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	<title>Oman Archive - 11places</title>
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	<description>10 Ideen und ein Geheimtipp für deine nächste Reise</description>
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		<title>Dhofar &#8211; Die Karibik des Orients</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2023 18:59:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<category><![CDATA[arabien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die südlichste Provinz im Sultanat Oman heißt Dhofar. Während der Norden mit vielen Oasen und reichlich Wüstenlandschaft auf Euch wartet, zeigt sich Dhofar in den Sommermonaten im üppigen Grün. Die sonst karge Landschaft verwandelt sich in eine blühende Landschaft. Unzählige Kokospalmen, baumhohe Bananenstauden und ausladenden Mangopflanzen säumen die Straßen. Nicht umsonst wird Dhofar gern zu dieser Zeit auch „Karibik des Orients“ genannt. Die wechselhafte Geschichte, einzigartige Lage, die Kultur sowie das Klima machen die Region auf einer Fläche von über...</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/dhofar">Dhofar &#8211; Die Karibik des Orients</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die südlichste Provinz im Sultanat Oman heißt Dhofar. Während der Norden mit vielen Oasen und reichlich Wüstenlandschaft auf Euch wartet, zeigt sich Dhofar in den Sommermonaten im üppigen Grün. Die sonst karge Landschaft verwandelt sich in eine blühende Landschaft. Unzählige Kokospalmen, baumhohe Bananenstauden und ausladenden Mangopflanzen säumen die Straßen. Nicht umsonst wird Dhofar gern zu dieser Zeit auch „Karibik des Orients“ genannt. Die wechselhafte Geschichte, einzigartige Lage, die Kultur sowie das Klima machen die Region auf einer Fläche von über 100.000 Quadratkilometer so spannend. Einzigartig ist vor allem im Sommer der Monsunregen. Er dauert von Juli bis September an und nennt sich Khareff. Die Südseite des Dhofar-Gebirges verwandelt sich dann in eine riesige grüne Oase. Das Klima sorgt für das Wachstum einer charakteristischen Pflanze: dem Weihrauchbaum. Wenn du jetzt gern mehr über die Region erfahren möchtest, die mit ihren kilometerlangen weißen Sandstränden, der wunderschönen, teilweisen rauen Küsten aufwartet, dann verfolge die 10 Ideen und einen Geheimtipp für deine Reise in den Süden Omans.</p>
<h3><strong>#1 Salalah</strong></h3>
<p>Die größte Stadt in Dhofar ist Salalah und zugleich Hauptstadt der Region. In dem Großraum der Stadt und umliegende Orte leben knapp 400.000 Menschen. Salalah steht auch für viele Einheimische und Einwohner als Synonym Dhofars. Die Stadt war schon immer Hauptstadt des Dhofar-Sultanats und von 1932 bis 1970 sogar die Hauptstadt vom <a href="https://www.11places.de/oman" target="_blank" rel="noopener">Oman</a>. Salalah liegt direkt am Indischen Ozean. Weiße Strände, türkisfarbenes Wasser, luxuriöse Hotels und offene, gastfreundliche Menschen findest du in und um Salalah. Die Region ist bei Strandurlaubern beliebt. Zum einen liegt es an die unendlich wirkenden langen weißen Sandstrände aber auch an beeindruckende Wasserfälle, Obstplantagen und vieles mehr.</p>
<p>Neben der ruhigen Atmosphäre, den fantastischen Tauchgründen und traumhaften Stränden lockt Salalah mit viel Kultur. Die Stadt ist Geburtsort des Sultans Qaboos bin Said. Salalah hat die zweitgrößte Moschee vom Oman. Sie ist nach dem damaligen Herrscher Sultan Qaboos benannt. Sultan Qaboos führte den Oman in die moderne Zeit. Er öffnete das Land und seiner Kultur auch für Nicht-Muslime. Es ist daher auch möglich, als Nicht-Muslim die Sultan Qaboss Mosque zu besuchen. Traditionell wirst du mit einem typischen Arabischen Kaffee und köstlichen Datteln begrüßt. In der Moschee werden kostenlose Führungen angeboten. Ich kam bei meiner Reise in dem Genuss einer solchen Führung. Da kurz nach der Öffnung in der Moschee kaum Besucher anwesend waren, erhielt ich sozusagen eine Privatführung. Der Eintritt in der Moschee ist natürlich für Besucher kostenfrei.</p>
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<p>Salalah wurde im 13. Jahrhundert durch den Weihrauchhandel reich. Der Weihrauchbaum ist einzigartig auf der Welt und wächst nur in der Region Dhofar. Wenn du in einem der vielen Souqs unterwegs bist, wirst du häufig auf Weihrauchhändler treffen. Souqs sind Märkte, auf denen du fast alles bekommst. Der Geruch von Weihrauch tränkt die engen verwinkelten Gassen des Souqs und hüllt dich in den Duft aus den Geschichten von 1001 Nacht ein.</p>
<p>Im Stadtteil al-Haffah sind noch einige traditionelle Kalksteinhäuser erhalten sowie befindet sich dort ein modernisierte Souq. Weihrauchbrenner führen in dem Souq ihre Herstellungskunst der duftenden Kostbarkeit vor. Sie zaubern die besten traditionellen Weihrauchmischungen unterschiedlicher Qualitäten für die Reisenden und Einheimischen. Diese „bokhur“ gehen dabei in unscheinbare alten Gläsern oder kleinen Dosen über den Ladentisch.</p>
<p>An diesem Souq grenzt der Al-Hisn Sultanspalast sowie die königlichen Verwaltungsgebäude an. Der Al-Hisn Sultanspalast dient als Sommersitz des Sultans. Für die Touristen ist der Sultanspalast leider nicht zugänglich.</p>
<p>Im antiken Hafen von Khor al-Baleed von Salalah wurde über viele Jahrhunderte Handel betrieben. Der Hafen im Osten diente vor allem dem Export von Weihrauch. Im Laufe der Zeit nahm der Weihrauchhandel durch die Exporte aus Asien ab, sodass die Bedeutung des Hafens schwand. Heute erinnern nur noch Überreste einer mittelalterlichen Siedlung auf der Landzunge al-Baleed. Seit 1995 werden in diesem angrenzenden Archäologiepark Ausgrabungen im Auftrag der UNESCO durchgeführt. Der Eintritt in dem Archäologiepark ist kostenlos. Gebühren in Höhe von 2 RIAL fallen lediglich bei der Parkplatzbenutzung an.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp: </u></strong>Besuche die Ausgrabungsstätte am Abend. Der Archäologiepark ist auch in den Abendstunden und zur Nacht geöffnet. Beleuchtete Wege und Ruinen erstrahlen dabei in einer besonderen Atmosphäre.</p>
<p><strong><u>Einreisetipp:</u></strong> Bei der Einreise nach Dhofar benötigst du neben dem noch mindestens 6 Monate gültigem Reisepass auch ein Visum. Das Visum beantragst du ganz einfach <a href="https://evisa.rop.gov.om/" target="_blank" rel="noopener">online</a> und zahlst mit der Kreditkarte.</p>
<hr>
<h3><strong>#2 Museum des Weihreichlandes</strong></h3>
<p>Die Dhofar Region wird im Oman auch als Weihrauchland bezeichnet. Egal ob du die Souqs oder einfach die traditionellen Orte im Oman aufsuchst: der Weihrauchduft begegnet jeden Besucher. Die antiken Weihrauchhäfen in Dhofar sind die Zeitzeugen des florierenden Weihrauchhandels. Im Ortsteil Al Balled von Salalah mit seinem historischen Weihrauchhafen befindet sich das Museum des Weihreichlandes (Museum of the Frankincense Land). Es informiert die Besucher über das heilige Rauchwerk.</p>
<p>Weihrauch wird in erster Linie mit kirchlichen Rituale in Verbindung gebracht. Bereits die Geschichte der Heiligen Drei Könige erzählt über die Gabe von Weihrauch, die zu Ehren der Geburt Christi als Geschenk überreicht wurde. In der arabischen Welt dient der Weihrauch auch als Parfum. Es wird dem Harz sogar heilende Wirkung nachgesagt. Der Handel mit dem Weihrauch bescherte dem Oman bereits seit der Antike einen wahren Goldrausch. Weihrauch war die vielgefragte Kostbarkeit und damit das wichtigste Handelsgut des Sultanats. Das Harz machte viele Völker. Eingerichtete Weihrauchstraßen</p>
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<p>Weltweit gedeihen die einzigartigen Weihrauchbäume nur im Süden Omans. Die besonderen landschaftlichen und klimatischen Gegebenheiten machen Dhofar zum idealen Standort für den Weihrauchbaum.</p>
<p>In zwei aufwendig und ansprechend gestalteten Ausstellungshallen wird die Entwicklung Omans dokumentiert. Es wird vor allem die reiche Seefahrergeschichte thematisiert und die Entwicklung des Sultanats von der Steinzeit bis zur Gegenwart dargestellt. Viele steinzeitliche Funde sowie die verschiedenen Schiffstypen und Navigationsgeräte können in dem Museum bewundert werden. Durch die Exponate der unterschiedlichsten Epochen erfährst du die geschichtliche Bedeutung der Ernte, die Exportwege und seine heutige Bedeutung des Weihrauchhandels für den Oman.</p>
<p>Die erste Ausstellungshalle ist die History Hall. In ihr werden die geografischen Besonderheiten des Wüstenstaats beleuchtet. Die Rätsel um die Trilithen oder auch archäologische Funde aus Al Baleed, Samharam und Ubar werden veranschaulicht. Chinesisches Porzellan, Pfeilspitzen, Inschriften und Skulpturen kannst du hier bewundern. Die Maritim Hall ist die zweite Ausstellungshalle. In dem Gebäude wird die glorreiche Vergangenheit der Seefahrernation erklärt. Eine originalgetreue Nachbildung des Hecks einer Baghla Dau findet sich in dieser Halle. Ein Dau ist ein größeres Holzsegelschiff. Mit diesen Schiffen waren die Händler auf mehrwöchigen Trade-Winds-Reisen nach Ostafrika unterwegs. Historische Seekarten veranschaulichen, wie weit die omanischen Segelschiffe über die Meere fuhren.</p>
<p>Wie wichtig der Weihrauch für das Sultanat Oman ist, kannst man in der Altstadt von Muscat sehen. Ein gigantischer Weihrauchbrenner thront auf einem Hügel. Er ist befindet sich unmittelbar an der Corniche von Muthra westlich der Hauptstadt. Ein haushoher Weinrauchbrenner steht fast anmutig wirkend auf der Anhöhe.</p>
<p>Der Weihrauch aus dem Oman hat viele Farben. Er schimmert dabei weiß und grünlich, manchmal rötlich, bräunlich und honigfarbend. Ein Händler in den typischen Souqs meinte über die Qualität: “Je heller die Farbe, desto besser ist die Qualität. Das Weihrauchharz lässt sich dabei in vier Stufen einteilen. Die höchste Qualitätsstufe kommt in der Medizin zum Einsatz; die niedrigste wird vorwiegend für den Weihrauchbrenner verwandt.</p>
<p>Der Eintritt in das Museum ist kostenfrei. Es fällt lediglich eine Gebühr fürs Parken an. Es wird dabei nicht nach Fahrzeuginsassen, sondern pro Fahrzeug berechnet. Die Parkgebühr beträgt 3 Rial.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Samstag bis Mittwoch &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Donnertag bis Freitag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; geschlossen</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; As Sultan Qaboos St., Salalah, Oman</p>
<hr>
<h3><strong>#3 Nabi Ayub a.s. Tomb (Hiobs Grabmal)</strong></h3>
<p>Neben der vielen Natur in Dhofar gibt es natürlich auch interessante historische Sehenswürdigkeiten. Eine dieser Sehenswürdigkeit ist die Ruhestätte des Nabi Ayub. Die Besichtigung des Grabs ist fester Bestandteil einer Reise durch Dhofar. Das Grab Nabi Ayub (oder im englischen: Job’s Tomb) befindet sich ca. 20 km von Salalah entfernt.</p>
<p>Bei der Anreise zu dem Grab wirkt die Moschee ein wenig unscheinbar. Ein etwas wild gewachsener Garten lässt dabei nur schwer deuten, dass sich hinter den grünen Mangobäumen, Akazien und Oleander eine der bedeutendsten Pilgerstätte für Muslime verbirgt. Der hier begrabene Prophet wird auch von den anderen beiden monotheistischen Weltreligionen verehrt. Im Koran lautet sein Name Nabi Ayoub. Die Bibel nennt in Hiob.</p>
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<p>Hiobs Geschichte im Islam ist parallel zur Geschichte der hebräischen Bibel. Jedoch liegt das Hauptaugenmerk darauf, dass er Gott gegenüber standhaft bleibt. Hiob wurde dafür bekannt, dass er schwere Prüfungen ertrug und dabei Allah treu blieb. Da ihm nacheinander vier Boten des Himmels seine schmerzlichen Verluste mitteilten, werden schlechte Nachrichten bis heute als „Hiobsbotschaften“ bezeichnet. Hiob wurde im heutigen Jordanien geboren. Er starb in Salalah im Oman.</p>
<p>Die Pilgerstätte besteht aus zwei Bauwerken. Eine kleine moderne weiß getünchte Moschee mit grünen Zierbänden und einem Minarett mit gelber Kuppel steht ebenso auf dem Gelände wie der einfach gehaltene schmucklosen Kuppelbau mit des Hiobs Grabes. Das Mausoleum beherbergt nicht das Grab selbst. Vielmehr ist ein mit grünem Tuch überdeckter Sarkophag inmitten des Raumes aufgebahrt. Geschichten über Hiob besagen, dass er sich neben dem Gebäude mit einem Fußabdruck verewigte. Eine quadratische Mauerumfassung schützt das Heiligtum für Verwitterung. Der Fußabdruck misst knapp 40 cm Länge, dass auf normale menschliche Gestalt Hiobs sprechen lassen.</p>
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<p>Bei Betreten des Grabs gelangst du zunächst in einem kleinen Vorraum. Wie es sich für einen muslimischen Andachtsort gehört, zieht man hier seine Schuhe aus. Frauen verhüllen ihr Haar. In dem Hauptraum der Pilgerstätte befindet sich der in grüner Seide eingehüllte Sarkophag. Übrigens steht die Farbe Grün für den Islam. Die Gläubigen beten auch an dem Grab zu ihrem Propheten.</p>
<p>Der Raum ist ansonsten überraschend schmucklos. Das Grab von Hiob ist überdimensioniert angelegt. Es misst fast die doppelte Länge eines erwachsenen Menschen. Durch die Größe des Grabs wird auf die Bedeutung des Propheten Hiobs und seinem unbedingtem Gehorsam gegenüber Gott zum Ausdruck gebracht.</p>
<p>Auch wenn der Ort eine bedeutende Pilgerstätte ist, war ich überrascht, die Moschee und die Grabkammer bei meinem Besuch für mich allein zu haben. Nach meinem Besuch der Moschee kehre ich wieder zu meinem Mietwagen zurück. Kostenlose Parkplätze stehen übrigens im ausreichendem Maß zur Verfügung. Der Eintritt in die Pilgerstätte ist ebenfalls kostenlos.</p>
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<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nabi Ayub a.s. mouseleum, Hayawt, Oman</p>
<hr>
<h3><strong>#4 Mughsail Beach</strong></h3>
<p>Die berühmteste Attraktion in Dhofar ist der Mughsail Beach (alternativ: Al Mughsayl Beach). Aber was macht den Beach so besonders? Der Mughsail Beach ist der schönste und längste Strand im Süden des Sultanats. Die Region wird auch als „Karibik des Orients“ genannt. Glasklares angenehmes blaues Wasser trifft hier auf unendlich wirkenden weiße Strände. Die feinen Sandstrände mit den einzelnen Palmen zählt zu den schönsten Naturstränden Omans.</p>
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<p>Der Strand befindet sich knapp 50 km von Salalah in südwestlicher Richtung. Der Mughsail Beach ist wahrscheinlich die berühmteste Touristenattraktion in Dhofar. Der Strand ist bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt. Am Tage kommen hier die Sonnenhungrigen auf ihre Kosten, ehe am Abend die Fischer mit ihren fast altertümlich wirkenden Booten zurück an den Strand fahren. Es ist ein toller Ort um den Tag ausklingen zu lassen und einen der vielen herrlichen Sonnenuntergänge zu genießen.</p>
<p>Ein wahrlich spannender und ebenfalls erfrischender Moment sind die Blow Holes an dem felsigen Strandanschnitt. Aufgrund der Nähe zu dem Strand werden sie auch als Mughsayl-Blow Holes bezeichnet. Unweit von der Marneef Höhle (alternativ: Al Marneef Cave) befinden sich die Blow Holes. Bei den Blow Holes handelt es sich um natürliche größere Öffnungen im Boden der Klippen, durch die Meerwasser von unten nach oben geblasen wird. Es ist ein Naturschauspiel, dass vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt ist. Die brechenden Wellen an den Klippen drücken das Wasser durch die engen Öffnungen nach oben, die die Schaulustigen mit einer nach oben schießenden Wasserfontäne beeindrucken. Die Blow Holes sind zur Sicherheit mit Gittern versehen, auf denen meist die Personen stehend das nach oben drückende Wasser erwarten. Gute Planung für deinen Besuch ist fast schon ein Muss, denn bei ruhiger See mit fehlendem Wellengang und Ebbe wirst du keine Fontänen erleben dürfen. Ich hatte bei meinem Besuch das Glück und konnte beobachten, wie sich das Naturschauspiel Menschen beeindruckt.</p>
<p>Über einen Fußweg gelangst du von einem großzügigen kostenlosen Parkplatz zur Marneef Höhle. Die Al Marneef Cave ist Brutplatz und Lebensraum von verschiedensten Vögeln. Der für Besucher zugängliche Bereich ist ein überhängender, stark zerklüfteter Felsen. Von diesem durch Naturgewalten geformten Felsen gehen weitere kleine Höhlen ab, die von unterschiedlichsten Vögeln zum Nisten genutzt werden.</p>
<p>Die Höhle und die Blow Holes sind mit besucherfreundlichen Einrichtungen ausgestattet. Die dem Meer zugewandte Seite ist mit einem Schutzzaun versehen. Sitzmöglichkeiten, Korridore sowie Laufstege laden zum Verweilen ein und sorgen für einen angenehmen Aufenthalt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mughsail Beach, As Sultan Qaboos St, Dhofar, Oman</p>
<hr>
<h3><strong>#5 Hafenstadt Mirbat &amp; Mirbat Castle</strong></h3>
<p>Mirbat ist eine Hafenstadt im Süden Omans, der Region Dhofar. Die historische Vergangenheit von Mirbat bezog sich auf dem Export von Weihrauch und Zuchtpferden. Viele historische Gebäude oder archäologisch interessante Orte finden sich fast in jeder Stadt vom Oman. Mirbat macht da keine Ausnahme. Einst eine bedeutete Handelsstadt und ehemalige Hauptstand Dhofars wartet Mirbat heute mit traumhaften Sandstränden und spektakulären Tauchgründen auf.</p>
<p>In der Küstenstadt spielte das Schloss Mirbat in den vergangenen Jahrhunderten eine wichtige Rolle in der politischen Geschichte. Mirbat hatte bereits ab dem 17. Jahrhundert als Handelspunkt eine wichtige Bedeutung. Viele Schiffe aus Indien und Ostafrika tauschten Gewürzen gegen den wertvollen Weihrauch oder Araber-Pferde. Die prächtigen Pferdeskulpturen am Ortseingang der Stadt erinnert an den einstigen Pferdehandel. Mirbat beutet übrigens „Pferdemarkt“. Die prächtigen zweistöckigen Handelshäuser in der Stadtmitte zeugen von dem damaligen Wohlstand.</p>
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<p>Das Schloss wurde im vermutlich im 18. Jahrhundert errichtet. Mirbat Castle ist eine Festung, die am 19. Juli 1972 ihren letzten großen Auftritt hatte. Hunderte Aufständische aus der südlichen Region Dhofars griffen die stationierten Truppen des Sultans an. Die Angreifer waren die kommunistischen Guerillas, die aus dem Südjemen unterstützt wurden. Verbündete britische Einheiten unterstützten die die kämpfenden omanischen Truppen. Nur wenige Verteidiger beschützten Mirbat Castle gegen die Aufständischen. Die Königliche Omanische Luftwaffe unterstützen die Bodentruppen und bekämpften die Rebellen aus der Luft. Die Rebellen erlitten eine heftige Niederlage, dass gleichzeitig auch zum Ende des Dhofar-Krieges führte. Mirbat Castle ist das letzte umkämpfte Fort der Welt. In dem restaurierten Fort wird die Geschichte Mirbats veranschaulicht. Interaktive Vorträge, Artefakte und Exponate sind für jeden Besucher zugänglich. In den einzelnen Räumen des Mirbat Castle wird dir der historische Alltag und Lebensstil vom Oman. Auf Arabisch und Englisch erfährst du hier, wie die Einheimischen und Beduinen bspw. sich mit Lebensmittel versorgen. Es erinnert die Besucher daran, wie der jahrhundertelange Handel per Karawane und übers Meer die traditionelle omanische Küche beeinflusste. Auch das traditionelle Handwerk und die maritime Geschichte wird in den Ausstellungsräumen beleuchtet. Ich war sehr überrascht, in welchem hervorragenden Zustand die Räume waren. Der Eintritt in das Mirbat Castle ist übrigens kostenfrei (Stand 2020).</p>
<p>Neben den Historischen ist die Stadt bzw. deren Sandstränden einer der gefragtesten Tauchsports im Oman. Mirbat im Oman lässt dich in ein Wechselspiel von Sport der Moderne und traditioneller Geschichte über und auch unter Wasser eintauchen. Der Mirbat Beach mit seinen vielen Buchen ist ideal, wenn du die Einsamkeit liebst. Es ist ein Strand, an dem du entspannen und einfach die Seele baumeln lassen kannst. Leider fehlen an dem Strand die Gastronomie oder auch Sanitäranlagen. Daher ist der Strand ehr für Familien mit Kindern ungeeignet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Öffnungszeiten Castle:&nbsp; Samstag bis Donnerstag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Freitag &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bin Ali St., Mirbat, Oman</p>
<hr>
<h3><strong>#6 Muhammand Bin Ali‘s Tomb (Sahib Mirbat)</strong></h3>
<p>Das Mausoleum von Mohammed bin Ali al Alwai oder auch einfach Muhammand Bin Ali’s Tomb befindet sich etwas außerhalb der Hafenstadt Mirbat. Das winzige Grab mit seinen zwei markanten Zwiebeltürmen markiert den alten Eingang zur Stadt. Das leuchtend weiße Gebäude ist bereits von Weitem sichtbar. Sanfte Hügel säumen die Landschaft um das berühmte Grabmal. Das weiß getünchte Gebäude bildet einen auffälligen Kontrast zu den rostrosten Felsen der Umgebung. Traditionell werden die meisten Gräber im Oman im Innern schlicht gehalten und mit einem einfachen grünen Tuch ausstaffiert.</p>
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<p>Ein riesiger Friedhof mit Hunderten von Grabsteinen erstreckt sich über die Umgebung. Die Gräber ragen dabei teilweise als groteske Skulpturen aus der Erde. Errichtete Gräber oder auch Grabsteine deuten dabei in unterschiedlichen Richtungen. Für den christlichen Glauben stellen Friedhöfe ein Ort der Trauer und Gedenkens dar. Im Muslimischen ist es ein Ort des Gedenkens. Typische Grabpflege findest du auf einem solchen Friedhof vergebens.</p>
<p>Traditionell wird nach dem muslimischen Glauben der Verstorbene innerhalb des Todestags beerdigt. Der Leichnam wird gewaschen, parfümiert und in ein einfaches Leintuch gewickelt. Das Grab eines Mannes zieren zwei aufrechtstehende Steine am Ende des Grabes. Frauengräber werden mit einem weiteren dritten Stein geschmückt. In der Regel nutzen die Omanis dabei einfach Steine. Selten finden sich wunderschöne Verzierungen auf den Steinen oder bearbeitete Steinplatten.</p>
<p>Typisch für das Betreten eines heiligen Ortes ist es, die Schuhe auszuziehen. Frauen tragen dabei ein Kopftuch. Sofern Du Pilger im Innern des Mausoleums antriffst, dann lass sie in Ruhe beten. Im Islam ist es unüblich, dass von heiligen Grabstätten spirituelle Wirkungen ausgehen. Der Oman legt dabei den Islam in seiner eigenen Form aus.</p>
<p>Mohammed Bin Ali al Alawi ist auch als Mohammend Saheb Mirbat bekannt. Bin Ali gilt als ein direkter Nachfahre des Kalifen Ali bin Abi Talib. Er ist der Schwiegersohn und Vetter Mohammeds. Ursprünglich aus dem jemenitischen Hadramaut emigrierte er nach Dhofar. Er wurde durch sein immenses Wissen im Islam geachtet. Sein Rum wuchs posthum durch seine Grabstätte. Im Jahre 1161 nach Christus verstarb er und wird seit jeher von vielen Muslime verehrt.</p>
<p>Lass dich nicht irritieren, wenn bei deinem Besuch eine kleine Herde von Kamelen den Friedhof bevölkert. Im Süden vom Oman sind die Kamele sehr beliebt und dienen dabei als Nutztiere. Die Tiere nutzen jeden nur erdenklichen Raum und gehen gern den saftigen Pflanzen nach. Der Eintritt in das Mausoleum ist kostenfrei.</p>
<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bin Ali St., Mirbat, Oman</p>
<hr>
<h3><strong>#7 Wadi Darbat</strong></h3>
<p>Das Wadi Darbat ist der schönste und landschaftlich vielleicht reizvollste Ort für Naturliebhaber der Region Dhofar. Das Wadi liegt in den östlichen Quaraberge. Ein Wadi ist ein Tal oder ein Flusslauf, der häufig erst nach starken länger anhaltenden Regenfällen vorübergehend Wasser führt. Die schönste Zeit ist demnach der Khareff (Juni bis September). Die 100% Luftfeuchtigkeit speist das Wadi Darbat mit Wasser und lässt die ganze Region in saftigen Grün und üppiger Vegetation erstrahlen.</p>
<p>Bereits bei deiner Anfahrt wirst du eine 200 Meter hohe Felswand erkennen. Der Monsun zu Zeiten des Khareffs bildet dann mehrere Wasserfälle, die sich an der Steilwand herabstürzen. Eine Straße führt dich zum höher gelegenen Wadi-Eingang. Von hier kannst über du einen herrlichen Blick über die gesamte Küste mit der charakteristischen Bucht Khor Ruri genießen. Mehrere Fußwege führen dich zu der Steilwand. Auf dem Weg dorthin kommst du an den vielen kleinen mit Wasser gefüllten Kaskaden vorbei. In dem Wadi leben einige Jebalis Familien. Sie unterhalten Kamel- und Rinderherden auf den grünen Wiesen. Der Monsun speist den großen See vom Wadi, der auch noch Monate nach seinem Ende für ausreichend Bewässerung sorgt. Er ist Lebensquelle nicht nur für die Viehherden, sondern bietet auch Wildtieren ausreichend Nahrung. Du musst dir den Monsun aber nicht als Dauerregen vorstellen. Es ist mehr ein dicker Dunst oder feiner Nieselregen, der nicht jeden Tag fällt oder den ganzen Tag andauert.</p>
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<p>Der See im Wadi führt ganzjährig Wasser. Zu Zeiten der Hauptsaison ist es sogar möglich, Tretboote zu mieten und über das Wasser damit zu fahren. Das Wadi ist weit verzweigt und es gibt viele Wanderwege. An dem See wirst du auf viele Wildtiere treffen. Kamele, Kühe oder auch Vögel halten sich gern um die Trinkwasserstelle auf. Wenn du genau hinschaust und hinhörst, kannst du zwischen den großen Ficusbäumen Murmeltiere an den Ästen knabbern sehen oder auch das Miauen der wilden Katzen wahrnehmen.</p>
<p>Ich war im Februar und somit außerhalb der Zeit des Khareffs im Oman unterwegs. Trotzdem konnte ich noch reichlich Wasser im Flusslauf erkennen.</p>
<p>Bei deinem Besuch in dem Wadi plane in etwa einen halben Tag ein. Es gibt auch außerhalb des Khareffs viel zu sehen. Empfehlen kann ich dir die kleinen Stände und Restaurants. Dort gibt es beispielsweise frische Kokosnussmilch direkt aus der Frucht.</p>
<p><strong>Besuchertipp:</strong> Unweit des Wadi Darbat befindet sich urige Dörfer und das Atayr Sinkhole. Es ist ein mehrere Meter tiefe Doline mit steilen Rändern. Zu Zeiten des Monsuns verfügt es über eine üppige Vegetation.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Unnamed Road, Ghaday, Oman</p>
<hr>
<h3><strong>#8 Wasserfall Darbat</strong></h3>
<p>Wasserfälle und ein Wüstenstaat: wie passt das zusammen? Das Sultanat Oman mit seiner Region Dhofar hat nicht nur eine beeindruckende Landschaft, sondern auch eine Vielzahl an Wasserfällen zu bieten. Zu Zeiten des Khareffs (alternative Schreibweise: Charif) wird die Region in einen feinen Wassernebel getaucht, so dass sich Bäche und Seen mit Wasser füllen. Wie von Geisterhand zaubert dieses saisonale Ereignis in der Zeit von Juni bis September den ikonischen Ayn Athum Wasserfall, Ayn-Knor-Wasserfall, Wasserfall im Wadi Ayn oder Ayn Gogub hervor.</p>
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<p>Der bekannteste und auch größte Wasserfall unter ihnen in Dhofar ist dabei der Darbat Wasserfall. Er ist Teil des pittoreske Wadi Darbat. Gern wird der Wasserfall auch als Travertin-Vorhang bezeichnet. Er ist der einzige Wasserfall, der fast ganzjährig Wasser führt und somit auch außerhalb des Khareffs zu bewundern ist. Der asiatische Südwestmonsun hat in den Sommermonaten die Region im Süden Omans fest im Griff. Es herrscht nicht nur bei der Entfaltung der Vegetation Hochbetrieb, sondern es zieht auch viele Menschen an.</p>
<p>In mehreren Kaskaden stürzt das Wasser über eine fast senkrechte Klippe in die Lagune Khor Rori hinunter. Von der oberen Kante bis zum Fuß des Sees sind es knapp 170 Meter. Der Wasserfall wirkt am imposantesten, sofern du dich am Fuße in der Nähe der unteren Kaskaden aufhältst. An der Flussmündung des Wadi Darbat liegt der antike Handelshafen Sumharum. Der Ort ist bekannt für seinen UNESCO Archäologiepark und den Stätten des Weichrauchhandels.</p>
<p>Du kannst den Wasserfall oberhalb und auch unterhalb erwandern. Die beeindruckendste Aussicht auf dem Wasserfall hast du von unterhalb. Über eine einfache Wanderung gelangst du zu dem Wasserfall. Du startest dabei im Tal bei den Serpentinen. Von dort geht es weiter zu Fuß quer durch die Natur zum Wasserfall. Für deine weitere Wanderung geht es entlang am Flussbett. Du hältst du dich rechts von dem Wasserlauf auf den bereits ausgetretenen Wegen. Bereits vom weiten kannst du den Wasserfall auf deiner linken Seite sehen. Nach ca. 40 Minuten stehst du dann unterhalb der Abbruchkante an der Lagune. Auch wenn das türkisfarbene Wasser sehr einladend und verführerisch wirkt, zum Baden ist es nicht geeignet. Grund dafür ist die Bilharziose Infektion. Es stellt ein Gesundheitsproblem im Oman dar und wird von Vektorschnecken verursacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Unnamed Road, Ghaday, Oman</p>
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<h3><strong>#9 Earth Gravity Controversial</strong></h3>
<p>Viele Menschen besuchen in Salalah den Anti Gravity Point, um das einzigartiges Naturschauspiel zu erleben. An dem Anti Gravity Point fahren wie von Geisterhand Autos im Leerlauf und ohne Beschleunigung einen Hügel hinauf. Mit diesem Gedanken bin ich zu jenem Punkt gefahren, um selbst diesen Moment mit meinem Mietwagen auszuprobieren und mit den eigenen Augen zu erleben.</p>
<p>Der Anti Gravity Point trägt eine vielfaltige Bezeichnung. Manchmal wird über den Magnetic Hill oder Gravity Hill gesprochen, ebenso bezeichnen Einheimische den Ort auch als Magnetic Point, Gravity Point oder Location of Gravity. Es wird berichtet, dass Geschwindigkeiten von 40 bis 60 km/h erreicht wurden. Bei meinem Versuch konnte ich lediglich knapp 10 km/h erreichen. Ich habe mich dazu mit Einheimischen unterhalten und dabei die Informationen erhalten, dass die Geschwindigkeiten mit einem größeren und schwereren Auto höher sind, als es mit meinem kleinen Mietwagen der Fall war.</p>
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<p>Der Antigravitationspunkt liegt in der Nähe von Tawi Atair bzw. Mirbat. Auf dem Weg zum Wadi Darbat kommst du auf der Ostseite an diesem Punkt vorbei. Der Punkt befindet sich auf einem Hügel direkt auf der linken Seitenstraße nach etwa 27 km von Taqa entfernt. Bei der Fahrt von Taqa zum Mirbat Highway biegst nach links ab und erreichst ihn nach ca. 1 km.</p>
<p>Auch wenn es ein wenig mysteriös aussieht und scheinbar aller physikalischer Gesetze aushebelt, ist der Anti-Schwerkraft-Spot nicht wirklich ein Ort ohne Schwerkraft. Ein Ort ohne Gravitation hieße ja, dass die Menschen und Objekte dort durch die Luft fliegen. Aber das ist ja nicht der Fall gewesen. Tatsächlich ist der Antigravitationspunkt in Salalah ein Gravitationshügel. Eine wissenschaftliche Definition belegt, dass ein Gravity Hill ein Ort ist, an die Anordnung des umgebenen Landes eine optische Täuschung ist und ein leichtes Gefälle einen Hang erzeugt, der nur scheinbar ein ansteigender Hang ist. Auch wenn die wissenschaftliche Begründung die Sache erhellt, bleibt der Punkt ein unterhaltsamer Ort für Mysterys-Junkies und Familien gleichermaßen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</p>
<p>Adresse: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mirbat, Salalah 211, Oman</p>
<hr>
<h3><strong>#10 Wadi Dawkah – Weihrauch</strong></h3>
<p>Weihrauch ist im Oman allgegenwärtig. Im Weihrauchmuseum von Salalah hast du bereits die Geschichte und Herkunft des Harzes erfahren. Im Wadi Dawkah hingegen erlebst du die „Wiege des Weihrauchs“. Bereits seit Jahrtausenden wird Weihrauch, dass auch gern als Geschenk Allahs bezeichnet wird, im Oman gewonnen. Das wohlriechende Harz galt in der Antike als sehr wertvoll und wurde mit Gold aufgewogen. Ausgrabungen im ägyptischen Tal der Könige belegten, dass bereits Weihrauch als Grabbeigaben dienten.</p>
<p>Das Wadi Dawkah liegt etwa 40 km nördlich von Salalah. Das Wadi gilt seit der Antik als Herkunft des kostbaren Harzes. Es liegt an der legendären Weihrauchstraße. Sie führte einst vom Oman über Jemen nach Saudi-Arabien. Vom Roten Meer über das jordanische Petra, den heutigen Gaza-Streifen hinüber ins ägyptische Alexandria reichten die Wege der Weihrauchstraße. Berichte in der Bibel und Koran zeigten die ersten Transporte des Weihrauchs auf der Weihrauchstraße auf.</p>
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<p>Mit der Bezeichnung „Land of Frankincense“ (Land des Weihreichs) werden das Wadi Dawkah und andere Stätte an der Weihrauchstraße zum Weltkulturerbe der UNESCO gezählt. Das Wadi wirkt auf dem ersten Blick sehr unscheinbar und zum Teil unspektakulär. Du blickst in ein trockenes Tal mit alten knorrigen Bäumen. Die Weihrauchbäume zählen zu den ältesten im Oman. Parke dein Auto einfach oberhalb auf dem Parkplatz und gehe dabei hinunter. Während du dir die Weihrauchbäume von Näherem betrachtest, wird dich sicher bald ein Guide des Weihrauch-Tals ansprechen. Folge seine Erzählungen und du wirst dabei viel über das Tal, den Weihrauch und seine Bedeutung erfahren.</p>
<p>Das Harz vom Weihrauch wird auch heute noch wie vor über 3000 Jahre geerntet. Weihrauchbäume wachsen und gedeihen nur im Süden von Oman. Sie können in andere Länder nicht verpflanzt oder gezüchtet werden. Das einzigartige Klima im Süden Omans sorgte fürs Gedeihen der Weihrauchbäume. Die Omani besaßen daher über viele Jahrhunderte das Weihrauch-Monopol. In der heutigen Zeit hat der Weihrauch zwar nicht an Bedeutung verloren, jedoch zählt er nicht mehr zu den Haupteinnahmequellen des Sultanats.</p>
<p>Mehrere tausende Weihrauchbäume wachsen in dem Tal. Mit steigenden Temperaturen beginnt die Weihrauchernte im Frühling. Die Rinde des Baums wird eingeritzt und das später austretende Harz geerntet. Jedem Baum wird auch nach der Erntephase mehrere Jahre Ruhe gegönnt, damit sie sich erholen können. Die Qualität des Weihrauchs wird anhand der Farbe unterschieden. Helles Harz ist nicht verunreinigt und das wertvollste Produkt. Grüne oder auch dunkle Verfärbung hingehen deutet auf mindere Qualität hin. Das „Hougari“ aus dem Wadi Dawkah gilt als das weltbeste Weihrauch.</p>
<p>Der Besuch zu dem Tal ist kostenfrei. Parkplätze stehen kostenlos an dem Haupteingang zum Besucherzentrum zur Verfügung. Künstlich geschaffene schattige Plätze sind an dem Besucherzentrum vorhanden, so dass man sich der gleißenden Sonne etwas entziehen kann. An dem Besucherzentrum hast du eine Weihrauchbaumplantage mit jüngeren Pflanzen. Die Weinrauchbäume in dem Wadi Dawkah sind auf über 5 Quadratkilometer verteilt. Mit etwas Glück gelangst du an einem Guide, der dich zu den uralten Bäumen führt und dich so in die omanische Kulturgeschichte eintauchen lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr (Besucherzentrum)</p>
<p>Adresse: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Thumrait Road (N31), Salalah, Oman</p>
<hr>
<h3><strong>#11 Geheimtipp &#8211; Taqah Castle, Drive Inn, Kokosnussmilch</strong></h3>
<p>Im Dhofar lassen sich auch einige Perlen für deine nächste Reise entdecken. Diesmal dreht(en) sich der (die) Geheimtipp(s) um Kultur und typisch Omanisches.</p>
<p>Mein Kultur-Geheimtipp habe ich die beliebte Burg im Süden Omans, das Tagah Castle, entdeckt. Die Burg befindet sich in dem gleichnamigen Ort knapp 30 Kilometer von Salalah entfernt. Das Gebäude wurde erst im 19. Jahrhundert errichtet. Sie ist im Gegensatz zu den anderen kulturellen Gebäuden im Oman eine sehr junge Festung. Typischer Weise sind die Burgen wie die in Nizwa oder Bahla mehrere hunderte vielleicht sogar tausende Jahre alt. Ursprünglich war die Burg die private Residenz des Stammesführers Scheich Ali bin Taman Al Ma’shani. Er war der Großvater der Mutter vom ehemaligen und beliebten Sultan Qaboos. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Festung um eine Außenmauer und vier Türmen erweitert. Bis 1970 diente das Fort als Büro und Residenz des Wali von Taqah. Ein Gefängnis, Empfangshalle, Wachraum und Lagerräume umfasst die Festung. In den Räumen können heute alte Exponate bestaunt werden. Nach der Renovierung 1994 erstrahlt es in neuem Glanz und dient ausschließlich als Museum. Das Fort findest du zentral in der Stadt Taqah. Öffnungszeiten sind Samstag bis Dienstag von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr und Freitag von 08:00 Uhr bis 11:00 Uhr. Der Eintritt kostet 500 Baisa (ca. 1,30 Euro).</p>
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<p>Was ich in <a href="https://www.11places.de/maskat" target="_blank" rel="noopener">Maskat</a> bereits erlebt habe, konnte ich auch in Dhofar wahrnehmen. Ich kannte Tipp bereits aus Maskat und habe ihn auch in Dhofar mehrfach ausprobiert. Es ist etwas typisch Omanisches. Die Autofahrer fuhren an den Lokalen vor, hupten, blieben danach in ihren Fahrzeugen sitzen und warten auf die Mitarbeiter des Lokals. Vor allem fand zu den Abendstunden so ein reges Treiben vor den Lokalen statt. Es handelt sich dabei um nichts anderes als eine orientalische Form des Drive-In. Die Plätze sind vor den Lokalen sicherlich deswegen auch ausreichend groß dimensioniert. Wenn du dir jetzt sagst, ich kenne ja die Speisekarte des Lokals nicht, kein Problem: Auch eine Speisekarte wird dir dann zum Auto gebraucht, aus der du deine Speisen oder Getränke auswählen kannst. (PS: Unbedingt einen Juice probieren. Sie sind richtig lecker.) Probiere es am besten selbst aus, wenn du in Dhofar bereist.</p>
<p>Das Prinzip funktioniert übrigens auch den vielen Obstständen der Plantagen von Dhofar. Neben frischen Obst erhältst du an den Obstständen auch frische Kokosnussmilch. Die Kokosnuss wird frisch für dich aufgeschlagen und dir trinkfertig gereicht. Sie schmeckt sehr lecker und erfrischt vor allem an heißen Tagen. Du zahlst 500 Baisa für eine frische Kokosnuss.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/dhofar">Dhofar &#8211; Die Karibik des Orients</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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		<title>Maskat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2021 20:22:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<category><![CDATA[Maskat]]></category>
		<category><![CDATA[Moschee]]></category>
		<category><![CDATA[Mutrah]]></category>
		<category><![CDATA[Oman]]></category>
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		<category><![CDATA[Sultan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie fast jede Hauptstadt zeigt sich auch Maskat als pulsierende Großstadt mit vielen spannenden Ecken. Das Sultanat, das nicht nur für seinen Ölreichtum bekannt ist, bringt dir Tradition und Moderne der arabischen Kultur näher. Unzählige Museen, faszinierende uralte Festungen und prachtvolle Moscheen lassen sich in Maskat entdecken. Wunderschöne Strände vor den Toren der arabischen Stadt und die fremde Kultur laden dich ein, die Küstenstadt zu erkunden. Du kannst die umliegenden Berggipfel erobern, auf Nachtsafari gehen oder eine entspannte Zeit am...</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/maskat">Maskat</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie fast jede Hauptstadt zeigt sich auch Maskat als pulsierende Großstadt mit vielen spannenden Ecken. Das Sultanat, das nicht nur für seinen Ölreichtum bekannt ist, bringt dir Tradition und Moderne der arabischen Kultur näher. Unzählige Museen, faszinierende uralte Festungen und prachtvolle Moscheen lassen sich in Maskat entdecken. Wunderschöne Strände vor den Toren der arabischen Stadt und die fremde Kultur laden dich ein, die Küstenstadt zu erkunden. Du kannst die umliegenden Berggipfel erobern, auf Nachtsafari gehen oder eine entspannte Zeit am Meer verbringen. Die wechselvolle Geschichte der heutigen Hauptstadt Omans reicht bis zu 4000 Jahre zurück. Das beeindruckende Stadtbild mit seinen historischen Gebäuden und den modernen Einkaufszentren neben luxuriösen Hotels versucht dabei den Spagat zwischen Kommerz und Tradition. Lass dich von den nachfolgenden 10 Ideen der arabischen Kultur inspirieren und tauche ein in das Märchen aus 1001 Nacht.</p>
<p><strong><u>Besucherhinweis:</u></strong> Die Währung im Oman ist der omanische Rial (kurz: OMR oder Rial). 1000 Baisa sind 1 Rial. Gern wird im Oman auch die Schreibweise der Währung mit einem Punkt für die Tausender Abgrenzung der Baisa-Einheit genutzt (Schreibweise: 1.300 Rial bedeutet 1 Rial und 300 Baisa). Für ca. 2,30 Euro erhältst du einen Rial (Stand 2020).</p>
<p><strong><u>Reisehinweis:</u> </strong>Für die Einreise nach Oman ist ein Visum erforderlich. Seit März 2018 kannst du ein E-Visum über <strong><a href="https://evisa.rop.gov.om/">https://evisa.rop.gov.om/</a></strong> beantragen. Das Touristenvisum kannst du für 10 oder auch 30 Tage beantragen. Für eine Aufenthaltsdauer von 10 Tagen bezahlst du 5 Rial, 30 Tage kosten 20 Rial. Für die Bezahlung werden Kreditkarten Visa-/Mastercard akzeptiert. Das Visum wird dir nach dem Antrag spätestens nach 48 Stunden erteilt. Nach Erteilung des Visums musst du dann innerhalb der nächsten 30 Tage einreisen. Daher darf das Visum nicht zu früh beantragt werden (Stand 2020).</p>
<h3><strong>#1 Große Sultan-Qabus-Moschee</strong></h3>
<p>Die große Sultan-Qabus-Moschee (alternative Schreibweise: Sultan-Qaboos-Moschee) ist die Hauptmoschee im Oman. Auf einem 416 Hektar großen Gelände entstand die größte Moschee des Landes. Sie gilt seit der Fertigstellung als das wichtigste Bauwerk im Oman und als eine der bekanntesten Bauwerke seiner Art. Sultan Qaboos beschloss im Jahr 1992, dass er eine der größten Moscheen für das Freitagsgebet im Oman errichten ließ, die auch von Nicht-Muslime besucht werden kann. Baubeginn für das Projekt war 1995 in dem noch fast unbewohnten Stadtteil Bowshar. 6 Jahre später am 04. Mai 2001 erfolgte die Eröffnung.</p>
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<p>Für die Moschee wurden 300.000 Tonnen heller Sandstein aus Indien verbaut. Verantwortlich für den Bau waren zwei Architekturbüros aus London. Die Lage der Moschee an der Verkehrsanbindung an der Hauptstraße ist mit Bedacht gewählt worden. Autofahrer, die zwischen Sib und Maskat sich bewegen, sollten bereits bei ihrer Anfahrt das grandiose Bauwerk bestaunen dürfen. Für den Bau veranschlagten die Verantwortlichen des Sultanats umgerechnet 33 Millionen Euro. Die tatsächlichen Kosten liegen wahrscheinlich ehr bei der doppelten Summe. Auch wenn sich die Baukosten erheblich erhöhten, ist das fantastische Bauwerk mit seiner schieren Größe jeden Cent wert. Seit seiner Eröffnung stellt die Moschee nicht nur für Touristen aus aller Welt ein Besuchermagnet dar, sondern steht auch allen Gläubigen im ganzen Land offen.</p>
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<p>Die unterschiedlichen islamischen Epochen finden sich der Architektur der Sultan Qabus Moschee wieder. Über den Hauptzugang mit seinen drei Torbögen gelangst du in den Innenhof der des Geländes der Moschee. Die imposanten 5 Minaretten mit seinen Hauptminarett von 91,5 Metern symbolisieren die 5 Säulen des Islams: Bekenntnis, Gebet, Almosen, Fasten und Pilgerreise. 6.600 Gläubige finden Platz in dem 61&#215;71 Meter großen Hauptgebetsraum der Moschee. Das Prunkstück der Moschee ist der 4.263 Quadratmeter große Teppich. 600 Knüpferinnen fertigten in knapp 3 Jahren in müheseliger Handarbeit den Teppich in Einzelteile. Das Zusammennähen der Einzelteile des Teppichs dauerte allein 4 Monate. In der Gesamtheit bringt der Teppich ein Gewicht von 22 Tonnen auf die Waage. Es wird angenommen, dass der Teppich einen Wert von 5,5 Millionen Euro hat.</p>
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<p>Das optische Gegenstück in der Moschee sind die reich verzierte Holzdecke mit ihren Arabesken und Kalligraphen sowie der größte Kronleuchter der Welt. 1.122 Lampen lassen die vielen Swarovski Kristalle in einem Lichtermehr eintauchen. Mit seinen Ausmaßen von 8&#215;14 Meter wiegt der Kronleuchter knapp 8 Tonnen. Ein Gebetsraum für Frauen wird für 750 Gläubige vorhalten. Neben den Gebetsräumen befindet sich eine öffentliche Bibliothek. Über 3 Stückwerke werden rund 20.000 Bücher unterschiedlicher Fachrichtungen vorgehalten. Die großzügige Begrünung der Außenanlage rundet das Bild der Moschee harmonisch ab. Der Eintritt in die Moschee ist frei und kann zu den Öffnungszeiten besucht werden. <u></u></p>
<p><strong><u>Besucherhinweis:</u></strong> Sofern du die Moschee besuchen möchtest, denke daran, entsprechende Kleidung zu tragen. Für den Herrn gelten lange Hemden und lange Hosen; die Damen unter euch tragen ein bis zum Boden reichendes Kleid oder Hose mit bedeckten Schultern und ein Kopftuch. Es besteht auch die Möglichkeit am Eingang einen entsprechenden Umhang oder Gewand für den Aufenthalt gegen Entgelt zu leihen. Verhalte dich ruhig und zurückhaltend. Schuhe sind in den Gebetshäusern verboten. Diese kannst du unmittelbar im Eingangsbereich in vorhandene Regale hinterlegen.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Donnerstag</td>
<td>08:00 Uhr bis 11:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag</td>
<td>geschlossen (für Nicht-Muslime)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sultan Qaboos Street, Muscat, Oman </em></p>
<hr>
<h3><strong>#2 Royal Opera House</strong></h3>
<p>Im Jahr 2011 wurde in Maskat das Royal Opera House eröffnet. Mehrere Jahre dauerte die Errichtung der Sehenswürdigkeit an. Ursprünglich sollte das kulturelle Highlight als „House of Musical Arts“ errichtet werden. Die Verantwortlichen des Sultanats änderten es jedoch in „Royal Opera House“ in Anlehnung an das Londoner Opernhaus ab. Mit einem reichhaltigen Kulturprogramm wartet es für die Besucher auf. An diesem Ort werden nicht nur Opern gespielt, sondern auch Musik aus aller Welt erklingt hier. Ein abwechslungsreiches Angebot von klassischen Arienabenden, religiöser Musik aus arabischer Herkunft, mystischen Tanzaufführungen, Gastspielen international angesehener Stars bis hin zum kuwaitischen Gesangsstars Abdullah Al Ruwahishid oder Instrumentalsolisten Lang Lang wird den Gästen hier geboten.</p>
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<p>Das Opernhaus, das als das erste Opernhaus in den Golfstaat gilt, liegt in dem Stadtteil Al Qurum. Das gesamte Interieur mit seinen kostbaren Marmorböden und seinen Vertäfelungen spiegelt sich in einer ausgewogenen architektonischen Schönheit wieder. Elegantes Rot und Gold hüllt den großen Theaterraum für seine Aufführungen in eine faszinierende Atmosphäre. Wenn dich eine Führung durch das Opernhaus leitet, wirst du über prächtige Marmorböden streifen und wertvolle Täfelungen an den Wänden erstaunen dürfen. Der Theaterraum kann dabei modular als Proszenium-Theater auf bis zu 1.100 Sitzplätzen hergerichtet werden. Interessant sind vor allem die jeweiligen Sitzplätze. In der Rückseite der Sitze befinden sich Monitore, die zu den Aufführungen Untertitel in Arabisch oder Englisch eingespielt bekommen.</p>
<p>Die ausgezeichnete Akustik, die weltweit Anerkennung bei Künstlern und Opernliebhabern erhielt, kann auf die speziell musikalischen Erfordernisse für Oper, Konzert und Theateraufführungen angepasst werden. In der 32 Meter hohen Oberbühne ist die Konzertorgel, die von der Orgelbaufima Klais aus Bonn gebaut wurde, untergebracht. Ein reichverziertes Holzgehäuse umgibt die Orgel. Die Orgel verfügt über drei Pfeifenfelder. Die Prospektpfeifen sind dabei ebenso kunstvoll verziert. &nbsp;Möchtest du bei einer Aufführung dabei sein, gilt die formale Kleidungsordnung. Für die Nicht-Omanis gilt: Männer tragen Anzug oder Smoking, die Kleidung der Frauen ist konservativ und bedeckt die Knie. Jeans, T-Shirts oder Sportschuhe sind ausnahmslos verboten.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Neben dem Opernhaus befindet sich die Opera Mall. Ein Museumsshop, exquisite Restaurants sowie luxuriöse Boutiquen sind könnt ihr hier besuchen. Ein Kulturzentrum mit einer Kleinkunstbühne gehört ebenso zu dem 80 Hektar großen Kultur-Komplex. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>08:00 Uhr bis 10:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>(geöffnet für Führungen)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Royal Opera House Al Kharjiyah Street OM, 103<br></em></p>
<hr>
<h3><strong>#3 Mutrah Fort</strong></h3>
<p>Das Mutrah Fort ist eine historische Verteidigungsanlage in Mutrah, der Altstadt von Maskat. Auf einem hohen Felsen dominiert das Bauwerk über den Hügeln der Altstadt und bietet einen Blick auf den natürlichen Hafen von Mutrah. Das Fort erhebt sich am östlichen Ende des Hafens. Die Position des Forts machte es zu einem uneinnehmbaren Festungsgebäude. Mit den umliegenden Wachtürmen, von denen es in Sichtweite des Forts viele in der Umgebung gibt, konnten bereits von weitem sich nähernde Feinde ausgemacht werden.</p>
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<p>Historische Aufzeichnungen gehen von unterschiedlichen Daten über die Errichtung des Forts aus. Historiker schätzen, dass er Ursprung des Forts bis ins Jahr 1507 zurückreicht. Die portugiesischen Besatzer ergänzten das Fort im Jahr 1580 mit Türmen und stärkeren Mauern. Das Jahr wird gern auch in den Ausführungen als das Errichtungsjahr erwähnt. Die Portugiesen erbauten während ihrer Besetzung die Festung als Verteidigungsmaßnahmen gegen die Angriffe der tobenden osmanischen Armee. Das Fort blieb bis in die Neuzeit hinein ein wichtiger Verteidigungsort. Das Fort ist eine kleine Festung, welches mit Beobachtungs- und Verteidigungswaffen ausgestattet war. &nbsp;Es besteht aus drei Rundtürmen: einem gewaltigen, der auf dem Hügel thront sowie den beiden kleineren, die nach Westen und Norden ausgerichtet sind. Der westliche Turm beherbergt die antiken Kanonen.</p>
<p>Die Hauptfunktion des Forts bestand in der Beobachtung. Unterkünfte, zusätzliche Räume oder Sitzbereiche für die Soldaten sucht man hier vergebens. Das militärische Gebäude erstreckt sich entlang des Hügels. Mehrere Aussichtspunkte bieten von dem Fort einen imposanten Blick über die Mutrah Corniche, den Haufen und den umliegenden Felsvorsprüngen von Ophiolith. Die antiken Kanonen auf den Stadtmauern wie das ebenso etwas modernere Artilleriegeschütz aus Zeiten des zweiten Weltkrieges kannst du hier bei deinem Besuch entdecken. Um den Ausblick über die Altstadt zu genießen, musst du natürlich die vielen Stufen hinauf zum Fort erklimmen. Allein der Panoramablick über den Mutrah Corniche von dem Fort ist der Eintritt in Höhe von 500 Baisa auf jeden Fall wert. Exponate oder Ausstellungen werden leider für den Besucher im Innern der Festung nicht vorhalten. Auch heute noch wird das Fort zu militärischen Zwecke genutzt. Für Besucher steht die Anlage offen. Für die Anfahrt zum Fort fährst du am Souq Mutrach vorbei und biegst danach rechts ab. Die schmale Straße bergauf bringt hinauf zum Parkplatz.&nbsp;</p>
<p><strong><u>Reisetipp:</u></strong> Du bist nicht mit einem Mietwagen in Maskat unterwegs, dann nutze einfach eines von den vielen Taxis in der Hauptstadt. Die Taxifahrer bringen dich an jedem Ort und warten ggfls. auch auf dich, wenn du wieder zu deinem Ausgangspunkt zurück möchtest. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Donnerstag</td>
<td>09:00 Uhr bis 18:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag</td>
<td>09:00 Uhr bis 11:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>14:00 Uhr bis 18:30 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Al Bahri Rd, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#4 Mutrah- &amp; Gold-Souq</strong></h3>
<p>Flutet Weihrauch die engen Gassen und nimmst du reges Treiben mit exotischen Klängen war, so befindest du dich sicher auf einem Souq. Ein Souq (alternativ: Souk, Soug) ist ein Markt in der arabischen Welt. Das traditionelle Leben im Oman findet vor allem in einem Souq statt. Einen der ältesten Märkte der arabischen Halbinsel ist der Mutrah Souq in Maskat.</p>
<p>Der bereits seit über 200 Jahre existierende Markt kann dabei auf eine lange Vergangenheit zurückblicken. Aufgrund der Nähe zum Hafen diente den Händlern im Mittelalter als hochfrequentierte Umschlagplatz von Handelswaren aus der ganzen Welt. Seefahrer aus Indien, China, Europa und anderen Teilen des Nahen Ostens steuerten mit ihren schwerbeladenen Schiffen den Hafen an und boten ihre Waren in dem Souq an. Aromatische Gewürze, edle Stoffe, punktvoller Schmuck bis hin zu exotischen Kräutern konnten zahlungskräftige Kunden auf dem Markt erwerben.</p>
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<p>Auch heute noch werden die Waren in dem antiken Souq angeboten. Der alte Souq ist in zwei Märkte unterteilt. Auf dem traditionellen Markt mit einem Labyrinth aus Ständen werden Obst, Gemüse, Kräuter und Gewürze sowie traditionelle Stoffe, Kleidung, Schmuck, Parfüm und Duftstoffe, Pfeifen, Töpferwaren und Kunsthandwerk gehandelt.</p>
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<p>Tauche ein in das turbulente Treiben und nimm die orientalischen Gerüche im Mutrah Souq mit seinen vielen verwinkelten Gassen und Gängen wahr. Es hat dabei fast den Anschein, dass der Markt von Ständen und Verkäufern überzuquellen scheint. Einheimische und Händler nennen den Markt „Al Dhalam Souq“ (übersetzt: schattiger Markt). Der ursprüngliche Markt bestand aus engen Gassen und mit unzähligen Lehmwänden und Palmwedeln, die ein wenig Schutz vor der brennenden Sonne boten. Im Laufe der Zeit wurde der Markt restauriert. Farbenfrohe Buntglasfenster und helle Laternen im arabischen Stil schmücken seitdem den Markt. Ein robustes Holzdach schützt Besucher wie Händler vor der gleißenden osmanischen Sonne und bietet eine stimmungsvolle Marktatmosphäre. Der angrenzende Gold Souq, auf dem es erheblich ruhiger einhergeht, finden sich in den Auslagen der Verkaufseinrichtungen von dezenten wirkenden bis hin zu üppigen Schmuckwaren. Indische und omanische Antiquitäten sowie Goldschmuck stapeln sich in den vielen kleinen Läden.</p>
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<p>Der Souq von Mutrah liegt unweit des Hafens im Herzen der Altstadt Maskats. Der Eintritt in den Markt ist frei. Feilschen auf dem Basar wird erwartet, jedoch können allzu hohe Preisnachlässe nicht erwartet werden.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Wenn du das bunte Treiben auf dem Markt liebst, dann suche den Souq am Abend auf.&nbsp; In der der Hauptgasse, die von Norden nach Süden verläuft, geht es am Abend noch geschäftiger zu. In der Marktnähe finden sich kaum Parkplätze. Lasse dich mit einem Taxi dorthin bringen oder nutze den großen Parkplatz in Mutrah Fisch Markt. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Donnerstag</td>
<td>09:00 Uhr bis 13:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>16:00 Uhr bis 21:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag</td>
<td>09:00 Uhr bis 13:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Al Bahri Road, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#5 Al Khor Moschee</strong></h3>
<p>Die Al Khor Moschee befindet sich in der Altstadt von Maskat im Stadtteil Mutrah. Sie ist die älteste Moschee in der Haupstadt vom Oman und gilt als eine der schönsten Glaubenshäuser des Landes. Das von außen in schlichte braun und blau Tönen gehaltene Gebäude überrascht den Besucher, sofern er den Innenraum betritt. Über kunstvolle Verzierungen bis hin zu historisch erhaltene Innenausstattungen erfährst du hier vieles über die muslimische Kultur.</p>
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<p>Die Al Khor Moschee befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Quasr Al Alam Palast. Ein konkretes Datum der Errichtung der Moschee ist nicht überliefert. In der Antike trug sie den Namen „Masjid Al Shuhadaa“. Übersetzt bedeutet es: „Die Moschee der Märtyrer“. In dem 17. bis 18. Jahrhundert hielten die Einwohner für die verstorbenen Omanis Beerdigungsgebete ab, die bei der Verteidigung während der portugiesischen Eroberungsfeldzüge starben. Der heutige Name der Moschee leitet sich von der Binnenschlucht Al-Khor ab. Die Schlucht entstand durch die Flutwellen an der felsigen Küste von Maskat über die vielen Jahrhunderte. In der Moschee halten hochrangige Mitglieder der königlichen Familie ihr Gebet ab. Die Moschee wird daher im allgemeinen auch als „Moschee der Familie“ in Bezug auf die königliche Familie des Sultanats bezeichnet.</p>
<p>Die herrschenden Sultane ließen die Moschee in Maskat mehrmals in der Vergangenheit renovieren. Die letzte Renovierung gab der Sultan Qaboos 1980 in Auftrag. Das Bauwerk hat fast zwei vollständig verzierte Glasseitenwände. Weißer Marmor, blaue und braune Fließen sowie goldene Schriften des heiligen Koran runden die glanzvollen Verzierungen ab. Die Decke der Moschee besteht aus arabischer Kalligraphie der 99 göttlichen Namen Allahs, die in goldener Farbe von quadratischen Fliese aus blau und weiß rautenförmig umrahmt sind. Ein Herzkristallkronleuchter in der Mitte der Moschee findet sich in der Hauptgebetshalle. Die Moschee hat jedoch wie alle anderen im Lande keine zentrale obere Kuppel. Das von außen unscheinbar wirkende Gebäude kann schnell übersehen werden. Ihr findet es hinter dem Al Alam Palast und in der Nähe des Al Mirani Fort.</p>
<p>Die Moschee ist genau wie die große Sulatan-Qaboos-Moschee auch für Nicht-Muslime zum Besuch geöffnet. Die Besucher der Moschee müssen sich konservativ kleiden. Der Einlass wird euch nur mit langärmeligen Kleidung gewährt. Für den Herrn gelten lange Hemden und lange Hosen; die Damen unter euch tragen ein bis zum Boden reichendes Kleid oder Hose mit bedeckten Schultern und ein Kopftuch. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Mittwoch</td>
<td>08:00 Uhr bis 11:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Donnerstag und Freitag</td>
<td>geschlossen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bab Al Muthaib St, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#6 Sultan Palast</strong></h3>
<p>Der Al-Alam Palast oder auch Sultan Palast ist der zeremonielle Palast in Maskat im Sultanat Oman. Der Palast wurde 1972 im Auftrag des Sultans errichtet. Der Sultan Palast erstrahlt in einer blau-weiß-goldenen Fassade. Fein gearbeitete Mosaike aus kostbaren Materialien an der Fassade und zahlreiche Verzierungen schmücken das Hauptgebäude des Al-Alam Palasts. Das große goldene osmanische Wappen am schmiedeeisernen Zaun lässt die besondere Bedeutung für die Besucher erahnen. Der Al-Alam-Palast (auch: „Flaggen-Palast“) dient bis in die heutige Zeit ausschließlich repräsentativen Zwecken. Der Empfang von Staatsgästen oder die jährliche Tea Party zum osmanischen Nationalfeiertag, dem Geburtstag des Sultans Qaboos (18. November), fallen unter solche Zwecke.</p>
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<p>Ist der Sultan in der Stadt, hält er sich nur zu Arbeitszwecken in dem Palast auf. Seine Residenz liegt mit dem Bait Al-Barakeh Palast in Sib, einem Stadtteil von Maskat, knapp 30 km entfernt. Die Festungen Mirani und Jalali begrenzen das Areal um den Palast mit Blick auf das Meer. Die Entstehung des Palastes reicht fast 200 Jahre zurück. Auf dem Gelände des heutigen Palastes befand sich der Vorgänger Bayt Al-Alam Palast, der von dem Sultan Said ibn Taimur, dem Großvater des Sultans Qaboos, im 19. Jahrhundert errichtet wurde. 1895 wurde der Palast durch Aufständische zerstört.</p>
<p>Aufgrund fehlender finanzieller Mitteln konnte der Sultan den damaligen Palast nicht fertigstellen lassen. Zu Zeiten des zweiten Weltkrieges verlegte der Sultan seinen Regierungssitz ins südliche Salalah, um sich dem Einfluss von Großbritannien zu entziehen. Die Notwendigkeit einer Renovierung des Palastes war damit nicht mehr gegeben. Das Gebäude wurde gesperrt und zerfiel zusehends. Nach der Machtergreifung des Sultan Qaboos wurde der Palast abgerissen und im Jahr 1972 durch den Qasr al-Alam im anglo-indischen Stil ersetzt. Zahlreiche Palasterweiterungen und Regierungsgebäude ergänzen die Areal um den Palast. Alte Gebäude sowie der ehemalige Suq Dakhel mussten den Bauten weichen.</p>
<p>Anfang des 21. Jahrhunderts wurden die letzten historischen Gebäude abgerissen und gleichzeitig die repräsentative Zufahrt zum Palast errichtet. Prächtig gepflegte Gärten in dem Regierungsviertel lassen das Gelände ganzjährig in natürlichen Farben erstrahlen. Die angrenzenden Stadtmauern und Wachtürme lassen die portugiesische Vergangenheit erkennen. Der gesamte Bereich um den Palast ist heute eine autofreie Zone. Der Palast kann zu Besuchszwecken leider nicht betreten werden, jedoch ist ein Fotografieren von außen möglich.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Schaut euch den Sultan Palast am Abend an, wenn die Sonne nicht mehr so sehr brennt. Ihr werdet den Palast fast märchenhaft beleuchtet dann vorfinden. Kostenfreie Parkplätze, sofern ihr mit dem Mietwagen unterwegs seid, findet ihr an der Küstenstraße hinter dem Al Mirani Fort. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>für Besucher und zu touristischen Zwecken nicht geöffnet</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Al Alam Palace, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#7 Al Jalali Fort &amp; Al Mirani Fort</strong></h3>
<p>Die Altstadt von Maskat mit seinem natürlichen Hafen liegt an der Küste des Golfs vom Oman. Eine 700 Meter lange Bucht bildet den Hafen. Zwei Festungen zur Meeresseite schützen den Hafen. An der östlichen Seite ragt auf einem Felsvorsprung das Al Jalali Fort empor. Auf der gegenüberliegenden westlichen Seite befindet sich das Fort Al-Mirani. Mit den beiden Zwillingsfestungen, der Muttrah-Festung sowie den unzähligen Beobachtungstürmen wurde der Hafen der Altstadt Maskats geschützt. Die Stadt wurde 1507 von den Portugiesen erobert und diente als wichtiger Handelsposten. Im 16. Jahrhundert plünderten osmanische Streitkräfte den Hafen von Maskat. Die portugiesischen Herrscher errichten daraufhin im Jahr 1580 unter Philip I. von Portugal das Fort Al Jalali, um den Hafen vor Plünderungen zu schützen. 1650 fiel Maskat und damit die beiden Festungen an die osmanischen Streitkräfte.</p>
<p>Das Al Jalali Fort wurde während der Bürgerkriege zwischen 1718 und 1747 zweimal von persischen Kämpfern erobert. Das Fort Al Jalali diente als Zufluchtsort für die königliche Familie oder wurde als Gefängnis genutzt. Im 20. Jahrhundert verfügte der Sultan, dass die Festung das Hauptgefängnis von Oman ist. Im Jahr 1970 mit der Machtergreifung des Sultans Qaboos wurde es geschlossen. Nach der umfangreichen Renovierung dient das Fort seit 1983 als privates Museum für omanische Kulturgeschichte. Ein Besuch des Museums ist nur Würdenträgern vorbehalten, die das Land besuchen. In dem Museum finden sich alte Musketen, Kanonen, Karten, Teppiche und andere Artefakte.</p>
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<p>Die Portugiesen nannten die Festung Forte de São João. Die Herkunft des heutigen Namens „Al Jalali“ ist nicht belegt. Es wird angenommen, dass es aus dem arabischen „Al Jalal“ stammt und „große Schönheit“ bedeutet. Eine Saga bezieht die Namensgebung von einem Belutschi-Kommandeur namens Mir Jalal Khan stammt. Sein Bruder Mir Miran soll, Namensgeber für das Fort Al-Mirani sein. Das Fort Al Jalali wird auch Ash Sharqiya Fort genannt. Das turmförmige Fort Al-Mirani wurde zusammen mit der benachbarten Festung Al Jalali im 16. Jahrhundert errichtet. Das Fort Al-Mirani ist auch unter den Namen Al Gharbyiya oder Fort Captain bekannt. Nachdem Maskat zweimal durch die Osmanen angegriffen und sogar kurzzeitig besetzt wurde, entschieden sich die Portugiesen, eine ordentliche Verteidigungsanlage zu errichten. Im Jahr 1588 wurde das Fort Al-Mirani fertig gestellt. Die Ingenieure ließen unteranderem eine Zisterne bauen, die zwei Jahre lang 300 Mann mit ausreichen Wasser versorgen konnte. Der Hafen von Maskat war mit den Zwillingsfestungen damit uneinnehmbar.</p>
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<p>Das Fort Al-Mirani verfügte damals wie heute über drei Kanonen. Zur Abendzeit gaben die drei Kanonen im Mittelalter drei Schüsse ab. Damit wurde das abendliche Schließen der Stadttore signalisiert und es warnte Schiffe davor, unerlaubt in der Dunkelheit in den Hafen einzulaufen. Im 17. Jahrhundert nutzte der Gouverneur von Maskat die Festung außerdem als Wohnsitz. Imam bin Said erweiterte die Festung im 18. Jahrhundert. Ebenso baute sein Enkelsohn Sayyid Said bin Sultan im 19. Jahrhundert das Fort aus. Eine Legende sagt, dass das Fort im Jahr 1649 nur durch eine List zurückerobert werden konnte. Der portugiesische Hauptmann soll sich demnach in eine indische Tochter verliebt haben. Ein indischer Händler täuschte Vorbereitungen für die Hochzeit vor. Vorräte und Wasser sowie Waffen und Pulver konnten so aus der Festung entfernt werden. Nachdem der ausklügelte Trick glückte, informierte der Händler den Iman Sultan bin Saif über den Geniestreich. Die Festung konnte so fast kampflos eingenommen und die Portugiesen aus der Stadt Maskat vertrieben werden. Auch wenn es für die Öffentlichkeit geschlossen ist, ragt seine Präsenz weit über dem Hafen empor und trägt somit zur ikonischen Ansicht von der Altstadt Maskats bei.</p>
<p>Der Festungshügel im Westen ist über eine steinerne Treppe erreichbar. Von hier habt ihr einen herrlichen Ausblick über den Hafen, die Stadt und angrenzenden Hügeln. Am Fuße des Hügels befindet sich außerdem eine Plattform. Von könnt ihr ebenfalls einen schönen Blick auf die Festung genießen. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>für Besucher und zu touristischen Zwecken nicht geöffnet</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Al Bahri Rd, Muscat, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#8 National Museum von Oman</strong></h3>
<p>Unmittelbar in der Nähe des Qasr al Alam Palastes der Altstadt von Maskat befindet sich das National Museum von Oman. Mit königlichem Dekret wurde das Museum im Jahr 2013 gegründet. Die feierliche Eröffnung des Museumsgebäudes fand am 30.Juli 2016 statt und gilt seitdem als das Aushändeschild der Kulturinstitution des Sultans. In dem Museum wird den Besuchern das Erbe der omanischen Nation vermittelt. Die früheste menschliche Besiedelung der Halbinsel, die bis zu 2 Millionen Jahre zurückreicht, kannst du hier als Besucher erfahren. Die nationale Kulturinstitution setzt sich dafür ein, dass das kulturelle Erbe des Sultanats nicht nur im Oman, sondern auch international verstanden wird und über die Grenzen der arabischen Welt Anerkennung erfährt.</p>
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<p>Nach der Errichtung und feierlichen Eröffnung wurde alle großen Kunst- und Kulturschätze des Landes aus dem ehemaligen National-Museum in Ruwi sowie auch als dem Museum für Cultural Heritage zusammengeführt. Auf über 14.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche kannst du als Besucher die Geschichte des Omans entdecken. Das Nationalmuseum hält knapp 7000 Objekte und Artefakte vor und bietet 43 digital Erlebnisse für die Besucher an. Ein voll ausgestattetes Lernzentrum, Naturschutzeinrichtungen und ein hochauflösendes Kino sind in dem Museum vorhanden. Für die kleinen Besucher sind viele Entdeckungsbereiche für Kinder vorgehalten. Das Museum gilt als das erste Museum im Nahen Osten, dass die arabische Braille-Schrift für Sehbehinderte den Besuchern anbietet.</p>
<p>Dich begeistern schon immer Museen und du möchtest erfahren, welche Prozesse die Artefakte durchlaufen? Dann bist in dem Nationalmuseum genau richtig. Das Nationalmuseum beherbergt das erste offene Museumslagerkonzept der arabischen Halbinsel. Hier lernst du kennen, welche verschiedenen Prozesse die Artefakte durchlaufen, bevor sie ausgestellt werden. In dem Imposanten Gebäude finden sich in 15 thematisch übersichtlich gegliederte, aufwendige ausgestattete Hallen. Eine umfangreiche Sammlung prähistorischer Metallartefakte nimmt neben den historischen Leben des omanischen Königshauses einen wichtigen Teil in den Ausstellungen dar.</p>
<p>Ein besonderes Objekte in dem Museum sind der Thronsessel des Königs sowie zwei der berühmten Bienenkorbgräber aus der Ausgrabungsstätte Bat, die ins Museum überführt wurden. In dem Nationalmuseum befinden sich 14 ständige Galerien: das Land der Menschen, Maritime Geschichte, Waffen und Rüstungen, Zivilisation im Entstehen, Aflaj, Währung, Zeitleiste, Bat al Khutm und al-Ayn, Land des Weihrauchs, Vorgeschichte und alte Geschichte, Pracht des Islams, Oman und die Welt, die Renaissance und immaterielles Erbe. Auf weitere 400 Quadratmeter wechseln die temporären Ausstellungen. Der Eintritt in das Nationalmuseum kostet 5 OMR. Der Eintritt kann nur mit Kreditkarte bezahlt werden. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Donnerstag</td>
<td>10:00 Uhr bis 17:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag</td>
<td>14:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hillat an-Ni’am, as-Sa’idyyah School Street, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#9 Al Riyam Park &amp; Mutrah Corniche</strong></h3>
<p>Der Al Riyam Park mit dem großen Weihrauch Brenner ist bei deinem Besuch in der Altstadt von Maskat nicht zu übersehen. Am östlichen Ende vom Mutrah Corniche, der kilometerlangen Uferpromenade von Alt-Maskat, befindet sich der üppig begrünte Park.</p>
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<p>In einer malerischen Umgebung findest du eine einzigartige Landschaft vor. Der Park ist außergewöhnlich geplant und liegt auf einer kleinen Halbinsel mit zwei kleinen Hügeln unweit der Altstadt von Maskat. Vor allem bei warmen Temperaturen spendet der Park mit seinen Palmen viel Schatten. Ein kleiner Kinder-Vergnügungspark, einige Cafés sowie Bereiche, die zum Verweilen und Entspannen einladen, kann jeder Besucher nutzen. Der kleine Kinder-Vergnügungspark öffnet in der Regel am Abend, da zu der Zeit die Temperaturen doch etwas niedriger sind. Der gigantische Weihrauchbrenner von dem Park ist bereits vom Weiten zu erkennen. Er erhebt sich auf einem der beiden Hügel und ist zugleich das Riyam-Denkmal. Zu Ehren des 20. Nationalfeiertages von Oman wurde der Weihrauchbrenner errichtet. Von dem Weihrauchbrenner kannst du deinen Blick über Mutrah Corniche mit seinem Hafen schweifen lassen und den bezaubernden Ausblick genießen. Der Weihrauchbrenner leuchtet nachts auf und ist das bekanntestes Bauwerk in der Altstadt.</p>
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<p>Auf dem zweiten Hügel finden sich Überreste eines portugiesischen Wachturms. Der Riyam Park ist übrigens auch der Ort, an dem 1648 ein Friedensvertrag zwischen den Portugiesen und den Einheimischen geschlossen wurde. Die nahegelegene Mutrah Corniche ist eine Strecke entlang der Uferpromenade. Kaufmannshäuser wurde im 19. Jahrhundert entlang der Küste errichtet. Inmitten der Kaufmannshäuser finden sich bunte Minarette, die in der Abenddämmerung in einem rosafarbenen, goldenen Farbton auf dem Wasser schimmern und so die Umgebung in einem märchenhaften Farbton tauchen. Das Labyrinth von engen Gassen, in denen sich das Aroma von Kaffee mit dem von Weihrauch und exotischen Düften mischt, dient noch heute den Kaufleuten, traditionellen Waren anzubieten. Bist du ein Frühaufsteher, empfiehlt sich der Fischmarkt am westlichen Ende der Mutrah Corniche. Geschäftiges Treiben unter den feilschenden Fischhändlern, die ihre Waren in den Morgenstunden frisch aus dem Meer anbieten, sind dabei an der Tagesordnung.</p>
<p><strong><u>Geheimtipp:</u></strong> An jedem Wochenende findet in den Al Riyam Park ein kleiner Jahrmarkt statt, den Kinder und Erwachsene gleichermaßen genießen. Viele Wanderwege und Radwege führen dich von dem Park hinauf auf die umliegenden Hügel, die einen malerischen Blick auf die Altstadt und das Meer bieten. Die beste Zeit für den Besuch der Mutrah Corniche ist dabei der Sonnenuntergang. Der bergige Hintergrund kommt dabei besonders zur Geltung. Der Eintritt in dem Park ist übrigens kostenlos. &nbsp; &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Sonntag bis Donnerstag</td>
<td>16:00 Uhr bis 23:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag und Samstag</td>
<td>09:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<hr>
<h3><strong>#10 Qurum Beach</strong></h3>
<p>Die Stadt Maskat am Golf von Oman erstreckt sich auf mehrere Kilometer entlang der Küstenlinie. Du kannst daher aus einer Vielzahl an Stränden wählen. Al Jissah Beach, Bandar Khayran, Qantab Beach, Oman Dive Center Beach, Al Bustan Beach oder der Qurum Beach haben jeder für sich einen besonderen Charme. Der bekannteste unter den Stränden ist der Qurum Beach. Er ist ein etwa vier Kilometer langer Sandstadt direkt in der Hauptstadt von Oman. Er ist der längste und auch schönste Strand in Maskat. Aufgrund seiner Länge finden sich ausreichend freien Platz für ein Sonnenbad oder das erfrischende Bad in den Wellen.</p>
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<p>Eine gute Infrastruktur für nahegelegene Gastronomie, Toiletten, Duschen sowie Rettungsschwimmern zeichnet seine besondere Beliebtheit aus. Ausreichend kostenlose Parkmöglichkeiten finden sich entlang der Straße, die unmittelbar hinter dem Strand verläuft. Meine Erfahrung vor Ort zeigte, dass, sofern die Parkplätze im vorderen Strandbereich im Osten belegt sind, sich viele freie Parkflächen in westlicher Richtung finden lassen. Lasst euch dabei von der wenig idyllisch wirkenden Verkehrsanbindung nicht abschrecken. Sie hat dabei ehr einen praktischen Nutzen. Der Sandstand kannst du dabei ohne Badeschuhe nutzen. Hin und wieder werden kleine Muscheln durch den niedrigen Wellengang an dem feinen braun-beige-grau schimmernden Sandstrand angespült.&nbsp;</p>
<p>Das sehr klare warme Wasser kannst du ohne scharfkantige störende Steine, Seeigeln oder Glasresten genießen. Der Wellengang an dem Strand ist ehr als niedrig anzusehen. Einen wechselnden Wasserstand durch Gezeiten konnte ich vor Ort nicht erkennen. Kleine Sportaktivitäten in Form von Jetski, Parasailing oder Kanu fahren, werden zu ortsüblichen Preise an unterschiedlichen Stellen angeboten. Es sind ebenfalls auch Schnorcheltouren oder Tauchgänge buchbar. Viele kleinen Restaurants und Snackbars entlang der Straßen bzw. Uferpromenade bieten dabei für den kleinen oder auch großen Hunger verschiedene Speisen. Üblicherweise handelt es sich dabei um das landestypische Fastfood. Am westlichen Ende des Strandes haben sich hochpreisige Resorts angesiedelt. Sie verfügen über private Strände, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Der Oman ist ein muslimisches Land, dass der westlichen Kultur sehr aufgeschlossen gegenübersteht. Denke bitte bei deinem Besuch am Strand, dass du nicht zu knappe Badesachen trägst. Das Nacktbaden oder das nackte Sonnenbaden ist im Oman nicht gewünscht.</p>
<hr>
<h3><strong>#11 Geheimtipp – Juice, Kabab, Drive-/Eat-In</strong></h3>
<p>Jedes Reiseziel hat natürlich auch etwas Besonderes zu bieten. Die heutigen Geheimtipp(s) beschäftigen sich mit den kulinarischen Gepflogenheiten. Der erste Tipp startet mit der landestypischen Speise: Kabab. Kabab ist dem Kebab in Deutschland sehr ähnlich. Es wird in den verschiedensten Formen gereicht. Gerollt in dünne Fladenbrote, in aufgeschnittene Teigtaschen oder eben auch in loser Form werden euch die Speisen mit Beilage in den Lokalitäten serviert.</p>
<p>Die Lokale im Oman betreiben in der Regel keine Omanis (so die Bezeichnung der Einheimischen) sondern Einwanderer aus Indien, Pakistan oder Bangladesch. Die köstlichen Speisen isst man mit den bloßen Fingern. In den Lokalen finden sich daher Waschbecken, die zur Reinigung der Hände dient. Sauberkeit geht eben vor. Kabab Gerichte starten bei 400 Baisa.</p>
<p>Weit verbreitet ist im Oman der Genuss von frisch zubereitetem Juice. Exotische Früchte wie beispielsweise Kiwi, Papaya, Avocado, Ananas oder Lemon mit Minze bereitet euch der Gastronom frisch vor euren Augen zu. Die Köstlichkeit wechselt regional in Größe und Auswahl. Die Getränke in der kleinen Ausführung (ca. 250 ml) kosten 300 Baisa, ein großes Glas (ca. 500 ml) geht für 500 Baisa über den Ladentisch.&nbsp;</p>
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<p>Gestaunt, bewundert und selbst ausprobiert habe ich den letzten Tipp. Vor allem in den Abendstunden konnte ich vor den vielen Lokalen ein reges Treiben feststellen. Ein wenig habe ich mich zunächst gefragt, warum die Einheimischen mit dem Auto vor einem Lokal vorfahren, laut hupen und dann einfach sitzend in ihren Autos warten. Es war nichts anderes als eine orientalische Form des Drive-In. Ausreichend Platz vor den Lokalen findet sich immer. Vielleicht haben die Behörden deswegen auch die Straßenzüge so großzügig mit den Parkplatzflächen angelegt. Probiere es am besten selbst aus, wenn du den Oman bereist.</p>
<p>Es funktioniert wie folgt: Fahr vor dem Lokal vor, hupe einfach und schon kommt ein Mitarbeiter des Lokals zu deinem Auto gelaufen. Falls du das Lokal das erste Mal ansteuerst, bringen sie dir auch die Menü-Karte ans Fahrzeug. Das Drive-In Prinzip funktioniert auch an einer Juice-Bar oder an den Ständen der Obst-Plantagen. Es wird sogar gemunkelt, es gäbe in Muskat ein Drive-In für Bargeld-Automaten. Gefunden habe ich einen solchen Service jedoch nicht. &nbsp;</p><p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/maskat">Maskat</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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		<title>Oman</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2020 18:49:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Bahla]]></category>
		<category><![CDATA[Ibra]]></category>
		<category><![CDATA[Maskat]]></category>
		<category><![CDATA[Nizwa]]></category>
		<category><![CDATA[Oman]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Land ist wie eine zauberhafte, orientalische Welt aus einem Märchen von 1001 Nacht.&#160; Das Sultanat umfasst neben endlosen Wüsten, blühende Oasen, grandiose Gebirgslandschaften ebenso eine traumhafte Küstenlinie mit herrlichen Stränden entlang des Persischen Golfs. Ebenso flutet intensiver Weihrauchgeruch die engen Gassen die Altstädte des Landes. Genau so fühlt sich der Aufenthalt im Sultanat Oman an. Das Land von der Arabischen Halbinsel versucht dabei den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Seit der Machtübernahme des Sultan Qabus ibn Said im Jahr...</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/oman">Oman</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Land ist wie eine zauberhafte, orientalische Welt aus einem Märchen von 1001 Nacht.&nbsp; Das Sultanat umfasst neben endlosen Wüsten, blühende Oasen, grandiose Gebirgslandschaften ebenso eine traumhafte Küstenlinie mit herrlichen Stränden entlang des Persischen Golfs. Ebenso flutet intensiver Weihrauchgeruch die engen Gassen die Altstädte des Landes. Genau so fühlt sich der Aufenthalt im Sultanat Oman an. Das Land von der Arabischen Halbinsel versucht dabei den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Seit der Machtübernahme des Sultan Qabus ibn Said im Jahr 1970 entwickelte sich das Land zunehmend zu einem interessanten Reiseziel für den Qualitätstourismus. Der Herrscher des Sultans galt bis zu seinem Tod im Jahr 2020 als das beliebteste Staatsoberhaupt der Welt. Auch gelten die Einwohner vom Oman als sehr zugänglich und gastfreundlich. Wenn du jetzt auch etwas über den Oman erfahren möchtest, dann lass dich von meinen Reisetipps inspirieren. &nbsp;</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Bei deiner Ankunft in Muskat ist es ratsam gleich eine SIM-Karte eines örtlichen Mobilfunkanbieters zu kaufen. Direkt in der Ankunftshalle findest du die drei Telekommunikationsanbieter ooredoo, renna mobile und Omantel. Die Preise für die Prepaidkarten starten bei 3 Rial mit Datenvolumen ab 1,25 GB. Die Anbieter akzeptieren vor Ort Kreditkarten.</p>
<p><strong><u>Reisehinweis:</u> </strong>Die Währung im Oman ist der omanische Rial (kurz: OMR oder Rial). 1000 Baisa sind 1 Rial. Gern wird im Oman auch die Schreibweise der Währung mit einem Punkt für die Tausender Abgrenzung der Baisa-Einheit genutzt (Schreibweise: 1.300 Rial bedeutet 1 Rial und 300 Baisa). Für ca. 2,30 Euro erhältst du einen Rial (Stand 2020).</p>
<h3><strong>#1 Maskat</strong></h3>
<p><a href="https://www.11places.de/maskat"><span style="color: #ff0000;">Maskat</span></a> (engl. Muscat) ist die Hauptstadt vom Sultanat Oman. Sie ist die größte Stadt und befindet sich am Golf von Oman im Norden des Landes. Eingebettet von Bergen und Wüste kann sie auf eine lange Geschichte, die bis in das 2. Jahrhundert v. Chr. reicht, zurückschauen. Elegante Hochhäuser neben historischen Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert prägen das Stadtbild. Prachtvolle Regierungs- und Sakralbauten, bedeutende kulturelle Einrichtungen, üppig begrünte Parks mit lebhaften Souqs finden sich in den vielen Stadtteilen. Die Stadt lädt dich ein, ein Hauch von Märchen aus 1001 Nacht zu erleben.</p>
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<p>Traditionelles findet ihr in einen der vielen Souqs rund um Matrah (alternativ: Muttrah). Der Ort ist Teil des Muscat Capital Area. Die Altstadt, die vor der Entdeckung des Erdöls Handelszentrum von Oman war, lädt euch mit seinen vielen historischen Kaufmannshäusern ein. Der Duft von exotischen Ölen, enge mit Weihrauch-Duft durchflutete Gassen und die Symbiose von Kunstvollem und Kommerz bringt euch den altmodisch-orientalischer Handelsgeist in dem alten Souq (Markt) von Matrah näher. Von dem kleinen Fort Muttrah überschaut ihr den Hafen von Muscat, in dem die Fischer am Morgen ihre frische Fracht löschen.</p>
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<p>Die Große Sultan-Qabus-Moschee von Maskat ist eine der vielen, wenn nicht sogar die interessanteste,&nbsp; Sehenswürdigkeit. Sie ist Sinnbild für den kulturellen Aufschwung und moderne Entwicklung des Landes. Die im Jahr 2001 fertiggestellte Moschee mit seinem weltweit größten handgefertigten Teppich steht auch Nicht-Muslimen zum Besuch offen. Der gigantische Kronleuchter, der als einer der Größten der Welt zählt, bringt so manchen Besucher zum Staunen. Der königliche Palast, der prunkvolle farbenfrohe Qasr al-Alam, kann leider hingegen nur von außen bewundert werden. Der Palast ist umgeben von den beiden historischen Forts Al Jalali und Al Mirani, die auf die portugiesischen Besatzer im 16. Jahrhundert zurückgehen.</p>
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<p>Ebenso prächtig präsentiert sich das Royal Opera House. Der Sultan von Oman war zu Lebzeiten ein begeisterte Fan und Liebhaber klassischer Musik. Um seine Leidenschaft für die Klassische Musik seinem Volk näher zu bringen, ließ er ein einzigartiges und fast prunkvoll wirkendes Opernhaus errichtet. Die besondere Architektur und Gestaltung entfaltet ihre Einzigartigkeit vor allem in den Abendstunden, wenn das Gebäude in Licht förmlich badet. Die Stadt auf der Arabischen Halbinsel wird von dem Hajar Gebirge umrahmt. Aufgrund der Kessellage und des Breitengrades ist ganzjährig mit tropischen Temperaturen zu rechnen. Hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Temperaturen stehen dabei an der Tagesordnung. Vereinzelte Niederschläge gibt es lediglich im Winter. In den Sommermonaten herrschen selbst in der Nacht noch Temperaturen um die 30 Grad. Ich empfehle euch daher ehr auf die Wintermonate von November bis März auszuweichen. Bei heißen Temperaturen könnt ihr einen Sprung ins erfrischen Nass genießen. Maskat verfügt über saubere Stadtstrände. Sie sind groß, weit, schön und ruhig. Das klare Wasser hat das ganze Jahr über eine angenehme warme Temperatur. Herrliche Strände sind Qantab Beach, Yati Beach und Qurum Beach.</p>
<p><strong><u>Reisehinweis:</u></strong> Für die Einreise nach Oman ist ein Visum erforderlich. Seit März 2018 kannst du ein E-Visum über <span style="color: #ff0000;"><strong><a style="color: #ff0000;" href="https://evisa.rop.gov.om/" target="_blank" rel="noopener">https://evisa.rop.gov.om/</a></strong> </span>beantragen. Das Touristenvisum kannst du für 10 oder auch 30 Tage beantragen. Für eine Aufenthaltsdauer von 10 Tagen bezahlst du 5 Rial, 30 Tage kosten 20 Rial. Für die Bezahlung werden Kreditkarten Visa-/Mastercard akzeptiert. Das Visum wird dir nach dem Antrag spätestens nach 48 Stunden erteilt. Nach Erteilung des Visums musst du dann innerhalb der nächsten 30 Tage einreisen. Daher darf das Visum nicht zu früh beantragt werden (Stand 2020).</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Für deine Reise und dem Entdecken der Reiseziele rate ich dir zu einem Mietwagen. Ein geländefähiges Fahrzeug ist dabei nicht notwendig. Die Straßen sind innerhalb von Maskat sowie in den angrenzenden Orten gut ausgebaut. Es stehen kostenfreie Parkmöglichkeiten ausreichend zur Verfügung. Sofern ihr euch das Fahren mit dem Auto in Maskat nicht zutraut, könnt ihr die Stadt auch mit einem Taxi erkunden. Für ca. 10 bis 15 Euro pro Stunde fahren euch die Taxifahrer zu jedem erdenklichen Ort und warten natürlich auch auf euch, sofern ihr wieder zu eurem Ausgangspunkt zurück wollt.</p>
<hr>
<h3><strong>#2 Bahla Fort</strong></h3>
<p>Im Wadi Bahla befindet sich eingebettet in Dattelgärten und Palmenhainen die Oasenstadt Bahla. Sie ist eine der ältesten Königsstädte im Oman. Die Stadt ist Zeugnis der Lehmbaukunst zu Zeiten des islamischen Mittelalters. Mittig der Lehmstadt Bahla befindet sich das bedeutende Fort. Das Bahla Fort (deutsch: Festung Hisn Tamah) ist eine der wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten im Sultanat Oman. Auch wenn viele Festungen in den Land vorzufinden sind, hat das Bahla Fort als Einzige den Status eines Weltkulturerbes inne. Das Bahla Fort stammt (geschätzt) aus dem 13. Jahrhundert. Es steht für den Reichtum ihrer Erbauer und imposante Architektur des islamischen Mittelalters.</p>
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<p>Bahla war zu Zeiten des islamistischen Mittelalters der Sitz der Nabahina. Sie herrschten 3 Jahrhunderte über Oman. Banu Nebhan, der Stamm am Fuß des Djebel-Akhar Hochlands, ließ das Fort in Bahla errichten. Die Festung reparierten und erweiterten über die Jahrhunderte die Stämme Ya´rubis und Busaidis. Die Festung mit seinen vielen Wehrtürmen und Toren macht deutlich, welchen großen Stellenwert das Bauwerk besaß. Der Stamm Nabahina brachte durch den Handel zwischen der ganzen arabischen Halbinsel, Afrika und fernen Länder wirtschaftlichen Aufschwung in der Region rund um der Oasenstadt Bahla. Eindrucksvolle Hallen aus Lehm und verzierte Tore machen das Fort zu etwas Sehenswerten. Die Festung besteht aus drei Teile: Der älteste Teil Al-Qasabah wurde von dem Stamm Nabahina errichtet, der zweite Teil Bait A-Hadith von den Ya ´rubis ergänzt und der letzte Abschnitt Bait Al-Jabal im 18. Jahrhundert errichtet. Die Burg ist ca. 110&#215;115 Meter groß. Von der Burg hat man einen herrlichen Blick über die ganze Oase.</p>
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<p>Eine 12 Kilometer lange Stadtmauer sicherte zu der damaligen Zeit die Stadt Bahla und Einwohner vor Feinden. Über viele Jahre versorgte das Bewässerungssystem „falaj“ seine Einwohner mit frischem Wasser. Aufgrund mangelnder Instandsetzung und fehlender Restaurierung verfiel das Fort zusehends. Erst mit der Aufnahme in die Rote Liste der gefährdeten Weltkulturerbestätten im Jahr 1987 begannen die Arbeiten an der stark zerfallenen Festung. Die umfangreichen Restaurationsarbeiten am Bahla Fort begannen in den 90ziger Jahren. Die Regierung im Oman unterstützte das Vorhaben mit 9 Millionen Dollar. Im alten Lehmbaustil und mit authentischen Werkzeugen wurde die Sehenswürdigkeit wieder hergerichtet, um den Status der Festung als Weltkulturerbe zu wahren. Im Jahr 2004 entfernte die UNSESO die Sehenswürdigkeit von der Liste für gefährdete Weltkulturstätten. Erst im Jahr 2014 wurde die Restaurierung der Festung abgeschlossen und steht seitdem für die Besucher offen. Die Festung und die umliegenden Forts angrenzender Städte waren Zentrum des Widerstands gegen den Kalif Harun al-Rashid. Ein Besuch weiterer Forts in Nizwa, Nackl, Izki und Rustaq ergänzen das geschichtliche Bild. Der Eintritt für die Sehenswürdigkeit beläuft sich auf 500 Baisa = ca. 1,20 Euro (Stand 2020). Der Eintrittspreis kann nur mit einer Kreditkarte entrichtet werden! Barzahlung ist nicht möglich.</p>
<p><strong><u>Geheimtipp:</u></strong> Jeden Donnerstag findet in Bahla ein Viehmarkt statt, der mit seiner Lebhaftigkeit dem in Nizwa ähnelt. Da der Markt nicht so sehr von Touristen frequentiert wird, könnt ihr hier noch das ursprüngliche Flair der Arabischen Halbinsel erleben.</p>
<p><strong><u>Reisetipp:</u> </strong>Möchtest du bei den Preisen für Unterkunft, Flug und Mietwagen etwas sparen und dir machen die hohen Temperaturen nichts aus, dann nutze für deinen Aufenthalt die Sommermonate. Die Ersparnis beläuft sich im besten Fall auf ein paar Hundert Euro.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Samstag bis Donnerstag</td>
<td style="width: 50%;">08:00 Uhr bis 16:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Freitag;</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 11:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 21, Bahla, Oman <br></em></p>
<hr>
<h3><strong>#3 Nizwa</strong></h3>
<p>Eine Stadt, die jeder besucht, sofern man den Oman erkundet. Man sagt auch: Kein Tourist kommt um die Stadt herum. Mächtige Bollwerke bis hin zu feinen Minaretten und schwindelerregend hohe Türme gibt es in der zweitgrößten Stadt vom Oman zu entdecken. Knapp 200 km von Muscat entfernt liegt die Stadt Nizwa. Sie gilt als das kulturelle Zentrum von Oman. Über die Jahre hinweg entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Markt- und Handelszentrum. Grund dafür ist die gut funktionierende Wasserversorgung, die für den Obst- und Gemüseanbau von Bedeutung ist.</p>
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<p>In der Geschichte nahm die Stadt über die vielen Jahrhunderte eine bedeutende Rolle ein. Bis in das 12. Jahrhundert war Nizwa Landeshauptstadt. Dass Nizwa einst politisches und religiöses Zentrum der Ibaditen im Oman war, spürt man deutlich. Nizwa war auch Hauptstadt der Imame. Aufgrund der religiösen und politischen Bedeutung wird die Oasenstadt auch als „heimlichen Hauptstadt“ bezeichnet. Startet am besten an einem Freitag, um die Stadt zu erkunden. An diesem Wochentag herrscht reges Treiben in Nizwa. In der Innenstadt startet ab 6 Uhr der berühmte Ziegenmarkt. Käufer und Verkäufer reisen aus dem ganzen Land an, präsentiere die Tiere und verhandeln lautstark über den Preis. Werdet ein Teil von dem Erlebnis, das bereits mehreren Jahrhunderten überdauerte. Interessante Fotomotive wie die einheimischen Männer mit ihren Statussymbolen wie Krummdolch, Patronengürteln und Vorderladern trefft ihr auf dem Ziegenmarkt häufig an. Bereits um 11 Uhr oder auch früher ist der Markt beendet.</p>
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<p>Der Souq (auch: Suq, Soukh, Sook oder Suk) bedeutet „Markt“ und bezeichnet in arabischen Städten das kommerzielle Viertel. Der Souq in Nizwa ist in mehrere Marktbereiche gegliedert. Der West Souq wurde renoviert. Hier findet ihr traditionelle Produkte wie Silberschmuck oder auch Töpferarbeiten. In den letzten Jahren fokussierte sich der West Souq zunehmend auf die Touristen und bietet die Produkte den Besuchern an. Ich empfand die Preise in dem West Souq zu hoch. Traditionelles Handeln über den Preis ist in dem West Souq schwierig. Möchtet ihr das urige Leben eines Souq erleben, dann besucht am besten den angrenzenden Meat-Souq oder Fish-Souq. Traditionelle Gewürze und Souvenirs finden sich hier genau wie frische Fisch- oder Fleischwaren.</p>
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<p>Das Fort Nizwa ist der Anziehungspunkt in der Stadt und eines der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in dem Sultanat. Im nördlichen Teil der Stadt findet ihr die Festung. Sie wurde im 17. Jahrhundert von Sultan Bin Saif Al Yaruba, dem zweiten Iman der Yaruba-Dynastie, erreichtet. Die Grundmauern der Festung reichen sogar bis ins 12. Jahrhundert zurück. Über das gigantische Festungstor, bewacht von zwei Kanonen, betretet ihr das kraftstrotze Bollwerk. Das gewaltige Bauwerk mit seinem 28 Meter hohen Turm und einem Labyrinth aus Treppen, Gängen, Terrassen, hohen Räumen sowie winzigen Kammern lädt jeden Besucher zum Entdecken ein. Von dem höchsten Punkt des Forts könnt ihr die Aussicht über die Stadt und das majestätische Hajar-Gebirge genießen. Der Rundturm der Festung misst 44 Meter Durchmesser. Er ist der größte Turm im Oman. Auf den Kanonenplattformen des Turms befanden sich ursprünglich 24 Kanonen, mit denen man die Umgebung ohne toten Winkel unter Beschuss nehmen konnte. In den vergangenen Jahrhunderten wachten 120 Soldaten auf dem Wehrgang und konnten somit bereits nahende Feinde ausmachen. Vom Wehrgang des Turms, der nur in Teilen für die Besucher betreten werden kann, hat man den besten Ausblick auf die Stadt.</p>
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<p>Der Eintritt in das Nizwa Fort beläuft sich auf 5 RIAL (Stand 2020). Barzahlung ist hier noch ermöglich. Es ist jedoch auch zunehmend die Entwicklung erkennbar, künftig nur noch Kreditkarten zu akzeptieren.</p>
<p><strong><u>Tipp:</u> </strong>Im Oman gibt es entlang der geteerten Straßen ein sehr gut ausgebautes Versorgungsnetz von Tankstellen der Firmen Shell, BP und al-Maha. Die Tankstellen akzeptieren neben Bargeld ebenfalls Kreditkarten Visa / MasterCard. Der Preis für einen Liter Benzin beläuft sich auf ca. 0.2150 Rial (ca. 0,45 Euro). Für das Betranken einfach an die passende Tanksäule fahren, dem Tankwart mitteilen, was du tanken möchtest (Super oder Benzin) und ob voll oder nur teilweise gefüllt werden soll. Das Bezahlen geht natürlich auch einfach aus dem Mietwagen heraus. Ein Aussteigen aus dem Mietwagen wie in Deutschland und zur Kasse zu gehen ist nicht notwendig!</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten Fort Nizwa:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Samstag bis Donnerstag</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 16:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Freitag;</td>
<td style="width: 50%;">08:00 Uhr bis 11:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse Fort Nizwa:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fort Nizwa, Nizwa, Oman <br></em></p>
<hr>
<h3><strong>#4 Alte Bergdörfer – Misfat al Abriyeen</strong></h3>
<p>Wild und archaisch wirken die Bergmassive im Norden des Sultanats. In dem Hochplateau gibt es neben herrliche Landschaften auch die Bergdörfer zu entdecken. Wer sich auf dem Weg zu solchen Bergdörfern macht, kommt sich vor, als wenn er in eine andere Welt eintaucht. Die Zeit scheint hier still zu stehen. Sie vermitteln den Scharm, wie aus einer anderen Zeit gefallen zu sein. Die Lehmhütten an den Berghängen in einer Höhe von 1000 Meter über den Meeresspiegel mit den terrassenförmig gegliederten Feldern, eingebettet in Palmenhainen und durchzogen mit einer durchdachten Wasserversorgung führt euch zurück in frühere Jahrhunderte. Bereits vom weiten scheint es, als klammere sich das Misfat al Abriyeen hier am schroffen Felsen. Das Bergdorf mit den dunkelgrün schimmernden Dattelpalmen hüllt die Bilderbuchoase in einen farblichen Kontrast zu den kargen Bergketten der Umgebung.</p>
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<p>Misfat al Abriyeen, knapp 35 km von Bahla entfernt, liegt am Fuße des Wilayat Al Hamra im Gouvernemt Al Dhakhiyla. Der Name des Dorfes leitet sich vom Stamm der al Abri an, die aus Misfat Al Abriyeen und Al Hamra stammten. In den letzten Jahren entwickelte sich das Bergdorf zu einem attraktiven Reiseziel. Die Bilderbuchoase mit seinen engen Gassen hat sich zu einem attraktiven Reiseziel entwickelt. Das Bergdorf verfügt über erstaunlich gut angelegte Terrassen für die Landwirtschaft und alten Häusern, die auf dem massiven Felsen errichtet wurden.&nbsp; Die Häuser in dem Dorf sind traditionelle Lehmhäuser mit Palmwedeldächern. Die Einwohner des Bergdorfes leben von den Erträgen der terrassenförmig angelegten landwirtschaftlichen Felder. Frische Bananen, Granatäpfel, Papayas, Mangos, Zitrusbäume und die Kokosnüsse bieten die Bauern den umliegenden Orten und auch ihren Gästen in dem Ort zum Verkauf an. Ein ausgeklügeltes Bewässerungsystem – das Falaj-System – versorgt die Felder mit ausreichend frischem Wasser. Das Falaj-System ist ein künstlich angelegtes Kanalsystem, die in den harten Felsen geschlagen und durch angelegte Betongräben ergänzt wurde. Entlang des Falaj führt euch ein Wanderweg zu den Quellen des Bewässerungssystems. Im Oman werden die Wanderwege mit einer auf dem Felsen gezeichneten Flagge in den Farben gelb, grün und rot gekennzeichnet. So könnt ihr euch leicht zurechtfinden und lauft nicht zufällig auf privaten Grund und landet beispielsweise auf Grundstücken der Einheimischen.</p>
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<p>Wer in das ursprüngliche Leben eines Bergdorfbewohners eintauchen möchte, für den bietet Misfat Al Abriyeen auch eine Übernachtungsmöglichkeit. In dem B&amp;B Misfah Old House könnt ihr nächtigen und die vielen anderen Attraktionen rund um Misfat Al Abriyeen, wie die Al Hoota-Höhle, Wadi Ghul oder Jabal Shams, erkunden. Das B&amp;B ist ein optimaler Startpunkt für die Erkundung des Ortes und seiner Umgebung. Misfat Al Abriyeen liegt knapp 6 km von Al Hamra entfernt. Eine zig-zack verlaufene Asphaltstraße führt euch bis zum Dorfeingang. Al Hamra liegt knapp 200 km von Muscat entfernt. Für die Anreise nutzt ihr die Hauptstraße, die Muscat mit Al Dakhiliyah verbindet und über Bahla nach Al Hamra weiterführt.&nbsp; Alternativ könnt ihr auch aus Richtung Nizwa anreisen. Dazu einfach die Straße vor Nizwa verlassen und der Nebenstraße durch Tanuf folgen. Ein normaler Mietwagen genügt für die Reise. Ein Geländefahrzeug oder SUV ist für den Trip in das Bergdorf nicht notwendig.</p>
<hr>
<h3><strong>#5 Jebel Shams</strong></h3>
<p>Der spektakuläre Jebel Shams (alternative Schreibweise: Jabal Shams, Dschabal Schams) ist der höchste Berg im Oman. Er ist nicht nur für seinen Gipfel sondern auch für den unglaublich tiefen Blick in das Wadi Ghul bekannt. Das Wadi Ghul ist vor Ort auch als das Grand Canyon der arabischen Halbinsel bekannt, da es abrupt zwischen den flachen Canyonrändern zerfällt und vertikale Klippen von 1000 Metern freilegt. Etwa 240 km von der omanischen Hauptstadt Muskat entfernt könnt ihr den Berg im Hochgebirge Dschabal al-Achdar des Landes entdecken.</p>
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<p>Der höchste Punkt des Berges ist der Nordgipfel bei 3009 Metern, der von einer Militärbasis besetzt ist. Es ist Sperrgebiet, da sich eine militärische Radarstation auf dem Massiv befindet. Der Berg hat auch einen zweiten Gipfel, den Südgipfel. Der Südgipfel misst eine Höhe von 2997 Metern. Er ist für Trekking Touren vom Tourismusministerium von Oman als W4 Trail öffentlich zugänglich. Aus dem Arabischen wörtlich übersetzt heißt der Berg „Sonnenberg“. Ihr erreicht ihn entweder zu Fuß oder mit dem Auto. Es bietet sich an, mit dem Auto von Nizwa in Richtung Al Hamra zu starten. Von Al Hamra führt euch eine Beschilderung (braune Hinweisschilder) zu dem Gebirge. Auf einer Höhe von knapp 2000 Metern flacht der Gipfel zunächst ab und es bildet sich ein großes Plateau, von dem ihr den herrlichen Ausblick genießen könnt. Bis vor einiger Zeit gab es noch keine Abgrenzung am Plateauausblick. Mittlerweile sind einige Sicherungsseile errichtet worden, sodass zumindest optisch die Grenze für deinen Adrenalinkick zwischen Absturzgefahr und dem sicheren Halt auf dem Viewpoint existiert.</p>
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<p>Ausgangspunkt für eine Besteigung des Jebel Shams ist das Wadi Nakhar. An der Schlucht führt der markierte Trekking-Pfad W6 bis nach Al Khateem. Der Weg führt euch mit dem Auto zunächst über eine Asphaltstraße und wenig später über einen unbefestigten Weg zum Plateau. Von Al Katheem geht es zu Fuß weiter. Bleibt dazu einfach auf dem Trekking-Pfad W6 (bekannt als Balcony Way W6). Auf dem schmalen Weg könnt ihr in 2 bis 3 Stunden den Jebel Shams umrunden. Voraussetzung dafür ist natürlich ein wenig Gespür für Abenteuer sowie trittfest und ein wenig schwindelfrei zu sein. An manchen Stellen des Pfads geht es nämlich 1000 Meter in die Tiefe. Der Lohn eures Abenteuers ist ein verlassene Bergdorf und die Landschaft mit der tollen Aussicht. Hin und wieder trefft ihr bei eurer Trekking-Tour Einheimische oder sogenannte Teppichhändler an. Viele Einwohner nutzen das Hochplateau, um sich von den hohen Temperaturen ein wenig abzukühlen. Auf dem Plateau herrscht selbst bei Hochsommer ein Klima um die 20 Grad. Euch begegnen auf der Hochebene so manche einheimischen Wildtiere.</p>
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<p>Möchtet ihr euch über den Trekking-Pfad W4 den Südgipfel erklimmen, solltet ihr mindestens 10 bis 12 Stunden Zeit einplanen. Es sind knapp 22 km Wegstrecke sowie ein Höhenunterschied von knapp 1000 Meter zu Fuß zurückzulegen. Denkt dabei, dass er über recht unwegsames Gelände wandert. Die Wanderwege sind jedoch recht gut markiert. Ein GPS Empfänger ist auf der Wanderung jedoch hilfreich.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u> </strong>Für die Anfahrt empfiehlt es sich aufgrund des unbefestigten Wegabschnittes auf ein Allradfahrzeug zurückzugreifen. Auch wenn ein Geländefahrzeug in manchen Reiseführern nicht unbedingt angeraten wird, fand ich es auf dem Weg zum Plateau als wesentliche Erleichterung an. Eine gute Auswahl an passenden Mietfahrzeugen findest du auf Check24.de.</p>
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<p><strong><u>Unterkunftstipp:</u></strong> Möchtest du das Gebirge selbst erkunden, bietet sich in der Nähe eine Übernachtungsmöglichkeit an. Das Jabal Shams Resort oder Sama Heights Resort sind gute Übernachtungsmöglichkeiten und bieten gute Startpunkte für eine Wanderung hinauf zum Südgipfel des Jebel Shams.</p>
<hr>
<h3><strong>#6 Ibra</strong></h3>
<p>Eine etwas unscheinbar wirkende Stadt im Oman ist Ibra. Die Stadt befindet sich im Norden von Oman, ca. 2 Autostunden von Maskat entfernt. Die Stadt ist für geschichtsinteressierte Besucher definitiv eine Reise wert. Fast könnte man meinen, es ist so etwas wie historischer Geheimtipp für Entdecker und Reisende. Ibra hat knapp 27.000 Einwohner und ist das Zentrum der Region Sharqiya. Sie liegt 140 km südöstlich von der Hauptstadt Maskat im Landesinneren. Der Ort zählt zu den ältesten Städten des Landes. Einige Aufzeichnen sprechen davon, dass Ibra die älteste Stadt im Oman sei. Die Errichtung der Stadt geht bis vor der Zeit des Propheten Muhammed zurück. In Ibra finden sich historische Paläste und Moscheen. Während der Kolonialzeit im Oman erlebte Ibra großen Wohlstand durch Handel, Religion, Ausbildung und Kunst.</p>
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<p>Die Stadt ist von vielen kleinen Hügeln umgeben, auf denen Wachtürme vorzufinden sind. Diese Wachtürme dienten im Mittelalter dazu, bereits den nahenden Feind zu erkennen und die Einwohner der Stadt zu warnen. Die Wachtürme können teilweise von Innen erkundet werden. Einzigartig im Oman ist der Souq von Ibra. Der berühmte Markt ist neben den Souq in Muttrah der größte und lebendigste im Oman. Exquisite Handarbeiten und köstliche Gemüsesorten/Früchte werden auf dem Markt gehandelt. Ebenso werden Fisch, Fleisch, Gewürze sowie Gold und Silberwaren feilgeboten. Als eine Besonderheit gilt in Ibra der Frauenmarkt, der an das städtische Krankenhaus angegrenzt. Auf dem knapp 1 Kilometer langen Souq werden keine Frauen gehandelt, sondern vielmehr gehört der Markt den weiblichen Bewohnern für einen Tag. Die Frauen aus der Region bieten immer mittwochs auf dem Souq Waren an. Der Frauenmarkt wurde 1986 ins Leben gerufen. Er wurde von Frauen für Frauen ins Leben gerufen. Traditionell führten die Mediziner in dem angrenzenden Krankenhaus jeden Mittwoch gynäkologische Untersuchungen durch. Die Untersuchungen waren kostenfrei. Die Kosten für die Anreise jedoch trugen die Frauen selbst. Um die weite Reise zu finanzieren, boten die Frauen am Klinikgelände Waren wie Handgewebtes oder Handarbeiten zum Verkauf an. Die Verantwortlichen des Krankenhauses stellten aufgrund des zunehmenden Andrangs den Frauen das angrenzende überdachte Gelände zur Verfügung. Bis heute ist der Markt fest in weiblicher Hand, auch wenn hin und wieder vereinzelte männliche Verkäufer anzutreffen sind. Traditionell ist mittwochs der lebhafteste Handelstag, jedoch bieten Händler auch an anderen Tagen ihre Waren an. Männliche Touristen sind zwar nicht erwünscht, jedoch werden sie geduldet.</p>
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<p>Das Ibra Old Quarter oder die Ruinen von Al Minzfah (auch: Al Munisifeh) sind genauso spannend für Entdecker wie die älteste noch betriebene Moschee (Old Mousque of Ibra) des Sultanats. Al Minzfah ist heute Teil von Ibra (Old Ibra Al Minzfah). Die Ruinen des Dorfes zeugen von dem damaligen Wohlstand der Region. Zwei mächtige Stämme herrschten zur Antike: Al Minzfah und Al Kanatar. Für Besucher führt der Weg in erster Linie nach Al Munizifeh. Einst fanden die Reisenden in den Ort prächtige Lehmziegelvillen vor. Verzierungen an den Häusern säumten die Straßenzüge. Eine Mauer um den Ort mit zwei großen Toren schützte die Einwohner vor Feinden. Über die Jahrzehnte verließen die Einwohner jedoch den Ort. Die ungenutzten Gebäude verfielen zusehends. Wenn ihr auf dem Alten Markt (Old Market of Ibra) seid, könnt ihr vielleicht ein wenig das Flair vom antiken Handel einhauchen.</p>
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<p>Die komplette Altstadt bzw. die Ruinen können kostenfrei erkundet werden. Achtet nur darauf, dass ihr festes Schuhwerk tragt und euch vorsichtig in den verfallen Gebäuden aufhaltet.</p>
<p><strong><u>Tipp:</u> </strong>Probiere das traditionelle Halwa auf dem Souq von Ibra. Halwa ist ein süßes, klebriges Dessert aus Zucker, Gewürzen, Mandeln und Sesam. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Frauenmarktes befinden sich viele Restaurants und Lokale, in denen man preiswert speisen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten Souq:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Mittwoch</td>
<td style="width: 50%;">07:00 Uhr bis 11:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse Souq:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Souq, Ibra, Oman <br></em></p>
<hr>
<h3><strong>#7 Sur</strong></h3>
<p>Sur ist die östliche Stadt auf der arabischen Halbinsel. In der Hafenstadt dreht es sich um die Seefahrt und der damit verbundene Schiffbau. Die Hafenstadt ist bekannt für ihren Fischfang sowie für die einzigen Werften im Oman, die die traditionellen Holzschiffe – genannt Dhau – herstellt. Sur war bereits im 6. Jahrhundert ein bedeutendes Handelszentrum mit Ostafrika. Nach der Vertreibung der Portugiesen, die den Oman einst im 16. Jahrhundert eroberten, blühte die Stadt Sur vom 17. bis ins 19. Jahrhundert als führendes Handelszentrum neben der Hauptstadt Muscat auf. Bis zu 150 Schiffe ankerten täglich in der Stadt. Sur besaß im 17. und 18. Jahrundert die größten Werften an der omanischen Küste. Mit dem Handel von Gewürzen, Stoffen, Hirse, Kaffee, Mangrovenholz aus fernen Ländern und einheimischen Produkten wie Datteln führte bei den Bewohnern zu Wohlstand. Das Verbot des Sklavenhandels im 19. Jahrhundert und der Teilung des wichtigen Handelspartners Sansibar ließ die Bedeutung der Hafenstadt schwinden. Die Verdrängung der hölzernen Dhaus durch die Dampfschiffe, die Zerstörung der Stadt durch die arabische Wahhabiten im Jahr 1865 sowie die Eröffnung des Suez-Kanals führte schlussendlich zum wirtschaftlichen Niedergang von Sur. Während 1970 noch 86 Dhaus im Hafen von Sur ankerten, sind 7 Jahre später nur noch ganze drei als Handelsschiffe registriert worden.</p>
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<p>In den Werften am Hafen von Sur werden auf traditionelle Weise die hölzernen Dhaus gebaut. Die Fertigungsmethoden sind dabei die gleichen wie vor 200 Jahre. Ohne technischen Bauplan fertigen die Handwerker die Dhaus. Die Fertigung der Schiffe ist dabei reinste Handarbeit und somit ein jedes Dhau ein Unikat. Die Wünsche des Auftraggebers sowie der Verwendungszweck veredeln die handgefertigten Schiffe. So kann es auch mal vorkommen, dass die Fertigung eines Holzschiffes mehrere Monate dauert. Die Arbeiter in der Dhau-Werft kommen vorwiegend aus Indien, Pakistan oder Bangladesch, die das Handwerk über die Jahre perfektionierten. Lediglich der Inhaber der Werft ist ein Einheimischer aus dem Oman. Die eleganten Schiffe werden teils noch in Handarbeit fertig gestellt. Kunden der Dhau Werften sind dabei einflussreiche Scheichs, wohlhabende Geschäftsleute aus Katar oder den Emiraten. Je nach Ausstattung kostet ein solches hölzernes Kunstwerk bis zu 200.000 Rial. Ein typischer Stapellauf mit der Schiffstaufe in Form einer zerschellenden Champagner Flasche wird im Oman nicht zelebriert. Alkohol ist in dem muslimischen Staat verpönt. Ebenfalls sucht man einen TÜV für die Schiffsabnahme vergebens. Hier heißt es einfach: Fahre das Schiff 10 Tage lange Probe. Eine Werft kannst du als Tourist vor Ort besuchen. Du kannst dich in der Werft frei bewegen und dabei den Handwerkern über die Schulter schauen. Ein kleines Museum über die Geschichte der traditionelle Fertigung sowie einem Verkaufsraum für Souvenirs findest du ebenfalls auf dem Gelände. Der Eintritt kostet 2 RIAL. Neben einem Werft-Besuch ist ein weiteres Highlight das Dhau-Museum. Der Star in dem Museum ist das eindrucksvolle Fatah al-Khair aus dem Jahr 1920. Mit seinen 300 Tonnen steht das majestätisch geschwungene Dhau auf einer Plattform und thront als eine Art Denkmal in der Stadt. In den 1990er-Jahren ließ Sultan Qaboos das fast schon verrottete Schiff restaurieren und machte das Dhau zu einem Symbol der Stadt Sur. In dem Freiluftmuseum findest du noch weitere Holzschiffe, die in den verschiedensten Farben, Größen und Formen über die Geschichte der Dhau-Werfen informieren. Ein Besucher-Zentrum, das nur sehr sporadisch öffnet, bringt dir die Geschichte ein wenig näher. Das Museum kann den ganzen Tag über besucht werden. Der Eintritt ist kostenlos.</p>
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<p>Ein sehr interessantes Reiseziel ist das Turtle Resort. Knapp 30 Minuten Autofahrt östlich von Sur gelegen, kann man Schildkröten beobachten. Die Meeresschildkröten suchen in den Nachtstunden den Strand auf. Sie graben Erdlöcher am Strand und legen ihre Eier dort ab. In den Nachtstunden oder zur Zeit der morgendlichen Dämmerung schlüpfen die Schildkröten aus den Eiern und versuchen sich den Weg ins Meer zu erkämpfen. Die Art der Meeresschildkröten steht im Oman unter Naturschutz. Es gibt seit einigen Jahren eine Organisation, die sich explizit um den Schutz der Population der Meeresschildkröten kümmert. Die Schildkröten, die nur in der Nacht oder zur Dämmerung beobachtet werden können, finden sich am Turtle Beach Resort, Al Hadd beach for Turtle oder im Ras Al Jinz Turtle. Das Naturschauspiel kann nur „live“ über eine geführte Tour verfolgt werden. Die speziell ausgebildeten Guides führen euch auf sicheren Wegen zu den Eiablageplätzen. Die Touren starten entweder um 21:00 Uhr zur Eiablage oder am frühen Morgen um 03:00 Uhr zum Schlüpfen der jungen Schildkröten. Die genauen Zeiten und Möglichkeiten musst du vor Ort abklären, da sie variieren. Zwischen August und Oktober kommen die meisten Schildkröten zur Eiablage. Möchtest du an einer solchen Tour teilnehmen, empfiehlt es sich in Ras al Jinz Resort zu nächtigen. Alternativ ist eine Anreise mit dem Auto von Sur aus möglich; eine geführte Tour musst du trotzdem buchen. (Hinweis: Helles weißes Licht oder Blitzlicht ist bei der Turtle Tour nicht erlaubt. Die Schildkröten stören sich an hellem Licht.)</p>
<p><strong><u>Gourmettipp:</u></strong> Das Restaurant Zaki in Sur ist bekannt für gute Fischgerichte. Der Fisch ist frisch zubereitet und stammt von den örtlichen Fischern. Interessant ist in dem Lokal, dass du wie Einheimische in abgetrennten Bereichen auf dem Boden sitzend essen kannst. Wer die etwas bekannte Sitzvariante vorzieht, kann auch auf Stuhl und Tisch zurückgreifen. Die Preise für die Fischspezialitäten sind sehr moderat und beginnen bei 2 Rial.</p>
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<h3><strong>#8 Wahiba Sands – Desert</strong></h3>
<p>Die Wüste Ramlat al Wahiba, Wahiba Sands, Rimal Al Wahiba oder Scharqiyya Sands gehört zweifelslos zu den Höhepunkten deiner Rundreise im Oman. Dünen mit einer Höhe von bis zu 150 Metern sowie komfortable Beduinen-Caps warten auf dein Wüstenabenteuer. Das Gebiet der Wüste umfasst eine Gesamtfläche von 12.500 Quadratkilometern. Die Nord-Süd Ausdehnung der atemberaubenden Wüste am indischen Ozean erstreckt sich auf 80 Kilometer, vom Osten bis Westen sind es 160 Kilometer. Die Dünen verlaufen parallel zueinander in Nord-Süd-Ausdehnung. Aufgrund der Nähe zu dem Meer spendet der morgendliche Tau ausreichend Feuchtigkeit, sodass vereinzelte Gräser und auch Bäume wachsen. Die Vegetation ermöglicht einen Lebensraum für kleine seltene Wildtiere wie Echsen, Wildkatzen, Wölfe oder Füchse. Die Wahiba Sands ist Heimat der Beduinen. Vom Norden her befinden sich mehrere Wüstencamps, die bis zu 20 km in die Wüste hineinreichen. Die Beduinen spezialisierten sich auf die Aufzucht von Kamelen. Traditionell leben die Beduinen in den Wüstencamps.</p>
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<p>Handyempfang in solchen Camps: Fehlanzeige. Genau das macht der Charme von solchen entlegenen Wüstencamps aus. Vom Leben in den Beduinenzelten bis hin zu luxuriösem Behausungen finden sich eine Reihe von unterschiedlichsten Gastgebern in der Wüste. Auf fließend Wasser oder Strom musst du dabei nicht verzichten. Die Beduinen, die in der heutigen Zeit mehr Gastgeber als Kamelzüchter sind, bieten neben Unterkünften auch verschiedene Events an. Von wilden Dünenfahrten mit einem Allradfahrzeug oder einem Ausflug auf einem Kamel bis hin zu dem morgendlichen Melken von Ziegen ist für jede Altersgruppe etwas dabei (Tipp: Probiere die frische Ziegenmilch).</p>
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<p>Die Wüste kannst du natürlich auch individuell erkunden. Möchtest du auf eigene Faust einen Sanddünenritt erleben, ist ein Allradfahrzeug zwingend notwendig. Bei deinem Trip in die Wüste solltest du im Konvoi mit mindestens zwei Fahrzeugen unterwegs sein. Ausreichend Wasserreserven, Ersatzbenzin sowie Ausrüstung fürs Befreien, sofern du mit einem Fahrzeug mal stecken bleibst, gehören dabei in dein „Gepäck“. Für dein „Off-Road-Abenteuer“ empfehle ich jedoch eine geführte Tour. Die Guides kennen jeden Sandkorn und wissen, wie man sich durch die Wüste manövriert. Für dein Abenteuer, egal ob es eine Nacht in einem der vielen von den Beduinenfamilien betriebenen Camps oder einen Ausflug in die Wüste beinhaltet, bietet sich für den Einstieg in die Wahiba Sands der Ort Bidiyya an. Vorteil für den Ort Bidiyya ist, dass du, sofern du auf kein Allradfahrzeug gesetzt hast, du auch gegen einen kleinen Betrag von dem Beduinen des Wüstencamps abgeholt und später auch wieder zu dem Standort deines Fahrzeuges zurückgebracht wirst. Ein gutes Camp, das einen solchen Service anbietet, ist das Wahiba Bedouin Rustic Camp. Du kannst die reichhaltige Verpflegung genießen, den Ausführungen des Beduinen Obaid in dem Wüstencamp am abendlichen Lagerfeuer lauschen oder einfach nur in den spektakulären Sternenhimmel eintauchen.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Ein besonderes Naturspektakel erwartet dich im Osten der Wahiba Sands. Das größte zusammenhängende Gebiet versteinerte Sanddünnen kannst du hier bewundern. An der Küste befinden sich riesige Abbruchkanten der versteinerten Dünen – die Aeolianiten.</p>
<p><strong><u>Foto-Tipp:</u> </strong>Die Wahiba Sands sind einer der dunkelsten Orte der Welt. Bei Neumond und entsprechender Sternenkonstellation kannst du die Milchstraße fotografieren. Voraussetzung ist natürlich ein Stativ sowie das passende Objektiv (optimal 2.8 Blende Weitwinkel-Objektiv) an deiner Kamera.</p>
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<h3><strong>#9 Wadi Bani Khalid</strong></h3>
<p>Im Oman findet ihr viele Wadis. Ausgetrocknete Flussläufe in Gebirgstälern werden als Wadi bezeichnet. Das Wadi Bani Khalid ist im Oman die bekannteste Oase. Inmitten einer kargen und staubtrocknen Landschaft findet sich an einem ausgetrockneten Flussbett das grüne Paradies. Knapp 240 km von Maskat entfernt, eingebettet im Hajar Gebirge, öffnet sich die schönste und bestgepflegte Oasenlandschaft des Landes. Tiefgrüne und angenehm kühle Süßwasserpools laden dich zum Verweilen und natürlich auch zum Baden ein. Der Wadi Bani Khalid ist der längste Fluss im Oman. Der Fluss führt teilweise mit unterirdischem Wasserlauf ganzjährig Wasser.  [<a href="https://www.11places.de/oman">See image gallery at 11places.de</a>]  Die Anfahrt zum Wadi ist problemlos möglich. Über geteerte Straßen führt dich der Weg direkt ins Wadi. Auf dem Weg zur Oase durchquerst du zerklüfte Felsenwüsten und passierst bizarre Gebirgslandschaften. Kurz vor dem Erreichen der Oase triffst du auf einem großen Parkplatz. An einem Freitag (der Freitag ist das muslimische Äquivalent zu dem kirchlichen Sonntag) füllt sich der Parkplatz sehr schnell. Sei daher zeitig vor Ort oder besuche das Wadi unter der Woche. So hast du das Wadi und seine türkisfarbenen Pools fast für dich allein. Von dem Parkplatz führt dich ein Fußweg zu dem Eingang des grünen Paradieses. Denke daran, festes Schuhwerk (keine Flip-Flops) zu tragen, da viele Steine eine rutschige Oberfläche haben.</p>
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<p>Die türkisfarbenen Pools der Oase Wadi Bani Khalid, die wie im Felsen gefräste Becken ausschauen, werden von mehreren Quellen gespeist. Die größten Quellen nennen sich Ain Dawwa, Ain Hamouda und Ain al Sarooj. Die Quellen sorgen dafür, dass das Wadi ganzjährig mit Wasser versorgt ist. Aber Vorsicht: Die Idylle kann täuschen. Viermal im Jahr wird das ausgetrocknete Flussbett im malerischen Wadi Bani Khalid zu einem reißenden Strom. Die Süßwasserpools und deren Quellen sind verantwortlich, dass in der doch so kargen Landschaft die tiefgrünen Palmen einen fantastischen Kontrast darstellen. Das Herz der Oase ist der riesige blaugrüne Pool. Kristallklares Wasser und unzählige Palmen umsäumen die Wasserstelle. Weiter aufwärts kommt das Entdeckerherz zum Vorschein. Immer enge werdende Schluchten säumen den Weg. Du kannst sie entweder von Pool zu Pool schwimmend erkunden oder oberhalb vorsichtig erwandern. Früher oder später musst du jedoch auch durch das kristallklare Wasser waten. Kleine wasserdichte Rücksäcke und Hüllen für dein Smartphone sind sehr hilfreich und zu empfehlen.</p>
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<p>Neben vielen Badenden zieht das Wadi auch viele Wanderer an. In der Schlucht findest du am Ende auch die Muqhal Höhle, die zum Erkunden einlädt. Natürlich solltest du ein wenig Erfahrung mitbringen, da der Eingang zu der Höhle etwas beengt ist. Die Höhle ist nur sehr behutsam touristisch erschlossen. Zum Begehen ist eine Taschenlampe erforderlich. Selbst ein lockerer aufrechter Gang innerhalb der Höhle ist nur schwierig, zum Teil musst du gebückt laufen oder sogar kurzzeitig krabbeln. Die Höhle beherbergt im Inneren Fledermäuse, die sich von den Touristen wenig beeindrucken lassen. Wenn du weit genug in die Höhle vordringst, kannst du sogar das Rauschen eines nahegelegenen Wasserfalls hören. Es gehört natürlich als Besucher sich den kulturellen Regeln des Landes auch beim Baden anzupassen. Badekleidung zu tragen, die auch die Schultern bedecken, wird hier empfohlen. Ausreichende Hinweistafeln finden sich an vielen Ecken. Ich habe viele Personen gesehen, die auf ein einfaches T-Shirt in diesem Fall zurückgriffen. Am Eingang zum Wadi sitzen zu unregelmäßigen Zeiten einheimische Staffs. Sie fragen kurz nach deiner Herkunft und schon konnte ich, ohne Eintritt zu bezahlen, passieren. Ich habe sogar in dem Wadi einige Personen getroffen, die dort campten.</p>
<p><strong><u>Besucherhinweis:</u> </strong>Das Wadi Shab oder Wadi Tiwi stellen interessante Alternativen dar. Beide Oasen befinden sich im Norden entlang der Küste. Sie sind touristisch nicht so sehr erschlossen wie das Wadi Bani Khalid. Das Wadi Tiwi kannst du ohne Probleme erwandern. Um das Wadi Shab zu erkunden, musst du jedoch zunächst mit einem Boot übersetzen. Der Service kostet dich hier 1 Rial und kann nur in bar bezahlt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten Souq:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Mittwoch</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse Souq:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wadi Bani Kalid, Oman <br></em></p>
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<h3><strong>#10 Salalah</strong></h3>
<p>Salalah (alternative Schreibweise: Salala) ist die Hauptstadt der Gouvernement Dhofar. Die Stadt befindet sich knapp 1000 Kilometer von Muskat entfernt im Süden vom Oman. Salalah, die zweitgrößte Stadt im Oman, ist bekannt für die Bananenplantagen, Kamelzucht und den weißen kilometerlangen Stränden.</p>
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<p>Der wiederkehrende Monsun Charif (auch: Khareef) verwandelt in der Zeit von Ende Juli bis Anfang September den sonst trockenen kargen Landstrich in eine blühende und saftig grüne Landschaft. Zu der Zeit kannst du auch die Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen sowie auch Vielzahl an saisonalen Wasserfällen in der Provinz bestaunen. Bis zur Entdeckung der reichen Erdölvorkommen spielte das Sultanat eine entscheidende Rolle im&nbsp; Gewürzhandel. Weihrauch war zu der damaligen Zeit das meistgehandelte Exportgut. Salah mit dem Gouvernement Dhofar gilt als das Ursprungsland des Weihrauchs. Über die ältesten Handelsrouten der Welt, die Weihrauchstraße, wurde das getrocknete Harz mit den Kamelen zum Mittelmeer transportiert. Der Weihrauch im Oman ist weltweit für seine gute Qualität bekannt. Selbst der Vatikan schwört auf das Gewürz und bezieht es aus dem Sultanat. In dem Weihrauchmuseum erfährst du alles über die Geschichte des Gewürzes sowie im Handelsgeschichtsmuseum die maritime Auferstehung in den vergangenen Jahrhunderten.</p>
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<p>Die riesigen Palmenhaine säumen die gut ausgebauten Straßen in und um Salalah und prägen das Stadtbild. An vielen Ständen an die Plantagen, die sich dicht an dicht am Straßenrand drängen, kannst du frische Kokosnuss oder andere frische Früchte wie Mango und Bananen kaufen. Probiere einfach mal frische die Kokosnussmilch. Für 500 Baisa kannst du sie direkt vor Ort genießen. Die freundlichen Händler bereiten sie für dich vor. Lohnenswert ist auf jeden Fall der Besuch in der Sultan Qabus Moschee. Für Reisende steht die Moschee auch nicht Muslimen zum Besuch täglich außer freitags von 9 bis 11 Uhr offen. Ein Eintritt muss nicht entrichtet werden. Beachte bitte, dass du dich moderat bei deinem Besuch kleidest und auf kurze Hose verzichtest. Für Frauen gilt außerdem, das Kopfhaar zu verschleiern. Vorteil gegenüber der großen Moschee in Muskat ist, dass das Gotteshaus nicht so sehr überlaufen ist und du in aller Ruhe die Religion und die dahinterstehende Kultur in Erfahrung bringen kannst.</p>
<p>Die Strände in und um Salalah erinnern an idyllische Badeplätze mit karibischem Flair. Auf mehrere Kilometern schlängeln sich die Strände mit feinsten Sand die Küste entlang, an denen ihr Spaziergänger, Erholungssuchende oder auf Wassersportler trefft. Das azurblaue klare Wasser lädt dich zum Verweilen am Salalah Beach ein oder bringt dir den Reiz näher in die intakte und saubere Meereswelt abzutauchen. Knapp 25 saisonabhängige Tauchplätze mit Tiefen von bis zu 40 Metern und Sichtweisen von etwa 25 Meter reihen sich an den Küstenabschnitten der Region. Ein guter Startpunkt für einen Tauchausflug bietet sich in Mirbat an. Die kleinen Boote bringen dich in knapp einer halben Bootsstunde zu der malerischen Korallenlandschaft. Verschiedenste Fischarten kannst du bei deinem Tauchgang beobachten. Blaupunktrochen, Drachenmuränen und Schildkröten sind nur eine kleine Auswahl an den Höhepunkten, die du bei deinem Erlebnis unter der Wasseroberfläche bestaunen kannst.</p>
<p><strong><u>Reisetipp:</u></strong> Möchtest du Salalah besuchen, kannst du die Strecke von 1000 km mit einem Mietwagen zurücklegen. Eine gut asphaltierte Straße bringt dich ans Ziel. Ein Geländefahrzeug ist daher nicht notwendig. Du kannst natürlich auch auf einen Inlandsflug zurückgreifen. SalamAir und OmanAir bedienen die Strecke mehrmals täglich zwischen den beiden Städten.</p>
<hr>
<h3>#11 Geheimtipp &#8211; Kabab, Juice, Drive &amp; Eat-In</h3>
<p>Jedes Reiseziel hat natürlich auch etwas Besonderes zu bieten. Die heutigen Geheimtipp(s) beschäftigen sich mit den kulinarischen Gepflogenheiten. Der erster Tipp startet mit der landestypischen Speise: Kabab. Kabab ist dem Kebab in Deutschland sehr ähnlich. Es wird in den verschiedensten Formen gereicht. Gerollt in dünne Fladenbrote, in aufgeschnittene Teigtaschen oder eben auch in loser Form werden euch die Speisen mit Beilage in den Lokalitäten serviert. Die Lokale im Oman betreiben in der Regel keine Omanis (so die Bezeichnung der Einheimischen) sondern Einwanderer aus Indien, Pakistan oder Bangladesch. Die köstlichen Speisen isst man mit den bloßen Fingern. In den Lokalen finden sich daher Waschbecken, die zur Reinigung der Hände dient. Sauberkeit geht eben vor. Kabab Gerichte starten bei 400 Baisa.</p>
<p>Weit verbreitet ist Oman der Genuss von frisch zubereitetem Juice. Exotische Früchte wie beispielsweise Kiwi, Papaya, Avocado, Ananas oder Lemon mit Minze bereitet euch der Gastronom frisch vor euren Augen zu. Die Köstlichkeit wechselt regional in Größe und Auswahl. Die Getränke in der kleinen Ausführung (ca. 250 ml) kosten 300 Baisa, ein großes Glas (ca. 500 ml) geht für 500 Baisa über den Ladentisch.&nbsp;</p>
<p>Gestaunt, bewundert und selbst ausprobiert habe ich den letzten Tipp. Vor allem in den Abendstunden konnte ich vor vielen Lokalen ein reges Treiben feststellen. Ein wenig habe ich mich zunächst gefragt, warum die Einheimischen mit dem Auto vor einem Lokal vorfahren, laut hupen und dann einfach sitzend in ihren Autos warten. Es war nichts anderes als eine orientalische Form des Drive-In. Ausreichend Platz vor den Lokalen findet sich immer. Vielleicht haben die Behörden deswegen auch die Straßenzüge so großzügig mit den Parkplatzflächen angelegt. Probiere es am besten selbst aus, wenn du den Oman bereist. Fahrt vor dem Lokal vor, hupt einfach und schon kommt ein Mitarbeiter des Lokals zu eurem Auto gelaufen. Falls du das Lokal das erste Mal ansteuerst, bringen sie dir auch die Menü-Karte ans Fahrzeug. Das Drive-In Prinzip funktioniert auch an einer Juice-Bar oder an den Ständen der Obst-Plantagen. Es wird sogar gemunkelt, es gäbe in Muskat ein Drive-In für Bargeld-Automaten. Gefunden habe ich einen solchen Service jedoch nicht.</p>
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