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	<title>Länder Archive - 11places</title>
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	<description>10 Ideen und ein Geheimtipp für deine nächste Reise</description>
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	<title>Länder Archive - 11places</title>
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		<title>Oman</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2020 18:49:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Bahla]]></category>
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		<category><![CDATA[Oman]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Land ist wie eine zauberhafte, orientalische Welt aus einem Märchen von 1001 Nacht.&#160; Das Sultanat umfasst neben endlosen Wüsten, blühende Oasen, grandiose Gebirgslandschaften ebenso eine traumhafte Küstenlinie mit herrlichen Stränden entlang des Persischen Golfs. Ebenso flutet intensiver Weihrauchgeruch die engen Gassen die Altstädte des Landes. Genau so fühlt sich der Aufenthalt im Sultanat Oman an. Das Land von der Arabischen Halbinsel versucht dabei den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Seit der Machtübernahme des Sultan Qabus ibn Said im Jahr...</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/oman">Oman</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Land ist wie eine zauberhafte, orientalische Welt aus einem Märchen von 1001 Nacht.&nbsp; Das Sultanat umfasst neben endlosen Wüsten, blühende Oasen, grandiose Gebirgslandschaften ebenso eine traumhafte Küstenlinie mit herrlichen Stränden entlang des Persischen Golfs. Ebenso flutet intensiver Weihrauchgeruch die engen Gassen die Altstädte des Landes. Genau so fühlt sich der Aufenthalt im Sultanat Oman an. Das Land von der Arabischen Halbinsel versucht dabei den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Seit der Machtübernahme des Sultan Qabus ibn Said im Jahr 1970 entwickelte sich das Land zunehmend zu einem interessanten Reiseziel für den Qualitätstourismus. Der Herrscher des Sultans galt bis zu seinem Tod im Jahr 2020 als das beliebteste Staatsoberhaupt der Welt. Auch gelten die Einwohner vom Oman als sehr zugänglich und gastfreundlich. Wenn du jetzt auch etwas über den Oman erfahren möchtest, dann lass dich von meinen Reisetipps inspirieren. &nbsp;</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Bei deiner Ankunft in Muskat ist es ratsam gleich eine SIM-Karte eines örtlichen Mobilfunkanbieters zu kaufen. Direkt in der Ankunftshalle findest du die drei Telekommunikationsanbieter ooredoo, renna mobile und Omantel. Die Preise für die Prepaidkarten starten bei 3 Rial mit Datenvolumen ab 1,25 GB. Die Anbieter akzeptieren vor Ort Kreditkarten.</p>
<p><strong><u>Reisehinweis:</u> </strong>Die Währung im Oman ist der omanische Rial (kurz: OMR oder Rial). 1000 Baisa sind 1 Rial. Gern wird im Oman auch die Schreibweise der Währung mit einem Punkt für die Tausender Abgrenzung der Baisa-Einheit genutzt (Schreibweise: 1.300 Rial bedeutet 1 Rial und 300 Baisa). Für ca. 2,30 Euro erhältst du einen Rial (Stand 2020).</p>
<h3><strong>#1 Maskat</strong></h3>
<p><a href="https://www.11places.de/maskat"><span style="color: #ff0000;">Maskat</span></a> (engl. Muscat) ist die Hauptstadt vom Sultanat Oman. Sie ist die größte Stadt und befindet sich am Golf von Oman im Norden des Landes. Eingebettet von Bergen und Wüste kann sie auf eine lange Geschichte, die bis in das 2. Jahrhundert v. Chr. reicht, zurückschauen. Elegante Hochhäuser neben historischen Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert prägen das Stadtbild. Prachtvolle Regierungs- und Sakralbauten, bedeutende kulturelle Einrichtungen, üppig begrünte Parks mit lebhaften Souqs finden sich in den vielen Stadtteilen. Die Stadt lädt dich ein, ein Hauch von Märchen aus 1001 Nacht zu erleben.</p>
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<p>Traditionelles findet ihr in einen der vielen Souqs rund um Matrah (alternativ: Muttrah). Der Ort ist Teil des Muscat Capital Area. Die Altstadt, die vor der Entdeckung des Erdöls Handelszentrum von Oman war, lädt euch mit seinen vielen historischen Kaufmannshäusern ein. Der Duft von exotischen Ölen, enge mit Weihrauch-Duft durchflutete Gassen und die Symbiose von Kunstvollem und Kommerz bringt euch den altmodisch-orientalischer Handelsgeist in dem alten Souq (Markt) von Matrah näher. Von dem kleinen Fort Muttrah überschaut ihr den Hafen von Muscat, in dem die Fischer am Morgen ihre frische Fracht löschen.</p>
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<p>Die Große Sultan-Qabus-Moschee von Maskat ist eine der vielen, wenn nicht sogar die interessanteste,&nbsp; Sehenswürdigkeit. Sie ist Sinnbild für den kulturellen Aufschwung und moderne Entwicklung des Landes. Die im Jahr 2001 fertiggestellte Moschee mit seinem weltweit größten handgefertigten Teppich steht auch Nicht-Muslimen zum Besuch offen. Der gigantische Kronleuchter, der als einer der Größten der Welt zählt, bringt so manchen Besucher zum Staunen. Der königliche Palast, der prunkvolle farbenfrohe Qasr al-Alam, kann leider hingegen nur von außen bewundert werden. Der Palast ist umgeben von den beiden historischen Forts Al Jalali und Al Mirani, die auf die portugiesischen Besatzer im 16. Jahrhundert zurückgehen.</p>
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<p>Ebenso prächtig präsentiert sich das Royal Opera House. Der Sultan von Oman war zu Lebzeiten ein begeisterte Fan und Liebhaber klassischer Musik. Um seine Leidenschaft für die Klassische Musik seinem Volk näher zu bringen, ließ er ein einzigartiges und fast prunkvoll wirkendes Opernhaus errichtet. Die besondere Architektur und Gestaltung entfaltet ihre Einzigartigkeit vor allem in den Abendstunden, wenn das Gebäude in Licht förmlich badet. Die Stadt auf der Arabischen Halbinsel wird von dem Hajar Gebirge umrahmt. Aufgrund der Kessellage und des Breitengrades ist ganzjährig mit tropischen Temperaturen zu rechnen. Hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Temperaturen stehen dabei an der Tagesordnung. Vereinzelte Niederschläge gibt es lediglich im Winter. In den Sommermonaten herrschen selbst in der Nacht noch Temperaturen um die 30 Grad. Ich empfehle euch daher ehr auf die Wintermonate von November bis März auszuweichen. Bei heißen Temperaturen könnt ihr einen Sprung ins erfrischen Nass genießen. Maskat verfügt über saubere Stadtstrände. Sie sind groß, weit, schön und ruhig. Das klare Wasser hat das ganze Jahr über eine angenehme warme Temperatur. Herrliche Strände sind Qantab Beach, Yati Beach und Qurum Beach.</p>
<p><strong><u>Reisehinweis:</u></strong> Für die Einreise nach Oman ist ein Visum erforderlich. Seit März 2018 kannst du ein E-Visum über <span style="color: #ff0000;"><strong><a style="color: #ff0000;" href="https://evisa.rop.gov.om/" target="_blank" rel="noopener">https://evisa.rop.gov.om/</a></strong> </span>beantragen. Das Touristenvisum kannst du für 10 oder auch 30 Tage beantragen. Für eine Aufenthaltsdauer von 10 Tagen bezahlst du 5 Rial, 30 Tage kosten 20 Rial. Für die Bezahlung werden Kreditkarten Visa-/Mastercard akzeptiert. Das Visum wird dir nach dem Antrag spätestens nach 48 Stunden erteilt. Nach Erteilung des Visums musst du dann innerhalb der nächsten 30 Tage einreisen. Daher darf das Visum nicht zu früh beantragt werden (Stand 2020).</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Für deine Reise und dem Entdecken der Reiseziele rate ich dir zu einem Mietwagen. Ein geländefähiges Fahrzeug ist dabei nicht notwendig. Die Straßen sind innerhalb von Maskat sowie in den angrenzenden Orten gut ausgebaut. Es stehen kostenfreie Parkmöglichkeiten ausreichend zur Verfügung. Sofern ihr euch das Fahren mit dem Auto in Maskat nicht zutraut, könnt ihr die Stadt auch mit einem Taxi erkunden. Für ca. 10 bis 15 Euro pro Stunde fahren euch die Taxifahrer zu jedem erdenklichen Ort und warten natürlich auch auf euch, sofern ihr wieder zu eurem Ausgangspunkt zurück wollt.</p>
<hr>
<h3><strong>#2 Bahla Fort</strong></h3>
<p>Im Wadi Bahla befindet sich eingebettet in Dattelgärten und Palmenhainen die Oasenstadt Bahla. Sie ist eine der ältesten Königsstädte im Oman. Die Stadt ist Zeugnis der Lehmbaukunst zu Zeiten des islamischen Mittelalters. Mittig der Lehmstadt Bahla befindet sich das bedeutende Fort. Das Bahla Fort (deutsch: Festung Hisn Tamah) ist eine der wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten im Sultanat Oman. Auch wenn viele Festungen in den Land vorzufinden sind, hat das Bahla Fort als Einzige den Status eines Weltkulturerbes inne. Das Bahla Fort stammt (geschätzt) aus dem 13. Jahrhundert. Es steht für den Reichtum ihrer Erbauer und imposante Architektur des islamischen Mittelalters.</p>
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<p>Bahla war zu Zeiten des islamistischen Mittelalters der Sitz der Nabahina. Sie herrschten 3 Jahrhunderte über Oman. Banu Nebhan, der Stamm am Fuß des Djebel-Akhar Hochlands, ließ das Fort in Bahla errichten. Die Festung reparierten und erweiterten über die Jahrhunderte die Stämme Ya´rubis und Busaidis. Die Festung mit seinen vielen Wehrtürmen und Toren macht deutlich, welchen großen Stellenwert das Bauwerk besaß. Der Stamm Nabahina brachte durch den Handel zwischen der ganzen arabischen Halbinsel, Afrika und fernen Länder wirtschaftlichen Aufschwung in der Region rund um der Oasenstadt Bahla. Eindrucksvolle Hallen aus Lehm und verzierte Tore machen das Fort zu etwas Sehenswerten. Die Festung besteht aus drei Teile: Der älteste Teil Al-Qasabah wurde von dem Stamm Nabahina errichtet, der zweite Teil Bait A-Hadith von den Ya ´rubis ergänzt und der letzte Abschnitt Bait Al-Jabal im 18. Jahrhundert errichtet. Die Burg ist ca. 110&#215;115 Meter groß. Von der Burg hat man einen herrlichen Blick über die ganze Oase.</p>
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<p>Eine 12 Kilometer lange Stadtmauer sicherte zu der damaligen Zeit die Stadt Bahla und Einwohner vor Feinden. Über viele Jahre versorgte das Bewässerungssystem „falaj“ seine Einwohner mit frischem Wasser. Aufgrund mangelnder Instandsetzung und fehlender Restaurierung verfiel das Fort zusehends. Erst mit der Aufnahme in die Rote Liste der gefährdeten Weltkulturerbestätten im Jahr 1987 begannen die Arbeiten an der stark zerfallenen Festung. Die umfangreichen Restaurationsarbeiten am Bahla Fort begannen in den 90ziger Jahren. Die Regierung im Oman unterstützte das Vorhaben mit 9 Millionen Dollar. Im alten Lehmbaustil und mit authentischen Werkzeugen wurde die Sehenswürdigkeit wieder hergerichtet, um den Status der Festung als Weltkulturerbe zu wahren. Im Jahr 2004 entfernte die UNSESO die Sehenswürdigkeit von der Liste für gefährdete Weltkulturstätten. Erst im Jahr 2014 wurde die Restaurierung der Festung abgeschlossen und steht seitdem für die Besucher offen. Die Festung und die umliegenden Forts angrenzender Städte waren Zentrum des Widerstands gegen den Kalif Harun al-Rashid. Ein Besuch weiterer Forts in Nizwa, Nackl, Izki und Rustaq ergänzen das geschichtliche Bild. Der Eintritt für die Sehenswürdigkeit beläuft sich auf 500 Baisa = ca. 1,20 Euro (Stand 2020). Der Eintrittspreis kann nur mit einer Kreditkarte entrichtet werden! Barzahlung ist nicht möglich.</p>
<p><strong><u>Geheimtipp:</u></strong> Jeden Donnerstag findet in Bahla ein Viehmarkt statt, der mit seiner Lebhaftigkeit dem in Nizwa ähnelt. Da der Markt nicht so sehr von Touristen frequentiert wird, könnt ihr hier noch das ursprüngliche Flair der Arabischen Halbinsel erleben.</p>
<p><strong><u>Reisetipp:</u> </strong>Möchtest du bei den Preisen für Unterkunft, Flug und Mietwagen etwas sparen und dir machen die hohen Temperaturen nichts aus, dann nutze für deinen Aufenthalt die Sommermonate. Die Ersparnis beläuft sich im besten Fall auf ein paar Hundert Euro.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Samstag bis Donnerstag</td>
<td style="width: 50%;">08:00 Uhr bis 16:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Freitag;</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 11:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 21, Bahla, Oman <br></em></p>
<hr>
<h3><strong>#3 Nizwa</strong></h3>
<p>Eine Stadt, die jeder besucht, sofern man den Oman erkundet. Man sagt auch: Kein Tourist kommt um die Stadt herum. Mächtige Bollwerke bis hin zu feinen Minaretten und schwindelerregend hohe Türme gibt es in der zweitgrößten Stadt vom Oman zu entdecken. Knapp 200 km von Muscat entfernt liegt die Stadt Nizwa. Sie gilt als das kulturelle Zentrum von Oman. Über die Jahre hinweg entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Markt- und Handelszentrum. Grund dafür ist die gut funktionierende Wasserversorgung, die für den Obst- und Gemüseanbau von Bedeutung ist.</p>
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<p>In der Geschichte nahm die Stadt über die vielen Jahrhunderte eine bedeutende Rolle ein. Bis in das 12. Jahrhundert war Nizwa Landeshauptstadt. Dass Nizwa einst politisches und religiöses Zentrum der Ibaditen im Oman war, spürt man deutlich. Nizwa war auch Hauptstadt der Imame. Aufgrund der religiösen und politischen Bedeutung wird die Oasenstadt auch als „heimlichen Hauptstadt“ bezeichnet. Startet am besten an einem Freitag, um die Stadt zu erkunden. An diesem Wochentag herrscht reges Treiben in Nizwa. In der Innenstadt startet ab 6 Uhr der berühmte Ziegenmarkt. Käufer und Verkäufer reisen aus dem ganzen Land an, präsentiere die Tiere und verhandeln lautstark über den Preis. Werdet ein Teil von dem Erlebnis, das bereits mehreren Jahrhunderten überdauerte. Interessante Fotomotive wie die einheimischen Männer mit ihren Statussymbolen wie Krummdolch, Patronengürteln und Vorderladern trefft ihr auf dem Ziegenmarkt häufig an. Bereits um 11 Uhr oder auch früher ist der Markt beendet.</p>
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<p>Der Souq (auch: Suq, Soukh, Sook oder Suk) bedeutet „Markt“ und bezeichnet in arabischen Städten das kommerzielle Viertel. Der Souq in Nizwa ist in mehrere Marktbereiche gegliedert. Der West Souq wurde renoviert. Hier findet ihr traditionelle Produkte wie Silberschmuck oder auch Töpferarbeiten. In den letzten Jahren fokussierte sich der West Souq zunehmend auf die Touristen und bietet die Produkte den Besuchern an. Ich empfand die Preise in dem West Souq zu hoch. Traditionelles Handeln über den Preis ist in dem West Souq schwierig. Möchtet ihr das urige Leben eines Souq erleben, dann besucht am besten den angrenzenden Meat-Souq oder Fish-Souq. Traditionelle Gewürze und Souvenirs finden sich hier genau wie frische Fisch- oder Fleischwaren.</p>
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<p>Das Fort Nizwa ist der Anziehungspunkt in der Stadt und eines der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in dem Sultanat. Im nördlichen Teil der Stadt findet ihr die Festung. Sie wurde im 17. Jahrhundert von Sultan Bin Saif Al Yaruba, dem zweiten Iman der Yaruba-Dynastie, erreichtet. Die Grundmauern der Festung reichen sogar bis ins 12. Jahrhundert zurück. Über das gigantische Festungstor, bewacht von zwei Kanonen, betretet ihr das kraftstrotze Bollwerk. Das gewaltige Bauwerk mit seinem 28 Meter hohen Turm und einem Labyrinth aus Treppen, Gängen, Terrassen, hohen Räumen sowie winzigen Kammern lädt jeden Besucher zum Entdecken ein. Von dem höchsten Punkt des Forts könnt ihr die Aussicht über die Stadt und das majestätische Hajar-Gebirge genießen. Der Rundturm der Festung misst 44 Meter Durchmesser. Er ist der größte Turm im Oman. Auf den Kanonenplattformen des Turms befanden sich ursprünglich 24 Kanonen, mit denen man die Umgebung ohne toten Winkel unter Beschuss nehmen konnte. In den vergangenen Jahrhunderten wachten 120 Soldaten auf dem Wehrgang und konnten somit bereits nahende Feinde ausmachen. Vom Wehrgang des Turms, der nur in Teilen für die Besucher betreten werden kann, hat man den besten Ausblick auf die Stadt.</p>
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<p>Der Eintritt in das Nizwa Fort beläuft sich auf 5 RIAL (Stand 2020). Barzahlung ist hier noch ermöglich. Es ist jedoch auch zunehmend die Entwicklung erkennbar, künftig nur noch Kreditkarten zu akzeptieren.</p>
<p><strong><u>Tipp:</u> </strong>Im Oman gibt es entlang der geteerten Straßen ein sehr gut ausgebautes Versorgungsnetz von Tankstellen der Firmen Shell, BP und al-Maha. Die Tankstellen akzeptieren neben Bargeld ebenfalls Kreditkarten Visa / MasterCard. Der Preis für einen Liter Benzin beläuft sich auf ca. 0.2150 Rial (ca. 0,45 Euro). Für das Betranken einfach an die passende Tanksäule fahren, dem Tankwart mitteilen, was du tanken möchtest (Super oder Benzin) und ob voll oder nur teilweise gefüllt werden soll. Das Bezahlen geht natürlich auch einfach aus dem Mietwagen heraus. Ein Aussteigen aus dem Mietwagen wie in Deutschland und zur Kasse zu gehen ist nicht notwendig!</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten Fort Nizwa:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Samstag bis Donnerstag</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 16:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Freitag;</td>
<td style="width: 50%;">08:00 Uhr bis 11:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse Fort Nizwa:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fort Nizwa, Nizwa, Oman <br></em></p>
<hr>
<h3><strong>#4 Alte Bergdörfer – Misfat al Abriyeen</strong></h3>
<p>Wild und archaisch wirken die Bergmassive im Norden des Sultanats. In dem Hochplateau gibt es neben herrliche Landschaften auch die Bergdörfer zu entdecken. Wer sich auf dem Weg zu solchen Bergdörfern macht, kommt sich vor, als wenn er in eine andere Welt eintaucht. Die Zeit scheint hier still zu stehen. Sie vermitteln den Scharm, wie aus einer anderen Zeit gefallen zu sein. Die Lehmhütten an den Berghängen in einer Höhe von 1000 Meter über den Meeresspiegel mit den terrassenförmig gegliederten Feldern, eingebettet in Palmenhainen und durchzogen mit einer durchdachten Wasserversorgung führt euch zurück in frühere Jahrhunderte. Bereits vom weiten scheint es, als klammere sich das Misfat al Abriyeen hier am schroffen Felsen. Das Bergdorf mit den dunkelgrün schimmernden Dattelpalmen hüllt die Bilderbuchoase in einen farblichen Kontrast zu den kargen Bergketten der Umgebung.</p>
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<p>Misfat al Abriyeen, knapp 35 km von Bahla entfernt, liegt am Fuße des Wilayat Al Hamra im Gouvernemt Al Dhakhiyla. Der Name des Dorfes leitet sich vom Stamm der al Abri an, die aus Misfat Al Abriyeen und Al Hamra stammten. In den letzten Jahren entwickelte sich das Bergdorf zu einem attraktiven Reiseziel. Die Bilderbuchoase mit seinen engen Gassen hat sich zu einem attraktiven Reiseziel entwickelt. Das Bergdorf verfügt über erstaunlich gut angelegte Terrassen für die Landwirtschaft und alten Häusern, die auf dem massiven Felsen errichtet wurden.&nbsp; Die Häuser in dem Dorf sind traditionelle Lehmhäuser mit Palmwedeldächern. Die Einwohner des Bergdorfes leben von den Erträgen der terrassenförmig angelegten landwirtschaftlichen Felder. Frische Bananen, Granatäpfel, Papayas, Mangos, Zitrusbäume und die Kokosnüsse bieten die Bauern den umliegenden Orten und auch ihren Gästen in dem Ort zum Verkauf an. Ein ausgeklügeltes Bewässerungsystem – das Falaj-System – versorgt die Felder mit ausreichend frischem Wasser. Das Falaj-System ist ein künstlich angelegtes Kanalsystem, die in den harten Felsen geschlagen und durch angelegte Betongräben ergänzt wurde. Entlang des Falaj führt euch ein Wanderweg zu den Quellen des Bewässerungssystems. Im Oman werden die Wanderwege mit einer auf dem Felsen gezeichneten Flagge in den Farben gelb, grün und rot gekennzeichnet. So könnt ihr euch leicht zurechtfinden und lauft nicht zufällig auf privaten Grund und landet beispielsweise auf Grundstücken der Einheimischen.</p>
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<p>Wer in das ursprüngliche Leben eines Bergdorfbewohners eintauchen möchte, für den bietet Misfat Al Abriyeen auch eine Übernachtungsmöglichkeit. In dem B&amp;B Misfah Old House könnt ihr nächtigen und die vielen anderen Attraktionen rund um Misfat Al Abriyeen, wie die Al Hoota-Höhle, Wadi Ghul oder Jabal Shams, erkunden. Das B&amp;B ist ein optimaler Startpunkt für die Erkundung des Ortes und seiner Umgebung. Misfat Al Abriyeen liegt knapp 6 km von Al Hamra entfernt. Eine zig-zack verlaufene Asphaltstraße führt euch bis zum Dorfeingang. Al Hamra liegt knapp 200 km von Muscat entfernt. Für die Anreise nutzt ihr die Hauptstraße, die Muscat mit Al Dakhiliyah verbindet und über Bahla nach Al Hamra weiterführt.&nbsp; Alternativ könnt ihr auch aus Richtung Nizwa anreisen. Dazu einfach die Straße vor Nizwa verlassen und der Nebenstraße durch Tanuf folgen. Ein normaler Mietwagen genügt für die Reise. Ein Geländefahrzeug oder SUV ist für den Trip in das Bergdorf nicht notwendig.</p>
<hr>
<h3><strong>#5 Jebel Shams</strong></h3>
<p>Der spektakuläre Jebel Shams (alternative Schreibweise: Jabal Shams, Dschabal Schams) ist der höchste Berg im Oman. Er ist nicht nur für seinen Gipfel sondern auch für den unglaublich tiefen Blick in das Wadi Ghul bekannt. Das Wadi Ghul ist vor Ort auch als das Grand Canyon der arabischen Halbinsel bekannt, da es abrupt zwischen den flachen Canyonrändern zerfällt und vertikale Klippen von 1000 Metern freilegt. Etwa 240 km von der omanischen Hauptstadt Muskat entfernt könnt ihr den Berg im Hochgebirge Dschabal al-Achdar des Landes entdecken.</p>
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<p>Der höchste Punkt des Berges ist der Nordgipfel bei 3009 Metern, der von einer Militärbasis besetzt ist. Es ist Sperrgebiet, da sich eine militärische Radarstation auf dem Massiv befindet. Der Berg hat auch einen zweiten Gipfel, den Südgipfel. Der Südgipfel misst eine Höhe von 2997 Metern. Er ist für Trekking Touren vom Tourismusministerium von Oman als W4 Trail öffentlich zugänglich. Aus dem Arabischen wörtlich übersetzt heißt der Berg „Sonnenberg“. Ihr erreicht ihn entweder zu Fuß oder mit dem Auto. Es bietet sich an, mit dem Auto von Nizwa in Richtung Al Hamra zu starten. Von Al Hamra führt euch eine Beschilderung (braune Hinweisschilder) zu dem Gebirge. Auf einer Höhe von knapp 2000 Metern flacht der Gipfel zunächst ab und es bildet sich ein großes Plateau, von dem ihr den herrlichen Ausblick genießen könnt. Bis vor einiger Zeit gab es noch keine Abgrenzung am Plateauausblick. Mittlerweile sind einige Sicherungsseile errichtet worden, sodass zumindest optisch die Grenze für deinen Adrenalinkick zwischen Absturzgefahr und dem sicheren Halt auf dem Viewpoint existiert.</p>
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<p>Ausgangspunkt für eine Besteigung des Jebel Shams ist das Wadi Nakhar. An der Schlucht führt der markierte Trekking-Pfad W6 bis nach Al Khateem. Der Weg führt euch mit dem Auto zunächst über eine Asphaltstraße und wenig später über einen unbefestigten Weg zum Plateau. Von Al Katheem geht es zu Fuß weiter. Bleibt dazu einfach auf dem Trekking-Pfad W6 (bekannt als Balcony Way W6). Auf dem schmalen Weg könnt ihr in 2 bis 3 Stunden den Jebel Shams umrunden. Voraussetzung dafür ist natürlich ein wenig Gespür für Abenteuer sowie trittfest und ein wenig schwindelfrei zu sein. An manchen Stellen des Pfads geht es nämlich 1000 Meter in die Tiefe. Der Lohn eures Abenteuers ist ein verlassene Bergdorf und die Landschaft mit der tollen Aussicht. Hin und wieder trefft ihr bei eurer Trekking-Tour Einheimische oder sogenannte Teppichhändler an. Viele Einwohner nutzen das Hochplateau, um sich von den hohen Temperaturen ein wenig abzukühlen. Auf dem Plateau herrscht selbst bei Hochsommer ein Klima um die 20 Grad. Euch begegnen auf der Hochebene so manche einheimischen Wildtiere.</p>
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<p>Möchtet ihr euch über den Trekking-Pfad W4 den Südgipfel erklimmen, solltet ihr mindestens 10 bis 12 Stunden Zeit einplanen. Es sind knapp 22 km Wegstrecke sowie ein Höhenunterschied von knapp 1000 Meter zu Fuß zurückzulegen. Denkt dabei, dass er über recht unwegsames Gelände wandert. Die Wanderwege sind jedoch recht gut markiert. Ein GPS Empfänger ist auf der Wanderung jedoch hilfreich.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u> </strong>Für die Anfahrt empfiehlt es sich aufgrund des unbefestigten Wegabschnittes auf ein Allradfahrzeug zurückzugreifen. Auch wenn ein Geländefahrzeug in manchen Reiseführern nicht unbedingt angeraten wird, fand ich es auf dem Weg zum Plateau als wesentliche Erleichterung an. Eine gute Auswahl an passenden Mietfahrzeugen findest du auf Check24.de.</p>
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<p><strong><u>Unterkunftstipp:</u></strong> Möchtest du das Gebirge selbst erkunden, bietet sich in der Nähe eine Übernachtungsmöglichkeit an. Das Jabal Shams Resort oder Sama Heights Resort sind gute Übernachtungsmöglichkeiten und bieten gute Startpunkte für eine Wanderung hinauf zum Südgipfel des Jebel Shams.</p>
<hr>
<h3><strong>#6 Ibra</strong></h3>
<p>Eine etwas unscheinbar wirkende Stadt im Oman ist Ibra. Die Stadt befindet sich im Norden von Oman, ca. 2 Autostunden von Maskat entfernt. Die Stadt ist für geschichtsinteressierte Besucher definitiv eine Reise wert. Fast könnte man meinen, es ist so etwas wie historischer Geheimtipp für Entdecker und Reisende. Ibra hat knapp 27.000 Einwohner und ist das Zentrum der Region Sharqiya. Sie liegt 140 km südöstlich von der Hauptstadt Maskat im Landesinneren. Der Ort zählt zu den ältesten Städten des Landes. Einige Aufzeichnen sprechen davon, dass Ibra die älteste Stadt im Oman sei. Die Errichtung der Stadt geht bis vor der Zeit des Propheten Muhammed zurück. In Ibra finden sich historische Paläste und Moscheen. Während der Kolonialzeit im Oman erlebte Ibra großen Wohlstand durch Handel, Religion, Ausbildung und Kunst.</p>
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<p>Die Stadt ist von vielen kleinen Hügeln umgeben, auf denen Wachtürme vorzufinden sind. Diese Wachtürme dienten im Mittelalter dazu, bereits den nahenden Feind zu erkennen und die Einwohner der Stadt zu warnen. Die Wachtürme können teilweise von Innen erkundet werden. Einzigartig im Oman ist der Souq von Ibra. Der berühmte Markt ist neben den Souq in Muttrah der größte und lebendigste im Oman. Exquisite Handarbeiten und köstliche Gemüsesorten/Früchte werden auf dem Markt gehandelt. Ebenso werden Fisch, Fleisch, Gewürze sowie Gold und Silberwaren feilgeboten. Als eine Besonderheit gilt in Ibra der Frauenmarkt, der an das städtische Krankenhaus angegrenzt. Auf dem knapp 1 Kilometer langen Souq werden keine Frauen gehandelt, sondern vielmehr gehört der Markt den weiblichen Bewohnern für einen Tag. Die Frauen aus der Region bieten immer mittwochs auf dem Souq Waren an. Der Frauenmarkt wurde 1986 ins Leben gerufen. Er wurde von Frauen für Frauen ins Leben gerufen. Traditionell führten die Mediziner in dem angrenzenden Krankenhaus jeden Mittwoch gynäkologische Untersuchungen durch. Die Untersuchungen waren kostenfrei. Die Kosten für die Anreise jedoch trugen die Frauen selbst. Um die weite Reise zu finanzieren, boten die Frauen am Klinikgelände Waren wie Handgewebtes oder Handarbeiten zum Verkauf an. Die Verantwortlichen des Krankenhauses stellten aufgrund des zunehmenden Andrangs den Frauen das angrenzende überdachte Gelände zur Verfügung. Bis heute ist der Markt fest in weiblicher Hand, auch wenn hin und wieder vereinzelte männliche Verkäufer anzutreffen sind. Traditionell ist mittwochs der lebhafteste Handelstag, jedoch bieten Händler auch an anderen Tagen ihre Waren an. Männliche Touristen sind zwar nicht erwünscht, jedoch werden sie geduldet.</p>
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<p>Das Ibra Old Quarter oder die Ruinen von Al Minzfah (auch: Al Munisifeh) sind genauso spannend für Entdecker wie die älteste noch betriebene Moschee (Old Mousque of Ibra) des Sultanats. Al Minzfah ist heute Teil von Ibra (Old Ibra Al Minzfah). Die Ruinen des Dorfes zeugen von dem damaligen Wohlstand der Region. Zwei mächtige Stämme herrschten zur Antike: Al Minzfah und Al Kanatar. Für Besucher führt der Weg in erster Linie nach Al Munizifeh. Einst fanden die Reisenden in den Ort prächtige Lehmziegelvillen vor. Verzierungen an den Häusern säumten die Straßenzüge. Eine Mauer um den Ort mit zwei großen Toren schützte die Einwohner vor Feinden. Über die Jahrzehnte verließen die Einwohner jedoch den Ort. Die ungenutzten Gebäude verfielen zusehends. Wenn ihr auf dem Alten Markt (Old Market of Ibra) seid, könnt ihr vielleicht ein wenig das Flair vom antiken Handel einhauchen.</p>
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<p>Die komplette Altstadt bzw. die Ruinen können kostenfrei erkundet werden. Achtet nur darauf, dass ihr festes Schuhwerk tragt und euch vorsichtig in den verfallen Gebäuden aufhaltet.</p>
<p><strong><u>Tipp:</u> </strong>Probiere das traditionelle Halwa auf dem Souq von Ibra. Halwa ist ein süßes, klebriges Dessert aus Zucker, Gewürzen, Mandeln und Sesam. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Frauenmarktes befinden sich viele Restaurants und Lokale, in denen man preiswert speisen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten Souq:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Mittwoch</td>
<td style="width: 50%;">07:00 Uhr bis 11:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse Souq:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Souq, Ibra, Oman <br></em></p>
<hr>
<h3><strong>#7 Sur</strong></h3>
<p>Sur ist die östliche Stadt auf der arabischen Halbinsel. In der Hafenstadt dreht es sich um die Seefahrt und der damit verbundene Schiffbau. Die Hafenstadt ist bekannt für ihren Fischfang sowie für die einzigen Werften im Oman, die die traditionellen Holzschiffe – genannt Dhau – herstellt. Sur war bereits im 6. Jahrhundert ein bedeutendes Handelszentrum mit Ostafrika. Nach der Vertreibung der Portugiesen, die den Oman einst im 16. Jahrhundert eroberten, blühte die Stadt Sur vom 17. bis ins 19. Jahrhundert als führendes Handelszentrum neben der Hauptstadt Muscat auf. Bis zu 150 Schiffe ankerten täglich in der Stadt. Sur besaß im 17. und 18. Jahrundert die größten Werften an der omanischen Küste. Mit dem Handel von Gewürzen, Stoffen, Hirse, Kaffee, Mangrovenholz aus fernen Ländern und einheimischen Produkten wie Datteln führte bei den Bewohnern zu Wohlstand. Das Verbot des Sklavenhandels im 19. Jahrhundert und der Teilung des wichtigen Handelspartners Sansibar ließ die Bedeutung der Hafenstadt schwinden. Die Verdrängung der hölzernen Dhaus durch die Dampfschiffe, die Zerstörung der Stadt durch die arabische Wahhabiten im Jahr 1865 sowie die Eröffnung des Suez-Kanals führte schlussendlich zum wirtschaftlichen Niedergang von Sur. Während 1970 noch 86 Dhaus im Hafen von Sur ankerten, sind 7 Jahre später nur noch ganze drei als Handelsschiffe registriert worden.</p>
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<p>In den Werften am Hafen von Sur werden auf traditionelle Weise die hölzernen Dhaus gebaut. Die Fertigungsmethoden sind dabei die gleichen wie vor 200 Jahre. Ohne technischen Bauplan fertigen die Handwerker die Dhaus. Die Fertigung der Schiffe ist dabei reinste Handarbeit und somit ein jedes Dhau ein Unikat. Die Wünsche des Auftraggebers sowie der Verwendungszweck veredeln die handgefertigten Schiffe. So kann es auch mal vorkommen, dass die Fertigung eines Holzschiffes mehrere Monate dauert. Die Arbeiter in der Dhau-Werft kommen vorwiegend aus Indien, Pakistan oder Bangladesch, die das Handwerk über die Jahre perfektionierten. Lediglich der Inhaber der Werft ist ein Einheimischer aus dem Oman. Die eleganten Schiffe werden teils noch in Handarbeit fertig gestellt. Kunden der Dhau Werften sind dabei einflussreiche Scheichs, wohlhabende Geschäftsleute aus Katar oder den Emiraten. Je nach Ausstattung kostet ein solches hölzernes Kunstwerk bis zu 200.000 Rial. Ein typischer Stapellauf mit der Schiffstaufe in Form einer zerschellenden Champagner Flasche wird im Oman nicht zelebriert. Alkohol ist in dem muslimischen Staat verpönt. Ebenfalls sucht man einen TÜV für die Schiffsabnahme vergebens. Hier heißt es einfach: Fahre das Schiff 10 Tage lange Probe. Eine Werft kannst du als Tourist vor Ort besuchen. Du kannst dich in der Werft frei bewegen und dabei den Handwerkern über die Schulter schauen. Ein kleines Museum über die Geschichte der traditionelle Fertigung sowie einem Verkaufsraum für Souvenirs findest du ebenfalls auf dem Gelände. Der Eintritt kostet 2 RIAL. Neben einem Werft-Besuch ist ein weiteres Highlight das Dhau-Museum. Der Star in dem Museum ist das eindrucksvolle Fatah al-Khair aus dem Jahr 1920. Mit seinen 300 Tonnen steht das majestätisch geschwungene Dhau auf einer Plattform und thront als eine Art Denkmal in der Stadt. In den 1990er-Jahren ließ Sultan Qaboos das fast schon verrottete Schiff restaurieren und machte das Dhau zu einem Symbol der Stadt Sur. In dem Freiluftmuseum findest du noch weitere Holzschiffe, die in den verschiedensten Farben, Größen und Formen über die Geschichte der Dhau-Werfen informieren. Ein Besucher-Zentrum, das nur sehr sporadisch öffnet, bringt dir die Geschichte ein wenig näher. Das Museum kann den ganzen Tag über besucht werden. Der Eintritt ist kostenlos.</p>
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<p>Ein sehr interessantes Reiseziel ist das Turtle Resort. Knapp 30 Minuten Autofahrt östlich von Sur gelegen, kann man Schildkröten beobachten. Die Meeresschildkröten suchen in den Nachtstunden den Strand auf. Sie graben Erdlöcher am Strand und legen ihre Eier dort ab. In den Nachtstunden oder zur Zeit der morgendlichen Dämmerung schlüpfen die Schildkröten aus den Eiern und versuchen sich den Weg ins Meer zu erkämpfen. Die Art der Meeresschildkröten steht im Oman unter Naturschutz. Es gibt seit einigen Jahren eine Organisation, die sich explizit um den Schutz der Population der Meeresschildkröten kümmert. Die Schildkröten, die nur in der Nacht oder zur Dämmerung beobachtet werden können, finden sich am Turtle Beach Resort, Al Hadd beach for Turtle oder im Ras Al Jinz Turtle. Das Naturschauspiel kann nur „live“ über eine geführte Tour verfolgt werden. Die speziell ausgebildeten Guides führen euch auf sicheren Wegen zu den Eiablageplätzen. Die Touren starten entweder um 21:00 Uhr zur Eiablage oder am frühen Morgen um 03:00 Uhr zum Schlüpfen der jungen Schildkröten. Die genauen Zeiten und Möglichkeiten musst du vor Ort abklären, da sie variieren. Zwischen August und Oktober kommen die meisten Schildkröten zur Eiablage. Möchtest du an einer solchen Tour teilnehmen, empfiehlt es sich in Ras al Jinz Resort zu nächtigen. Alternativ ist eine Anreise mit dem Auto von Sur aus möglich; eine geführte Tour musst du trotzdem buchen. (Hinweis: Helles weißes Licht oder Blitzlicht ist bei der Turtle Tour nicht erlaubt. Die Schildkröten stören sich an hellem Licht.)</p>
<p><strong><u>Gourmettipp:</u></strong> Das Restaurant Zaki in Sur ist bekannt für gute Fischgerichte. Der Fisch ist frisch zubereitet und stammt von den örtlichen Fischern. Interessant ist in dem Lokal, dass du wie Einheimische in abgetrennten Bereichen auf dem Boden sitzend essen kannst. Wer die etwas bekannte Sitzvariante vorzieht, kann auch auf Stuhl und Tisch zurückgreifen. Die Preise für die Fischspezialitäten sind sehr moderat und beginnen bei 2 Rial.</p>
<hr>
<h3><strong>#8 Wahiba Sands – Desert</strong></h3>
<p>Die Wüste Ramlat al Wahiba, Wahiba Sands, Rimal Al Wahiba oder Scharqiyya Sands gehört zweifelslos zu den Höhepunkten deiner Rundreise im Oman. Dünen mit einer Höhe von bis zu 150 Metern sowie komfortable Beduinen-Caps warten auf dein Wüstenabenteuer. Das Gebiet der Wüste umfasst eine Gesamtfläche von 12.500 Quadratkilometern. Die Nord-Süd Ausdehnung der atemberaubenden Wüste am indischen Ozean erstreckt sich auf 80 Kilometer, vom Osten bis Westen sind es 160 Kilometer. Die Dünen verlaufen parallel zueinander in Nord-Süd-Ausdehnung. Aufgrund der Nähe zu dem Meer spendet der morgendliche Tau ausreichend Feuchtigkeit, sodass vereinzelte Gräser und auch Bäume wachsen. Die Vegetation ermöglicht einen Lebensraum für kleine seltene Wildtiere wie Echsen, Wildkatzen, Wölfe oder Füchse. Die Wahiba Sands ist Heimat der Beduinen. Vom Norden her befinden sich mehrere Wüstencamps, die bis zu 20 km in die Wüste hineinreichen. Die Beduinen spezialisierten sich auf die Aufzucht von Kamelen. Traditionell leben die Beduinen in den Wüstencamps.</p>
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<p>Handyempfang in solchen Camps: Fehlanzeige. Genau das macht der Charme von solchen entlegenen Wüstencamps aus. Vom Leben in den Beduinenzelten bis hin zu luxuriösem Behausungen finden sich eine Reihe von unterschiedlichsten Gastgebern in der Wüste. Auf fließend Wasser oder Strom musst du dabei nicht verzichten. Die Beduinen, die in der heutigen Zeit mehr Gastgeber als Kamelzüchter sind, bieten neben Unterkünften auch verschiedene Events an. Von wilden Dünenfahrten mit einem Allradfahrzeug oder einem Ausflug auf einem Kamel bis hin zu dem morgendlichen Melken von Ziegen ist für jede Altersgruppe etwas dabei (Tipp: Probiere die frische Ziegenmilch).</p>
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<p>Die Wüste kannst du natürlich auch individuell erkunden. Möchtest du auf eigene Faust einen Sanddünenritt erleben, ist ein Allradfahrzeug zwingend notwendig. Bei deinem Trip in die Wüste solltest du im Konvoi mit mindestens zwei Fahrzeugen unterwegs sein. Ausreichend Wasserreserven, Ersatzbenzin sowie Ausrüstung fürs Befreien, sofern du mit einem Fahrzeug mal stecken bleibst, gehören dabei in dein „Gepäck“. Für dein „Off-Road-Abenteuer“ empfehle ich jedoch eine geführte Tour. Die Guides kennen jeden Sandkorn und wissen, wie man sich durch die Wüste manövriert. Für dein Abenteuer, egal ob es eine Nacht in einem der vielen von den Beduinenfamilien betriebenen Camps oder einen Ausflug in die Wüste beinhaltet, bietet sich für den Einstieg in die Wahiba Sands der Ort Bidiyya an. Vorteil für den Ort Bidiyya ist, dass du, sofern du auf kein Allradfahrzeug gesetzt hast, du auch gegen einen kleinen Betrag von dem Beduinen des Wüstencamps abgeholt und später auch wieder zu dem Standort deines Fahrzeuges zurückgebracht wirst. Ein gutes Camp, das einen solchen Service anbietet, ist das Wahiba Bedouin Rustic Camp. Du kannst die reichhaltige Verpflegung genießen, den Ausführungen des Beduinen Obaid in dem Wüstencamp am abendlichen Lagerfeuer lauschen oder einfach nur in den spektakulären Sternenhimmel eintauchen.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Ein besonderes Naturspektakel erwartet dich im Osten der Wahiba Sands. Das größte zusammenhängende Gebiet versteinerte Sanddünnen kannst du hier bewundern. An der Küste befinden sich riesige Abbruchkanten der versteinerten Dünen – die Aeolianiten.</p>
<p><strong><u>Foto-Tipp:</u> </strong>Die Wahiba Sands sind einer der dunkelsten Orte der Welt. Bei Neumond und entsprechender Sternenkonstellation kannst du die Milchstraße fotografieren. Voraussetzung ist natürlich ein Stativ sowie das passende Objektiv (optimal 2.8 Blende Weitwinkel-Objektiv) an deiner Kamera.</p>
<hr>
<h3><strong>#9 Wadi Bani Khalid</strong></h3>
<p>Im Oman findet ihr viele Wadis. Ausgetrocknete Flussläufe in Gebirgstälern werden als Wadi bezeichnet. Das Wadi Bani Khalid ist im Oman die bekannteste Oase. Inmitten einer kargen und staubtrocknen Landschaft findet sich an einem ausgetrockneten Flussbett das grüne Paradies. Knapp 240 km von Maskat entfernt, eingebettet im Hajar Gebirge, öffnet sich die schönste und bestgepflegte Oasenlandschaft des Landes. Tiefgrüne und angenehm kühle Süßwasserpools laden dich zum Verweilen und natürlich auch zum Baden ein. Der Wadi Bani Khalid ist der längste Fluss im Oman. Der Fluss führt teilweise mit unterirdischem Wasserlauf ganzjährig Wasser.  [<a href="https://www.11places.de/oman">See image gallery at 11places.de</a>]  Die Anfahrt zum Wadi ist problemlos möglich. Über geteerte Straßen führt dich der Weg direkt ins Wadi. Auf dem Weg zur Oase durchquerst du zerklüfte Felsenwüsten und passierst bizarre Gebirgslandschaften. Kurz vor dem Erreichen der Oase triffst du auf einem großen Parkplatz. An einem Freitag (der Freitag ist das muslimische Äquivalent zu dem kirchlichen Sonntag) füllt sich der Parkplatz sehr schnell. Sei daher zeitig vor Ort oder besuche das Wadi unter der Woche. So hast du das Wadi und seine türkisfarbenen Pools fast für dich allein. Von dem Parkplatz führt dich ein Fußweg zu dem Eingang des grünen Paradieses. Denke daran, festes Schuhwerk (keine Flip-Flops) zu tragen, da viele Steine eine rutschige Oberfläche haben.</p>
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<p>Die türkisfarbenen Pools der Oase Wadi Bani Khalid, die wie im Felsen gefräste Becken ausschauen, werden von mehreren Quellen gespeist. Die größten Quellen nennen sich Ain Dawwa, Ain Hamouda und Ain al Sarooj. Die Quellen sorgen dafür, dass das Wadi ganzjährig mit Wasser versorgt ist. Aber Vorsicht: Die Idylle kann täuschen. Viermal im Jahr wird das ausgetrocknete Flussbett im malerischen Wadi Bani Khalid zu einem reißenden Strom. Die Süßwasserpools und deren Quellen sind verantwortlich, dass in der doch so kargen Landschaft die tiefgrünen Palmen einen fantastischen Kontrast darstellen. Das Herz der Oase ist der riesige blaugrüne Pool. Kristallklares Wasser und unzählige Palmen umsäumen die Wasserstelle. Weiter aufwärts kommt das Entdeckerherz zum Vorschein. Immer enge werdende Schluchten säumen den Weg. Du kannst sie entweder von Pool zu Pool schwimmend erkunden oder oberhalb vorsichtig erwandern. Früher oder später musst du jedoch auch durch das kristallklare Wasser waten. Kleine wasserdichte Rücksäcke und Hüllen für dein Smartphone sind sehr hilfreich und zu empfehlen.</p>
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<p>Neben vielen Badenden zieht das Wadi auch viele Wanderer an. In der Schlucht findest du am Ende auch die Muqhal Höhle, die zum Erkunden einlädt. Natürlich solltest du ein wenig Erfahrung mitbringen, da der Eingang zu der Höhle etwas beengt ist. Die Höhle ist nur sehr behutsam touristisch erschlossen. Zum Begehen ist eine Taschenlampe erforderlich. Selbst ein lockerer aufrechter Gang innerhalb der Höhle ist nur schwierig, zum Teil musst du gebückt laufen oder sogar kurzzeitig krabbeln. Die Höhle beherbergt im Inneren Fledermäuse, die sich von den Touristen wenig beeindrucken lassen. Wenn du weit genug in die Höhle vordringst, kannst du sogar das Rauschen eines nahegelegenen Wasserfalls hören. Es gehört natürlich als Besucher sich den kulturellen Regeln des Landes auch beim Baden anzupassen. Badekleidung zu tragen, die auch die Schultern bedecken, wird hier empfohlen. Ausreichende Hinweistafeln finden sich an vielen Ecken. Ich habe viele Personen gesehen, die auf ein einfaches T-Shirt in diesem Fall zurückgriffen. Am Eingang zum Wadi sitzen zu unregelmäßigen Zeiten einheimische Staffs. Sie fragen kurz nach deiner Herkunft und schon konnte ich, ohne Eintritt zu bezahlen, passieren. Ich habe sogar in dem Wadi einige Personen getroffen, die dort campten.</p>
<p><strong><u>Besucherhinweis:</u> </strong>Das Wadi Shab oder Wadi Tiwi stellen interessante Alternativen dar. Beide Oasen befinden sich im Norden entlang der Küste. Sie sind touristisch nicht so sehr erschlossen wie das Wadi Bani Khalid. Das Wadi Tiwi kannst du ohne Probleme erwandern. Um das Wadi Shab zu erkunden, musst du jedoch zunächst mit einem Boot übersetzen. Der Service kostet dich hier 1 Rial und kann nur in bar bezahlt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten Souq:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Mittwoch</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse Souq:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wadi Bani Kalid, Oman <br></em></p>
<hr>
<h3><strong>#10 Salalah</strong></h3>
<p>Salalah (alternative Schreibweise: Salala) ist die Hauptstadt der Gouvernement Dhofar. Die Stadt befindet sich knapp 1000 Kilometer von Muskat entfernt im Süden vom Oman. Salalah, die zweitgrößte Stadt im Oman, ist bekannt für die Bananenplantagen, Kamelzucht und den weißen kilometerlangen Stränden.</p>
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<p>Der wiederkehrende Monsun Charif (auch: Khareef) verwandelt in der Zeit von Ende Juli bis Anfang September den sonst trockenen kargen Landstrich in eine blühende und saftig grüne Landschaft. Zu der Zeit kannst du auch die Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen sowie auch Vielzahl an saisonalen Wasserfällen in der Provinz bestaunen. Bis zur Entdeckung der reichen Erdölvorkommen spielte das Sultanat eine entscheidende Rolle im&nbsp; Gewürzhandel. Weihrauch war zu der damaligen Zeit das meistgehandelte Exportgut. Salah mit dem Gouvernement Dhofar gilt als das Ursprungsland des Weihrauchs. Über die ältesten Handelsrouten der Welt, die Weihrauchstraße, wurde das getrocknete Harz mit den Kamelen zum Mittelmeer transportiert. Der Weihrauch im Oman ist weltweit für seine gute Qualität bekannt. Selbst der Vatikan schwört auf das Gewürz und bezieht es aus dem Sultanat. In dem Weihrauchmuseum erfährst du alles über die Geschichte des Gewürzes sowie im Handelsgeschichtsmuseum die maritime Auferstehung in den vergangenen Jahrhunderten.</p>
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<p>Die riesigen Palmenhaine säumen die gut ausgebauten Straßen in und um Salalah und prägen das Stadtbild. An vielen Ständen an die Plantagen, die sich dicht an dicht am Straßenrand drängen, kannst du frische Kokosnuss oder andere frische Früchte wie Mango und Bananen kaufen. Probiere einfach mal frische die Kokosnussmilch. Für 500 Baisa kannst du sie direkt vor Ort genießen. Die freundlichen Händler bereiten sie für dich vor. Lohnenswert ist auf jeden Fall der Besuch in der Sultan Qabus Moschee. Für Reisende steht die Moschee auch nicht Muslimen zum Besuch täglich außer freitags von 9 bis 11 Uhr offen. Ein Eintritt muss nicht entrichtet werden. Beachte bitte, dass du dich moderat bei deinem Besuch kleidest und auf kurze Hose verzichtest. Für Frauen gilt außerdem, das Kopfhaar zu verschleiern. Vorteil gegenüber der großen Moschee in Muskat ist, dass das Gotteshaus nicht so sehr überlaufen ist und du in aller Ruhe die Religion und die dahinterstehende Kultur in Erfahrung bringen kannst.</p>
<p>Die Strände in und um Salalah erinnern an idyllische Badeplätze mit karibischem Flair. Auf mehrere Kilometern schlängeln sich die Strände mit feinsten Sand die Küste entlang, an denen ihr Spaziergänger, Erholungssuchende oder auf Wassersportler trefft. Das azurblaue klare Wasser lädt dich zum Verweilen am Salalah Beach ein oder bringt dir den Reiz näher in die intakte und saubere Meereswelt abzutauchen. Knapp 25 saisonabhängige Tauchplätze mit Tiefen von bis zu 40 Metern und Sichtweisen von etwa 25 Meter reihen sich an den Küstenabschnitten der Region. Ein guter Startpunkt für einen Tauchausflug bietet sich in Mirbat an. Die kleinen Boote bringen dich in knapp einer halben Bootsstunde zu der malerischen Korallenlandschaft. Verschiedenste Fischarten kannst du bei deinem Tauchgang beobachten. Blaupunktrochen, Drachenmuränen und Schildkröten sind nur eine kleine Auswahl an den Höhepunkten, die du bei deinem Erlebnis unter der Wasseroberfläche bestaunen kannst.</p>
<p><strong><u>Reisetipp:</u></strong> Möchtest du Salalah besuchen, kannst du die Strecke von 1000 km mit einem Mietwagen zurücklegen. Eine gut asphaltierte Straße bringt dich ans Ziel. Ein Geländefahrzeug ist daher nicht notwendig. Du kannst natürlich auch auf einen Inlandsflug zurückgreifen. SalamAir und OmanAir bedienen die Strecke mehrmals täglich zwischen den beiden Städten.</p>
<hr>
<h3>#11 Geheimtipp &#8211; Kabab, Juice, Drive &amp; Eat-In</h3>
<p>Jedes Reiseziel hat natürlich auch etwas Besonderes zu bieten. Die heutigen Geheimtipp(s) beschäftigen sich mit den kulinarischen Gepflogenheiten. Der erster Tipp startet mit der landestypischen Speise: Kabab. Kabab ist dem Kebab in Deutschland sehr ähnlich. Es wird in den verschiedensten Formen gereicht. Gerollt in dünne Fladenbrote, in aufgeschnittene Teigtaschen oder eben auch in loser Form werden euch die Speisen mit Beilage in den Lokalitäten serviert. Die Lokale im Oman betreiben in der Regel keine Omanis (so die Bezeichnung der Einheimischen) sondern Einwanderer aus Indien, Pakistan oder Bangladesch. Die köstlichen Speisen isst man mit den bloßen Fingern. In den Lokalen finden sich daher Waschbecken, die zur Reinigung der Hände dient. Sauberkeit geht eben vor. Kabab Gerichte starten bei 400 Baisa.</p>
<p>Weit verbreitet ist Oman der Genuss von frisch zubereitetem Juice. Exotische Früchte wie beispielsweise Kiwi, Papaya, Avocado, Ananas oder Lemon mit Minze bereitet euch der Gastronom frisch vor euren Augen zu. Die Köstlichkeit wechselt regional in Größe und Auswahl. Die Getränke in der kleinen Ausführung (ca. 250 ml) kosten 300 Baisa, ein großes Glas (ca. 500 ml) geht für 500 Baisa über den Ladentisch.&nbsp;</p>
<p>Gestaunt, bewundert und selbst ausprobiert habe ich den letzten Tipp. Vor allem in den Abendstunden konnte ich vor vielen Lokalen ein reges Treiben feststellen. Ein wenig habe ich mich zunächst gefragt, warum die Einheimischen mit dem Auto vor einem Lokal vorfahren, laut hupen und dann einfach sitzend in ihren Autos warten. Es war nichts anderes als eine orientalische Form des Drive-In. Ausreichend Platz vor den Lokalen findet sich immer. Vielleicht haben die Behörden deswegen auch die Straßenzüge so großzügig mit den Parkplatzflächen angelegt. Probiere es am besten selbst aus, wenn du den Oman bereist. Fahrt vor dem Lokal vor, hupt einfach und schon kommt ein Mitarbeiter des Lokals zu eurem Auto gelaufen. Falls du das Lokal das erste Mal ansteuerst, bringen sie dir auch die Menü-Karte ans Fahrzeug. Das Drive-In Prinzip funktioniert auch an einer Juice-Bar oder an den Ständen der Obst-Plantagen. Es wird sogar gemunkelt, es gäbe in Muskat ein Drive-In für Bargeld-Automaten. Gefunden habe ich einen solchen Service jedoch nicht.</p>
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		<title>Bosnien-Herzegowina</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2020 21:05:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[bosnien]]></category>
		<category><![CDATA[bosnien-herzegowina]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Land auf dem Balkan im Südosten Europas empfindet der eine oder andere Reisende als ein kleines Abenteuer; ein unentdeckter Flecken in Europa. Andere fragen sich mit einem Augenrunzeln, was das Land zu bieten hat. Für mich stand schon länger fest, dass ich unbedingt Mostar besuchen wollte. Warum also nicht gleich das ganze Balkanland erkunden. Bosnien und Herzegowina hat mehr als nur die traurige Geschichte aus dem Bosnienkrieg zu bieten. In dem Land trifft der Orient auf den Okzident. Wer...</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/bosnien-herzegowina">Bosnien-Herzegowina</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Land auf dem Balkan im Südosten Europas empfindet der eine oder andere Reisende als ein kleines Abenteuer; ein unentdeckter Flecken in Europa. Andere fragen sich mit einem Augenrunzeln, was das Land zu bieten hat. Für mich stand schon länger fest, dass ich unbedingt Mostar besuchen wollte. Warum also nicht gleich das ganze Balkanland erkunden. Bosnien und Herzegowina hat mehr als nur die traurige Geschichte aus dem Bosnienkrieg zu bieten. In dem Land trifft der Orient auf den Okzident. Wer in den Straßen der Städte zu Fuß unterwegs ist, wird schnell den Spirit des osmanischen Reichs einhauchen können. Neben vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten bietet das Land auch tolle Naturereignisse, nette Einwohner und vor allem kulinarische Leckerbissen. Das Land ist durchzogen von Flüssen und Canyons. Die Altstädte laden zum Entdecken ein und bieten den Besuchern mit den vielen Moscheen ein malerisches Erscheinungsbild. Eines kann bereits vor dem Weiterlesen erwähnt werden. Bosnien und Herzegowina ist für Touristen ein sehr sicheres Land. Wer das Land gern entdecken möchte, findet in den nachfolgenden Beitrag 10 Ideen und einen Geheimtipp für eine Reise durch das Balkanland.&nbsp;</p>
<p><strong><u>Hinweis:</u></strong> Bist du auch ein Reisender, der mit kyrillischen Buchstaben nicht klar kommt? Keine Angst. Ortschilder, Verkehrszeichen und Hinweisschilder weisen neben der kyrillischen Beschriftung auch die lateinische Schreibweise auf.</p>
<h3><strong>#1 Sarajevo</strong></h3>
<p>Sarajevo gilt als das Herz vom Balkan und ist Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina. Die Stadt liegt im Dinarischen Gebirge an dem Fluss Miljacka. <a href="https://www.11places.de/sarajevo">Sarajevo</a> ist reich an religiöser und kultureller Geschichte. Die Stadt wird gern auch als „Jerusalems Europa“ oder „Balkans Jerusalem“ bezeichnet. Nicht umsonst zählt Sarajevo zu den meist unterschätzten Städten Europas. Traurige Geschichte erlangte die Stadt 1914 mit dem Attentat auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand, das den ersten Weltkrieg auslöste. Nicht zu vergessen ist ebenso die Belagerung der Stadt zu Zeiten des Bosnienkrieges 1992 bis 1995, bei dem vielen Menschen ihr Leben verloren.&nbsp;</p>
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<p>In dem Stadtviertel Baščaršija – dem historischen Marktplatz innerhalb der Altstadt von Sarajevo – finden sich so manche kulturellen Sehenswürdigkeiten. Hauptanziehungspunkt für die Touristen stellen unteranderem die Gazi-Busrev-Beg-Moschee sowie der ikonische Holzbrunnen Sebilj dar. Der Holzbrunnen ist ein typisches Postkartenmotiv. Ein kurzer Halt lohnt sich hier immer und das Füttern der Tauben hat schon hier fast Tradition. Wer kein Vogelfutter bei sich trägt, kann dies für wenige Bosnische Mark vor Ort erwerben. Lauft ihr in den gepflasterten Straßen der Altstadt umher, begegnet euch schnell eine Mischung unterschiedlicher Aromen. Frischer bosnischer Kaffee oder Tee gepaart mit dem Duft von Tabak der Shisha Bars bis hinzu von traditionellen Speisen wird euer Sinnesorgan in den engen Gassen entdecken.</p>
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<p>Historisches bieten die Museen in Sarajevo. Das wohl bekannteste Museum ist das Tunnelmuseum sowie das kleine Museum 1914 bis 1918 an der Lateinerbrücke. Das Tunnelmuseum ist ein wenig versteckt. Es befindet sich am Flughafen im Ortsteil Butmir. Während der Belagerung im Bosnienkrieg diente der hier gezeigte Tunnel dafür, die Stadt Sarajevo mit den Notwendigsten zu versorgen. Es war die einzige (geheime) Landverbindung zur Außenwelt. Das Museum zeigt den Interessierten ein kurzes Stück des Tunnels, verschiedene Devotionalien sowie eine interaktive Führung über die Zeit der Belagerung. Das Museum 1914 bis 1918 ist ein recht kleines, jedoch auch interessantes Museum. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Lateinerbrücke, die Schauplatz für das Attentat auf den Adligen Franz Ferdinand war. Durch das Attentat wurde der erste Weltkrieg ausgelöst. Das Museum führt euch in die Zeit des ersten Weltkrieges zurück und erzählt, wie das Kriegsgeschehen die Balkanrepublik veränderte.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Wer in Sarajevo nicht mit dem Auto fahren möchte, für den bietet sich die alte Straßenbahn an. Teilweise wirken sie antiquiert, jedoch bringen sie dich in jede Ecke der Stadt. Bereits ab knapp 0,90 Euro könnt ihr die einfache Fahrt genießen. Fahrkarten sind entweder beim Fahrer oder in einem Kiosk, die sich in der Nähe der Haltestellen befinden, zu erwerben. Entwertet werden die Tickets im ersten Wagon.</p>
<hr>
<h3><strong>#2 Mostar &#8211; Stari Most</strong></h3>
<p>Mostar ist die größte Stadt der Herzegowina und sechstgrößte des Landes. Die Stadt liegt im Süden von Bosnien und Herzegowinas. Das Wahrzeichen Stari Most der Stadt ist die mittelalterliche Bogenbrücke. Sie ist das Herzstück von Mostar. Bis zum Bosnienkrieges lebten in der Stadt Muslime und Christen, Serben und Kroaten friedlich miteinander. Der Ort galt als Verbindung von Orient und Okzident. Während des Bosnienkrieges wurde diese Brücke zerstört. Mit finanzieller Unterstützung bauten die Verantwortlichen der Stadt die Brücke wieder auf. Marktstände, Geschäfte und viele Museen finden sich unweit der Brücke.</p>
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<p>Ursprünglich wurde die Brücke im Jahr 1566 errichtet. Bis zu ihrer Zerstörung stand sie bei den Einwohnern und auch bei den Touristen als Sinnbild für das bunte Treiben in der Stadt. In den engen Gassen zur Brücke herrscht immer reges Treiben, die einen Charme eines großen Basars vermitteln. Die Gassen rund um der Stari Most (bedeutet: alte Brücke) sind als Fußgängerzonen ausgelegt. Sie war vor ihrer Zerstörung ein Schauplatz für die Brückenspringer, die jährlich als Touristenmagnet die Interessierten in die Stadt zusätzlich lockten. Nach der Zerstörung im Jahr 1993 wurde ein Keil in die sonst so multiethnische Stadt getrieben. Kroaten lebten im westlichen Teil der Stadt, die Muslime fanden im Osten ihre Heimat.</p>
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<p>Seit 2010 erstrahlt die Brücke nach der Rekonstruktion wieder. Mit der Wiedereröffnung ist die Trennung der Stadt aufgehoben, so dass die Stari Most wieder als Sinnbild für das friedliche Miteinander steht. Bereits vor der Vollendung der Rekonstruktion erhob die UNESCO im Jahr 2005 die Brücke zum Weltkulturerbe, da sie eine Symbolkraft für die Mitmenschen unterschiedliche Ethnien darstellt. In und um der neuen alten Stari Most herrscht wieder buntes und fröhliches Treiben. Bei schönem Wetter zieht es die Menschen wie ein Magnet an. Bedenkt, dass es dann vor allem zur Hochsaison schwierig ist, sich dort fortzubewegen. Die Brückenspringer finden auch heute wieder ihren besonderen Kick, für das eine oder andere Trinkgeld in die kalte Neretva einzutauchen.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Knapp 50 Meter von der Brücke entfernt auf der westlichen Seite der Stari Most befindet sich das Lokal Tima-Irma. Das kleine Lokal ist ein kleiner Geheimtipp für die Reisenden. Traditionelle Speisen mit den landestypischen Cevapcici in allen Darreichungsformen finden die Hungrigen hier. Bereits ab 7 KM (ca. 3,50 Euro) kann man die gegrillten Speisen probieren. Das Lokal akzeptiert neben der einheimischen Währung auch Euro oder Kroatische Kuna. Die Währung in Bosnien ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konvertible_Mark" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konvertible Mark (KM)</a>. Ein Euro entspricht ca. 1,95 Mark (KM). &nbsp;</p>
<hr>
<h3><strong>#3 Vrelo Bune &#8211; Derwischkloster</strong></h3>
<p>Vrelo Bune ist eine Karstquelle in dem Ort Blagaj südlich von Mostar gelegen. Sie wird auch Bunaquelle genannt. Vrelo Bune ist die stärkste Karstquelle des Landes und zählt zu den stärksten von Europa. Bei der Buna handelt es sich um einen Nebenfluss der Neretva. Der Fluss entspringt der hoher Felswand und quillt aus einer Höhle hervor. Die Höhle kann man in Rahmen einer Tour mit einem Schlauboot erkunden. Wer jetzt in Versuchung gerät, sich in dem Wasser zu erfrischen, der wird es sich jedoch bei den kühlen Temperaturen von knapp 7 Grad schnell anders überlegen. Je nach Jahreszeit ist die Fließgeschwindigkeit unterschiedlich, Schwankungen von 3.000 bis 123.000 l/s sind möglich.</p>
<p>An dem unmittelbaren Austritt an der hohen Felswand lies ein türkischer Sultan vor knapp 600 Jahren das Derwischkloster errichten. Das Gebäude befindet sich am rechten Ufer des Quellsees. Das Derwischkloster kann besucht werden. Das Kloster entstammt einem Sufi. Ein Sufi ist eine muslimisch asketische Ordensgemeinschaft, die für die Werte der Bescheidenheit und Disziplin einsteht.</p>
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<p>Einen herrlichen Blick habt ihr, wenn ihr auf dem Erker des dreistöckigen Gebäudes steht und dabei in Richtung der Quelle bzw. Öffnung der 200 Meter hohen Felswand schaut. Von der Erker Position könnt ihr das glasklare Wasser am besten bestaunen. Es ist so kristallklar, dass ihr ein hervorragendes Spiegelbild von der Umgebung entdecken könnt. Ein Derwischkloster oder Blagaj Tekija mit dem Musafirhana (Gästehaus) sowie Turbe (Mausoleum) sind in den Felsen getrieben und damit in die natürliche Umgebung eingebettet. Sie bilden mit dem umliegenden Felsmassiv und den Quellen eine Einheit. Ein konkreter Erbauungszeitpunkt findet sich leider nicht in den Aufzeichnungen. Gesichert ist hier nur, dass das Objekt nach der Gründung der osmanischen Herrschaft in dem Balkanland errichtet wurde. In dem Kloster befindet sich heute ein Museum für die türkische Wohnkultur.</p>
<p>Wie ich vor Ort erfuhr, wird Vrelo Bune und das Derwisch Kloster auf der vorläufigen Liste des UNSESCO-Weltkulturerbes geführt. Neben vielen Cafés finden sich an dem Flusslauf auch viele urige Gaststätten. Interessant sind auch die umliegenden Weinfelder und die Kirschplantagen. An der einen oder anderen Weggabelung stehen Einheimische und bieten frisch gepresste Säfte, meist Granatapfelsaft, für wenig Geld an. Der Eintritt in das Kloster kostet 4 KM.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Vor dem Kloster befindet sich ein nettes kleines Café. Hier könnt ihr ein wenig verweilen und die Natur genießen. Am schönsten und auch am ruhigsten ist es in der Nebensaison. Ich war im Herbst zum Beispiel dort der einzige Gast. Parken ist nur etwas abseits möglich. Direkt in der Ortslage Blagaj finden sich mehrere Parkflächen. In der Nebensaison ist auch kostenfreies Parken möglich; eventuell finden sich auch Fahrbahnrand zum Kloster noch freie Abstellflächen (auf den kostenpflichtigen Parkplätzen werden 4 KM verlangt).</p>
<hr>
<h3><strong>#4 Počitelj – Sahat-Kula, Moschee, Gavran-Kapetanović-Haus</strong></h3>
<p>Am Ufer der Neretva befindet sich der Ort Počitelj. Die kleine Siedlung liegt im Süden von Bosnien und Herzegowina etwa 30 Kilometer von Mostar entfernt. Die Ortschaft wurde 1444 urkundlich das erste Mal erwähnt. Historiker gehen jedoch davon aus, dass der Ort bereits 1383 zu Zeiten des bosnischen Königs Stjepan Tvrtko I. begründet wurde. Der Ort wurde an einem steilen felsigen Hang mit Blick in das Flusstal der Nerevta errichtet. Im zunächst mediterranen Baustil errichteten die Bewohner ihre Häuser und Gebäude. Nach der osmanischen Eroberung im 15. und 16. Jahrhundert wandelte sich die Architektur im Aussehen und brachte Merkmale des orientalischen-mediterranen Baustils vermehrt zum Vorschein. Bis 1878 war der Ort Teil des Osmanischen Reiches. Nach der Übernahme von Bosnien und Herzegowina durch Österreich-Ungarn verlor der Ort seine strategische Bedeutung.</p>
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<p>Seit 1961 entwickelte sich das Städtchen zu einer sehr bekannten Künstlerkolonie. Počitelj ist der Ort mit der längsten Künstlerkolonie in Südost-Europa. Vielen Künstler aus der ganzen Welt kehren in dem Ort ein. Sie malen unter anderem die leuchtend roten Granatäpfel und Feigen, die reichlich an den Berghängen wachsen. Die Regierung von Bosnien und Herzegowina erklärte im Januar 2003 den historischen Teil der Ortschaft zum nationalen Denkmal. Sehenswert ist in dem Ort die Hadži-Alija Moschee und das Gavran-Kapetanović-Haus, die in den letzten Jahren restauriert wurden.</p>
<p>Die Moschee wurde 1562 gebaut und mit der Koranschule Šišman Ibrahim Paša Medresa im 17. Jahrhundert erweitert. Die Medresa, ein muslimisch religiöses Gymnasium mit seinen fünf Klassenzimmer und einem Hörsaal, fällt Euch aufgrund der runden Dachkuppeln sofort auf. Ein Hamam und ein Han können ebenfalls erkundet werden. Das Hamam als typisches öffentliches Bad diente der Gesundheitsvorsorge. Ein Han ist Gasthaus von Šišman Ibrahim Paša in dem früher Pferde untergebracht wurde und sich die Reisenden erholten. Das Gavran-Kapetanović-Haus ist ein Komplex aus drei Gebäuden, die im 16./17. Jahrhundert errichtet wurden. Der Gebäudekomplex steht beispielhaft für die orientalische Wohnarchitektur. Beide Bauwerke sind für die Besucher geöffnet.</p>
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<p>Am interessantesten sind der Sahat-Kula (Uhrenturm) und die hohen Festung mit dem achteckigen Turm. Von der Festung hat man einen herrlichen Blick über den Ort. Vom 15 bis 18. Jahrhundert diente die Festung dazu, mögliche Feinde früh zu erspähen und die Bewohner zu warnen. Der Uhrenturm wurde 1664 von Šišman Ibrahim Paša in Auftrag gegeben. Der Uhrenturm ist typisch für das Land Bosnien und Herzegowina. Mediterran-dalmatinische Architekturen prägten den Baustil. Der Sahat-Kula ist aus Stein errichtet, mit sogenannten Quoins verziert und endet an der oberen Spitze in einer Steinpyramide. Über den vier größten Öffnungen des Uhrenturms finden vier Spitzbögen. Der Baustil solche Sahat-Kula findet sich in Počitelj, Mostar und Stolac wieder. Počitelj steht seit 2007 auf der UNESCO Liste.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> An vielen Weggabelungen in dem Ort trefft ihr auf Einheimische, die frisch gepressten Granatapfelsaft den Touristen anbieten. Für knapp 1 Euro kann man die Köstlichkeit probieren.</p>
<hr>
<h3><strong>#5 Kravica Wasserfälle</strong></h3>
<p>Der kleine Ort Studenci hält für die Naturliebhaber ein besonderes Refugium bereit. Nur knapp 45 km südlich von Mostar entfernt, liegt die kleine landschaftliche Oase. Die kleine Gemeinde mit ein paar hundert Einwohnern inmitten eines Naturschutzgebietes belohnt die Naturfreunde mit einem weiteren Highlight in Bosnien und Herzegowina: die Kravica Wasserfälle!</p>
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<p>Ein riesiger Parkplatz wartet am Ende Straße auf euch. Vor allem in der Hauptsaison kann sich der Parkplatz schnell füllen. Schnell Eintritt bezahlt und schon könnt ihr in die Natur eintauchen. Nach einem kurzen Fußmarsch könnt ihr bereits das beeindruckende Naturspektakel hören. Die Wasserfälle verteilen sich auf eine Breite von knapp 120 Metern und ergießen sich in einer Höhe von ca. 26 bis 28 Metern. Es scheint, als wenn das Wasser direkt aus dem Hang austritt und seinen Weg durch die dichten und weiten Wälder bahnt. Im Sommer taucht die Landschaft in sattem Grün ein, während der Herbst die Landschaft in den tollsten Farben erstrahlen lässt.</p>
<p>Unterhalb der Kravica Wasserfälle sammelt sich das Wasser in einem kleinen See, bevor es weiter in den kleinen Fluss Trebižat fließt. Das kalte Wasser vom Fluss Trebižat sammelt sich in dem deutlich größeren Fluss Neretva. In dem kleinen See unterhalb der Wasserfälle könnt ihr euch abkühlen. Hier ist Schwimmen erlaubt. Aber Vorsicht: Die Temperaturen liegen dabei im Schnitt bei ca. 15 Grad. An heißen Sommertagen ist das sicher mehr als nur eine kleine Abkühlung.</p>
<p>Gegen eine kleine Gebühr bringt euch ein Einheimischer mit seinem Boot an das andere Ufer. Hier könnt ihr die Landschaft erkunden und so auch mal hinter den Wasserfällen wandern. Die Artenvielfalt der Flora und Fauna vor Ort lässt bei Naturliebhaber das Herz höher schlagen. An dem kleinen See findet sich auch das kleine Lokal „Grill Slapovi Kravica“, in dem man sich stärken kann. Neben Pizza und Spaghetti erfreuen auch landestypische Grillgerichte so manchen Gaumen. Die Preise der Speisen beginnen bereits ab 5 KM (ca. 2,50 Euro).</p>
<p><u><strong>Besuchertipp:</strong></u> In Bosnien und Herzegowina ist es üblich, für Naturparks zu bezahlen. In dem Naturpark könnt ihr ebenfalls die hiesige Parkbahn nutzen, um entspannt zu den Kravica Wasserfällen zu gelangen. Die Nutzung der Parkbahn ist im Eintrittspreis inklusive.</p>

<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">08:00 Uhr bis 23:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">(Mai bis Oktober)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Studenci bb, Studenci Ljubuski 88320, Bosnien und Herzegowina</em></p>
<hr>
<h3><strong>#6 Banja Luka</strong></h3>
<p>Die Stadt befindet sich im Norden von Bosnien und Herzegowina. Banja Luka ist Regierungssitz der Republik Srpska. Die Republik Srpska wird gern auch im deutschsprachigen Raum fälschlicher Weise als serbische Republik oder Serbenrepublik bezeichnet. Sie ist Teil der Föderation Bosnien und Herzegowinas und eine von zwei Entitäten in dem Balkanland. Die Stadt Banja Luka ist Sitz eines serbisch-orthodoxen und römisch-katholischen Bistums. Die Gründung der Stadt reicht bis in das Jahr 1494 zurück. Gegründet wurde die Stadt durch den ungarischen König Vladislav. Die Eroberung durch die Osmanen 1528 sowie die im 17. Jahrhundert und spätere Annektierung durch Österreich-Ungarn prägte die städtebauliche Entwicklung. Moscheen und Kirchenhäuser finden sich in dem Stadtbild.</p>
<p>Eine Blütezeit erlebte die Stadt nach 1918, die in der Vergangenheit von türkisch-österreichische Kriege sowie Erdbeben heimgesucht und dabei beschädigte wurde, zu Zeiten des Königreichs Jugoslawiens. Zu dieser Zeit entstanden das Stadttheater sowie die serbisch-orthodoxe Christ-Erlöser-Kirche. Früher war die Stadt multiethnisch. Heute leben zu 90 Prozent Serben in der Stadt. Von den 16 Moscheen, die in der Zeit des Bosnienkrieges durch den Hass der Einwohner zerstört wurden, wurden 15 der Gebäude wieder im Originalzustand errichtet. Interessant jedoch ist: von den 200.000 Einwohner sind nur noch knapp 3 Prozent Moslems. Die Ferhadija-Moschee ist das am aufwendigsten wieder hergerichtete Gotteshaus. Nach strengen Vorgaben, dass ohne Stahl und ohne Beton errichtet wurde, erstrahlt die kunstvoll verzierte Moschee wieder. Sie steht auf der UNESCO-Welterbeliste.</p>
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<p>Die serbisch-orthodoxe Kirche ist das einzige Kirchengebäude in Südosteuropa, das mit goldenen Kuppeln verziert ist. Die Kirche wurde im zweiten Weltkrieg beschädigt und in der späteren Zeit durch die Ustaša-Faschisten zerstört worden. In der Zeit von 1993 bis 2004 wurde das Kirchengebäude originalgetreu wieder errichtet. Sie ist die Kathedrale der Eparchie Banja Luka und ist Jesus Christus, dem Erlöser geweiht. Unweit der Kirche befindet sich das Rathaus der Stadt. Die Kirche steht bereits in den sehr frühen Morgenstunden (ab 5 Uhr) für einen Besuch offen. Der Eintritt ist frei.&nbsp;</p>
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<p>Ebenfalls sehenswert ist das Kastel. Es ist eine Festung am Fluß Vrbas, die durch die Römer erbaut wurde. Ein genaues Datum für die Erbauung ist nicht überliefert. Jedoch schließen Grabungen darauf, dass es zu Zeiten des römischen Reiches errichtet wurde. Die jeweiligen Herrscher der Stadt passten die Festung für ihre jeweiligen Zwecke an. Die örtlichen Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Festung daher in ihrer heutigen Ausdehnung nur noch ein Viertel ihrer ursprünglichen Größe einnimmt. Das historische Gebäude wird seit 2012 teilweise rekonstruiert. Die Festung ist für Besucher kostenlos zugänglich.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Abseits der Stadt kannst du die Natur genießen. Viele naturbelassene Flüsse laden euch fürs Rafting-Abenteuer, Paddeln oder Touren im Stakenboot (Dayak) ein. Banja Luka ist bereits für gute Rafting-Abenteuer bekannt, da vor über 10 Jahren hier die Rafting-Weltmeisterschaften ausgetragen wurden.</p>
<hr>
<h3><strong>#7 Jablancia &#8211; Battle of the Neretva</strong></h3>
<p>Die Stadt an dem Fluss Nerevta liegt zwischen Sarajevo und Mostar. Bergbau prägte in der Vergangenheit das Stadtbild. Jablancia ist für seinen Granitabbau bekannt. Der Baustoff diente unteranderem für das UN-Gebäude in New York. Der zweitgrößte Staudamm liefert elektrischen Strom &nbsp;zur Versorgung des Landes. Zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs von Februar bis März 1943 fand die sogenannte Schlacht von Neretva statt. Eine in der Nähe befindliche Eisenbahnbrücke, die heute zum örtlichen Museumsgelände zählt, wurde in der Kriegszeit zerstört.</p>
<p>Bei der Schlacht handelte es sich um einen taktischen Sieg der Achsenstreitmächte. Sie besiegten die Partisanenkämpfer von Tito in Nordwestbosnien. Nach der Niederlage zog sich die Partisanenarmee in Richtung Montenegro zurück. Der eigentliche Plan, die komplette Partisanenarmee Titos zu vernichten, schlug dabei fehl. Mit einer List gelang es Tito, die Angreifer zu täuschen. Er ließ die Brücke sprengen, um so dem Feinden in den Glauben zu lassen, dass die Partisanen nordwärts zogen. Durch diese List gewannen die Partisanen Zeit, in der sie heimlich die Brücke für ihren Rückzug reparierten und sich so in Richtung Süden absetzen konnten. Hier konnte die überlegende Partisanenarmee die Tschetniks vernichtend schlagen. Die deutschen und italienischen Truppen waren zuvor so geschwächt, dass sie sich lediglich aufs Verteidigen konzentrierten. Die Schlacht an der Neretva war für die Jugoslawen der Wendepunkt des zweiten Weltkrieges.</p>
<p>Die Schlacht an dem Fluss wurde mit internationaler Besetzung 1969 verfilmt. Der Kriegsfilm wurde 1970 als bester fremdsprachiger Film für einen Oscar nominiert.</p>
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<p>An dem westlichen Brückenkopf der Nerevta-Brücke befindet sich eine restaurierte Dampflok. Sie zählte zur Narentabahn. Die schmalspurige Bahnstrecke verbannt Sarajevo und Metković. Auf der Strecke kamen Dampflokomotiven mit Adhäsions- und Zahnradantrieb zum Einsatz. Die Heißdampflokomotiven mit drei Kuppelachsen und zweiachsigem Schlepptender wurden zwischen 1907 und 1913 durch die Staatsbahn angeschafft. Groß und Klein zieht die historische Lok das ganze Jahr über an. Die mehr als einhundert Jahre alte Lok JDŽ 73-018 der Bosnisch-Herzegowinischen Staatsbahn (BHStB) ist jedoch außer Betrieb gesetzt und darf nur von außen bewundert werden. Das Außengelände des Museums kann kostenlos betreten werden.</p>
<p><strong><u>Sportlerhinweis:</u> </strong>Die bekannteste Person der Stadt hält sich zurzeit (Stand: 2019) in Deutschland auf. Wusstest du, dass der ehemalige Fußballspieler und heutige Sportdirektor vom FC Bayern München Hasan „Brazzo“ Salihamidžić 1977 in Jablancia geboren wurde?</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> An dem Museum stehen Parkplätze zur Verfügung. Die Zufahrt zu dem Parkplatz ist problemlos über das angrenzende Tankstellengelände möglich. Die Parkplätze sind kostenfrei nutzbar.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>

<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jablancia, Bosnien und Herzegowina</em></p>
<hr>
<h3><strong>#8 Jajce &#8211; Pliva Wasserfall</strong></h3>
<p>Die Stadt Jajce in Bosnien und Herzegowina liegt ca. 70 km südlich von der Stadt Banja Luka entfernt. Sofern ihr auf dem Weg vom Norden nach Mostar oder Sarajevo seid, lohnt es sich hier einen Stopp einzulegen. Jajce diente in der Zeit vor der osmanischen Eroberung als Herrschaftss4itz der Könige Bosniens. Die Stadt im Zentrum des Balkanlandes gilt als einer der wichtigsten Ortschaften für den Schutz des kulturellen Erbes in seiner ursprünglichen Form. Das Stadtzentrum liegt auf einem Burgberg. Die Stadt wird von den Flüssen Pliva und Vrbas begrenzt.</p>
<p>Die Stadt besaß vor dem Bosnienkrieg 10 Objekte von den 22 landesweiten Denkmälern, die historisch für das kulturelle Erbe von großer Bedeutung sind. Der gut erhaltene Stadtkern mit seiner Stadtmauer und seiner Festung zeugt von der königlichen Blütezeit. Viele Denkmäler wurden im Mittelalter errichtet. Der Turm des heiligen Lukas mit der Kirche der heiligen Maria ließen die Herrscher nach der osmanischen Eroberungen zu einer Moschee bzw. zu einem Minarett umbauen. Die Zeit der osmanischen Herrschaft sowie das österreich-ungarische Imperium prägte die architektonische Entwicklung der Stadt. Viele Glaubensgebäude wie die bedeutsamste Esma-Sultanija-Moschee bzw. die Sinan-Beg- oder Okić-Moschee entstanden in der Zeit. Selbst bei einem köstlichen bosnischen Kaffee in dem einen oder anderen Lokal in der Innenstadt in der Nähe der Stadtmauer könnt ihr bei Kulinarischem in die kulturelle Vielfalt eintauchen.</p>
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<p>Im Herzen der Stadt mündet der Fluss Pliva in den Fluss Vrbas und bildet das kleine Highlight von Jajce. Viele Kaskaden und Wasserfälle im Flussverlauf formte die Natur über die vielen tausende Jahre. Die letzte Kaskade mit dem knapp 20 Meter hohen Pliva-Wasserfall zieht aufgrund seiner besonderen Lage viele Besucher aus der ganzen Welt an. Dass ein solcher Wasserfall inmitten einer Stadt liegt, ist weltweit einzigartig. Er gilt als einer der 12 schönsten Wasserfälle der Welt. Das Alter des Wasserfalls wird mit 50.000 Jahren taxiert. Er entstand auf natürlichem Weg.</p>
<p>Die Einwohner von Jajce sehen den Wasserfall zu Recht als Stolz ihrer Stadt an. Für örtliche Künstler dient der Wasserfall neben dem Fluss Vrbas als Inspiration an. Der Wasserfall steht als Symbol für die Stadt Jajce und Bosnien-Herzegowina. Der Eintrittspreis für den Wasserfall beläuft sich für Erwachse auf 8,00 KM (01.05. bis 30.09.) bzw. 4,00 KM (01.10. bis 30.04.). In der Hochsaison ist der Eintritt in das Ethno Museeum und Mithräum inklusive. Kinder bis 7 Jahre haben freien Eintritt; zwischen 7 und 18 Jahre muss der halbe Eintrittspreis entrichtet werden (Stand 2019).</p>
<p><strong><u>Geheimtipp:</u> </strong>Möchtest du dir den Eintrittspreis für den Wasserfall sparen, kannst du oberhalb in der Nähe der Tankstelle von einer kleinen Aussichtsplattform das Naturspektakel verfolgen. Die Sicht auf die 20 Meter hohe Kaskade mit dem Pliva-Wasserfall ist ausreichend. Bedenke, dass es in der Hauptsaison hier recht voll werden kann.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Wenige Autominuten vom Pliva-Wasserfall entfernt, befinden sich in Mlinčići der Pliva-See und die gut erhaltene historische Wassermühlen. Die knapp 20 Wassermühlen stammten aus der Zeit des österreich-ungarischen Reiches.</p>
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<p>Die kleinen fensterlosen Hütten stehen auf dünnen Stelzen, unter denen das Wasser auf ein Wasserrad fließt. Sie weckt den Besuchern das Gefühl, in ein kleines Märchendorf einzutauchen. Die Naturlandschaft ist ein idealer Ort um sich zu entspannen. Die Wassermühlen können ganztägig besucht werden. Lediglich für das Parken sowie für die Nutzung der örtlichen Toiletten muss ein kleiner Betrag entrichtet werden (Über die Höhe kann ich leider nichts berichten, da die Parkautomaten während meines Besuchs außer Betrieb waren).</p>
<p style="text-align: justify;"></p>

<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten Wasserfall:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">08:00 Uhr bis 23:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jajce 70101, Bosnien und Herzegowina</em></p>
<hr>
<h3><strong>#9 Una Nationalpark</strong></h3>
<p>Das Geo-Magazin titelt einmal über den Nationalpark: Bosniens unbekannte Schönheit! Der Una Nationalpark mit seinem wahrhaftigen Naturerlebnissen grenzt an Kroatien. In dem Nachbarland boomt der Tourismus durch die riesigen Küstenabschnitte bereits seit Jahren. Nun könnte man meinen, der Una Nationalpark erfährt genauso einen Boom. Jedoch weit gefehlt. Knapp 198 Quadratkilometer misst der Nationalpark in seinen Ausmaßen. Er ist einer der drei größten Nationalparks von Bosnien-Herzegowina. Der gleichnamige Fluss durchzieht die westliche Landschaft des Landes auf einer Länge von knapp 200 km. Allein die vielen Wasserfälle, die nicht nur zum Bestaunen sondern auch zu Rafting-Touren einladen, lassen das Urlaubsentdeckerherz höher schlagen. Prädikat: Fantastisches Urlaubsfeeling.</p>
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<p>Der Nationalpark wurde im Jahr 2008 gegründet. Mittels europäischer Fördergelder putzte sich der Nationalpark heraus. Holzstege und mehrsprachige Hinweisschilde erleichtert die Orientierung. Im nördlichen Abschnitt des Nationalparks in der Nähe der Stadt Drvar beginnt die atemberaubende Landschaft. Der Fluss Una fließ an dem wunderschönen Ort Martin Brod vorbei bis hin zur Universitätsstaat Bihać. In der Nähe von Martin Brod fällt die Una von seinen steilen Felswänden und bietet damit ein kleines Naturschauspiel. Der 26 Meter hohe Wasserfall „Štrbački buk“ ist dabei eines der Highlights in dem Nationalpark. Über mehrere Etagen rauscht das Wasser ins Tal nieder. Viele Tierarten finden sich in dem Nationalpark. Wildtiere wie Wolf, Bär, Wildschein, Rotwein und Luchs siedelten sich hier genauso an wie die gut 120 verschiedene Vogel- und 15 Fischarten.</p>
<p>Der Nationalpark orientiert sich bei seiner Ausrichtung an dem kroatischen Vorbild: dem Nationalpark Plitvic. Während der kroatische Park mehrere hunderttausend Besucher anzieht, ist der Bosnische noch von solchen Besucherzahlen entfernt. Gut für die Urlauber, die noch etwas Ruhe und Gelassenheit bei der Sehenswürdigkeit erfahren wollen. Der große Vorteil für den Una Nationalpark ist seine sportliche Vielfalt. Neben Rafting oder Kajaktouren werden auch Schwimmen, Tauchen oder Höhlentauchen angeboten. Sogar das Erkunden mit dem Mountainbike ist dem Nationalpark möglich. Auch für die Angler ist der Nationalpark in bestimmten Bereichen freigegeben. Aufgrund der langsam wachsenden Popularität bieten Einheimische entlang des Nationalparks Übernachtungsmöglichkeiten an. Wer es etwas „wilder“ mag, der kann auch in dem Nationalpark campen. Achtet nur beim Verlassen auf eure Hinterlassenschaften und haltet die Natur sauber.</p>
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<p>Park Ranger achten darauf, dass die Parkgesetze eingehalten werden. Sie kassieren auch den Eintritt. Er kostet beim „Štrbački buk“ 7,00 KM. Beim dem etwas kleinen Wasserfall „Veliki vodopad na Uni (Great Una Waterfalls)“ werden 2,00 KM fällig. Die kostenfreie Nutzung des Parkplatz am „Štrbački buk“ ist inklusive. Auch wenn hin und wieder der „Štrbački buk“ als rollstuhlgeeignet ausgewiesen wird, kann ich davon nur abraten. Es sind viele Stufen und unwegsames Gelände zu überwinden.</p>
<p><strong><u>Besucherhinweis:</u></strong> Die Anfahrt zu dem „Štrbački buk“ ist nur über eine unbefestigte Straße von knapp 8 km möglich. Auch wenn ich mit einem normalen Mietwagen dort anreiste, empfiehlt es sich ein Fahrzeug mit höherer Bodenfreiheit (geländefähig) zu nutzen.&nbsp;</p>
<p><strong><u>Geheimtipp:</u></strong> Beim Besuch des kleineren Wasserfalls Veliki vodopad na Uni (Great Una Waterfalls) wird der Eintrittspreis durch den örtlichen Parkwächter nur am unteren Eingang kassiert. Am oberen Eingang zum Wasserfall befand sich kein Parkwächter, sodass ein kostenloser Zutritt möglich ist. So kommt hier zum oberen Eingang:&nbsp; Ihr lauft die asphaltierte Zufahrtstraße weiter aufwärts in Richtung Süden (örtliche Lokal ‚Bife Livac‘ einfach rechts liegenlassen) und biegt nach knapp 300 Meter rechts auf einem kleinen Weg ab. Zwischen den Häusern führt der kleine Weg zum hinteren Eingang. Nutzt dabei den schmalen Weg vorbei an einer alten zerfallenen Mühle und ihr kommt zu den Wasserfällen.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>

<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">08:00 Uhr bis 21:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bosanska 1, Bihać 77000, Bosnien und Herzegowina</em></p>
<hr>
<h3><strong>#10 Krupa Wasserfälle</strong></h3>
<p>Etwa 25 km südlich von Banja Luka befindet sich der Ort Krupa na Vrasu. Bei der Anfahrt über die Panoramastraße M16, die zwischen den beiden Schluchten des Flusses Vrbas entlangführt, kann man bereits die schöne Landschaft erahnen. Startet ihr von Banja Luka, könnt ihr den atemberaubenden Vrbas River Canyon mit seinen Klippen bewundern. Nach einer knapp 30 minütigen Autofahrt erreicht ihr den Ort Krupa na Vrbasu. Der Ort ist bekannt für seine Wasserfälle und seine historischen Wassermühlen. Abgeschieden im Tal des Flusses Vrbas, die einen fast märchenhaften Anblick hinterlässt, findet ihr die Mündung vom Krupa Fluss.</p>
<p>Am unteren Ende des kristallklaren Krupa Flusses bieten die dichtgedrängten Wasserfälle ein kleines ruhiges natürliches Refugium. Von einem städtischen Trubel ist weit und breit nichts zu spüren. An den Kaskaden der Wasserfälle gliedert sich an einer Reihe kleine alte Holzhütten. Wer genauer hinschaut, kann bei den auf Stelzen befindlichen Holzhütten unterhalb Wasserräder im Flusslauf entdecken. Es handelt sich bei den Holzhütten um die historischen Wassermühlen. An den alten Mühlen erfahrt ihr, wie vor hunderten von Jahren Weizen und Buchweizen gemahlen wurde. Während der Hauptsaison laden euch die Müller der Wassermühlen ein, selbst das Mahlhandwerk zu erlernen. Frisch gemahlenes Mehl kann man von den örtlichen Besitzern oder die frisch gefangenen und zubereiteten Forellen aus der Krupa kaufen. Besonders im Frühling führt der Fluss mehr Wasser, so dass die kleinen Wasserfälle noch beeindruckender auf einem wirken.</p>
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<p>Flussaufwärts kann man entlang der Uferpromenade zu den Quellen des Krupa-Flusses wandern. Auf interessante Wege und inmitten von herrlichen moosigen Wäldern finden sich auch einheimische Wildtiere, die die Herzen von jeden Naturliebhabern höher schlagen lassen. Wer bis zur Quelle des Flusses wandert, wird die Strikina Pećina (Onkelhöhle) entdecken. Nach Aussagen der Anwohner entsprang früher der Fluss Krupa der Höhle, ehe ein Erdbeben den Zugang und damit die Höhle verschüttete. Ein Eintritt zu den Krupa Wasserfällen wird nicht verlangt. Frisch gemahlenes Mehl von Buchweizen ist ab 5 KM verfügbar. Für Mehl von Weizen oder Mais bezahlt ihr vor Ort beim Müller 2 KM.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u> </strong>An den Wasserfällen befinden sich einige kostenlose Parkplätze. In der Nebensaison stehen auf dem Parkplatz ausreichend Kapazitäten zur Verfügung. In der Hochsaison sind diese schnell vergriffen.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>

<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">08:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Krupa na Vrbasu, Bosnien und Herzegowina</em></p>
<hr>
<h3><strong>#11 Geheimtipp &#8211; Pekara, Bosnischer Kaffee, Cevapcici </strong></h3>
<p>Pekara (kyrillische Schreibweise: ПЕКАРА) finden sich an vielen Ecken der Ortschaften. Selbst in kleine Orte könnt ihr auf eine Pekara (deutsch: Bäckerei) stoßen. Warum die Pekara ein Geheimtipp ist? Nun, in Bosnien öffnen die Pekara oder eben die Bäckereien ab 06 Uhr und haben in der Regel bis 24 Uhr geöffnet. In der Pekara werden lokale Köstlichkeiten serviert. Von süßen bis hin zu deftigen Speisen findet jeder Gaumen etwas in den Verkaufseinrichtungen.</p>
<p>Das Köstlichste in einer Pekara ist und bleibt Burek. Unter den Namen Burek versteht man verschiedene Teiggerichte. Den Ursprung hat Burek im Türkischen. Es wird im serbischen/bosnischen auch vereinzelt als Pita bezeichnet. Das Teiggericht wird mit drei unterschiedlichen Füllungen angeboten. Ihr könnt zwischen Hackfleisch-, Käse- oder Spinatfüllung wählen. Mir schmeckte die Hackfleischfüllung am besten. Die Speise erhaltet ihr für 2 KM. Preiswerter kann man heimisches (Fast)food nicht genießen. (Hinweis: In einigen Orten werden zunächst Kilogramm Preise von ca. 10 bis 12 KM ausgewiesen, die auf das Gewicht des einzelnen Stücks heruntergerechnet werden.)</p>
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<p>Für alle Kaffeegenießer unter euch kommt gleich der nächste Tipp. Der Bosnische Kaffee ist einfach sehr köstlich. Wohlwollendes Aroma von frisch gebrühtem Kaffee erwartet euch beim Trinken. Man kann fast sagen, dass Kaffeetrinken in Bosnien zelebriert wird. Während ihr auf eurem bestellten Kaffee wartet, entdeckt euer Geruchsorgan die bosnische Kunst der heimischen Kaffeeröstung. Der Barista serviert euch den Kaffee mit einem Glas Wasser und einer kleinen Süßspeise. Traditionell natürlich auf einem typischen Kupfertablett. Der Frischmacher wird wie türkischer Kaffee direkt aufgebrüht. Aber Vorsicht: Es wird dem bosnischen Kaffee nachgesagt, dass er sehr stark sei. Ich kann es leider nicht bestätigen. Oder sind meine Geschmacksknospen einfach zu sehr verwöhnt worden? Probiert ihn einfach und überzeugt euch selbst davon. Jedenfalls ist der Kaffee bereits für 2 KM zu haben.</p>
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<p>Fleischgerichte sind traditionell in dem Balkanland weit verbreitet. Genauso verhält es sich mit dem Nationalgericht: Cevapcici. Cevapcici sind eng mit dem Balkan verbunden. Die Speise findet ihr in jedem Lokal. In den verschiedenen Regionen von Bosnien-Herzegowina probieren sich die heimischen Restaurants in verschiedene Darreichungsformen. Althergebracht wird das Gericht als gegrillte Hackfleischröllchen im Fladenbrot und Zwiebeln serviert. Für die Speise zahlt ihr in der Regel 7 KM.</p>
<p><iframe src="https://www.google.com/maps/d/embed?mid=1EGT5DlS2psxheoCyBs4xbg0YahVReY55" width="640" height="480"></iframe></p><p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/bosnien-herzegowina">Bosnien-Herzegowina</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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		<title>Nordmazedonien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2020 13:33:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[balkan]]></category>
		<category><![CDATA[macedonia]]></category>
		<category><![CDATA[mazedonien]]></category>
		<category><![CDATA[nordmazedonien]]></category>
		<category><![CDATA[ohrid]]></category>
		<category><![CDATA[skopje]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmazedonien zählte einst zu der sozialistischen Republik Jugoslawiens. Das Land auf dem Balkan kann man einfach per Flugzeug erreichen. Die Flughäfen befinden sich in Skopje und in Ohrid, die zu unterschiedlichsten Zeiten von Low-Cost-Carrier oder den Reisefliegern angesteuert werden. Um das Land zu erkunden, empfiehlt es sich einen Mietwagen zu nutzen. Günstige Mietwagenangebote findet ihr auf den bekannten Preisvergleichsseiten wie Check24.de oder Billiger-Mietwagen.de. Die Kraftstoffpreise werden von staatlicher Seite festgesetzt. Für 14 Tage gilt an allen Tankstellen der gleiche Preis....</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/nordmazedonien">Nordmazedonien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmazedonien zählte einst zu der sozialistischen Republik Jugoslawiens. Das Land auf dem Balkan kann man einfach per Flugzeug erreichen. Die Flughäfen befinden sich in Skopje und in Ohrid, die zu unterschiedlichsten Zeiten von Low-Cost-Carrier oder den Reisefliegern angesteuert werden. Um das Land zu erkunden, empfiehlt es sich einen Mietwagen zu nutzen. Günstige Mietwagenangebote findet ihr auf den bekannten Preisvergleichsseiten wie Check24.de oder Billiger-Mietwagen.de. Die Kraftstoffpreise werden von staatlicher Seite festgesetzt. Für 14 Tage gilt an allen Tankstellen der gleiche Preis. Ein herrlicher Service, wie ich finde, ist der Tankstellenwärter an den Tankstellen. Da braucht man sich nicht selbst um das Betanken kümmern, sondern der Tankstellenwärter übernimmt die kostenfreie Serviceleistung. Die Straßen- / Hinweisschilder sind zweisprachig. Neben den kyrillischen findet ihr ebenso die lateinischen Beschriftungen. Englisch wird in Mazedonien genauso gesprochen. Kreditkarten wie VISA und Mastercard werden weitgehend an Tankstellen und größeren Supermärkten akzeptiert. Einen Stromadapter hatte ich im Reisegepäck, jedoch wurde er nie eingesetzt. Die Landeswährung ist Denar mit einem Umrechnungsfaktor von 1 Euro = ca. 60 Denar. Nordmazedonien ist kein Mitglied der EU. Es werden daher Roaminggebühren beim Telefonieren und/oder Datennutzung fällig.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<h3><strong>&nbsp;#1 Skopje, Alter Basar</strong></h3>
<p>Die Hauptstadt von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nordmazedonien" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nordmazedonien</a> &#8211; zugleich größte Stadt des Balkanlandes &#8211; stand in der zurückliegenden Zeit unter römischer, byzantinischer und osmanischer Herrschaft. Skopje ist eine der wenigen erhaltenen Städte, die auf eine mehr als zweitausend Jahre andauernde Geschichte zurückblicken kann. Die Geschichte formte die Stadt in seinen kulturellen, religiösen und ethnischen Fassetten.</p>
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<p>Während die Altstadt mit dem Alten Basar und den kleinen verwinkelten Gassen sehr muslimisch geprägt ist, finden sich in dem südlichen Stadtteil vorwiegend architektonische Bauten aus der Zeit des ehemaligen sozialistischen Jugoslawiens wieder. Der ausgelöste Bauboom zu Zeiten der jugoslawischen Regierung nach dem zweiten Weltkrieg veränderte das Aussehen der Stadt am Vardar. Viele historische Gebäude, die der Krieg zerstörte, wurden überbaut. Die vielen Staturen, Skulpturen sowie reich verzierte Brücken und Brunnen lassen den Anschein bei den Besuchern erwecken, dass es sich um kulturelle Schätze handelt. Vielmehr ließ die Regierung nach den Parlamentswahlen 2008 die meisten der genannten Bauten erst in den letzten 10 Jahren errichten. So befindet sich eine 22 Meter hohe Statue Alexander des Großen neben der größten mazedonisch-orthodoxen Kirche am Hauptplatz von Skopje.</p>
<p>Die überbordende Errichtung der Monumente führte zum Streit zwischen den Kulturen und Ethnien, so dass sich die neue Regierung seit den letzten Parlamentswahlen wieder mehr für die Entwicklung des Landes und seiner Historie einsetzt. Die Steinbogenbrücke über den Fluß Vardar, die im 15. Jahrhundert errichtet wurde, verbindet den nördlichen mit dem südlichen Stadtteil. Die historische Entwicklung spiegelt sich ebenso in den vielen Moscheen, Kirchen und Synagogen wieder. In Skopje &#8211; wie auch in ganz Nordmazedonien &#8211; trefft ihr auf slawische Mazedonier, Albaner, Roma, Serben, Türken, Bosniaken und Aromunen. Wenn ihr in den Straßen um den Alten Basar schlendert, verspürt ihr schnell den Hauch des Osmanischen Reiches. Die vielen kleinen Lokale reichen den hungrigen Reisenden Köstlichkeiten der Region. Der Alte Basar stellt das Zentrum der Altstadt von Skopje dar.</p>
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<p>Es bezeichnet ein altes Handels- und Marktviertel. Er ist das ein kulturell-historischer Teil von Skopje und steht für die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt. Zu Zeiten des osmanischen Reiches wuchs der Alte Basar zum größten Handelsviertel in Skopje auf. In seiner geschichtlichen Entwicklung überdauerte der Alte Basar trotz beachtlicher Beschädigungen durch die großen Erdbeben von 1555 und 1963, einem großen Brand von 1689 sowie den beiden Weltkriegen. Der Alte Basar stellt das einzige Monument wechselvoller Kulturen in Nordmazedonien dar, in dem Eigenschaften mehrere verschiedenen Kulturen und Zivilisationen eingesetzt wurden. Seit 2008 hat das Parlament von Nordmazedonien den Alten Basar zum Kulturgut erhoben und die besondere Wichtigkeit in der Stadt damit betont.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>

<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 15:00 Uhr (Markt)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; MK, Skopje 1000, Nordmazedonien</em></p>
<hr>
<h3><strong>#2 Mutter-Teresa-Gedenkhaus</strong></h3>
<p>Die große Tochter der Stadt Skopje wurde am 26. August 1910 als Anjeze Gonxhe Bojaxhiu in Üsküb, Osmanische Reich, dem heutigen Skopje in Nordmazedonien, geboren. Mutter Teresa war Ordensschwester und Missionarin albanischer Abstammung. Ihre Arbeit mit den Armen, Obdachlosen, Kranken und Sterbenden brachte ihr 1979 den Friedensnobelpreis ein. Bereits im Alter von 12 Jahren erkannte sie für sich, Menschen aus ärmsten Verhältnissen helfen zu wollen. Getrieben von ihrer missionarischen Arbeit, siedelte sie mit 19 Jahre nach Indien um und trat den Orden der Schwester von Loretto in Kalkutta bei. Sie übernahm Hilfsprojekte für die Rehabilitation von Einwohnern ärmster Gebieten, Hospizen für Sterbende, Kinderheimen und Kliniken von Schwerkranken. Sie schuf mit ihrer idealistischen Haltung eine Bewegung der Nächstenliebe und trug dazu bei, die Freiwilligenarbeiten des Ordens in vielen ärmsten Ländern in Asien, Südamerika und Afrika voranzubringen.</p>
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<p>Ihre Berühmtheit veranlasste die Stadt Skopje zum Bau einer würdigen Erinnerungsstätte, das gleichzeitig als Museum dient. Alle Etappen ihres Lebens und Wirkens, in der Kindheit beginnend bis hin zu ihrem Tod sowie ihrer Heiligsprechung durch den Papst, werden hier dokumentiert. Die schönsten Artefakte wie ein handgeschriebenes Gebetsbuch, Fotos, Briefe sowie einer ihrer Saris können seit 2009 in dem Museum bewundert werden. Im September 2016 reiste der Papst Franziskus nicht persönlich zum Mutter-Teresa-Haus, sondern es wurde durch den Erzbischof von Sarajevo, Kardinal Puljic, mit einem Besuch beehrt. Der Vertreter der christlichen Kirche segnete die Kapelle, die sich im Innern des Museums befindet. Jedes Jahr pilgern mehr als 100.000 Personen zu dem Wallfahrtsort. Jeden Donnerstag wird in der Kapelle mit den Glaswänden um 08:00 Uhr ein Gottesdienst abgehalten. Die Kapelle befindet sich in der oberen Etage. Der Eintritt in das Museum ist frei. Gruppenreisende werden gebeten, vorher über die verantwortliche Website eine kostenfreie Buchung durchzuführen. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 44px;">
<tbody>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 50%; height: 22px;">Montag bis Freitag</td>
<td style="width: 50%; height: 22px;">09:00 Uhr bis 20:00 Uhr</td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 50%; height: 22px;">Samstag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</td>
<td style="width: 50%; height: 22px;">09:00 Uhr bis 14:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Macedonia Street (Ulitsa Makedonja), Skopje 1000</em></p>
<hr>
<h3><strong>#3 Kale Festung</strong></h3>
<p>Die Festung befindet sich in Skopje unweit vom Alten Basar. Sie thront auf einem Hügel über die Hauptstadt Nordmazedoniens. In der Landessprache wird sie „Skopsko Kale“, was so viel heißt wie Festung von Skopie, genannt. Einheimische bezeichnen die Festung einfach nur Kale-Fort oder eben nur Kale. Die Erbauung der Festung reicht ins 6. Jahrhundert zurück. Inschriften auf den Steinen der Festung lassen vermuten, dass der Auftraggeber der damalige römische Kaiser Justinian I. war. Ein Erdbeben um 518 zerstörte die Festung. Unbestätigte Quellen deuten auf einem Wiederaufbau im 10. und 11. Jahrhundert hin. Konkrete Hinweise zum mittelalterlichen Erscheinungsbild und dessen Geschichte blieben bis heute unbestätigt. Die Kale-Festung erweiterten die unterschiedlichen Eroberer und Entdecker fortlaufend. Römer, Byzantiner, Bulgaren, Serben und ebenso Türken prägten den multivarianten Baustil.</p>
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<p>Eine erste Erwähnung findet die Festung in einer Chronik des Osmanischen Reiches. Der türkische Reisende Evliya Celebi erwähnte im Jahr 1660. In den Schriften befindet sich die Umschreibung einer gut befestigen Stadt Skopje. „Eine eindrucksvolle Stätte am Fluss Vardar mit seinen hohen Mauern, Bastionen und Vielzahl von Wachen“ detailliert er in seinen Berichten und faste es weiter „auf erhöhter Eben erbaut von der man die ganze Stadt überblickt“.</p>
<p>Das Erdbeben im Jahr 1963 zerstörte die Festung. Archäologische Ausgrabungen, die im Jahr 2006 begannen und durch die mazedonische Regierung co-finanziert wurden, datierten erste Bewohner des Hügels aus der Zeit von 4000 vor Christus. 3000 Jahre alte Tonscherben, Holzflöten und alte Fundamente von Wohnhäusern entdeckten die Archäologen unter den Festungsmauern. Den Höhepunkt der Ausgrabung stammt aus dem Jahr 2010. Die Wissenschaftler entdeckten eine große Menge byzantinischer Münzen. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind drei der 70 Wachtürmer restauriert. Das Hauptportal aus dem Jahr 1446 sowie die 120 Meter lange Mauer können die Besucher im restaurierten Zustand betrachten. Neben den historischen Fundamenten der dortigen Arsenale bietet sich der Blick über die Stadt Skopje an. Der Eintritt in die Kale-Festung ist frei. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">08:00 Uhr bis 19:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Samoilova, Skopje 1000, Nordmazedonien</em></p>
<hr>
<h3><strong>#4 Matka-Canyon</strong></h3>
<p>Der Matka-Canyon ist knapp 15 km südwestlich von Skopje entfernt. Hierher entfliehen die Bewohner von Skopje, um sich zu erholen und die Natur zu genießen. Hektik? Fehlanzeige! Das bekam ich vor meinem Trip in Skopje zu erfahren, als ich zu dem Naturpark aufbrach. Dutzende von Höhlen, viele kleine Klöster, eine große Anzahl von einheimischen Pflanzen und Tiere sowie unbeschreibliche Naturerlebnisse können die Besucher hier erleben. Der Matkasee in dem Matka-Canyon zieht vor allem an Wochenenden viele Besucher an. Der Matkasee ist ein Stausee, der von dem Fluss Treska gespeist wird. Seit 1937 nutzt die Stadt Skopje den Stausee zur Elektrizitätserzeugung. Der Naturpark um den Matka-Canyon mit dem Matkasee kann auf unterschiedliche Wege erkundet werden. Eine Bootsfahrt, Kanutour oder die Wanderung lassen euch in die Natur eintauchen. Ab der Staumauer führt euch ein kleiner Weg zum örtlichen Restaurant, dass gleichzeitig der Startplatz für die Wanderungen oder Bootstouren ist.</p>
<p>Der Matka-Canyon verfügt über 10 Höhlen, die zwischen 20 und 200 Meter lang sind. Ein kleines Highlight in dem Matka-Canyon ist die Süßwasserhöhle Vrelo. Die Höhle erreicht ihr über den Matkasee. Fluß aufwärts liegt die Vrelo Höhle auf der linken Seite. Der Wanderweg, der von dem kleinen örtlichen Restaurant startet, verläuft rechtsseitig. Eine Besichtigung der Höhle ist dabei von der Landseite nicht möglich. Die Vrelo Höhle wird in dem Projekt New7Wonders als eine der 77 besten Naturstätten der Welt vermerkt. Die Höhle zieht viele Besucher an. Viele Stalaktiten, von denen der größte „Tannenzapfen“ genannt wird, finden sich in der Höhle. Voller Stolz erzählte der Guide, dass die am Ende der Höhle befindlichen Seen, viele Taucher aus aller Welt anziehen. Die Vrelo Höhle gilt weltweit als die bisher tiefste entdeckte Süßwasserhöhle. Der Teil der Höhle, der nicht unter Wasser steht, steht den Besuchern zur Besichtigung offen.</p>
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<p>Die Erholung und die Ruhe in dem Matka-Canyon ziehen die Bewohner von Skopje förmlich an. Viele Nordmazedonien fahren daher, sofern es die Zeit zulässt, in den Nationalpark. An den Feiertagen und am Wochenende ist daher mit vielen Besuchern zu rechnen. Plant daher einen Besuch so zeitig wie möglich ein, so dass ihr vor den Besucherstrom ankommt. Die Parkplatzmöglichkeiten sind insbesondere in unmittelbare Nähe zum Eingang eingeschränkt. Eine schmale Straße bringt euch ans Ziel. Am Fahrbahnrand parken die Einheimischen dort, wo eben noch Platz ist.</p>
<p>Habt ihr ein etwas breiteres Fahrzeug, wird es nicht einfach durch die schmale Straße zu kommen, da selbst die Wendemöglichkeit sehr eingeschränkt ist. Parkt etwas vorher mit eurem Fahrzeug und lauft den restlichen Weg. So habt ihr einen angenehmen Parkplatz und erhaltet noch mehr Eindrücke von der herrlichen Natur. Den Matka Canyon erreicht ihr mit dem Auto bei Glumovo ab der Autobahn A2/E-65. Ab hier findet ihr häufig Hinweisschilder zum Matka-Canyon, die Euch den Weg zeigen. Für die Bootstour bezahlt ihr pro Person 400 Denar. Die Bootstour dauert ca. 60 Minuten in dem Eintrittspreis ist die Höhlenbesichtigung inklusive. Ein Einzelkanu kostet für 30 Minuten Nutzungsdauer 150 Denar; für 60 Minuten 300 Denar. Für ein Zweierkanu zahlt ihr für 30 Minuten 250 Denar; 60 Minuten kosten 500 Denar.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Besucherhinweis:</span> Es gibt während der Wanderung keine öffentlichen Toiletten. Einzige Möglichkeit für Toiletten bietet sich bei dem Restaurant am Eingang zum Matka Canyon. &nbsp; &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 22px;">
<tbody>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 50%; height: 22px;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%; height: 22px;">08:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Str. 1 nn, Village Dolna Matka, Village Matka 1000, Nordmazedonien</em></p>
<hr>
<h3><strong>#5 Peshna Cave</strong></h3>
<p>Nordmazedonien wird gern als das Land mit den vielen Höhlen bezeichnet. Die größte und zugleich geheimnisvollste Höhle ist die Peshna Cave. Sie ist von rauer Schönheit und sagenumworbenen Geschichten geprägt. Die Höhle gilt als eines der wenigen Naturdenkmäler Nordmazedoniens. Die Peshna Höhle liegt 6 km vom Dorf Makendonski Brod an der Regionalstraße nach Samokov entfernt. Die Höhle ist eine der schönsten Naturschönheiten des Lands. Ihre Abgeschiedenheit sorgt dafür, dass das Naturdenkmal ein noch unentdeckter Schatz ist und von den vielen Touristenmassen verschont wird.</p>
<p>Die Höhle mit ihrem 30 Meter hohen Eingang und einer Tiefe von 70 Metern stellt den größten Höheneingang nicht nur von Nordmazedoniens sondern vom gesamten Balkan dar. Dieses natürliche Meisterwerk lässt den Besucher mit seiner Größe und Schönheit atemlos werden. Nur wenige Stalaktiten sind an der Decke der Höhle erkennbar. Die Natur selbst formte den Felsen. Eine einheimische Fledermausart findet sich ebenso in der Höhle, die für das Ökosystem sehr wichtig ist. Aufgrund des großen Eingang der Höhle erreicht das Sonnenlicht das Ende der Höhle, so dass ihr problemlos in ihr herumgehen könnt. Je nach Lichteinfall erstrahlen die Decke und die Wände der Höhle in erstaunlich hellgrünen bis tiefvioletten Farbentönen &nbsp;</p>
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<p>Wer sich mit den Einheimischen über die Höhle unterhält, wird von der sagenumworbene Legende hören. Bereits am Eingang der Höhle sind zerfallene Ruinen einer mittelalterlichen Festung der Spätantike erkennbar. Liebe und Mitgefühl prägte die Geschichte hinter der Festung. Zwei Schwestern von König Marko, Deva und Peshna, sollen in der Gegend gelebt haben. Zu der damaligen Zeit war es den Frauen nicht gestattet, ihre Häuser ohne Begleitung zu verlassen. Deva lebte in einem Schloss in der Nähe der Höhle. Sie konnte jedoch das Schloss nicht einfach verlassen, um ihre Schwester Peshna zu sprechen. Damit die Schwestern miteinander kommunizieren konnten, ließ König Marko eine Burg am Eingang der Peshna-Höhle für Peshna errichten. Das Echo in der Höhle nutzen die beiden Schwestern, um sich zu unterhalten.</p>
<p>Wer die Höhle betritt und dabei bis ans Ende der Höhle hinaufklettert, wird von wahrer Größe der Peshna Cave überwältigt werden. In den Frühlingsmonaten fließt das Schmelzwasser aus den Bergen durch die Höhle und lässt den Fluss Peshna anschwellen, so dass das Rauschen des Wassers bereits aus der Ferne zu hören ist. Wer im Sommer oder zur Trockenzeit die Höhle besucht, so wie ich es machte, wird leider nur ein ausgetrocknetes Flussbett vorfinden. Laut Höhlenforscher soll der örtliche Fluss Krapska für die vielen unterirdischen Seen und Wasserfälle verantwortlich sein, der jedoch ebenso in den warmen Sommermonaten austrocknet.</p>
<p>Das Höhlensystem hinter der Peshna-Cave soll sich auf über 10 Kilometer erstrecken. Einheimische Forscher entdeckten zusammen mit französischen Wissenschaftlern die Höhlen und brachten dabei unglaubliche unterirdische Schätze zum Vorschein. Zweihundert Meter unterhalb der Erde befindet sich ein See, der für die Besucher nicht zugänglich ist, mit einer sehr seltenen Fischart, deren Haut der menschlichen Haut ähnelt. Eine solche Besonderheit in der Fauna findet sich nur in den Postojna-Höhlen Sloweniens.&nbsp; Dieses natürliche Meisterwerk sollte auf eurer Reiseliste stehen. Aufgrund der intakten Natur, der herrlichen Aussicht mit dem blauen Himmel und der Ruhe lohnt sich ein Besuch. Der Eintritt in die Höhe ist kostenlos. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Peshna-Cave, R1106, Nordmazedonien</em></p>
<hr>
<h3><strong>#6 Old Mavrovo Kirche</strong></h3>
<p>Der Mavrovo-Nationalpark befindet westlich in Nordmazedonien auf der Wegstrecke zwischen Skopje und Ohrid. Die Landschaft erstreckt sich in den Hügeln südlich von Gostivar. Der Nationalpark ist für Urlauber recht unbekannt, jedoch nutzen die Einheimischen ihn als beliebtes Wander- und im Winter als Skisportziel. In dem Nationalpark stößt ihr auf den großen Mavrovo-See, der für sein Forellenangeln berühmt ist. Der Mavrovo-See, der an der tiefsten Stelle bis zu 48 Meter misst, wartet für die Besucher mit einer kleinen Besonderheit auf. Im Jahr 1953 ließen die Verantwortlichen den Radika-Damm an dem Mavrovo-See errichten und fluteten ihn das erste Mal. Die angestauten Wassermassen sorgten dafür, dass das Hinterland vor allem nach den Wintermonaten aufgrund des Schmelzwassers regelmäßig überschwemmt ist. Die gleichnamige Bergstadt Mavrovo war zugleich Nutznießer aber auch Leidtragende des angestauten Sees.</p>
<p>Die im Jahr 1857 errichtete Kirche Sankt Nikolaus (mazedonisch: Sveti Nikola), die etwa 100 Jahre lang als heilige Stätte diente, versank regelmäßig in den Wassermassen. Die dem heiligen Nikolaus geweihte Kirche war die ehemalige Hauptkirche des Ortes Mavrovo. In der Kirche befanden sich ein Mamoraltar, eine wertvolle Ikonostase und Ikonen von Dicho Zograf. Die besondere Steinverarbeitungs- und Bautechnik der Kirche sorgte dafür, dass die jahrelange Überflutung der Kirche in den Grundfesten bis zum heutigen Tag erhalten blieb. In den Winter- und Frühjahrsmonaten ragen der Glockenturm und das Dach vom Kirchenschiff aus dem Wasser. Nur in den heißen Sommermonaten, wenn die Dürre einsetzt, liegt die Kirche komplette frei und kann in Gänze bewundert werden.</p>
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<p>Die Regierung entschied im Jahr 1996 eine zweite Kirche Sankt Nikolai, bekannt als Nova Sveti Nikola, in erhöhter Lage zu errichten. Die wertvollen Sakralen befinden sich nach der Fertigstellung in der Nova Sveti Nikola. Beide Kirchengebäude stehen den Besuchern bis zum heutigen Tage offen. Es ist einmalig auf der Welt, dass zwei Kirchen in einem Ort den gleichen Namen tragen. Wer die alte Kirche genauer betrachtet, entdeckt kleine Bäume, Sträucher und andere Flora und Fauna in und an den Resten des Gebäudes. Seid ihr auf Entdeckertour im Sinne eines Lost Places, könnt ihr in dem Gebäude der alten Kirche noch so manche sakrale Relikte erahnen. Die mysteriöse Kirche gilt als die größte Attraktion der Region, über die bereits die „Huffington Post“ schrieb. In dem Artikel der Zeitung wurde das versunkende Gotteshaus als eine der schönsten verlassenen Kirchen der Welt bezeichnet. Der Eintritt zur Old Mavrovo Kirche ist kostenlos.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 22px;">
<tbody>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 50%; height: 22px;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%; height: 22px;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Road to Galichnik, 1255, Nordmazedonien</em></p>
<hr>
<h3><strong>#7 Altstadt von Ohrid</strong></h3>
<p>Ohrid ist eine kleine touristische Stadt am hügeligen Ufer des Ohridsees. Die Stadt liegt im Südwesten von Nordmazedoniens. Mit seinen engen Straßen und Gassen lädt Ohrid seine Besucher ein, die mittelalterliche Kirchen, Klöster und Ruinen neben den traditionellen Häusern mit den roten Ziegeldächern zu entdecken. Die auf dem Hügel thronenden massiven Mauern der jahrhundertalten Samuil-Festung prägt das Stadtbild. Die Stadt Ohrid ist überregional als Touristenattraktion bekannt. Der gleichnamige Ohrid-See, der als der älteste Binnensee der Europas gilt, erklärte die UNESCO 1979 sowie im Folgejahr die Umgebung des Sees zum UNESCO-Welterbe.</p>
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<p>Die Stadt Ohrid war in der Antike auf dem griechischen Namen Lychnidos zurückzuführen, der „Laterne“ oder „tragbares Licht“ bedeutet. In den späteren Jahren zu Zeiten des Römischen Reiches entstand der lateinische Name&nbsp; Lychnidus. Erstmalig im Jahr 879 konnte im frühen Mittelalter der Name Ohrid belegt werden. Er stammt vermutlich aus dem Slawischen und bedeutet „auf dem Hügel“. Archäologische Grabungen datierten die ältesten Skelettfunde aus dem 4. Jahrhundert vor Chr. Ohrid galt aufgrund seiner strategischen Lage in der zurückliegenden Zeit häufig als Eroberungsziel der unterschiedlichen Herrscher.</p>
<p>Das Makedonische Reich unter König Philipp II. eroberte 355 v.Chr. die antike Stadt. Nach dem Zerfall des Makedoniers Alexander des Großen sicherte sich im Jahr 146 v. Chr. das Römische Reich seine Herrschaft über Lychnidos. Im Mai 526 n.Chr. kam es zu einem verheerenden Erdbeben, der die antike Stadt in Trümmern legte. Nach der Zerstörung bauten die Slawen die Stadt Ohrid auf. Es ist nicht überliefert, ob es sich um ein Neubau oder eine Wiederherstellung der Siedlung handelte. Ohrid wuchs so unter den Slawen auf dem Balkan zu einer geistig-kulturellen Quelle heran. Die Stadt wurde 842 in das erste Bulgarische Reich eingegliedert und als bedeutendes geistiges Zentrum zur Bischofsstadt aufgewertet. Die Sophienkirche, St. Kliment-Kloster und Kloster Sveti Naum sind die bekanntesten Bauwerke des am stärksten geprägten religiösen Zeitabschnittes. Im 11. Jahrhundert übernahm der byzantinische Herrscher die Stadt.</p>
<p>Am Ende des 12. Jahrhunderts mit dem Auseinanderfallen des Byzantinischen Reiches eroberten die Bulgaren die Stadt zurück. In den darauffolgenden Jahren kam es immer wieder zu wechselnder Herrschaft, ehe im 14. Jahrhundert die Osmanen Ohrid besetzten. Unter der osmanischen Herrschaft wurden viele Moscheen errichtet. Die Bedeutendste Ist die Ali-Pascha-Moschee. Am 29. November 1912 endete eine fast 500 jährige Oberhoheit der Hohen Pforte als die serbische Armee einmarschierte. Der im September 1913 von albanischen Klanführern der BMARK organisierte Ohrid-Debar-Aufstand wurde blutig von der serbischen Armee niedergeschlagen. Zu Zeiten des ersten Weltkrieges wurde die Stadt der BMARK überlassen. Nach Ende des Krieges ging Ohrid an das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen zurück. Mit Ende des zweiten Weltkrieges, bis dahin gehörte Ohrid zu Bulgarien, wurden die Region und die Stadt Ohrid dem jugoslawischen Staat zugeteilt. Mit dem Zusammenbruch des Eisernen Vorhangs und den darauffolgenden Balkankriegen kam es 2001 zum Aufstand in der Stadt. Seit 2005 mit dem Ende von wirtschaftlich unsicheren Zeiten verzeichnet die Stadt Ohrid wieder hohe Besucherzahlen.</p>
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<p>Ohrid wurde im Jahr 2017 durch Lonely Planet zu einem der fünfschönsten Reiseziele der Welt gekürt. Die Stadt gilt nicht nur als frühes Zentrum des Christentums sondern auch Entstehungsort der kyrillischen Schrift. Das Portal Deutschlandfunkkultur titelte nicht umsonst „malerisch, heilig, kyrillisch“. Wenn ihr an der Uferpromenade entlang lauft, taucht ihr in die herrliche Landschaft ein. Ohrid, das fast wie ein kleines malerisches Fischerdorf am Mittelmeer herkommt, wirkt wie kleines Refugium mit seinen kleinen weißen Häusern bis hinauf zum Hügel der kleinen Festung. Die angrenzende hüglige Landschaft bettet Ohrid in einer grün bewachsenen Bergkette ein. Die Berge erreichen eine Höhe von bis zu 2200 Metern. Der Ohridsee mit einer Ausdehnung von 30 Kilometer Länge und 15 Kilometer Breite, der an Albanien grenzt, lädt bei warmen Sommertemperaturen zum Baden ein. In den vielen Restaurants an den Ufern des Ohridsees könnt ihr die frisch zubereiteten Fischgerichte, insbesondere die Ohridforelle, der Region probieren. Ebenso ist der Auflauf Tavce Gravce, der neben Fleisch verschiedenes Gemüse und Bohnen beinhaltet, zu empfehlen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Besuchertipp:</span> </strong>Direkt in dem kleinen Hafen von Ohrid locken viele Bootsführer die Touristen, die Bootstouren entweder mit umgebauten Fischerbooten oder auch mit Ausflugsschiffen anbieten. Die Bootstouren beginnen bei 25 Euro mit den Ausflugsschiffen und bei 15 Euro pro Person mit den umgebauten Fischerbooten. Die Touren dauern ca. 30 Minuten und zeigen euch alle Sehenswürdigkeiten Ohrids von der Wasserseite. Wer etwas sparen möchte, läuft in Richtung Kirche des heiligen Kaneo. An den Ufern befinden sich viele kleine Fischerboote, die für touristische Zwecke hergerichtet sind. Sie kosten wesentlich weniger. Wer richtig gut feilscht, kann für knapp unter 10 Euro (teilweise sogar deutlich darunter) einen Ausflug unternehmen. Verhandelt den Preis für euren Ausflug vor Fahrtantritt. Hier ist alles Verhandlungssache.</p>
<hr>
<h3><strong>#8 Kirche des heiligen Kaneo</strong></h3>
<p>Die Kirche des heiligen Johannes von Kaneo (mazedonisch: Sveti Jovan Kaneo) ist das am meisten fotografierte Gebäude in Nordmazedonien. Viele Postkarten zieren das Motiv. Die mazedonisch-orthodoxe Sveti Jovan Kaneo steht auf einem Felsvorsprung in Ohrid am Rand des Ohridsees. Die Kirche selbst ist in das malerische Panorama von Nordmazedonien eingebettet, das von der Bucht des Ortes von den angrenzenden Bergen umsäumt ist. Die Kirche ist Johann von Patmos, dem Verfasser der Offenbarung, gewidmet. Der Gläubige wird von seinen Anhängern wie der Apostel Johannes verehrt.</p>
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<p>Die Kirche wurde im byzantinischen Baustil während des 13. Jahrhunderts errichtet. Ein genaues Erbauungsdatum wurde nicht überliefert. Archäologen verorten die Entstehungszeit während des Aufstieges des Osmanischen Reiches. Ein Kreuz mit rechteckiger Basis dienste als architektonischen Bauplan für die Kirche. Der Architekt der Kirche ist unbekannt. Die Wissenschaftler nehmen an, dass der Architekt von den armenischen Kirchen inspiriert wurde. In dem Gebäude vorhandenen Fresken im Altarraum und der Kuppel, die aus dem 14. Jahrhundert stammten, wurden im Jahr 1964 bei Restaurierungsarbeiten entdeckt. Innerhalb der Kirche befindet sich auf einer hölzernen Ikonostase ein Abbild der Jungfrau Maria zusammen mit dem Heiligen. Das Fresko des Christus Pantokrator ist in der Kuppel der Kirche ersichtlich. Ebenso kann ein Fresko von St. Clemens von Ohrid bewundert werden. Die historischen Malereien und Verzierungen sind noch immer teilweise erhalten. Die Kirche gilt aufgrund der besonderen Lage und seiner historischen Bedeutung als Wahrzeichen der Stadt Ohrid. Das Gebäude diente als Filmkulisse für einige Szenen des preisgekrönten Films „Vor dem Regen“. Der Film wurde 1995 für den Oskar nominiert und heimste in Venedig als Gewinner den Goldenen Löwen ein. Die Kirche selbst ist Teil einer kleinen Gartenanlage. Die Gartenanlage kann zu jeder Zeit betreten werden. Der Zutritt zu der Kirche ist erheblich eingeschränkt. Der Eintritt zu der Anlage ist kostenfrei. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kaneo Plaosnik Pateka, Ohrid 6000, Nordmazedonien</em></p>
<hr>
<h3><strong>#9 Bay of Bones</strong></h3>
<p>Bay of Bones ist ein Museum auf dem Wasser an der Ausgrabungsstätte von Ploca Micov Kamen in der Nähe von Gradisthe und Pestini an der Küste des Ohridsees. Der außergewöhnliche archäologische Komplex ist in der Region einzigartig. In der prähistorischen Zeit siedelten sich Pfahlbauer am Ohridsee an. Sie lebten förmlich auf dem Wasser, da sie auf einer Plattform standen, die von ca. 10.000 Pfählen am Grund des Ohridsees verankert wurden. Die Pfahlbausiedlung an der Südküste des Ohridsees erstreckte sich auf einer Fläche von ca. 8.5000 Quadratmeter. Die Tiefe des Sees im Bereich der Siedlung beträgt 3 bis 5 Meter. Bei dem Museum handelt es sich um eine authentische Rekonstruktion einer historischen Pfahlbausiedlung.</p>
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<p>Viele Überreste von prähistorischen Werkzeugen, Steinobjekten, Knochenreste von Tieren und Keramiken entdeckten die Wissenschaftler bei ihren Ausgrabungen. Der Name „Bucht der Knochen (Bay of Bones)“ stammt von den vorgefundenen Tierknochenresten sowie den fragmentierten Gefäßen, die im Rahmen der Ausgrabung zwischen 1997 und 2005 schrittweise von einem Unterwasserteam freigelegt wurden. Aufgrund der vorgefundenen Artefakte gehen die Historiker davon aus, dass bis zu 60 Wohnräume in der Siedlung geschaffen wurden. Archäologische Grabungen datieren den historischen Ursprung auf die Zeitspanne von 1200 bis 700 v. Chr. Zur gleichen Zeit entstand auf dem angrenzenden Hügel eine militärische Festung (Castrum) zu Zeiten des römischen Reiches. Die römische Festung war mit der Pfahlsiedlung verbunden. Beide historischen Gebäude dienten dazu, das römische Reich vor seinen Feinden zu schützen. Die Pfahlsiedlung war mit dem Festland über einer flexiblen Brücke verbunden. Die Bewohner der Siedlungen beschäftigten sich hauptsächlich mit der Fischerei, Landwirtschaft sowie der Jagd. Belegt wurde es mit den Funden von Gefäßen aus Keramik und Stein im Rahmen der Ausgrabungen.</p>
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<p>Das Museum stellt eine aufwendige Rekonstruktion der vorgefundenen Siedlung dar. Der Wiederaufbauprozess unter der Schirmherrschaft Paska Kuzman, Direktor des Kulturerbe Schutzamtes, schloss mit der Eröffnung am 8. Dezember 2008 ab. Das Museum auf dem Wasser ist ein wichtiges kulturelles und historisches Wahrzeichen Nordmazedoniens. Die großangelegte Unterwasserausgrabung stellt die bisher größte Grabung seiner Art in Europa dar. Die Anlage inmitten der malerischen Landschaft mit dem kristallblauen See kann von den Besuchern betreten werden.</p>
<p>Sie bietet euch damit die außergewöhnliche Gelegenheit in die Historie einzutauchen und eine Zeitreise von der Vorgeschichte bis in die Antike zu unternehmen. Die Pfahlbausiedlung ist ein sehr beliebter Tagesausflug und eines der attraktivsten Ziele in Ohrid und Nordmazedonien. Knapp 24 Nachbauten der prähistorischen Häuser stehen den Besuchern zum Erkunden offen. Neben dem Nachbau der Siedlung könnt ihr ebenfalls die geschichtliche Entwicklung in einem Innenmuseum nachvollziehen. Ein kleines Restaurant am Fuße der Siedlung lädt zum Verweilen ein. Unmittelbar neben dem Restaurant und der Pfahlbausiedlung befindet sich eine kleine Tauchschule. Wer zuvor die Siedlung von oben erkundet hat, kann hier nun zum Ausgleich in die Unterwasserwelt abtauchen. Der Eintritt zur Anlage kostet günstige 100 Denar für Erwachsene. Kinder und Studenten zahlen 30 Denar.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Dienstag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 19:00 Uhr (Juli bis August)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Dienstag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 16:00 Uhr (September bis Juni)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag</td>
<td style="width: 50%;">geschlossen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bay of Bones Museum, P501, Nordmazedonien</em></p>
<hr>
<h3><strong>#10 St. Naum</strong></h3>
<p>Die Ortschaft St. Naum geht auf den heiligen Naum zurück. Popularität erlangte der Ort durch das gleichnamige Kloster St. Naum. Der heilige Naum gründete um 895 das Kloster Sveti Naum mit der Unterstützung der bulgarischen Herrscher Zar Boris I. und Simeon I. Das Kloster mit seinen umliegenden einzigartigen Sehenswürdigkeiten befindet sich unweit der albanischen Grenze und ca. 29 km von Ohrid entfernt. Nach dem Tod des Heiligen wurde am 23. Dezember 910 ihm zu Ehren das gleichnamige Kloster nach ungenannt. Naum selbst wurde in dem Kloster bestattet. Der Heilige Naum, auch als Naum Ohridski oder Naum Preslawski bekannt, ging in die Lehre des Heiligen Kyrill und Method. Er war als Mitbegründer bei der Schaffung der altkirchlich-slawischen Schriftsprache beteiligt.</p>
<p>Der Heilige Naum und der Heilige Kliment von Ohrid unterstützten die Methodius bei seiner Mission im Großmährischen Reich. Im Jahr 1870 brach in dem Kloster ein Feuer aus. Die Anlage wurde fast vollständig zerstört. Lediglich die Klosterkirche blieb von dem Feuer verschont. Die heutige Anlage um die Klosterkirche wurde nach dem Brand wieder aufgebaut. Die Serben eroberten in den folgenden Jahren die Region und ließen in der Nähe des Klosters eine Residenz des serbischen Königs errichten. Von 1913 bis 1925 gehörte das Kloster St. Naum zu Albanien. 1924 trat Ahmet Zogu als Dank für die Unterstützung seines Putschs in Tirana die Region an das Königreich Serbien ab. Die heutige dreischiffige Kreuzkuppelkirche dient nur noch für sakrale Zwecke. Die Anlage beherbergt ein Hotel und örtliche Restaurants öffnen zur wärmeren Jahreszeit. Der Eintritt in die Anlage insbesondere der Zutritt zum Sveti Naum Kloster ist kostenfrei. &nbsp;</p>
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<p>Eine landschaftlich interessante Sehenswürdigkeit sind die neben dem Kloster befindlichen Black Dream Springs (Crni Drim). Sie werden oft auch als Quellen von Sveti Naum bezeichnet. Bei den Black Dream Springs handelt es sich um Quellen, die ursprünglich aus dem Prespasee stammen. Der Prespasee liegt auf der anderen Seite des Berges Galicica. Unterirdische Quellen drücken das Wasser durch das Gestein und lassen es in den Fluss Black Dreams strömen, der in den Ohrid-See mündet. Der unterirdische Zulauf mit seinen austretenden Quellen wirkt dabei wie sanftes sprudelndes Spektakel.</p>
<p>In der Nähe der Mündung am Ohrid-See befinden sich einige Ruderboote, die samt Bootsführer angemietet werden können. Mit solchen Booten könnt ihr die Black Dream Springs erkunden. Mit dem Bootsführer taucht ihr in die wunderschöne Landschaft ein. Das Wasser der Quellen sind dabei so klar, dass ihr dabei nicht sofort erkennen könnt, wo die Wasseroberfläche endet oder beginnt. Neben der unterschiedlichen Pflanzenwelt, könnt ihr hier ebenso interessante Vögel oder andere Wasserbewohner entdecken. Die Quellen mit dem Ohrid decken den Trinkwasserbedarf zu 98 Prozent von Nordmazedonien. Sie genießen daher besonderen Schutz. Die Bootsfahrt mit dem Bootsführer kostet ca. 100 bis 150 Denar. Ein solches Ruderboot ist für ca. 8 Fahrgäste ausgelegt. Sofern sich 8 Personen auf dem Ruderboot einfinden, sinkt der Preis auf 100 Denar. Seid ihr jedoch beispielsweise 5 Personen, so werden 150 Denar fällig.</p>
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<p>St. Petka (Kirche der Heiligen Paraskeva) ist ein kleines Kloster auf dem Gelände von St. Naum in der Nähe des Dorfes Ljubanishta. Unmittelbar in Ufernähe an den Ausläufern des Black Dream Springs (Crni Drim &#8211; Schwarzer Traum) findet ihr das Gebäude.</p>
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<p>Die kleine Kirche stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist von Bäumen der Parkanlage umgeben. Das aktuelle Gebäude wurde neu errichtet und im Jahr 2010 geweiht.&nbsp; Zuvor befand sich an der Stelle ein Schrein von Sveta Petka. Im Inneren der Kirche entdeckt ihr bunte Wandmalereien in kräftigen Farben. Die St. Petka findet bei den Pilgern besondere Bedeutung, da auf der Rückseite des Gebäudes Quellwasser fließt, das für viele Gläubigen als gesegnetes Weihwasser dient. So mancher Reisende genießt die kühle Erfrischung.&nbsp;</p>
<p>Der Eintritt in die Klosteranlage ist frei. Es fällt lediglich für die Nutzung des Parkplatzes eine Gebühr von 50 Denar (Stand Juni 2019) an. An Wochenenden und speziell an Feiertagen ist mit erhöhtem Besucherandrang zu rechnen. Achtet bitte bei dem Besuch der Kirche auf passende Kleidung.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:&nbsp;</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; CI Sveti Naum, 6324 Ohrid, Nordmazedonien</em></p>
<hr>
<h3><strong>#11 Geheimtipp – Steinbrücke des Gardeshka River, Kebapi, Burek</strong></h3>
<p>Nordmazedonien ist für Viele sicher ein Geheimtipp. Ich habe mich aber für euch ein wenig umgeschaut und den Geheimtipp vom Geheimtipp entdeckt. Zunächst geht es in die Natur. In der Nähe des Ortes Zovik Mariovo befindet sich eine Steinbrücke, die über den Fluss Gardeshka führt. Der Fluss Gardeshka entspringt an der griechischen Grenze und schlängelt sich durch die Berge hindurch und hinterlässt neben einer reichen Vegetation eine ebenso spannende Landschaft. Der Fluss hat eine Länge von 26 km. Die Steinbrücke stammt ursprünglich aus dem Jahr 1950 und war zunächst eine Holzbrücke. Sie hielt jedoch der Belastung nicht lange stand und wurde im Jahr 1955 durch eine Steinbrücke ersetzt. Die Steinbrücke in ihrer jetzigen Form wurde im Jahr 2014 mit Mitteln des IPA Projektes restauriert. Am Fuße der Brücke befindet sich eine alte Mühle, die einem erahnen lässt, wie zu der damaligen Zeit Mehl produziert wurde. Spannend geht es neben dem Flusslauf über zum Teil unwegsames Gelände über Stock und Stein. Der geübten Mountainbiker wie ebenso der Wanderer findet hier sicher eine kleine Herausforderung. Die abgeschiedene Landschaft lädt den Naturliebhaber zum Verweilen ein.</p>
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<p>Ich habe den Ort in der Hauptsaison besucht und konnte feststellen, dass vom sogenannten Overtourismus weit und breit keine Spur zu erkennen war. Einfach ist die Brücke mit seinem Wanderweg nicht zu finden. Ich empfehle euch die Anreise mit Mietwagen zum Etho Kyka Kaj Moctot. Stellt dort das Fahrzeug ab und lauft die letzten 300 Meter. Etho Kyka Kaj Moctot ist eine kleine gemütliche landestypische Lokalität. Der Inhaber Mitko serviert euch gern einen Kaffee oder andere Erfrischungen. In der Saison von März bis November könnt ihr ebenso typische mazedonische Speisen ausprobieren. Eine Speisekarte findet ihr hier vergebens. Fragt einfach nach, was gerade auf dem Herd steht. Beachtet aber, dass Mitko nicht wirklich englisch versteht oder spricht.</p>
<p>Typische Speisen in Nordmazedonien sind vor allem Kepaci und das herzhafte Burek. Kepaci ist eine Form des Cevapcici. Zubereitung und Darreichung sind sehr ähnlich. Hackfleisch wird dabei gerollt und in gegrillter Form den Gästen serviert. Wie immer gilt: In touristischen Zentren – hier ist es Skopje und Ohrid – sind die Preise höher als auf dem Land. Ein guter Preis für ein Kepaci sind 10 Denar. Die Portionen für Kepaci fangen bei 6 bis 10 Stück an. Probiert es einfach aus. Kepaci sind sehr lecker. Ich habe sie mehrfach auf meiner Reise probiert.</p>
<p>Es gibt auch eine typische Fast-Food Speise auf dem Balkan. In Nordmazedonien heißt sie Burek. Das Wort hat dabei einen türkischen Ursprung und heißt Blätterteiggericht. In der türkischen Küche wird es als Börek bezeichnet. Burek ist ein Blätterteiggericht mit Füllung. Die Füllung kann dabei Spinat, Fetakäse oder Hackfleisch sein. Die Backware kostet ca. 60 Denar. Mir schmeckte die Hackfleischfüllung am besten. Gekauft werden kann die Speise in einer Bäckerei. In Nordmazedonien heißt die Bäckerei Pekara. Je nach Region findet ihr die Bezeichnung in lateinischer oder kyrillischer Schriftzeichen. Die Speise ist optimal, wenn ihr viel unterwegs. Steuert die nächste Bäckerei in einem Ort an und genießt die Köstlichkeit. Die Bäckereien sind in der Regel ab 6:00 Uhr geöffnet und schließen um 24:00 Uhr. &nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Hinweis:</span> </strong>Wer mit dem Fahrzeug in Nordmazedonien unterwegs ist und unglücklicherweise in einem Unfall verwickelt ist, für den gelten bei polizeilichen Unfallaufnahme ein paar kleine Regeln. Bist du mit deinem Privatfahrzeug nach Nordmazedonien gefahren und an einem Sachschadensunfall beteiligt, bezahlt derjenige eine Gebühr, der die Polizei zum Unfall ruft. Die Gebühr beläuft sich auf 250 Euro (!). Nach Auskunft der örtlichen Polizei genügt der europäische Unfallbericht zur Schadensregulierung. Für Mietwagennutzer gilt diese Regelung nicht und es bleibt weiterhin gebührenfrei (Polizeibericht ist ja für die Versicherung des Mietwagens Pflicht)!</p>
<p><iframe src="https://www.google.com/maps/d/embed?mid=1nKN3IF0eyP6hSnIQFdU_9Lwkz-XCnVPp" width="600" height="480"></iframe></p><p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/nordmazedonien">Nordmazedonien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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