, einem der modernsten Stadtteile der Vereinigten Arabischen Emirate. Das Bauwerk wurde am 4. Januar 2010 eröffnet und beeindruckt durch seine innovative Architektur und technische Meisterleistung. Entworfen vom Architekturbüro <strong>Skidmore, Owings &amp; Merrill</strong>, basiert das Design auf der Form einer Wüstenblume. Das dreistrahlige Grundlayout bietet maximale Stabilität und ist ideal für extreme Höhen.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Architektur und Fakten</strong></span></h5>
<p>Der Burj Khalifa verfügt über 163 nutzbare Stockwerke und umfasst Büros, Luxuswohnungen, ein Armani-Hotel sowie Restaurants und Aussichtsplattformen. Ein Highlight ist die Aussichtsplattform „<strong>At The Top</strong>“, die sich auf den Etagen 124, 125 und der exklusiveren Etage 148 (Sky Lounge) befindet. Mit hochmodernen Aufzügen, die eine Geschwindigkeit von 10 m/s erreichen, ist der Zugang schnell und komfortabel.</p>
<h5><strong><span style="font-size: 12pt;">Anreise mit der Metro und dem Taxi</span></strong></h5>
<p>Die Anreise zum Burj Khalifa ist mit der <strong>Dubai Metro</strong> besonders bequem. Die nächstgelegene Haltestelle ist „<strong>Burj Khalifa/Dubai Mall Station</strong>“. Von dort führt ein klimatisierter Skywalk direkt zur Dubai Mall, die mit dem Burj Khalifa verbunden ist. Alternativ stehen Taxis zur Verfügung, die in Dubai zahlreich und relativ günstig sind. Für Besucher mit eigenem Auto bietet die <strong>Dubai Mall</strong> großzügige Parkmöglichkeiten. Beachten Sie jedoch, dass es an Wochenenden und Feiertagen zu hohem Andrang kommen kann.</p>
<h5><strong><span style="font-size: 12pt;">Besonderheiten des Besuchs</span></strong></h5>
<p>Ein Besuch zum <strong>Sonnenaufgang</strong> oder Sonnenuntergang ist besonders magisch. Die Plattform „At The Top“ bietet in den frühen Morgenstunden oder zum Abend einen atemberaubenden Blick auf die erwachende Stadt und die umliegende Wüste. Die Lichtstimmung ist einzigartig. Die Besuchermenge unterscheidet sich erheblich. Zum Sonnenaufgang tummeln sich wesentlich weniger Leute auf der Aussichtsplattform als zum Sonnenuntergang.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Eintrittspreise</strong></span></h5>
<p>Die Preise variieren je nach Besuchszeit und Etage. Für die Etagen 124/125 starten die Tickets bei ca. <strong>159 AED</strong> (Tag) und steigen zu Spitzenzeiten oder für Etage 148 auf bis zu <strong>399 AED</strong>. Kleinkinder bis 3 Jahr erhalten freien Eintritt. Ich empfehle eine frühzeitige Online-Buchung, um Verfügbarkeit und günstige Preise zu sichern.</p>
 [<a href="https://www.11places.de/dubai">See image gallery at 11places.de</a>] 
<h5><strong><span style="font-size: 12pt;">Zusätzliche Tipps, Frühstück, Zugang</span></strong></h5>
<p>Eingang: Der Zugang zum Burj Khalifa erfolgt über die Unterhaltungsebene / Untergeschoss (LG Level) der Dubai Mall. Dort ist der Schalter für „At the Top“, wo Du dein Ticket vorzeigen oder abholen kannst.</p>
<p>Timing: Plane mindestens 30 Minuten ein, um vom Eingang der Dubai Mall bis zum Burj Khalifa zu gelangen, insbesondere wenn Du den Sonnenaufgang nicht verpassen möchten.</p>
<p>Für den Besuch zum Sonnenaufgang steht dir nur der Samstag und Sonntag zur Verfügung. Die Zeit für den Einlass startet um 05:00 Uhr und die Preise beginnen bei 159 AED (ca. 41,50 Euro). Du kaufst mit dem Ticket ein 2 Stunden Zeitfenster (es wird aber nicht kontrolliert, wenn du mal ein wenig die Zeit überziehst). In dem Preis ist ein kleines Frühstück, welches du am Ende deines Besuchs im Café des Erdgeschosses genießen kannst, inbegriffen. Der Zutritt zum Burj Khalifa erfolgt nur über die Dubai Mall. In den Morgenstunden für den Sonnenaufgang kannst Du dabei nur über den Eingang <strong>Grand Parking Entrance</strong> oder <strong>Fashion Avenue Entrance</strong> der Dubai Mall betreten. Eine Anreise mit der Metro und dem dortigen Zugang kann problematisch sein (erste Fahrt mit der Metro am Samstag ab 05:00 Uhr; sonntags erst ab 08:00 Uhr möglich). Ich bin selbst mit dem Taxi angereist. Die Taxifahrer kennen den passenden Eingang und fahren dich direkt dorthin. Alternativ kannst du die Ride-Hailing-Dienste nutzen; Apps wie <strong>Uber</strong> oder <strong>Careem</strong> sind ebenfalls 24/7 verfügbar. Diese Dienste sind etwas teurer als reguläre Taxis, bieten aber oft komfortablere Fahrzeuge und festgelegte Preise.</p>
<p>Die beste Zeit für einen Besuch ist entweder früh morgens oder abends, um den Sonnenaufgang oder -untergang zu erleben. Beide Zeiten bieten spektakuläre Ausblicke und angenehme Temperaturen, besonders während der Wintermonate von November bis März.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Öffnungszeiten</strong></span></h5>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>09:00 Uhr bis 23:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Samstag, Sonntag</td>
<td>05:00 Uhr bis 08:30 Uhr (Sunrise Ticket)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<pre><em><span style="font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;">Adresse: 1 Sheikh Mohammed bin Rashid Blvd, Downtown Dubai, Dubai</span></em></pre>
<hr>
<h3><strong>#7 Dubai Miracle Garden – Ein Paradies für Blumenliebhaber</strong></h3>
<p>Der <strong>Dubai Miracle Garden</strong>, eröffnet im Jahr 2013, ist der größte natürliche Blumengarten der Welt. Auf einer Fläche von über <strong>72.000 Quadratmetern</strong> wachsen mehr als <strong>50 Millionen Blumen</strong> und <strong>250 Millionen Pflanzen</strong>. Diese beeindruckende Attraktion liegt in <strong>Al Barsha South</strong>, in der Nähe des Dubai Autodrome und bietet Besuchern eine einzigartige Gelegenheit, sich an aufwendigen Blumenarrangements zu erfreuen, die jedes Jahr neu gestaltet werden.</p>
 [<a href="https://www.11places.de/dubai">See image gallery at 11places.de</a>] 
<h5><strong><span style="font-size: 12pt;">Architektur und Design</span></strong></h5>
<p>Die Gartenarchitektur ist eine Symbiose aus Kunst und Natur. Besondere Highlights sind die floralen Skulpturen, darunter ein <strong>lebensgroßes Flugzeug der Emirates A380</strong>, das mit Tausenden von Blumen bedeckt ist. Auch eine gigantische Mickey-Mouse-Figur und romantische Herzbögen zählen zu den beliebtesten Fotomotiven. Die aufwendigen Installationen werden regelmäßig überarbeitet, um sicherzustellen, dass der Garten jedes Jahr frisch und aufregend bleibt.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Standort und Anreise</strong></span></h5>
<p>Der Dubai Miracle Garden befindet sich etwa 25 Kilometer südwestlich des Stadtzentrums. Die bequemste Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt über die <strong>Metro</strong>. Nehmen Sie die rote Linie der Metro bis zur <strong>Mall of the Emirates</strong> Station. Von dort aus können Sie einen <strong>Bus (Linie F30)</strong> oder ein Taxi nehmen. Alternativ stehen Dir zahlreiche Taxis und Ride-Hailing-Apps wie Uber oder Careem zur Verfügung.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Eintrittspreise und Besonderheiten</strong></span></h5>
<p>Neben den floralen Skulpturen gibt es einen <strong>Schmetterlingsgarten</strong> (Dubai Butterfly Garden) mit über <strong>15.000 Schmetterlingen</strong> aus rund 50 Arten. Weiterhin bieten zahlreiche Cafés, Restaurants und Souvenirläden Erfrischungen und Andenken. Der Dubai Miracle Garden ist eine <strong>saisonale Attraktion</strong>, die von Mitte November bis Mitte Mai geöffnet ist. Die Eintrittspreise belaufen sich für Erwachse (12 Jahre und älter) auf 55 AED; Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahre zahlen 40 AED. Kinder unter 3 Jahre haben freien Eintritt.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Beste Besuchszeit</strong></span></h5>
<p>Die ideale Zeit für einen Besuch ist <strong>zwischen Dezember und Februar</strong>, da das Wetter in Dubai dann angenehm kühl ist. Plane Deinen Besuch am besten früh am Morgen oder am späten Nachmittag, um die Menschenmengen und die Mittagshitze zu vermeiden.</p>
<p>Mit seiner farbenfrohen Pracht und kunstvollen Gestaltung ist der Dubai Miracle Garden ein Muss für jeden Besucher der Stadt.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Öffnungszeiten (saisonal)</strong></span></h5>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Freitag</td>
<td>09:00 Uhr bis 21:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Samstag bis Sonntag</td>
<td>09:00 Uhr bis 23:00 Uhr&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<pre><span style="font-size: 12pt;"><em><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Adresse: Street 3, Al Barsha, Al Barsha South, Dubai</span></em></span></pre>
<hr>
<h3><strong>#8 Dubai Marina – Ein faszinierendes Viertel der Superlative</strong></h3>
<p>Dubai Marina ist eines der modernsten und aufregendsten Viertel Dubais, bekannt für seine beeindruckende Architektur, atemberaubende Skyline und den maritimen Lebensstil. Gelegen an der Küste des Arabischen Golfs, erstreckt sich die Marina über 3 Kilometer entlang eines künstlich angelegten Kanals, der das Viertel zu einem pulsierenden Anziehungspunkt für Einwohner und Touristen macht.</p>
<h5><strong><span style="font-size: 12pt;">Fakten und Architektur</span></strong></h5>
<p>Dubai Marina wurde Anfang der 2000er Jahre entwickelt und gilt als eines der ambitioniertesten städtebaulichen Projekte der Welt. Das Viertel bietet Platz für mehr als 120.000 Menschen in luxuriösen Hochhäusern und Villen.  [<a href="https://www.11places.de/dubai">See image gallery at 11places.de</a>]  Zu den architektonischen Highlights gehören der <strong>Cayan Tower</strong>, ein 307 Meter hoher Wolkenkratzer mit einer markanten, spiralförmigen Drehung, und die <strong>Princess Tower</strong>, die mit 413 Metern lange Zeit als das höchste Wohngebäude der Welt galt. Entlang der Marina-Promenade befinden sich exklusive Restaurants, Boutiquen und luxuriöse Hotels wie das Address Dubai Marina.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Standort und Besonderheiten</strong></span></h5>
<p>Die Dubai Marina liegt strategisch günstig zwischen dem Stadtzentrum Dubais und der künstlichen Inselgruppe Palm Jumeirah. Die Marina bietet nicht nur eine ikonische Kulisse, sondern auch zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Bootsfahrten, Wassersport und Besuche der <strong>Dubai Marina Mall</strong>, die über 140 Geschäfte, Restaurants und ein Kino beherbergt. Besonders beliebt ist die <strong>Marina Walk</strong>, eine 7 Kilometer lange, palmengesäumte Promenade, die zum Flanieren einlädt.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Beste Reisezeit</strong></span></h5>
<p>Die beste Zeit für einen Besuch ist von November bis März, wenn die Temperaturen angenehm sind und zwischen 20 und 30 Grad liegen. In den Sommermonaten kann es mit bis zu 45 Grad sehr heiß werden.</p>
<h5><strong><span style="font-size: 12pt;">Anreise</span></strong></h5>
<p>Für die Anreise Empfehle ich die Metro. Nimm die Red Line der Dubai Metro bis zur Station <strong>DMCC (Dubai Marina)</strong>. Eine Einzelfahrt kostet je nach Zone etwa 4 AED bis 8 AED. Für Ausflüge zur nahegelegenen Palm Jumeirah kannst Du die Monorail nutzen. Die Preise beginnen bei 20 AED für eine Einzelfahrt, und die Züge verkehren alle 15 Minuten. Eine Taxifahrt von Downtown Dubai zur Marina kostet etwa 70 bis 100 AED. Solltest Du mit einem Mietwagen anreisen, stehen ausreichend Parkmöglichkeiten dafür zur Verfügung. Die Parkmöglichkeiten können allerdings sehr teuer werden. Ich empfehle daher die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Öffnungszeiten und Eintrittspreise</strong></span></h5>
<p>Die Marina selbst ist öffentlich zugänglich und kann jederzeit kostenlos besucht werden. Bootsfahrten und Rundfahrten mit einer Dhow (traditionelles arabisches Segelboot) starten oft ab 150 AED pro Person. Die <strong>Dubai Marina Mall</strong> ist täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, an Wochenenden oft bis Mitternacht.</p>
<p>Dubai Marina kombiniert modernste Architektur mit maritimem Flair und bietet eine einzigartige Mischung aus urbanem Lebensstil und entspanntem Ambiente – ein Muss für jeden Besucher Dubais.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>09:00 Uhr bis 21:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<pre><span style="font-size: 12pt;"><em><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Adresse:&nbsp; Dubai Marina Walk, Dubai</span></em></span></pre>
<hr>
<h3><strong>#9 Viewpoint – Level 43 Sky Lounge</strong></h3>
<p>Dubai bietet eine Vielzahl spektakulärer Aussichtspunkte, die atemberaubende Panoramablicke auf die glitzernde Skyline, das azurblaue Meer und die beeindruckende Wüstenlandschaft ermöglichen. Neben den bekannten Highlights wie dem Burj Khalifa und dem Dubai Frame gibt es zahlreiche weitere Orte, die eine atemberaubende Aussicht bieten.</p>
<h5><strong><span style="font-size: 12pt;">Berühmte Aussichtspunkte in Dubai</span></strong></h5>
<p>Zu den beliebten Locations gehört <strong>die Sky Views Observatory</strong> in Downtown Dubai, das auf 219 Metern Höhe eine Glasrutsche und eine freihängende Plattform bietet. Ein weiteres beeindruckendes Ziel ist <strong>The View at The Palm</strong>, welches sich auf 240 Metern Höhe befindet und einen unvergleichlichen Blick auf die ikonische Palme ermöglicht. Wer die Skyline mit dem Meer kombinieren möchte, sollte das <strong>Observatory Bar &amp; Grill</strong> im Marriott Harbour Hotel besuchen, das einen direkten Blick auf den Yachthafen bietet. Wer einen exklusiven Blick auf die Skyline Dubai genießen mag, sollte auf jeden Fall mit einem Besuch der Level 43 Sky Lounge liebäugeln.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Level 43 Sky Lounge – Ein exklusiver Blick auf Dubai</strong></span></h5>
<p>Ein echter Geheimtipp für einen unvergesslichen Abend ist die Level 43 Sky Lounge, die sich auf dem Dach des Four Points by Sheraton Hotel an der Sheikh Zayed Road befindet.</p>
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<p>Die Besonderheiten der Rooftop Bar ist die unbeschreibliche 360°-Aussicht auf die Skyline. Die Lounge bietet eine entspannte Atmosphäre mit Chillout-Musik, bequemen Loungemöbeln und einer exklusiven Auswahl an internationalen Speisen und Getränken. Besonders in den Abendstunden sorgt die Beleuchtung der Stadt für ein einzigartiges Erlebnis.</p>
<p>Ein Besuch lohnt sich hervorragend zum Sonnenuntergang, wenn sich der Himmel in warme Farben taucht und die Skyline in goldenem Licht erstrahlt. Auch wenn es sich um einen Geheimtipp handelt, können die Plätze schnell belegt sein. Ich empfehle eine vorherige Reservierung für die äußeren Tische mit unmittelbarer Sicht auf die Skyline.</p>
<p>Aufgrund der Exklusivität sind die Preise für Cocktails und leichten Speisen im höheren Preissegment anzugliedern. Cocktails kosten etwa 60 bis 80 AED, Softdrinks sind ab 30 AED zu haben. Speisen wie Sushi oder Tapas starten bei ca. 50 AED.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Anreise zur Rooftop Bar</strong></span></h5>
<p>Die Anreise kann mit der Metro „Red Line“ erfolgen. Entweder steigst du an der Station Financial Centre oder Emirates Tower aus. Von dort erreichst du in 5 bis 10 Minuten Fußweg das Four Points by Sheraton Hotel. Alternativ kannst du Taxi oder Uber/Careem nutzen. Die Preise belaufen sich beispielsweise auf ca. 20 bis 30 AED mit einer 10-minütigen Fahrt vom Burj Khalifa bzw. 15 Minuten bei 50 bis 70 AED vom Airport Dubais.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Öffnungszeiten</strong></span></h5>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>09:00 Uhr bis 21:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<pre><em><span style="font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;">Adresse: Level 43, Four Points by Sheraton, Sheikh Zayed Rd, Dubai</span></em></pre>
<hr>
<h3><strong>#10 Al Seef Dubai &#8211; Tradition trifft auf Moderne</strong></h3>
<p>Al Seef Dubai ist ein einzigartiges Viertel am Ufer des Dubai Creek, das die Geschichte und Kultur der Stadt auf beeindruckende Weise zum Leben erweckt. Im Gegensatz zur modernen Skyline Dubais entführt Al Seef seine Besucher in eine Welt aus traditioneller Architektur, engen Gassen und orientalischem Flair – gepaart mit modernen Annehmlichkeiten.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Traditionelles Ambiente mit modernem Touch</strong></span></h5>
<p>Al Seef ist in zwei Bereiche unterteilt: Der eine Teil erinnert an das historische Dubai mit windturmgekühlten Gebäuden, verwinkelten Gassen und traditionellen Holztüren. Der andere Bereich ist modern gestaltet und bietet eine stylische Promenade mit Cafés, Restaurants und Geschäften.  [<a href="https://www.11places.de/dubai">See image gallery at 11places.de</a>]  Besonders beeindruckend ist der Kontrast zwischen Alt und Neu, der Al Seef zu einem besonderen Ort macht.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Shopping und Kulinarik</strong></span></h5>
<p>Für Shopping-Liebhaber gibt es hier viele kleine Boutiquen, die handgefertigten Schmuck, Gewürze, Textilien und Souvenirs anbieten. Auch ein Besuch im Museum „Museum of Illusions“ sorgt für Abwechslung und Unterhaltung. Kulinarisch bietet Al Seef eine große Auswahl – von arabischen Spezialitäten bis hin zu internationalen Köstlichkeiten. Besonders empfehlenswert sind Restaurants direkt am Wasser, von denen man eine fantastische Aussicht auf den Creek und die traditionellen Dhau-Boote genießen kann.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Erlebnisse und Atmosphäre</strong></span></h5>
<p>Al Seef lädt nicht nur zum Flanieren ein, sondern bietet auch regelmäßig kulturelle Veranstaltungen, Straßenkünstler und Live-Musik. Am Abend, wenn die Laternen die Gassen in warmes Licht tauchen, entfaltet das Viertel seinen ganz besonderen Charme.</p>
<p>Ob für Kulturinteressierte, Feinschmecker oder Romantiker – Al Seef ist ein Ort, an dem man das authentische Dubai auf eine besondere Weise erleben kann.</p>
<p>Al Seef Dubai in Nähe des historischen Viertels Al Fahidi und ist mit verschiedenen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Die Metro mit der „Green Line“ über die Station Sharaf DG oder Al Fahidi sind gute Optionen um nach ca. 55 bis 10 Minuten Fußweg in das Viertel zu gelangen. Taxe oder Uber/Careem sind ebenfalls möglich zu nutzen. Die Kosten für eine Taxifahrt vom Burj Khalifa belaufen sich auf 25-40 AED und dauern ca. 15 Minuten. Vom Dubai Airport sind es ca. 20 Minuten zum Preis von ca. 40-60 AED. Uber/Careem sind etwas preiswerter. Parkplätze für PKW sind in der Nähe verfügbar, jedoch vorwiegend kostenpflichtig.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Öffnungszeiten</strong></span></h5>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>09:00 Uhr bis 21:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<pre><em><span style="font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;">Adresse: Al Seef St, Al Hamriya, Dubai</span></em></pre>
<hr>
<h3><strong>#11 Geheimtipp – Abra, Ein Hauch von Nostalgie</strong></h3>
<p>Die Abra, eine traditionelle Holzfähre, ist eine der authentischsten und charmantesten Transportmöglichkeiten in Dubai. Es handelt sich dabei um das traditionelle Wassertaxi Dubais. Seit Jahrhunderten nutzen Einheimische diese Boote, um den Dubai Creek zu überqueren. Mit dem Abra pendeln vorwiegend die Einheimischen zwischen historischen Stadtviertel Bur Dubai und Deira. Während Dubai für seine futuristische Skyline bekannt ist, bietet eine Abra-Fahrt einen charmanten Kontrast und einen Einblick in das ursprüngliche Leben der Stadt.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Kosten und Buchungen</strong></span></h5>
<p>Es gibt zwei Hauptarten von Abras: Die öffentlichen Abras und die privaten Abras. Die <strong>öffentlichen Abras</strong> fahren regelmäßig auf zwei Hauptstrecken zwischen Deira Old Souq und Bur Dubai sowie zwischen Al Sabkha und Dubai Old Souq. Eine einfache Überfahrt kostet nur 1 AED pro Person und dauert etwa 5 Minuten. Tickets gibt es direkt an der Anlegestelle – einfach einsteigen und bar bezahlen.</p>
<p> [<a href="https://www.11places.de/dubai">See image gallery at 11places.de</a>]  Bist du an einer exklusiven Tour interessiert, solltest Du eine <strong>private Abra</strong> in die enge Wahl ziehen. Die Kosten für eine Abra Miete beginnen bei ca. 60 AED pro Stunde. Die Preise variieren je nach Route und Dauer. Die Tickets kannst Du vor Ort kaufen oder über die Website der RTA Dubai buchen.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Tagestouren mit dem Abra</strong></span></h5>
<p>Neben den kurzen Überfahrten gibt es auch längere Touren entlang des Dubai Creek. Einige Anbieter bieten geführte Touren an, bei denen Du historische Sehenswürdigkeiten wie das Al Fahidi Viertel, den Gold- und Gewürz-Souk oder das Al Seef Viertel erkunden kannst. Es gibt sogar moderne elektrische Abras, die in Dubai Marina für Sightseeing-Touren genutzt werden.</p>
<h5><span style="font-size: 12pt;"><strong>Was macht eine Abra-Fahrt so besonders?</strong></span></h5>
<p>Die Mischung aus Tradition und urbanem Flair macht das Erlebnis einzigartig. Während die modernen Hochhäuser in der Ferne glitzern, fahren die kleinen Holzboote ruhig über das Wasser und lassen Dich Dubai aus einer anderen Perspektive erleben – nostalgisch, authentisch und voller Geschichte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Riga</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2024 21:29:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Riga, die Hauptstadt Lettlands und ehemalige Hansestadt, wird zunehmend von Reisenden entdeckt. Die Stadt am Düna (lettisch: Daugava) wartet mit Historischem, Kulturellem und auch Kulinarischem auf. Vecriga (altes Riga) nennen die Einheimischen den ältesten Teil der Stadt. Gern wird Riga auch als Perle des Baltikums bezeichnet. Die Stadt ist für ihre Gebäude aus Holz, die Jugendstilarchitektur und ihrer mittelalterlichen Altstadt bekannt. Bei deinem Besuch in der denkmalgeschützten Altstadt werden dir die mittelalterlichen Züge und noch viele sehenswerte Gebäude aus der...</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/riga">Riga</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Riga, die Hauptstadt Lettlands und ehemalige Hansestadt, wird zunehmend von Reisenden entdeckt. Die Stadt am Düna (lettisch: Daugava) wartet mit Historischem, Kulturellem und auch Kulinarischem auf. Vecriga (altes Riga) nennen die Einheimischen den ältesten Teil der Stadt. Gern wird Riga auch als Perle des Baltikums bezeichnet. Die Stadt ist für ihre Gebäude aus Holz, die Jugendstilarchitektur und ihrer mittelalterlichen Altstadt bekannt. Bei deinem Besuch in der denkmalgeschützten Altstadt werden dir die mittelalterlichen Züge und noch viele sehenswerte Gebäude aus der Zeit zwischen dem 12. und 19. Jahrhundert begegnen. Nachfolgenden findest du 10 Ideen und einen Geheimtipp für deine nächste Reise in die Stadt vom Baltikum.</p>
<h3><strong>#1 Schwarzhäupterhaus</strong></h3>
<p>Das bekannteste Haus in Riga ist das Schwarzhäupterhaus. Wer vor dem Haus steht, könnte meinen, dass es sich um das Rathaus der Stadt handelt. Tatsächlich wurde das „Neue Haus der Großen Gilde“ erstmalig 1334 erwähnt. Das Haus diente in der Zeit den Kaufleuten und der vorwiegend deutschen Bürgerschaft Rigas für Zusammenkünfte. Der Zweck des Hauses war, den Wohlstand der Stadt voranzutreiben. Mitte des 15. Jahrhundert vermietete der Stadtrat einen Teil an die Compagnie der Schwarzen Häupter. Zu Beginn des 18. Jahrhundert übernahm die Händlervereinigung der Schwarzhäupter das Haus. In dem Haus versammelten sich bedeutende Bewohner Rigas mit ihren Gästen. In den prachtvoll gestalteten Räumen wurden üppige Feste gefeiert. Es war das Aushängeschild der Kaufleute. Seit dieser Zeit wird das Gebäude als Schwarzhäupterhaus bezeichnet. Die astronomische Uhr und die von Löwen bewachten Wappen verschiedener Hansestädte an der Front des roten Backsteingebäudes zeigt den gesellschaftlich wichtigen Stellenwert der Kaufleute auf.</p>
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<p>Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude durch die Angriffe der deutschen Kriegsmacht komplett zerstört. Während der Zeit der sowjetischen Besatzung kam dem Standort wenig Beachtung zu. Erst seit 1992 widmeten sich die Stadtoberhäupter dem Wideraufbau. Archäologische Ausgrabungen am ursprünglichen Standort konnte ausreichend Informationen für den Wideraufbau sammeln. Seit 1999 erstrahlt das Schwarzhäupterhaus wieder im (alten) neuen Glanz.</p>
<p>Die Schwarzhäupter verließen 1940 Riga mit dem Anschluss Lettlands an die Sowjetunion. Sie siedelten nach Hamburg über und fanden später in Bremen eine Heimat. Die Satzung der Bruderschaft blieb jedoch erhalten. Sie folgen noch heute den alten Regeln und finden sich zum jährlichen Brüdermal an einem festlich gedeckten Tisch ein. Teile des prächtigen Tafelsilbers werden im Bremer Roselius-Haus aufbewahrt; weitere Teile des Silberschatzes lagern im Schwarzhäupterhaus.</p>
<p>In dem Schwarzhäupterhaus befindet sich heute ein Museum. Es erzählt den Aufschwung und die Geschichte Rigas sowie die Bedeutung des Gebäudes. Zu bedeutende Ereignisse wie beispielsweise Staatsbesuche, Konzerte, Banketts oder Konferenzen dient das Haus auch als Veranstaltungsort. Regierende empfingen russische Zaren, schwedische Könige, Kaiser Wilhelm II, deutsche Bundespräsidenten sowie andere Staats- und Regierungsoberhäupter in dem Wahrzeichen Rigas.&nbsp; Selbst der Komponist Richard Wagner ließ im Rahmen seines 30jährigen Gastspiels Konzerte in dem Gebäude veranstalten. Der Eintritt in das Schwarzhäupterhaus kostet 6 Euro (Stand 2021). Kreditkartenzahlungen werden hier akzeptiert.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>10:00 Uhr bis 17:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Adresse: Ratslaukums 7, Centra rajons, Riga, LV-1050, Lettland</em></p>
<hr>
<h3><strong>#2 Petri Kirche mit den Bremer Stadtmusikanten</strong></h3>
<p>Die St. Petri Kirche ist die größte Kirche in Riga und eine der ältesten im Baltikum. Sie befindet sich in der Altstadt. Erste Erwähnungen des Gotteshauses gehen auf das Jahr 1209 zurück. Hansekaufleute und Handwerkerzünfte nutzen die Kirche nicht nur als Gotteshaus, sondern es diente auch als Versammlungsort. Im Laufe der Zeit erfuhr die Kirche diverse Umbauten. Die ersten größere Umbauten fanden im 13. Jahrhundert statt. Zu dieser Zeit entstand der mittlere Teil der Kirche. 1407 ergänzten Bauarbeiten durch den Baumeister Johann Rummesschottel aus Rostock die Kirche mit einen halbkreisrunden Chorabschluss mit Umgang, von einem Kranz aus 5 Kapellen. Eine solche Bauweise war im lettischen Raum einzigartig. Ein 136 Meter hoher Kirchturm sollte Mitte des 14. Jahrhunderts das Gotteshaus vollenden und den kirchlichen Glanz in der Stadt verbreiten. Im Jahr 1666 stürzte der Kirchturm jedoch ein. Der Neubau des Kirchturms begann 1671. Ein Stadtbrand machte jedoch den Wiederbau des Turms zunichte, so dass sich der Neubau bis 1690 hinzog.</p>
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<p>Während des zweiten Weltkrieges geriet die Kirche am 29. Juni 1941 in Brand. Dabei stürzte der Turm und das Hauptschiff ein. Erst im Jahr 1969 begannen die Restaurationsarbeiten. Die Arbeiten nach historischem Vorbild dauerten bis 1983 an. In dieser Zeit wurde in dem Turm ein elektrischer Fahrstuhl installiert, der auch heute noch betrieben wird. Der Fahrstuhl bringt dich auf eine Aussichtsplattform in 72 Meter Höhe. Der Dachstuhl der Kirche ist als Metallkonstruktion ausgeführt. Ähnlichkeiten der barocken Turmspitze finden sich bei den Zwickauer Kirche St. Marien und der Hamburger St. Katharinen. Auch die Neuinstallation einer Turmuhr nach dem Vorbild von 1746 bedachten die Architekten. Nach der Rekonstruktion misst der Kirchturm eine Höhe von 120,7 Metern. Trotz der geringeren Höhe ist er noch immer der höchste Kirchturm Lettlands. Das mittlere Schiff der Basilika kommt auf eine Höhe von etwa 30 Metern sowie die Seitenschiffe ragen 15 Metern hoch.&nbsp;</p>
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<p>Im Mittelalter war sie die Pfarrkirche Rigas und bis zur Umsiedlung der Deutsch-Balten 1939 die Hauptkirche der deutschen lutherischen Gemeinde. Seit 2022 ist sie wieder im Besitz der Deutsch Evangelischen-Lutherischen Kirche in Lettland. Die Wiederreinweihung erfolgte im Juni 2022. Die Basilika ist nach der Restaurierung in der Liste des Weltkulturerbes der UNSESCO aufgenommen.</p>
 [<a href="https://www.11places.de/riga">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Der Eintritt in die Petri-Kirche kostet 9 Euro. Damit erhältst du auch Zutritt zur Aussichtsplattform, von der du einen 360 Grad Ausblick über die Stadt genießen kannst. Ich habe vor Ort in bar gezahlt. Wartezeiten für den Zutritt gab es keine. Vielleicht lag es ja an dem doch „etwas hohen“ Eintrittspreis. Zahlung mit der Kreditkarte werden übrigens ebenfalls akzeptiert. Beachte: Witterungsbedingt kann die Aussichtsplattform vor allem im Winter geschlossen sein.</p>
<p>Ich war etwas überrascht, als ich in Kirchennähe die Bremer Stadtmusikanten vorfand. Nördlich des Gotteshaues steht die Skulptur. Sie erinnert an das Bremer Original. Es war ein Geschenk der deutschen Partnerstadt aus dem Jahr 1990.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag</td>
<td>geschlossen</td>
</tr>
<tr>
<td>Dienstag bis Sonntag</td>
<td>10:00 Uhr bis 17:00 Uhr (September bis April)</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>10:00 Uhr bis 19:00 Uhr (Mai bis August)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Adresse: Reformacijas Laukums 1, Cetra rajons, Riga, LV-1050, Lettland</em></p>
<hr>
<h3><strong>#3 Dom zu Riga</strong></h3>
<p>Zentral in der Altstadt steht der Dom zu Riga. Er steht sinnbildlich für die zeitliche Periode des Mittelalters der Region. Der Dom ist die Kathedrale und Sitz des evangelisch-lutherischen Erzbischofs Lettlands.</p>
<p>Der livländischen Bischoff Albert von Riga eröffnete in einer feierlichen Zeremonie am 25. Juli 1211 den Dom. Ihm zu Ehren steht im Hof des Doms ein Denkmal. Der Rigaer Dom ist einer der ältesten sakralen Bauten Lettlands. Neben dem Dom wurde auch das örtliche Kloster sowie die Domschule errichtet.</p>
 [<a href="https://www.11places.de/riga">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Der Rigaer Dom war die zentrale Kathedrale bis zu seinem Fall 1561 in ganz Livland (ehemaliges schwedisches Reich). Ursprünglich befand sich der Dom auf einem Hügel außerhalb der Stadtmauer. Mit seinen fast 2 Meter dicken Mauern bot er schon damals Platz für 5000 Gläubigen. Die ersten großen Umbauten erfolgten zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert. Die Umbaumaßnahmen führten dazu, dass sich die verschiedenen Baustile der Romantik, Frühgotik, Barock und Jugendstils vermischten. Der einstige Hügel verschwand in den Umbauphasen und Erweiterungen der Stadt. Das umliegende Gelände wurde aufgeschüttet und diente zeitgleich als Schutz vor Überschwemmungen der Düna.</p>
<p>Geplant war der Dom mit zwei Kirchtürmen. Finanzierungsprobleme hinderten jedoch die Umsetzung, sodass nur eine hallenartige Kirche mit einem Kirchturm am Nordportal errichtet wurde. Erst Anfang des 15. Jahrhunderts vollzogen die Umbaumaßnahmen das Gotteshaus in eine Basilika umzuwandeln. Neben dem Hauptgebäude wurde auch der Turm mit einer achteckigen pyramidenförmigen Spitze erhöht. Der Kirchturm erreichte nach den Umbaumaßnahmen eine Höhe von 140 Metern und war damit das höchste Turm in Riga. Ein Großbrand im Jahr 1547 zerstörte den Dom zu Riga. Der Kirchturm sowie das Großteil des Interieurs fielen den Flammen zum Opfer. Der neue Turm mit der pyramidalen Spitze und zwei Galerien wurden 1595 fertigstellt. Der Hahn auf dem Dach des Doms ist ein Wahrzeichen von Riga. Er ist nicht nur als Wahrzeichen, sondern diente auch als Wetterfahne. Der Hahn auf der Domspitze schaut gegen den Wind. Er ist 86kg schwer mit einer Höhe von ca. ein halber Meter sowie knapp 1,3 Metern Länge. Der ursprüngliche Hahn ist im Kreuzgang des Doms ausgestellt und kann besichtigt werden. Die ersten Reparaturen und Restaurationen begannen bereits 1881. Sie dauerten bis 1914. Nach Beendigung der Maßnahmen erhielt die Kirche ihr heutiges Aussehen. Der Heute werden in dem Dom noch immer Gottesdienste abgehalten. Sie finden sonntags um 12:00 Uhr, sonst um 08:00 Uhr statt. Zu den anderen Zeiten steht der Dom für Besuche offen. Eintritt kostet 5 Euro (Stand 2021).</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Samstag</td>
<td>11:00 Uhr bis 168:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Sonntag</td>
<td>15:00 Uhr bis 17:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>täglich (01.10. bis 30.04.)</td>
<td>10:00 Uhr bis 17:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Adresse: Herdera laukums 6, Centra rajons, Riga, LV-1050, Lettland</em></p>
<hr>
<h3><strong>#4 Drei Brüder</strong></h3>
<p>Die Drei Brüder sind ein Gebäudeensemble im Zentrum Rigas. Der Name entstand in Anlehnung an die „drei Schwestern“ – einer Lagerhausgruppe in der Altstadt Tallins. Die Häuser wurden zu unterschiedlichen Zeit errichtet. Das älteste ist das Haus 17. Es ist ein profanes Steingebäude und wurde Ende des 15. Jahrhunderts errichtet. Die Stadt Riga unterhielt zu der Zeit Kontakte mit niederländischen Händlern. Die Merkmale niederländischen Renaissance-Häuser flossen daher bei der Errichtung mit ein. Ein kleiner Platz vor dem Gebäude war zu der damaligen Zeit charakteristisch. Am Eingang findet sich noch ein sogenannter Beischlag. Ein Beischlag sind Vorbauten bzw. Freitreppen, die früher im Ostseeraum weit verbreitet waren. Verziert ist der Vorplatz an dem Haus 17 mit Steinbänken und Vormauersteinen, in denen die Eigentumszeichen die Hausadresse symbolisierten.</p>
 [<a href="https://www.11places.de/riga">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Das daneben befindliche Haus 19 schmücken Verzierungen im Stil des niederländischen Manierismus. Die Fassade der Nr. 19 stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Haus 21 zeigt einen barocken Giebel. Beide Häuser entstanden später und es wurde vor den Gebäuden kein freier Platz gelassen.</p>
<p>Die Häuser symbolisieren das ursprüngliche Riga. Die Drei Brüder gelten als die ältesten bewohnten Häuser der Stadt und vertreten die verschiedene Entwicklungsphasen der mittelalterlichen Wohnhäuser. Auf schmalen Grundstücken errichtet, dienten sie zu Wohn-, Arbeits- und Handelszwecken. Markantes Merkmal der Häuser sind die Holzdecken. Bautypisch zu der damaligen Zeit wurde mittig in den Holzdecken eine Lücke belassen. Sie diente dazu, um Waren in den einzelnen Stockwerken mittels Seilzug zu transportieren.</p>
<p>Die Drei Brüder wurden im zweiten Weltkrieg komplett zerstört. In den 1950ziger Jahren restaurierte der Architekt P. Saulitis im Auftrag der Stadt die Gebäude nach ihrem historischen Vorbild. Nach Abschluss der Arbeiten wurden die Innenhöfe der Gebäude miteinander verbunden.</p>
<p>Das unter dem Putz vorgefundene aufgemalte Zunft- oder Familienwappen mit Getreideähren lässt darauf schließen, dass einst ein Bäckermeister hier wohnte und arbeitete. Im Jahr 1687 wurde in dem Gebäude die erste Konditorei in Riga eröffnet.&nbsp;</p>
<p>In den Gebäuden befindet sich heute ein Museum zur lettischen Architektur mit Plänen, Modellen und Entwürfen berühmter Bauherren wie Christoph Haberland (1750-1803), Johann Daniel Felsko (1813-1902), Janis Baumanis (1834-1891) und Eizen Laube (1880-1967). Ebenso sind Büros die Denkmalschutzbehörde in dem Gebäudekomplex untergebracht. Das Museum kannst du übrigens kostenlos besuchen.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Freitag</td>
<td>09:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Samstag, Sonntag</td>
<td>geschlossen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Adresse: Maza Pils iela 17, Centra rajons, Riga, LV-1050, Lettland</em></p>
<hr>
<h3><strong>#5 Freiheitsdenkmal, Basteiberg</strong></h3>
<p>Das Freiheitsdenkmal befindet sich im Zentrum der Stadt am Stadtpark mit dem Basteiberg. Es steht als das Symbol des lettischen Staats, Einheit des Volkes sowie den Wunsch des lettischen Volkes nach Unabhängigkeit und Freiheit.</p>
<p>Das Freiheitsdenkmal (lettish: Brivibas piemineklis) wurde in den Jahren von 1931 bis 1935 anstelle einer Reiterstatur Peters des Großen aus Granit und Kupfer errichtet. Der lettischen Bildhauer Karlis Zale enthüllte das Freiheitsdenkmal feierlich am 18. November 1935, dem Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung. Das 42,7 Meter hohe Denkmal ist auf dem Freiheitsboulevard positioniert. Es ist Anziehungspunkt bei Einheimischen und wird von Besuchern gern aufgesucht. Der Freiheitsboulevard verbindet als Magistrale die Altstadt mit der Neustadt.</p>
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<p>Auf der Spitze des Denkmals befindet sich die 9 Meter hohe Statue der Freiheit. Symbolisiert wird sie als die junge Frau, die als Allegorie der Freiheit steht. Sie lässt über ihren Kopf drei Sterne erstrahlen. Die drei Sterne versinnbildlichen die kulturhistorischen Regionen: Kurland, Livland und Lettgallen. 56 Skulpturen, eingeordnet in 13 Gruppen und auf vier Ebenen verteilt, verzieren das Denkmal. Die Verzierungen erinnern an die geschichtlichen Ereignisse und Kultur des Landes. Sie interpretieren Werte wie Arbeit und Familie, geistig-kulturelle Arbeit sowie Landesverteidigung. Am Fuße des Denkmals ist in dem Sockel die Worte „Für Vaterland und Freiheit!“ eingemeißelt. Von den Letten wird die Freiheitsstatue liebevoll Milda genannt.</p>
<p>Seit dem Zusammenbruch des Ostblocks 1990 ist das Freiheitsdenkmal nicht nur Denkmal, sondern auch ein Ort lebendiger Geschichte. Frisch vermählte Paar legen Blumen nieder. Traditionell findet am Fuße der Freiheitsstatur das jährliche Liederfest fest. Versammlungen werden abgehalten oder Studenten und Schüler feiern ihren Abschluss. Die Bedeutung des Denkmals wird mit der Ehrenwache bekräftigt. Täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr „bewacht“ sie das Denkmal. Die Ehrenwache steht für die Unabhängigkeit Lettlands.</p>
<p>Der Freiheitsboulevard mit dem Freiheitsdenkmal ist von einer weiträumigen Parkanlage gesäumt. Die Parkanlage mit dem Basteiberg ist Teil der Altstadt Rigas. Der Basteiberg, auch bekannt als Bastion Hill, ist ein Hügel im Zentrum von Riga, der eine wichtige Rolle in der Geschichte der Stadt spielt. Der Hügel wurde im 19. Jahrhundert als Teil der Verteidigungsanlagen der Stadt errichtet und diente als Festungsanlage. In den Folgejahren wurde das offene Gelände durch Aufschüttungen und Erneuerung der Anlage des Stadtkanals umgestaltet.</p>
<p>Heute ist der Basteiberg ein beliebter Ort für Spaziergänge und bietet einen wunderschönen Blick auf die Altstadt von Riga. Der Basteiberg ist auch ein wichtiger Ort für kulturelle Veranstaltungen in Riga. Hier finden oft Konzerte und Festivals statt, und der Hügel ist ein Treffpunkt für die Bewohner der Stadt und Touristen gleichermaßen.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Adresse: Zentralbezirk, Riga, LV-1050, Lettland</em></p>
<hr>
<h3><strong>#6 Gilden &#8211; Große Gilde &amp; Kleine Gilde</strong></h3>
<p>Die Große Gilde ist eines der ältesten und bekanntesten Gebäude in Riga, der Hauptstadt Lettlands. Die Große Gilde oder auch als St. Marien-Gilde bezeichnet zu Riga ist ein Zusammenschluss von Kaufleuten. Bei der Große Gilde (Liela Gilde) handelt es sich ein denkmalgeschütztes Gebäude im Stadtzentrum und war einst das Zentrum des Handels und der Kultur in Riga.</p>
<p>Das Gebäude der Großen Gilde wurde im 14. Jahrhundert erbaut und diente der Gilde der Kaufleute und Handwerker als Versammlungsort. Im Laufe der Jahre wurde das Gebäude mehrfach umgebaut und erweitert. Heute ist es ein beeindruckendes Beispiel für die gotische Architektur und beherbergt eine Vielzahl von Kunstwerken und historischen Artefakten. Die ersten Statuten der Großen Gilde gehen auf das Jahr 1354 zurück. Die Ursprünge dazu fanden sich im 13. Jahrhundert in der „Heilig-Kreuz-Gilde“. Die Große Gilde regelte mit ihren Statuten, „die Pflege der Geselligkeit, des wohlanständigen Zusammenlebens, der Trinkgelage, der Wohltätigkeit und des Seelenheils“. Bis in den 1930ziger Jahren blieb der Verbund bestehen und bildete bis zu ihrem Ende des deutschbaltischen Lebens in Lettland eine „Kooperation privatrechtlichen Charakters zur Pflege der Gemeinschaft, der gegenseitigen Unterstützung und des allgemeinen Bestens“.</p>
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<p>Die Kleine Gilde (Maza Gilde) ist ein weiteres historisches Gebäude in der lettischen Hauptstadt Riga. Das Gebäude wurde im 17. Jahrhundert errichtet und diente der Gilde der Handwerker als Versammlungsort.</p>
<p>Das Gebäude befindet sich im Herzen der Altstadt von Riga und ist ein schönes Beispiel für die barocke Architektur. Das Gebäude verfügt über einen schönen Innenhof und ist von einer Mauer umgeben, die für eine einzigartige Atmosphäre sorgt. Im Inneren des Gebäudes befinden sich mehrere Ausstellungsräume, die für Kunstausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.</p>
<p>Im Laufe der Jahre wurde das Gebäude der Kleinen Gilde mehrfach renoviert und restauriert, um seine historische Bedeutung zu bewahren. Heute ist es ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes von Riga und ein beliebter Treffpunkt für Kunst- und Kulturliebhaber.</p>
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<p>Die Große und Kleine Gilde repräsentieren seit dem Spätmittelalter die Stadtgemeinde Rigas. Sie hatten den Anspruch in Riga Handel zu treiben und das Handwerk auszuüben. Es war eine Korporation, die berufsständige Interessen zu vertreten. Die Bedeutung der Großen Gilde wurde über die Jahre so mächtig, dass sie neben dem Rat der Stadt Riga eine entscheidende politische Körperschaft darstellte. Die Kleine Gilde entwickelte sich ebenfalls rasant und war als eine der drei entscheidenden Körperschaften nicht mehr aus der Stadt wegzudenken. Die Russifizierung im späten 19. Jahrhundert sorgte dafür, dass die Gilden ihre politische Macht verloren und nur noch als privatrechtliche Korporation fortdauerten. Anfang des 20. Jahrhundert verschärfte sich der Kurs gegenüber den Gilden. Sie durften sich nur noch als Vereine mit kulturellen und gemeinnützigen Zielen konstituieren.</p>
<p>Das Gebäude der Große Gilde kannst du selbständig während der Öffnungszeiten aufsuchen und die Räumlichkeiten besichtigen. Die Kleine Gilde kann nur im Rahmen von Veranstaltungen besucht werden. Ein Zutritt für die Öffentlichkeit der Kleinen Gilde ist daher nicht möglich. Der Eintrittspreis für den Besuch der großen Gilde beträgt 2 Euro (Stand 2022).</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Freitag</td>
<td>10:00 Uhr bis 18:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Samstag, Sonntag</td>
<td>geschlossen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Adresse: Amatu iela 6, Riga, Riga, LV-1050, Lettland</em></p>
<hr>
<h3><strong>#7 Geburtskathedrale</strong></h3>
<p>Die Geburtskathedrale in Riga ist ein Gotteshaus der russisch-orthodoxen Kirche. Sie ist die größte orthodoxe Kirche der baltischen Staaten. Die Kirche wurde in der Zeit von 1876 bis 1883 im neobyzantinischen Stil errichtet. Während dieser Zeit gehörte Riga als Hauptstadt des Gouvernements Livland zu Russland. Zur Sowjetzeit diente das sakrale Gebäude als Planetarium und wurde als Restaurant genutzt. Seit der Unabhängigkeit Lettlands wurde das Gotteshaus renoviert und wieder zu einem sakralen Bauwerk umgestaltet. Fortan finden in der Kirche wieder orthodoxe Gottesdienste statt.</p>
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<p>Das Gebäude mit den goldenen Kuppeln im Zentrum Rigas ist bereits von weitem erkennbar. Das majestätisch wirkende Gebäude wurde einst vom Bischof Serafim 1876 geplant. Erste Planungen verzichteten zunächst auf einem Glockenturm. Der russische Zar Alexander II. bestätigte die Errichtung des Gebäudes persönlich und schenkte dem Bischoff für den Bau 12 Glocken, sodass das Gebäude doch noch mit einem Glockenturm versehen werden musste. Die feierliche Einweihung der Kathedrale fand am 28. Oktober 1884 statt. Das Gotteshaus bot Platz für bis 1500 Gläubigen. Der Kirchenbau im neobyzantinischen Stil galt zu der damaligen Zeit als das teuerste Gebäude Rigas. Neben den hellblauen Kuppeln wirkte vor allem das Interieur prächtig und künstlerisch hochwertig. Im Gebäudeinneren fanden sich eine teure Ikonensammlung, drei Ikonostasen des Malers Wasssili Wereschtschagin, Gottesdienstgewänder und Wandfresken im byzantinischen Stil mit altchristlichen Ornamenten.</p>
<p>Die Kirche überdauerte die beiden Weltkriege. Die sowjetischen Besatzer schlossen die Kathedrale und bauten es in den 1960ziger Jahren zu einem Planetarium um. Es trug bis zum Ende der Sowjetunion den offiziellen Namen „Haus des Wissens“. In einem der Nebenräume fand sich sogar ein Café, dass im Volksmund den Namen „Gottesohr“ trug.</p>
<p>Die Kathedrale wurde mit der Unabhängigkeit Lettlands Ende des 20. Jahrhunderts ihrem ursprünglichen Zweck wieder zugeführt und als Gotteshaus wiederhergerichtet. Erzbischof Alexander weihte am 6. Mai 2000 die neuen Ikonostasen der Geburtskathedrale. Die Umbaumaßnahmen dauerten bis 2006 an. Die Kirche steht seit dem Ende der Umbauten für Besuchern offen. Während deinem Besuch wirst du auch häufig Gläubige antreffen. Verhalte dich dabei rücksichtsvoll und achte auf angemessene Kleidung bei deinem Besuch. Der Eintritt in die Kathedrale ist kostenfrei.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>07:00 Uhr bis 18:30 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Adresse: Brivibas bulvaris 23, Riga, LV-1050, Lettland</em></p>
<hr>
<h3><strong>#8 Schwedisches Tor</strong></h3>
<p>Das Schwedische Tor oder Schwedentor (lettisch: Zviedru verti) in Riga ist eine beliebte Sehenswürdigkeit der Stadt. Der Ursprung geht auf die Zeit des polnisch-schwedischen Krieges zurück. Es wurde unter der schwedischen Herrschaft errichtet. Die schwedischen Machthaber wollten schneller von ihrer Kaserne in die Innenstadt und rissen daher die Stadtmauer ein. Das Loch in der Stadtmauer wurde zum Stadttor. Bis zum Ende des kriegerischen Konflikts im Jahr 1698 diente das Schwedische Tor lange als Stadttor. Es war Teil der Stadtmauer Rigas. Es ist eines von insgesamt 8 Stadttoren, welches erhalten blieb. Wie alle Stadttore von Riga wurde es bei Sonnenaufgang geöffnet und zum Sonnenuntergang verschlossen.</p>
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<p>Auf der rechten Seite des Schwedentors befindet sich der Jürgensturm. Es handelt sich dabei um einen mittelalterlichen Wehrturm. Zu der damaligen Zeit bewohnte der Stadthenker den Turm. Legte der Stadthenker an einem Morgen eine rote Rose auf die Fensterbank, war es das Zeichen, dass an diesem Tag jemand hingerichtet wurde.</p>
<p>Es ranken sich auch Legenden um das Schwedentor. Eine Legende sagt, dass ein reicher Kaufmann ein Tor aus einem bestehenden Haus herausschnitt, um nicht jedes Mal Steuern zu zahlen, wenn er auf dem offiziellen Weg Waren in die Stadt brachte. Eine andere Legende spricht die Zeit während der schwedischen Besatzungszeit an. Zu der von 1621 bis 1710 war es den Soldaten nicht erlaubt, Kontakt mit dem Mädchen der Stadt zu haben. Die Legende spricht über ein junges Liebespaar. Ein schwedischer Soldat und ein Mädchen verliebten sich in einander. Beide versuchten, ihre Liebe zu verbergen und sie trafen sich heimlich. Sie wurden jedoch eines Nachts dabei erwischt. Die Bestrafung war, dass beide bei lebendigem Leib in das Schwedentor eingemauert wurden. Der Saga nach spuken die Geister des schwedischen Soldaten und vom Mädchen noch immer dort. Seither sagt man: Wer wissen will, ob sein Partner die Liebe seines Lebens ist, muss mit diesem durch das Tor gehen und wenn er die Stimmen des Paares gehört ist es die wahre Liebe. Glaubst du an solche Legenden? Vielleicht überzeugst du ja deine/n Liebste/n einmal das Schwedentor zu besuchen.</p>
<p>Das zu Sowjetzeiten restaurierte Schwedentour führt zur Troksnu iela. Es ist die engste und malerischste Straße der Altstadt Rigas. Unweit des Schwedentors findest du viele kleine Cafés oder Restaurants. Neben dem Besuch des Schwedentors kannst du in den Lokalitäten die heimischen Spezialitäten genießen und ein wenig vielleicht den Stimmen der Geister noch lauschen.</p>
<p>Das Schwedentor kann übrigens rund um die Uhr kostenlos besichtigt werden. Es ist jedoch nur möglich, es von außen zu bestaunen. Ein Zutritt zu den Gebäuden und Räumlichkeiten oberhalb des Tores ist leider nicht möglich.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Adresse: Atgriezu ieal, Centra rajons, Riga, LV-1050, Lettland</em></p>
<hr>
<h3><strong>#9 Jacobs‘ Baracks</strong></h3>
<p>Unweit des Schwedentors befinden sich die Jacobskaserne (Jacob’s Baracks). Schreitest du durch das Schwedentor, öffnet sich von der Seite der Torna iela die Sicht auf einen Gebäudekomplex mit gelber Außenfassade. Es handelt sich dabei um einen Kasernenkomplex aus dem 18. Jahrhundert. Die Schweden ließen den Kasernenkomplex zu Zeiten der Besatzung errichten. Der Kasernenkomplex lag zu der damaligen Zeit direkt neben den Erdwällen der Stadtbefestigung Rigas. Nach dem Ende der schwedischen Herrschaft blieb die Nutzung dem militärischen Zweck u.a. der lettischen und später der sowjetischen Armee vorbehalten. Das Gebäude wurde während seiner Nutzung mehrfach umgebaut. Bis in den 90ziger Jahren des 20. Jahrhunderts unterlag der Gebäudekomplex einer militärischen Nutzung.</p>
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<p>Die leuchtend gelben Häuser der Jacob’s Baracks zeugen von der historischen Entwicklung der Altstadt Riags. Die Jacobskaserne ist das länge Gebäude von Riga. Ein aufmerksamer Blick ist auf Giebelseite des Gebäudes zu richten. Viele Wappen schmücken dort die Fassade. Die Wappen stehen für die vielen Gemeinden von Lettland. Das historische Gebäude beherbergt heute viele Cafés, Bars und Restaurant. Aber auch Dienstleistungsgewerbe wie z.B. Schönheitssalon oder ein Souvenirladen finden sich dort in den Geschäftsräumen.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Auf der anderen Seite der Torno iela erhebt sich der Pulverturm. Der Pulverturm diente einst als Lagerstätte für das Schießpulver. Bis im 13. Jahrhundert stand dort ein Turm, der Teil der Stadtbefestigung war. Der heute vorhandene Pulverturm stammt aus dem Jahr 1650. In dem Turm befindet sich das lettische Kriegsmuseum. Du kannst hier spannende Eindrücke der Historie sammeln.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Adresse: Torno ieala 4, Centra rajons, Riga, LV-1050, Lettland</em></p>
<hr>
<h3><strong>#10 Jugendstilzentrum von Riga</strong></h3>
<p>Das Rigaer Jugendstilzentrum und Museum, eine architektonische Perle im Herzen von Riga, Lettlands Hauptstadt, ist ein bedeutendes Zeugnis für die Blütezeit des Jugendstils in Europa. Das Zentrum, auch bekannt als Jugendstilzentrum Riga, befindet sich in einem Gebäudekomplex in der Alberta iela 12, der zwischen 1903 und 1904 erbaut wurde. Entworfen von den renommierten Architekten Mikhail Eisenstein und Konstantīns Pēkšēns, verkörpert es die charakteristischen Merkmale des Jugendstils in seiner ganzen Pracht.</p>
<p>Die Fassade des Jugendstilzentrums ist ein wahres Kunstwerk, gekennzeichnet durch kunstvolle Verzierungen, organische Formen und florale Motive. Jedes Detail der Architektur, von den elegant geschwungenen Balkonen bis hin zu den filigranen Fenstergittern, zeugt von der meisterhaften Handwerkskunst und dem ästhetischen Anspruch dieser Ära. Das Gebäude selbst ist ein herausragendes Beispiel für die Architektur des Jugendstils und zieht Architekturbegeisterte aus der ganzen Welt an.</p>
<p>Im Inneren des Zentrums beherbergt das Museum eine reichhaltige Sammlung von Artefakten aus der Jugendstilära. Das Museum ist Teil des Gebäudekomplexes. Bereits der beeindruckende Treppenaufgang zum Gebäude ist selbst ein Kunstwerk, mit kunstvollen Schnitzereien und dekorativen Details, die den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.</p>
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<p>Das Museum ist in einer Wohnung untergebracht, die bis zum Jahr 1907 der renommierte lettische Architekt Konstantīns Pēkšēns bewohnt und genutzt hat. Die Sammlung im Museum umfassen Möbel, Gemälde, Glaswaren, Keramik und Schmuckstücke, die das künstlerische Erbe dieser Zeit widerspiegeln. Besucher haben die Möglichkeit, durch die verschiedenen Ausstellungsräume zu schlendern und die Vielfalt der Jugendstil-Kunst zu bewundern, während sie mehr über die Geschichte und Entwicklung dieser Bewegung erfahren.</p>
<p>Das Jugendstilzentrum und Museum in Riga lädt Dich ein, eine Reise durch eine authentische Jugendstilwohnung des Jahres 1903 zu unternehmen. Die Wohnung besteht aus verschiedenen Räumen, darunter das Wohnzimmer, das Kaminzimmer, das Esszimmer, das Schlafzimmer, die Küche, das Zimmer der Dienstmagd, das Badezimmer und die Toilette. Jeder Raum spiegelt die typischen Merkmale und Verzierungen des Jugendstils wider, von den floralen Elementen an den Wänden bis zu den kunstvollen Deckenornamenten. Du kannst die originalen Möbel und Dekorationen bewundern, darunter Gemälde, Glasfenster und authentische Jugendstilgegenstände.</p>
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<p>Das Museum bietet auch Bildungsprogramme und Führungen an, die darauf abzielen, das Verständnis und die Wertschätzung des Jugendstils zu fördern. Es werden regelmäßig Vorträge, Workshops und Seminare organisiert, die sich mit verschiedenen Aspekten des Jugendstils befassen, von der Architektur bis zur angewandten Kunst. Diese Programme bieten eine einzigartige Gelegenheit für Besucher, sich eingehender mit diesem faszinierenden kulturellen Erbe auseinanderzusetzen.</p>
<p>Darüber hinaus dient das Rigaer Jugendstilzentrum und Museum als Plattform für temporäre Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen. Diese umfassen zeitgenössische Kunstausstellungen, Konzerte, Filmvorführungen und vieles mehr, die dazu beitragen, das kulturelle Leben in Riga zu bereichern und das Erbe des Jugendstils lebendig zu halten. Der Eintritt ins Museum kostet 5 Euro (Stand 2022).</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag</td>
<td>geschlossen</td>
</tr>
<tr>
<td>Dienstag bis Sonntag</td>
<td>10:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Adresse: </em><em>Alberta iela 12, Centra rajons, Riga, LV-1010, Lettland</em> &nbsp;</p>
<hr>
<h3><strong>#11 Geheimtipp(s) für deinen Riga-Besuch</strong></h3>
<p>Nach deiner Anreise mit dem Flugzeug stehst Du natürlich vor der Frage: „Wie gelange ich am besten ins Stadtzentrum von Riga?“. Ich greife dabei gern auf vorhandene Möglichkeiten wie Bus oder Bahn zurück. Der Flughafen Riga liegt etwas außerhalb und verfügt über einen Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr. Die Buslinie 22 verbindet den Flughafen und die Altstadt. Einen Bahnanschluss hat der Flughafen für den Stadttransfer leider nicht. Für den Erwerb eines Tickets stehen Dir zwei (drei) Möglichkeiten zur Verfügung. Die Fahrkarten kannst Du direkt beim Busfahrer erwerben oder an einem vor Ort befindlichen Fahrkartenautomaten erwerben. (Die dritte Option wäre die Nutzung von Code-Fahrscheinen über die App des örtlichen lettischen Busunternehmens.) Der Erwerb einer Fahrkarte direkt beim Busfahrer ist mit 2 Euro für die einfache Fahrt verbunden. Bezahlen kannst Du dabei nur mit einer Kreditkarte (Visa-Kreditkarte wird überall in Riga akzeptiert). Ich empfehle Dir jedoch, an dem Fahrkartenautomaten den Fahrschein &#8211; nennt sich übrigens E-Fahrschein – zu kaufen. Ein Fahrschein an dem Automaten kostet 1,20 Euro (Stand 2021) und sind nach Entwerten 90 Minuten gültig. Die Automaten akzeptieren neben Bargeld ebenfalls die gängigen Kreditkarten. Ich empfehle Dir ein Hotel in der Altstadt zu buchen. So sind die Sehenswürdigkeiten nicht weit weg und Du kannst sie sehr gut zu Fuß erreichen.</p>
<p>Die Lettische Akademie der Wissenschaften, auch als &#8222;Latvijas Zinātņu akadēmija&#8220; bekannt, ist ein beeindruckendes Gebäude im Zentrum Rigas und bietet eine faszinierende Aussicht auf die Stadt. Obwohl das Hauptgebäude der Latvian Academy of Science selbst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, gibt es den speziellen Bereich des Observation Deck, von dem aus man eine großartige Aussicht genießen kann.</p>
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<p>Der Aussichtspunkt befindet sich auf der 17. Etage im Dachgeschoss des Gebäudes und ist normalerweise für Besucher zugänglich. Von hier aus hast Du in 65 Meter Höhe einen einzigartigen Blick auf die historische Altstadt von Riga, die Dächer der Gebäude, die moderne Architektur sowie den Verlauf des Flusses Daugava. Die Skyline von Riga erstreckt sich vor den Augen der Besucher, und die Aussicht bietet eine wunderbare Gelegenheit, die Stadt in ihrer gesamten Pracht zu bewundern. Ein Fahrstuhl bringt dich zunächst bis auf die 15. Etage. Über Treppen gelangst du dann zu Fuß auf das Observations Deck in der 17. Etage. Der Eintritt kostet 6 Euro und ist an der Rezeption im Erdgeschoss zu entrichten. Wer den Eintrittspreis der St. Petri Kirche in Höhe von 9 Euro als zu hoch empfindet, kann auf diese Alternative zurückgreifen. Beachte bitte: Der Aussichtspunkt kann möglicherweise zu bestimmte Stunden oder (Wetter-)Bedingungen geschlossen sein. Es ist ratsam, im Voraus zu prüfen, ob der Aussichtspunkt geöffnet ist.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten des Observation Decks:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>10:00 Uhr bis 22:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Dienstag bis Donnerstag</td>
<td>10:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag</td>
<td>10:00 Uhr bis 20:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Samstag, Sonntag</td>
<td>10:00 Uhr bis 17:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Adresse: </em><em> Akademijas Laukums 1, Riga, LV-1010, Lettland</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dhofar &#8211; Die Karibik des Orients</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2023 18:59:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<category><![CDATA[arabien]]></category>
		<category><![CDATA[dhofar]]></category>
		<category><![CDATA[Maskat]]></category>
		<category><![CDATA[muscat]]></category>
		<category><![CDATA[Oman]]></category>
		<category><![CDATA[Salalah]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die südlichste Provinz im Sultanat Oman heißt Dhofar. Während der Norden mit vielen Oasen und reichlich Wüstenlandschaft auf Euch wartet, zeigt sich Dhofar in den Sommermonaten im üppigen Grün. Die sonst karge Landschaft verwandelt sich in eine blühende Landschaft. Unzählige Kokospalmen, baumhohe Bananenstauden und ausladenden Mangopflanzen säumen die Straßen. Nicht umsonst wird Dhofar gern zu dieser Zeit auch „Karibik des Orients“ genannt. Die wechselhafte Geschichte, einzigartige Lage, die Kultur sowie das Klima machen die Region auf einer Fläche von über...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die südlichste Provinz im Sultanat Oman heißt Dhofar. Während der Norden mit vielen Oasen und reichlich Wüstenlandschaft auf Euch wartet, zeigt sich Dhofar in den Sommermonaten im üppigen Grün. Die sonst karge Landschaft verwandelt sich in eine blühende Landschaft. Unzählige Kokospalmen, baumhohe Bananenstauden und ausladenden Mangopflanzen säumen die Straßen. Nicht umsonst wird Dhofar gern zu dieser Zeit auch „Karibik des Orients“ genannt. Die wechselhafte Geschichte, einzigartige Lage, die Kultur sowie das Klima machen die Region auf einer Fläche von über 100.000 Quadratkilometer so spannend. Einzigartig ist vor allem im Sommer der Monsunregen. Er dauert von Juli bis September an und nennt sich Khareff. Die Südseite des Dhofar-Gebirges verwandelt sich dann in eine riesige grüne Oase. Das Klima sorgt für das Wachstum einer charakteristischen Pflanze: dem Weihrauchbaum. Wenn du jetzt gern mehr über die Region erfahren möchtest, die mit ihren kilometerlangen weißen Sandstränden, der wunderschönen, teilweisen rauen Küsten aufwartet, dann verfolge die 10 Ideen und einen Geheimtipp für deine Reise in den Süden Omans.</p>
<h3><strong>#1 Salalah</strong></h3>
<p>Die größte Stadt in Dhofar ist Salalah und zugleich Hauptstadt der Region. In dem Großraum der Stadt und umliegende Orte leben knapp 400.000 Menschen. Salalah steht auch für viele Einheimische und Einwohner als Synonym Dhofars. Die Stadt war schon immer Hauptstadt des Dhofar-Sultanats und von 1932 bis 1970 sogar die Hauptstadt vom <a href="https://www.11places.de/oman" target="_blank" rel="noopener">Oman</a>. Salalah liegt direkt am Indischen Ozean. Weiße Strände, türkisfarbenes Wasser, luxuriöse Hotels und offene, gastfreundliche Menschen findest du in und um Salalah. Die Region ist bei Strandurlaubern beliebt. Zum einen liegt es an die unendlich wirkenden langen weißen Sandstrände aber auch an beeindruckende Wasserfälle, Obstplantagen und vieles mehr.</p>
<p>Neben der ruhigen Atmosphäre, den fantastischen Tauchgründen und traumhaften Stränden lockt Salalah mit viel Kultur. Die Stadt ist Geburtsort des Sultans Qaboos bin Said. Salalah hat die zweitgrößte Moschee vom Oman. Sie ist nach dem damaligen Herrscher Sultan Qaboos benannt. Sultan Qaboos führte den Oman in die moderne Zeit. Er öffnete das Land und seiner Kultur auch für Nicht-Muslime. Es ist daher auch möglich, als Nicht-Muslim die Sultan Qaboss Mosque zu besuchen. Traditionell wirst du mit einem typischen Arabischen Kaffee und köstlichen Datteln begrüßt. In der Moschee werden kostenlose Führungen angeboten. Ich kam bei meiner Reise in dem Genuss einer solchen Führung. Da kurz nach der Öffnung in der Moschee kaum Besucher anwesend waren, erhielt ich sozusagen eine Privatführung. Der Eintritt in der Moschee ist natürlich für Besucher kostenfrei.</p>
 [<a href="https://www.11places.de/dhofar">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Salalah wurde im 13. Jahrhundert durch den Weihrauchhandel reich. Der Weihrauchbaum ist einzigartig auf der Welt und wächst nur in der Region Dhofar. Wenn du in einem der vielen Souqs unterwegs bist, wirst du häufig auf Weihrauchhändler treffen. Souqs sind Märkte, auf denen du fast alles bekommst. Der Geruch von Weihrauch tränkt die engen verwinkelten Gassen des Souqs und hüllt dich in den Duft aus den Geschichten von 1001 Nacht ein.</p>
<p>Im Stadtteil al-Haffah sind noch einige traditionelle Kalksteinhäuser erhalten sowie befindet sich dort ein modernisierte Souq. Weihrauchbrenner führen in dem Souq ihre Herstellungskunst der duftenden Kostbarkeit vor. Sie zaubern die besten traditionellen Weihrauchmischungen unterschiedlicher Qualitäten für die Reisenden und Einheimischen. Diese „bokhur“ gehen dabei in unscheinbare alten Gläsern oder kleinen Dosen über den Ladentisch.</p>
<p>An diesem Souq grenzt der Al-Hisn Sultanspalast sowie die königlichen Verwaltungsgebäude an. Der Al-Hisn Sultanspalast dient als Sommersitz des Sultans. Für die Touristen ist der Sultanspalast leider nicht zugänglich.</p>
<p>Im antiken Hafen von Khor al-Baleed von Salalah wurde über viele Jahrhunderte Handel betrieben. Der Hafen im Osten diente vor allem dem Export von Weihrauch. Im Laufe der Zeit nahm der Weihrauchhandel durch die Exporte aus Asien ab, sodass die Bedeutung des Hafens schwand. Heute erinnern nur noch Überreste einer mittelalterlichen Siedlung auf der Landzunge al-Baleed. Seit 1995 werden in diesem angrenzenden Archäologiepark Ausgrabungen im Auftrag der UNESCO durchgeführt. Der Eintritt in dem Archäologiepark ist kostenlos. Gebühren in Höhe von 2 RIAL fallen lediglich bei der Parkplatzbenutzung an.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp: </u></strong>Besuche die Ausgrabungsstätte am Abend. Der Archäologiepark ist auch in den Abendstunden und zur Nacht geöffnet. Beleuchtete Wege und Ruinen erstrahlen dabei in einer besonderen Atmosphäre.</p>
<p><strong><u>Einreisetipp:</u></strong> Bei der Einreise nach Dhofar benötigst du neben dem noch mindestens 6 Monate gültigem Reisepass auch ein Visum. Das Visum beantragst du ganz einfach <a href="https://evisa.rop.gov.om/" target="_blank" rel="noopener">online</a> und zahlst mit der Kreditkarte.</p>
<hr>
<h3><strong>#2 Museum des Weihreichlandes</strong></h3>
<p>Die Dhofar Region wird im Oman auch als Weihrauchland bezeichnet. Egal ob du die Souqs oder einfach die traditionellen Orte im Oman aufsuchst: der Weihrauchduft begegnet jeden Besucher. Die antiken Weihrauchhäfen in Dhofar sind die Zeitzeugen des florierenden Weihrauchhandels. Im Ortsteil Al Balled von Salalah mit seinem historischen Weihrauchhafen befindet sich das Museum des Weihreichlandes (Museum of the Frankincense Land). Es informiert die Besucher über das heilige Rauchwerk.</p>
<p>Weihrauch wird in erster Linie mit kirchlichen Rituale in Verbindung gebracht. Bereits die Geschichte der Heiligen Drei Könige erzählt über die Gabe von Weihrauch, die zu Ehren der Geburt Christi als Geschenk überreicht wurde. In der arabischen Welt dient der Weihrauch auch als Parfum. Es wird dem Harz sogar heilende Wirkung nachgesagt. Der Handel mit dem Weihrauch bescherte dem Oman bereits seit der Antike einen wahren Goldrausch. Weihrauch war die vielgefragte Kostbarkeit und damit das wichtigste Handelsgut des Sultanats. Das Harz machte viele Völker. Eingerichtete Weihrauchstraßen</p>
 [<a href="https://www.11places.de/dhofar">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Weltweit gedeihen die einzigartigen Weihrauchbäume nur im Süden Omans. Die besonderen landschaftlichen und klimatischen Gegebenheiten machen Dhofar zum idealen Standort für den Weihrauchbaum.</p>
<p>In zwei aufwendig und ansprechend gestalteten Ausstellungshallen wird die Entwicklung Omans dokumentiert. Es wird vor allem die reiche Seefahrergeschichte thematisiert und die Entwicklung des Sultanats von der Steinzeit bis zur Gegenwart dargestellt. Viele steinzeitliche Funde sowie die verschiedenen Schiffstypen und Navigationsgeräte können in dem Museum bewundert werden. Durch die Exponate der unterschiedlichsten Epochen erfährst du die geschichtliche Bedeutung der Ernte, die Exportwege und seine heutige Bedeutung des Weihrauchhandels für den Oman.</p>
<p>Die erste Ausstellungshalle ist die History Hall. In ihr werden die geografischen Besonderheiten des Wüstenstaats beleuchtet. Die Rätsel um die Trilithen oder auch archäologische Funde aus Al Baleed, Samharam und Ubar werden veranschaulicht. Chinesisches Porzellan, Pfeilspitzen, Inschriften und Skulpturen kannst du hier bewundern. Die Maritim Hall ist die zweite Ausstellungshalle. In dem Gebäude wird die glorreiche Vergangenheit der Seefahrernation erklärt. Eine originalgetreue Nachbildung des Hecks einer Baghla Dau findet sich in dieser Halle. Ein Dau ist ein größeres Holzsegelschiff. Mit diesen Schiffen waren die Händler auf mehrwöchigen Trade-Winds-Reisen nach Ostafrika unterwegs. Historische Seekarten veranschaulichen, wie weit die omanischen Segelschiffe über die Meere fuhren.</p>
<p>Wie wichtig der Weihrauch für das Sultanat Oman ist, kannst man in der Altstadt von Muscat sehen. Ein gigantischer Weihrauchbrenner thront auf einem Hügel. Er ist befindet sich unmittelbar an der Corniche von Muthra westlich der Hauptstadt. Ein haushoher Weinrauchbrenner steht fast anmutig wirkend auf der Anhöhe.</p>
<p>Der Weihrauch aus dem Oman hat viele Farben. Er schimmert dabei weiß und grünlich, manchmal rötlich, bräunlich und honigfarbend. Ein Händler in den typischen Souqs meinte über die Qualität: “Je heller die Farbe, desto besser ist die Qualität. Das Weihrauchharz lässt sich dabei in vier Stufen einteilen. Die höchste Qualitätsstufe kommt in der Medizin zum Einsatz; die niedrigste wird vorwiegend für den Weihrauchbrenner verwandt.</p>
<p>Der Eintritt in das Museum ist kostenfrei. Es fällt lediglich eine Gebühr fürs Parken an. Es wird dabei nicht nach Fahrzeuginsassen, sondern pro Fahrzeug berechnet. Die Parkgebühr beträgt 3 Rial.</p>
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<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Samstag bis Mittwoch &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr</p>
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<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Donnertag bis Freitag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr</p>
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<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; As Sultan Qaboos St., Salalah, Oman</p>
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<h3><strong>#3 Nabi Ayub a.s. Tomb (Hiobs Grabmal)</strong></h3>
<p>Neben der vielen Natur in Dhofar gibt es natürlich auch interessante historische Sehenswürdigkeiten. Eine dieser Sehenswürdigkeit ist die Ruhestätte des Nabi Ayub. Die Besichtigung des Grabs ist fester Bestandteil einer Reise durch Dhofar. Das Grab Nabi Ayub (oder im englischen: Job’s Tomb) befindet sich ca. 20 km von Salalah entfernt.</p>
<p>Bei der Anreise zu dem Grab wirkt die Moschee ein wenig unscheinbar. Ein etwas wild gewachsener Garten lässt dabei nur schwer deuten, dass sich hinter den grünen Mangobäumen, Akazien und Oleander eine der bedeutendsten Pilgerstätte für Muslime verbirgt. Der hier begrabene Prophet wird auch von den anderen beiden monotheistischen Weltreligionen verehrt. Im Koran lautet sein Name Nabi Ayoub. Die Bibel nennt in Hiob.</p>
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<p>Hiobs Geschichte im Islam ist parallel zur Geschichte der hebräischen Bibel. Jedoch liegt das Hauptaugenmerk darauf, dass er Gott gegenüber standhaft bleibt. Hiob wurde dafür bekannt, dass er schwere Prüfungen ertrug und dabei Allah treu blieb. Da ihm nacheinander vier Boten des Himmels seine schmerzlichen Verluste mitteilten, werden schlechte Nachrichten bis heute als „Hiobsbotschaften“ bezeichnet. Hiob wurde im heutigen Jordanien geboren. Er starb in Salalah im Oman.</p>
<p>Die Pilgerstätte besteht aus zwei Bauwerken. Eine kleine moderne weiß getünchte Moschee mit grünen Zierbänden und einem Minarett mit gelber Kuppel steht ebenso auf dem Gelände wie der einfach gehaltene schmucklosen Kuppelbau mit des Hiobs Grabes. Das Mausoleum beherbergt nicht das Grab selbst. Vielmehr ist ein mit grünem Tuch überdeckter Sarkophag inmitten des Raumes aufgebahrt. Geschichten über Hiob besagen, dass er sich neben dem Gebäude mit einem Fußabdruck verewigte. Eine quadratische Mauerumfassung schützt das Heiligtum für Verwitterung. Der Fußabdruck misst knapp 40 cm Länge, dass auf normale menschliche Gestalt Hiobs sprechen lassen.</p>
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<p>Bei Betreten des Grabs gelangst du zunächst in einem kleinen Vorraum. Wie es sich für einen muslimischen Andachtsort gehört, zieht man hier seine Schuhe aus. Frauen verhüllen ihr Haar. In dem Hauptraum der Pilgerstätte befindet sich der in grüner Seide eingehüllte Sarkophag. Übrigens steht die Farbe Grün für den Islam. Die Gläubigen beten auch an dem Grab zu ihrem Propheten.</p>
<p>Der Raum ist ansonsten überraschend schmucklos. Das Grab von Hiob ist überdimensioniert angelegt. Es misst fast die doppelte Länge eines erwachsenen Menschen. Durch die Größe des Grabs wird auf die Bedeutung des Propheten Hiobs und seinem unbedingtem Gehorsam gegenüber Gott zum Ausdruck gebracht.</p>
<p>Auch wenn der Ort eine bedeutende Pilgerstätte ist, war ich überrascht, die Moschee und die Grabkammer bei meinem Besuch für mich allein zu haben. Nach meinem Besuch der Moschee kehre ich wieder zu meinem Mietwagen zurück. Kostenlose Parkplätze stehen übrigens im ausreichendem Maß zur Verfügung. Der Eintritt in die Pilgerstätte ist ebenfalls kostenlos.</p>
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<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr</p>
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<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nabi Ayub a.s. mouseleum, Hayawt, Oman</p>
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<h3><strong>#4 Mughsail Beach</strong></h3>
<p>Die berühmteste Attraktion in Dhofar ist der Mughsail Beach (alternativ: Al Mughsayl Beach). Aber was macht den Beach so besonders? Der Mughsail Beach ist der schönste und längste Strand im Süden des Sultanats. Die Region wird auch als „Karibik des Orients“ genannt. Glasklares angenehmes blaues Wasser trifft hier auf unendlich wirkenden weiße Strände. Die feinen Sandstrände mit den einzelnen Palmen zählt zu den schönsten Naturstränden Omans.</p>
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<p>Der Strand befindet sich knapp 50 km von Salalah in südwestlicher Richtung. Der Mughsail Beach ist wahrscheinlich die berühmteste Touristenattraktion in Dhofar. Der Strand ist bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt. Am Tage kommen hier die Sonnenhungrigen auf ihre Kosten, ehe am Abend die Fischer mit ihren fast altertümlich wirkenden Booten zurück an den Strand fahren. Es ist ein toller Ort um den Tag ausklingen zu lassen und einen der vielen herrlichen Sonnenuntergänge zu genießen.</p>
<p>Ein wahrlich spannender und ebenfalls erfrischender Moment sind die Blow Holes an dem felsigen Strandanschnitt. Aufgrund der Nähe zu dem Strand werden sie auch als Mughsayl-Blow Holes bezeichnet. Unweit von der Marneef Höhle (alternativ: Al Marneef Cave) befinden sich die Blow Holes. Bei den Blow Holes handelt es sich um natürliche größere Öffnungen im Boden der Klippen, durch die Meerwasser von unten nach oben geblasen wird. Es ist ein Naturschauspiel, dass vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt ist. Die brechenden Wellen an den Klippen drücken das Wasser durch die engen Öffnungen nach oben, die die Schaulustigen mit einer nach oben schießenden Wasserfontäne beeindrucken. Die Blow Holes sind zur Sicherheit mit Gittern versehen, auf denen meist die Personen stehend das nach oben drückende Wasser erwarten. Gute Planung für deinen Besuch ist fast schon ein Muss, denn bei ruhiger See mit fehlendem Wellengang und Ebbe wirst du keine Fontänen erleben dürfen. Ich hatte bei meinem Besuch das Glück und konnte beobachten, wie sich das Naturschauspiel Menschen beeindruckt.</p>
<p>Über einen Fußweg gelangst du von einem großzügigen kostenlosen Parkplatz zur Marneef Höhle. Die Al Marneef Cave ist Brutplatz und Lebensraum von verschiedensten Vögeln. Der für Besucher zugängliche Bereich ist ein überhängender, stark zerklüfteter Felsen. Von diesem durch Naturgewalten geformten Felsen gehen weitere kleine Höhlen ab, die von unterschiedlichsten Vögeln zum Nisten genutzt werden.</p>
<p>Die Höhle und die Blow Holes sind mit besucherfreundlichen Einrichtungen ausgestattet. Die dem Meer zugewandte Seite ist mit einem Schutzzaun versehen. Sitzmöglichkeiten, Korridore sowie Laufstege laden zum Verweilen ein und sorgen für einen angenehmen Aufenthalt.</p>
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<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mughsail Beach, As Sultan Qaboos St, Dhofar, Oman</p>
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<h3><strong>#5 Hafenstadt Mirbat &amp; Mirbat Castle</strong></h3>
<p>Mirbat ist eine Hafenstadt im Süden Omans, der Region Dhofar. Die historische Vergangenheit von Mirbat bezog sich auf dem Export von Weihrauch und Zuchtpferden. Viele historische Gebäude oder archäologisch interessante Orte finden sich fast in jeder Stadt vom Oman. Mirbat macht da keine Ausnahme. Einst eine bedeutete Handelsstadt und ehemalige Hauptstand Dhofars wartet Mirbat heute mit traumhaften Sandstränden und spektakulären Tauchgründen auf.</p>
<p>In der Küstenstadt spielte das Schloss Mirbat in den vergangenen Jahrhunderten eine wichtige Rolle in der politischen Geschichte. Mirbat hatte bereits ab dem 17. Jahrhundert als Handelspunkt eine wichtige Bedeutung. Viele Schiffe aus Indien und Ostafrika tauschten Gewürzen gegen den wertvollen Weihrauch oder Araber-Pferde. Die prächtigen Pferdeskulpturen am Ortseingang der Stadt erinnert an den einstigen Pferdehandel. Mirbat beutet übrigens „Pferdemarkt“. Die prächtigen zweistöckigen Handelshäuser in der Stadtmitte zeugen von dem damaligen Wohlstand.</p>
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<p>Das Schloss wurde im vermutlich im 18. Jahrhundert errichtet. Mirbat Castle ist eine Festung, die am 19. Juli 1972 ihren letzten großen Auftritt hatte. Hunderte Aufständische aus der südlichen Region Dhofars griffen die stationierten Truppen des Sultans an. Die Angreifer waren die kommunistischen Guerillas, die aus dem Südjemen unterstützt wurden. Verbündete britische Einheiten unterstützten die die kämpfenden omanischen Truppen. Nur wenige Verteidiger beschützten Mirbat Castle gegen die Aufständischen. Die Königliche Omanische Luftwaffe unterstützen die Bodentruppen und bekämpften die Rebellen aus der Luft. Die Rebellen erlitten eine heftige Niederlage, dass gleichzeitig auch zum Ende des Dhofar-Krieges führte. Mirbat Castle ist das letzte umkämpfte Fort der Welt. In dem restaurierten Fort wird die Geschichte Mirbats veranschaulicht. Interaktive Vorträge, Artefakte und Exponate sind für jeden Besucher zugänglich. In den einzelnen Räumen des Mirbat Castle wird dir der historische Alltag und Lebensstil vom Oman. Auf Arabisch und Englisch erfährst du hier, wie die Einheimischen und Beduinen bspw. sich mit Lebensmittel versorgen. Es erinnert die Besucher daran, wie der jahrhundertelange Handel per Karawane und übers Meer die traditionelle omanische Küche beeinflusste. Auch das traditionelle Handwerk und die maritime Geschichte wird in den Ausstellungsräumen beleuchtet. Ich war sehr überrascht, in welchem hervorragenden Zustand die Räume waren. Der Eintritt in das Mirbat Castle ist übrigens kostenfrei (Stand 2020).</p>
<p>Neben den Historischen ist die Stadt bzw. deren Sandstränden einer der gefragtesten Tauchsports im Oman. Mirbat im Oman lässt dich in ein Wechselspiel von Sport der Moderne und traditioneller Geschichte über und auch unter Wasser eintauchen. Der Mirbat Beach mit seinen vielen Buchen ist ideal, wenn du die Einsamkeit liebst. Es ist ein Strand, an dem du entspannen und einfach die Seele baumeln lassen kannst. Leider fehlen an dem Strand die Gastronomie oder auch Sanitäranlagen. Daher ist der Strand ehr für Familien mit Kindern ungeeignet.</p>
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<p>Öffnungszeiten Castle:&nbsp; Samstag bis Donnerstag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr</p>
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<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bin Ali St., Mirbat, Oman</p>
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<h3><strong>#6 Muhammand Bin Ali‘s Tomb (Sahib Mirbat)</strong></h3>
<p>Das Mausoleum von Mohammed bin Ali al Alwai oder auch einfach Muhammand Bin Ali’s Tomb befindet sich etwas außerhalb der Hafenstadt Mirbat. Das winzige Grab mit seinen zwei markanten Zwiebeltürmen markiert den alten Eingang zur Stadt. Das leuchtend weiße Gebäude ist bereits von Weitem sichtbar. Sanfte Hügel säumen die Landschaft um das berühmte Grabmal. Das weiß getünchte Gebäude bildet einen auffälligen Kontrast zu den rostrosten Felsen der Umgebung. Traditionell werden die meisten Gräber im Oman im Innern schlicht gehalten und mit einem einfachen grünen Tuch ausstaffiert.</p>
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<p>Ein riesiger Friedhof mit Hunderten von Grabsteinen erstreckt sich über die Umgebung. Die Gräber ragen dabei teilweise als groteske Skulpturen aus der Erde. Errichtete Gräber oder auch Grabsteine deuten dabei in unterschiedlichen Richtungen. Für den christlichen Glauben stellen Friedhöfe ein Ort der Trauer und Gedenkens dar. Im Muslimischen ist es ein Ort des Gedenkens. Typische Grabpflege findest du auf einem solchen Friedhof vergebens.</p>
<p>Traditionell wird nach dem muslimischen Glauben der Verstorbene innerhalb des Todestags beerdigt. Der Leichnam wird gewaschen, parfümiert und in ein einfaches Leintuch gewickelt. Das Grab eines Mannes zieren zwei aufrechtstehende Steine am Ende des Grabes. Frauengräber werden mit einem weiteren dritten Stein geschmückt. In der Regel nutzen die Omanis dabei einfach Steine. Selten finden sich wunderschöne Verzierungen auf den Steinen oder bearbeitete Steinplatten.</p>
<p>Typisch für das Betreten eines heiligen Ortes ist es, die Schuhe auszuziehen. Frauen tragen dabei ein Kopftuch. Sofern Du Pilger im Innern des Mausoleums antriffst, dann lass sie in Ruhe beten. Im Islam ist es unüblich, dass von heiligen Grabstätten spirituelle Wirkungen ausgehen. Der Oman legt dabei den Islam in seiner eigenen Form aus.</p>
<p>Mohammed Bin Ali al Alawi ist auch als Mohammend Saheb Mirbat bekannt. Bin Ali gilt als ein direkter Nachfahre des Kalifen Ali bin Abi Talib. Er ist der Schwiegersohn und Vetter Mohammeds. Ursprünglich aus dem jemenitischen Hadramaut emigrierte er nach Dhofar. Er wurde durch sein immenses Wissen im Islam geachtet. Sein Rum wuchs posthum durch seine Grabstätte. Im Jahre 1161 nach Christus verstarb er und wird seit jeher von vielen Muslime verehrt.</p>
<p>Lass dich nicht irritieren, wenn bei deinem Besuch eine kleine Herde von Kamelen den Friedhof bevölkert. Im Süden vom Oman sind die Kamele sehr beliebt und dienen dabei als Nutztiere. Die Tiere nutzen jeden nur erdenklichen Raum und gehen gern den saftigen Pflanzen nach. Der Eintritt in das Mausoleum ist kostenfrei.</p>
<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bin Ali St., Mirbat, Oman</p>
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<h3><strong>#7 Wadi Darbat</strong></h3>
<p>Das Wadi Darbat ist der schönste und landschaftlich vielleicht reizvollste Ort für Naturliebhaber der Region Dhofar. Das Wadi liegt in den östlichen Quaraberge. Ein Wadi ist ein Tal oder ein Flusslauf, der häufig erst nach starken länger anhaltenden Regenfällen vorübergehend Wasser führt. Die schönste Zeit ist demnach der Khareff (Juni bis September). Die 100% Luftfeuchtigkeit speist das Wadi Darbat mit Wasser und lässt die ganze Region in saftigen Grün und üppiger Vegetation erstrahlen.</p>
<p>Bereits bei deiner Anfahrt wirst du eine 200 Meter hohe Felswand erkennen. Der Monsun zu Zeiten des Khareffs bildet dann mehrere Wasserfälle, die sich an der Steilwand herabstürzen. Eine Straße führt dich zum höher gelegenen Wadi-Eingang. Von hier kannst über du einen herrlichen Blick über die gesamte Küste mit der charakteristischen Bucht Khor Ruri genießen. Mehrere Fußwege führen dich zu der Steilwand. Auf dem Weg dorthin kommst du an den vielen kleinen mit Wasser gefüllten Kaskaden vorbei. In dem Wadi leben einige Jebalis Familien. Sie unterhalten Kamel- und Rinderherden auf den grünen Wiesen. Der Monsun speist den großen See vom Wadi, der auch noch Monate nach seinem Ende für ausreichend Bewässerung sorgt. Er ist Lebensquelle nicht nur für die Viehherden, sondern bietet auch Wildtieren ausreichend Nahrung. Du musst dir den Monsun aber nicht als Dauerregen vorstellen. Es ist mehr ein dicker Dunst oder feiner Nieselregen, der nicht jeden Tag fällt oder den ganzen Tag andauert.</p>
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<p>Der See im Wadi führt ganzjährig Wasser. Zu Zeiten der Hauptsaison ist es sogar möglich, Tretboote zu mieten und über das Wasser damit zu fahren. Das Wadi ist weit verzweigt und es gibt viele Wanderwege. An dem See wirst du auf viele Wildtiere treffen. Kamele, Kühe oder auch Vögel halten sich gern um die Trinkwasserstelle auf. Wenn du genau hinschaust und hinhörst, kannst du zwischen den großen Ficusbäumen Murmeltiere an den Ästen knabbern sehen oder auch das Miauen der wilden Katzen wahrnehmen.</p>
<p>Ich war im Februar und somit außerhalb der Zeit des Khareffs im Oman unterwegs. Trotzdem konnte ich noch reichlich Wasser im Flusslauf erkennen.</p>
<p>Bei deinem Besuch in dem Wadi plane in etwa einen halben Tag ein. Es gibt auch außerhalb des Khareffs viel zu sehen. Empfehlen kann ich dir die kleinen Stände und Restaurants. Dort gibt es beispielsweise frische Kokosnussmilch direkt aus der Frucht.</p>
<p><strong>Besuchertipp:</strong> Unweit des Wadi Darbat befindet sich urige Dörfer und das Atayr Sinkhole. Es ist ein mehrere Meter tiefe Doline mit steilen Rändern. Zu Zeiten des Monsuns verfügt es über eine üppige Vegetation.</p>
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<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Unnamed Road, Ghaday, Oman</p>
<hr>
<h3><strong>#8 Wasserfall Darbat</strong></h3>
<p>Wasserfälle und ein Wüstenstaat: wie passt das zusammen? Das Sultanat Oman mit seiner Region Dhofar hat nicht nur eine beeindruckende Landschaft, sondern auch eine Vielzahl an Wasserfällen zu bieten. Zu Zeiten des Khareffs (alternative Schreibweise: Charif) wird die Region in einen feinen Wassernebel getaucht, so dass sich Bäche und Seen mit Wasser füllen. Wie von Geisterhand zaubert dieses saisonale Ereignis in der Zeit von Juni bis September den ikonischen Ayn Athum Wasserfall, Ayn-Knor-Wasserfall, Wasserfall im Wadi Ayn oder Ayn Gogub hervor.</p>
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<p>Der bekannteste und auch größte Wasserfall unter ihnen in Dhofar ist dabei der Darbat Wasserfall. Er ist Teil des pittoreske Wadi Darbat. Gern wird der Wasserfall auch als Travertin-Vorhang bezeichnet. Er ist der einzige Wasserfall, der fast ganzjährig Wasser führt und somit auch außerhalb des Khareffs zu bewundern ist. Der asiatische Südwestmonsun hat in den Sommermonaten die Region im Süden Omans fest im Griff. Es herrscht nicht nur bei der Entfaltung der Vegetation Hochbetrieb, sondern es zieht auch viele Menschen an.</p>
<p>In mehreren Kaskaden stürzt das Wasser über eine fast senkrechte Klippe in die Lagune Khor Rori hinunter. Von der oberen Kante bis zum Fuß des Sees sind es knapp 170 Meter. Der Wasserfall wirkt am imposantesten, sofern du dich am Fuße in der Nähe der unteren Kaskaden aufhältst. An der Flussmündung des Wadi Darbat liegt der antike Handelshafen Sumharum. Der Ort ist bekannt für seinen UNESCO Archäologiepark und den Stätten des Weichrauchhandels.</p>
<p>Du kannst den Wasserfall oberhalb und auch unterhalb erwandern. Die beeindruckendste Aussicht auf dem Wasserfall hast du von unterhalb. Über eine einfache Wanderung gelangst du zu dem Wasserfall. Du startest dabei im Tal bei den Serpentinen. Von dort geht es weiter zu Fuß quer durch die Natur zum Wasserfall. Für deine weitere Wanderung geht es entlang am Flussbett. Du hältst du dich rechts von dem Wasserlauf auf den bereits ausgetretenen Wegen. Bereits vom weiten kannst du den Wasserfall auf deiner linken Seite sehen. Nach ca. 40 Minuten stehst du dann unterhalb der Abbruchkante an der Lagune. Auch wenn das türkisfarbene Wasser sehr einladend und verführerisch wirkt, zum Baden ist es nicht geeignet. Grund dafür ist die Bilharziose Infektion. Es stellt ein Gesundheitsproblem im Oman dar und wird von Vektorschnecken verursacht.</p>
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<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Unnamed Road, Ghaday, Oman</p>
<hr>
<h3><strong>#9 Earth Gravity Controversial</strong></h3>
<p>Viele Menschen besuchen in Salalah den Anti Gravity Point, um das einzigartiges Naturschauspiel zu erleben. An dem Anti Gravity Point fahren wie von Geisterhand Autos im Leerlauf und ohne Beschleunigung einen Hügel hinauf. Mit diesem Gedanken bin ich zu jenem Punkt gefahren, um selbst diesen Moment mit meinem Mietwagen auszuprobieren und mit den eigenen Augen zu erleben.</p>
<p>Der Anti Gravity Point trägt eine vielfaltige Bezeichnung. Manchmal wird über den Magnetic Hill oder Gravity Hill gesprochen, ebenso bezeichnen Einheimische den Ort auch als Magnetic Point, Gravity Point oder Location of Gravity. Es wird berichtet, dass Geschwindigkeiten von 40 bis 60 km/h erreicht wurden. Bei meinem Versuch konnte ich lediglich knapp 10 km/h erreichen. Ich habe mich dazu mit Einheimischen unterhalten und dabei die Informationen erhalten, dass die Geschwindigkeiten mit einem größeren und schwereren Auto höher sind, als es mit meinem kleinen Mietwagen der Fall war.</p>
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<p>Der Antigravitationspunkt liegt in der Nähe von Tawi Atair bzw. Mirbat. Auf dem Weg zum Wadi Darbat kommst du auf der Ostseite an diesem Punkt vorbei. Der Punkt befindet sich auf einem Hügel direkt auf der linken Seitenstraße nach etwa 27 km von Taqa entfernt. Bei der Fahrt von Taqa zum Mirbat Highway biegst nach links ab und erreichst ihn nach ca. 1 km.</p>
<p>Auch wenn es ein wenig mysteriös aussieht und scheinbar aller physikalischer Gesetze aushebelt, ist der Anti-Schwerkraft-Spot nicht wirklich ein Ort ohne Schwerkraft. Ein Ort ohne Gravitation hieße ja, dass die Menschen und Objekte dort durch die Luft fliegen. Aber das ist ja nicht der Fall gewesen. Tatsächlich ist der Antigravitationspunkt in Salalah ein Gravitationshügel. Eine wissenschaftliche Definition belegt, dass ein Gravity Hill ein Ort ist, an die Anordnung des umgebenen Landes eine optische Täuschung ist und ein leichtes Gefälle einen Hang erzeugt, der nur scheinbar ein ansteigender Hang ist. Auch wenn die wissenschaftliche Begründung die Sache erhellt, bleibt der Punkt ein unterhaltsamer Ort für Mysterys-Junkies und Familien gleichermaßen.</p>
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<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</p>
<p>Adresse: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mirbat, Salalah 211, Oman</p>
<hr>
<h3><strong>#10 Wadi Dawkah – Weihrauch</strong></h3>
<p>Weihrauch ist im Oman allgegenwärtig. Im Weihrauchmuseum von Salalah hast du bereits die Geschichte und Herkunft des Harzes erfahren. Im Wadi Dawkah hingegen erlebst du die „Wiege des Weihrauchs“. Bereits seit Jahrtausenden wird Weihrauch, dass auch gern als Geschenk Allahs bezeichnet wird, im Oman gewonnen. Das wohlriechende Harz galt in der Antike als sehr wertvoll und wurde mit Gold aufgewogen. Ausgrabungen im ägyptischen Tal der Könige belegten, dass bereits Weihrauch als Grabbeigaben dienten.</p>
<p>Das Wadi Dawkah liegt etwa 40 km nördlich von Salalah. Das Wadi gilt seit der Antik als Herkunft des kostbaren Harzes. Es liegt an der legendären Weihrauchstraße. Sie führte einst vom Oman über Jemen nach Saudi-Arabien. Vom Roten Meer über das jordanische Petra, den heutigen Gaza-Streifen hinüber ins ägyptische Alexandria reichten die Wege der Weihrauchstraße. Berichte in der Bibel und Koran zeigten die ersten Transporte des Weihrauchs auf der Weihrauchstraße auf.</p>
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<p>Mit der Bezeichnung „Land of Frankincense“ (Land des Weihreichs) werden das Wadi Dawkah und andere Stätte an der Weihrauchstraße zum Weltkulturerbe der UNESCO gezählt. Das Wadi wirkt auf dem ersten Blick sehr unscheinbar und zum Teil unspektakulär. Du blickst in ein trockenes Tal mit alten knorrigen Bäumen. Die Weihrauchbäume zählen zu den ältesten im Oman. Parke dein Auto einfach oberhalb auf dem Parkplatz und gehe dabei hinunter. Während du dir die Weihrauchbäume von Näherem betrachtest, wird dich sicher bald ein Guide des Weihrauch-Tals ansprechen. Folge seine Erzählungen und du wirst dabei viel über das Tal, den Weihrauch und seine Bedeutung erfahren.</p>
<p>Das Harz vom Weihrauch wird auch heute noch wie vor über 3000 Jahre geerntet. Weihrauchbäume wachsen und gedeihen nur im Süden von Oman. Sie können in andere Länder nicht verpflanzt oder gezüchtet werden. Das einzigartige Klima im Süden Omans sorgte fürs Gedeihen der Weihrauchbäume. Die Omani besaßen daher über viele Jahrhunderte das Weihrauch-Monopol. In der heutigen Zeit hat der Weihrauch zwar nicht an Bedeutung verloren, jedoch zählt er nicht mehr zu den Haupteinnahmequellen des Sultanats.</p>
<p>Mehrere tausende Weihrauchbäume wachsen in dem Tal. Mit steigenden Temperaturen beginnt die Weihrauchernte im Frühling. Die Rinde des Baums wird eingeritzt und das später austretende Harz geerntet. Jedem Baum wird auch nach der Erntephase mehrere Jahre Ruhe gegönnt, damit sie sich erholen können. Die Qualität des Weihrauchs wird anhand der Farbe unterschieden. Helles Harz ist nicht verunreinigt und das wertvollste Produkt. Grüne oder auch dunkle Verfärbung hingehen deutet auf mindere Qualität hin. Das „Hougari“ aus dem Wadi Dawkah gilt als das weltbeste Weihrauch.</p>
<p>Der Besuch zu dem Tal ist kostenfrei. Parkplätze stehen kostenlos an dem Haupteingang zum Besucherzentrum zur Verfügung. Künstlich geschaffene schattige Plätze sind an dem Besucherzentrum vorhanden, so dass man sich der gleißenden Sonne etwas entziehen kann. An dem Besucherzentrum hast du eine Weihrauchbaumplantage mit jüngeren Pflanzen. Die Weinrauchbäume in dem Wadi Dawkah sind auf über 5 Quadratkilometer verteilt. Mit etwas Glück gelangst du an einem Guide, der dich zu den uralten Bäumen führt und dich so in die omanische Kulturgeschichte eintauchen lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr (Besucherzentrum)</p>
<p>Adresse: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Thumrait Road (N31), Salalah, Oman</p>
<hr>
<h3><strong>#11 Geheimtipp &#8211; Taqah Castle, Drive Inn, Kokosnussmilch</strong></h3>
<p>Im Dhofar lassen sich auch einige Perlen für deine nächste Reise entdecken. Diesmal dreht(en) sich der (die) Geheimtipp(s) um Kultur und typisch Omanisches.</p>
<p>Mein Kultur-Geheimtipp habe ich die beliebte Burg im Süden Omans, das Tagah Castle, entdeckt. Die Burg befindet sich in dem gleichnamigen Ort knapp 30 Kilometer von Salalah entfernt. Das Gebäude wurde erst im 19. Jahrhundert errichtet. Sie ist im Gegensatz zu den anderen kulturellen Gebäuden im Oman eine sehr junge Festung. Typischer Weise sind die Burgen wie die in Nizwa oder Bahla mehrere hunderte vielleicht sogar tausende Jahre alt. Ursprünglich war die Burg die private Residenz des Stammesführers Scheich Ali bin Taman Al Ma’shani. Er war der Großvater der Mutter vom ehemaligen und beliebten Sultan Qaboos. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Festung um eine Außenmauer und vier Türmen erweitert. Bis 1970 diente das Fort als Büro und Residenz des Wali von Taqah. Ein Gefängnis, Empfangshalle, Wachraum und Lagerräume umfasst die Festung. In den Räumen können heute alte Exponate bestaunt werden. Nach der Renovierung 1994 erstrahlt es in neuem Glanz und dient ausschließlich als Museum. Das Fort findest du zentral in der Stadt Taqah. Öffnungszeiten sind Samstag bis Dienstag von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr und Freitag von 08:00 Uhr bis 11:00 Uhr. Der Eintritt kostet 500 Baisa (ca. 1,30 Euro).</p>
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<p>Was ich in <a href="https://www.11places.de/maskat" target="_blank" rel="noopener">Maskat</a> bereits erlebt habe, konnte ich auch in Dhofar wahrnehmen. Ich kannte Tipp bereits aus Maskat und habe ihn auch in Dhofar mehrfach ausprobiert. Es ist etwas typisch Omanisches. Die Autofahrer fuhren an den Lokalen vor, hupten, blieben danach in ihren Fahrzeugen sitzen und warten auf die Mitarbeiter des Lokals. Vor allem fand zu den Abendstunden so ein reges Treiben vor den Lokalen statt. Es handelt sich dabei um nichts anderes als eine orientalische Form des Drive-In. Die Plätze sind vor den Lokalen sicherlich deswegen auch ausreichend groß dimensioniert. Wenn du dir jetzt sagst, ich kenne ja die Speisekarte des Lokals nicht, kein Problem: Auch eine Speisekarte wird dir dann zum Auto gebraucht, aus der du deine Speisen oder Getränke auswählen kannst. (PS: Unbedingt einen Juice probieren. Sie sind richtig lecker.) Probiere es am besten selbst aus, wenn du in Dhofar bereist.</p>
<p>Das Prinzip funktioniert übrigens auch den vielen Obstständen der Plantagen von Dhofar. Neben frischen Obst erhältst du an den Obstständen auch frische Kokosnussmilch. Die Kokosnuss wird frisch für dich aufgeschlagen und dir trinkfertig gereicht. Sie schmeckt sehr lecker und erfrischt vor allem an heißen Tagen. Du zahlst 500 Baisa für eine frische Kokosnuss.</p>
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		<title>Granada</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2022 13:36:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<category><![CDATA[Alhambra]]></category>
		<category><![CDATA[Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Granada]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die spanische Stadt Granada liegt im Süden von Andalusien. Sie ist eine der bekanntesten Hochburgen der andalusisch-maurischen Kultur. Die viertgrößte Stadt von Andalusien liegt am Fuße der Sierra Nevada, deren Berge bis knapp 3500 Meter Höhe reichen. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist zweifelsohne die Alhambra mit seinem Palast und dem maurischen Fort. Der kulturelle Reichtum mit maurischen, katholischen und jüdischen Einflüssen, macht die Stadt zu einem wichtigen kulturellen Zentrum Spaniens. Die Mauren, die mehr als 500 Jahre über den Süden Spaniens...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die spanische Stadt Granada liegt im Süden von Andalusien. Sie ist eine der bekanntesten Hochburgen der andalusisch-maurischen Kultur. Die viertgrößte Stadt von Andalusien liegt am Fuße der Sierra Nevada, deren Berge bis knapp 3500 Meter Höhe reichen. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist zweifelsohne die Alhambra mit seinem Palast und dem maurischen Fort. Der kulturelle Reichtum mit maurischen, katholischen und jüdischen Einflüssen, macht die Stadt zu einem wichtigen kulturellen Zentrum Spaniens. Die Mauren, die mehr als 500 Jahre über den Süden Spaniens herrschten, prägten bedeutsam die Stadt. Unter der maurischen Herrschaft entwickelte sich die Stadt zusehends. Sie wurde zu einer reichsten Städte Europa. Der maurischen Alhambra-Palast im Herzen Andalusiens ist ein Zeitzeuge des damaligen Aufschwungs. Auch wenn die Mauren die spanische Stadt kulturell sehr prägten, bietet Granada weitere tolle Sehenswürdigkeiten. Ich habe für deine nächste Reise in die Kulturstadt 10 Ideen herausgepickt.</p>
<h3><strong>#1 Alhambra</strong></h3>
<p>Die Alhambra ist die auf dem Sabikah-Hügel liegende maurische Festungsanlage in Granada. Sie ist das am besten erhaltene Beispiel für den maurischen Stil innerhalb der islamischen Architektur und Kunst. Ihr Name kommt aus dem arabischen und bedeutet „die Rote“, wohl aufgrund der Farbe ihrer Mauern. Der Alhambra Komplex ist eine typische Kombination aus einer befestigten Oberstadt und einer separat befestigten Zitadelle für den Herrscher im Mittelalter.</p>
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<p>Die erste Erwähnung des Burgberges „Ma’qil IIbira“ (Elvira-Festung) stammt aus dem 9. Jahrhundert während der Bürgerkriege. Zu der Zeit diente die Festung als Schutz bei Unruhen und Verteidigung in den Kriegen gegen das Kalifat von Córdoba. Im Laufe des 11. Jahrhunderts vervollständigten die Herrscher die Festung. 200 Jahre später wurde unter dem ersten maurischen Herrscher Mohammed I. auf dem Territorium der Alhambra die Nasridenpaläste gebaut, die als prachtvolle Residenz für die Nasridenkönige diente. Berühmte Teile der Burg sind der Myrtenhof, ein von einer Myrtenhecke umwachsenes Wasserbecken und der Löwenhof mit dem Löwenbrunnen, um den herum sich die Gemächer der Frauen befanden. Auch die unterschiedlichen Gärten mit den Wasserspielen sind außergewöhnliche Zeitzeugen einer kunstvollen Architektur, die in dieser Vollendung mit den Mauren untergegangen ist. Der Sommerpalast Generalife mit dem paradiesisch angelegten Garten, der vor allem seine Schönheit am frühen Morgen und am Abend entfaltet, wurde im 13. Jahrhundert im Osten der Alhambra errichtet.</p>
<p>Die Nasriden Dynastie endete im Jahr 1492. Die Spanier eroberten die Festungsanlage zurück, die von den katholischen Königen aus Spanien übernommen wurden. Sie bauten die Burg abermals nach ihren Vorstellungen zu ihrem Herrschaftssitz um. Die Umbauten hinterließen eine imposante Mischung aus der maurischen und spanischen Baukultur, die sich in der heutigen Alhambra wiederfinden. Heute umfasst der Alhambra Komplex umfasst eine Größe von 13 Hektar. Die Burg, dem ältesten Teil des Bauwerks, die vielen Nasridenpalästen sowie die majestätischen Gärten befinden sich auf dem Areal.&nbsp;</p>
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<p>Seit 1984 gehört die Alhambra zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Alhambra ist das Wahrzeichens der Stadt und ein absoluter Publikumsmagnet. Sie gilt als die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Europas.</p>
<p>Für den Besuch der Alhambra ist eine vorherige Reservierung unumgänglich. Spontane Besuche sind kaum möglich. Die Eintrittskarte solltest du daher frühzeitig (mindestens einen Monat) für deinen Besuch im Voraus online buchen. Bei der Buchung ist die Festlegung auf eine bestimmte Besuchszeit unerlässlich (Stand 2020). Je nachdem, was ihr euch alles anschauen wollt, unterscheiden sich hier die Ticketpreise: Alhambra General &#8211; 14€ (inklusive Alcazaba, Nasridenpaläste, Gärten Generalife) // Nasridenpaläste bei Nacht &#8211; 8€ // Gärten, Generalife und Alcazaba &#8211; 7€ // Gärten und Generalife bei Nacht &#8211; 5€ // Kinder unter 12 Jahren können die Alhambra kostenlos besuchen (das Kind benötigt trotzdem eine eigene Eintrittskarte).</p>
<p>Ich empfehle euch das Ticket Alhambra General. Mit dieser Eintrittskarte kannst du alle wichtigen und sehenswerten Abschnitte der Festung besichtigen. Für die begehrten Nasridenpaläste bekommst du eine feste Zugangszeit, die du auswählen kannst und unbedingt einhalten musst. Wer sich die Alhambra intensiv anschauen möchte, sollte mindestens 3 Stunden einplanen.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Die Nasriden Paläste der Alhambra sind auch in den Abendstunden geöffnet. Wie wäre es mit einem Besuch zum Sonnenuntergang. In der Hauptsaison kannst Du Dienstag bis Sonntag von 22:00 Uhr bis 23:30 Uhr sowie in der Nebensaison (November bis Februar) Freitag und Samstag von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr die Maurische Kultur bewundern.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>08:30 bis 20:00 Uhr (Hauptsaison)</td>
</tr>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>08:30 bis 18:00 Uhr (Nebensaison)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Adresse: </em><em>Alhambra de Granada, Calle Real de la Alhambra, 18009 Granada</em> &nbsp;</p>
<hr>
<h3><strong>#2 Arab House Horno del Oro</strong></h3>
<p>Das Arab House Horno del Oro befindet sich im Herzen der Altstadt von Granada. Es wird auch Casa Morisca de la Calle Horno de Oro genannt und ist ursprünglich ein kleines Nasridenhaus mit nur einem Stockwerk. Das Nasridenhaus zählt zu den besterhaltenen Häusern der Morisken im Albaicin von Granada. Im 16. Jahrhundert ergänzten die Bauherren das Haus um ein zweites Stückwerk. Der historische Haupteingang mit seinen maurischen Bachsteinbogen wird heute nicht mehr genutzt. Er ist von außen mit seinen Elementen in einer Gasse noch zu bewundern. Der Eingang zu dem Haus erfolgt über einen modernen Anbau. Das Haus befindet sich in der Straße Horno del Oro, dem Stadtteil Axares.</p>
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<p>Das Gebäude ist in der damaligen typischen Bauweise mit einem rechteckigen Innenhof errichtet. Im Innenhof befindet sich ein zentral angelegter kleiner Brunnen, an dem seiner Nord- und Südseite von zwei Portikus mit Nasridensäulen eingerahmt wurden. Die Haupträume des Nasridenhauses befindet sich hinter den zwei Portikus. Der Südraum im Obergeschoss ist in seinem ursprünglichen Zustand erhalten. Der ursprüngliche Stückbogen am Eingang, die Stollen an den Pfosten sowie die prächtige Holzrüstung zeigen die Symbole und Ornamente der damaligen Zeit.</p>
<p>Traditionell sind die Fenster und die Räume muslimischen Häuser zum Innenhof ausgerichtet. In dem Innenhof spielt sich das Familienleben ab. Funktionell diente der Innenhof für die Beleuchtung der angrenzenden Räume. Muslimische Häuser hatten keine nach außen gerichtete Öffnungen. Das Gebäude war daher hermetisch geschlossen und konnte die Privatsphäre der Familien bewahren. Mit der Aufstockung des Hauses im 16. Jahrhundert verlagerte sich der Hauptfamilienbereich in das Obergeschoss. Frauen- und Kinderzimmer fanden hier ihren Platz. Statisch musste das Haus wegen seiner Aufstockung befestigt werden. Die Längsseiten des Patios wurden mit gemauerten Pilastern ausgestattet. Die Ostseite ist durch einen offenen Galeriegang mit Balustraden ausgekleidet. Gotische Fundamente und Mudejar-Rüstungen runden die baulichen Änderungen ab. Die Westseite verstärkten die Bauherren mit gotischen Backsteinbögen.</p>
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<p>Nach der Vertreibung der Mauren im 20. Jahrhundert diente das Haus für den Nachbarpferch. Der Staat erwarb das Objekt und restaurierte es. Heute steht das Haus in seinem ursprünglichen Zustand für Besucher offen.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Bist du mindestens 3 Tage in Granada, so lohnt sich die Granada Card 72h. Mit ihr ist der Eintritt inklusive. Neben dem Arab House Horno del Oro kannst du weitere 16 Sehenswürdigkeiten unter anderem die berühmte Alhambra, Catedral usw. besuchen. Die kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Granada ist für die Dauer der Gültigkeit ebenfalls inkludiert. Die Granada Card 72h kostet 43 Euro (Stand 2021). Für Kinder im Alter von 2 bis 11 Jahren ist die Granada Card für 10,50 Euro zu haben. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag (01. Mai bis 14. September)</td>
<td>09:00 Uhr bis 14:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>17:00 Uhr bis 20:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag (15. September bis 30. April)</td>
<td>10:00 Uhr bis 17:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse: Calle Horno del Oro, 14, 18010 Granada</em></p>
<hr>
<h3><strong>#3 El Bañuelo – das alte arabisches Badehaus</strong></h3>
<p>El Bañuelo – auch als arabisches Bad von Granada bezeichnet – ist das älteste arabische Bad (Hammam) in Andalusiens. Das Hammam ist ein geschichtsträchtiger Ort, indem du als Besucher in die besondere und edle Kultur der Mauren eintauchen kannst. Das arabische Dampfbad gehört zur der zivilen Architektur von Al-Andalus.&nbsp; Das Gebäude wurde im 11. Jahrhundert zu Zeiten der maurischen Herrschaft errichtet. Die arabischen Bäder El Bañuelo oder die Bäder des Nogal (arabisch: Hammam al-Yawza) errichtet der jüdische Visir Ibn Nagrela zu Zeiten des Königs Zirden Badis Ibn Habas. Sie gelten als die wertvollsten Bäderhistorien in ganz Spanien. Das arabische Bad ist das älteste Bauwerke der maurischen Zeit. Es wurde mehrere Jahrhunderte vor der Alhambra errichtet und gilt als das am besten erhalten Gebäude der arabischen Badekultur.</p>
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<p>Ein Badehaus zu der damaligen Zeit hatte unterschiedliche Funktionen und war wichtige Begegnungsstätte der Kultur von Al-Andalus. Die Bewohner der Stadt tauschen in dem Hammam Neuigkeiten und Meinungen aus. Ein Hammam war zugleich auch Schönheitssalon, ein Ort für Hygiene und Gesundheit. Bereits zur damaligen Zeit griffen die Anwohner auf Naturkosmetikprodukte zurück, um ihren Körper zu reinigen und zu pflegen. Darüber hinaus diente das Dampfbad auch als Reinigungsritual. Für ein Gebet muss man sauber und rein sein. Nicht umsonst finden sich arabischen Bäder in der Nähe von Moscheen.</p>
<p>Nachdem die Christen die Stadt wieder zurückeroberten und die Mauren vertrieben, rissen sie viele solcher Badehäuser ab. Sie dachten, dass solche maurischen Bäder als Bordelle dienten und es somit dem christlichen Glauben nicht entsprachen. Ein glücklicher Umstand bewahrte dieses Hammam vor seiner Zerstörung. Über dem Badehaus befand sich eine Wohnung, wodurch es von dem Abriss bewahrt blieb.</p>
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<p>Das Konzept des arabischen Badehauses entspricht originalgetreu den römischen Thermen. Ein Innenhof hinter dem Eingang mit einem kleinen Teich, Vorhalle, Erfrischungsraum, zentraler Raum, warmer Raum, Einzelbäder und Heizkessel. Bedeutung haben vor allen drei Räume in dem Hammam. Es handelt sich dabei zunächst um den Erfrischungsraum, auch „kalte Zimmer“ genannt. Die Luft- und Wassertemperatur wurden in diesem Raum der jeweiligen Jahreszeit angepasst. Es folgt der etwas größere mit den verzierten Bögen „warme oder zentraler Raum“. Das wichtigste Zimmer ist jedoch der „heiße Raum“. Hier finden sich die echten Bäder. Verzierte Bögen, Säulen und mit Marmor ausgeschmückte Elemente lassen die dominierende Bedeutung erahnen. Die in der Decke sternförmigen Löcher hatten den Zweck das arabische Bad zu belüften und mit Licht zu versorgen. Aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung wurde das El Bañueo zum spanischen Kulturgut erklärt. Der reguläre Eintritt zu dem arabischen Bad kostet dich 2,50 Euro (Stand 2020). &nbsp;</p>
<p><strong><u>Tipp:</u></strong> Für das El Bañueo, Palacio de Dar al-Horra, Corral del Carbón und Casa Morisca ist das Kombiticket „Monumentos Andalusies“ für 5 Euro vor Ort erhältlich.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Am Sonntag ist der Eintritt zu dem arabischen Bad kostenfrei. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag (01. Mai bis 14. September)</td>
<td>09:00 Uhr bis 14:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>17:00 Uhr bis 20:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag (15. September bis 30. April)</td>
<td>10:00 Uhr bis 17:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse: Carrera del Darro, 31, 18010 Granada, Spanien&nbsp;</em></p>
<hr>
<h3><strong>#4 Palacio de Dar al-Horra</strong></h3>
<p>Im Albaicin-Viertel von Granada befindet sich der Palaicio de Dar al-Horra. Der Palast wurde im 15. Jahrhundert errichtet und diente als Wohnhaus von Aixa la-Horra, der Frau von Muley Hacen und Mutter des letzten Emirs von Granda, Boabdil. Der nasridische Palast mit einen kunstvoll verzierten Ornamenten der Deckenstruktur ist Zeugnis der arabischen Baukunst. Der Dar al-Horra- Palast als „Haus der Ehrlichen“ ist in Alcazaba Cadim gelegen und war Teil des großen Palastes des Ziri-Königs Badis.</p>
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<p>Nach der Vertreibung der Mauren durch die Christen diente es Hernando de Zafra zunächst als eigene Residenz. 1493 unternahm er den Versuch, aus dem Anwesen ein Dominikanerinnenkloster zu errichten. Sein Vorhaben scheiterte jedoch, so dass es 1507 zu einem bewohnten Franziskanerkloster umgebaut wurde. Es wird bis heute von den Klarissen genutzt.</p>
<p>Das Gebäude hat einen rechteckigen Innenhof. Ein kleiner nach Süden versetzter Pool ist im Zentrum des Innenhofs zu finden. Portiken zieren die Nord- und Südseite. Der Säulengang an der Nordseite besteht aus drei hufeisenförmigen Bögen auf Säulen. Die getäfelte Holzdecke ist mit geometrischen Figuren verziert. Eine große Kammer auf der Südseite wurde später als Kapelle genutzt. Nach dem Bau der späteren Kirche Santa Isabel la Real entfiel die kirchliche Funktion.&nbsp;Auf der Nordseite befinden sich mehrere Räume.&nbsp; Über die Mittelachse des Gebäudes erstreckt sich ein Raum über beide Stockwerke, der nach außen ragt und als Aussichtspunkt (Miradour) dient. Ein Blick über die Zirid-Mauern aus dem 11. Jahrhundert hast du von der oberen Etage. Den Abschluss als drittes Stockwerk bildet der turmähnliche Abschnitt auf der nordöstlichen Seite.</p>
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<p>Die alten muslimischen Formen und Teile seiner alten Nasridendekorationen überdauerten die Jahrhunderte und sind bis heute in einem sehr guten Zustand erhalten geblieben. In dem Stuck des Aussichtspunktes finden sich eingemeißelte Koraninnenschriften wie „Segen“, „Glück“, „Gesundheit ist ewig“ und „Beständiges Glück“. Die feierlichen Worte unterstreichen den privaten Charakter des Haues. Du kannst den früheren Glanz sogar noch heute entdecken, neben den prunkvollen Innenhof bietet auch die liebevoll angelegte Gartenanlage einen Ort und Ruhe zum Verweilen an.</p>
<p><strong><u>Tipp:</u></strong> Du hast von dem Palacio einen guten Blick über die Stadt Granadas. Vom Wohnturm aus siehst du weite Teile der Innenstadt mit seinem historischen Stadtteil Albaicin. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag (1. May bis 14. September)</td>
<td>09:00 Uhr bis 14:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>17:00 Uhr bis 20:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag (15. September bis 30. April)</td>
<td>10:00 Uhr bis 17:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse: Callejón Ladrón del Agua, 8, 18010 Granada, Spanien</em></p>
<hr>
<h3><strong>#5 Kathedrale von Granada</strong></h3>
<p>Die Kathedrale von Granada liegt zentral im Herzen der Stadt. Sie ist neben der Alhambra das wichtigste Sehenswürdigkeit in der andalusischen Stadt. Die Santa Maria de la Encarnación de Granada – so der richtige Name – ruht auf den Resten einer Moschee. Die Kathedrale von Granada ist der Jungfrau der Inkarnation geweiht. Das Gebäude ist als Siegesmonument der Christen bei der Rückeroberung von den Mauren zu sehen, obwohl sie erst Jahrzehnte später errichtet wurde. Das Gotteshaus stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde zur Zeit der Renaissance errichtet. Die Bedeutung der Kathedrale in wird in ihren Abmaßen deutlich. Sie misst 115 Meter Länge und ist 67 Meter breit.</p>
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<p>Das katholische Königspaar erteilten den Bauauftrag um 1501. Der ursprüngliche Entwurf geht auf den Architekten Enrique de Eags zurück, der auf gotische Elemente setzte. Die fünfschiffige Kirche ist ein deutliches Element der Gotik. Noch während des Baus des Gotteshauses wechselte knapp 25 Jahre später der Architekt. Der neue Baumeister Diego de Siloe favorisierte die italienische Renaissance. So wurde auf dem gotischen Grundriss Spaniens erste Kirche im Renaissance Stil errichtet. &nbsp;</p>
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<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Unmittelbar neben der Kathedrale befindet sich die Capilla Real. Es handelt sich dabei um die Königliche Grabkapelle aus dem Jahr 1517. Das katholische Königspaar Ferdinand und Isabella, Juanna la Loca und Feilpe el Hermose ruhen hier in ihren Gräbern. Der Eintritt für die Capilla Real kostet ebenfalls 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Kinder bis 12 Jahre und Erwachsene über 65 Jahre genießen freien Eintritt.&nbsp;</p>
<p>Eintrittspreise Standardticket 5,00 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Samstag</td>
<td>10:00 Uhr bis 18:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Sonntag, Feiertag</td>
<td>15:00 Uhr bis 17:45 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>geschlossen</td>
<td>25.12., 01.01.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse: Calle Gran Via de Colón, 5, 18001 Granada, Spanien</em></p>
<hr>
<h3><strong>#6 La Alcaicería</strong></h3>
<p>Der Alcaicería Markt in Granada ist eine Straße und zugleich der Große Basar der Stadt. Sein Ursprung geht auf den Seidenmarkt der Mauren zurück. In den vielen kleinen Straßen zwischen dem Plaza Nueva und Plaza Bib-Rambia boten die arabischen Händler Seide, Gewürze und andere wertvolle Produkte an. Die engen Gassen des Marktes waren das Handelszentrum der florierenden Stadt zu Zeiten der maurischen Besatzer. Der einzig verbliebene Teil des Marktes von Granada ist die Calle Alcaicería.</p>
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<p>Die reichliche Geschichte Granadas mit seinem großen Basar ist dabei nicht zu übersehen. Bereits beim Durchschreiten des Torbogens mit seinen Verzierungen kannst du die vergangene Zeit des Aufschwungs erahnen. Die ursprüngliche Alcaicería geht auf die Zeit der arabischen Besatzer im 10. und 11. Jahrhundert zurück. Die Alcaicería war damals ein Basar. Die Nasriden boten auf diesem Markt ihre Waren an. Als die Mauren am Ende des 15. Jahrhundert vertrieben wurde, blieb die Alcaicería in ihrer Tradition erhalten. Der Name Alcaicería stammt aus dem römischen Sprachgebrauch. Al-Kaysar-ia bedeutet auf Arabisch „Haus des Ceasar“. Es war dem byzantinischen Kaiser Justinian zu verdanken, der den Arabern gestattete Seidenhandeln zu betreiben. Dem großen Kaiser zu Ehren benannten die Mauren die Straße: La Alcaicería.</p>
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<p>1843 fiel der Basar einem großen Brand zum Opfer. Der Seidenmarkt und die anderen Straßen von Granada wurden dabei zerstört. Nach dem Brand wurde der Basar streng nach dem Vorbild des Originals wiederaufgebaut, jedoch war er dabei nur noch halb so groß wie vor dem Brand. Noch heute werden interessante und exotische Dinge in der kleinen Gasse mit seiner reichen Geschichte und wichtigen lokalen Kultur den Reisenden angeboten. Neben traditionell bemalter Keramik, verzierte Holzarbeiten und Buntglaslampen kannst du auch die typischen Souvenirs von Granada erwerben. Vorwiegend findest du in dem Basar von Granada viele kleine Souvenir- und Stoffläden. Sofern du etwas Außergewöhnliches suchst, dann solltest du die Kunsthandwerkstätten in der Straße aufsuche. Neben den traditionellen und modernen Deko-Objekten sind hier noch die Werkstätten für Silberschmuck angesiedelt. Jedes Silberschmuckstück ist sehr exklusiv und aus manueller Fertigung. Der Eintritt zum Alcaicería Markt ist kostenfrei. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Geschäfte:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>10:00 Uhr bis 20:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>10:00 Uhr bis 21:00 Uhr (August bis September)</td>
</tr>
<tr>
<td>geschlossen</td>
<td>sonntags, 06. Januar bis 19. März</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp; Calle Alcaicería, 18001 Granada</em> &nbsp;</p>
<hr>
<h3><strong>#7 Corral del Carbón</strong></h3>
<p>Corral del Carbón – der ehemalige arabische Getreidemarkt Granadas. Das maurische Bauwerk wurde im Jahr 1336 zu Zeiten des Nasridenkönigs Yusuf I. erbaut. Ursprünglich trug das Gebäude den Namen Al-Funduq al-Gidida oder alhóndiga nueva – neuer Getreidemarkt. Der Corral del Carbón (deutsch: Kohlenhof) befand sich neben den Seidenmarkt, der Alcaicería, dem Suok in der Medina und der Hauptmoschee; dem heutigen Stadtteil Al Albaicin Granadas.</p>
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<p>Der Corral del Carbón diente den maurische Händler als Lagerhaus, Getreidebörse und in Teilen auch als Herberge für die reisenden Händlerkarawanen. Das maurische Gebäude ist die einzige erhaltene Alhóndiga aus der Zeit der Nasriden in ganz Spanien.</p>
<p>Der Name „Kohlenhof“ stammt aus der Zeit der Rückeroberung durch die Christen. Zu der Zeit ließen sich nämlich die Kohlenhändler in den Räumlichkeiten nieder. Als der Steinkohlehandel immer weniger in dem Corral del Carbón wurde, kehrte der Kulturgedanke in das Gebäude ein. Ab 1593 sorgte ein Comedy-Theater für Unterhaltung sowie wurde es als Gemeindehaus genutzt. Im Jahr 1918 stellen die Behörden das Gebäude unter Denkmalschutz. Trotz Denkmalschutz verfiel das Gebäude zusehends und es drohte der Abriss. Der spanische Staat kaufte das Gebäude im Jahr 1933. Der berühmte Architekt und Archäologe Leopoldo Torres Balbas, dem die maurische Kunst und Geschichte am Herzen lag, übernahm die Restaurierung des Objektes. Aufgrund der besonderen Bedeutung für die Stadt und dem spanischen Staat wurde das Gebäude vollständig restauriert und im Jahr 2006 fertiggestellt. Heute ist der Corral del Carbón Sitz des Orchesters der Stadt Granada und Veranstaltungsort des Internationalen Musik- und Tanzfestivals.</p>
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<p>Das Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss mit drei Stockwerken. Umlaufende Galerien mit Steinsäulen, Holzbalken und verzierte Fundamente öffnen sich zum Innenhof hin. Ein sehenswertes Element des Gebäudes ist der Eingangsbereich mit seinen beeindruckenden Stalaktitenkuppel (Muqarnas). Bei dem Eintritt durch einen hufeisenförmigen Torbogen in den Innenbereich wirst du von deinem architektonischen Kontrast überrascht: die reichverzierten Stalaktitengewölbe mit den Gipsornamenten und der Schlichtheit des Patios. Im Zentrum des Innenhofs steht ein Steinbecken mit zwei Wasserrohren. Die umliegenden Räume sind dem heutigen Zweck angepasst und werden vorwiegend als Büroräume vorgehalten. Kulturelle Aufführungen finden auch heute noch in dem Corral del Carbón statt. Im Sommer verwandelt sich der wunderschöne Innenhof in einen beliebten Schauplatz für Theateraufführen, Konzerte, Seminare oder für die traditionellen Flamenco-Shows. Die bekannteste Aufführung ist das Festival de Musica y Danza de Granda. Natürlich werden auch Jazz, Copla und Pop-Rock-Konzerte veranstaltet. Der Zugang zu dem Innenhof und Besichtigung außerhalb der Veranstaltungen ist kostenfrei.</p>
<p><strong><u>Tipp:</u></strong> Für das El Bañueo, Palacio de Dar al-Horra, Corral del Carbón und Casa Morisca ist das Kombiticket „Monumentos Andalusies“ für 5 Euro vor Ort erhältlich. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Freitag</td>
<td>10:30 Uhr bis 13:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>17:00 Uhr bis 20:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Samstag</td>
<td>10:00 Uhr bis 14:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Sonntag</td>
<td>geschlossen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;Calle Mariana Pineda, 21, 18009 Granada</em></p>
<hr>
<h3><strong>#8 Puerta de Elvira &amp; Calle Elvira</strong></h3>
<p>Granadas islamische Vergangenheit ist an vielen Ecken der Stadt anzutreffen. Neben der Alhambra und oder dem Generalife finden sich viele weitere Denkmäler in der Stadt. Ein historisches Erbe davon ist die Puerta de Elvira.</p>
<p>Die Puerta de Elvira galt zu Zeiten der maurischen Herrschaft als der wichtigste Zugang zur Stadt Granada und steht noch immer an der Plaza del Triunfo. Es ist der Grenzpunkt des bekanntesten Stadtviertels Albaycin und zugleich Eingang zum historischen Zentrum. Die Puerta de Elvira oder Arco de Elvira ist ein großer Torbogen aus hellem Backstein.</p>
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<p>Die Puerta de Elvira, am Fuße der Monaita, war durch einen Mauer verbunden. Sie führte die Cuesta de Abarqueros hinauf. Der Torbogen wurde durch den Sultan Zirid im 11. Jahrhundert errichtet. Die Puerta de Elvira war mit zwei großen bogenförmigen Türen ausgestattet sowie war ein dazwischenliegender Innenhof vorhanden.</p>
<p>Die Bedeutung des Arco de Elvira hat sich im Laufe der Geschichte häufig gewandelt. Die wichtigste Veränderung gab es unter der Herrschaft von Yusuf I. zu Zeiten der Nasriden-Dynastie. Der Torbogen war dabei eine autonome Festung mit vier Türmen. Aufgrund der Bedeutung und seiner Größe war es das Haupttor der Stadt Granada. Es diente als Hauptpost und zur Zollkontrolle. Selbst ein muslimischer Friedhof befand sich in der Nähe des Torbogens.</p>
<p>Der äußere Bogen aus der Zeit der Nasridenherrschaft ist bis heute erhalten. Baulich wird der Torbogen durch zwei Stampflehmtürme begrenzt. Auf den Stampflehmtürmen sind die Zinnen komplett ausgeprägt. Das Widerlager an der Nordseite besticht mit seinen drei Backsteinbögen und tragen entsprechend den Gang. Der Torbogen als Hufeisenbogen besteht aus Voussoirs mit Sandsteinplatten, einem Archivolt und abgeschrägten Steinpfosten.</p>
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<p>Unweit der Puerta de Elvira befanden sich die arabischen Bäder von Hernando de Zafra oder Casa de las Tumbas. Sie waren die wichtigsten öffentlichen Bäder in der Nachbarschaft im 13. und 14. Jahrhundert.</p>
<p>Seit 1896 ist der Puerta de Elvira ein spanisches Nationaldenkmal und zugleich Welterbestätte. Das Bauwerk wurde im Lauf des 20. Jahrhunderts mehrfach restauriert. Seit 2001 existiert ein Interventionsprojekt an den Türen und den angrenzenden Wänden des Torbogens.</p>
<p>Von der Puerta de Elvira verläuft die bei den Touristen beliebte Straße der Stadt: die Calle Elvira. Die Calle Elvira ist eine sehr lange Straße. Sie endet an der Plaza Nueva in unmittelbarer Nähe zur Alhambra. Diese Straße war bereits zu Zeiten der Nasridenherrschaft eine Hauptverkehrsader der alten Medina. Die Straße verband den Fluss Darro mit dem Ausgang der Stadt. Die Straße mit seinen vielen Bars und Tapas ist heute ein bedeutender Anziehungspunkt bei den vielen Besuchern der Stadt. Der arabische Name bab-Ilvira bezieht sich auf die Medina Elvira. Sie war einst eine bedeutende muslimische Stadt und lang 10 km östlich von der Puerta de Elvira. Die Stadt Medina Elvira wurde um 1020 jedoch aufgegeben. Auch wenn die Stadt bereits vor mehr als 100 Jahre aufgegeben wurde, lebt der Name in Granada auch heute noch weiter. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse: Puerta de Elvira, Plaza del Triunfo, 19, 18010 Granada&nbsp;</em></p>
<hr>
<h3><strong>#9 Basilica de San Juan de Dios</strong></h3>
<p>In jeder geschichtsträchtigen Stadt finden sich Kirchen oder Kapellen. Die vielleicht Interessanteste der Stadt Granada ist die Basilica de San Juan de Dios. Die barocke Kirche der Stadt Granada ist dem Schutzheiligen der Stadt „San Juan de Dias“ (deutsch: Johannes von Gott) geweiht. Das herrliche Baudenkmal wurde vom Architekt Fray Alonso de Jesús y Ortega in der Zeit von 1737 bis 1759 errichtet und liegt im Zentrum der Stadt an der Calle San Juan de Dios. Die Kirche öffnete offiziell am 27. Oktober 1959 ihr Gotteshaus. Der vollständige Titel der geweihten Kirche lautet: Tempel der Unbefleckten Empfängnis Unseren Lieben Frau vom Heiligen Orden der Hospitalität Unseres Vaters, des Heiligen Johannes von Gott.</p>
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<p>Die Kirche ist ein authentisches Juwel barocker Kunst Granadas in der Zeit nach der maurischen Herrschaft. Typisch für die in der Zeit errichteten Kirchen ist der Grundriss eines lateinischen Kreuzes. Die Kirche besteht aus einem Hauptschiff mit zwei Seitenkapellen, Kreuzgang, Hauptkapelle und Chorgang.</p>
<p>Die Frontfassade zeichnet sich durch die zwei Spitztürme sowie den drei Nischen aus. Die drei Nischen symbolisieren die wichtigsten Momente im Leben Johannes von Gott. An der Kirche grenzt ein kleines Krankenhaus an, das vom Johannes von Gott ebenfalls gegründet wurde. Eine wichtige Tätigkeit in seinem Leben war die Pflege von kranken Menschen.</p>
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<p>Die Kirche wirkt von außen ehr unscheinbar. Sofern Du die Kirche betrittst, wirst du die goldverzierte Kunst entdecken. Die Goldtöne dominieren auf vielen beeindruckten Statuen, Malereien, Holzschnitt, auf der großen Orgel sowie auf dem Altar.</p>
<p>Sehenswert sind die Retabel der Kapelle und des Kreuzganges sowie die Fresken von Diego Sánchez Sarabia. Die prächtigen Altarbilder besonders das Hauptaltar sind von großer Schönheit geprägt. In der Hauptkapelle ruhen die sterblichen Überreste des Johannes von Gott in einem Ankleidezimmer in einer silbernen Urne.</p>
<p>Der Eintritt in die Kirche beträgt 6 Euro. Besucher ab 65 Jahre zahlen ermäßigt 5,50 Euro; Kinder von 12 bis 18 Jahre entrichten 5 Euro. &nbsp;</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Kombiniere deinen Besuch mit dem Kloster „Monasterio de Jerónimos“. Das Kloster befindet sich in nur 100 Meter Entfernung zur Kirche. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Samstag</td>
<td>10:00 Uhr bis 19:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Sonntag</td>
<td>13:30 Uhr bis 19:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp; Calle San Juan de Dios, 12, 18001 Granada</em>&nbsp;</p>
<hr>
<h3><strong>#10 Cartuja von Granada – Monasterio de la Cartuja</strong></h3>
<p>Das Monasterio de la Cartuja (offizieller Name: <em>Monasterio de Nuestra Señora de la Asunción</em>) ist ein geweihtes Kloster unseren Lieben Frau Maria Himmelfahrt auf einem nördlichen Hügel von Granada. Es befindet sich am Stadtrand und liegt ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt. Das Kloster wurde im Jahr 1506 von Gonzalo Fernández de Córdoba y Aguilar errichtet. Mit der außergewöhnlichen Ausstattung und dem reich verzierten Interieur im Barockstil gilt das Bauwerk als eines der am schönsten verzierten Klöster Spaniens. Stilelemente der Gotik und Renaissance prägten ebenso das Gebäude. Erst 300 Jahre später im 18. Jahrhundert vollendeten die Architekten das Kloster.</p>
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<p>Dabei hat die Außenansicht des Klosters einen ehr schlichten Charakter. Hinter der gewaltigen Renaissance-Tür im Eingangsbereich öffnet sich ein Patio. Von dem Innenhof führen verschiedene Treppen zu den üppig gestalteten Räumen des Konvents: Kirche, Sakristei, Kreuzgang, Kapitalsaal, Kapelle De Profundis und Refektorium.</p>
<p>Die Kirche des Klosters repräsentiert sich in einem typischen Grundriss des Augustinerordens. Sie ist mit überbordenden Dekoration das Barock des 17. Jahrhunderts verziert. Markant für die Zeitepoche ist die vielfarbige Gestaltung des Altars und die dortigen Bilder von Bocanergra und Sánchez de Cotán. In der Kirche finden sich beeindruckende Bildhauereien aus Marmor und Gemälden vom Karthäusermönch de Cotán. Die Kuppel des Sagrario zieren Malereien des Künstlers Antonio Palomino. Hinter dem Altar befindet sich das Sagrario (Sakramentshäuschen) mit dem Allerheiligsten: ein Baldachin aus Lanjarón Marmor. Farbenfrohe Stuckarbeiten zieren das Tabernakel hinter dem Allerheiligsten.</p>
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<p>Beeindruckende weiße Wände dominieren in der Sakristei. Der in Rot gehaltene Marmoraltar von San Bruno rundet das Gesamtbild der Sakristei ab. In den Adern des Marmors sind übrigens verschiedene Figuren versteckt: Ein Hund, ein Fisch und eine Spanierin. Der Kreuzgang wartet mit seinen schönen Gewölben und unzähligen Säulen auf. Von hier erreichst du das Refektorium und den Kapitalsaal. Im Refektorium befinden sich weitere Werke des Malers Juan Sánchez de Cotán. Das schönste von ihm ist das Heilige Abendmahl.</p>
<p>Das Kloster beherbergte bis 1835 die Gemeinschaft der Kartäuser. Die Mönche lebten als Eremiten und folgten einer strengen Lehre. Sie widmeten ihr Leben den Gebeten und legten ein strenges Schweige- und Fastengelübde ab.</p>
<p>Der Eintritt kostet 5,00 Euro. Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt frei. Studenten bis 25 Jahre zahlen ermäßigt 3,50 Euro. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>10:00 Uhr bis 14:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>geschlossen</td>
<td>25.12., 01.01.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse: Paseo de Cartuja, 18011 Granada </em></p>
<hr>
<h3><strong>#11 Traditionelles spanisches Fastfood</strong></h3>
<p>Hast du schon einmal das spanische Fastfood probiert? Preiswert und eine große Auswahl an Speisen, so könnte man das Lokalkette „100 Montaditos“ beschreiben. Spanische Mini-Baguettes oder Brötchen bekommst du in dieser Fastfoodkette bereits 1 Euro. Salate, Vorspeisen und auch Getränke stehen ebenfalls zur Auswahl.</p>
<p>Sofern du das schmackhaften Fastfood einmal ausprobieren möchtest, gehst du wie folgt vor: An den Tischen befindet sich ein Schreibblock und Stift. Wähle dabei aus der beiliegenden Speisekarte die Nummern und Anzahl auf den Schreibblock deiner Speisen und Getränke. Vergiss dabei nicht deinen Namen auf dem „Bestellschein“ zu schreiben.</p>
<p>Nach deiner Auswahl reichst du sie der/dem Mitarbeiter/in, bezahlst deine Bestellung und wartest einen Moment. Dein Name wird dann später aufgerufen und du kannst deine frisch zubereiteten spanischen Baguettes genießen.</p>
<p>Damit du ein Lokal in Granada einfacher finden kannst, habe ich dir einmal drei zur Auswahl vorbereitet. <a href="https://goo.gl/maps/XoBGv4H9pcki31ea9" target="_blank" rel="noopener"><strong>Calle Acera Del Darro</strong>, 24</a>, 18005 Granada // <a href="https://goo.gl/maps/ZD5bqE28xmq5T9Ty7" target="_blank" rel="noopener"><strong>Camino De Ronda</strong>, 114</a>, 18004 Granada // <a href="https://goo.gl/maps/pEpt7CaMwJJotzGbA" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bulevar De Samuel Billy Wilder</strong>, s/n</a>, 18197 Pulianas, Granda &nbsp;</p><p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/granada">Granada</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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		<title>Maskat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2021 20:22:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<category><![CDATA[Maskat]]></category>
		<category><![CDATA[Moschee]]></category>
		<category><![CDATA[Mutrah]]></category>
		<category><![CDATA[Oman]]></category>
		<category><![CDATA[Qabus]]></category>
		<category><![CDATA[Qurum]]></category>
		<category><![CDATA[Sultan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie fast jede Hauptstadt zeigt sich auch Maskat als pulsierende Großstadt mit vielen spannenden Ecken. Das Sultanat, das nicht nur für seinen Ölreichtum bekannt ist, bringt dir Tradition und Moderne der arabischen Kultur näher. Unzählige Museen, faszinierende uralte Festungen und prachtvolle Moscheen lassen sich in Maskat entdecken. Wunderschöne Strände vor den Toren der arabischen Stadt und die fremde Kultur laden dich ein, die Küstenstadt zu erkunden. Du kannst die umliegenden Berggipfel erobern, auf Nachtsafari gehen oder eine entspannte Zeit am...</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/maskat">Maskat</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie fast jede Hauptstadt zeigt sich auch Maskat als pulsierende Großstadt mit vielen spannenden Ecken. Das Sultanat, das nicht nur für seinen Ölreichtum bekannt ist, bringt dir Tradition und Moderne der arabischen Kultur näher. Unzählige Museen, faszinierende uralte Festungen und prachtvolle Moscheen lassen sich in Maskat entdecken. Wunderschöne Strände vor den Toren der arabischen Stadt und die fremde Kultur laden dich ein, die Küstenstadt zu erkunden. Du kannst die umliegenden Berggipfel erobern, auf Nachtsafari gehen oder eine entspannte Zeit am Meer verbringen. Die wechselvolle Geschichte der heutigen Hauptstadt Omans reicht bis zu 4000 Jahre zurück. Das beeindruckende Stadtbild mit seinen historischen Gebäuden und den modernen Einkaufszentren neben luxuriösen Hotels versucht dabei den Spagat zwischen Kommerz und Tradition. Lass dich von den nachfolgenden 10 Ideen der arabischen Kultur inspirieren und tauche ein in das Märchen aus 1001 Nacht.</p>
<p><strong><u>Besucherhinweis:</u></strong> Die Währung im Oman ist der omanische Rial (kurz: OMR oder Rial). 1000 Baisa sind 1 Rial. Gern wird im Oman auch die Schreibweise der Währung mit einem Punkt für die Tausender Abgrenzung der Baisa-Einheit genutzt (Schreibweise: 1.300 Rial bedeutet 1 Rial und 300 Baisa). Für ca. 2,30 Euro erhältst du einen Rial (Stand 2020).</p>
<p><strong><u>Reisehinweis:</u> </strong>Für die Einreise nach Oman ist ein Visum erforderlich. Seit März 2018 kannst du ein E-Visum über <strong><a href="https://evisa.rop.gov.om/">https://evisa.rop.gov.om/</a></strong> beantragen. Das Touristenvisum kannst du für 10 oder auch 30 Tage beantragen. Für eine Aufenthaltsdauer von 10 Tagen bezahlst du 5 Rial, 30 Tage kosten 20 Rial. Für die Bezahlung werden Kreditkarten Visa-/Mastercard akzeptiert. Das Visum wird dir nach dem Antrag spätestens nach 48 Stunden erteilt. Nach Erteilung des Visums musst du dann innerhalb der nächsten 30 Tage einreisen. Daher darf das Visum nicht zu früh beantragt werden (Stand 2020).</p>
<h3><strong>#1 Große Sultan-Qabus-Moschee</strong></h3>
<p>Die große Sultan-Qabus-Moschee (alternative Schreibweise: Sultan-Qaboos-Moschee) ist die Hauptmoschee im Oman. Auf einem 416 Hektar großen Gelände entstand die größte Moschee des Landes. Sie gilt seit der Fertigstellung als das wichtigste Bauwerk im Oman und als eine der bekanntesten Bauwerke seiner Art. Sultan Qaboos beschloss im Jahr 1992, dass er eine der größten Moscheen für das Freitagsgebet im Oman errichten ließ, die auch von Nicht-Muslime besucht werden kann. Baubeginn für das Projekt war 1995 in dem noch fast unbewohnten Stadtteil Bowshar. 6 Jahre später am 04. Mai 2001 erfolgte die Eröffnung.</p>
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<p>Für die Moschee wurden 300.000 Tonnen heller Sandstein aus Indien verbaut. Verantwortlich für den Bau waren zwei Architekturbüros aus London. Die Lage der Moschee an der Verkehrsanbindung an der Hauptstraße ist mit Bedacht gewählt worden. Autofahrer, die zwischen Sib und Maskat sich bewegen, sollten bereits bei ihrer Anfahrt das grandiose Bauwerk bestaunen dürfen. Für den Bau veranschlagten die Verantwortlichen des Sultanats umgerechnet 33 Millionen Euro. Die tatsächlichen Kosten liegen wahrscheinlich ehr bei der doppelten Summe. Auch wenn sich die Baukosten erheblich erhöhten, ist das fantastische Bauwerk mit seiner schieren Größe jeden Cent wert. Seit seiner Eröffnung stellt die Moschee nicht nur für Touristen aus aller Welt ein Besuchermagnet dar, sondern steht auch allen Gläubigen im ganzen Land offen.</p>
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<p>Die unterschiedlichen islamischen Epochen finden sich der Architektur der Sultan Qabus Moschee wieder. Über den Hauptzugang mit seinen drei Torbögen gelangst du in den Innenhof der des Geländes der Moschee. Die imposanten 5 Minaretten mit seinen Hauptminarett von 91,5 Metern symbolisieren die 5 Säulen des Islams: Bekenntnis, Gebet, Almosen, Fasten und Pilgerreise. 6.600 Gläubige finden Platz in dem 61&#215;71 Meter großen Hauptgebetsraum der Moschee. Das Prunkstück der Moschee ist der 4.263 Quadratmeter große Teppich. 600 Knüpferinnen fertigten in knapp 3 Jahren in müheseliger Handarbeit den Teppich in Einzelteile. Das Zusammennähen der Einzelteile des Teppichs dauerte allein 4 Monate. In der Gesamtheit bringt der Teppich ein Gewicht von 22 Tonnen auf die Waage. Es wird angenommen, dass der Teppich einen Wert von 5,5 Millionen Euro hat.</p>
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<p>Das optische Gegenstück in der Moschee sind die reich verzierte Holzdecke mit ihren Arabesken und Kalligraphen sowie der größte Kronleuchter der Welt. 1.122 Lampen lassen die vielen Swarovski Kristalle in einem Lichtermehr eintauchen. Mit seinen Ausmaßen von 8&#215;14 Meter wiegt der Kronleuchter knapp 8 Tonnen. Ein Gebetsraum für Frauen wird für 750 Gläubige vorhalten. Neben den Gebetsräumen befindet sich eine öffentliche Bibliothek. Über 3 Stückwerke werden rund 20.000 Bücher unterschiedlicher Fachrichtungen vorgehalten. Die großzügige Begrünung der Außenanlage rundet das Bild der Moschee harmonisch ab. Der Eintritt in die Moschee ist frei und kann zu den Öffnungszeiten besucht werden. <u></u></p>
<p><strong><u>Besucherhinweis:</u></strong> Sofern du die Moschee besuchen möchtest, denke daran, entsprechende Kleidung zu tragen. Für den Herrn gelten lange Hemden und lange Hosen; die Damen unter euch tragen ein bis zum Boden reichendes Kleid oder Hose mit bedeckten Schultern und ein Kopftuch. Es besteht auch die Möglichkeit am Eingang einen entsprechenden Umhang oder Gewand für den Aufenthalt gegen Entgelt zu leihen. Verhalte dich ruhig und zurückhaltend. Schuhe sind in den Gebetshäusern verboten. Diese kannst du unmittelbar im Eingangsbereich in vorhandene Regale hinterlegen.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Donnerstag</td>
<td>08:00 Uhr bis 11:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag</td>
<td>geschlossen (für Nicht-Muslime)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sultan Qaboos Street, Muscat, Oman </em></p>
<hr>
<h3><strong>#2 Royal Opera House</strong></h3>
<p>Im Jahr 2011 wurde in Maskat das Royal Opera House eröffnet. Mehrere Jahre dauerte die Errichtung der Sehenswürdigkeit an. Ursprünglich sollte das kulturelle Highlight als „House of Musical Arts“ errichtet werden. Die Verantwortlichen des Sultanats änderten es jedoch in „Royal Opera House“ in Anlehnung an das Londoner Opernhaus ab. Mit einem reichhaltigen Kulturprogramm wartet es für die Besucher auf. An diesem Ort werden nicht nur Opern gespielt, sondern auch Musik aus aller Welt erklingt hier. Ein abwechslungsreiches Angebot von klassischen Arienabenden, religiöser Musik aus arabischer Herkunft, mystischen Tanzaufführungen, Gastspielen international angesehener Stars bis hin zum kuwaitischen Gesangsstars Abdullah Al Ruwahishid oder Instrumentalsolisten Lang Lang wird den Gästen hier geboten.</p>
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<p>Das Opernhaus, das als das erste Opernhaus in den Golfstaat gilt, liegt in dem Stadtteil Al Qurum. Das gesamte Interieur mit seinen kostbaren Marmorböden und seinen Vertäfelungen spiegelt sich in einer ausgewogenen architektonischen Schönheit wieder. Elegantes Rot und Gold hüllt den großen Theaterraum für seine Aufführungen in eine faszinierende Atmosphäre. Wenn dich eine Führung durch das Opernhaus leitet, wirst du über prächtige Marmorböden streifen und wertvolle Täfelungen an den Wänden erstaunen dürfen. Der Theaterraum kann dabei modular als Proszenium-Theater auf bis zu 1.100 Sitzplätzen hergerichtet werden. Interessant sind vor allem die jeweiligen Sitzplätze. In der Rückseite der Sitze befinden sich Monitore, die zu den Aufführungen Untertitel in Arabisch oder Englisch eingespielt bekommen.</p>
<p>Die ausgezeichnete Akustik, die weltweit Anerkennung bei Künstlern und Opernliebhabern erhielt, kann auf die speziell musikalischen Erfordernisse für Oper, Konzert und Theateraufführungen angepasst werden. In der 32 Meter hohen Oberbühne ist die Konzertorgel, die von der Orgelbaufima Klais aus Bonn gebaut wurde, untergebracht. Ein reichverziertes Holzgehäuse umgibt die Orgel. Die Orgel verfügt über drei Pfeifenfelder. Die Prospektpfeifen sind dabei ebenso kunstvoll verziert. &nbsp;Möchtest du bei einer Aufführung dabei sein, gilt die formale Kleidungsordnung. Für die Nicht-Omanis gilt: Männer tragen Anzug oder Smoking, die Kleidung der Frauen ist konservativ und bedeckt die Knie. Jeans, T-Shirts oder Sportschuhe sind ausnahmslos verboten.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Neben dem Opernhaus befindet sich die Opera Mall. Ein Museumsshop, exquisite Restaurants sowie luxuriöse Boutiquen sind könnt ihr hier besuchen. Ein Kulturzentrum mit einer Kleinkunstbühne gehört ebenso zu dem 80 Hektar großen Kultur-Komplex. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>08:00 Uhr bis 10:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>(geöffnet für Führungen)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Royal Opera House Al Kharjiyah Street OM, 103<br></em></p>
<hr>
<h3><strong>#3 Mutrah Fort</strong></h3>
<p>Das Mutrah Fort ist eine historische Verteidigungsanlage in Mutrah, der Altstadt von Maskat. Auf einem hohen Felsen dominiert das Bauwerk über den Hügeln der Altstadt und bietet einen Blick auf den natürlichen Hafen von Mutrah. Das Fort erhebt sich am östlichen Ende des Hafens. Die Position des Forts machte es zu einem uneinnehmbaren Festungsgebäude. Mit den umliegenden Wachtürmen, von denen es in Sichtweite des Forts viele in der Umgebung gibt, konnten bereits von weitem sich nähernde Feinde ausgemacht werden.</p>
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<p>Historische Aufzeichnungen gehen von unterschiedlichen Daten über die Errichtung des Forts aus. Historiker schätzen, dass er Ursprung des Forts bis ins Jahr 1507 zurückreicht. Die portugiesischen Besatzer ergänzten das Fort im Jahr 1580 mit Türmen und stärkeren Mauern. Das Jahr wird gern auch in den Ausführungen als das Errichtungsjahr erwähnt. Die Portugiesen erbauten während ihrer Besetzung die Festung als Verteidigungsmaßnahmen gegen die Angriffe der tobenden osmanischen Armee. Das Fort blieb bis in die Neuzeit hinein ein wichtiger Verteidigungsort. Das Fort ist eine kleine Festung, welches mit Beobachtungs- und Verteidigungswaffen ausgestattet war. &nbsp;Es besteht aus drei Rundtürmen: einem gewaltigen, der auf dem Hügel thront sowie den beiden kleineren, die nach Westen und Norden ausgerichtet sind. Der westliche Turm beherbergt die antiken Kanonen.</p>
<p>Die Hauptfunktion des Forts bestand in der Beobachtung. Unterkünfte, zusätzliche Räume oder Sitzbereiche für die Soldaten sucht man hier vergebens. Das militärische Gebäude erstreckt sich entlang des Hügels. Mehrere Aussichtspunkte bieten von dem Fort einen imposanten Blick über die Mutrah Corniche, den Haufen und den umliegenden Felsvorsprüngen von Ophiolith. Die antiken Kanonen auf den Stadtmauern wie das ebenso etwas modernere Artilleriegeschütz aus Zeiten des zweiten Weltkrieges kannst du hier bei deinem Besuch entdecken. Um den Ausblick über die Altstadt zu genießen, musst du natürlich die vielen Stufen hinauf zum Fort erklimmen. Allein der Panoramablick über den Mutrah Corniche von dem Fort ist der Eintritt in Höhe von 500 Baisa auf jeden Fall wert. Exponate oder Ausstellungen werden leider für den Besucher im Innern der Festung nicht vorhalten. Auch heute noch wird das Fort zu militärischen Zwecke genutzt. Für Besucher steht die Anlage offen. Für die Anfahrt zum Fort fährst du am Souq Mutrach vorbei und biegst danach rechts ab. Die schmale Straße bergauf bringt hinauf zum Parkplatz.&nbsp;</p>
<p><strong><u>Reisetipp:</u></strong> Du bist nicht mit einem Mietwagen in Maskat unterwegs, dann nutze einfach eines von den vielen Taxis in der Hauptstadt. Die Taxifahrer bringen dich an jedem Ort und warten ggfls. auch auf dich, wenn du wieder zu deinem Ausgangspunkt zurück möchtest. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Donnerstag</td>
<td>09:00 Uhr bis 18:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag</td>
<td>09:00 Uhr bis 11:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>14:00 Uhr bis 18:30 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Al Bahri Rd, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#4 Mutrah- &amp; Gold-Souq</strong></h3>
<p>Flutet Weihrauch die engen Gassen und nimmst du reges Treiben mit exotischen Klängen war, so befindest du dich sicher auf einem Souq. Ein Souq (alternativ: Souk, Soug) ist ein Markt in der arabischen Welt. Das traditionelle Leben im Oman findet vor allem in einem Souq statt. Einen der ältesten Märkte der arabischen Halbinsel ist der Mutrah Souq in Maskat.</p>
<p>Der bereits seit über 200 Jahre existierende Markt kann dabei auf eine lange Vergangenheit zurückblicken. Aufgrund der Nähe zum Hafen diente den Händlern im Mittelalter als hochfrequentierte Umschlagplatz von Handelswaren aus der ganzen Welt. Seefahrer aus Indien, China, Europa und anderen Teilen des Nahen Ostens steuerten mit ihren schwerbeladenen Schiffen den Hafen an und boten ihre Waren in dem Souq an. Aromatische Gewürze, edle Stoffe, punktvoller Schmuck bis hin zu exotischen Kräutern konnten zahlungskräftige Kunden auf dem Markt erwerben.</p>
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<p>Auch heute noch werden die Waren in dem antiken Souq angeboten. Der alte Souq ist in zwei Märkte unterteilt. Auf dem traditionellen Markt mit einem Labyrinth aus Ständen werden Obst, Gemüse, Kräuter und Gewürze sowie traditionelle Stoffe, Kleidung, Schmuck, Parfüm und Duftstoffe, Pfeifen, Töpferwaren und Kunsthandwerk gehandelt.</p>
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<p>Tauche ein in das turbulente Treiben und nimm die orientalischen Gerüche im Mutrah Souq mit seinen vielen verwinkelten Gassen und Gängen wahr. Es hat dabei fast den Anschein, dass der Markt von Ständen und Verkäufern überzuquellen scheint. Einheimische und Händler nennen den Markt „Al Dhalam Souq“ (übersetzt: schattiger Markt). Der ursprüngliche Markt bestand aus engen Gassen und mit unzähligen Lehmwänden und Palmwedeln, die ein wenig Schutz vor der brennenden Sonne boten. Im Laufe der Zeit wurde der Markt restauriert. Farbenfrohe Buntglasfenster und helle Laternen im arabischen Stil schmücken seitdem den Markt. Ein robustes Holzdach schützt Besucher wie Händler vor der gleißenden osmanischen Sonne und bietet eine stimmungsvolle Marktatmosphäre. Der angrenzende Gold Souq, auf dem es erheblich ruhiger einhergeht, finden sich in den Auslagen der Verkaufseinrichtungen von dezenten wirkenden bis hin zu üppigen Schmuckwaren. Indische und omanische Antiquitäten sowie Goldschmuck stapeln sich in den vielen kleinen Läden.</p>
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<p>Der Souq von Mutrah liegt unweit des Hafens im Herzen der Altstadt Maskats. Der Eintritt in den Markt ist frei. Feilschen auf dem Basar wird erwartet, jedoch können allzu hohe Preisnachlässe nicht erwartet werden.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Wenn du das bunte Treiben auf dem Markt liebst, dann suche den Souq am Abend auf.&nbsp; In der der Hauptgasse, die von Norden nach Süden verläuft, geht es am Abend noch geschäftiger zu. In der Marktnähe finden sich kaum Parkplätze. Lasse dich mit einem Taxi dorthin bringen oder nutze den großen Parkplatz in Mutrah Fisch Markt. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Donnerstag</td>
<td>09:00 Uhr bis 13:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>16:00 Uhr bis 21:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag</td>
<td>09:00 Uhr bis 13:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Al Bahri Road, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#5 Al Khor Moschee</strong></h3>
<p>Die Al Khor Moschee befindet sich in der Altstadt von Maskat im Stadtteil Mutrah. Sie ist die älteste Moschee in der Haupstadt vom Oman und gilt als eine der schönsten Glaubenshäuser des Landes. Das von außen in schlichte braun und blau Tönen gehaltene Gebäude überrascht den Besucher, sofern er den Innenraum betritt. Über kunstvolle Verzierungen bis hin zu historisch erhaltene Innenausstattungen erfährst du hier vieles über die muslimische Kultur.</p>
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<p>Die Al Khor Moschee befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Quasr Al Alam Palast. Ein konkretes Datum der Errichtung der Moschee ist nicht überliefert. In der Antike trug sie den Namen „Masjid Al Shuhadaa“. Übersetzt bedeutet es: „Die Moschee der Märtyrer“. In dem 17. bis 18. Jahrhundert hielten die Einwohner für die verstorbenen Omanis Beerdigungsgebete ab, die bei der Verteidigung während der portugiesischen Eroberungsfeldzüge starben. Der heutige Name der Moschee leitet sich von der Binnenschlucht Al-Khor ab. Die Schlucht entstand durch die Flutwellen an der felsigen Küste von Maskat über die vielen Jahrhunderte. In der Moschee halten hochrangige Mitglieder der königlichen Familie ihr Gebet ab. Die Moschee wird daher im allgemeinen auch als „Moschee der Familie“ in Bezug auf die königliche Familie des Sultanats bezeichnet.</p>
<p>Die herrschenden Sultane ließen die Moschee in Maskat mehrmals in der Vergangenheit renovieren. Die letzte Renovierung gab der Sultan Qaboos 1980 in Auftrag. Das Bauwerk hat fast zwei vollständig verzierte Glasseitenwände. Weißer Marmor, blaue und braune Fließen sowie goldene Schriften des heiligen Koran runden die glanzvollen Verzierungen ab. Die Decke der Moschee besteht aus arabischer Kalligraphie der 99 göttlichen Namen Allahs, die in goldener Farbe von quadratischen Fliese aus blau und weiß rautenförmig umrahmt sind. Ein Herzkristallkronleuchter in der Mitte der Moschee findet sich in der Hauptgebetshalle. Die Moschee hat jedoch wie alle anderen im Lande keine zentrale obere Kuppel. Das von außen unscheinbar wirkende Gebäude kann schnell übersehen werden. Ihr findet es hinter dem Al Alam Palast und in der Nähe des Al Mirani Fort.</p>
<p>Die Moschee ist genau wie die große Sulatan-Qaboos-Moschee auch für Nicht-Muslime zum Besuch geöffnet. Die Besucher der Moschee müssen sich konservativ kleiden. Der Einlass wird euch nur mit langärmeligen Kleidung gewährt. Für den Herrn gelten lange Hemden und lange Hosen; die Damen unter euch tragen ein bis zum Boden reichendes Kleid oder Hose mit bedeckten Schultern und ein Kopftuch. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Mittwoch</td>
<td>08:00 Uhr bis 11:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Donnerstag und Freitag</td>
<td>geschlossen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bab Al Muthaib St, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#6 Sultan Palast</strong></h3>
<p>Der Al-Alam Palast oder auch Sultan Palast ist der zeremonielle Palast in Maskat im Sultanat Oman. Der Palast wurde 1972 im Auftrag des Sultans errichtet. Der Sultan Palast erstrahlt in einer blau-weiß-goldenen Fassade. Fein gearbeitete Mosaike aus kostbaren Materialien an der Fassade und zahlreiche Verzierungen schmücken das Hauptgebäude des Al-Alam Palasts. Das große goldene osmanische Wappen am schmiedeeisernen Zaun lässt die besondere Bedeutung für die Besucher erahnen. Der Al-Alam-Palast (auch: „Flaggen-Palast“) dient bis in die heutige Zeit ausschließlich repräsentativen Zwecken. Der Empfang von Staatsgästen oder die jährliche Tea Party zum osmanischen Nationalfeiertag, dem Geburtstag des Sultans Qaboos (18. November), fallen unter solche Zwecke.</p>
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<p>Ist der Sultan in der Stadt, hält er sich nur zu Arbeitszwecken in dem Palast auf. Seine Residenz liegt mit dem Bait Al-Barakeh Palast in Sib, einem Stadtteil von Maskat, knapp 30 km entfernt. Die Festungen Mirani und Jalali begrenzen das Areal um den Palast mit Blick auf das Meer. Die Entstehung des Palastes reicht fast 200 Jahre zurück. Auf dem Gelände des heutigen Palastes befand sich der Vorgänger Bayt Al-Alam Palast, der von dem Sultan Said ibn Taimur, dem Großvater des Sultans Qaboos, im 19. Jahrhundert errichtet wurde. 1895 wurde der Palast durch Aufständische zerstört.</p>
<p>Aufgrund fehlender finanzieller Mitteln konnte der Sultan den damaligen Palast nicht fertigstellen lassen. Zu Zeiten des zweiten Weltkrieges verlegte der Sultan seinen Regierungssitz ins südliche Salalah, um sich dem Einfluss von Großbritannien zu entziehen. Die Notwendigkeit einer Renovierung des Palastes war damit nicht mehr gegeben. Das Gebäude wurde gesperrt und zerfiel zusehends. Nach der Machtergreifung des Sultan Qaboos wurde der Palast abgerissen und im Jahr 1972 durch den Qasr al-Alam im anglo-indischen Stil ersetzt. Zahlreiche Palasterweiterungen und Regierungsgebäude ergänzen die Areal um den Palast. Alte Gebäude sowie der ehemalige Suq Dakhel mussten den Bauten weichen.</p>
<p>Anfang des 21. Jahrhunderts wurden die letzten historischen Gebäude abgerissen und gleichzeitig die repräsentative Zufahrt zum Palast errichtet. Prächtig gepflegte Gärten in dem Regierungsviertel lassen das Gelände ganzjährig in natürlichen Farben erstrahlen. Die angrenzenden Stadtmauern und Wachtürme lassen die portugiesische Vergangenheit erkennen. Der gesamte Bereich um den Palast ist heute eine autofreie Zone. Der Palast kann zu Besuchszwecken leider nicht betreten werden, jedoch ist ein Fotografieren von außen möglich.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Schaut euch den Sultan Palast am Abend an, wenn die Sonne nicht mehr so sehr brennt. Ihr werdet den Palast fast märchenhaft beleuchtet dann vorfinden. Kostenfreie Parkplätze, sofern ihr mit dem Mietwagen unterwegs seid, findet ihr an der Küstenstraße hinter dem Al Mirani Fort. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>für Besucher und zu touristischen Zwecken nicht geöffnet</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Al Alam Palace, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#7 Al Jalali Fort &amp; Al Mirani Fort</strong></h3>
<p>Die Altstadt von Maskat mit seinem natürlichen Hafen liegt an der Küste des Golfs vom Oman. Eine 700 Meter lange Bucht bildet den Hafen. Zwei Festungen zur Meeresseite schützen den Hafen. An der östlichen Seite ragt auf einem Felsvorsprung das Al Jalali Fort empor. Auf der gegenüberliegenden westlichen Seite befindet sich das Fort Al-Mirani. Mit den beiden Zwillingsfestungen, der Muttrah-Festung sowie den unzähligen Beobachtungstürmen wurde der Hafen der Altstadt Maskats geschützt. Die Stadt wurde 1507 von den Portugiesen erobert und diente als wichtiger Handelsposten. Im 16. Jahrhundert plünderten osmanische Streitkräfte den Hafen von Maskat. Die portugiesischen Herrscher errichten daraufhin im Jahr 1580 unter Philip I. von Portugal das Fort Al Jalali, um den Hafen vor Plünderungen zu schützen. 1650 fiel Maskat und damit die beiden Festungen an die osmanischen Streitkräfte.</p>
<p>Das Al Jalali Fort wurde während der Bürgerkriege zwischen 1718 und 1747 zweimal von persischen Kämpfern erobert. Das Fort Al Jalali diente als Zufluchtsort für die königliche Familie oder wurde als Gefängnis genutzt. Im 20. Jahrhundert verfügte der Sultan, dass die Festung das Hauptgefängnis von Oman ist. Im Jahr 1970 mit der Machtergreifung des Sultans Qaboos wurde es geschlossen. Nach der umfangreichen Renovierung dient das Fort seit 1983 als privates Museum für omanische Kulturgeschichte. Ein Besuch des Museums ist nur Würdenträgern vorbehalten, die das Land besuchen. In dem Museum finden sich alte Musketen, Kanonen, Karten, Teppiche und andere Artefakte.</p>
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<p>Die Portugiesen nannten die Festung Forte de São João. Die Herkunft des heutigen Namens „Al Jalali“ ist nicht belegt. Es wird angenommen, dass es aus dem arabischen „Al Jalal“ stammt und „große Schönheit“ bedeutet. Eine Saga bezieht die Namensgebung von einem Belutschi-Kommandeur namens Mir Jalal Khan stammt. Sein Bruder Mir Miran soll, Namensgeber für das Fort Al-Mirani sein. Das Fort Al Jalali wird auch Ash Sharqiya Fort genannt. Das turmförmige Fort Al-Mirani wurde zusammen mit der benachbarten Festung Al Jalali im 16. Jahrhundert errichtet. Das Fort Al-Mirani ist auch unter den Namen Al Gharbyiya oder Fort Captain bekannt. Nachdem Maskat zweimal durch die Osmanen angegriffen und sogar kurzzeitig besetzt wurde, entschieden sich die Portugiesen, eine ordentliche Verteidigungsanlage zu errichten. Im Jahr 1588 wurde das Fort Al-Mirani fertig gestellt. Die Ingenieure ließen unteranderem eine Zisterne bauen, die zwei Jahre lang 300 Mann mit ausreichen Wasser versorgen konnte. Der Hafen von Maskat war mit den Zwillingsfestungen damit uneinnehmbar.</p>
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<p>Das Fort Al-Mirani verfügte damals wie heute über drei Kanonen. Zur Abendzeit gaben die drei Kanonen im Mittelalter drei Schüsse ab. Damit wurde das abendliche Schließen der Stadttore signalisiert und es warnte Schiffe davor, unerlaubt in der Dunkelheit in den Hafen einzulaufen. Im 17. Jahrhundert nutzte der Gouverneur von Maskat die Festung außerdem als Wohnsitz. Imam bin Said erweiterte die Festung im 18. Jahrhundert. Ebenso baute sein Enkelsohn Sayyid Said bin Sultan im 19. Jahrhundert das Fort aus. Eine Legende sagt, dass das Fort im Jahr 1649 nur durch eine List zurückerobert werden konnte. Der portugiesische Hauptmann soll sich demnach in eine indische Tochter verliebt haben. Ein indischer Händler täuschte Vorbereitungen für die Hochzeit vor. Vorräte und Wasser sowie Waffen und Pulver konnten so aus der Festung entfernt werden. Nachdem der ausklügelte Trick glückte, informierte der Händler den Iman Sultan bin Saif über den Geniestreich. Die Festung konnte so fast kampflos eingenommen und die Portugiesen aus der Stadt Maskat vertrieben werden. Auch wenn es für die Öffentlichkeit geschlossen ist, ragt seine Präsenz weit über dem Hafen empor und trägt somit zur ikonischen Ansicht von der Altstadt Maskats bei.</p>
<p>Der Festungshügel im Westen ist über eine steinerne Treppe erreichbar. Von hier habt ihr einen herrlichen Ausblick über den Hafen, die Stadt und angrenzenden Hügeln. Am Fuße des Hügels befindet sich außerdem eine Plattform. Von könnt ihr ebenfalls einen schönen Blick auf die Festung genießen. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>für Besucher und zu touristischen Zwecken nicht geöffnet</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Al Bahri Rd, Muscat, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#8 National Museum von Oman</strong></h3>
<p>Unmittelbar in der Nähe des Qasr al Alam Palastes der Altstadt von Maskat befindet sich das National Museum von Oman. Mit königlichem Dekret wurde das Museum im Jahr 2013 gegründet. Die feierliche Eröffnung des Museumsgebäudes fand am 30.Juli 2016 statt und gilt seitdem als das Aushändeschild der Kulturinstitution des Sultans. In dem Museum wird den Besuchern das Erbe der omanischen Nation vermittelt. Die früheste menschliche Besiedelung der Halbinsel, die bis zu 2 Millionen Jahre zurückreicht, kannst du hier als Besucher erfahren. Die nationale Kulturinstitution setzt sich dafür ein, dass das kulturelle Erbe des Sultanats nicht nur im Oman, sondern auch international verstanden wird und über die Grenzen der arabischen Welt Anerkennung erfährt.</p>
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<p>Nach der Errichtung und feierlichen Eröffnung wurde alle großen Kunst- und Kulturschätze des Landes aus dem ehemaligen National-Museum in Ruwi sowie auch als dem Museum für Cultural Heritage zusammengeführt. Auf über 14.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche kannst du als Besucher die Geschichte des Omans entdecken. Das Nationalmuseum hält knapp 7000 Objekte und Artefakte vor und bietet 43 digital Erlebnisse für die Besucher an. Ein voll ausgestattetes Lernzentrum, Naturschutzeinrichtungen und ein hochauflösendes Kino sind in dem Museum vorhanden. Für die kleinen Besucher sind viele Entdeckungsbereiche für Kinder vorgehalten. Das Museum gilt als das erste Museum im Nahen Osten, dass die arabische Braille-Schrift für Sehbehinderte den Besuchern anbietet.</p>
<p>Dich begeistern schon immer Museen und du möchtest erfahren, welche Prozesse die Artefakte durchlaufen? Dann bist in dem Nationalmuseum genau richtig. Das Nationalmuseum beherbergt das erste offene Museumslagerkonzept der arabischen Halbinsel. Hier lernst du kennen, welche verschiedenen Prozesse die Artefakte durchlaufen, bevor sie ausgestellt werden. In dem Imposanten Gebäude finden sich in 15 thematisch übersichtlich gegliederte, aufwendige ausgestattete Hallen. Eine umfangreiche Sammlung prähistorischer Metallartefakte nimmt neben den historischen Leben des omanischen Königshauses einen wichtigen Teil in den Ausstellungen dar.</p>
<p>Ein besonderes Objekte in dem Museum sind der Thronsessel des Königs sowie zwei der berühmten Bienenkorbgräber aus der Ausgrabungsstätte Bat, die ins Museum überführt wurden. In dem Nationalmuseum befinden sich 14 ständige Galerien: das Land der Menschen, Maritime Geschichte, Waffen und Rüstungen, Zivilisation im Entstehen, Aflaj, Währung, Zeitleiste, Bat al Khutm und al-Ayn, Land des Weihrauchs, Vorgeschichte und alte Geschichte, Pracht des Islams, Oman und die Welt, die Renaissance und immaterielles Erbe. Auf weitere 400 Quadratmeter wechseln die temporären Ausstellungen. Der Eintritt in das Nationalmuseum kostet 5 OMR. Der Eintritt kann nur mit Kreditkarte bezahlt werden. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Donnerstag</td>
<td>10:00 Uhr bis 17:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag</td>
<td>14:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hillat an-Ni’am, as-Sa’idyyah School Street, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#9 Al Riyam Park &amp; Mutrah Corniche</strong></h3>
<p>Der Al Riyam Park mit dem großen Weihrauch Brenner ist bei deinem Besuch in der Altstadt von Maskat nicht zu übersehen. Am östlichen Ende vom Mutrah Corniche, der kilometerlangen Uferpromenade von Alt-Maskat, befindet sich der üppig begrünte Park.</p>
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<p>In einer malerischen Umgebung findest du eine einzigartige Landschaft vor. Der Park ist außergewöhnlich geplant und liegt auf einer kleinen Halbinsel mit zwei kleinen Hügeln unweit der Altstadt von Maskat. Vor allem bei warmen Temperaturen spendet der Park mit seinen Palmen viel Schatten. Ein kleiner Kinder-Vergnügungspark, einige Cafés sowie Bereiche, die zum Verweilen und Entspannen einladen, kann jeder Besucher nutzen. Der kleine Kinder-Vergnügungspark öffnet in der Regel am Abend, da zu der Zeit die Temperaturen doch etwas niedriger sind. Der gigantische Weihrauchbrenner von dem Park ist bereits vom Weiten zu erkennen. Er erhebt sich auf einem der beiden Hügel und ist zugleich das Riyam-Denkmal. Zu Ehren des 20. Nationalfeiertages von Oman wurde der Weihrauchbrenner errichtet. Von dem Weihrauchbrenner kannst du deinen Blick über Mutrah Corniche mit seinem Hafen schweifen lassen und den bezaubernden Ausblick genießen. Der Weihrauchbrenner leuchtet nachts auf und ist das bekanntestes Bauwerk in der Altstadt.</p>
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<p>Auf dem zweiten Hügel finden sich Überreste eines portugiesischen Wachturms. Der Riyam Park ist übrigens auch der Ort, an dem 1648 ein Friedensvertrag zwischen den Portugiesen und den Einheimischen geschlossen wurde. Die nahegelegene Mutrah Corniche ist eine Strecke entlang der Uferpromenade. Kaufmannshäuser wurde im 19. Jahrhundert entlang der Küste errichtet. Inmitten der Kaufmannshäuser finden sich bunte Minarette, die in der Abenddämmerung in einem rosafarbenen, goldenen Farbton auf dem Wasser schimmern und so die Umgebung in einem märchenhaften Farbton tauchen. Das Labyrinth von engen Gassen, in denen sich das Aroma von Kaffee mit dem von Weihrauch und exotischen Düften mischt, dient noch heute den Kaufleuten, traditionellen Waren anzubieten. Bist du ein Frühaufsteher, empfiehlt sich der Fischmarkt am westlichen Ende der Mutrah Corniche. Geschäftiges Treiben unter den feilschenden Fischhändlern, die ihre Waren in den Morgenstunden frisch aus dem Meer anbieten, sind dabei an der Tagesordnung.</p>
<p><strong><u>Geheimtipp:</u></strong> An jedem Wochenende findet in den Al Riyam Park ein kleiner Jahrmarkt statt, den Kinder und Erwachsene gleichermaßen genießen. Viele Wanderwege und Radwege führen dich von dem Park hinauf auf die umliegenden Hügel, die einen malerischen Blick auf die Altstadt und das Meer bieten. Die beste Zeit für den Besuch der Mutrah Corniche ist dabei der Sonnenuntergang. Der bergige Hintergrund kommt dabei besonders zur Geltung. Der Eintritt in dem Park ist übrigens kostenlos. &nbsp; &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Sonntag bis Donnerstag</td>
<td>16:00 Uhr bis 23:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag und Samstag</td>
<td>09:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<hr>
<h3><strong>#10 Qurum Beach</strong></h3>
<p>Die Stadt Maskat am Golf von Oman erstreckt sich auf mehrere Kilometer entlang der Küstenlinie. Du kannst daher aus einer Vielzahl an Stränden wählen. Al Jissah Beach, Bandar Khayran, Qantab Beach, Oman Dive Center Beach, Al Bustan Beach oder der Qurum Beach haben jeder für sich einen besonderen Charme. Der bekannteste unter den Stränden ist der Qurum Beach. Er ist ein etwa vier Kilometer langer Sandstadt direkt in der Hauptstadt von Oman. Er ist der längste und auch schönste Strand in Maskat. Aufgrund seiner Länge finden sich ausreichend freien Platz für ein Sonnenbad oder das erfrischende Bad in den Wellen.</p>
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<p>Eine gute Infrastruktur für nahegelegene Gastronomie, Toiletten, Duschen sowie Rettungsschwimmern zeichnet seine besondere Beliebtheit aus. Ausreichend kostenlose Parkmöglichkeiten finden sich entlang der Straße, die unmittelbar hinter dem Strand verläuft. Meine Erfahrung vor Ort zeigte, dass, sofern die Parkplätze im vorderen Strandbereich im Osten belegt sind, sich viele freie Parkflächen in westlicher Richtung finden lassen. Lasst euch dabei von der wenig idyllisch wirkenden Verkehrsanbindung nicht abschrecken. Sie hat dabei ehr einen praktischen Nutzen. Der Sandstand kannst du dabei ohne Badeschuhe nutzen. Hin und wieder werden kleine Muscheln durch den niedrigen Wellengang an dem feinen braun-beige-grau schimmernden Sandstrand angespült.&nbsp;</p>
<p>Das sehr klare warme Wasser kannst du ohne scharfkantige störende Steine, Seeigeln oder Glasresten genießen. Der Wellengang an dem Strand ist ehr als niedrig anzusehen. Einen wechselnden Wasserstand durch Gezeiten konnte ich vor Ort nicht erkennen. Kleine Sportaktivitäten in Form von Jetski, Parasailing oder Kanu fahren, werden zu ortsüblichen Preise an unterschiedlichen Stellen angeboten. Es sind ebenfalls auch Schnorcheltouren oder Tauchgänge buchbar. Viele kleinen Restaurants und Snackbars entlang der Straßen bzw. Uferpromenade bieten dabei für den kleinen oder auch großen Hunger verschiedene Speisen. Üblicherweise handelt es sich dabei um das landestypische Fastfood. Am westlichen Ende des Strandes haben sich hochpreisige Resorts angesiedelt. Sie verfügen über private Strände, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Der Oman ist ein muslimisches Land, dass der westlichen Kultur sehr aufgeschlossen gegenübersteht. Denke bitte bei deinem Besuch am Strand, dass du nicht zu knappe Badesachen trägst. Das Nacktbaden oder das nackte Sonnenbaden ist im Oman nicht gewünscht.</p>
<hr>
<h3><strong>#11 Geheimtipp – Juice, Kabab, Drive-/Eat-In</strong></h3>
<p>Jedes Reiseziel hat natürlich auch etwas Besonderes zu bieten. Die heutigen Geheimtipp(s) beschäftigen sich mit den kulinarischen Gepflogenheiten. Der erste Tipp startet mit der landestypischen Speise: Kabab. Kabab ist dem Kebab in Deutschland sehr ähnlich. Es wird in den verschiedensten Formen gereicht. Gerollt in dünne Fladenbrote, in aufgeschnittene Teigtaschen oder eben auch in loser Form werden euch die Speisen mit Beilage in den Lokalitäten serviert.</p>
<p>Die Lokale im Oman betreiben in der Regel keine Omanis (so die Bezeichnung der Einheimischen) sondern Einwanderer aus Indien, Pakistan oder Bangladesch. Die köstlichen Speisen isst man mit den bloßen Fingern. In den Lokalen finden sich daher Waschbecken, die zur Reinigung der Hände dient. Sauberkeit geht eben vor. Kabab Gerichte starten bei 400 Baisa.</p>
<p>Weit verbreitet ist im Oman der Genuss von frisch zubereitetem Juice. Exotische Früchte wie beispielsweise Kiwi, Papaya, Avocado, Ananas oder Lemon mit Minze bereitet euch der Gastronom frisch vor euren Augen zu. Die Köstlichkeit wechselt regional in Größe und Auswahl. Die Getränke in der kleinen Ausführung (ca. 250 ml) kosten 300 Baisa, ein großes Glas (ca. 500 ml) geht für 500 Baisa über den Ladentisch.&nbsp;</p>
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<p>Gestaunt, bewundert und selbst ausprobiert habe ich den letzten Tipp. Vor allem in den Abendstunden konnte ich vor den vielen Lokalen ein reges Treiben feststellen. Ein wenig habe ich mich zunächst gefragt, warum die Einheimischen mit dem Auto vor einem Lokal vorfahren, laut hupen und dann einfach sitzend in ihren Autos warten. Es war nichts anderes als eine orientalische Form des Drive-In. Ausreichend Platz vor den Lokalen findet sich immer. Vielleicht haben die Behörden deswegen auch die Straßenzüge so großzügig mit den Parkplatzflächen angelegt. Probiere es am besten selbst aus, wenn du den Oman bereist.</p>
<p>Es funktioniert wie folgt: Fahr vor dem Lokal vor, hupe einfach und schon kommt ein Mitarbeiter des Lokals zu deinem Auto gelaufen. Falls du das Lokal das erste Mal ansteuerst, bringen sie dir auch die Menü-Karte ans Fahrzeug. Das Drive-In Prinzip funktioniert auch an einer Juice-Bar oder an den Ständen der Obst-Plantagen. Es wird sogar gemunkelt, es gäbe in Muskat ein Drive-In für Bargeld-Automaten. Gefunden habe ich einen solchen Service jedoch nicht. &nbsp;</p><p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/maskat">Maskat</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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		<title>Sarajevo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2020 16:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<category><![CDATA[balkan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Fluss Miljacka liegt die Hauptstadt und zugleich größte Stadt in Bosnien und Herzegowina: Sarajevo. Sie ist von drei Bergen umgeben – Bjelšnica, Igman und Trebević. Aufgrund ihrer turbulenten Vergangenheit ist die Stadt heute eine der historisch interessantesten und vielfältigsten Städte in Europa. Wer durch die Innenstadt von Sarajevo schlendert, der wird schnell einen leichten Brandgeruch von traditionell gegrillten Cevapcici wahrnehmen. Natürlich strecken dem Besucher auch andere fast orientalisch wirkende Düfte entgegen. Jedoch wird man schnell erkennen, dass vorwiegend das...</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/sarajevo">Sarajevo</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Fluss Miljacka liegt die Hauptstadt und zugleich größte Stadt in Bosnien und Herzegowina: Sarajevo. Sie ist von drei Bergen umgeben – Bjelšnica, Igman und Trebević. Aufgrund ihrer turbulenten Vergangenheit ist die Stadt heute eine der historisch interessantesten und vielfältigsten Städte in Europa.</p>
<p>Wer durch die Innenstadt von Sarajevo schlendert, der wird schnell einen leichten Brandgeruch von traditionell gegrillten Cevapcici wahrnehmen. Natürlich strecken dem Besucher auch andere fast orientalisch wirkende Düfte entgegen. Jedoch wird man schnell erkennen, dass vorwiegend das Aroma von frisch gebrühtem Kaffee das Geruchsorgan, serviert auf verzierten Kupfertabletts, erfreuen lässt. Die vielen Cafés in der Hauptstadt Bosnien und Herzegowinas, an denen der süßliche Geruch von Shisha-Tabak vorbeizieht, laden Touristen und auch Einheimische förmlich ein, sich niederzulassen, um das bunte Treiben in den engen Gassen der Altstadt zu beobachten.</p>
<p>Ein Fakt erscheint noch interessanter: In Sarajevo kommen Menschen von vier Religionen schon seit Jahrtausenden friedlich miteinander aus. Orthodoxe Christen, Katholiken, Muslime und Juden, die sich in etwa 90 Moscheen, 20 Kirchen und 3 Synagogen auf engsten Raum begegnen. Sarajevo gilt von daher als multiethnisch. Es wird nicht umsonst als das osmanische Juwel inmitten Europas bezeichnet. Nachfolgend stelle ich euch 10 Ideen sowie einen Geheimtipp für euren nächsten Aufenthalt in Sarajevo vor.</p>
<h3><strong>#1 Herz-Jesu-Kathedrale</strong></h3>
<p>Bei der Kathedrale handelt es sich um eine römisch-katholische Bischofskirche in Sarajevo. Sie ist in der Altstadt Sarajevos im Stadtteil Stari Grad zu finden. Die Herz-Jesu-Kathedrale (bosnisch: Katedrala Srca Isusova) wurde in den Jahren von 1884 bis 1889 errichtet. Sie wird auch als Dom Sarajevo (Sarjevska katedrala) bezeichnet und ist der größte Dom in Bosnien-Herzegowina. Architekt des Bauwerkes war Josip Vancas. Die Kirche ist 41,9 Meter lang und 21,3 Meter breit. Die beiden Glockentürme sind 43,2 Meter hoch.</p>
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<p>Im Jahr 2013 wurde die Restaurierung der Kathedrale abgeschlossen. Die Herz-Jesu-Kathedrale ist eine neugotische Basilika. Sehenswert sind der halbrund schließende Chor im Norden sowie die doppeltürmige Portalfassade im Süden. Die weißen Marmorskulpturen sowie die Buntglasfenster überdauerten die Zeit fast unbeschädigt und sind im Originalzustand zu bewundern. Die Orgel der Kathedrale ist 1885 von der kroatischen Orgelbaufirma Heferer erbaut und 4 Jahre später in der Kirche installiert worden. Sie wurde in den Jahren 1932 und 1989 restauriert. Während es Bosnienkrieges von 1992 bis 1995 wurde das Gotteshaus und dessen Orgel beschädigt. Monsignore Heribert August, Pfarrer aus Aachen, nahm sich die Restaurierung persönlich an. Sein Wegbegleiter Marco Josipovic, Leiter des Priesterseminars in Sarajevo, erteilte seinem Freund August aufgrund einer schweren Krankheit den Auftrag: „Pass auf meine Kirche auf.“ Handwerker und Spender aus Aachen und Umgebungen ermöglichten es, den letzten Wunsch Josipovic zu erfüllen. Die Kirche, die insbesondere durch den Bosnienkrieg und der serbischen Belagerung gezeichnet war, erhielt in der Zeit von 2014 bis 2017 eine umfassende Restaurierung. Der letzte Akt der Renovierung war die Wiederherstellung der 128 Jahre alten Orgel, die zur Fertigstellung in ihrer vollen Stärke ertönte. Zur Wiedereröffnungen begleiteten 30 Aachener Heribert August, um die Segnung der restaurierten Orgel zu erleben. Wer die Kirche von Innen bewundern möchte, muss dafür umgerechnet 2 Konvertible Mark entrichten. &nbsp; &nbsp;</p>
<p><u>Besuchertipp:</u> Die Währung in Sarajevo ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konvertible_Mark" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konvertible Mark (KM)</a>. Ein Euro entspricht ca. 1,95 Mark (KM). &nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 17:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Trg Fra Grge Martica 2, Barice 71000, Sarajevo</em></p>
<hr>
<h3><strong>#2 Moschee Gazi Husrev-Beg</strong></h3>
<p>Die Gazi-Husrev-Beg-Moschee in Sarajevo – kurz: Begova Moschee – ist die größte und eine der ältesten Moscheen in Bosnien und Herzegowina. Die Moschee wurde 1530 im Zentrum von Bascarsija errichtet. Sie wurde im Auftrag von Gazi Husrev Beg errichtet. Der Namensgeber ist der Neffe des Sultans Bayezid II. Als Architekt der Moschee wird Adzem Esir Ali genannt. Er war Perser aus Täbris, der damals Hauptstadtarchitekt im Osmanischen Reich war.</p>
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<p>Die Begova Moschee ist eine Kuppelmoschee im frühen klassischen Stil. Wenn ihr auf dem Gelände unterwegs seid, fällt euch sofort die Kuppel über den Betraum auf. Sie misst eine Höhe von 26 Metern. Der Hauptgebetsraum hat einen quadratischen Grundriss mit einer Seitenlänge von 13 Metern. Das Gebäude hat ein Vorderschiff mit Halbkuppel und zwei Seitenschiffe. Die Arkaden der Vorhalle werden von 4 Säulen aus Marmor getragen. Das Minarett der Moschee ist 47 Meter hoch. In dem Hof der Moschee ist ein Moscheebrunnen (Schadrivan). Die Überdachung des Schadrivan ruht auf 8 Säulen, die mit elegant verlaufenen Bögen verbunden sind. In dem Hof der Moschee sind viele bosnische Führer begraben. In der Moschee befinden sich unteranderem die Mausoleen des Gazi Huzrev Beg und Gaiz Murat Beg.</p>
<p>Der Moscheebrunnen verfügt nicht über eine eigene Quelle. Das Wasser wird hierzu über ein 6 km langes Holzrohrsystem zu dem Brunnen geleitet. Seit 1537 existiert gegenüber der Moschee eine Madrasa. Die Madrasa (im Deutschen als Medresse) bezeichnet seit dem 10. Jahrhundert eine Schule, in der Islamwissenschaften unterrichtet werden. Als Anbau an dem historischen Gebäude befindet sich seit Anfang des 21. Jahrhunderts die islam-theologische Fakultät.</p>
<p>Wenn ihr auf dem Gelände des Moscheehofes unterwegs seid, begebt euch in die nord-westliche Ecke. Hier findet ihr einen kleinen Raum, das sogenannte Muvekkithana. Es handelt sich dabei um ein Zeithaus, in dem sich Instrumente für die korrekte Bestimmung des Sonnenstands befinden. Anhand des Sonnenstands wird die Gebetszeit genau bestimmt. Heute gilt die Moschee als das wichtigste architektonische Denkmal aus der Zeit des Osmanischen Reiches in dem Balkanland. Das Moscheegelände ist von 07:00 Uhr bis 21:00 Uhr kostenfrei betretbar. Die Öffnungszeiten für die Moschee sind aufgrund der Gebetszeiten für Besucher reglementiert.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 12:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">14:00 Uhr bis 15:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">16.30 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Saraci 8, Sarajevo 71000 <br></em></p>
<hr>
<h3><strong>#3 Sebilj</strong></h3>
<p>Der Sebilj ist ein öffentlicher Brunnen in der Altstadt von Sarajevo. Der Brunnen befindet sich mittig im alten Handwerker- und Händlerviertel Bašćaršija. Er ist die Hauptattraktion in der Hauptstadt Sarajevos. Der Name des Brunnen leitet sich von dem arabischen Wort „Sabil“ ab, welches „Weg“ oder „Reise“ bedeutet.</p>
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<p>Der Ursprung der Brunnen führt bis auf die arabische Halbinsel zurück. Die Osmanen brachten den Brauch, solche Holzbrunnen zu bauen, nach Bosnien und Herzegowina. Sogenannte Sebiljdzija, so wurden die staatlichen Arbeiter der Holzbrunnen genannt, besetzten die Kioske und gaben durstigen Reisenden kostenlos Wasser. Der orientalische Holzbrunnen findet sich im Omanischen Reich vorwiegend an den Hauswänden einer Moschee wieder.</p>
<p>Der <em>Sabil</em> stellt hierbei im Gegensatz zum türkischen <em>Cesme</em> eine unabhängige Konstruktion wieder. Er wird in der Bauart vorwiegend auf öffentlichen Plätzen osmanischer Städte angetroffen. Sie werden auch als kioskförmige öffentlichen Brunnen bezeichnet. In früheren Jahren existierte in Sarajevo eine Vielzahl an Sebiljs. Das Original des Sebilj, erbaut von Mehmed Pasha Kukavica, wurde bei einem Brand zerstört. Der Holzbrunnen in seiner heutigen Gestalt stammt aus der österreichisch-ungarischen Zeit, der einige Meter von dem historischem Standort entfernt errichtet wurde. Konstrukteur des heutigen Sebilj war Alexander Wittek, der den Brunnen 1913 in dem pseudo-maurischen Stil errichtet wurde. Zu den 14. Olympischen Winterspielen sowie nach dem Bosnienkrieg wurde der Brunnen renoviert.</p>
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<p>Heute ist der Brunnen zentraler Punkt um die Altstadt von Sarajevo zu entdecken. Der Besuch des historischen Brunnens wird gern mit dem Füttern von den vielen Tauben verbunden, die in Scharen zum Fliegen aufbrechen und damit für Freude insbesondere bei den jüngeren Gästen sorgen. Der Brunnen kann kostenlos aufgesucht werden. &nbsp;</p>
<p><u>Besuchertipp:</u> Fülle deine Trinkflasche an dem Brunnen einfach auf. Die kostenlose Wasserversorgung funktioniert auch heute noch. &nbsp;</p>

<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bascarsijki trg, 71000 Sarajevo</em></p>
<hr>
<h3><strong>#4 Sahat-Kula – Der Glockenturm</strong></h3>
<p>Der Glockenturm von Sarajevo befindet sich direkt neben der Gazi-Husrev-Beg-Moschee inmitten der Altstadt. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste von 21 Glockentürmen in Bosnien-Herzegowina und zugleich ein Wahrzeichen von Sarajevo. Hinter der schweren, schwarzen, eisernen Eingangstür mit orientalischen Verzierungen verbergen sich 76 alte, einfache und äußert enge Treppenstufen. Wer sich die Uhr vom Glockenturm näher anschaut, erkennt, dass die einzige öffentliche Uhr der Welt „a la turca“ zunächst wie jede andere Uhr ausschaut. Einmal pro Woche erklimmt der Muvekit den Glockenturm, um die Zeit einzustellen. Ein Muvekit, ein Moschee-Angestellter, ist verantwortlich für die Richtigkeit und Genauigkeit der Uhr. Das Besondere an dem Glockenturm ist, dass die Uhr jedoch nicht die normale Uhrzeit anzeigt, sondern es wird der Mondkalender ausgewiesen.</p>
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<p>Bei Sonnenuntergang endet der Tag, ein neuer Tag beginnt und es ist Null Uhr. Natürlich fragt ihr euch sicher jetzt, weswegen Null Uhr zum Sonnuntergang angezeigt wird. Die Muslimen messen anhand des Sonnenuntergangs die Zeit und richten ihre Gebete daran aus. In der Zeit vor Smartphone und Apps bestimmte die Turmuhr das Leben der muslimischen Einwohner. Zum Zeitpunkt des Fastenmonats Ramadan läutet die Uhr den Sonnenuntergang ein. Neben den Klang der Glocken signalisierte das beleuchtete Minarett der Gazi-Husrev-Beg-Moschee, dass die Zeit des Fastenbrechens begann.</p>
<p>Der Turm wurde von dem damaligen Gouverneur Gazi Husrev-Beg, einer der größten bosnischen Wakifs, zur Zeit des osmanischen Reiches errichtet. Erstmalig wurde der Glockenturm im 17. Jahrhundert erwähnt. Nach Brandschäden im Jahr 1697 sowie 1762 wurde der Turm erneut aufgebaut. Gillet &amp; Johnson, Uhrenhandwerker aus London, ersetzten &nbsp;die Uhr und den bisherigen türkischen Mechanismus. Sie wird deshalb auch gern als „Little Ben“ bezeichnet. Die Uhr des Glockenturms wurde 1967 umfassend repariert. Im Rahmen der Restaurierung erhielt die Uhr von Abdulah Kasumagic, ein bekannter Einwohner Sarajevos und ehemaliger Muvekit, vergoldete Ziffern sowie die vergoldeten Ziffernblätter. Seit 2006 ist der Glockenturm als Erbe zur Erhaltung des Landes zum Nationaldenkmal erhoben worden. Leider kann das Innere des Glockenturms nicht besucht werden. Der Glockenturm ist von den angrenzenden Straßenzügen jedoch gut erkennbar. &nbsp;</p>
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</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mudzeliti Veliki bb, Barice 71000, Sarajevo</em></p>
<hr>
<h3><strong>#5 Vijećnica &#8211; Alte Rathaus</strong></h3>
<p>Vijećnica ist das ehemalige Rathaus in Sarajevo. Das Gebäude beherbergt heute die Nationalbibliothek von Bosnien und Herzegowina. Das alte Rathaus ist eines der bekanntesten Gebäude der Stadt, das in der Zeit von 1892 bis 1894 vom österreichischen Architekten Alexander Wittek errichtet wurde und als Symbol für das Zusammentreffen der Weltkulturen dient. Erzherzog und Thronfolger der österreich-ungarischen Monarchie Franz Ferdinand stattete dem Gebäude am 28. Juni 1914 einen Besuch ab, bevor er dem tödlichem Attentat zum Opfer fiel. Seit 1949 wird die Vijećnica als National- und Universitätsbibliothek genutzt.</p>
<p>Während des Bosnienkrieges von 1992 bis 1995 wurde das Gebäude im August 1992 schwer beschädigt. Bei dem Beschuss serbischer Belagerer verbrannten über 1,5 Millionen Bücher sowie mehr als 155.000 seltene Bücher und Manuskripte. Bei dem Versuch einiger Bürger und Bibliothekare die Bücher vor dem Flammenmeer zu retten, starb mindestens eine Person. Nach Ende des Bosnienkrieges errichtete der verantwortliche Architekt Nedžad Mulaomerović das alte Rathaus wieder. Dazu dienten vorwiegend private Fotos früherer Besucher sowie Dokumente aus den Archiven von Wien, Budapest und Belgrad. Die Zsolnay Porzellanmanufaktur im ungarischen Pécs lieferte die Kacheln für den Innenhof.</p>
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<p>Die Restaurierung begann im Jahr 1996. Am 9. Mai 2014, dem Europatag und dem Tag des Sieges über den Faschismus, wurde die Vijećnica feierlich mit einer Aufführung des Sarajevo Philharmonic Orchestra und von Vedran Smailović, dem Cellist von Sarajevo, wiedereröffnet. Nach der Restaurierung des Gebäudes gilt es als nationales Denkmal, das für verschiedene Veranstaltung genutzt wird. Es dient vorwiegend für festliche Anlässe auf Landes- und Stadtebene zur Förderung von Kultur-, Kunst- und Geschäftsveranstaltung. Der Eintritt in das alte Rathaus kostet 10 KM. Mit dem Eintrittspreis könnt ihr neben einer wechselnden Dauerausstellung auch die faszinierenden Kacheln der Innenausstattung bewundern.</p>
<p><u>Besuchertipp:</u> Den schönsten Blick auf das Gebäude habt ihr am Abend kurz nach dem Sonnenuntergang von der gegenüberliegenden Seite des Flusses. &nbsp;</p>

<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Obala Kulina bana 1, 71000 Sarajevo</em></p>
<hr>
<h3><strong>#6 Gelbe Bastion</strong></h3>
<p>Im Stadtteil Vratnik von Sarajevo findet sich die Žuta Tabija – die gelbe Bastion. Bei der Gelben Bastion oder auch Gelbe Festung handelt es sich um eine Kanonenfestung am Eingang der „ummauerten Stadt Vratnik“. Sie ist der westliche Teil einer alten Stadtmauer in dem ältesten Stadtteil von Sarajevo. Sie wurde im 18. Jahrhundert in der Gegend Jekovac unweit der Jajce-Kaserne und des Jekovac-Wasserreservoirs aus gelbem Sandstein errichtet.</p>
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<p>Die Festung diente einst als Schutz der Altstadt Vratnik an den Berghängen nordöstlich des alten Marktviertels Bašćaršija. Im Jahr 1878 war sie ein wichtiger Verteidigungspunkt gegen die vorrückenden österreichisch-ungarischen Truppen. Die Bastion wurde mehrmals beschädigt. Im Jahr 1998 nach dem Bosnienkrieg wurde sie letztmalig renoviert. Die Gelbe Bastion mit der Stadtmauer wurde im Jahr 2005 zum Nationalen Denkmal Bosniens-Herzegowinas erhoben.</p>
<p>Die Gelbe Bastion befindet sich knapp 20 Gehminuten vom Zentrum entfernt. Sie liegt auf einem der Hügel von Sarajevo. Die Bastionen als Aussichtspunkte ziehen viele Touristen an. Wenn ihr einen herrlichen Blick über Sarajevo erhalten wollte, lohnt sich der etwas steile Aufstieg zur Gelben Bastion. Bei euren Fußmarsch kommt ihr an viele Friedhöfe vorbei. Die hier begrabenen Personen stammen aus der Zeit des Bosnienkrieges von 1992 bis 1995. Auf den Friedhöfen mahnen die weißen Grabsteine, die dicht gedrängt auf den Flächen stehen, an die Opfer des Bosnienkrieges. Bei dem Aufstieg zu der Gelben Bastion kommt ihr am Kovači- Šehid-Friedhof, auf dem mehrere tausende Opfer ihre Ruhe sowie der erste im Jahr 2003 verstorbene Präsident des unabhängigen Bosnien-Herzegowina, vorbei. Der Zutritt zur Gelben Bastion ist kostenlos. Ihr sollte jedoch rechtzeitig am Abend vor Ort sein, da die Touristen und die Einheimischen gern den Sonnenuntergang von diesem Aussichtspunkt genießen.</p>

<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jekovac, 71000 Sarajevo</em></p>
<hr>
<h3><strong>#7 Weiße Bastion</strong></h3>
<p>Die Weiße Bastion – Bijela Tabija &#8211; zählt genauso wie die Gelbe Bastion zu der Verteidigungsanlage des Stadtteils Vratnik von Sarajevo. Sie ist eine der 5 Bastionen der Festungsanlage und wurde ebenfalls zum nationalen Denkmal von Bosnien und Herzegowina erhoben. Die Weiße Bastion zählt zu den berühmtesten Touristenattraktionen in der Stadt.</p>
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<p>Sie ist eine Festung,&nbsp; die sich an den südöstlichen Berghängen von Sarajevo auf einem 667 Meter hohen Hügel erhebt. Steht die Sonne in einem besonderen Winkel über Sarajevo, so erstrahlen die Gemäuer der Festung in weißer Färbung. Die Weiße Festung erinnert an frühere Zeiten, als sie über den natürlichen östlichen Zugang von Sarajevo wachte. Von der Bastion kann man bei schönem Wetter einen herrlichen Blick auf den Fluss Miljacka sowie auf den westlichen Teil der Hauptstadt Bosniens und Herzegowinas genießen.</p>
<p>Frühere Stadtchroniken weisen darauf hin, dass die Bastion im Jahr 1550 errichtet wurde. Die in Stein erbaute Bastion beherbergte in ihrer historischen Vergangenheit eine Waffenmannschaft und war zugleich ein Munitionslager. Während des Baus des Stadtteil Vratnik wurde die Festung zerstört, als an derselben Stelle eine andere Festung errichtet wurde. Bei der heutigen Bastion handelt es sich um eine Rekonstruktion von Alija Bejtič. Vor dem Bosnienkrieg war die Festung von Verwüstungen und dem eigenen Verfall gezeichnet. Der Illegale Wohnungsbau, bei dem die Steine der Festung und der Stadtmauer als Baumaterial herhalten musste, beschleunigte die Vernichtung der Festungsanlage.</p>
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<p>Während des mehrjährigen Bosnienkrieges stand die Festung aufgrund ihrer Lage unter schweren Beschuss. In den vergangenen Jahren entschied die Regierung die Weiße Bastion wieder herzurichten. Die Erhaltung, Restaurierung und Revitalisierung des Gebietes in und um der Weißen Bastion soll für die Touristen attraktiver und darüber hinaus als ständiges Ziel der Kunstszene etabliert werden.&nbsp; Der Eintritt zu der Weißen Bastion kostet 5 Konvertible Mark. <u>&nbsp;</u></p>
<p><u>Besuchertipp:</u> Haltet für den Eintrittspreis Kleingeld bereit. Wechselgeld ist an der Kasse meist wenig vorhanden. Mit Euro kann man hier leider nicht bezahlen. &nbsp;</p>

<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">10:00 Uhr bis 16:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Poddžebhana 15, 71000 Sarajevo</em></p>
<hr>
<h3><strong>#8 Lateinerbrücke – Gavrilo Princip</strong></h3>
<p>Die Lateinerbrücke ist eine osmanische Stadtbrücke im Stadtzentrum von Sarajevo und erlangte in ihrer Geschichte leider eine traurige Berühmtheit.. Am 28. Juni 1914 um 10:45 Uhr richtete die Welt den Blick auf Sarajevo. Die Stadt wird zum Brennpunkt der Weltgeschichte. An jener Brücke wird der österreichische Thronfolger Opfer eines Anschlages.</p>
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<p>Zu Zeiten der jugoslawischen Republik trug sie den Namen Gavrilo Princip. Princip war der Attentäter auf Erzherzog Franz Ferdinand, wodurch der Erste Weltkrieg auslöst wurde. Das Attentat auf dem Monarchen fand am Nordende der Brücke statt. Die Lateinerbrücke ist eine der ältesten Brücken in Sarajevo. Sie führt über den Fluss Mijacka. 1541 wurde an dem Ort eine Holzbrücke errichtet, die 1565 durch eine Steinbrücke ersetzt wurde.</p>
<p>Ein Hochwasser im Jahr 1791 beschädigte die Brücke schwer. Restaurationsarbeiten in den Jahre 1798 bis 1799 stellten den Urzustand wieder her. Im Juni 1917 errichtete die Stadtverwaltung an der Brücke ein Denkmal für Franz Ferdinand und seiner Frau, die bei dem Attentat durch Gavrilo Princip ebenfalls starb. Nach Ende der österreichischen Herrschaft und der Gründung Jugoslawiens wurde die Brücke in Gavrilo Princip Brücke umbenannt und das errichtete Denkmal entfernt. Mitte der 90ziger Jahre erhielt die Brücke ihren ursprünglichen Namen zurück und heißt seit dem Lateinerbrücke.</p>
<p>Fragmente des damaligen Denkmals befinden sich im dem Museum von Sarajevo, welches sich unweit der Brücke befindet. Die Brücke bestand aus fünf Bögen und vier Brückenpfeilern. Nachdem in den letzten Jahren das Ufer der Miljacka befestigt und ein Teil Brücke mit vermauert wurde, reduzierte sich die die Brücke auf vier Bögen. In zwei Pfeilern befinden sich Öffnungen. Die Öffnungen – oder auch Augen genannt – des größten Brückenbogens ist in stilisierter Form auch im Stadtwappen zu finden.</p>
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<p>Die Brücke wurde im Jahr 2003/2004 letztmalig restauriert. Sie dient heute als Fußgängerbrücke und ist für den Autoverkehr gesperrt. Am Nordende der Brücke befindet sich eine Gedenktafel, auf der das historische Ereignis dokumentiert wurde.</p>
<p><u>B</u><u>esuchertipp:</u> Verbinde den Besuch der Brücke mit dem historischen Sarajevo Museum 1878 bis 1918. Die Öffnungszeiten für das Museum sind Montag bis Samstag von 10:00 bis 16:00 Uhr. Eintritt ins Museum kostet 4 KM. &nbsp;</p>

<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Obala Kulina bana bb, 71000 Sarajevo</em></p>
<hr>
<h3><strong>#9 Ashenazi Synagoge</strong></h3>
<p>Wer in Sarajevo unterwegs ist, sieht viele Moscheen und Kirchen. Jedoch befindet sich in der Hauptstadt Bosnien und Herzegowinas auch die älteste und wichtigsten Synagoge. Die Synagoge von Sarajevo oder Synagoge der Aschkenasim ist die drittgrößte in Europa. Sie wurde im Jahr 1902 errichtet. Ihr findet die Synagoge an dem südlichen Ufer des Flusses Miljacka. Der Ursprung reicht bis ins Jahr 1541 zurück. Zu der damaligen Zeit kamen die ersten Juden über Saloniki ins Land. Im 16. Jahrhundert errichteten die Juden mit Hilfe eines türkischen Wohltäters und der Erlaubnis des Pascha Siavush ein eigenes Stadtviertel namens Velika Avlija. Zu der Zeit entstand die erste Synagoge.</p>
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<p>Im 17. Jahrhundert&nbsp; kamen die Juden aschkenasimscher Abstammung nach Sarajevo. Sie flohen vor der Verfolgung in Europa auf den Balkan. Da die Aschkenasim als größte jüdische Gemeinde über keine eigene Synagoge verfügten, entschlossen sich die Verantwortlichen eine eigene Synagoge zu errichten. Der tschechische Architekt Karel Parik entwarf in auf Auftrag der Gemeinde die Synagoge im proto-maurischen Stil. Die bereits in Sarajevo lebenden Juden sind sephardischer Abstammung. Die beiden Gemeinden blieben bis zum zweiten Weltkrieg getrennt. Zum Ende des 17. Jahrhunderts besetzten die Österreicher das Land. Die Österreicher zerstörten und brannten den Stadtteil samt Synagoge nieder. Mit der Übernahme durch die Osmanen um 1739 erging es Juden besser. Bis 1856 hatten die Juden per Gesetz den gleichen Status wie die Osmanen, so dass die Anzahl der Juden wuchs. Sarajevo entwickelte sich als wichtiger Ort für die Juden, dass auch gern als kleines Jerusalem bekannt wurde. Viele wichtige Berufszweige, wie beispielsweise Ärzte, wurden von jüdisch stämmigen Einwohnern bekleidet. Nach dem ersten Weltkrieg blühte das Zusammenleben der Juden in Sarajevo weiter auf.</p>
<p>Das jüdische Leben änderte sich mit dem Aufstieg des NS-Regimes und der Verfolgung jüdisch stämmiger Einwohner. Von den einst knapp 10.000 Einwohnern sind durch den Holocaust 85% der jüdischen Einwohner ums Leben gekommen. Heute leben in Sarajevo knapp 700 Personen mit jüdischem Glaubens. Die Sephardim besaßen ab 1932 eine eigene Synagoge, die jedoch 1941 zerstört wurden. Die heutige Synagoge wird von den Aschkenasim und Sephardim gemeinsam benutzt. Der wunderbare Innenraum mit den großten Bögen, reich gemalten Dekorationen und der hohen, reich verzierten Decke sowie Bima, Toraschrein, Parochet und Ner Tamid kann im Inneren der Synagoge bewundert werden. Die Alte Synagoge (II Kal Grandi) dient unter anderem als Museum, indem die Geschichte der jüdischen Gemeinden dargestellt wird. Wer sich die Synagoge und das Museum von Innen anschauen möchte, muss dafür 2 KM Eintritt zahlen. &nbsp;</p>

<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 14:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hamdije Kreševljakovića 59, 71000 Sarajevo</em></p>
<hr>
<h3><strong>#10 Olympische Bobbahn 1984 – Trebević</strong></h3>
<p>Am südlichen Stadtrand von Sarajevo erhebt sich der Berg Trebević. Der Berg ist der nordwestliche Abschluss des Gebirges Jahorina. Der höchste Punkt beläuft sich auf 1629 Meter. Von dem Berg könnt ihr den tollen Ausblick auf die Stadt Sarajevo genießen. Zwischen den Kiefern am Berghang entdeckt ihr die Bob- und Rodelbahn, auf der sich die Besten zu den Olympischen Winterspielen 1984 gemessen hatten.</p>
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<p>Seit 2018 kann der Lost Place mit der wieder eröffneten Trebević-Seilbahn erreicht werden. Die Hin- und Rückfahrt mit der Seilbahn kostet 20 KM (Kinder unter 7 Jahre freier Eintritt). Seid ihr am Startpunkt der Bobbahn angelangt, so könnt ihr neben dem der Bob- und Rodelbahn ebenfalls das Observatorium Bistrik kula erkunden. Die Bob-/Rodelbahn wurde 1983 errichtet und kostete 8,5 Millionen US-Dollar. Während des Bosnienkrieges nutzen die Streitkräfte der Republik Srpska die Hänge des Trebević mit der Bob- / Rodelbahn für die Belagerung von Sarajevo. Die Bauten der Bob-/Rodelbahn im Bosnienkrieg stellten eine strategische Bedeutung als Artillerieposten dar. Viele Minen wurden dort gelegt, die erst mit Abschluss 2008 komplett entfernt wurden. Auf der Bobbahn, die so manche Einschlaglöcher aufweist, könnt ihr die Länge von 1300 Metern zu Fuß erkunden. Auf 129 Höhenmetern und mit 13 Kurven fühlt man sich so ein wenig olympisch. Vor der olympischen Nutzung fand die Bob-Europameisterschaft 1983 statt. Nach den Olympischen Spielen trug der Sportverband bis zum Ausbruch des Bosnien-Krieges auf dem Gelände Weltcup-Rennen aus. Heutzutage sind auf der Bobbahn waghalsige Mountainbiker anzutreffen. Der Besuch der Anlage ist ganzjährig kostenlos möglich. &nbsp;</p>
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<p><u>Besuchertipp:</u> Seid ihr mit einem Mietwagen unterwegs, empfiehlt es sich auch die anderen verlassenen Sportstätten zu besuchen. Die Skisprungschanzen auf dem Igman-Berg in Sarajevo und das zerstörte Sporthotel, wo einst die Spitzensportler unterkamen, lassen einen Hauch von Olympia erleben. Vielleicht könnt ihr ja ein wenig das Feeling erleben, wie der Sportler mit der Nummer „50“ 1984 auf der Normalschanze zu seinem ersten Olympiagold flog. Wer sich jetzt fragt, wer die Nummer „50“ ist, hier die Lösung: Jens Weißflog aus der ehemaligen DDR gewann mit 87 Meter im zweiten Sprung und 215,2 Punkten die Goldmedaille. &nbsp;</p>

<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Apelova cesta, 71000 Sarajevo</em></p>
<hr>
<h3><strong>#11 Geheimtipp &#8211; Cevapcici, Bosnischer Kaffee, Bosnisches Frühstück</strong></h3>
<p>Natürlich gibt es zu jedem Reiseziel einen Geheimtipp. Für euren Aufenthalt in der Hauptstadt Sarajevos geht es ums Kulinarische. Preiswert und lecker, so darf man gern mit seinem Gaumen Sarajevo erkunden. Am frühen Morgen, wenn die Straßen noch recht leer sind, kann man bereits in den örtlichen Backereien einkehren. Die Backstuben haben neben einem reichen Angebot an Süß- und Backwaren auch über ihre eigene Lokale ein Frühstücksangebot im Programm. In Sarajevo ist es üblich, dass die Pensionen mit einer befreundeten Backstube zusammenarbeiten und so ihr Frühstück anbieten.</p>
<p>Ihr habt kein Frühstück in der Pension mitgebucht: kein Problem! Das Frühstücksangebot in den Backstuben wird a la Card serviert. Aus mehreren Frühstücksangeboten kann man seinen Favoriten wählen. Von herzhafter Aufschnitt Platte mit Brötchen bis hin zu süßen Leckermäulchen ist alles vertreten. Ein Frühstück mit Kaffee und Saft einer Backstube wird bereits ab 4 KM im Zentrum Sarajevos angeboten. Also wer bei knapp 2 Euro Frühstück nicht satt wird, greift einfach bei dem unschlagbaren Angebot noch einmal zu.</p>
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<p>Für alle Kaffeetrinken unter euch kommt gleich der nächste Tipp. Der Bosnische Kaffee ist einfach sehr köstlich. Während ihr in einem Café auf eurem bestellten Kaffee wartet, kriecht einem bereits das wohl duftende Aroma von frisch gebrühtem Kaffee in seiner Nase empor. Der Kaffee, serviert auf einem verzierten Kupfertablett, reicht der Barista mit einem Glas Wasser und einer kleinen Süßspeise. Der dunkle Frischmacher ist wie ein türkischer Kaffee direkt aufgebrüht. Gäste und Anwohner meinten, der Kaffee sei stärker als man ihn sonst trinkt. Ich habe ihn probiert und ich konnte es leider nicht bestätigten. Vielleicht hatten sich meine Geschmacksknospen schon zu sehr an den Kaffee dort gewöhnt. Einen solchen bosnischen Kaffee erhaltet ihr ab 2 KM.</p>
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<p>Nach langer Erkundungstour durch Sarajevo muss man sich natürlich auch stärken. Was dem Deutschen seine Currywurst und Pommes sind, so greift der Bewohner und Gast in Sarajevo gern auf das Nationalgericht vom Balkan zurück: Cevapcici. Cevapcici und der Balkan ist eine unzertrennliche Symbiose. In seinen abgewandten Formen findet ihr es in vielen Balkanländern. In Bosnien und Herzegowina wird das Cevapcici dem Gast als gegrillte Hackfleischröllchen im Fladenbrot mit Zwiebeln serviert. Die Köstlichkeit gibt es bereits ab 7 KM. Wer in den engen Straßenwinkeln von Sarajevo schlendert, wird den köstlichen Geruch schwer los.</p><p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/sarajevo">Sarajevo</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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		<title>Lissabon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2019 16:54:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<category><![CDATA[lissabon]]></category>
		<category><![CDATA[portugal]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Stadt am Tejo und atemberaubende Hauptstadt von Portugal wird immer beliebter. Die Metropole erstreckt sich auf einem hügligen Gelände an der Atlantikküste. Der imposante Blick vom Castelo de Sao Jorge hinab in das Zentrum der Stadt verzaubert die Besucher genauso wie die Altstadt mit seinen charismatischen und lebhaften engen Gassen sowie den pastellfarbenen Häuser. Lissabon kann dabei auf eine ereignisreiche Geschichte zurückblicken. Die Stadt ist das ideale Reiseziel für alle Altersklassen und Besucher jeder Art. Lissabon bietet sich als...</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/lissabon">Lissabon</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt am Tejo und atemberaubende Hauptstadt von Portugal wird immer beliebter. Die Metropole erstreckt sich auf einem hügligen Gelände an der Atlantikküste. Der imposante Blick vom Castelo de Sao Jorge hinab in das Zentrum der Stadt verzaubert die Besucher genauso wie die Altstadt mit seinen charismatischen und lebhaften engen Gassen sowie den pastellfarbenen Häuser. Lissabon kann dabei auf eine ereignisreiche Geschichte zurückblicken. Die Stadt ist das ideale Reiseziel für alle Altersklassen und Besucher jeder Art. Lissabon bietet sich als Kulturreise, Familienurlaub oder als Städtereise an. Nicht umsonst wird im „Lonely Planet Guides“ Lissabon als eine der besten der Städte der Welt bezeichnet. Wenn Du jetzt mehr über die portugiesische Hauptstadt erfahren möchtest, dann schaue in meinen 10 Ideen und den Geheimtipp hinein.</p>
<h3><strong>#1 Torre de Belém</strong></h3>
<p>Torre de Belem oder der Turm von Belém &#8211; &nbsp;eigentlicher Namen „Sāo Vicente-Turm“ &#8211; ist eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Lissabon. Mit einer Höhe von 35 Metern hat der Turm als eines der wenigen Bauwerke das schwere Erdbeben im Jahre 1755 überstanden.</p>
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<p>König Manuel I. gab das Bauwerk in Auftrag. Es wurde nach einem Entwurf des Bauherrn Francisco de Arruda von 1514 bis 1520 auf einer am rechten Flussufer des Tejo gelegene Basaltinsel umgesetzt. Er diente als wichtiger Punkt der&nbsp; Verteidigungslinie zum Schutz des Flusses Tejo. Die oberen Türme des Bauwerkes erinnern an die Wehrtürme einer mittelalterlichen Burg. Die Befestigungsanlage wurde an die Fortschritte für die Artillerie angepasst. Die Rundkuppeln der Schützenhäuschen lassen den Interessierten erahnen, dass marokkanische Verteidigungsanlagen als Grundlage für den Bau dienten. Im Gegensatz der sonst vorherrschenden orientalischen Verzierungen setzte der Bauherr auf eine manuelinische Dekoration. Deutlich wird es in den steinernen Tauwerk, das in den Wappenelementen eingearbeitet wurde sowie dem berühmten Rhinozeros, welches die erste in Stein gehauene Abbildung eines Tieres in Europa war. Das vordere Bollwerk wird mit der im 18. Jahrhundert eingemeißelten Skulptur der Jungfrau mit dem Jesuskind vollendet. Im Jahr 1983 erklärte die UNESCO das Bauwerk zum Weltkulturerbe.</p>
<p>Der Torre de Belém in Lissabon ist sehr gut an das Verkehrsnetz der öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. Die Buslinie 714, 727, 728, 729 und 751 halten in unmittelbarer Nähe. Die historische Straßenbahn der Linie 15E (das „E“ steht für Electrios = Straßenbahn) bringt euch ebenfalls über die Haltestelle Largo da Princesa ans Ziel. Die Regionalbahn – für die Portugiesen sind es die Vorortzüge – der Linie Cascais mit den Haltestellen Belém oder Alges hält in der Nähe. Torre de Belém ist nur wenigen Gehminuten von den Haltestellen der Tram, Regionalbahn und Bus entfernt. Ein rollstuhlgerechten Zutritt zum Turm ist nur für die untere Ebene möglich sowie für die schöne Außenanlage vorhanden.</p>
<p>Für einen regulären Eintritt müsst ihr 6 Euro einplanen. Wer im Besitz der <a href="https://www.lisboacard.org/de/">Lisboa Card</a> ist, erhält kostenfreien Eintritt. Ebenfalls kostenlos ist die Nutzung von Bus, Straßenbahn und Regionalbahn der Linie Cascais mit der Lisboa Card. Interessant dürfte für jeden Besucher die Fahrt mit den historischen Straßenbahnen sein.</p>

<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; background-color: #ffffff;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 35%;">Dienstag bis Sonntag&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">10:00 Uhr bis 17.00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">geschlossen</td>
<td style="width: 65%;">montags, 01. Januar, Ostersonntag, 01.Mai, 13. Juni, 25. Dezember</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<p>

</p>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Torre de Belem, 1400-206 Lisboa</em></p>
<p>

</p>
<hr>
<p></p>
<h3><strong>#2 Convento do Carmo</strong></h3>
<p>Mitten in der Stadt Lissabon, zwischen den Stadtteilen Chiado und Bairro Alto, befindet sich das Convento do Carmo. In den Jahren 1389 bis 1423 wurde das ehemalige Kloster des Karmeliter-Orderns auf ein Gelübde des Marschals Nuno Álvares Pereira in der Hauptstadt Portugals hin errichtet. Dem Betrachter sticht sofort das fehlende Dach ins Auge. Beim großen Erdbeben von 1755 wurde die Kirche des Klosters so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass lediglich die Mauern und die großen gotischen Dachbögen erhalten blieben. Die Kirche wurde nach dem Erdbeben nie wieder aufgebaut. Die Kirchenruine versteht sich als die deutlichste Erinnerungen Lissabons an die große Katastrophe des 18. Jahrhunderts.</p>
 [<a href="https://www.11places.de/lissabon">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>In der imposanten Ruine lassen sich Artefakte und Devotionalien der portugiesischen Geschichte, die von der prähistorischen Zeit bis ins 18. Jahrhundert reichen, unteranderem in den angrenzenden Museumsräumen entdecken. Aufgrund der herrlichen Akustik innerhalb des Gewölbes finden vor allem in den Sommermonaten Konzerte in dem dachlosen Kirchenschiff statt. Während in Lissabon geschäftiges Treiben vorherrscht, bietet das Kloster den Besuchern nach Betreten trotz fehlendem Dach einen Ort der Stille. In die Atmosphäre der Kirche kann man bereits für &nbsp;4 Euro (Erwachsene) eintauchen. Besitzer der Lisboa Card zahlen den reduzierten Preis von 3,20 Euro (Stand März 2019). Das Kloster ist über den Aufzug (Elevador) Santa Justa von der Rua Áurea erreichbar. Oben angekommen, gelangt man über die Rua do Carmo zum Platz Largo Do Carmo. Die Nutzung des Aufzugs kostet vor Ort 5,30 Euro (Stand März 2019). Der Betrag ist in bar zu entrichten.&nbsp; Wer bereits über eine gültige Lisboa Card verfügt, kann die Dienstleistung des Aufzugs kostenfrei in Anspruch nehmen.</p>
<p>Mit der Straßenbahn Linie 28 über die Haltestelle Chiado kommt ihr ebenfalls zum Kloster. Der Bus der Linie 758 hält vor Ort. Wer mit dem Zug anreist, steigt an der Haltestelle Rossio aus. Die U-Bahnstation Baixo-Chiado befindet sich ebenfalls nur wenige Gehminuten von der Sehenswürdigkeit entfernt. Straßenbahn, Bus, Zug sowie die U-Bahn ist mit der Lisboa Card kostenfrei nutzbar. Ein rollstuhlgerechter Zugang zu der Sehenswürdigkeit ist nicht vorhanden.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 35%;">Montag bis Samstag&nbsp;&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">10:00 Uhr bis 18:00 Uhr (Oktober bis Mai)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">10:00 Uhr bis 19:00 Uhr (Juni bis September)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">geschlossen</td>
<td style="width: 65%;">sonntags, 1. Januar, 1. Mai und Weihnachten</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<p>

</p>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Largo do Carmo, Chiado, 1200-092 Lisboa</em></p>
<p></p>

<p></p>
<hr>
<h3><strong>#3 Elevador de Santa Justa</strong></h3>
<p>Selten steht man freiwillig für die Fahrt eines Aufzugs an. In Lissabon gehört es einfach dazu. Der Elevador de Santa Justa (portugiesisch für Aufzug Santa Justa) ist neben den historischen Straßenbahnen die Attraktion in der portugiesischen Hauptstadt. Der eiserne Aufzug verbindet die Unterstadt Baixa und die Oberstadt Bairro Alto. Die steilen Hügel von Lissabon waren den Einwohnern ein großes Hindernis, sodass in der Zeit von 1898 bis 1902 der Personenaufzug durch den Architekten Raol Mesnier de Ponsard erbaut wurde. Der Aufzug, der am 10. Juli 1902 in Betrieb genommen wurde, misst eine Gesamthöhe von 45 Metern.</p>
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<p>Der Elevador hat zwei Kabinen aus Stahl, die mit antikem Holz dekoriert sowie mit Glasscheiben und Messingbeschlägen versehen sind. Eine Kabine hat ein Fassungsvermögen von 24 Personen. Der Aufzug überwindet die Höhenlage von 8 Metern in weniger als 2 Minuten. Über den oberen Ausstieg befinden sich die beiden originalen Maschinen, die in ihrer ursprünglichen Erbauung mit einer Dampfmaschine betrieben wurden. Seit 1907 wurde die Dampfmaschine durch Elektromotoren ersetzt. Die originalen Liftmaschinen der damaligen Ingenieurskunst lassen sich über einen Rundgang auf der oberen Plattform bewundern. Wer noch eine Etage höher hinaus möchte, steigt die eiserne Wendeltreppe empor. Auf der kostenpflichtigen Aufsichtsplattform (portugiesisch: Miradouro) kann man einen 360 Grad Ausblick genießen und sich die frische Brise sanft ins Gesicht wehen lassen. Ein Café, wie es in vielen Berichten erwähnt wird, konnte ich auf der Aussichtsplattform bzw. auf der darunterliegenden Ebene nicht vorfinden oder es wird seit langem eine solche Annehmlichkeit nicht mehr angeboten. Der Zutritt zur Aussichtsplattform ist mit der Lisboa Card kostenfrei. Eine einfache Fahrt mit dem Aufzug kostet einen Betrag von 5,30 Euro (Stand März 2019), der beim Aufzugspersonal vor Ort in bar zu entrichten ist. Für Nutzer einer Lisboa Card ist die Fahrt kostenfrei. Der Aufzug bringt euch nur bis zur ersten Ebene, von der ihr nur eine eingeschränkte Sicht aufgrund des störenden engmaschigen Sicherheitsnetzes habt. Die Lisboa Card zahlt sich bei der Sehenswürdigkeit damit in zweifacher Hinsicht aus. Ein rollstuhlgerechten Zutritt ist aufgrund der vielen Stufen am Aufzug nicht vorhanden. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Elevador de Santa Justa</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 35%;">Montag bis Sonntag&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">07:30 Uhr bis 21:00 Uhr (November bis Februar)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">07:30 Uhr bis 23:00 Uhr (März bis Oktober)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Aussichtsplattform (Miradouro de Sta. Justa)</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 35%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 65%;">09:00 Uhr bis 21:00 Uhr (November bis April)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">09:00 Uhr bis 23:00 Uhr (Mai bis Oktober, 13., 14., 15. April)</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<p>

</p>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Rua do Ouro, 1150-060 Lisboa</em></p>
<p></p>
<hr>
<p></p>
<h3><strong>#4 Ponte 25 de Abril</strong></h3>
<p>Was macht die Goldengate Bridge in Europa, werden sich die Besucher von Lissabon denken. Die Ponte de 25 Abril (deutsch: Brücke des 25. April) ist eine 2278 Meter lange Hängebrücke über den Fluss Tejo, die aufgrund ihrer Bauweise und Farbe der amerikanischen Brückenkonstruktion sehr ähnelt. Der gesamte Brückenzug misst dabei 3,2 km. Die Brücke ist weltweit, nach der Yavuz-Sultan-Brücke von Istanbul und der Tsing-Ma-Brücke in Hongkong, die drittlängste Hängebrücke mit einer Kombination von Straßen- und Eisenbahnverkehr. Pro Tag passieren ca. 150.000 Straßenfahrzeuge sowie rund 160 Züge die Ponte, wie sie von den Einheimischen genannt wird. Sie verbindet den Lissaboner Stadtteil Alcântara und die Stadt Almada. Die Brücke wurde in der Zeit von 1962 bis 1966 errichtet. Der höchste Punkt der Brücke wird mit 190 Metern angegeben. Ihre damaligen Baukosten beliefen sich auf 32 Millionen US-Dollar (Stand 2018: entsprechen rund 231 Millionen US-Dollar). Das Unternehmen American Bridge Comany, zuvor als US-Steel, erhielt den Zuschlag und war mit der Umsetzung des Lissaboner Projektes beauftragt worden. Der damalige Präsident Admiral Américo Tomás, Premier-Minister António de Oliveria Salazar und der Kardinal Manuel Goncalves Cerejeria weihten die Brücke am 6. August 1966 ein. Zunächst trug das Bauwerk den Namen Salazar-Brücke. Die Nelkenrevolution vom 25. April 1974 führte schlussendlich zur Umbenennung in die Ponte 25 de Abril.</p>
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<p>Wer sich in der Nähe des Tejo-Ufers aufhält und das Bauwerk bewundert, dem fallen die vielen Läufer und sportlich Aktiven auf. Natürlich hat dies auch einen Hintergrund. Seit 1991 findet jährlich der Halbmarathon von Lissabon statt, der seinen Startpunkt auf der Brücke hat. Scheinbar bereiten sich die vielen Sportbegeisterten rund um die Brücke auf dieses Event vor. Natürlich kommt die zuvor angesprochene Ähnlichkeit zur Golden Gate Bridge nicht von ungefähr. Derselbe Architekt entwarf neben der Golden Gate Bridge ebenso die Ponte de 25 Abril. Für den Betrachter erstrahlt die Brücke in einem roten Farbton, der sich jedoch bei genauerem Hinschauen als die Farbe „International Orange“ entpuppt. Dieser Farbton stammt ursprünglich aus der Flugzeugindustrie.</p>
<p>Den Tejo über die Ponte kann man nur mit einem Auto oder Zug passieren. Von den Bahnhöfen Santa Polonia und Estacao do Oriente fahren die Züge in Richtung Alamda. Die Gleise verlaufen unterhalb der Autospuren. Wer mit einem Auto über die Ponte 25 de Abril fährt, muss eine Maut in Höhe 3,85 Euro (Stand 2018) entrichten. Die Mautstelle befindet sich auf der Südseite der Brücke. Für Fußgänger ist die Brücke gesperrt. Dennoch gibt es zwei Möglichkeiten sich dem Bauwerk auf bemerkenswerte Weise als Fußgänger zu nähern. Entweder ihr besucht die gläserne Aussichtsplattform der Pilar 7 Bridge Experience auf einer Höhe von 65 Metern (der Zugang ist nur über die Ausstellung zur Ponte de 25 Abril möglich) oder ihr wagt euch mit einer der Fähren – Abfahrt von dem Fährterminal Cais do Sodre &#8211; über den Tejo. &nbsp;</p>
<p>Der Eintrittspreis zur Pilar 7 Plattform kostet 6 Euro. Für die Anreise zur Aussichtsplattform nehmt ihr die Straßenbahn E15 und steigt entweder an der Haltstelle Alcantara – 24 de Julho oder Calcáro aus. Die Buslinie 728 bringt euch vom Praca do Comério (Terreiro do Paco) ebenfalls ans Ziel. Mit dem Zug vom Bahnhof Cais do Sodré in Richtung Cascais gelangt ihr zwei Stationen weiter – Haltestelle Alcântara – ebenfalls an den Tejo. Der Aussichtspunkt ist in wenigen Gehminuten von den Haltestellen erreichbar. Das Fährterminal Cais do Sodré erreicht ihr mit dem Zug bzw. mit der U-Bahn. Haltestelle ist die gleichnamige Cais do Sodré. Für die Fähre nehmt ihr die Überfahrt nach Cacilhas. Die Fährverbindung mit dem älteren und langsameren orangenfarbenen Fähren führen euch in die Nähe der Ponte de 25 Abril. Eine einfache Fahrt mit der Fähre kostet 1,25 Euro (Stand März 2019). Die Fähren gehören zu den öffentlichen Verkehrsmitteln von Lissabon, so dass die Nutzung mit der Lisboa Card kostenfrei ist.</p>
<p>Eine etwas anspruchsvolle Fahrt über den Tejo und damit unter die Ponte erhaltet ihr mit Yellow Boat. Das 24 Stunden Ticket kostet 20 Euro für Erwachsene, Kinder zahlen 10 Euro. Ich empfehle euch das 48 Stunden-Kombi-Ticket Belém &amp; Boat. Damit schippert ihr mit dem Yellow Boat vom Terminal Terreiro de Paco (Start vom Belém Terminal ist ebenfalls möglich) über den Tejo und erkundet noch mit dem Bus den Stadtteil Belém auf eurer Sightseeingtour. Das Yellow Boat startet von dem Terminal täglich um 10:00 Uhr, 13:00 Uhr, 15:00 Uhr (17:00 Uhr zusätzlich im März &amp; April) im Winter bzw. ab 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr im 90 Minuten Takt im Sommer.&nbsp; Der Preis für Erwachsene inklusive Audioguide beläuft sich auf 22 Euro, Kinder zahlen 11 Euro (Stand März 2019). Mit der Lisboa Card gewährt euch der Betreiber einen Nachlass von 10 Prozent.</p>
<p>Wer die Ponte mit dem Zug erkunden möchte, nimmt den „Brückenzug“ der Betreibergesellschaft fertagus. Der Zug startet an der Haltestelle Roma-Areeiro und führt euch über Sete Rios, Campolide nach Pragal. Zwischen den beiden Haltestellen Campolide und Pragal befinden sich Ponte. Wer an der Haltestelle Pragal aussteigt, kann seinen Ausflug mit einem Besuch der Cristo Rei Statue verbinden. Mit der Lisboa Card erhaltet ihr einen Preisnachlass von 25 Prozent für die einfache Fahrt auf dem regulären Preis von 3 bis 4 Euro.&nbsp; (Update 2020: Die Fahrt mit dem Zug ist für Nutzer der Lisboa Card kostenlos).</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Pilar 7 Bridge Experience</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 35%;">Montag bis Sonntag&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">10:00 Uhr bis 20:00 Uhr (Mai bis September)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">&nbsp;10:00 Uhr bis 18:00 Uhr (Oktober bis April) &nbsp;&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Ponte 25 de Abril</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 35%;">Montag bis Sonntag&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<p>

</p>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pilar 7 Bridge Experience, N6 34, 1300-472 Lisboa</em></p>
<p></p>
<hr>
<p></p>
<h3><strong>#5 Cristo Rei</strong></h3>
<p>In Almada, ein Vorort von Lissabon, thront auf einem 75 Meter hohen Sockel eine Christus-Statue. Mit ihrem ausgebreiteten Armen wendet sich die Statue in Richtung Ponte 25 de Abril und damit der Hauptstadt Portugals zu. Die Statue misst selbst eine Höhe von 28 Metern und wird damit als die siebthöchste Christusstatute der Welt bewertet. Die Statue mit ihrem Sockel befindet sich 117 Meter über den Fluss Tejo. Die großartige, Lissabon überragende Statue am südlichen Ufer des Tejo ist besonders bei Reisenden beliebt. Sie bietet den Besuchern einen herrlichen Blick von ihrer Aussichtsplattform, die sich auf ca. 80 Metern Höhe befindet, über Lissabon und der Hängebrücke Ponte 25 de Abril. Die Christusstatue zählt zu einer der drei wichtigsten Wallfahrtsorte von Iberia. Die Idee der Christusstatue entstammt dem Jahre 1934. Der Erzbischof von Lissabon, Dom Manuel Goncalves Cerejeria, nahm den Gedanken für die Errichtung einer Christusstatue bei seinem Besuch in Brasilien auf. Mit dem Gelöbnis, sofern der Gott Portugal vom zweiten Weltkrieg verschont, sollte die Statue errichtet werden. Der 10 Jährige Bau des Monuments startete am 18. Dezember 1949. Zur Einweihung an einem Pfingstsonntag kamen 300.000 Menschen, darunter Erzbischöfe des Erzbistums Sao Sebastiao do Rio de Janerio sowie Lorenco Marques. Der Papst Johannes XXIII war zum Zeitpunkt der Einweihung nicht vor Ort, übersandte jedoch zur Eröffnung seine Grüße. Die Christusstatue schuf der portugiesische Bildhauer Francisco Franco de Sousa.</p>
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<p>Der Ausflug zur Christus-Skulptur mit Besuch der Aussichtsplattform nimmt ca. einen halben Tag ein. Für die Anreise zur Statue Cristo Rei stehen euch mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Am besten plant ihr den Ausflug bei gutem Wetter, sodass ihr den Ausblick von der Aussichtsplattform genießen könnt.</p>
<p>Die für mich schönste Anreise ist die Nutzung der Fähre vom Fährterminal Cais do Sodré (Lissabon) zum südlichen Ufer des Tejo der Anlegestelle Cacilhas (Almada). Das Fährterminal Cais do Sodré ist mit der namentlich gleichen Metro- bzw. Zug Station verbunden. Die grüne U-Bahnlinie bringt euch zu dem Fährterminal. Die Fähre kostet bei einer einfachen Fahrt ca. 1,25 Euro. Mit der Lisboa Card ist die Nutzung der Fähre kostenfrei. Von dem Bus Bahnhof Cacilhas nehmt ihr den Bus für die kurze Strecke zur Cristo Rei. Eine Fahrkarte für den Bus, könnt ihr beim Busfahrer kaufen. Die Lisboa Card gilt hier für die Nutzung des Bus nicht. Für die Fahrt mit der Fähre und Bus plant ihr ca. 1 Stunde ein. Die Hin- und Rückfahrt der Strecke kosten euch ca. 5 Euro, sofern ihr die Lisboa Card nicht einsetzt. Die Cacilhas Fähre hat ihren Fährbetrieb bis 1 Uhr in der Nacht.</p>
<p>Für die Anreise mit dem Bus startet ihr am Cacilhas Busbahnhof. Dafür nutzt ihr die Linie 101 zur Cristo Rei. Die Busfahrt dauert ca. 20 Minuten und führt euch direkt bis zur Endhaltestelle der Strecke (hier: Cristo Rei). Die Busse verkehren täglich zur vollen und halben Stunde zwischen 9 Uhr und 17 Uhr. Eine Fahrkarte für die Hin- und Rückfahrt kostet 2 Euro, die beim Busfahrer zu erwerben ist. Die Fahrt kann nicht mit der Lisboa Card kostenfrei genutzt werden. Die Rückfahrt verkehrt um jeweils 25 und 55 einer jeden Stunde zwischen 9 Uhr und 17 Uhr.</p>
<p>Auch wenn die Aussicht vor dem Monument euch bereits einen sehr vielversprechenden Blick über den Tejo gewährt, muss man unbedingt auch die Aussichtsplattform der Statue erklimmen. Mit dem Fahrstuhl erreicht ihr die Plattform. Der Eintritt für die grandiose Aussicht kostet 4 Euro. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 35%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 65%;">09:30 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<p>

</p>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Santuário de Cristo Rei, 2800-058 Almada, Portugal</em></p>
<p></p>
<p></p>
<hr>
<p></p>
<h3><strong>#6 Igreja de Santa Engracia – Panteao Nacional</strong></h3>
<p>Das Panteao Nacional wurde ursprünglich als die Santa Engrácia-Kirche konzipiert. Prinzessin Maria, Tochter des König Manuels, hatte die Idee an dem heutigen Standort die Kirche zu errichten. Die bestehenden Mauern der Kirche wurden jedoch komplett im 17. Jahrhundert abgetragen. Der Architekt Joa Antunes entwarf sie in ihrer heutigen Form. Die Igreja de Santa Engracia steht wie kein anderes repräsentatives Bauwerk für die portugiesische barocke Baukunst der Zeitepoche des 17. Jahrhunderts. Betritt man als Besucher die Kirche, kann man bereits den achteckigen Grundriss erahnen. Der Grundriss ist einem griechischem Kreuz mit seinem abgerundeten Ecken durch den italienischen Baumeister Bramante nachempfunden. Im Laufe der Zeit fanden An- und Umbauten an dem Gebäude statt, die erst im Jahre 1966 (insgesamt 284 Jahre Bauzeit) fertiggestellt wurden. Nach Fertigstellung erklärten die Verantwortlichen das Objekt zum Nationalen Pantheon.</p>
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<p>Wer vor dem Pantheon steht und über die breiten Treppen zum Eingang blickt, erkennt vier große toskanischen Säulen. Heller Marmor im Inneren des Gebäudes lassen den Besucher die Schönheit und den Gedanken, dass der Bau der Kirche mehrere Jahrzehnte andauerte, vergessen. Ihr taucht nach dem Betreten in farbenfrohe Verzierungen an den Wänden ein und bewundert die herrlich geschmückte nach außen gewölbte Deckenkonstruktion. Mehrere Ebenen in dem Pantheon sind zu Fuß erreichbar, von dem ihr in das Innere des Gebäudes hinunterschauen könnt. Als Highlight ist der Aufstieg über die 187 Stufen bis zur Kuppel des Gebäudes. Alternativ steht ein Aufzug zur Verfügung (ich selbst haben den Aufzug jedoch nicht gefunden). Von dem Dach, besser gesagt von dem Aussichtspunkt (portugiesisch: miradouros), könnt ihr über den Stadtteil Alfama blicken, die Castelo de Sao Jorge aus der Ferne anschauen, den Flusslauf des Tejo erahnen oder euren Blick über den Dächern der Stadt Lissabon schweifen lassen. Ich persönlich fand den Aufstieg sehr angenehm, da ich mit dem tollen Ausblick weit ab von den vielen Touristenmassen belohnt wurde. Gefühlt sah ich knapp eine Handvoll Besucher im Pantheon bzw. auf der Aussichtsplattform. Es lohnt sich jedenfalls für alle, die vor den Touristenmassen von Alfama fliehen möchten.</p>
<p>Der Eintritt ins Pantheon kostet 3 Euro. Mit der Lisboa Card ist der Eintritt kostenlos. Ihr erreicht die Sehenswürdigkeit mit dem Bus der Linien 712, 734. Die Tramlinie 28 bringt euch ebenfalls ans Ziel. Der Regionalzug sowie die Metro der Linie Azul (blaue Linie) führt euch zur Haltestelle Santa Apolónia, von der ihr in wenigen Gehminuten zum Pantheon gelangt. &nbsp; &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 35%;">Dienstag bis Sonntag</td>
<td style="width: 65%;">10:00 Uhr bis 17:00 Uhr (Oktober bis März)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">10:00 Uhr bis 18:00 Uhr (April bis November)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">geschlossen</td>
<td style="width: 65%;">montags, Ostersonntag, 01.01., 13.06., 24.12, 25.12.</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<p>

</p>
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</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Campo de Santa Clara, 1100-471 Lisboa, Portugal</em></p>
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<hr>
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<h3><strong>#7 Sintra – ehemalige Sommerresidenz der Könige</strong></h3>
<p>Sintra ist eine entzückende portugiesische Kleinstadt vor den Toren Lissabons. Sie liegt in den Bergen der Serra de Sintra. Die Kleinstadt diente lange Zeit als Sommerresidenz für die herrschenden Könige. In Mitten von pinienbedeckten Hügeln versteckt sich die Stadt. Die zum Teil jahrhundertealten Paläste, historische Villen und Ruinen eines Schlosses sowie einer geschichtsträchtigen Burganlage warten nur darauf, von den Besuchern entdeckt zu werden. Die vielen faszinierenden historischen Gebäude bilden ein fantastisches Reiseziel. In einem Tagesausflug lässt sich die die Kulturlandschaft Sintra hervorragend entdecken, die seit 1995 zum Weltkulturerbe der UNSESO erklärt wurde.</p>
<p>In dem <em><strong>Pargues de Sintra</strong></em> befindet sich als erstes Highlight der <em><strong>Palácio Nacional de Pena</strong></em> (deutsch: Nationalpalast Pena). Er ist einer der feinsten und punkvollsten Paläste von Europa. In farbenfroher Pracht thront der Palast auf einem Felsmassiv aus Granit. Er wurde im Jahr 1840 durch Titularkönig Ferdinand II. auf den Grundmauern eines Klosters mit &nbsp;knallgelben und rot-leuchtende Türme sowie feinstem Mosaik, eleganten Bögen und weiße Zinnen errichtet. Umgangssprachlich wird der Palast oder auch Schloss als „Kummerpalast“ bezeichnet (portugiesisch „pena“ bedeutet „Kummer“). Nicht nur die Lage des Palastes sondern auch die Farbgebung trägt zur Berühmtheit bei. Das Gebäude und die sehenswerten Innenräume wurden in den letzten Jahren so hergerichtet, wie sie in den Jahren 1910 zuvor aussahen. In dem fraglichen Jahr floh der damalige portugiesische Adel vor der Revolution nach Brasilien. Der Eintritt zum Pargues de Sintra und dem Palácio Nacional de Pena kostet 14 Euro (Stand März 2019). Mit der Lisboa Card erfahrt ihr 10 Prozent Preisnachlass, sofern ihr die Eintrittskarten vor Ort erwerbt. Für Kinder bis 18 Jahre und Senioren kostet der Eintritt 12,50 Euro. Für Familienticket (2 Erwachsene und 2 Kinder unter 18 Jahre) werden 49 Euro verlangt. Der Park und Palast ist rollstuhlgerecht hergerichtet.</p>
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<p><strong>Insidertipp:</strong> Plant euren Besuch so früh oder so spät am Tag wie möglich. Aufgrund des erheblichen Touristenansturms rate ich Euch das Schloss zwischen 10:30 und 15:00 Uhr (Hauptsaison) NICHT zu besuchen. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Park &#8211; Parques de Sintra</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 88px;">
<tbody>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 35%; height: 22px;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 65%; height: 22px;">09:30 Uhr bis 20:00 Uhr (01. April bis 28. Oktober)</td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 35%; height: 22px;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%; height: 22px;">10:00 Uhr bis 18:30 Uhr (29. Oktober bis 31. März)</td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 35%; height: 22px;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%; height: 22px;">(Letzter Einlass 1 Stunde vor Schließung)</td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 35%; height: 22px;">geschlossen</td>
<td style="width: 65%; height: 22px;">25.12., 01.01.</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<p>

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<p><em>Adresse Parques de Sintra:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; R. Visc. de Monserrate, 2710-405 Sintra, Portugal</em></p>
<p></p>
<hr>
<p><strong>Öffnungszeiten Palast &#8211; Palácio Nacional de Pena</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 35%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 65%;">09:30 Uhr bis 19:00 Uhr (01. April bis 28. Oktober)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">10:00 Uhr bis 18:00 Uhr (29. Oktober bis 31. März)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">(Letzter Einlass 1 Stunde vor Schließung)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">geschlossen</td>
<td style="width: 65%;">25.12., 01.01.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
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<p>

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<p><em>Adresse Palast:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Palast Estrada da Pena, 27140-609 Sintra, Portugal</em></p>
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<hr>
<p>Wenige Gehminuten vom 480 Meter hohen Hügels des Eingangs Pargues de Sintra mit dem Palácio Nacional de Pena entfernt, befindet sich die <strong><em>Castelo dos Mouros</em></strong> oder auch Maurenburg genannt. Das Castelo mit seiner antiken Burgruine bietet den Besuchern eine herrliche Aussicht auf das umliegende Gelände. Die Burg wurde durch die Mauren im 8. oder 9. Jahrhundert erbaut. Der portugiesische König Alfons I. eroberte die Burg. Auf ihr errichtete er eine christliche Kapelle. Das Kirchenhaus fand jedoch wenig Anklang bei den Einheimischen, so dass nur wenige sie nutzen und sie in der folgenden Jahrhunderten verfiel. Um 1860 fanden erste Renovierungsarbeiten der Burganlage statt. Die Historischen Mauern und vereinzelte Türme sind heute noch erhalten. Von ihnen kann man den faszinierenden Blick bis zum Atlantik genießen. Der Eintritt zur Maurenburg beläuft sich auf 8 Euro. Inhaber der Lisboa Card erhalten 15 Prozent Nachlass auf den Eintrittspreis vor Ort. Kinder bis 18 Jahre und Senioren ab 65 Jahren entrichten 6,50 Euro. Das Familienticket beträgt 26 Euro. Die Maurenburg ist teilweise für Rollstuhlfahrer zugänglich.</p>
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<p><strong>Öffnungszeiten &#8211; Castelo dos Mouros:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 35%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 65%;">09:30 Uhr bis 20:00 Uhr (01. April bis 28. Oktober)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">10:00 Uhr bis 18:00 Uhr (29. Oktober bis 31. März)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">(Letzter Einlass 1 Stunde vor Schließung)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">geschlossen</td>
<td style="width: 65%;">25.12., 01.01.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
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</p>
<p><em>Adresse Castelo dos Mouros:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Castelo dos Mouros, 2710-609 Sintra, Portugal</em></p>
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<hr>
<p>Der <strong><em>Palácio Nacional de Sintra</em></strong> (deutsch: Nationalpalast von Sintra) befindet sich im Zentrum von Sintra und ist ein ehemaliger königlicher Palast. Die Entstehungszeit des Palastes reicht bis in das 10. Jahrhundert zurück. Der Palast mit seinen großen konisch verlaufenden Kamin-Schonsteine, die sich über die große Palastküche sichtbar erhebt, wird auch gern als das Wahrzeichen von Sintra bezeichnet. Der Palast erfreute vom 15. bis zum 19. Jahrhundert den portugiesischen Adel. Die unterschiedlichen Zeitepochen der Sommerresidenz des königlichen Herrschers reflektieren sich in den verschiedenen Inneneinrichtungen. Der Palast mit den gewölbten Decken wurde im gotischen Stil errichtet. Die Zimmer sind im einfachen Stil mit kühlenden Bodenfliesen ausgestattet. Beeindruckte Wandmalereien finden sich in den Palastzimmern wieder. Sehenswert sind vor allem das Elsternzimmer, das Thronzimmer sowie das Schwanenzimmer. Für 10 Euro Eintritt könnt ihr euch wie der damalige portugiesische Adel fühlen. Erwerbt ihr die Eintrittskarte vor Ort, wird den Inhabern einer Lisboa Card ein Preisnachlass von 10 Prozent auf den Eintrittspreis gewährt. Eintritt für Kinder bis 18 Jahre und Personen über 65 Jahre bezahlen 8,50 Euro. Das Familienticket kostet 33 Euro.</p>
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<p><strong>Öffnungszeiten &#8211; Palácio Nacional de Sintra:</strong> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 35%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 65%;">09:30 Uhr bis 19:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">(Letzter Einlass 1 Stunde vor Schließung)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><em>Adresse Palácio Nacional de Sintra:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Largo Rainha Dona Amélia, 2710-616 Sintra, Portugal</em></p>
<p></p>
<hr>
<p><em><strong>Quinta da Regaleira</strong></em> ist ein stattliches Anwesen und liegt unweit vom Stadtzentrums Sintra entfernt. Der Besitzer António Augusto Carvalho Monterio ließ von 1904 bis 1919 das gotische Paradies durch den Architekten Luigi Manini erbauen. Das Anwesen hat nicht nur architektonisch Wertvolles zu bieten, sondern wartet auch mit einer prachtvollen Gartenanlage auf. Die Quinta da Regaleira gilt als eine der wichtigsten touristischen Attraktionen von Sintra. Auf dem weitläufigen Gelände befinden sich das Hauptgebäude, welches ehr einem kleinen Palast gleicht, eine imposante Kapelle und einem großzügigen Park, in dem viele Grotten, Brücken, Seen sowie ein unterirdisches Tunnelsystem zu entdecken sind. Zahlreiche Bildhauer, Steinmetze und Handwerker errichteten den Palast und den Garten im italienischen Stil. Das Hauptgebäude mit seinen 5 Stockwerken ist mit neogotischen Zinnen, Wasserspeiern und Kapitellen verziert, das mit einem achteckigen Turm überwölbt ist. Der Garten gleicht einer Parkanlage. Verschlungene Wege bringen euch zu verzierten Springbrunnen, mystischen Aussichtspunkten und kleinen Grotten. Ein kleines Highlight ist das unterirdische Tunnelsystem mit seinen Grotten und dem 27 Meter tiefen begehbaren Initiationsbrunnen. Ihr als Besucher taucht in einem romantischen und magischen Ort ein, der einer kleinen Märchenwelt gleicht.&nbsp; Der Eintritt in die Parkanlage beläuft sich auf 6,40 Euro bei Nutzung der Lisboa Card.&nbsp;</p>
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<p><strong>Öffnungszeiten &#8211; Quinta da Regaleira:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 35%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 65%;">09:30 Uhr bis 18.00 Uhr (01.Oktober bis 31. März) &nbsp;&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">09:30 Uhr bis 20:00 Uhr (01. April bis 30 September) &nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">(Letzter Einlass 1 Stunde vor Schließung)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">geschlossen</td>
<td style="width: 65%;">24.12., 25.12.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<p>

</p>
<p>

</p>
<p><em>Adresse Quinta da Regaleira:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Rua Barbosa du Bocage, 2710-567 Sintra, Portugal</em></p>
<p></p>
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<hr>
<p></p>
<p><strong>Insidertipp:</strong> Nutzt für eure Anreise den Vorortzug von Lissabon. Die grüne Linha de Sintra fährt alle 30 Minuten vom Bahnhof Rossio im Zentrum Lissabons ab. In knapp 40 Minuten erreicht ihr Sintra. Das Ticket für die Hin- und Rückfahrt kostet 4,50 Euro. Für die Nutzer der Lisboa Card ist das Zugticket inklusive und ihr fahrt kostenfrei. Fahrt NICHT mit einem Mietwagen nach Sintra. Die Straßen von Sintra sind sehr eng, es existieren vorwiegend nur Einbahnstraßen sowie sind die Straßenführungen und Steigungen für einen Ortsunkundigen sehr unübersichtlich. Parkplätze sind sehr knapp bemessen oder ihr findet nur überteuerte Parkmöglichkeiten. Nachdem ihr in Sintra mit dem Zug angekommen seid (Sintra ist Endhaltestation), haltet ihr euch nach Verlassen des Bahnhofsgebäudes rechts und biegt gleich in die erste Straße nach ca. 15 Metern rechts ab. In ca. &nbsp;200 Meter befindet sich eine Bushaltestelle. Von dieser Haltestelle fährt der Touristenbus Linie 434 ab. Er fährt alle 15 Minuten von der Haltestelle und bringt euch direkt zu den Sehenswürdigkeiten. Das Ticket kostet für eine Runde (der Bus verkehrt im Kreis) 6,90 Euro (Stand März 2019) und ist beim Busfahrer zu entrichten. Die Lisboa Card kann hier NICHT genutzt werden.</p>
<p><strong>Besuchertipp:</strong> Reist nach Sintra mit dem Zug zeitig an. Steigt in den Bus 434 und fahrt mit dem Touristenbus zunächst zur Haltestelle Palácio Nacional de Pena. Kauft dort am besten gleich ein Kombiticket für den Palácio Nacional de Pena und Castelo dos Mouros. Inhaber der Lisboa Card erhalten einen Preisnachlass von 10 Prozent für den Palácio Nacional de Pena und 15 Prozent für die Castelo dos Mouros sowie für das Kombiticket weitere 5 Prozent. Startet mit euren Besuch des Palácio Nacional de Pena gleich nach Öffnung um 09:30 Uhr. So taucht ihr vor den Touristenmassen bereits in die farbenfrohe Pracht des Palastes ein. Nach eurem Besuch des Palastes geht es weiter zur Castelo dos Morous. Knapp 10 Minuten Fußweg vom Eingang des Palácio Nacional de Pena erreicht ihr die Maurenburg. (Es läuft sich einfach, da es hier bergab geht). Nachdem ihr in der Historie der beiden Sehenswürdigkeiten eingetaucht seid, geht es mit dem Touristenbus 434 von der Haltestelle des Castelo dos Morous zurück in das Stadtzentrum. Zur Mittagszeit bieten sich die Cafés und Lokale im Zentrum von Sintra an, um sich zu stärken. Die Lokalitäten an der Castelo dos Morous und Palácio Nacional de Pena sind einfach überteuert. Nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt liegt die Quinta da Regaleira (Alternativ fährt der Bus Linie 435 vom Bahnhof). Nachmittags lädt die gut verschattete Parkanlage mit seinen verwinkelten unterirdischen Gängen, Grotten und Gebäuden &nbsp;förmlich ein, sich vor der Sonne ein wenig zu schützen und dabei Geschichte einzuatmen. Zum Abschluss des Tagesausflugs steht der Besuch im Palácio Nacional de Sintra an. Er ist zu Fuß von der Quinta da Regaleira gut erreichbar und liegt sehr zentral. &nbsp;</p>
<hr>
<h3><strong>#8 Cascais – ein charmantes Fischerstädtchen</strong></h3>
<p>Cascais ist ein traditionelles, charmantes, portugiesisches Fischerstädtchen an der Küste westlich von Lissabon. Sandstrände und ein belebter Jachthafen warten darauf, von den Besuchern entdeckt zu werden. In den zurückliegenden Jahrhunderten diente der Vorort Lissabons für den portugiesischen Adel als Sommerresidenz.</p>
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<p>Die mittelalterliche Festung Nossa Senhora da Luz und der Palast mit seiner Zitadelle stellen dabei nur ein kleines Highlight der vielen Sehenswürdigkeiten in dem Städtchen dar. Beim Flanieren über historische Kopfsteinpflasterstraße im Zentrum von Cascais begegnen dem Besucher üppig ausgestattete Herrenhäuser, ein eindrucksvolles Fort und interessante Museen. Für einen Besuch eignet sich ebenfalls die gekalkte Kirche Nossa Senhora da Assuncao mit den Azulejo Kacheln. Der Aussichtspunkt des Felsens Boca do Inferno liegt ca. 2 km entfernt von Cascais. An dem schroffen Küstenabschnitt, der sich ca. 20 Gehminuten von Zentrum Cascais befindet, formte die Natur eine offene Höhle. Ins Zentrum des Boca do Inferno gelangte man leider nur über die Seeseite mittels Paddelboot. Der Felsabschnitt kommt am besten zum Sonnenuntergang zur Geltung. Örtliche Busse bringen dich ebenfalls dort ans Ziel.</p>
<p>Auf dem Weg zum Boca do Inferno kommt ihr an dem Leuchtturm Farol de Santa Marta sowie die Casa de Santa vorbei. Ebenso einladend wirkt das Castro Guimares Museum sowie der Parque Marechal Carmona.</p>
<p>Wer von Lissabon einen Tagesausflug nach Cascais unternimmt, steigt am besten in den Pendlerzug Linha de Cascais ein. Der Zug fährt stündlich und halbstündlich von dem Bahnhof Cais do Sodre in Lissabon ab. Das Zugticket kostet für die Hin- und Rückfahrt 4,50 Euro. Für die Nutzer der Lisboa Card ist die Nutzung des Pendlerzugs kostenfrei. Den Bahnhof erreicht ihr mit der Metro. Haltestelle der grünen Metro Linie ist die gleichnamige Station Cais do Sodre.</p>
<p><strong>Besuchertipp:</strong> Cascais hat sehr gut ausgebaute Fahrradwege. Wer mit dem Pendlerzug von Lissabon anreist, kann direkt im Bahnhof ein Fahrrad mieten. Ihr lauft an dem Vermieter vorbei, wenn ihr euch in Richtung Ausgang bewegt. Die Mietstation von Tomorrow’s Adventure befindet sich auf der rechten Seite vor dem Ausgang des Bahnhofsgebäudes. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Für einen Tag (bis 19:00 Uhr) beläuft sich die Ausleihgebühr auf 10 Euro; 24 Stunden kosten 15 Euro.</p>
<hr>
<h3><strong>#9 Mosteiro dos Jerónimos</strong></h3>
<p>Das Mosteiro dos Jerónimos (deutsch: Hieronymitenkloster) ist ein Bauwerk in der portugiesischen Hauptstadt. Im Lissaboner Stadtteil Belém findet ihr das bedeutendste Bauwerk der Manuelinik, die zu einer portugiesische Variante der Spätgotik zählt und ebenso Elemente der Renaissance enthält. In der Anlage, dass mit einem 300 Meter langen Gebäude und weiter großräumigen Parkanlage aufwartet, befinden sich unter anderem die Sarkophage bedeutender Persönlichkeiten wie Fernando Pessoa oder auch Vasco da Gama.</p>
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<p>König Manuel I. legte 1501 den Grundstein für das Kloster. Über sieben Jahrzehnte dauerte die Bauzeit des Klosters an, dass damit die Blütezeit Portugals überdauert. Die lukrativen Einnahmen aus dem Überseehandel mit Indien ermöglichten die Finanzierung des Bauwerkes. Zwei Portugiesen, zwei Franzosen sowie ein Spanier schufen gemeinsam das Bauwerk. Historische Baupläne deuteten darauf hin, dass der gesamte Bau weit größer geplant war. Die errichtete Hallenkirche, der zweistöckige Kreuzgang mit Refektorium sowie die Sakristei wurden während der Herrschaft König Johanns III. um einen Chor erweitert. Das Kloster, das bis 1834 die Hieronymiten beherbergte, überstand das große Erdbeben von 1755 ohne größere Schäden. Die UNESCO erklärte im Jahr 1983 das Hieronymitenkloster zum Weltkulturerbe. Bedeutung erlangte das Mosteiro dos Jerónimos in Lissabon am 13. Dezember 2007, als die Regierungschefs der EU-Staaten den Vertrag von Lissabon zur Neuordnung der Europäischen Union ratifizierten.</p>
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<p>Sehenswert der Klosterkirche mit dem beeindruckenden Kreuzrippengewölbe sind das Südportal, der Innenhof mit dem Kreuzgang sowie das Refektorium. Das Südportal mit den Ausmaßen von 32 Metern Höhe und 12 Metern Breite erstreckt sich über das Gesims des Klosters. Die Figur Heinrich der Seefahrer thront dabei über den beiden Eingangstüren. Über das Westportal gelangt man in die Kirche und kann so einen der schönsten und ungewöhnlichsten Innenräume der Kirche auf sich wirken lassen. Der Architekt João de Castilho schuf den Innenraum, der sich auf sechs schlanken Säulen emporstreckt und sie wie Rippen eines Palmwedels öffnet, um das Netzgewölbe in einer Höhe von 25 Metern zu tragen. Die Halle erstreckt sich auf 90 Meter Länge und 27 Meter Breite. Trotz des Ausmaßes mit der reichen Gestaltung erscheint es den Betrachtern, als schwebe die Konstruktion schwerelos und käme ohne tragende Funktion aus. An der Nordseite unter der Empore befindet sich der Sarkophag von Vasco da Gamas, der erst über 300 Jahre nach seinem Tod 1880 in der Kirche beigesetzt wurde. Der Kreuzgang an der Nordseite lässt den Betrachter Ein Juwel der portugiesischen Baukunst findet der Betrachter im Kreuzgang an der Nordseite des Klosters. Ein Dekor mit 26 Gewölbefeldern umrahmt ein Quadrat von 55 Metern, in dem Elemente aus Abendland, Orient und Fernost gekonnt aus gelblichen Kalksandstein herausgearbeitet sind. Ein flaches Netzgewölbe überspannt das ehemalige Refektorium. Gewölbekämpfer sowie Schlusssteine sitzen auf einem umlaufenden steinernen Tau. Der beeindruckende Kachelschmuck datiert aus dem 18. Jahrhundert.</p>
<p>Das Kloster im Stadtteil Belem von Lissabon befindet sich in der Nähe des Entdeckerdenkmals (Padrao dos Descobrimentos) am Tejo-Ufer. Mit der Straßenbahn-Linie E15 oder der Bus Linien 714, 727, 728, 729 und 751 erreicht ihr das Mosteiro dos Jeronimos. Für Besitzer der Lisboa Card ist der Eintritt inklusive. Regulär kostet der Eintritt 10 Euro; für Kinder, Schüler, Studenten, Familien und Besucher ab 65 Jahre sind Ermäßigungen möglich. Am Sonntag ist der Eintritt bis 14 Uhr kostenfrei.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 35%;">Dienstag bis Sonntag</td>
<td style="width: 65%;">10:00 Uhr bis 18:30 Uhr (Mai bis September)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">10:00 Uhr bis 17:00 Uhr (Oktober bis April)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">geschlossen</td>
<td style="width: 65%;">montags, 01.01., Ostersonntag, 01.05, 13.06., 25.12.</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<p><em>Adresse Quinta da Regaleira:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Praça do Impéro, 1400-206 Lisboa, Portugal</em></p>
<p></p>
<p></p>
<hr>
<p></p>
<h3><strong>#10 Castelo de São Jorge</strong></h3>
<p>Das Castelo de São Jorge ist eine Festungsanlage in Lissabon. Sie thront auf einem 110 Meter hohen Hügel im Stadtteil Alfama oberhalb Lissabons. Die Festungsanlage mit integrierter Burgruine gehört zu den vielen Sehenswürdigkeiten der portugiesischen Hauptstadt. Die Burg, die als älteste Burg Lissabons gilt, wurde von den Mauren auf den Ruinen einer Festung aus dem 5. Jahrhundert, als Visigoten Portugal bewohnten, errichtet. 1147 ging die Burg an Alfons der Eroberer verloren. Das Castelo diente nach der Eroberung jahrhundertelang als Königsburg. Der Turm der Burg beherbergte die königliche Urkundensammlung. Im großen Erdbeben von 1755 wurde die Burg weitgehend zerstört, die im Verlaufe der Zeit teilrestauriert wurde. Das Castelo zählt zu dem Burgentypen einer Höhenburg. Bereits nach Betreten über den Haupteingang begrüßt ein bronzenes Standbild von Dom Afonso Henriques, der der erste König Portugals war, seine Besucher. Auf einer Fläche von 6000 Quadratmeter finden die Besuche mehrere Türme, Wachposten, einen Burggraben, Ausgrabungen aus phönizischer, römischer und maurischer Zeitepochen. Die zwei großen Plätze innerhalb der Burganlage dienten zum Verweilen, Boule- und Dominospielen.</p>
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<p>Von der Aussichtsplattform der Burg genießt man einen grandiosen fast majestätischen Blick über Lissabon und dem Tejo, der mit als einer der schönsten Aussichtspunkte gilt. Sehenswert ist das Spitzbogen-Haus mit seinen fünf Spitzbögen in der Festungsanlage. Für den kultur- und geschichtsinteressierte Besucher bieten sich die detaillierten Verzierungen mit Arabesken an der hölzernen Tür des Spitzbogen-Hauses an. Die Historie offenbart, dass das Gebäude als Gefängnis diente. In der ständigen Ausstellung des Museums werden Artefakte vergangener Jahrhunderte gezeigt. Aber nicht nur schaurige Berühmtheit erlangte die Burg, sondern sie diente ebenfalls als Filmkulisse einer Komödie. Im Jahr 1943 drehte der ehemalige Schauspieler Artur Duarte den zur damaligen Zeit erfolgreichen Film „O Casta do Castelo“.</p>
<p>Die Burganlage erreicht ihr mit den Tram 28 über die Haltestelle Rua dos Lagares oder Portas do Sol. Der Eintritt für Kinder bis 10 Jahre ist frei. Kinder von 10 bis 18 Jahre, Senioren sowie Menschen mit Behinderung entrichten 5 Euro Eintritt. Erwachsene zahlen 8,50 Euro. Die Familienkarte kostet 20 Euro. Bei Vorlage der Lisboa Card erhält man 20% Rabatt auf den Eintrittspreis. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 35%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 65%;">09:00 Uhr bis 18:00 Uhr (November bis Februar)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">09:00 Uhr bis 21:00 Uhr (März bis Oktober)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 35%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 65%;">(Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung)</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<p><em>Adresse Quinta da Regaleira:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; R. de Santa Cruz do Castelo, 1100-129 Lisboa, Portugal</em></p>
<p></p>
<p></p>
<hr>
<p></p>
<h3><strong>#11 Geheimtipp – Tram, Bifana und Miradouro</strong></h3>
<p>Jede große Stadt bietet die typischen Touristenbusse Hop-On &amp; Hop-Off an. Lissabon macht da keine Ausnahme und bietet mit seinem yellow bus Programm die gleichen Annehmlichkeiten einem jeden Besucher an. Je nach Programm starten hier die Preise bei 22 Euro (Kinder 11 Euro) für ein 48 Stunden Ticket bzw. ein sogenanntes All in One Ticket bei 45 Euro (Kinder 22,50 Uhr) für 72 Stunden. Vereinzelte Touren für 24 Stunden kann man ebenfalls ab 10 Euro (Kinder 5 Euro) erwerben, die jedoch nur bspw. Belem Bus Tour beinhaltet. Wer auf den Audioguide verzichten möchte und kann, für den hält Lissabon eine sehr preiswerte Alternative bereit. Die historischen Straßenbahnen, die jeder Besucher mindestens einmal bei seinem Aufenthalt gefahren ist, bringen euch durch die ganze Stadt. Ein Tagesticket für Metro, Bus, Straßenbahn, Aufzüge und Fähren kostet ab 6,40 Euro. Das Ticket für eine einfache Fahrt kostet 3 Euro. Bist du im Besitz der Lisboa Card ist die Nutzung inklusive. Die historische gelbe Straßenbahn 28E ist der Klassiker unter den öffentlichen Nahverkehrsmitteln. Die Ein-Abteil-Trams verbinden die Haltestellen Martim Moniz mit dem Campo Quirue und bahnen sich knatternd durch die engen Straßen der Stadt. So manche Hauswand erscheint einem während der Fahrt dabei so nah zu kommen, dass man es während der Fahrt fast berühren möchte. Die Tram fährt durch die beliebten Touristenviertel Graca, Alfama, Baixa und Estrela. Die 28E ist die längste Strecke von Lissabon. Mit der Ringlinie 12E, die zugleich die kürzeste Strecke ist, erkundet ihr die Gegend in der Altstadt um den Hügel das Castelo de São Jorge. Die Linie 15E verläuft nach Westen und verbindet die Stadteile Baixo und Algès. Mit der Linie wird unteranderem mit modernen Straßenbahnwagen das Zentrum von Lissabon und dem hübschen Stadtteile Belem verbunden. Mit der 25E verbindet die Hauptterminals der Fähren im Osten vom Praça do Comércio mit dem Campo de Qurique im Westen. Mit ihr gelangt man ins Stadtteil Estrela und fährt am Ufer entlang. Am Wochenende verkehrt die 25E nicht, da sie mehr Pendler- als Touristenstrecke dient. Die 18E verbindet Cais do Sodré mit dem Wohngebiet um Cemitério da Ajuda.</p>
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<p><strong>Besuchertipp:</strong> Wenn du die Fahrt mit der 28E genießen möchtest, dann fahre früh morgens (erste Tram startet um 6 Uhr) oder spät am Tag (letzte Fahrt um 22:30 Uhr) mit der Tram. So vermeidest du die vielen Menschenmengen. Steige am besten an den Start-/Endhaltepunkten Martim Moniz oder Campo Qurique ein, um eine bessere Chance auf einen Sitzplatz zu haben. HINWEIS: Da die 28E von den Besuchern sehr beliebt ist, achtet bitte auf Taschendiebe. Wer leider keinen Sitzplatz hat, sollte sich gut festhalten, die Züge der Tram haben starke Bremsen. &nbsp;</p>
<p> [<a href="https://www.11places.de/lissabon">See image gallery at 11places.de</a>] Bifana ist neben der Pastei de Belem eine typische weitere Köstlichkeit in Lissabon. Es ist ein portugiesisches Nationalgericht und vermittelt leicht den Charme einer Fastfood Variante. Dabei wird zart gegartes Schweinefleisch &#8211; verfeinert mit ein wenig Zwiebeln und evtl. Salatblättern &#8211; in einem größeren Ciabatta-Brötchen gereicht. Abgerundet wird es mit süßen Senf oder Ketchup, die der Gast selbständig verfeinern kann. In jeder größeren Straße begegnen euch kleine Lokalitäten, die einem die Köstlichkeit anbieten. Ein kleiner Geheimtipp ist dabei das As Bifanas Do Afonso. Die portugiesische Lokalität findet ihr in der R. da Madalena 146 in Lissabon. Von Montags bis Freitag ab 07:30 Uhr bis 19:30 Uhr (Samstag von 08:30 Uhr bis 13:30 Uhr) könnt ihr dort für knapp 2,20 Euro ein Bifana probieren. Die Lokalität ist recht klein und es grenzt schon fast von Zauberei, wie die Angestellten hinter dem Tresen die Mahlzeiten zubereiten. Neben Speisen kann man hier ebenfalls für knapp 1 Euro frisch gezapftes einheimisches Bier genießen. Die Lokalität ist ein Steh-Restaurant. Im Inneren haben knapp 5 Personen Platz. Auf den naheliegenden Sitzmöglichkeiten neben dem Lokal kann man aber ohne weiteres sein Bifana probieren.</p>
<p>Als Miradouro bezeichnen die Einheimischen die Aussichtspunkte. Es gibt in der Stadt Lissabon viele Möglichkeiten den Ausblick zu genießen. Mein persönlicher Favorit ist dabei der Miradouro da Graça. Von dem Aussichtspunkt habt ihr einen tollen Blick über den Dächern Lissabons vorbei am Castelo de São Jorge und könnt in der Ferne die Brücke Ponte de 25 Abril erblicken. Ein toller Moment stellt sich zum Sonnenuntergang ein, wenn der gelbe Planet am Horizont verschwindet und Lissabon in die abendliche Stimmung einfärbt. Wollt ihr den tollen Anblick ebenfalls genießen, dann seid rechtzeitig vor Ort. Viele Gäste und Besucher haben nämlich die gleiche Idee und wollen dem Naturspektakel beiwohnen.  [<a href="https://www.11places.de/lissabon">See image gallery at 11places.de</a>] </p><p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/lissabon">Lissabon</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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		<title>Rom</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2019 12:04:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[rom]]></category>
		<category><![CDATA[travel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hauptstadt von Italien mit seiner fast 3000 Jahren Kunstgeschichte, Architektur und Kultur möchte sicher jeder gern besuchen. Antike Ruinen, vor allem das Forum Roman und das größte Amphitheater – das Kolosseum – zeugen von der einstigen Macht des weltreichenden römischen Reiches. Rom, die ewige Stadt im Tiber zwischen Antike und Papst, erbaut auf sieben Hügeln ist seit 1871 Hauptstadt Italiens. Viele Einflüsse und Bauheeren prägten das Bild des antiken Roms. Innerhalb der Stadt befindet sich der Vatikanstaat, der kleinste...</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/rom">Rom</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>

</p>
<p>Die Hauptstadt von Italien mit seiner fast 3000 Jahren Kunstgeschichte, Architektur und Kultur möchte sicher jeder gern besuchen. Antike Ruinen, vor allem das Forum Roman und das größte Amphitheater – das Kolosseum – zeugen von der einstigen Macht des weltreichenden römischen Reiches. Rom, die ewige Stadt im Tiber zwischen Antike und Papst, erbaut auf sieben Hügeln ist seit 1871 Hauptstadt Italiens. Viele Einflüsse und Bauheeren prägten das Bild des antiken Roms. Innerhalb der Stadt befindet sich der Vatikanstaat, der kleinste Staat der Welt, mit seinem Petersdom. Sakrale Bauten, Museen mit faszinierenden Kunstwerken bis hin zum aufregenden Stadtleben finden sich in der italienischen Stadt. Ich habe dir für deine nächste Reise 10 Ideen herausgepickt und möchte dir einem kleinen Geheimtipp für deinen Aufenthalt an die Hand geben.</p>
<h3><strong>#1 Kolosseum</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Eines der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt Rom ist das Kolosseum. Es ist das größte jemals im antiken Rom erbaute Amphitheater. Aufgrund seiner imposanten Bauweise wird es auch als das Wahrzeichen der Stadt Roms bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;"> [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] </p>
<p style="text-align: justify;">Mitten im Herzen Roms zieht es zu jeder Jahreszeit Millionen von Touristen aus aller Welt an. Wer Rom einen Besuch abstattet, kommt zwangsläufig nicht umhin, das beeindruckende Bauwerk, welches zwischen 72 und 80 nach Christus erbaut wurde, zu bestaunen. Auf der Nordseite des architektonischen Meisterwerks kann man noch sehr gut die ersten drei Stockwerke erkennen. 80 Arkaden, bestehend aus Halbsäulen, lassen dem Interessierten erahnen, wie die damaligen Ingenieure ein so beeindruckendes Bauwerk errichteten.</p>
<p>Wollt ihr nicht stundenlang in der Hochsaison – selbst in der Nebensaison ist ein Anstehen unumgänglich &#8211; in der Schlage für ein Ticket (Ticketpreis: 12 Euro, Stand März 2019) anstehen, holt euch einfach vorab den Roma Pass. Ihr könnt den <a href="https://www.romapass.it/">Roma Pass</a> online buchen und bei eurer Ankunft am Flughafen direkt vor Ort, so wie ich es bei meinem Besuch praktizierte, abholen. Mit dem Roma Pass könnt ihr am speziellen Ticket Counter des Kolosseums eure Eintrittskarte abholen. Kostenfrei ist der Eintritt mit dem Roma Pass, wenn es nach Aktivierung des 48-Stunden Roma Pass um die erste Attraktion bzw. um eines der ersten beiden Sehenswürdigkeiten beim 72-Stunden Roma Pass handelt.</p>
<p>Die Wartezeiten verkürzen sich erheblich und beliefen sich bei mir auf ca. 5 Minuten. Natürlich sei angemerkt, dass seit März 2019 ein sogenannter Zeitslot für euren Besuch im Kolosseum erforderlich ist. Den Zeitslot könnt ihr ebenfalls vorab online buchen. Es fällt dabei eine Reservierungsgebühr von 2 Euro an. Die Ordner an der Einlasskontrolle achten dabei penibel genau darauf, dass ihr auch nur zu dem gebuchten Zeitslot in das Kolosseum gelangt. Ich war 15 Minuten zu früh vor Ort. Also hieß es für mich: Warten.</p>
<p>Der Platz um das Kolosseum ist als eine reine Fußgängerzone ausgewiesen. Es empfiehl sich daher, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Ihr erreicht das Kolosseum mit verschiedenen Buslinien (03, 75 oder 117), Straßenbahn (Linie 3 und 8) oder mit der Metro Linie B. Neben den inkludierten Eintritt zum Kolosseum, erhaltet ihr auch eine berechtigte Nutzung von Bus, Straßenbahn und Metro für die Dauer der Gültigkeit eures Roma Pass in der Hauptstadt Italiens. Für eine entspannte Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel greift ihr daher am besten auf den Roma Pass zurück, so dass ihr nicht für jede Fahrt Einzelfahrscheine kaufen müsst.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50.4255%;">letzter Oktobersonntag bis 15. Februar</td>
<td style="width: 49.5745%;">08:30 Uhr bis 16:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50.4255%;">16. Februar bis 15. März</td>
<td style="width: 49.5745%;">08:30 Uhr bis 17:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50.4255%;">16. März bis letzten Samstag im März</td>
<td style="width: 49.5745%;">08:30 Uhr bis 17:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50.4255%;">letzter Sonntag im März bis 31. August</td>
<td style="width: 49.5745%;">08:30 Uhr bis 19.15 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50.4255%;">01. September bis 30. September</td>
<td style="width: 49.5745%;">08:30 Uhr bis 19:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50.4255%;">01. Oktober bis letzter Oktobersamstag</td>
<td style="width: 49.5745%;">08:30 Uhr bis 18:30 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Piazza del Colosseo, 1, 00184 Roma RM</em></p>
<p>

</p>
<hr>
<p>

</p>
<h3><strong>#2 Forum Romanum mit Palatin Hügel</strong></h3>
<p>

</p>
<p style="text-align: justify;">Unmittelbar neben dem Kolosseum befindet das älteste römische Forum. Es war Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und ebenso religiösen Lebens der antiken Stadt. Das Forum liegt in einer Talsenke zwischen den drei Stadthügeln Kapitol, Palatin und Esquilin. Es stellt die größte und bedeutendste Grabungsstätte des antiken Roms dar. Zu seiner Hochzeit bildete das Forum Romanum ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens von Rom. Markplätze, Basiliken, Tempel und auch Läden standen den Einwohnern und Besuchern offen.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Vom Forum Romanum aus erklimmt ihr den Palatin Hügel, der auch nur Palatin oder Palatino genannt wird. Er ist die eigentliche Geburtsstätte von Rom. Hier siedelten sich die ersten Bewohner im römischen Reich an, bauten Hütten und kleine Häuser, noch bevor das Forum Romanum, welches ursprünglich ein sumpfiges Tal war, sich zum Zentrum Roms entfaltete. Schon während der römischen Republik entwickelte sich der Palatin zu einer bevorzugten Wohngegend. Adlige wie Augustus hatten hier ihren Wohnsitz.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;"> [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] </p>
<p style="text-align: justify;">In einer Höhe von 51 Metern genießt ihr vom Palatin Hügel die Aussicht über das Forum Romanum, erblickt in der Ferne das Kolosseum und schaut auf das Monumento a Vittorio Emanuele II. Der Palatin ist einer der Aussichtspunkte, von dem ihr Rom von oben betrachten könnt.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Das Forum Romanum mit dem Palatino erreicht ihr für den östlichen Eingang mit der Metro B Linie (Haltestelle „Colosseo“) oder mit der Tram 3 (Haltestelle „Colosseo“). Der östliche Eingang wird von den meisten Besuchern genutzt. Ein zweiter Eingang, der weniger stark frequentiert ist, befindet sich westlich an der Piazza Venezia. Hier hält die Tram Linie 2 und mehrere Buslinien (40, 46, 62, 63, 64, 70, 119).</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Für einen Eintritt gilt das Kombiticket von Kolosseum und Forum Romanum (12 Euro Eintrittspreis, Stand März 2019). Wer sich bereits für den Roma Pass entschieden hat, für den ist der Eintrittspreis inklusive sofern ihr bereits das Kolosseum besuchtet oder es noch vorhabt. Ihr müsst nicht unbedingt das Kolosseum und Forum Romanum an einem Tag besucht. Ich habe beide Sehenswürdigkeiten entspannt an zwei aufeinanderfolgende Tage besucht und konnte mit dem Roma Pass an den Warteschlagen vorbeigehen. So sparte ich viel Zeit, die ich für die weiteren Besichtigungen der vielen Highlights in Rom nutzte.</p>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">letzter Sonntag im Oktober bis 15. Februar</td>
<td style="width: 50%;">08.30 Uhr bis 16.30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">16. Februar bis 15. März</td>
<td style="width: 50%;">08.30 Uhr bis 17.00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">16. März bis letzter Samstag im März&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">08.30 Uhr bis 17.30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Letzter Sonntag im März bis 31. August</td>
<td style="width: 50%;">08.30 Uhr bis 19.15 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">1. September bis 30. September</td>
<td style="width: 50%;">08.30 Uhr bis 19.00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">1. Oktober bis letzter Samstag im Oktober</td>
<td style="width: 50%;">08.30 Uhr bis 18.30 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Via della Salara Vecchia, 5/6, 00186 Roma RM</em></p>
<p>

</p>
<hr>
<p>

</p>
<h3><strong>#3 Petersdom mit Petersplatz und Kuppel</strong></h3>
<p>

</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vatikan – besser bezeichnet als Vatikanstaat &#8211; ist eng mit der Stadt Rom verbunden. Es ist der Sitz des Papsts und Zentrum der römisch-katholischen Kirche. Gern wird der Vatikanstaat mit dem Petersdom assoziiert. Der vor dem Eingang des Petersdoms liegende Petersplatz untermalt die prächtige Bauweise der Kirche. Auf beiden Seiten verlaufen bogenförmig aufgereihte Säulengänge mit jeweils 4 Säulenreihen, die zum Petersdom zulaufen. Auf den Brüstungen der Kolonnaden sind 144 überlebensgroße Heiligenstatuen aufgebahrt. Mittig des Petersplatzes steht ein 25 Meter hoher Obelisk, zu dessen Fuß im gepflasterten Boden die jeweiligen Himmelsrichtungen die Orientierung bieten. Zu den Zeiten der öffentlichen Predigt des Papstes insbesondere zu seiner Osteransprache ist der Petersplatz mit vielen Gläubigen, Neugieren und Besuchern gefüllt.</p>
<p style="text-align: justify;"> [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] </p>
<p style="text-align: justify;">Der deutschsprachige Ausdruck Petersdom bezeichnet im Original die Basilika Sankt Peter im Vatikan in Rom. Die Basilika ist die Memorialkirche des Apostels Simon Petrus, die im Jahr 1506 ihren Baubeginn hatte. Der Petersdom mit seiner architektonischen Höhe von 137 Meter ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten im Vatikan bzw. Rom. Mehr als 5 Millionen Menschen besichtigen den Petersdom, was die Kirche zu einer der meistbesuchten Orte der Welt macht. Es ist daher ein Muss für alle Touristen, die die ewige Stadt besuchen. Für den Besuch der Kirche gelten einige Benimmregeln. Ihr verhaltet euch leise im Petersdom, tragt entsprechende Kleidung (Schultern und Knie müssen bedeckt sein) und verzichtet für den Moment auf eure Kopfbedeckung.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund der weltweiten Popularität der Basilika ist immer mit einem hohen Besucherandrang – der Besucherstrom reißt auch in der Nebensaison nicht ab &#8211; zu rechnen. Spezielle Tickets in Kombination mit einem Audioguide (behindertengerechter Zutritt wird garantiert) empfiehlt es sich daher im Vorfeld online zu buchen. Ihr umgeht damit die Warteschlage und spart euch damit wertvolle Zeit. Bis zu 4 Stunden Wartezeit in der Hauptsaison, um die Sicherheitskontrolle (ähnlich streng wie an einem Flughafen) zu passieren, sind keine Seltenheit.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Ein kleines Highlight hält die Kuppel des Petersdoms für euch bereit. Rechtsseitig geht ihr am Haupteingang der Basilika vorbei und findet den Zugang zur Kuppel vor. Ihr steigt in einer Höhe von bis zu 117 Meter auf und erlebt einen grandiosen Rundumblick über den Vatikan und Rom. Wer sportlich unterwegs ist, nimmt den kompletten Aufstieg von 551 Stufen in Angriff. Es besteht natürlich ebenso den ersten Teil des Aufstiegs mittels Fahrstuhl um 231 Stufen zu verkürzen.</p>
<p style="text-align: justify;"> [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] </p>
<p style="text-align: justify;">Der zweite Teil (hier: 320 Stufen) müssen zu Fuß erklommen werden (ein behindertengerechter Zutritt steht nicht zur Verfügung). Wer bereits schon zuvor an der Sicherheitskontrolle zum Eintritt in den Petersdom anstand, muss sich hier ebenfalls gedulden. In der Regel steht ihr hier ca. 60 bis 90 Minuten an. Die Eintrittskarte (10 Euro bei Nutzung Fahrstuhl, 8 Euro für Aufstieg über Treppe) erwerbt ihr an einen kleinen Ticketschalter vor Ort. Die Bezahlung kann nur in bar erfolgen. Kartenzahlung wird nicht angeboten.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Eine erhebliche Zeitersparnis (Ich habe in Rom die Zeitersparnis wirklich schätzen gelernt) erlangt ihr mit einem zuvor online erworbenen Ticket. Mit dem Ticket habt ihr neben dem bevorzugten Eintritt zum Petersdom ebenfalls bevorzugten Zugang zum Aufstieg zur Kuppel vom Petersdom sowie ein englischsprachiger Audioguide.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Anreise zum Vatikan empfiehlt es sich, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Mit einem gültigen Roma Pass ist die kostenfreie Nutzung inklusive. Metro Linie A führt euch über Station Ottavio / San Pietro oder an der Haltestelle Metro Cipro ans Ziel. Die Tram mit der Linie 16 stoppt an der Piazza Risorgimento. Der Bus bringt euch mit der Linie 40 an der Haltestelle Piazza Pia bei der Engelsburg zum Petersdom, für die Linie 23 bietet sich die Haltestelle Via Leone IV bei den Vatikanischen Museen an.</p>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Petersplatz:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Petersdom:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 33.3333%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 33.3333%;">01.Oktober bis 31.März</td>
<td style="width: 33.3333%;">07:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 33.3333%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 33.3333%;">01.April bis 30.September</td>
<td style="width: 33.3333%;">07:00 Uhr bis 19:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Kuppel Petersdom:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 33.3333%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 33.3333%;">01.Oktober bis 31.März</td>
<td style="width: 33.3333%;">08:00 Uhr bis 17:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 33.3333%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 33.3333%;">01.April bis 30.September</td>
<td style="width: 33.3333%;">08:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Piazza San Pietro, 00120 Città del Vaticano, Vatikanstadt</em></p>
<p>

</p>
<hr>
<h3><strong>#4 Vatikanische Museen</strong></h3>
<p>

</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vatikanischen Museen stellen neben dem Petersdom eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit im Vatikan dar. In den Vatikanischen Museen beherbergt der Vatikan seine Kunstsammlung. Sie zählt zu den bedeutendsten der Welt. 4 Millionen Menschen besuchen jährlich die Museen. In den Abteilungen sind die Kunstschätze in den Palästen des Vatikans untergebracht. Als die bekanntesten Räume gelten die Sixtinische Kapelle und die Stanzen des Raffaels. Das Gregorianisch-Ägyptische Museum, Gregorianisch-Etruskische Museum, Museum für klassische Antike, Vatikanische Pinakothek und das Historische Museum runden den Umfang der Vatikanischen Museen ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Sixtinische Kapelle wurde zwischen 1475 und 1483 erbaut. Als Namenspatron gilt Papst Sixtus VI.&nbsp; Namhafte Künstler wie Michelangelo, Botticelli, Perugino und Signorelli wirkten bei der Gestaltung des Inneren mit. Die Fresken an der Südwand zeigen bekannte Szene aus dem Alten Testament. Die Nordwand bebildert Szenen aus dem Leben Jesu. Das Fresko mittig interpretiert das Jüngste Gericht von Michelangelo. Auf ihr werden Szenen des Alten Testaments bebildert. Neben der künstlerischen Faszination dient seit 1878 die Sixtinische Kapelle als Ort des Konklaves. Im Fall eines Sede Vacante wird ein Nachfolger für einen verstorbenen Papst gewählt. Ein erfolgreicher Wahlgang wird mittels weißen Rauchs, ein nicht erfolgreicher Wahlgang hingegen mittels schwarzen Rauchs, der aus dem Schornstein aus der Sakristei der Sixtinischen Kapelle aufsteigt.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;"> [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] </p>
<p style="text-align: justify;">Die Stanzen des Raffaels interpretieren sich in vier Räume des Vatikanpalastes. Papst Julius II. gilt als der Auftraggeber an Raffael. Die Räume gliedern sich nach den Hauptthemen der Gemälde: Sala di Constantino, Stanza d’Eiodoro, Stanza della Segnatura sowie Stanza dell’Incendio di Borgo.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Da die Kunstsammlungen des Vatikans jährlich von mehreren Millionen von Menschen besucht werden, empfiehlt es sich im Vorfeld online seine Eintrittskarte zu erwerben (behindertengerechter Eingang ist vorhanden). Ich habe die Annehmlichkeit des Vorverkaufs genossen und konnte ohne Anzustehen (Wartezeiten von ca. 4 Stunden sind keine Seltenheit), die Exponate auf mich wirken lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Anreise zu den Vatikanischen Museen empfiehlt es sich, auf den öffentlichen Nahverkehr zurückzugreifen. Mit einem gültigen Roma Pass ist die kostenfreie Nutzung inklusive. Die Metro Linie A führt euch über Station Ottavio / San Pietro oder an der Haltestelle Metro Cipro ans Ziel. Die Tram mit der Linie 16 stoppt an der Piazza Risorgimento. Mit der Buslinie 23 erreicht ihr die Haltestelle Via Leone IV, die sich unmittelbar &nbsp;an den Vatikanischen Museen befindet.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Hinweis: Die Sicherheitsbestimmungen werden sehr streng ausgelegt. Fotografieren ist nur ohne Blitz und ohne Stativ gestattet. In der Sixtinischen Kapelle ist fotografieren strengsten untersagt. Größere Gegenstände wie Taschen oder Schirme (Ausnahme bildet bspw. der Gehstock) müssen an der Gardegrobe abgegeben werden. Am Ausgang erhält man sein Gepäck kostenlos zurück.</p>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Samstag</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">(letzter Einlass 16:00 Uhr)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">geschlossen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Viale Vaticano, 00165 Roma RM</em></p>
<p>

</p>
<hr>
<p>

</p>
<h3><strong>#5 Pantheon</strong></h3>
<p>

</p>
<p style="text-align: justify;">Bei dem Pantheon handelt es sich um eine Kirche. Im 2. Jahrhundert errichtet, gilt das Bauwerk als eines der besterhaltene Sehenswürdigkeit Roms aus der Antike. Es besteht aus einem kreisförmigen Hauptbau und einem tempelartigen Vorbau auf der Nordseite. Kaiser Hadrian ließ das Pantheon in der heutigen Form errichten.</p>
<p style="text-align: justify;"> [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] </p>
<p style="text-align: justify;">Die Kuppel des Bauwerkes galt bis in die Neuzeit mit einem Durchmesser sowie Höhe von jeweils 44 Metern als die größte Kuppel der Welt. Im Ursprung diente das Pantheon als Tempel, welches im Jahr 609 zur Basilika di Santa Maria ad Martires geweiht wurde. In der Mitte der Kuppel ist eine Öffnung vorhanden. Bei Sonnenschein und zu bestimmter Tageszeit wirkt der Lichtschein, der durch die Öffnung ins Gebäudeinnere fällt, fast schon mystisch und zieht die Besucher voller Ehrfurcht in ihren Bann. Die Nordseite beeindruckt mit seinen 16 aus Ägypten stammenden korinthischen Säulen. Sie haben einen Durchmesser von 1,5 Meter und wiegen 60 Tonnen. Die Aneinanderreihung der Säulen dient dazu, das gewaltige Giebeldreieck des römischen Pantheons zu tragen. Eine 6 Meter hohe Bronzetür lässt die phänomenale historische Innenarchitektur bereits vor Betreten der Kirche erahnen.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Der Eintritt in das Pantheon ist kostenlos. Aufgrund des hohen Andrangs kann es zur Hauptsaison zu Wartezeiten kommen. Wer früh am Pantheon erscheint, genießt den recht leeren Innenraum der Kirche. Im Verlauf des Tages füllen sich die Kirche und der Vorplatz mit den vielen Besuchern.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Für den Besuch der Basilika gilt natürlich wieder, dass ihr euch leise verhaltet, entsprechende Kleidung (Schultern und Knie müssen bedeckt sein) tragt und für den Moment auf eure Kopfbedeckung verzichtet.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Das Pantheon befindet sich im historischen Stadtkerns Rom, sodass eine Anreise mit der Metro nicht möglich ist. Ihr könnt daher mit dem Bus über die Corso Vittorio Emmanuele II an der Haltestelle Argentina (Buslinie 30, 40, 46, 62, 64, 70, 81, 87) anreisen. Mit dem gültigen Roma Pass ist die Nutzung der städtischen Buslinien kostenfrei. Von der Bushaltestelle erreicht ihr in 5 Gehminuten das Pantheon.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Hinweis: Fotografieren ist in der Kirche ohne Stativ und ohne Blitzlicht erlaubt. An den Feiertagen um 10:30 Uhr und an Samstagen um 17:00 Uhr wird der Gottesdienst in der Basilika abgehalten. Zu dieser Zeit ist den Besuchern Roms der Zutritt zur Kirche nicht gestattet.</p>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 72px;">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;">Montag bis Samstag</td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">09:00 Uhr bis 19:30 Uhr</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;">Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;</td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">09:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;">Feiertag</td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">09:00 Uhr bis 13:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Piazza della Rotonda, 00186 Roma RM</em></p>
<p>

</p>
<hr>
<p>

</p>
<h3><strong>#6 Engelsburg</strong></h3>
<p>

</p>
<p style="text-align: justify;">Die Engelsburg in Rom ist nur wenige Gehminuten vom Petersplatz entfernt. Im Italienischen wird sie auch als Castel Sant’angelo oder Mausoleo di Adriano bezeichnet. Ursprünglich diente die im Jahr 139 erbaute Engelsburg als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian und seinen Nachfolgern. Im Laufe der Zeit wurde sie zu einer Kastellburg umgebaut. Seit 1906 sprachen die verschiedenen Päpste der Engelsburg seinen bis heute andauernden Zweck eines Museums zu. Historisch wertvoll ist neben der Engelsburg auch die Engelsbrücke, die zentrisch auf den Eingang des Museums zuläuft.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bau der Engelsbrücke – auch als Pons Aelius Hadrianus oder Aurelisbrücke bezeichnet – fand bereits vor der Engelsburg im Jahr 133 seinen Ursprung. Die Engelsbrücke ist eine Steinbrücke über den Fluss Tiber in der Altstadt Roms. Die Engelsstatuen der Engelsbrücke sind nicht Grund sondern die Folge der Namensgebung. Zehn prachtvolle Engelsstatuen, die im Barockstil von Gian Lorenzo Bernin und Schülern geschaffen wurde, säumen den äußeren Rand der Brücke. Über die viele prachtvollen Exponate im Castel sowie die Engelsburg selbst können die Besucher Geschichte einatmen. Mein persönliches Highlight bei dem Besuch war die Terrasse und Aussichtsplattform von der Engelsburg. Auf dem Weg zum höchsten Punkt der Engelsburg führt sie die Besucher an einem kleinen Café innerhalb der Engelsburg vorbei. Wer einen günstigen Platz findet, kann bei dem Lieblingsgetränk der Italiener den Ausblick auf das historische Zentrum genießen.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem man die vielen Stufen erklommen (eine behindertengerechter Aufstieg ist nicht vorhanden) hat, wird einem Besucher der herrlicher Blick über den Dächern der Altstadt Roms mit dem Petersdom oder Vittorio Emmanuele II entgegengebracht.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;"> [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] </p>
<p style="text-align: justify;">Der Eintritt zur Engelsburg beläuft sich auf 14 Euro (ermäßigt 7 Euro). Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei. Wie bei vielen Sehenswürdigkeiten in Rom ist am 1. Sonntag des Monats der Eintritt für alle Besucher frei. Beachtet dabei, dass an solch einem Tag mit wesentlich erhöhtem Besucherandrang zu rechnen ist. Ich habe es an einem solchen 1. Sonntag einmal probiert und muss (fast) davon abraten. Die Wartezeiten für den Zutritt sind für meine Verhältnisse einfach zu lang.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Besucher mit einem Roma Pass bieten sich daher die anderen Wochentage an. Mit einem gültigen Roma Pass kannst du an der Warteschlange vorbeigehen und erhältst bevorzugten Einlass. Je nach Gültigkeit deines Roma Pass (48 Std oder 72 Std) ist der Besuch, sofern die Engelsburg bspw. bei einem 72 Stunden Roma Pass eines deiner ersten beiden Sehenswürdigkeiten ist, inklusive und damit kostenlos. Ansonsten gewährt dir der Roma Pass einen rabattierten Eintrittspreis.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Habt ihr keine Unterkunft in der Nähe gebucht, reist ihr mit der Metro Linie A an. Von der Metro Haltestelle Ottaviano seid ihr in wenigen Gehminuten an der Engelsburg. Eine Metro Station in unmittelbare Nähe der Engelsburg ist leider nicht vorhanden. Zu Fuß erreicht ihr vom Petersdom kommend das Castel Sant’Angelo über die Via della Conciliazione oder von der Piazza Navona über die Via dei Coronari und die Via di Panico.</p>
<p style="text-align: justify;">Am besten erreicht ihr die Engelsburg mit dem Bus. Optimale Verbindungen sind die Buslinien 23, 62, 271, 280, 982 mit Haltestelle Piazza Pia, Linie 34 über die Haltestelle Via di Porta Castello, Linie 40 hält an der Endstation Piazza Pia, die Buslinien 49, 87, 926, 990 bringen euch über die Endstation Piazza Cavour oder die Linien 46 sowie 64 an der Haltestelle Santo Spirito ans Ziel. Sofern ihr vom Zentrum Roms aus die Engelsburg besuchen wollt, greift ihr auf die Buslinien 46 und 64 zurück. Die Nutzung der Metro und der Buslinien ist mit einem gültigen Roma Pass inklusive.</p>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag &nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 19:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">(letzter Einlass: 18:30 Uhr)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">geschlossen</td>
<td style="width: 50%;">&nbsp;25. Dezember und 1. Januar</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lungotevere Castello, 50, 00193 Roma RM</em></p>
<p>

</p>
<hr>
<p>

</p>
<h3><strong>#7 Spanische Treppe</strong></h3>
<p>

</p>
<p>Die Spanische Treppe mit ihren 138 Stufen ist die bekannteste Freitreppe der Welt. Im Italienischen wird sie Scalinata di Trinità dei Monti genannt. Der deutsche Name leitet sich von dem unterhalb gelegenen Piazza di Spagna ab.</p>
<p>

</p>
 [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Die Freitreppe, die im Barockstil errichtet wurde, hat ihren Ursprung auf die städtebaulichen Ambitionen des Papstes Innozenz XIII. Sein Vorgänger, Papst Clemens XI, ließ einen Entwurf des Bauwerkes von Francesco De Sanctis erstellen. Im Jahr 1723 setzte der Bauherr die Idee um, die im Jahr 1725 ihre Vollendung fand. Bevor die Treppe gebaut wurde, befand sich vor der französischen Kirche Santa Trinità dei Monti ein wild bewachsener Abgang, der zur Piazza die Spagna führte. Die fortschreitende bauliche Entwicklung um die Piazza di Spagna machte es erforderlich, dass der Abhang des Hügels Pincio einer Freitreppe wich.</p>
<p>Die Bedeutung und Namensgebung hatte ihren Ursprung aufgrund der spanischen Botschaft beim Heiligen Stuhl, der an der Piazza die Spagna seinen Sitz hatte. Das Areal um die Spanische Botschaft war zur damaligen Zeit spanisches Hoheitsgebiet. Jeder Ausländer, der sich auf dem Gebiet aufhielt, konnte somit zur spanischen Armee eingezogen werden. Es gewährte ebenso Asylsuchenden Schutz gegenüber der Verfolgung innerhalb Italiens.</p>
<p>

</p>
<p>Bei der Piazza die Spagna handelt es sich um einen öffentlichen Platz. Öffentliche Plätze sind in Rom kostenfrei zugänglich. Aufgrund der historischen sowie touristischen Bedeutung wird die Spanische Treppe täglich von vielen Menschen aller Welt besucht. Es ist im Tagesverlauf daher mit Überfüllung – vor allem in der Hauptsaison – des Platzes und somit der Freitreppe zu rechnen. Es empfiehlt sich, die Spanische Treppe in den Morgenstunden aufzusuchen.</p>
<p>

</p>
<p>Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht ihr die Spanische Treppe. Die U-Bahn der Linie A hält an der Station Piazza die Spagna. Mit dem Bus Linie 117 erreicht über die Haltestelle Piazza die Spagna ihr die Sehenswürdigkeit. Wer bereits Inhaber eines gültigen Roma Pass ist, nutzt die Metro und die Buslinien innerhalb Roms kostenfrei.</p>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Piazza di Spagna, 00187 Roma RM</em></p>
<hr>
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</p>
<h3><strong>#8 Trevi-Brunnen</strong></h3>
<p>

</p>
<p>Der wohl bekannteste Brunnen der Welt befindet sich in Rom. Der Trevi-Brunnen (italienisch: Fontana di Trevi) misst eine Höhe von 26 und eine Breite von 50 Metern. Mit seinen Ausmaßen ist er damit der größte Brunnen in Rom. In den Jahren von 1732 bis 1762 durch Nicola Salvi entworfen, ist er einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Ewigen Stadt. Zur Tageszeit und Nachtzeit lockt der Brunnen viele Besucher an. Die nächtliche Beleuchtung des Meisterwerks lässt die Besucher Roms vor Ort in die zeitliche Epoche des Barocks im besonderen Maße eintauchen.</p>
<p>

</p>
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<p>Vor der Palastfassade tummeln sich verschiedene Meeresgestalten auf einer Felslandschaft. Mittig des Brunnens sticht der Meeresgott Neptun mit seinen zwei Meerespferden, die einen Streitwagen ziehen, hervor. Eins der Meerespferde symbolisiert in seiner ruhigen Gestalt die Gehorsamkeit, während das zweite Meerespferd sich in wilde Unzähmbarkeit interpretiert. Neben der Agrippa, Agrippas Soldaten und der Jungfrau, die die Soldaten zur Quelle der Sabiner Bergen führt, sind vier kleine Statuten oberhalb des Brunnens ersichtlich. Die vier kleinen Statuten symbolisieren die vier Jahreszeiten, die mittig um das Wappen von Papst Clemens XII angeordnet sind.</p>
<p>

</p>
<p>Viele Mythen und Legenden ranken sich um die Fontana di Trevi. Für Singles soll ein Münzwurf in den Brunnen das Liebensglück näherbringen sowie für bereits Verliebte die Liebe ewig andauern lassen. Wer sich dem Aberglauben hingeben möchte, stellt sich dabei mit dem Rücken zum Brunnen und wirft mit der linken Hand über die rechte Schulter oder mit der rechten Hand über die linke Schulter eine Münze ins Brunnenbecken. Man darf sich dabei aber nicht umdrehen!</p>
<p>

</p>
<p>Eine Legende besagt, wenn man als Reisende(r) eine Münze in den Brunnen wirft, eine Rückkehr nach Rom garniert. Mit einer zweiten Münze verliebt man sich in eine Römerin oder Römer. Die dritte Münze sorgt dafür, dass man sein(e) Auserwählte(n) ehelicht. Der Brunnen wird gern daher auch als „Brunnen der Verliebten“ genannt.</p>
<p>

</p>
<p>Der Trevi-Brunnen ist das Endstück der antiken Wasserleitung. Die antike Wasserleitung, Aqua Virgo, ist das einzige Aquädukt, das bis zur heutigen Zeit noch betrieben wird. Das Aquädukt ist 21 Kilometer lang. Es stammt aus dem Jahr 19 v. Chr. Seit 2007 wird das Wasser des Trevi-Brunnens jedoch nicht mehr von Aquädukt gespeist, sondern technisch mit einer Pumpe umgewälzt.</p>
<p>

</p>
<p>Die Sehenswürdigkeit erreicht ihr am besten mit der Metro. Mit der Nutzung eines gültigen Roma Pass ist die Fahrt mit der Metro kostenfrei. An der Haltestelle „Barberini“ der Linie A steigt ihr aus und erreicht in wenigen Gehminuten den Trevi-Brunnen.</p>
<p>Der Trevi-Brunnen ist einer von wenigen Sehenswürdigkeiten, die kostenfrei besucht werden können.&nbsp;</p>
<p>

</p>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong> &nbsp;</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Piazza di Trevi, 00187 Roma RM</em></p>
<hr>
<p>

</p>
<h3><strong>#9 Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II</strong></h3>
<p>

</p>
 [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Das Nationaldenkmal für Viktor Emanuel II. – kurz: Vittoriano – wird von den Bewohnern Roms gern auch als „Macchina da scrivere“ (deutsch: Schreibmaschine) genannt. Das Nationaldenkmal wurde im Jahr 1927 vollendet und befindet sich auf dem Kapitolhügel. Das Denkmal wurde zu Ehren des verstorbenen Königs Vittorio Emanuele II, der als „Vater des Vaterlandes“ vom geeinten Italien gilt, errichtet. Es thront auf der Piazza Venezia, einem der verkehrsreichsten Plätze in Europa.</p>
<p>

</p>
<p>Das Gebäude mit seinen wuchtigen Marmortreppen, das bronzene Reiterstandbild sowie die monumentalen Säulenreihen erstreckt sich über 130 Metern Breite und einer Höhe von 80 Metern. Der strahlend weiße Marmor des Denkmals lässt das Gebäude noch wuchtiger erscheinen.</p>
<p>

</p>
<p>Trotz der scheinbar ablehnenden Bezeichnung als „Maccina da scrivere“ suchen viele Touristen und ebenso Italiener die Sehenswürdigkeit auf. In dem Gebäude auf der untersten Ebene befindet sich das Museum „Museo del Risorgiemento“, welches über eine Dauerausstellung zu den italienischen Unabhängigkeitskriegen die Besuchern informiert. Der Eintritt zu dem Museum ist kostenlos. Es muss lediglich mit einem kleinen Sicherheitscheck gerechnet werden.</p>
<p>

</p>
<p>Über eine Treppe im Gebäude gelangt man auf die mittlere &nbsp;Ebene, von der ihr über den Dächern Rom schauen könnt. Mit Blick über die Piazza Venezia lässt man den Blick in Richtung Pantheon schweifen. Die Plattform auf der Rückseite des Gebäudes gewährt euch eine hervorragende Sicht über die Via die Fori Imperialia auf das Kolosseum. Mein persönlicher Favorit ist jedoch die obere Aussichtsplattform. Von dem Aussichtspunkt habt ihr einen perfekten Blick über Rom. In der Ferne könnt ihr den Petersdom sehen, das Pantheon erkennen oder das antike Amphitheater Kolosseum entdecken. Ein gläserner Aufzug auf der Rückseite bringt euch auf die Plattform (behindertengerechter Zutritt ist gewährleistet). Der Nutzung des Aufzugs kostet für Erwachsene 10,00 Euro, Personen im Alter von 18 bis 25 Jahre zahlen 5,00 Euro. Kostenlos ist der Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre sowie für Behinderte mit Begleitpersonen (Stand März 2019). Eintrittskarten sind vor Ort erhältlich.</p>
<p>

</p>
<p>Das Denkmal liegt am großen Piazza Venezia, der ein großer Verkehrsknotenpunkt für öffentliche Verkehrsmittel ist. Mit unzähligen Busse (Linien 46, 51, 60, 63, 80, 83, 85, 117, 118, 160, 170) oder mit der Tramlinie 8 (Haltestelle „Venezia“) erreicht ihr die Sehenswürdigkeit. Die Metro der Linie B bringt euch ebenso ans Ziel. Dazu steigt ihr entweder an der Haltestelle „Cavor“ oder „Colosseo“ aus. Die beiden Haltestellen liegen ca. 500 Meter vom Denkmal entfernt. Praktisch für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist der Roma Pass. Mit ihm könnt ihr die Busse, Straßenbahnen und die Metro kostenfrei nutzen.</p>
<p>

</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hinweis:</strong></span> Fotografieren ist&nbsp; auf dem Gelände des Denkmals uneingeschränkt erlaubt. Ein Stativ dürft ihr leider nicht nutzen.</p>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Donnerstag&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">09:30 Uhr bis 19:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Freitag bis Samstag</td>
<td style="width: 50%;">09:30 Uhr bis 22:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:30 Uhr bis 20:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">(letzter Einlass eine Stunde vor Schließung)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Aufzug:</strong></p>
<p>

</p>
<p>

</p>
<p>

</p>
<p>

</p>
<p>

</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Donnerstag</td>
<td style="width: 50%;">09:30 Uhr bis 17:45 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Freitag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:30 Uhr bis 18:45 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Geschlossen</td>
<td style="width: 50%;">01. Januar, 01. Mai, 25.Dezember</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Piazza Venezia, 00186 Roma RM</em></p>
<hr>
<p>

</p>
<h3><strong>#10 Bocca della Verita</strong></h3>
<p>

</p>
<p>Der Mund der Wahrheit (italienisch: Bocca della Verita) ist ein scheibenförmiges Relief. Jährlich pilgern mehrere tausend Besucher in Rom zu der Sehenswürdigkeit, um die knapp 2000 Jahre alte Scheibe anzuschauen. Die uralte Scheibe befindet sich in einer Vorhalle einer Kirche. Das mystisches, in Stein gekerbte Gesicht mit dem lange Bart und den wallenden Haaren scheint ehr ausdruckslos. Trotzdem lockt es Menschen aus aller Welt an, um den Ursprung der Legende hinter dem Gesicht zu erfahren. Die Geschichte meint, dass es sich bei der Scheibe um Abdeckung des Kanals Cloaca Maxima handelte. Andere Information deuten, dass das Gesicht Teil eines Tempels war, auf dem zu späterer Zeit eine Kirche errichtet wurde.</p>
<p>

</p>
<p>Der bis heute andauernde Mythos ist vielmehr, dass es den Glauben zur Wahrheitsfindung vermittelt. Im Mittelalter sollten die Personen ihre Hand in den offenen Mund legen, um so einen Meineid zu leisten. Die Annahme hält sich hartnäckig, dass hinter der Scheibe ein Henker lauerte, um den vermeidlichen Lügner die Hand abzuschlagen. Seit dem 17. Jahrhundert befindet sich das Relief in einer Vorhalle der Kirche Santa Maria in Cosmedin und bewahrt das Geheimnis.</p>
<p>

</p>
 [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Die beiden Schauspieler Gregory Peck und Audrey Hepburn sorgten in dem Oscar prämierten Film „Ein Herz und eine Krone“ dafür, dass die Marmorscheibe nichts an ihrer Beliebtheit einbüßte. In einer Schlüsselszene stellten sich die beiden Schauspieler eine Lügenprobe, indem zunächst Gregory Peck in dem Film seine Hand in den Mund der Scheibe steckt und wenig später einen leeren Jackenärmel herauszieht. Peck hatte dabei in Wahrheit unbemerkt seine Hand in die Jacke zurückgezogen. Der Liebesfilm sorgte dafür, dass die Popularität der Reliefscheibe weiterhin hoch ist. Sie zählt zu den meist fotografierten Sehenswürdigkeiten Roms.</p>
<p>

</p>
<p>Der Zutritt der Marmorscheibe ist kostenlos. Spenden werden hier erwünscht. Aufgrund der Beliebtheit der Sehenswürdigkeit müsst ihr bei eurem Besuch mit Wartezeiten rechnen. Ein Sicherheitsdienst garantiert hier einen ordnungsmäßen Ablauf.</p>
<p>

</p>
<p>Für eure Anreise könnt ihr auch wieder auf die Metro der Linie B zurückgreifen. Von der Haltestelle „Circo Massimo“ ist die Kirche nur wenige Gehminuten entfernt. Die Buslinien 44, 83, 170, 716 und 781 bringen euch vom Zentrum zum Mund der Wahrheit. Ihr steigt dann an der Station „Bocca della Verita“ aus. Für eine unkomplizierte Nutzung von Bus und/oder Metro greift ihr einfach auf euren Roma Pass zurück.</p>
<p>

</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Tipp:</span> </strong>Wer die Marmorscheibe angeschaute, kann sich im Anschluss in die angrenzende Kirche begeben. Hier darf und kann man Historisches einatmen. Der Zutritt ist ebenfalls kostenlos.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<p>

</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:30 Uhr bis 17:50 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Piazza della Bocca della Verita, 18, 00186 Roma, RM</em></p>
<hr>
<p>

</p>
<h3><strong>#11 Geheimtipp – Nasoni, Fastfood &amp; Kaffee</strong></h3>
<p>

</p>
 [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Rom ist in Italien und in Italien wird es heiß. Sommerliche Temperaturen stehen teilweise bereits im Frühling an. Findige Personen haben erkannt, dass man mit der Hitze Geld verdienen kann und bieten an den Sehenswürdigkeiten Trinkwasser zu überteuerten Preisen an. Im gesamten Stadtgebiet finden sich immer wieder die Nasoni (Trinkwasserbrunnen). An diesen Brunnen kann man sich kostenlos mit kühlem Wasser versorgen. Gefühlt findet ihr alle 500 Meter einen solchen Brunnen. Die Stadtverwaltung Roms möchte damit dem ausufernden Plastikmüll von Trinkflaschen entgegenwirken. Ich habe mir im Vorfeld eine robuste Trinkflasche zugelegt und konnte an den vielen Trinkwasserbrunnen meine Flasche regelmäßig auffüllen. Ich habe damit nicht nur meine Reisekasse geschont, sondern auch einen kleinen Betrag für unsere Umwelt geleistet. (PS: Die Trinkflasche war vor kurzem ebenfalls mein Begleiter in Island)</p>
<p>

</p>
<p>Was dem einen sein Burger oder seine Currywurst ist, ist für den Italiener in Rom seine Pizza. Preiswert kann man hier auf kleine Pizzeria, die ihre Pizza a taglio – also direkt vom Blech verkaufen – zurückgreifen. Es ist das typische italienische Street Food. Man bestellt einfach von den zahlreichen Sorten und bezahlt anschließend nach Gewicht. Nach der Auswahl wandert die Pizza nochmal kurz in den Backofen. Im Anschluss könnt ihr in dem kleinen Lokal die Pizza vor Ort essen oder einfach für „to go“ einpacken lassen. Bekommt keinen Schreck, wenn ihr die Preise seht. Sie beziehen sich auf die Kilogrammpreise. In der Regel kostet so die Mahlzeit um die 3,50 Euro.</p>
<p>

</p>
<p>

</p>
<p>An jeder Ecke findet man eine Bar, wo ihr einen schnellen Espresso oder einen Cappuccino genießen könnt. Dafür geht ihr zum Kassierer, bezahlt den Caffè (wie er in Italien genannt wird) und gibt anschließend den Kassenzettel dem Barista (In manchen Bars ist der Kassierer und Barista die gleiche Person). In der Regel kostet euch der Caffé weniger als ein 1 Euro, in den meisten Fällen nur 0,80 Euro. Lasst ihr euch an den Sehenswürdigkeiten in einem Café bedienen, so kosten der schwarze Frischmacher schnell mal 5 Euro.</p>
<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/rom">Rom</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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