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	<title>Oman Archive - 11places</title>
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	<description>10 Ideen und ein Geheimtipp für deine nächste Reise</description>
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		<title>Oman Sehenswürdigkeiten: 10 Highlights &#038; Geheimtipp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2025 18:49:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Sultanat Oman ist wie eine zauberhafte, orientalische Welt aus einem Märchen von 1001 Nacht. Endlose Wüsten, grüne Oasen, grandiose Gebirgslandschaften und eine traumhafte Küste mit herrlichen Stränden machen das Land zu einem faszinierenden Reiseziel auf der Arabischen Halbinsel. In den engen Gassen der historischen Altstädte liegt der intensive Duft von Weihrauch in der Luft. Das Besondere an einer Oman Reise ist die Verbindung von jahrhundertealter Tradition und moderner Infrastruktur. Seit der Machtübernahme von Sultan Qabus ibn Said im Jahr...</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/oman">Oman Sehenswürdigkeiten: 10 Highlights &#038; Geheimtipp</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Das Sultanat Oman ist wie eine zauberhafte, orientalische Welt aus einem Märchen von 1001 Nacht. Endlose Wüsten, grüne Oasen, grandiose Gebirgslandschaften und eine traumhafte Küste mit herrlichen Stränden machen das Land zu einem faszinierenden Reiseziel auf der Arabischen Halbinsel. In den engen Gassen der historischen Altstädte liegt der intensive Duft von Weihrauch in der Luft.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das Besondere an einer Oman Reise ist die Verbindung von jahrhundertealter Tradition und moderner Infrastruktur. Seit der Machtübernahme von Sultan Qabus ibn Said im Jahr 1970 entwickelte sich das Sultanat zunehmend zu einem beliebten Reiseziel für Individualreisende. Auch die Gastfreundschaft der Omanis macht eine Reise durch das Land zu einem besonderen Erlebnis.</p>
<p>Wenn du den Oman als Reiseziel kennenlernen möchtest, findest du in diesem Reisebericht meine persönlichen Tipps und Empfehlungen für die schönsten Oman Sehenswürdigkeiten und Orte, die du auf einer Reise durch den Oman nicht verpassen solltest.</p>
<h2><strong>#1 Maskat Sehenswürdigkeiten – zwischen Souq, Moschee und Meer</strong></h2>
<p><strong><a href="https://www.11places.de/maskat"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #3366ff;">Maskat</span></span></span></a></strong><span style="color: #000000;">,</span> auch Muscat genannt, ist die Hauptstadt des Sultanats Oman und die größte Stadt des Landes. Sie liegt im Norden am Golf von Oman und ist von kargen Bergen und Wüstenlandschaften umgeben. Die Geschichte der Stadt reicht bis in das 2. Jahrhundert v. Chr. zurück. Bei meinen Reisen durch den Oman hat mich besonders der Kontrast zwischen den schroffen Bergen, der Küste und der orientalisch geprägten Architektur beeindruckt. Prachtvolle Moscheen, Paläste und historische Bauwerke prägen ebenso das Stadtbild wie moderne Gebäude.</p>
<p class="isselectedend">Zu den wichtigsten Maskat Sehenswürdigkeiten gehören der historische Stadtteil Muttrah mit seinem berühmten Souq, die Sultan-Qabus-Moschee, der Qasr Al Alam Palast und das Royal Opera House. Gerade die Verbindung von omanischer Tradition und moderner Entwicklung macht Maskat für mich zu einem besonderen Reiseziel.</p>
<h3>Muttrah und der Muttrah Souq</h3>
<p class="isselectedend">Traditionelles omanisches Leben lässt sich besonders gut in Muttrah erleben. Der Stadtteil war bereits vor der Entdeckung des Erdöls ein bedeutendes Handelszentrum des Oman. Historische Kaufmannshäuser, der Hafen und der traditionelle Muttrah Souq prägen noch heute das Viertel.</p>
<p class="isselectedend">Bei meinem Besuch im Souq bin ich durch die engen Gassen mit ihren Gewürzen, Weihrauch, exotischen Ölen, Schmuck und traditionellen Waren gestreift. Besonders der intensive Duft von Weihrauch vermittelt hier noch immer einen Eindruck vom alten orientalischen Handelsgeist. Oberhalb des Hafens liegt das kleine Fort Muttrah. Von dort hast du einen schönen Blick über den Hafen und die Küste. Früh am Morgen kannst du außerdem beobachten, wie die Fischer ihre frische Fracht an Land bringen.</p>
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<h3>Sultan-Qabus-Moschee</h3>
<p class="isselectedend">Die Große Sultan-Qabus-Moschee gehört zu den bekanntesten Maskat Sehenswürdigkeiten und hat mich bei meinem Besuch besonders beeindruckt. Die im Jahr 2001 fertiggestellte Moschee ist auch für Nicht-Muslime zugänglich und beeindruckt mit ihrer aufwendig gestalteten Architektur.</p>
<p class="isselectedend">Besonders sehenswert sind der große handgefertigte Teppich und der imposante Kronleuchter in der Gebetshalle. Die Dimensionen des Gebäudes sind bereits von außen beeindruckend. Für mich gehört die Sultan-Qabus-Moschee deshalb zu den Orten, die du bei einer Oman Reise nicht auslassen solltest.</p>
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<h3>Qasr Al Alam und die historischen Forts</h3>
<p class="isselectedend">Im historischen Zentrum von Maskat befindet sich der farbenprächtige Qasr Al Alam Palast, der als zeremonieller Palast des Sultans genutzt wird. Bei meinem Besuch konnte ich ihn zwar nur von außen sehen, doch gerade die auffällige Fassade macht den Palast zu einem lohnenswerten Fotomotiv.</p>
<p class="isselectedend">Der Qasr Al Alam liegt zwischen den beiden historischen Festungen Al Jalali und Al Mirani. Die Forts stammen aus der Zeit der portugiesischen Besetzung im 16. Jahrhundert und erinnern an die frühere Bedeutung Maskats als Hafen- und Handelsstadt.</p>
<h3>Royal Opera House Muscat</h3>
<p>Auch das Royal Opera House Muscat gehört für mich zu den sehenswerten Bauwerken der Stadt. Das unter Sultan Qabus errichtete Opernhaus verbindet traditionelle omanische Architektur mit modernen Elementen. Besonders am Abend kommt die Architektur durch die Beleuchtung zur Geltung.</p>
<h3>Strände von Maskat</h3>
<p>Maskat bietet neben seinen kulturellen Sehenswürdigkeiten auch schöne Strände am Golf von Oman. Qurum Beach, Qantab Beach und Yiti Beach gehören zu den bekannten Stränden der Stadt. Bei angenehmen Temperaturen sind sie eine schöne Ergänzung zu einer Besichtigungstour durch Maskat. Besonders die Kombination aus klarem Wasser, Küste und den Bergen im Hintergrund macht die Strände interessant.</p>
<p><strong>Reisehinweis-Visum:</strong> Die Einreisebestimmungen für den Oman hängen von der Aufenthaltsdauer und der Staatsangehörigkeit ab. Für deutsche Staatsangehörige ist ein Aufenthalt von bis zu 14 Tagen unter bestimmten Voraussetzungen visumfrei möglich. Für längere Aufenthalte kann ein E-Visum über die <span class="contents" data-content-reference-start="992" data-content-reference-end="1049"><span class="" data-state="closed"><a class="decorated-link" href="https://evisa.rop.gov.om/" target="_blank" rel="noopener">Royal Oman Police – eVisa</a></span></span> beantragt werden.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Besuchertipp:</strong> Für eine Reise durch den Oman empfehle ich dir einen Mietwagen. Auch für Maskat und die umliegenden Orte ist ein eigenes Fahrzeug sehr praktisch und gibt dir deutlich mehr Freiheit bei der Planung deiner Ausflüge. Ein geländegängiges Fahrzeug ist für die meisten Ziele rund um Maskat nicht notwendig. Die Straßen sind gut ausgebaut und auch Parkmöglichkeiten findest du an vielen Sehenswürdigkeiten.</p>
<p>Wenn du dich in Maskat nicht selbst ans Steuer setzen möchtest, kannst du die Stadt alternativ mit einem Taxi erkunden. Für eine klassische Städtereise ist das durchaus eine Möglichkeit. Sobald du jedoch weitere Ziele im Oman besuchen möchtest, bietet ein Mietwagen deutlich mehr Flexibilität.</p>
<hr>
<h2><strong>#2&nbsp;</strong>Bahla Fort – beeindruckende Lehmfestung im Oman</h2>
<p>Inmitten einer grünen Oase aus Dattelpalmen liegt die historische Stadt Bahla. Sie ist vor allem für das imposante Bahla Fort bekannt. Die gewaltige Lehmfestung erhebt sich über der Oase und gehört seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bei meinem Besuch hat mich besonders der Kontrast zwischen der sandfarbenen Lehmarchitektur, den Palmen und der kargen Landschaft des Oman beeindruckt.</p>
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<h3>Die Geschichte des Bahla Forts</h3>
<p class="isSelectedEnd">Das Bahla Fort entstand über mehrere Jahrhunderte und geht auf die Herrschaft der Banu Nebhan zurück, die Bahla vom 12. bis zum Ende des 15. Jahrhunderts zu ihrer Hauptstadt machten. Die Festung war nicht nur ein militärischer Stützpunkt, sondern Teil einer großen befestigten Oase. Die weitläufigen Lehmwände, zahlreichen Türme und Tore vermitteln noch heute einen Eindruck von der Bedeutung, die Bahla einst als Handels- und Machtzentrum besaß.</p>
<p>Die Anlage besteht aus mehreren Bereichen, darunter die Qasaba, die als ältester und zentraler Teil der Festung gilt, sowie Bayt al-Hadith und Bayt al-Jabal. Zwischen den Lehmwänden befinden sich Innenhöfe, ehemalige Wohn- und Verwaltungsbereiche und zahlreiche Türme. Von den höher gelegenen Bereichen eröffnet sich ein schöner Blick über die Palmenhaine und die Oase von Bahla.</p>
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<h3>Lehmarchitektur und Festungsmauer</h3>
<p>Besonders beeindruckend fand ich bei meinem Besuch die ursprüngliche Lehmarchitektur. Die Festung wurde über die Jahrhunderte mehrfach erweitert und war lange Zeit dem Verfall ausgesetzt. 1988 wurde das Bahla Fort deshalb auf die UNESCO-Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. Umfangreiche Restaurierungs- und Sicherungsarbeiten folgten, wobei traditionelle Materialien und Techniken berücksichtigt wurden. 2004 konnte die Festung wieder von der Liste des gefährdeten Welterbes gestrichen werden.</p>
<p>Auch die Umgebung gehört zum besonderen Charakter von Bahla. Eine mehr als zwölf Kilometer lange Festungsmauer umschließt die historische Oase. Das traditionelle Falaj-Bewässerungssystem versorgt die Palmenhaine mit Wasser. Rund um die Festung finden sich außerdem historische Gebäude, Moscheen, traditionelle Märkte und die für Bahla bekannte Töpferkunst.</p>
<h3>Bahla heute und der traditionelle Viehmarkt</h3>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Geheimtipp:</strong> Jeden Donnerstag findet in Bahla ein traditioneller Viehmarkt statt. Ähnlich wie beim bekannten Markt in Nizwa kannst du hier einen Einblick in den Alltag der omanischen Bevölkerung bekommen. Bei meinem Besuch wirkte der Markt deutlich ursprünglicher und weniger touristisch als viele bekannte Sehenswürdigkeiten im Oman.</p>
<p><strong>Reisehinweis:</strong> Das Bahla Fort kannst du aktuell täglich von 8:00 bis 19:00 Uhr besuchen. Tickets erhältst du direkt vor Ort. Es werden&nbsp; Visa / Mastercard Kreditkarten akzeptiert. Die beste Reisezeit für Bahla liegt nach Angaben der omanischen Tourismusbehörde zwischen Oktober und April.</p>
<p style="text-align: justify;"><!-- /wp:post-content --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<hr>
<h2><strong>#3 </strong>Nizwa Sehenswürdigkeiten – kulturelles Zentrum des Oman</h2>
<p>Eine Stadt, die du bei einer Reise durch den Oman kaum auslassen kannst, ist Nizwa. Mächtige Festungsmauern, hohe Türme, historische Souqs und feine Minarette prägen das Stadtbild. Rund 200 Kilometer von Maskat entfernt liegt die Stadt, die heute als kulturelles Zentrum des Oman gilt. Über Jahrhunderte entwickelte sich Nizwa zu einem bedeutenden Markt- und Handelszentrum. Die Wasserversorgung der Oase ermöglichte den Anbau von Obst und Gemüse und prägte die Entwicklung der Stadt.</p>
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<h3>Nizwa Souq und der berühmte Ziegenmarkt</h3>
<p>Nizwa spielte in der Geschichte des Oman über viele Jahrhunderte eine bedeutende Rolle. Die Stadt war politisches und religiöses Zentrum der Ibaditen und Sitz der Imame des Oman. Aufgrund dieser historischen Bedeutung wird Nizwa häufig als kulturelles Zentrum des Landes bezeichnet.</p>
<p>Wenn du Nizwa möglichst authentisch erleben möchtest, solltest du deinen Besuch auf einen Freitag legen. Dann beginnt der Tag bereits früh am Morgen mit dem berühmten Ziegen- und Viehmarkt von Nizwa. Käufer und Verkäufer reisen aus verschiedenen Regionen des Oman an, präsentieren ihre Tiere und verhandeln lautstark über die Preise. Der traditionelle Viehmarkt findet am Freitagmorgen statt und gehört bis heute zu den bekanntesten Erlebnissen in Nizwa.</p>
<p>Bei meinem Besuch fand ich besonders die traditionellen omanischen Kleidungsstücke und die Männer mit ihren Krummdolchen, Patronengürteln und weiteren Statussymbolen interessant. Für mich war der Markt deshalb nicht nur ein Ort zum Handeln, sondern auch ein außergewöhnliches Fotomotiv im Oman. Du solltest allerdings früh aufstehen: Das geschäftige Treiben ist bereits am späten Vormittag vorbei.</p>
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<p>Direkt neben dem Fort befindet sich der Nizwa Souq, der traditionelle Markt der Stadt. Er ist in verschiedene Bereiche gegliedert und bietet unter anderem Silberschmuck, Töpferarbeiten, Gewürze, Lebensmittel und traditionelle omanische Produkte. Auch der Verkauf von Khanjars, den typischen omanischen Krummdolchen, gehört zum Angebot.</p>
<p>Den West Souq empfand ich bei meinem Besuch allerdings als stärker auf Touristen ausgerichtet. Die Preise erschienen mir teilweise relativ hoch und das traditionelle Handeln über den Preis war schwieriger. Wenn du das ursprüngliche Marktleben erleben möchtest, solltest du deshalb auch die angrenzenden Bereiche besuchen. Im Meat Souq und Fish Souq bekommst du einen unmittelbaren Eindruck vom alltäglichen Handel in Nizwa.</p>
<h3>Nizwa Fort – die mächtige Festung</h3>
<p>Das Nizwa Fort ist die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt und eines der beeindruckendsten Forts im Oman. Die heutige Festung wurde im 17. Jahrhundert unter Imam Sultan bin Saif bin Malik Al-Ya&#8217;rubi errichtet. Der markante Rundturm ist das Wahrzeichen von Nizwa und macht die Festung architektonisch einzigartig. Die omanische Tourismusbehörde gibt für den Turm eine Höhe von 34 Metern und einen Durchmesser von 45 Metern an.</p>
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<p>Schon beim Betreten durch das mächtige Festungstor bekommst du einen Eindruck von der Wehrhaftigkeit des Bauwerks. Ein Labyrinth aus Treppen, Gängen, Terrassen, hohen Räumen und kleinen Kammern führt durch die Anlage. Der gewaltige Rundturm wurde mit zahlreichen Kanonenöffnungen ausgestattet, die eine Verteidigung in alle Richtungen ermöglichten. Die massive Konstruktion und die ungewöhnliche runde Form machen das Nizwa Fort zu einer der interessantesten historischen Sehenswürdigkeiten des Oman.</p>
<p>Von den höher gelegenen Bereichen des Forts hast du einen beeindruckenden Blick über Nizwa, die Palmenhaine und das umliegende Hadschar-Gebirge. Genau dieser Ausblick hat mir bei meinem Besuch besonders gut gefallen. Gleichzeitig bekommst du von hier oben ein Gefühl dafür, warum Nizwa über Jahrhunderte eine so wichtige strategische und politische Bedeutung hatte.</p>
<h3>Eintritt und Öffnungszeiten des Nizwa Forts</h3>
<p>Der Eintritt in das Nizwa Fort beträgt 5 OMR für Erwachsene.&nbsp; Bezahlen kannst du vor Ort in bar oder auch per Kreditkarte. Akzeptiert werden Visa / Mastercard.</p>
<p>Die derzeit veröffentlichten Öffnungszeiten sind Samstag bis Donnerstag von 8:00 bis 20:00 Uhr. Freitags ist das Fort von 8:00 bis 11:30 Uhr sowie von 13:30 bis 20:00 Uhr geöffnet. Gerade wenn du den berühmten Freitagsmarkt besuchen möchtest, solltest du deshalb früh in Nizwa sein.</p>
<h3>Nizwa – Fort, Souq und omanisches Leben</h3>
<p>Nizwa solltest du bei einer Oman Rundreise nicht lediglich als kurzen Zwischenstopp einplanen. Die Kombination aus Nizwa Fort, Nizwa Souq und dem traditionellen Viehmarkt macht die Stadt zu einem der interessantesten Orte, um Geschichte, Kultur und den Alltag des Oman miteinander zu verbinden.</p>
<p>Wenn du nur einen Tag für Nizwa hast, würde ich den Freitag wählen: früh morgens zum Viehmarkt, anschließend durch den Souq und danach in das Nizwa Fort. So erlebst du die wichtigsten Nizwa Sehenswürdigkeiten und bekommst gleichzeitig einen authentischen Eindruck von der Stadt.</p>
<hr>
<h2><strong>#4 Misfat al Abriyeen – eines der schönsten Bergdörfer im Oman</strong></h2>
<p class="isselectedend">Wild und archaisch wirken die Bergmassive im Norden des Oman. Zwischen kargen Felsen und gewaltigen Gebirgslandschaften liegen traditionelle Bergdörfer, die einen faszinierenden Kontrast zur Wüste und den modernen Städten des Landes bilden. Eines der bekanntesten ist Misfat al Abriyeen. Wer sich auf den Weg in das Bergdorf macht, taucht gefühlt in eine andere Welt ein. Die Zeit scheint hier stillzustehen.</p>
<p class="isselectedend">Auf rund 1.000 Metern Höhe klammern sich traditionelle Lehmhäuser an die steilen Berghänge. Dazwischen liegen terrassenförmig angelegte Felder und dunkelgrün schimmernde Dattelpalmen. Die grüne Oase bildet einen beeindruckenden Kontrast zu den kargen Bergketten des Hadschar-Gebirges. Bei meinem Besuch hat mich genau dieses Zusammenspiel aus Lehmhäusern, Palmen, Felsen und landwirtschaftlichen Terrassen besonders beeindruckt.</p>
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<h3>Das traditionelle Bergdorf Misfat al Abriyeen</h3>
<p class="isselectedend">Misfat al Abriyeen liegt am Fuße des Wilayat Al Hamra im Gouvernement Al Dakhiliyah und etwa 35 Kilometer von Bahla entfernt. Das historische Bergdorf wurde auf und zwischen den massiven Felsen errichtet. Schon bei der Anfahrt bekommst du einen guten Eindruck davon, wie außergewöhnlich die Lage des Ortes ist.</p>
<p class="isselectedend">Enge Gassen führen zwischen den traditionellen Häusern hindurch. Viele der alten Gebäude bestehen aus Lehm und wurden mit Palmwedeln gedeckt. Gleichzeitig ist Misfat al Abriyeen bis heute kein reines Freilichtmuseum: In und um das Dorf wird weiterhin Landwirtschaft betrieben.</p>
<p class="isselectedend">Auf den terrassenförmig angelegten Feldern wachsen unter anderem Bananen, Granatäpfel, Papayas, Mangos und Zitrusfrüchte. Auch Dattelpalmen prägen das Bild der Oase. Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse werden teilweise vor Ort und in den umliegenden Orten angeboten.</p>
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<h3>Falaj-Bewässerung und Wanderwege</h3>
<p class="isselectedend">Das Leben in Misfat al Abriyeen wäre ohne ein ausgeklügeltes Falaj-Bewässerungssystem kaum möglich. Das traditionelle Kanalsystem führt Wasser von den Quellen durch die Oase und versorgt die landwirtschaftlichen Terrassen mit ausreichend Feuchtigkeit.</p>
<p class="isselectedend">Ein Wanderweg führt entlang des Falaj durch die grüne Oase und weiter in Richtung der Quellen. Gerade dieser Weg vermittelt einen besonders guten Eindruck vom traditionellen Leben im Bergdorf. Zwischen Palmen, kleinen Wasserläufen, Felsen und landwirtschaftlichen Flächen wird deutlich, wie aufwendig die Bewohner die natürlichen Ressourcen des Gebirges nutzen.</p>
<p class="isselectedend">Die Wanderwege im Oman sind häufig mit farbigen Markierungen auf den Felsen gekennzeichnet. Die Kombination aus Falaj, Palmenhainen und terrassierter Landwirtschaft macht Misfat al Abriyeen deshalb auch für Fotografen zu einem außergewöhnlichen Reiseziel.</p>
<h3>Übernachten in Misfat al Abriyeen</h3>
<p class="isselectedend">Wenn du nicht nur für ein paar Stunden durch das Bergdorf laufen möchtest, kannst du auch direkt in Misfat al Abriyeen übernachten. Eine besondere Möglichkeit ist das traditionelle Misfah Old House, das sich mitten im historischen Dorf befindet.</p>
<p class="isselectedend">Eine Übernachtung bietet dir den Vorteil, dass du Misfat al Abriyeen außerhalb der Tagesausflüge erleben kannst. Gleichzeitig eignet sich das Bergdorf hervorragend als Ausgangspunkt, um weitere Sehenswürdigkeiten im Hadschar-Gebirge zu erkunden. Dazu gehören beispielsweise die Al-Hoota-Höhle, Wadi Ghul und Jabal Shams.</p>
<h3>Anreise nach Misfat al Abriyeen</h3>
<p class="isselectedend">Misfat al Abriyeen liegt nur wenige Kilometer von Al Hamra entfernt. Eine kurvenreiche Asphaltstraße führt bis zum Dorfeingang. Von Maskat erreichst du die Region über die Hauptverbindung in Richtung Al Dakhiliyah und weiter über Bahla und Al Hamra.</p>
<p class="isselectedend">Alternativ kannst du von Nizwa über Tanuf nach Al Hamra fahren. Für die Anreise nach Misfat al Abriyeen genügt ein normaler Mietwagen. Ein Geländewagen oder SUV ist für die Fahrt bis zum Bergdorf nicht erforderlich.</p>
<p><strong>Mein Tipp:</strong> Plane für Misfat al Abriyeen ausreichend Zeit ein und laufe nicht nur kurz durch den historischen Ortskern. Gerade der Weg entlang der Falaj-Kanäle und durch die terrassierten Gärten zeigt, was diesen außergewöhnlichen Ort ausmacht. Die Kombination aus traditionellem Bergdorf, grüner Oase und karger Gebirgslandschaft gehört für mich zu den schönsten Eindrücken einer Oman-Reise.</p>
<hr>
<h2><strong>#5 Jebel Shams – höchster Berg im Oman und Grand Canyon der Arabischen Halbinsel</strong></h2>
<p class="isSelectedEnd">Der spektakuläre Jebel Shams – auch Jabal Shams oder<strong> Dschabal Schams </strong>genannt – ist der höchste Berg des Oman. Sein Name bedeutet übersetzt „Sonnenberg“. Bekannt ist das Gebirgsmassiv allerdings nicht nur wegen seiner Höhe, sondern vor allem wegen des atemberaubenden Blicks in das Wadi Ghul, das häufig als „Grand Canyon des Oman“ oder „Grand Canyon der Arabischen Halbinsel“ bezeichnet wird.</p>
<p>Die gewaltige Schlucht fällt stellenweise mehr als 1.000 Meter tief ab. Schroffe Felswände, gewaltige Gesteinsformationen und das scheinbar endlose Tal machen den Besuch zu einem der eindrucksvollsten Naturerlebnisse im Oman. Rund 240 Kilometer von Maskat entfernt liegt Jebel Shams im westlichen Hadschar-Gebirge. Für mich gehört die Region zu den Orten, an denen die Landschaft des Oman besonders dramatisch und ursprünglich wirkt.</p>
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<h3>Jebel Shams – Nordgipfel, Südgipfel und das Hochplateau</h3>
<p class="isSelectedEnd">Der höchste Punkt des Jebel Shams ist der Nordgipfel mit einer Höhe von etwa 3.009 Metern. Auf diesem Gipfel befindet sich eine militärische Anlage mit einer Radarstation. Das Gebiet ist deshalb Sperrgebiet und kann nicht regulär besucht werden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der zweite Gipfel ist der Südgipfel<strong>,</strong> der rund 2.997 Meter erreicht. Er ist über den markierten Trekkingweg W4 zugänglich. Wer nicht bis zum Gipfel wandern möchte, kann bereits auf dem Hochplateau die beeindruckende Berglandschaft und den Blick in das Wadi Ghul genießen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Anfahrt führt normalerweise von Nizwa über Al Hamra in Richtung Jebel Shams. Über braune Hinweisschilder gelangst du in das Gebirge. Auf ungefähr 2.000 Metern Höhe öffnet sich das Gelände zu einem weitläufigen Plateau. Von den Aussichtspunkten bietet sich ein spektakulärer Blick über die Schlucht und die umliegenden Bergketten.</p>
<p>Am Plateau gibt es inzwischen teilweise Sicherungsseile und Absperrungen. Trotzdem solltest du dich an den markierten Aussichtspunkten vorsichtig bewegen. Die Felskanten sind nicht überall vollständig gesichert und der Blick in die Tiefe ist beeindruckend, aber auch respekteinflößend.</p>
<h3>Wadi Ghul und der Balcony Walk W6</h3>
<p>Der bekannteste Wanderweg am Jebel Shams ist der Balcony Walk W6. Ausgangspunkt ist das kleine Bergdorf Al Khitaym, das über eine unbefestigte Strecke am Rand des Hochplateaus erreichbar ist. Von dort führt der schmale Weg entlang der Felswand über dem Wadi Nakhar, dem inneren Bereich des häufig als Wadi Ghul bezeichneten Canyons.</p>
<p>Der Balcony Walk verläuft teilweise auf einem natürlichen Felsband und bietet immer wieder spektakuläre Ausblicke in die mehr als 1.000 Meter tiefe Schlucht. Das Ziel ist das verlassene Bergdorf As Sab, auch als Sab Bani Khamis bekannt. Die alten Steinhäuser schmiegen sich an die Felswand und wirken wie ein Relikt aus einer vergangenen Zeit.</p>
<p>Bei meinem letzten Besuch habe ich den Balcony Walk selbst unternommen. Besonders beeindruckend fand ich dabei nicht nur die gewaltigen Felswände und den Blick in die Tiefe. Am Ende des Wanderweges erreichst du eine Grotte mit einem kleinen, mit Wasser gefüllten See. Das ruhige Wasser bildet eine nahezu perfekte Spiegelung der Felswände – für mich eines der schönsten Fotomotive am Jebel Shams.</p>
<p>Gerade nach der Wanderung ist dieser Ort ein besonderer Abschluss des Weges. Die kühle Grotte, das klare Wasser und die schroffen Felsen bilden einen starken Kontrast zur trockenen Gebirgslandschaft außerhalb. Wenn du gerne fotografierst, solltest du deshalb unbedingt etwas Zeit für diesen Abschnitt einplanen.</p>
<p>Für den Hin- und Rückweg solltest du je nach Kondition, Fotopausen und Wegbedingungen mehrere Stunden einplanen. Der Weg ist zwar überwiegend gut erkennbar, verläuft aber stellenweise exponiert und ohne durchgehende Absicherung. Trittsicherheit, festes Schuhwerk und Schwindelfreiheit sind deshalb wichtig.</p>
<p>Auf dem Weg kannst du gelegentlich Einheimische antreffen, die traditionelle Teppiche oder handgefertigte Produkte anbieten. Auch die Landschaft selbst bietet zahlreiche Fotomotive: tiefe Schluchten, helle Felswände, abgelegene Dörfer und die außergewöhnliche Weite des Hadschar-Gebirges.</p>
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<h3>Trekking zum Südgipfel über den W4</h3>
<p class="isSelectedEnd">Wer den Südgipfel des Jebel Shams erreichen möchte, kann den markierten Trekkingweg W4 nutzen. Die Wanderung ist deutlich anspruchsvoller als der Balcony Walk W6. Je nach Ausgangspunkt und Wegführung sind eine lange Gehstrecke, rund 1.000 Höhenmeter und ein ganzer Wandertag einzuplanen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das Gelände ist teilweise felsig und unwegsam. Auch wenn die Wege grundsätzlich markiert sind, ist ein GPS-Gerät oder eine zuverlässige Wander-App hilfreich. Du solltest früh starten, ausreichend Wasser mitnehmen und die Wetterbedingungen berücksichtigen. Bei schlechter Sicht, großer Hitze oder unsicherer Orientierung ist es besser, die Tour abzubrechen.</p>
<p>Der Weg belohnt dich mit weiten Ausblicken auf das Wadi Nakhar, Wadi Sahtan und Wadi Bani Awf. Die Wanderung zum Südgipfel ist deshalb vor allem für erfahrene Bergwanderer interessant, die den Jebel Shams nicht nur vom Aussichtspunkt, sondern aktiv zu Fuß erleben möchten.</p>
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<h3>Anreise und Übernachtung am Jebel Shams</h3>
<p class="isSelectedEnd">Für die Anfahrt zum Jebel Shams empfehle ich ein Allradfahrzeug. Die Straße ist über längere Strecken asphaltiert, doch der letzte Abschnitt zum Hochplateau beziehungsweise zum Ausgangspunkt des Balcony Walks kann unbefestigt, steinig und stellenweise anspruchsvoll sein. Bei meinem Besuch empfand ich ein Geländefahrzeug auf diesem Abschnitt als deutliche Erleichterung.</p>
<p class="isSelectedEnd">Eine gute Möglichkeit ist es, die Region nicht nur als kurzen Tagesausflug zu besuchen, sondern in der Nähe zu übernachten. Das Jabal Shams Resort oder das Sama Heights Resort bieten sich als Ausgangspunkte für die Erkundung des Gebirges an. Wer früh zum Balcony Walk oder zur W4-Tour aufbrechen möchte, spart sich dadurch die lange Anfahrt aus Nizwa oder Maskat.</p>
<p><strong>Besuchertipp:</strong> Plane für Jebel Shams genügend Zeit ein. Der Aussichtspunkt am Wadi Ghul ist bereits beeindruckend, doch erst eine Wanderung entlang des Balcony Walks oder über das Hochplateau vermittelt die ganze Dimension dieser außergewöhnlichen Berglandschaft.</p>
<hr>
<h2><strong>#6 Ibra – historische Stadt und berühmter Frauenmarkt im Oman</strong></h2>
<p class="isSelectedEnd">Eine auf den ersten Blick eher unscheinbare Stadt im Oman ist <strong>Ibra</strong>. Rund 140 Kilometer südöstlich von Maskat liegt die historische Stadt im Landesinneren und ist das administrative Zentrum der Region <strong>North Al Sharqiyah</strong>. Für mich ist Ibra vor allem deshalb interessant, weil hier historische Viertel, traditionelle omanische Architektur und ein außergewöhnliches Markterlebnis zusammentreffen.</p>
<p>Wer sich für die Geschichte und Kultur des Oman interessiert, sollte Ibra deshalb nicht einfach links liegen lassen. Rund um die Stadt befinden sich alte Lehmhäuser, historische Moscheen und Wachtürme, die von der früheren Bedeutung Ibras erzählen. Die Stadt war über Jahrhunderte ein wichtiges Zentrum für Handel, Religion, Bildung und Handwerk.</p>
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<h3>Ibra Souq – der berühmte Frauenmarkt</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die bekannteste Sehenswürdigkeit von Ibra ist der Frauenmarkt, der jeden Mittwoch stattfindet. Der besondere Souq ist auf den Handel von Frauen aus der Region ausgerichtet. Angeboten werden unter anderem traditionelle Kleidung, Schmuck, handgefertigte Produkte, Körbe, Textilien, Weihrauch und Parfüms. Die omanische Tourismusbehörde hebt den Mittwoch ausdrücklich als besonderen Markttag in Ibra hervor.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der Markt hat eine besondere Tradition. Er wurde ursprünglich geschaffen, damit Frauen aus der Umgebung ihre handgefertigten Waren verkaufen und damit ihre Ausgaben für die Anreise in die Stadt finanzieren konnten. Aus diesem besonderen Zusammenhang entwickelte sich der heutige Frauen-Souq von Ibra, der zu den außergewöhnlichsten traditionellen Märkten des Oman gehört.</p>
<p class="isSelectedEnd">Wenn du den Markt besuchen möchtest, solltest du früh am Mittwochmorgen in Ibra sein. Aktuelle Angaben der omanischen Tourismusbehörde nennen eine Öffnungszeit von 6:00 bis 13:00 Uhr, während andere aktuelle Reiseinformationen darauf hinweisen, dass der Handel bereits am Vormittag deutlich nachlässt.</p>
<p>Wichtig: Der Frauenmarkt ist tatsächlich als Markt für Frauen konzipiert. Nach aktuellen Informationen sind Männer an diesem speziellen Markttag nicht zugelassen. Auch das Fotografieren kann eingeschränkt sein.</p>
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<h3>Ibra Old Quarter und Al Minzfah</h3>
<p class="isSelectedEnd">Neben dem Souq lohnt sich ein Besuch des Ibra Old Quarter und der historischen Ruinen von Al Minzfah, auch unter der Schreibweise Al Munisifeh bekannt. Hier bekommst du einen völlig anderen Eindruck von Ibra.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die verlassenen Lehmhäuser und Paläste erinnern an die Zeit, in der Ibra durch Handel und andere wirtschaftliche Aktivitäten zu Wohlstand gelangte. Prächtige Lehmbauten mit kunstvollen Verzierungen säumten einst die Straßen. Eine Befestigungsmauer mit Toren schützte die Bewohner vor Angreifern.</p>
<p class="isSelectedEnd">Im Laufe der Zeit verließen die Einwohner das alte Viertel und zogen in andere Bereiche der Stadt. Die ungenutzten Gebäude verfielen und verwandelten das historische Viertel in eine faszinierende Ruinenlandschaft.</p>
<p>Heute kannst du zwischen den alten Häusern durch die Ruinen von Al Minzfah laufen und dir vorstellen, wie lebendig dieser Ort früher gewesen sein muss. Gerade für Fotografen ist das alte Ibra ein interessantes Motiv: bröckelnde Lehmwände, ornamentierte Fassaden und die Spuren vergangener Zeiten vermitteln einen starken Eindruck von der Geschichte des Oman.</p>
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<h3>Wachtürme und historische Moscheen in Ibra</h3>
<p class="isSelectedEnd">Ibra ist von zahlreichen kleinen Hügeln umgeben. Auf einigen von ihnen stehen historische Wachtürme, die früher der Überwachung der Umgebung dienten. Von den erhöhten Positionen konnten sich die Bewohner frühzeitig vor herannahenden Feinden warnen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch historische Moscheen gehören zum kulturellen Erbe der Stadt. Die offizielle omanische Tourismusbehörde nennt neben den historischen Vierteln und der traditionellen Architektur unter anderem die Moschee mit zwei Qiblahs als besondere Sehenswürdigkeit der Region.</p>
<p>Ein Rundgang durch die alten Viertel von Ibra lohnt sich deshalb besonders, wenn du nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern auch die historische Architektur des Oman entdecken möchtest.</p>
<h3>Mein Tipp für Ibra</h3>
<p class="isSelectedEnd">Wenn du mittwochs in der Region unterwegs bist, solltest du den Besuch des Ibra Frauenmarktes unbedingt mit einem Rundgang durch das alte Ibra verbinden. So erlebst du zwei völlig unterschiedliche Seiten der Stadt: den lebhaften traditionellen Handel am Vormittag und die stille Atmosphäre der verlassenen Lehmhäuser von Al Minzfah.</p>
<p class="isSelectedEnd">Probier bei deinem Besuch auch unbedingt omanische Halwa. Die süße Spezialität aus Zucker, Gewürzen, Nüssen und weiteren Zutaten wird auf traditionellen Märkten angeboten und gehört für mich zu einem Besuch im Oman einfach dazu.</p>
<p>Die historischen Ruinen kannst du auf eigene Faust erkunden. Da sich teilweise verfallene Gebäude auf dem Gelände befinden, solltest du dabei festes Schuhwerk tragen und dich vorsichtig bewegen.</p>
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<hr>
<h2><strong>#7 Sur – Küstenstadt, Dhau-Werften und Schildkröten</strong></h2>
<p><strong>Sur</strong> ist eine der interessantesten Küstenstädte im Oman. Die Stadt ist seit Jahrhunderten eng mit der Seefahrt, dem Fischfang und dem traditionellen Schiffbau verbunden. Noch heute werden in Sur die berühmten Dhaus, traditionelle omanische Holzschiffe, von Hand gefertigt.</p>
<p>Bereits im 6. Jahrhundert war Sur ein bedeutendes Handelszentrum mit Verbindungen nach Ostafrika. Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Handelsplatz des Oman. Gewürze, Stoffe, Kaffee, Hirse, Mangrovenholz und omanische Produkte wie Datteln wurden über den Hafen gehandelt. Mit dem Aufkommen der Dampfschiffe, der Eröffnung des Suezkanals und dem Niedergang des traditionellen Seehandels verlor Sur später an Bedeutung.</p>
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<h3>Dhau-Werft in Sur – traditioneller Schiffbau</h3>
<p class="isSelectedEnd">Eine der interessantesten Sur Sehenswürdigkeiten ist die traditionelle Dhau-Werft. Hier werden die charakteristischen Holzschiffe noch heute weitgehend in Handarbeit gefertigt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Bei meinem Besuch konnte ich mich auf dem Gelände frei bewegen und den Handwerkern bei der Arbeit zuschauen. Die Schiffe werden individuell nach den Vorstellungen des Auftraggebers und ihrem späteren Verwendungszweck gebaut. Dadurch ist jedes Dhau ein Unikat. Je nach Größe und Ausstattung kann der Bau mehrere Monate dauern.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Arbeiter in der Werft stammten bei meinem Besuch überwiegend aus Indien, Pakistan oder Bangladesch. Das traditionelle Handwerk wurde über Jahre weitergegeben und perfektioniert. Mir wurde außerdem erklärt, dass auch wohlhabende Geschäftsleute aus den Golfstaaten und andere einflussreiche Auftraggeber solche Schiffe bauen lassen. Je nach Ausstattung kann ein Dhau einen sehr hohen Wert erreichen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auf dem Werftgelände befanden sich außerdem ein kleines Museum zur Geschichte des traditionellen Schiffbaus und ein Souvenirbereich. Bei meinem Besuch kostete der Eintritt 2 OMR.</p>
<p>Für mich war die Werft eines der interessantesten Erlebnisse in Sur, weil hier maritime Geschichte nicht nur ausgestellt wird, sondern tatsächlich noch gelebt wird.</p>
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<h3>Fath Al Khair – das Wahrzeichen von Sur</h3>
<p class="isSelectedEnd">Ein weiteres Highlight ist das Fath Al Khair, ein traditionelles omanisches Holzschiff, das zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden ist. Das Schiff wurde aufwendig restauriert und erinnert heute an die große Zeit des omanischen Seehandels.</p>
<p class="isSelectedEnd">Rund um das Schiff kannst du weitere traditionelle Boote und Informationen über den Dhau-Schiffbau entdecken. Das heutige Fath Al Khair Center widmet sich der maritimen Geschichte von Sur und zeigt unter anderem historische Dokumente, Navigationsinstrumente und Exponate rund um die Seefahrt.</p>
<p>Auch ein Abstecher nach Al Ayjah lohnt sich. Der historische Stadtteil liegt auf der gegenüberliegenden Seite der Lagune. Traditionelle Häuser, der alte Leuchtturm und der Blick auf den Hafen vermitteln einen guten Eindruck von der maritimen Vergangenheit der Stadt.</p>
<h3>Ras Al Jinz – Schildkröten im Oman beobachten</h3>
<p class="isSelectedEnd">Etwa 30 Minuten östlich von Sur liegt Ras Al Jinz, einer der bekanntesten Orte im Oman zur Beobachtung von Meeresschildkröten. Die Tiere kommen nachts an den Strand, um ihre Eier abzulegen. Mit etwas Glück kannst du bei einer geführten Tour beobachten, wie eine Schildkröte aus dem Meer kommt, ein Nest gräbt und anschließend wieder ins Wasser zurückkehrt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch frisch geschlüpfte Jungtiere können beobachtet werden. Die Schildkröten stehen unter besonderem Schutz, weshalb die Beobachtung ausschließlich unter bestimmten Regeln und mit Guides stattfindet.</p>
<p class="isSelectedEnd">Bei meinem Besuch wurden Touren am späten Abend zur Eiablage und in den frühen Morgenstunden zum Beobachten der Jungtiere angeboten. Die genauen Zeiten können jedoch je nach Saison und Bedingungen variieren.</p>
<p class="isSelectedEnd">Wenn du die Schildkröten von Ras Al Jinz erleben möchtest, kannst du im Ras Al Jinz Turtle Reserve übernachten oder von Sur aus mit dem Mietwagen anreisen. Eine geführte Tour musst du trotzdem buchen.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Helles Licht und Blitzlicht sind bei der Schildkrötenbeobachtung nicht erlaubt. Die Tiere sollen während der Eiablage und auf ihrem Weg ins Meer möglichst wenig gestört werden.</p>
<h3>Mein Tipp für Sur</h3>
<p class="isSelectedEnd">Sur ist für mich vor allem wegen der Verbindung aus Seefahrt, traditionellem Schiffbau und Natur interessant. Die Dhau-Werft solltest du bei einem Besuch nicht auslassen. Anschließend kannst du Al Ayjah erkunden und den Aufenthalt mit einer Schildkrötentour in Ras Al Jinz verbinden.</p>
<p>Auch kulinarisch lohnt sich ein Abstecher in die Stadt. Ich war im Restaurant Zaki, das für frische Fischgerichte bekannt ist. Besonders interessant fand ich die typisch omanische Möglichkeit, in abgetrennten Bereichen auf dem Boden zu essen. Wer lieber an einem Tisch sitzt, findet ebenfalls entsprechende Plätze. Die Preise waren bei meinem Besuch sehr moderat.</p>
<hr>
<h2><strong>#8 Wahiba Sands – Wüste, Beduinencamps und Sternenhimmel</strong></h2>
<p class="isSelectedEnd">Die Wahiba Sands, heute häufig auch A&#8217;Sharqiyah Sands oder Sharqiya Sands genannt, gehören zweifellos zu den Höhepunkten einer Oman Rundreise. Gewaltige Sanddünen, traditionelle Beduinencamps und ein nahezu unendlicher Sternenhimmel machen die Wüste zu einem ganz besonderen Erlebnis.</p>
<p>Die riesige Wüstenlandschaft erstreckt sich im Osten des Oman bis zum Arabischen Meer. Je nach Quelle wird die Fläche mit rund 10.000 bis 12.500 Quadratkilometern angegeben. Die Dünen können Höhen von deutlich über 100 Metern erreichen und verändern durch Wind und Sonneneinstrahlung ständig ihr Aussehen.</p>
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<h3>Beduinencamps in der Wahiba Sands</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Wahiba Sands sind nicht nur eine beeindruckende Landschaft, sondern auch die Heimat traditioneller Beduinengemeinschaften. Rund um Bidiyah und Al Mintarib findest du zahlreiche Wüstencamps, die heute Reisenden einen Einblick in das Leben in der Wüste ermöglichen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Vom einfachen Beduinenzelt bis zum komfortablen Wüstencamp ist inzwischen vieles möglich. Auf Strom, fließendes Wasser und komfortable Betten musst du deshalb nicht unbedingt verzichten. Gleichzeitig bleibt das Gefühl erhalten, weit entfernt von der Zivilisation zu sein.</p>
<p class="isSelectedEnd">Bei meinem Aufenthalt war genau diese Abgeschiedenheit einer der besonderen Reize. Handyempfang war im Camp Fehlanzeige<strong>.</strong> Statt ständig erreichbar zu sein, kannst du dich auf die Wüste, das Lagerfeuer und den unglaublichen Sternenhimmel konzentrieren.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Camps bieten außerdem verschiedene Aktivitäten an. Dazu gehören Dune Bashing mit dem Geländewagen, Kamelreiten, Sandboarding und Besuche bei Beduinenfamilien. Auch das morgendliche Melken von Ziegen kannst du teilweise miterleben. Die omanische Tourismusbehörde nennt genau diese Aktivitäten heute als typische Erlebnisse in den Sharqiya Sands.</p>
<p>Mein Tipp: Wenn dir frische Ziegenmilch angeboten wird, solltest du sie unbedingt probieren.</p>
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<h3>Mit dem 4&#215;4 durch die Wüste</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Wahiba Sands kannst du grundsätzlich auch auf eigene Faust erkunden. Für Fahrten durch die tiefen Sanddünen ist allerdings ein Allradfahrzeug erforderlich. Wer keine Erfahrung mit dem Fahren im Wüstensand hat, sollte besser auf eine geführte Tour zurückgreifen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Bei einer eigenen Fahrt gehören ausreichend Wasser, Treibstoff und geeignete Ausrüstung zum Pflichtprogramm. Auch ein zweites Fahrzeug kann bei abgelegenen Touren sinnvoll sein. Wer im Sand stecken bleibt, kann sich schnell in einer Situation wiederfinden, in der Hilfe weit entfernt ist.</p>
<p class="isSelectedEnd">Für dein erstes Wüstenabenteuer im Oman empfehle ich deshalb eine geführte 4&#215;4-Tour. Die Guides kennen die Dünen und wissen, wie sich das Fahrzeug sicher durch den tiefen Sand bewegen lässt. Heute werden in Bidiyah zahlreiche entsprechende Wüstentouren angeboten.</p>
<p>Ein guter Ausgangspunkt für die Wahiba Sands ist Bidiyah. Wenn du ohne eigenes Allradfahrzeug unterwegs bist, kannst du dich von vielen Camps dort abholen und nach deinem Aufenthalt wieder zurückbringen lassen.</p>
<h3>Übernachten in der Wahiba Sands</h3>
<p class="isSelectedEnd">Für mich gehört eine Übernachtung in einem Wüstencamp im Oman unbedingt zu einer Reise durch die Wahiba Sands. Erst wenn am Abend die Sonne hinter den Dünen verschwindet und die Geräusche der Umgebung langsam verstummen, entfaltet die Wüste ihre besondere Atmosphäre.</p>
<p class="isSelectedEnd">Viele Camps bieten am Abend ein gemeinsames Essen und ein Lagerfeuer an. Danach lohnt es sich, einfach einmal nach oben zu schauen. Durch die geringe Lichtverschmutzung sind die Sterne deutlich besser zu sehen als in den Städten des Oman.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die omanische Tourismusbehörde empfiehlt die Region ausdrücklich auch zum Sternegucken und nennt die Sharqiya Sands als einen der guten Orte für astronomische Beobachtungen.</p>
<h3>Versteinerte Dünen und Aeolianite</h3>
<p class="isSelectedEnd">Ein besonderer Tipp für Entdecker liegt im östlichen Bereich der Wahiba Sands. Dort kannst du große Bereiche mit versteinerten Sanddünen entdecken. Diese sogenannten Aeolianite entstanden dadurch, dass früherer Dünensand verfestigt wurde.</p>
<p class="isSelectedEnd">An der Küste finden sich teilweise beeindruckende Abbruchkanten dieser versteinerten Dünen. Der Anblick unterscheidet sich deutlich von den klassischen weichen Sanddünen im Inneren der Wahiba Sands und macht diesen Bereich besonders für Fotografen interessant.</p>
<h3>Mein Fototipp für die Wahiba Sands</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Wahiba Sands sind ein hervorragender Ort zum Fotografieren. Besonders schön sind die frühen Morgenstunden und der Sonnenuntergang, wenn das flache Licht die Dünen mit starken Strukturen und langen Schatten versieht.</p>
<p class="isSelectedEnd">Noch spektakulärer kann der Nachthimmel sein. Bei Neumond und klarer Wetterlage kannst du die Milchstraße über den Dünen fotografieren. Für solche Aufnahmen solltest du ein stabiles Stativ und ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv mitnehmen. Eine offene Blende um f/2.8 oder größer ist dafür ideal.</p>
<p>Wenn du die Wüste nicht nur sehen, sondern fotografisch erleben möchtest, würde ich deshalb mindestens eine Nacht in einem abgelegenen Camp einplanen. Tagsüber die Dünen, am Abend der Sonnenuntergang und nachts der Sternenhimmel – die Wahiba Sands bieten dir damit gleich mehrere völlig unterschiedliche Fotomotive.</p>
<hr>
<h2><strong>#9 Wadi Bani Khalid – grüne Oase mit türkisfarbenen Pools</strong></h2>
<p>Der Wadi Bani Khalid gehört für mich zu den schönsten Naturerlebnissen im Oman. Inmitten der kargen Landschaft des Hajar-Gebirges erwartet dich eine überraschend grüne Oase mit Palmen, Felsen und kristallklaren Wasserbecken.</p>
<p>Das Wadi zieht sich durch die östlichen Ausläufer des Hajar-Gebirges bis zum Dorf Bida. Durch das ganzjährig vorhandene Wasser gehört es zu den fruchtbarsten und grünsten Tälern der Region. Mehrere natürliche Pools und Wasserläufe bilden dabei einen starken Kontrast zur trockenen Gebirgslandschaft.</p>
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<h3>Wadi Bani Khalid – Anfahrt und Baden</h3>
<p>Die Anfahrt zum Wadi Bani Khalid ist unkompliziert. Über eine asphaltierte Straße erreichst du den großen Parkplatz am Eingang des Wadis. Schon auf der Fahrt dorthin verändert sich die Landschaft: Zerklüftete Felsen und trockene Gebirgstäler begleiten dich, bevor plötzlich die ersten Palmen und das satte Grün der Oase auftauchen.</p>
<p>Vom Parkplatz führt ein Weg in das Wadi. Für den Besuch solltest du festes Schuhwerk einpacken. Gerade an den Wasserbecken können die Felsen rutschig sein – Flip-Flops sind deshalb keine gute Wahl.</p>
<p>Das Highlight sind die türkisfarbenen Pools von Wadi Bani Khalid. Das klare Wasser liegt teilweise wie in den Fels gemeißelt zwischen den steilen Wänden. Einige der Becken sind groß genug zum Schwimmen und laden gerade nach der Fahrt durch die trockene Landschaft zu einer Abkühlung ein.</p>
<p>Am Wochenende und insbesondere am Freitag kann es allerdings deutlich voller werden. Wenn du das Wadi möglichst ruhig erleben möchtest, solltest du früh am Morgen kommen oder einen Wochentag wählen.</p>
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<h3>Durch die Schlucht bis zur Muqal-Höhle</h3>
<p>Wer nur am großen Pool bleibt, sieht allerdings nur einen Teil des Wadi Bani Khalid. Hinter den ersten Wasserbecken wird die Landschaft zunehmend ursprünglicher. Der Weg führt immer tiefer zwischen Felsen und durch engere Schluchten.</p>
<p>Teilweise kannst du von einem Pool zum nächsten schwimmen, an anderen Stellen musst du durch das Wasser waten. Ein kleiner wasserdichter Rucksack oder eine Hülle für Smartphone und Kamera ist deshalb äußerst praktisch.</p>
<p>Am Ende des Weges wartet die Muqal-Höhle. Die Höhle liegt in einer Felswand des Wadis und kann mit entsprechender Ausrüstung erkundet werden. Eine Taschenlampe solltest du unbedingt dabeihaben. Im Inneren wird es schnell eng, sodass du teilweise gebückt oder auf allen vieren weitergehen musst. Fledermäuse gehören ebenfalls zu den Bewohnern der Höhle.</p>
<p>Die omanische Tourismusbehörde weist ausdrücklich darauf hin, dass die Muqal-Höhle mit geeigneter Ausrüstung erkundet werden kann. Auch aktuelle Informationen des Oman Tourism zeigen sie als eine der zugänglicheren Höhlen des Landes.</p>
<h3>Baden im Wadi Bani Khalid – darauf solltest du achten</h3>
<p>Beim Baden solltest du die örtlichen Gepflogenheiten berücksichtigen. Sehr freizügige Badekleidung ist hier nicht angebracht. Ein T-Shirt über der Badekleidung ist eine unkomplizierte Möglichkeit, sich an die kulturellen Regeln anzupassen.</p>
<p>Außerdem solltest du die Wasserstände und Wetterbedingungen beachten. Auch wenn die Pools idyllisch wirken, können starke Regenfälle in den Bergen den Wasserstand in den Wadis schnell verändern. Bei unsicherer Wetterlage solltest du dich deshalb vor Ort über die aktuellen Bedingungen informieren.</p>
<h3>Mein Tipp für Wadi Bani Khalid</h3>
<p>Ich würde für Wadi Bani Khalid ausreichend Zeit einplanen und nicht nur zum großen Pool fahren, kurz baden und wieder verschwinden. Gerade der Weg entlang der Wasserläufe und durch die enger werdende Schlucht macht den Reiz des Wadis aus.</p>
<p>Wenn du gerne fotografierst, solltest du außerdem früh kommen. Dann ist das Licht angenehmer und die Chance auf eine ruhigere Atmosphäre deutlich größer. Die Kombination aus tiefblauem Wasser, grünen Palmen und den hellen Felswänden ist eines der schönsten Fotomotive im Oman.</p>
<p>Wadi Bani Khalid lässt sich außerdem hervorragend mit den Wahiba Sands verbinden. Beide Ziele liegen in der Region Ash Sharqiyah und bilden einen starken Kontrast: Hier die grüne Oase mit ihren Wasserbecken, dort die endlosen Sanddünen der omanischen Wüste.</p>
<h3>Wadi Shab und Wadi Tiwi als Alternativen</h3>
<p>Wenn du noch weitere Wadis im Oman kennenlernen möchtest, sind Wadi Shab und Wadi Tiwi interessante Alternativen. Beide liegen weiter nördlich an der Küste und unterscheiden sich deutlich vom Wadi Bani Khalid.</p>
<p>Gerade Wadi Shab ist für seine spektakuläre Schlucht, türkisfarbenen Pools und die Wanderung durch die Felsen bekannt. Wadi Bani Khalid hat dagegen den großen Vorteil, dass du die beeindruckende Oasenlandschaft vergleichsweise unkompliziert mit dem Auto erreichst.</p>
<p>Für mich gehört Wadi Bani Khalid deshalb zu den Orten, die du auf einer Oman-Rundreise nicht auslassen solltest: Eine grüne Oase, klares Wasser, Palmen, Felsen und eine begehbare Höhle – und das alles mitten in einer ansonsten kargen Gebirgslandschaft.</p>
<hr>
<h2><strong>#10 Salalah Sehenswürdigkeiten – die grüne Seite des Oman</strong></h2>
<p><strong>Salalah</strong>, die Hauptstadt der Region Dhofar im Süden des Oman, unterscheidet sich deutlich von den Landschaften im Norden des Landes. Rund 1.000 Kilometer von Maskat entfernt erwarten dich Palmenhaine, tropische Plantagen, lange Sandstrände und eine Landschaft, die während des Khareef zeitweise erstaunlich grün wird.</p>
<p>Für mich ist Salalah deshalb einer der Orte im Oman, die man erlebt haben sollte, wenn man das Land nicht nur von seiner Wüsten- und Bergseite kennenlernen möchte.</p>
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<h3>Khareef in Salalah – wenn der Oman grün wird</h3>
<p>Besonders bekannt ist Salalah für den Khareef, den saisonalen Südwestmonsun. Zwischen etwa Ende Juni und September verwandelt sich die Landschaft rund um Dhofar. Nebel zieht durch die Berge, die Hänge werden grün und an verschiedenen Stellen entstehen saisonale Wasserfälle.</p>
<p>Während dieser Zeit zeigt sich der Oman von einer völlig anderen Seite. Gerade der Kontrast zwischen der trockenen Landschaft des übrigen Landes und dem grünen Dhofar macht den Khareef in Salalah so besonders.</p>
<p>Außerhalb der Khareef-Saison ist die Landschaft wieder deutlich trockener. Dafür kannst du dann die Strände und Sehenswürdigkeiten der Region bei meist klareren Bedingungen erkunden.</p>
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<h3>Weihrauch und die Geschichte von Dhofar</h3>
<p>Salalah ist außerdem eng mit dem Weihrauchhandel verbunden. Dhofar gehört zu den historischen Anbaugebieten des Weihrauchbaums und war über Jahrhunderte ein bedeutendes Zentrum des Handels mit dem kostbaren Harz.</p>
<p>Die Geschichte der Region lässt sich beispielsweise im Al Baleed Archaeological Park und im angeschlossenen Museum of the Frankincense Land entdecken. Dort bekommst du einen Einblick in die Bedeutung des Weihrauchs und die Handelsgeschichte Dhofars.</p>
<p>Auch auf den Märkten von Salalah gehört Weihrauch bis heute zum typischen Bild der Stadt.</p>
<h3>Palmen, Früchte und Strände</h3>
<p>Was mir in Salalah besonders gefallen hat, sind die vielen Palmenhaine und tropischen Plantagen. Entlang der Straßen findest du Verkaufsstände mit frischen Kokosnüssen, Bananen und Mangos. Eine frische Kokosnuss direkt am Straßenrand zu trinken, gehört für mich zu den Erlebnissen, die man in Salalah einfach einmal ausprobieren sollte.</p>
<p>Dazu kommen kilometerlange Sandstrände. Besonders bekannt sind unter anderem Salalah Beach<strong>,</strong> die Strände rund um Mughsail und die Küste bei Mirbat. Je nach Jahreszeit und Wetter kannst du hier baden, fotografieren oder einfach die Landschaft genießen.</p>
<p>Auch Taucher kommen in der Region auf ihre Kosten. Rund um Mirbat gibt es verschiedene Tauchplätze mit Korallenriffen und einer vielfältigen Unterwasserwelt.</p>
<h3>Salalah mit dem Mietwagen entdecken</h3>
<p>Wenn du Salalah und Dhofar auf eigene Faust erkunden möchtest, empfehle ich dir einen Mietwagen. Die wichtigsten Orte der Region sind über gut ausgebaute Straßen erreichbar und du bist deutlich flexibler als mit organisierten Ausflügen.</p>
<p>Von Maskat aus ist Salalah allerdings eine lange Strecke von rund 1.000 Kilometern. Alternativ kannst du einen Inlandsflug nehmen und Salalah als Ausgangspunkt für eine Rundreise durch Dhofar nutzen.</p>
<p><strong>Mein Tipp:</strong> Plane für Salalah und die Umgebung mehrere Tage ein. Die Region ist viel abwechslungsreicher, als es die Entfernung vom restlichen Oman zunächst vermuten lässt.</p>
<p>Wenn du mehr über die schönsten Orte, Strände und Sehenswürdigkeiten in Dhofar erfahren möchtest, findest du in meinem ausführlichen Beitrag <strong><span style="color: #3366ff;"><a style="color: #3366ff;" href="https://www.11places.de/dhofar" target="_blank" rel="noopener">Salalah Sehenswürdigkeiten und Dhofar</a>&nbsp;</span></strong>weitere Informationen und persönliche Tipps.</p>
<hr>
<h2>#11 Geheimtipp &#8211; Kabab, Juice, Drive &amp; Eat-In</h2>
<p>Jedes Reiseziel hat natürlich auch seine besonderen Eigenheiten. Mein Geheimtipp für den Oman beschäftigt sich deshalb nicht mit einer weiteren Sehenswürdigkeit, sondern mit kulinarischen Gepflogenheiten und einer ungewöhnlichen Alltagserfahrung: Kabab, frisch zubereiteter Juice und das omanische Drive-In.</p>
<h3>Kabab im Oman – landestypisch und günstig</h3>
<p class="isSelectedEnd">Mein erster Tipp beginnt mit einer landestypischen Speise: Kabab. Das Gericht ist dem Kebab, wie wir ihn aus Deutschland kennen, durchaus ähnlich und wird im Oman in verschiedenen Formen angeboten. Gerollt in dünnem Fladenbrot, in aufgeschnittenen Teigtaschen oder als lose Fleischspeise mit Beilagen – die Auswahl ist vielfältig.</p>
<p class="isSelectedEnd">Viele dieser kleinen Lokale werden nicht von Omanis, sondern von Einwanderern aus Indien, Pakistan oder Bangladesch betrieben. Gerade diese einfachen Restaurants fand ich auf meinen Reisen durch den Oman interessant. Die Speisen werden frisch zubereitet und sind zudem ausgesprochen günstig.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gegessen wird häufig mit den Händen. In den Lokalen findest du deshalb Waschbecken, an denen du dir vor und nach dem Essen die Hände reinigen kannst. Das gehört zur omanischen Esskultur einfach dazu.</p>
<p>Bei meinen Besuchen begannen Kabab-Gerichte bei etwa 400 Baisa. Für wenig Geld bekommst du damit eine sättigende Mahlzeit und gleichzeitig einen authentischen Einblick in den kulinarischen Alltag des Oman.</p>
<h3>Frischer Juice im Oman</h3>
<p class="isSelectedEnd">Ebenfalls weit verbreitet ist der Genuss von frisch zubereitetem Juice. In kleinen Juice-Bars und an zahlreichen Imbissständen werden exotische Früchte direkt vor deinen Augen verarbeitet.</p>
<p class="isSelectedEnd">Kiwi, Papaya, Avocado, Ananas oder Lemon mit Minze gehören beispielsweise zum Angebot. Je nach Region und Saison unterscheiden sich die Auswahl und die Größe der Getränke.</p>
<p class="isSelectedEnd">Bei meinen Besuchen kostete ein kleines Glas mit etwa 250 Millilitern 300 Baisa, ein großes Glas mit rund 500 Millilitern etwa 500 Baisa.</p>
<p>Gerade nach einer längeren Fahrt durch den Oman ist ein frisch zubereiteter Juice eine perfekte Erfrischung. Einfach anhalten, eine Kombination auswählen und zuschauen, wie dein Getränk frisch zubereitet wird.</p>
<h3>Drive-In im Oman – einfach vor dem Restaurant hupen</h3>
<p class="isSelectedEnd">Mein letzter Tipp hat mich zunächst ziemlich erstaunt. Vor allem in den Abendstunden konnte ich vor vielen Lokalen ein reges Treiben beobachten. Ich habe mich anfangs gefragt, warum die Einheimischen mit ihren Autos direkt vor einem Restaurant vorfahren, hupen und anschließend einfach im Fahrzeug sitzen bleiben.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Erklärung war denkbar einfach: Es handelt sich um eine orientalische Form des Drive-In.</p>
<p class="isSelectedEnd">Vor vielen Lokalen gibt es ausreichend Platz für die wartenden Autos. Du fährst einfach vor das Restaurant, hupst und schon kommt ein Mitarbeiter zu deinem Fahrzeug. Wenn du das Lokal zum ersten Mal besuchst, wird dir häufig sogar die Speisekarte ans Auto gebracht. Anschließend bestellst du bequem vom Fahrzeug aus und bekommst dein Essen direkt zum Auto.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das Ganze funktioniert übrigens nicht nur bei Restaurants. Auch an Juice-Bars und Obstständen kannst du teilweise einfach mit dem Auto vorfahren und deine Bestellung aufgeben.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ich habe dieses ungewöhnliche System selbst ausprobiert und fand es eine der interessantesten Alltagserfahrungen während meiner Oman-Reisen. Gerade weil es keine klassische Sehenswürdigkeit ist, bekommst du dadurch einen kleinen Einblick in das tägliche Leben im Oman.</p>
<p>Wenn du mit dem Mietwagen durch den Oman reist, solltest du das Drive-In deshalb unbedingt einmal selbst ausprobieren. Fahr vor dem Lokal vor, hup einmal und schau, was passiert. Genau solche kleinen Erlebnisse machen für mich eine Reise besonders.</p>
<p><iframe src="https://www.google.com/maps/d/embed?mid=1aYPmjptqKb2X56wzRNgmC5Mvplexn1qo" width="640" height="480"></iframe></p><p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/oman">Oman Sehenswürdigkeiten: 10 Highlights &#038; Geheimtipp</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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		<title>Dhofar &#8211; Die Karibik des Orients</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2023 18:59:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<category><![CDATA[arabien]]></category>
		<category><![CDATA[dhofar]]></category>
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		<category><![CDATA[Oman]]></category>
		<category><![CDATA[Salalah]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die südlichste Provinz im Sultanat Oman heißt Dhofar. Während der Norden mit vielen Oasen und reichlich Wüstenlandschaft auf Euch wartet, zeigt sich Dhofar in den Sommermonaten im üppigen Grün. Die sonst karge Landschaft verwandelt sich in eine blühende Landschaft. Unzählige Kokospalmen, baumhohe Bananenstauden und ausladenden Mangopflanzen säumen die Straßen. Nicht umsonst wird Dhofar gern zu dieser Zeit auch „Karibik des Orients“ genannt. Die wechselhafte Geschichte, einzigartige Lage, die Kultur sowie das Klima machen die Region auf einer Fläche von über...</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/dhofar">Dhofar &#8211; Die Karibik des Orients</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die südlichste Provinz im Sultanat Oman heißt Dhofar. Während der Norden mit vielen Oasen und reichlich Wüstenlandschaft auf Euch wartet, zeigt sich Dhofar in den Sommermonaten im üppigen Grün. Die sonst karge Landschaft verwandelt sich in eine blühende Landschaft. Unzählige Kokospalmen, baumhohe Bananenstauden und ausladenden Mangopflanzen säumen die Straßen. Nicht umsonst wird Dhofar gern zu dieser Zeit auch „Karibik des Orients“ genannt. Die wechselhafte Geschichte, einzigartige Lage, die Kultur sowie das Klima machen die Region auf einer Fläche von über 100.000 Quadratkilometer so spannend. Einzigartig ist vor allem im Sommer der Monsunregen. Er dauert von Juli bis September an und nennt sich Khareff. Die Südseite des Dhofar-Gebirges verwandelt sich dann in eine riesige grüne Oase. Das Klima sorgt für das Wachstum einer charakteristischen Pflanze: dem Weihrauchbaum. Wenn du jetzt gern mehr über die Region erfahren möchtest, die mit ihren kilometerlangen weißen Sandstränden, der wunderschönen, teilweisen rauen Küsten aufwartet, dann verfolge die 10 Ideen und einen Geheimtipp für deine Reise in den Süden Omans.</p>
<h3><strong>#1 Salalah</strong></h3>
<p>Die größte Stadt in Dhofar ist Salalah und zugleich Hauptstadt der Region. In dem Großraum der Stadt und umliegende Orte leben knapp 400.000 Menschen. Salalah steht auch für viele Einheimische und Einwohner als Synonym Dhofars. Die Stadt war schon immer Hauptstadt des Dhofar-Sultanats und von 1932 bis 1970 sogar die Hauptstadt vom <a href="https://www.11places.de/oman" target="_blank" rel="noopener">Oman</a>. Salalah liegt direkt am Indischen Ozean. Weiße Strände, türkisfarbenes Wasser, luxuriöse Hotels und offene, gastfreundliche Menschen findest du in und um Salalah. Die Region ist bei Strandurlaubern beliebt. Zum einen liegt es an die unendlich wirkenden langen weißen Sandstrände aber auch an beeindruckende Wasserfälle, Obstplantagen und vieles mehr.</p>
<p>Neben der ruhigen Atmosphäre, den fantastischen Tauchgründen und traumhaften Stränden lockt Salalah mit viel Kultur. Die Stadt ist Geburtsort des Sultans Qaboos bin Said. Salalah hat die zweitgrößte Moschee vom Oman. Sie ist nach dem damaligen Herrscher Sultan Qaboos benannt. Sultan Qaboos führte den Oman in die moderne Zeit. Er öffnete das Land und seiner Kultur auch für Nicht-Muslime. Es ist daher auch möglich, als Nicht-Muslim die Sultan Qaboss Mosque zu besuchen. Traditionell wirst du mit einem typischen Arabischen Kaffee und köstlichen Datteln begrüßt. In der Moschee werden kostenlose Führungen angeboten. Ich kam bei meiner Reise in dem Genuss einer solchen Führung. Da kurz nach der Öffnung in der Moschee kaum Besucher anwesend waren, erhielt ich sozusagen eine Privatführung. Der Eintritt in der Moschee ist natürlich für Besucher kostenfrei.</p>
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<p>Salalah wurde im 13. Jahrhundert durch den Weihrauchhandel reich. Der Weihrauchbaum ist einzigartig auf der Welt und wächst nur in der Region Dhofar. Wenn du in einem der vielen Souqs unterwegs bist, wirst du häufig auf Weihrauchhändler treffen. Souqs sind Märkte, auf denen du fast alles bekommst. Der Geruch von Weihrauch tränkt die engen verwinkelten Gassen des Souqs und hüllt dich in den Duft aus den Geschichten von 1001 Nacht ein.</p>
<p>Im Stadtteil al-Haffah sind noch einige traditionelle Kalksteinhäuser erhalten sowie befindet sich dort ein modernisierte Souq. Weihrauchbrenner führen in dem Souq ihre Herstellungskunst der duftenden Kostbarkeit vor. Sie zaubern die besten traditionellen Weihrauchmischungen unterschiedlicher Qualitäten für die Reisenden und Einheimischen. Diese „bokhur“ gehen dabei in unscheinbare alten Gläsern oder kleinen Dosen über den Ladentisch.</p>
<p>An diesem Souq grenzt der Al-Hisn Sultanspalast sowie die königlichen Verwaltungsgebäude an. Der Al-Hisn Sultanspalast dient als Sommersitz des Sultans. Für die Touristen ist der Sultanspalast leider nicht zugänglich.</p>
<p>Im antiken Hafen von Khor al-Baleed von Salalah wurde über viele Jahrhunderte Handel betrieben. Der Hafen im Osten diente vor allem dem Export von Weihrauch. Im Laufe der Zeit nahm der Weihrauchhandel durch die Exporte aus Asien ab, sodass die Bedeutung des Hafens schwand. Heute erinnern nur noch Überreste einer mittelalterlichen Siedlung auf der Landzunge al-Baleed. Seit 1995 werden in diesem angrenzenden Archäologiepark Ausgrabungen im Auftrag der UNESCO durchgeführt. Der Eintritt in dem Archäologiepark ist kostenlos. Gebühren in Höhe von 2 RIAL fallen lediglich bei der Parkplatzbenutzung an.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp: </u></strong>Besuche die Ausgrabungsstätte am Abend. Der Archäologiepark ist auch in den Abendstunden und zur Nacht geöffnet. Beleuchtete Wege und Ruinen erstrahlen dabei in einer besonderen Atmosphäre.</p>
<p><strong><u>Einreisetipp:</u></strong> Bei der Einreise nach Dhofar benötigst du neben dem noch mindestens 6 Monate gültigem Reisepass auch ein Visum. Das Visum beantragst du ganz einfach <a href="https://evisa.rop.gov.om/" target="_blank" rel="noopener">online</a> und zahlst mit der Kreditkarte.</p>
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<h3><strong>#2 Museum des Weihreichlandes</strong></h3>
<p>Die Dhofar Region wird im Oman auch als Weihrauchland bezeichnet. Egal ob du die Souqs oder einfach die traditionellen Orte im Oman aufsuchst: der Weihrauchduft begegnet jeden Besucher. Die antiken Weihrauchhäfen in Dhofar sind die Zeitzeugen des florierenden Weihrauchhandels. Im Ortsteil Al Balled von Salalah mit seinem historischen Weihrauchhafen befindet sich das Museum des Weihreichlandes (Museum of the Frankincense Land). Es informiert die Besucher über das heilige Rauchwerk.</p>
<p>Weihrauch wird in erster Linie mit kirchlichen Rituale in Verbindung gebracht. Bereits die Geschichte der Heiligen Drei Könige erzählt über die Gabe von Weihrauch, die zu Ehren der Geburt Christi als Geschenk überreicht wurde. In der arabischen Welt dient der Weihrauch auch als Parfum. Es wird dem Harz sogar heilende Wirkung nachgesagt. Der Handel mit dem Weihrauch bescherte dem Oman bereits seit der Antike einen wahren Goldrausch. Weihrauch war die vielgefragte Kostbarkeit und damit das wichtigste Handelsgut des Sultanats. Das Harz machte viele Völker. Eingerichtete Weihrauchstraßen</p>
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<p>Weltweit gedeihen die einzigartigen Weihrauchbäume nur im Süden Omans. Die besonderen landschaftlichen und klimatischen Gegebenheiten machen Dhofar zum idealen Standort für den Weihrauchbaum.</p>
<p>In zwei aufwendig und ansprechend gestalteten Ausstellungshallen wird die Entwicklung Omans dokumentiert. Es wird vor allem die reiche Seefahrergeschichte thematisiert und die Entwicklung des Sultanats von der Steinzeit bis zur Gegenwart dargestellt. Viele steinzeitliche Funde sowie die verschiedenen Schiffstypen und Navigationsgeräte können in dem Museum bewundert werden. Durch die Exponate der unterschiedlichsten Epochen erfährst du die geschichtliche Bedeutung der Ernte, die Exportwege und seine heutige Bedeutung des Weihrauchhandels für den Oman.</p>
<p>Die erste Ausstellungshalle ist die History Hall. In ihr werden die geografischen Besonderheiten des Wüstenstaats beleuchtet. Die Rätsel um die Trilithen oder auch archäologische Funde aus Al Baleed, Samharam und Ubar werden veranschaulicht. Chinesisches Porzellan, Pfeilspitzen, Inschriften und Skulpturen kannst du hier bewundern. Die Maritim Hall ist die zweite Ausstellungshalle. In dem Gebäude wird die glorreiche Vergangenheit der Seefahrernation erklärt. Eine originalgetreue Nachbildung des Hecks einer Baghla Dau findet sich in dieser Halle. Ein Dau ist ein größeres Holzsegelschiff. Mit diesen Schiffen waren die Händler auf mehrwöchigen Trade-Winds-Reisen nach Ostafrika unterwegs. Historische Seekarten veranschaulichen, wie weit die omanischen Segelschiffe über die Meere fuhren.</p>
<p>Wie wichtig der Weihrauch für das Sultanat Oman ist, kannst man in der Altstadt von Muscat sehen. Ein gigantischer Weihrauchbrenner thront auf einem Hügel. Er ist befindet sich unmittelbar an der Corniche von Muthra westlich der Hauptstadt. Ein haushoher Weinrauchbrenner steht fast anmutig wirkend auf der Anhöhe.</p>
<p>Der Weihrauch aus dem Oman hat viele Farben. Er schimmert dabei weiß und grünlich, manchmal rötlich, bräunlich und honigfarbend. Ein Händler in den typischen Souqs meinte über die Qualität: “Je heller die Farbe, desto besser ist die Qualität. Das Weihrauchharz lässt sich dabei in vier Stufen einteilen. Die höchste Qualitätsstufe kommt in der Medizin zum Einsatz; die niedrigste wird vorwiegend für den Weihrauchbrenner verwandt.</p>
<p>Der Eintritt in das Museum ist kostenfrei. Es fällt lediglich eine Gebühr fürs Parken an. Es wird dabei nicht nach Fahrzeuginsassen, sondern pro Fahrzeug berechnet. Die Parkgebühr beträgt 3 Rial.</p>
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<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Samstag bis Mittwoch &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr</p>
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<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Donnertag bis Freitag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; geschlossen</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; As Sultan Qaboos St., Salalah, Oman</p>
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<h3><strong>#3 Nabi Ayub a.s. Tomb (Hiobs Grabmal)</strong></h3>
<p>Neben der vielen Natur in Dhofar gibt es natürlich auch interessante historische Sehenswürdigkeiten. Eine dieser Sehenswürdigkeit ist die Ruhestätte des Nabi Ayub. Die Besichtigung des Grabs ist fester Bestandteil einer Reise durch Dhofar. Das Grab Nabi Ayub (oder im englischen: Job’s Tomb) befindet sich ca. 20 km von Salalah entfernt.</p>
<p>Bei der Anreise zu dem Grab wirkt die Moschee ein wenig unscheinbar. Ein etwas wild gewachsener Garten lässt dabei nur schwer deuten, dass sich hinter den grünen Mangobäumen, Akazien und Oleander eine der bedeutendsten Pilgerstätte für Muslime verbirgt. Der hier begrabene Prophet wird auch von den anderen beiden monotheistischen Weltreligionen verehrt. Im Koran lautet sein Name Nabi Ayoub. Die Bibel nennt in Hiob.</p>
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<p>Hiobs Geschichte im Islam ist parallel zur Geschichte der hebräischen Bibel. Jedoch liegt das Hauptaugenmerk darauf, dass er Gott gegenüber standhaft bleibt. Hiob wurde dafür bekannt, dass er schwere Prüfungen ertrug und dabei Allah treu blieb. Da ihm nacheinander vier Boten des Himmels seine schmerzlichen Verluste mitteilten, werden schlechte Nachrichten bis heute als „Hiobsbotschaften“ bezeichnet. Hiob wurde im heutigen Jordanien geboren. Er starb in Salalah im Oman.</p>
<p>Die Pilgerstätte besteht aus zwei Bauwerken. Eine kleine moderne weiß getünchte Moschee mit grünen Zierbänden und einem Minarett mit gelber Kuppel steht ebenso auf dem Gelände wie der einfach gehaltene schmucklosen Kuppelbau mit des Hiobs Grabes. Das Mausoleum beherbergt nicht das Grab selbst. Vielmehr ist ein mit grünem Tuch überdeckter Sarkophag inmitten des Raumes aufgebahrt. Geschichten über Hiob besagen, dass er sich neben dem Gebäude mit einem Fußabdruck verewigte. Eine quadratische Mauerumfassung schützt das Heiligtum für Verwitterung. Der Fußabdruck misst knapp 40 cm Länge, dass auf normale menschliche Gestalt Hiobs sprechen lassen.</p>
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<p>Bei Betreten des Grabs gelangst du zunächst in einem kleinen Vorraum. Wie es sich für einen muslimischen Andachtsort gehört, zieht man hier seine Schuhe aus. Frauen verhüllen ihr Haar. In dem Hauptraum der Pilgerstätte befindet sich der in grüner Seide eingehüllte Sarkophag. Übrigens steht die Farbe Grün für den Islam. Die Gläubigen beten auch an dem Grab zu ihrem Propheten.</p>
<p>Der Raum ist ansonsten überraschend schmucklos. Das Grab von Hiob ist überdimensioniert angelegt. Es misst fast die doppelte Länge eines erwachsenen Menschen. Durch die Größe des Grabs wird auf die Bedeutung des Propheten Hiobs und seinem unbedingtem Gehorsam gegenüber Gott zum Ausdruck gebracht.</p>
<p>Auch wenn der Ort eine bedeutende Pilgerstätte ist, war ich überrascht, die Moschee und die Grabkammer bei meinem Besuch für mich allein zu haben. Nach meinem Besuch der Moschee kehre ich wieder zu meinem Mietwagen zurück. Kostenlose Parkplätze stehen übrigens im ausreichendem Maß zur Verfügung. Der Eintritt in die Pilgerstätte ist ebenfalls kostenlos.</p>
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<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr</p>
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<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nabi Ayub a.s. mouseleum, Hayawt, Oman</p>
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<h3><strong>#4 Mughsail Beach</strong></h3>
<p>Die berühmteste Attraktion in Dhofar ist der Mughsail Beach (alternativ: Al Mughsayl Beach). Aber was macht den Beach so besonders? Der Mughsail Beach ist der schönste und längste Strand im Süden des Sultanats. Die Region wird auch als „Karibik des Orients“ genannt. Glasklares angenehmes blaues Wasser trifft hier auf unendlich wirkenden weiße Strände. Die feinen Sandstrände mit den einzelnen Palmen zählt zu den schönsten Naturstränden Omans.</p>
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<p>Der Strand befindet sich knapp 50 km von Salalah in südwestlicher Richtung. Der Mughsail Beach ist wahrscheinlich die berühmteste Touristenattraktion in Dhofar. Der Strand ist bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt. Am Tage kommen hier die Sonnenhungrigen auf ihre Kosten, ehe am Abend die Fischer mit ihren fast altertümlich wirkenden Booten zurück an den Strand fahren. Es ist ein toller Ort um den Tag ausklingen zu lassen und einen der vielen herrlichen Sonnenuntergänge zu genießen.</p>
<p>Ein wahrlich spannender und ebenfalls erfrischender Moment sind die Blow Holes an dem felsigen Strandanschnitt. Aufgrund der Nähe zu dem Strand werden sie auch als Mughsayl-Blow Holes bezeichnet. Unweit von der Marneef Höhle (alternativ: Al Marneef Cave) befinden sich die Blow Holes. Bei den Blow Holes handelt es sich um natürliche größere Öffnungen im Boden der Klippen, durch die Meerwasser von unten nach oben geblasen wird. Es ist ein Naturschauspiel, dass vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt ist. Die brechenden Wellen an den Klippen drücken das Wasser durch die engen Öffnungen nach oben, die die Schaulustigen mit einer nach oben schießenden Wasserfontäne beeindrucken. Die Blow Holes sind zur Sicherheit mit Gittern versehen, auf denen meist die Personen stehend das nach oben drückende Wasser erwarten. Gute Planung für deinen Besuch ist fast schon ein Muss, denn bei ruhiger See mit fehlendem Wellengang und Ebbe wirst du keine Fontänen erleben dürfen. Ich hatte bei meinem Besuch das Glück und konnte beobachten, wie sich das Naturschauspiel Menschen beeindruckt.</p>
<p>Über einen Fußweg gelangst du von einem großzügigen kostenlosen Parkplatz zur Marneef Höhle. Die Al Marneef Cave ist Brutplatz und Lebensraum von verschiedensten Vögeln. Der für Besucher zugängliche Bereich ist ein überhängender, stark zerklüfteter Felsen. Von diesem durch Naturgewalten geformten Felsen gehen weitere kleine Höhlen ab, die von unterschiedlichsten Vögeln zum Nisten genutzt werden.</p>
<p>Die Höhle und die Blow Holes sind mit besucherfreundlichen Einrichtungen ausgestattet. Die dem Meer zugewandte Seite ist mit einem Schutzzaun versehen. Sitzmöglichkeiten, Korridore sowie Laufstege laden zum Verweilen ein und sorgen für einen angenehmen Aufenthalt.</p>
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<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mughsail Beach, As Sultan Qaboos St, Dhofar, Oman</p>
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<h3><strong>#5 Hafenstadt Mirbat &amp; Mirbat Castle</strong></h3>
<p>Mirbat ist eine Hafenstadt im Süden Omans, der Region Dhofar. Die historische Vergangenheit von Mirbat bezog sich auf dem Export von Weihrauch und Zuchtpferden. Viele historische Gebäude oder archäologisch interessante Orte finden sich fast in jeder Stadt vom Oman. Mirbat macht da keine Ausnahme. Einst eine bedeutete Handelsstadt und ehemalige Hauptstand Dhofars wartet Mirbat heute mit traumhaften Sandstränden und spektakulären Tauchgründen auf.</p>
<p>In der Küstenstadt spielte das Schloss Mirbat in den vergangenen Jahrhunderten eine wichtige Rolle in der politischen Geschichte. Mirbat hatte bereits ab dem 17. Jahrhundert als Handelspunkt eine wichtige Bedeutung. Viele Schiffe aus Indien und Ostafrika tauschten Gewürzen gegen den wertvollen Weihrauch oder Araber-Pferde. Die prächtigen Pferdeskulpturen am Ortseingang der Stadt erinnert an den einstigen Pferdehandel. Mirbat beutet übrigens „Pferdemarkt“. Die prächtigen zweistöckigen Handelshäuser in der Stadtmitte zeugen von dem damaligen Wohlstand.</p>
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<p>Das Schloss wurde im vermutlich im 18. Jahrhundert errichtet. Mirbat Castle ist eine Festung, die am 19. Juli 1972 ihren letzten großen Auftritt hatte. Hunderte Aufständische aus der südlichen Region Dhofars griffen die stationierten Truppen des Sultans an. Die Angreifer waren die kommunistischen Guerillas, die aus dem Südjemen unterstützt wurden. Verbündete britische Einheiten unterstützten die die kämpfenden omanischen Truppen. Nur wenige Verteidiger beschützten Mirbat Castle gegen die Aufständischen. Die Königliche Omanische Luftwaffe unterstützen die Bodentruppen und bekämpften die Rebellen aus der Luft. Die Rebellen erlitten eine heftige Niederlage, dass gleichzeitig auch zum Ende des Dhofar-Krieges führte. Mirbat Castle ist das letzte umkämpfte Fort der Welt. In dem restaurierten Fort wird die Geschichte Mirbats veranschaulicht. Interaktive Vorträge, Artefakte und Exponate sind für jeden Besucher zugänglich. In den einzelnen Räumen des Mirbat Castle wird dir der historische Alltag und Lebensstil vom Oman. Auf Arabisch und Englisch erfährst du hier, wie die Einheimischen und Beduinen bspw. sich mit Lebensmittel versorgen. Es erinnert die Besucher daran, wie der jahrhundertelange Handel per Karawane und übers Meer die traditionelle omanische Küche beeinflusste. Auch das traditionelle Handwerk und die maritime Geschichte wird in den Ausstellungsräumen beleuchtet. Ich war sehr überrascht, in welchem hervorragenden Zustand die Räume waren. Der Eintritt in das Mirbat Castle ist übrigens kostenfrei (Stand 2020).</p>
<p>Neben den Historischen ist die Stadt bzw. deren Sandstränden einer der gefragtesten Tauchsports im Oman. Mirbat im Oman lässt dich in ein Wechselspiel von Sport der Moderne und traditioneller Geschichte über und auch unter Wasser eintauchen. Der Mirbat Beach mit seinen vielen Buchen ist ideal, wenn du die Einsamkeit liebst. Es ist ein Strand, an dem du entspannen und einfach die Seele baumeln lassen kannst. Leider fehlen an dem Strand die Gastronomie oder auch Sanitäranlagen. Daher ist der Strand ehr für Familien mit Kindern ungeeignet.</p>
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<p>Öffnungszeiten Castle:&nbsp; Samstag bis Donnerstag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Freitag &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bin Ali St., Mirbat, Oman</p>
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<h3><strong>#6 Muhammand Bin Ali‘s Tomb (Sahib Mirbat)</strong></h3>
<p>Das Mausoleum von Mohammed bin Ali al Alwai oder auch einfach Muhammand Bin Ali’s Tomb befindet sich etwas außerhalb der Hafenstadt Mirbat. Das winzige Grab mit seinen zwei markanten Zwiebeltürmen markiert den alten Eingang zur Stadt. Das leuchtend weiße Gebäude ist bereits von Weitem sichtbar. Sanfte Hügel säumen die Landschaft um das berühmte Grabmal. Das weiß getünchte Gebäude bildet einen auffälligen Kontrast zu den rostrosten Felsen der Umgebung. Traditionell werden die meisten Gräber im Oman im Innern schlicht gehalten und mit einem einfachen grünen Tuch ausstaffiert.</p>
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<p>Ein riesiger Friedhof mit Hunderten von Grabsteinen erstreckt sich über die Umgebung. Die Gräber ragen dabei teilweise als groteske Skulpturen aus der Erde. Errichtete Gräber oder auch Grabsteine deuten dabei in unterschiedlichen Richtungen. Für den christlichen Glauben stellen Friedhöfe ein Ort der Trauer und Gedenkens dar. Im Muslimischen ist es ein Ort des Gedenkens. Typische Grabpflege findest du auf einem solchen Friedhof vergebens.</p>
<p>Traditionell wird nach dem muslimischen Glauben der Verstorbene innerhalb des Todestags beerdigt. Der Leichnam wird gewaschen, parfümiert und in ein einfaches Leintuch gewickelt. Das Grab eines Mannes zieren zwei aufrechtstehende Steine am Ende des Grabes. Frauengräber werden mit einem weiteren dritten Stein geschmückt. In der Regel nutzen die Omanis dabei einfach Steine. Selten finden sich wunderschöne Verzierungen auf den Steinen oder bearbeitete Steinplatten.</p>
<p>Typisch für das Betreten eines heiligen Ortes ist es, die Schuhe auszuziehen. Frauen tragen dabei ein Kopftuch. Sofern Du Pilger im Innern des Mausoleums antriffst, dann lass sie in Ruhe beten. Im Islam ist es unüblich, dass von heiligen Grabstätten spirituelle Wirkungen ausgehen. Der Oman legt dabei den Islam in seiner eigenen Form aus.</p>
<p>Mohammed Bin Ali al Alawi ist auch als Mohammend Saheb Mirbat bekannt. Bin Ali gilt als ein direkter Nachfahre des Kalifen Ali bin Abi Talib. Er ist der Schwiegersohn und Vetter Mohammeds. Ursprünglich aus dem jemenitischen Hadramaut emigrierte er nach Dhofar. Er wurde durch sein immenses Wissen im Islam geachtet. Sein Rum wuchs posthum durch seine Grabstätte. Im Jahre 1161 nach Christus verstarb er und wird seit jeher von vielen Muslime verehrt.</p>
<p>Lass dich nicht irritieren, wenn bei deinem Besuch eine kleine Herde von Kamelen den Friedhof bevölkert. Im Süden vom Oman sind die Kamele sehr beliebt und dienen dabei als Nutztiere. Die Tiere nutzen jeden nur erdenklichen Raum und gehen gern den saftigen Pflanzen nach. Der Eintritt in das Mausoleum ist kostenfrei.</p>
<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bin Ali St., Mirbat, Oman</p>
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<h3><strong>#7 Wadi Darbat</strong></h3>
<p>Das Wadi Darbat ist der schönste und landschaftlich vielleicht reizvollste Ort für Naturliebhaber der Region Dhofar. Das Wadi liegt in den östlichen Quaraberge. Ein Wadi ist ein Tal oder ein Flusslauf, der häufig erst nach starken länger anhaltenden Regenfällen vorübergehend Wasser führt. Die schönste Zeit ist demnach der Khareff (Juni bis September). Die 100% Luftfeuchtigkeit speist das Wadi Darbat mit Wasser und lässt die ganze Region in saftigen Grün und üppiger Vegetation erstrahlen.</p>
<p>Bereits bei deiner Anfahrt wirst du eine 200 Meter hohe Felswand erkennen. Der Monsun zu Zeiten des Khareffs bildet dann mehrere Wasserfälle, die sich an der Steilwand herabstürzen. Eine Straße führt dich zum höher gelegenen Wadi-Eingang. Von hier kannst über du einen herrlichen Blick über die gesamte Küste mit der charakteristischen Bucht Khor Ruri genießen. Mehrere Fußwege führen dich zu der Steilwand. Auf dem Weg dorthin kommst du an den vielen kleinen mit Wasser gefüllten Kaskaden vorbei. In dem Wadi leben einige Jebalis Familien. Sie unterhalten Kamel- und Rinderherden auf den grünen Wiesen. Der Monsun speist den großen See vom Wadi, der auch noch Monate nach seinem Ende für ausreichend Bewässerung sorgt. Er ist Lebensquelle nicht nur für die Viehherden, sondern bietet auch Wildtieren ausreichend Nahrung. Du musst dir den Monsun aber nicht als Dauerregen vorstellen. Es ist mehr ein dicker Dunst oder feiner Nieselregen, der nicht jeden Tag fällt oder den ganzen Tag andauert.</p>
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<p>Der See im Wadi führt ganzjährig Wasser. Zu Zeiten der Hauptsaison ist es sogar möglich, Tretboote zu mieten und über das Wasser damit zu fahren. Das Wadi ist weit verzweigt und es gibt viele Wanderwege. An dem See wirst du auf viele Wildtiere treffen. Kamele, Kühe oder auch Vögel halten sich gern um die Trinkwasserstelle auf. Wenn du genau hinschaust und hinhörst, kannst du zwischen den großen Ficusbäumen Murmeltiere an den Ästen knabbern sehen oder auch das Miauen der wilden Katzen wahrnehmen.</p>
<p>Ich war im Februar und somit außerhalb der Zeit des Khareffs im Oman unterwegs. Trotzdem konnte ich noch reichlich Wasser im Flusslauf erkennen.</p>
<p>Bei deinem Besuch in dem Wadi plane in etwa einen halben Tag ein. Es gibt auch außerhalb des Khareffs viel zu sehen. Empfehlen kann ich dir die kleinen Stände und Restaurants. Dort gibt es beispielsweise frische Kokosnussmilch direkt aus der Frucht.</p>
<p><strong>Besuchertipp:</strong> Unweit des Wadi Darbat befindet sich urige Dörfer und das Atayr Sinkhole. Es ist ein mehrere Meter tiefe Doline mit steilen Rändern. Zu Zeiten des Monsuns verfügt es über eine üppige Vegetation.</p>
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<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Unnamed Road, Ghaday, Oman</p>
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<h3><strong>#8 Wasserfall Darbat</strong></h3>
<p>Wasserfälle und ein Wüstenstaat: wie passt das zusammen? Das Sultanat Oman mit seiner Region Dhofar hat nicht nur eine beeindruckende Landschaft, sondern auch eine Vielzahl an Wasserfällen zu bieten. Zu Zeiten des Khareffs (alternative Schreibweise: Charif) wird die Region in einen feinen Wassernebel getaucht, so dass sich Bäche und Seen mit Wasser füllen. Wie von Geisterhand zaubert dieses saisonale Ereignis in der Zeit von Juni bis September den ikonischen Ayn Athum Wasserfall, Ayn-Knor-Wasserfall, Wasserfall im Wadi Ayn oder Ayn Gogub hervor.</p>
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<p>Der bekannteste und auch größte Wasserfall unter ihnen in Dhofar ist dabei der Darbat Wasserfall. Er ist Teil des pittoreske Wadi Darbat. Gern wird der Wasserfall auch als Travertin-Vorhang bezeichnet. Er ist der einzige Wasserfall, der fast ganzjährig Wasser führt und somit auch außerhalb des Khareffs zu bewundern ist. Der asiatische Südwestmonsun hat in den Sommermonaten die Region im Süden Omans fest im Griff. Es herrscht nicht nur bei der Entfaltung der Vegetation Hochbetrieb, sondern es zieht auch viele Menschen an.</p>
<p>In mehreren Kaskaden stürzt das Wasser über eine fast senkrechte Klippe in die Lagune Khor Rori hinunter. Von der oberen Kante bis zum Fuß des Sees sind es knapp 170 Meter. Der Wasserfall wirkt am imposantesten, sofern du dich am Fuße in der Nähe der unteren Kaskaden aufhältst. An der Flussmündung des Wadi Darbat liegt der antike Handelshafen Sumharum. Der Ort ist bekannt für seinen UNESCO Archäologiepark und den Stätten des Weichrauchhandels.</p>
<p>Du kannst den Wasserfall oberhalb und auch unterhalb erwandern. Die beeindruckendste Aussicht auf dem Wasserfall hast du von unterhalb. Über eine einfache Wanderung gelangst du zu dem Wasserfall. Du startest dabei im Tal bei den Serpentinen. Von dort geht es weiter zu Fuß quer durch die Natur zum Wasserfall. Für deine weitere Wanderung geht es entlang am Flussbett. Du hältst du dich rechts von dem Wasserlauf auf den bereits ausgetretenen Wegen. Bereits vom weiten kannst du den Wasserfall auf deiner linken Seite sehen. Nach ca. 40 Minuten stehst du dann unterhalb der Abbruchkante an der Lagune. Auch wenn das türkisfarbene Wasser sehr einladend und verführerisch wirkt, zum Baden ist es nicht geeignet. Grund dafür ist die Bilharziose Infektion. Es stellt ein Gesundheitsproblem im Oman dar und wird von Vektorschnecken verursacht.</p>
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<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</p>
<p>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Unnamed Road, Ghaday, Oman</p>
<hr>
<h3><strong>#9 Earth Gravity Controversial</strong></h3>
<p>Viele Menschen besuchen in Salalah den Anti Gravity Point, um das einzigartiges Naturschauspiel zu erleben. An dem Anti Gravity Point fahren wie von Geisterhand Autos im Leerlauf und ohne Beschleunigung einen Hügel hinauf. Mit diesem Gedanken bin ich zu jenem Punkt gefahren, um selbst diesen Moment mit meinem Mietwagen auszuprobieren und mit den eigenen Augen zu erleben.</p>
<p>Der Anti Gravity Point trägt eine vielfaltige Bezeichnung. Manchmal wird über den Magnetic Hill oder Gravity Hill gesprochen, ebenso bezeichnen Einheimische den Ort auch als Magnetic Point, Gravity Point oder Location of Gravity. Es wird berichtet, dass Geschwindigkeiten von 40 bis 60 km/h erreicht wurden. Bei meinem Versuch konnte ich lediglich knapp 10 km/h erreichen. Ich habe mich dazu mit Einheimischen unterhalten und dabei die Informationen erhalten, dass die Geschwindigkeiten mit einem größeren und schwereren Auto höher sind, als es mit meinem kleinen Mietwagen der Fall war.</p>
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<p>Der Antigravitationspunkt liegt in der Nähe von Tawi Atair bzw. Mirbat. Auf dem Weg zum Wadi Darbat kommst du auf der Ostseite an diesem Punkt vorbei. Der Punkt befindet sich auf einem Hügel direkt auf der linken Seitenstraße nach etwa 27 km von Taqa entfernt. Bei der Fahrt von Taqa zum Mirbat Highway biegst nach links ab und erreichst ihn nach ca. 1 km.</p>
<p>Auch wenn es ein wenig mysteriös aussieht und scheinbar aller physikalischer Gesetze aushebelt, ist der Anti-Schwerkraft-Spot nicht wirklich ein Ort ohne Schwerkraft. Ein Ort ohne Gravitation hieße ja, dass die Menschen und Objekte dort durch die Luft fliegen. Aber das ist ja nicht der Fall gewesen. Tatsächlich ist der Antigravitationspunkt in Salalah ein Gravitationshügel. Eine wissenschaftliche Definition belegt, dass ein Gravity Hill ein Ort ist, an die Anordnung des umgebenen Landes eine optische Täuschung ist und ein leichtes Gefälle einen Hang erzeugt, der nur scheinbar ein ansteigender Hang ist. Auch wenn die wissenschaftliche Begründung die Sache erhellt, bleibt der Punkt ein unterhaltsamer Ort für Mysterys-Junkies und Familien gleichermaßen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</p>
<p>Adresse: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mirbat, Salalah 211, Oman</p>
<hr>
<h3><strong>#10 Wadi Dawkah – Weihrauch</strong></h3>
<p>Weihrauch ist im Oman allgegenwärtig. Im Weihrauchmuseum von Salalah hast du bereits die Geschichte und Herkunft des Harzes erfahren. Im Wadi Dawkah hingegen erlebst du die „Wiege des Weihrauchs“. Bereits seit Jahrtausenden wird Weihrauch, dass auch gern als Geschenk Allahs bezeichnet wird, im Oman gewonnen. Das wohlriechende Harz galt in der Antike als sehr wertvoll und wurde mit Gold aufgewogen. Ausgrabungen im ägyptischen Tal der Könige belegten, dass bereits Weihrauch als Grabbeigaben dienten.</p>
<p>Das Wadi Dawkah liegt etwa 40 km nördlich von Salalah. Das Wadi gilt seit der Antik als Herkunft des kostbaren Harzes. Es liegt an der legendären Weihrauchstraße. Sie führte einst vom Oman über Jemen nach Saudi-Arabien. Vom Roten Meer über das jordanische Petra, den heutigen Gaza-Streifen hinüber ins ägyptische Alexandria reichten die Wege der Weihrauchstraße. Berichte in der Bibel und Koran zeigten die ersten Transporte des Weihrauchs auf der Weihrauchstraße auf.</p>
<p> [<a href="https://www.11places.de/dhofar">See image gallery at 11places.de</a>] </p>
<p>Mit der Bezeichnung „Land of Frankincense“ (Land des Weihreichs) werden das Wadi Dawkah und andere Stätte an der Weihrauchstraße zum Weltkulturerbe der UNESCO gezählt. Das Wadi wirkt auf dem ersten Blick sehr unscheinbar und zum Teil unspektakulär. Du blickst in ein trockenes Tal mit alten knorrigen Bäumen. Die Weihrauchbäume zählen zu den ältesten im Oman. Parke dein Auto einfach oberhalb auf dem Parkplatz und gehe dabei hinunter. Während du dir die Weihrauchbäume von Näherem betrachtest, wird dich sicher bald ein Guide des Weihrauch-Tals ansprechen. Folge seine Erzählungen und du wirst dabei viel über das Tal, den Weihrauch und seine Bedeutung erfahren.</p>
<p>Das Harz vom Weihrauch wird auch heute noch wie vor über 3000 Jahre geerntet. Weihrauchbäume wachsen und gedeihen nur im Süden von Oman. Sie können in andere Länder nicht verpflanzt oder gezüchtet werden. Das einzigartige Klima im Süden Omans sorgte fürs Gedeihen der Weihrauchbäume. Die Omani besaßen daher über viele Jahrhunderte das Weihrauch-Monopol. In der heutigen Zeit hat der Weihrauch zwar nicht an Bedeutung verloren, jedoch zählt er nicht mehr zu den Haupteinnahmequellen des Sultanats.</p>
<p>Mehrere tausende Weihrauchbäume wachsen in dem Tal. Mit steigenden Temperaturen beginnt die Weihrauchernte im Frühling. Die Rinde des Baums wird eingeritzt und das später austretende Harz geerntet. Jedem Baum wird auch nach der Erntephase mehrere Jahre Ruhe gegönnt, damit sie sich erholen können. Die Qualität des Weihrauchs wird anhand der Farbe unterschieden. Helles Harz ist nicht verunreinigt und das wertvollste Produkt. Grüne oder auch dunkle Verfärbung hingehen deutet auf mindere Qualität hin. Das „Hougari“ aus dem Wadi Dawkah gilt als das weltbeste Weihrauch.</p>
<p>Der Besuch zu dem Tal ist kostenfrei. Parkplätze stehen kostenlos an dem Haupteingang zum Besucherzentrum zur Verfügung. Künstlich geschaffene schattige Plätze sind an dem Besucherzentrum vorhanden, so dass man sich der gleißenden Sonne etwas entziehen kann. An dem Besucherzentrum hast du eine Weihrauchbaumplantage mit jüngeren Pflanzen. Die Weinrauchbäume in dem Wadi Dawkah sind auf über 5 Quadratkilometer verteilt. Mit etwas Glück gelangst du an einem Guide, der dich zu den uralten Bäumen führt und dich so in die omanische Kulturgeschichte eintauchen lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Öffnungszeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr (Besucherzentrum)</p>
<p>Adresse: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Thumrait Road (N31), Salalah, Oman</p>
<hr>
<h3><strong>#11 Geheimtipp &#8211; Taqah Castle, Drive Inn, Kokosnussmilch</strong></h3>
<p>Im Dhofar lassen sich auch einige Perlen für deine nächste Reise entdecken. Diesmal dreht(en) sich der (die) Geheimtipp(s) um Kultur und typisch Omanisches.</p>
<p>Mein Kultur-Geheimtipp habe ich die beliebte Burg im Süden Omans, das Tagah Castle, entdeckt. Die Burg befindet sich in dem gleichnamigen Ort knapp 30 Kilometer von Salalah entfernt. Das Gebäude wurde erst im 19. Jahrhundert errichtet. Sie ist im Gegensatz zu den anderen kulturellen Gebäuden im Oman eine sehr junge Festung. Typischer Weise sind die Burgen wie die in Nizwa oder Bahla mehrere hunderte vielleicht sogar tausende Jahre alt. Ursprünglich war die Burg die private Residenz des Stammesführers Scheich Ali bin Taman Al Ma’shani. Er war der Großvater der Mutter vom ehemaligen und beliebten Sultan Qaboos. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Festung um eine Außenmauer und vier Türmen erweitert. Bis 1970 diente das Fort als Büro und Residenz des Wali von Taqah. Ein Gefängnis, Empfangshalle, Wachraum und Lagerräume umfasst die Festung. In den Räumen können heute alte Exponate bestaunt werden. Nach der Renovierung 1994 erstrahlt es in neuem Glanz und dient ausschließlich als Museum. Das Fort findest du zentral in der Stadt Taqah. Öffnungszeiten sind Samstag bis Dienstag von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr und Freitag von 08:00 Uhr bis 11:00 Uhr. Der Eintritt kostet 500 Baisa (ca. 1,30 Euro).</p>
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<p>Was ich in <a href="https://www.11places.de/maskat" target="_blank" rel="noopener">Maskat</a> bereits erlebt habe, konnte ich auch in Dhofar wahrnehmen. Ich kannte Tipp bereits aus Maskat und habe ihn auch in Dhofar mehrfach ausprobiert. Es ist etwas typisch Omanisches. Die Autofahrer fuhren an den Lokalen vor, hupten, blieben danach in ihren Fahrzeugen sitzen und warten auf die Mitarbeiter des Lokals. Vor allem fand zu den Abendstunden so ein reges Treiben vor den Lokalen statt. Es handelt sich dabei um nichts anderes als eine orientalische Form des Drive-In. Die Plätze sind vor den Lokalen sicherlich deswegen auch ausreichend groß dimensioniert. Wenn du dir jetzt sagst, ich kenne ja die Speisekarte des Lokals nicht, kein Problem: Auch eine Speisekarte wird dir dann zum Auto gebraucht, aus der du deine Speisen oder Getränke auswählen kannst. (PS: Unbedingt einen Juice probieren. Sie sind richtig lecker.) Probiere es am besten selbst aus, wenn du in Dhofar bereist.</p>
<p>Das Prinzip funktioniert übrigens auch den vielen Obstständen der Plantagen von Dhofar. Neben frischen Obst erhältst du an den Obstständen auch frische Kokosnussmilch. Die Kokosnuss wird frisch für dich aufgeschlagen und dir trinkfertig gereicht. Sie schmeckt sehr lecker und erfrischt vor allem an heißen Tagen. Du zahlst 500 Baisa für eine frische Kokosnuss.</p>
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		<title>Maskat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2021 20:22:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<category><![CDATA[Maskat]]></category>
		<category><![CDATA[Moschee]]></category>
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		<category><![CDATA[Oman]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie fast jede Hauptstadt zeigt sich auch Maskat als pulsierende Großstadt mit vielen spannenden Ecken. Das Sultanat, das nicht nur für seinen Ölreichtum bekannt ist, bringt dir Tradition und Moderne der arabischen Kultur näher. Unzählige Museen, faszinierende uralte Festungen und prachtvolle Moscheen lassen sich in Maskat entdecken. Wunderschöne Strände vor den Toren der arabischen Stadt und die fremde Kultur laden dich ein, die Küstenstadt zu erkunden. Du kannst die umliegenden Berggipfel erobern, auf Nachtsafari gehen oder eine entspannte Zeit am...</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/maskat">Maskat</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie fast jede Hauptstadt zeigt sich auch Maskat als pulsierende Großstadt mit vielen spannenden Ecken. Das Sultanat, das nicht nur für seinen Ölreichtum bekannt ist, bringt dir Tradition und Moderne der arabischen Kultur näher. Unzählige Museen, faszinierende uralte Festungen und prachtvolle Moscheen lassen sich in Maskat entdecken. Wunderschöne Strände vor den Toren der arabischen Stadt und die fremde Kultur laden dich ein, die Küstenstadt zu erkunden. Du kannst die umliegenden Berggipfel erobern, auf Nachtsafari gehen oder eine entspannte Zeit am Meer verbringen. Die wechselvolle Geschichte der heutigen Hauptstadt Omans reicht bis zu 4000 Jahre zurück. Das beeindruckende Stadtbild mit seinen historischen Gebäuden und den modernen Einkaufszentren neben luxuriösen Hotels versucht dabei den Spagat zwischen Kommerz und Tradition. Lass dich von den nachfolgenden 10 Ideen der arabischen Kultur inspirieren und tauche ein in das Märchen aus 1001 Nacht.</p>
<p><strong><u>Besucherhinweis:</u></strong> Die Währung im Oman ist der omanische Rial (kurz: OMR oder Rial). 1000 Baisa sind 1 Rial. Gern wird im Oman auch die Schreibweise der Währung mit einem Punkt für die Tausender Abgrenzung der Baisa-Einheit genutzt (Schreibweise: 1.300 Rial bedeutet 1 Rial und 300 Baisa). Für ca. 2,30 Euro erhältst du einen Rial (Stand 2020).</p>
<p><strong><u>Reisehinweis:</u> </strong>Für die Einreise nach Oman ist ein Visum erforderlich. Seit März 2018 kannst du ein E-Visum über <strong><a href="https://evisa.rop.gov.om/">https://evisa.rop.gov.om/</a></strong> beantragen. Das Touristenvisum kannst du für 10 oder auch 30 Tage beantragen. Für eine Aufenthaltsdauer von 10 Tagen bezahlst du 5 Rial, 30 Tage kosten 20 Rial. Für die Bezahlung werden Kreditkarten Visa-/Mastercard akzeptiert. Das Visum wird dir nach dem Antrag spätestens nach 48 Stunden erteilt. Nach Erteilung des Visums musst du dann innerhalb der nächsten 30 Tage einreisen. Daher darf das Visum nicht zu früh beantragt werden (Stand 2020).</p>
<h3><strong>#1 Große Sultan-Qabus-Moschee</strong></h3>
<p>Die große Sultan-Qabus-Moschee (alternative Schreibweise: Sultan-Qaboos-Moschee) ist die Hauptmoschee im Oman. Auf einem 416 Hektar großen Gelände entstand die größte Moschee des Landes. Sie gilt seit der Fertigstellung als das wichtigste Bauwerk im Oman und als eine der bekanntesten Bauwerke seiner Art. Sultan Qaboos beschloss im Jahr 1992, dass er eine der größten Moscheen für das Freitagsgebet im Oman errichten ließ, die auch von Nicht-Muslime besucht werden kann. Baubeginn für das Projekt war 1995 in dem noch fast unbewohnten Stadtteil Bowshar. 6 Jahre später am 04. Mai 2001 erfolgte die Eröffnung.</p>
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<p>Für die Moschee wurden 300.000 Tonnen heller Sandstein aus Indien verbaut. Verantwortlich für den Bau waren zwei Architekturbüros aus London. Die Lage der Moschee an der Verkehrsanbindung an der Hauptstraße ist mit Bedacht gewählt worden. Autofahrer, die zwischen Sib und Maskat sich bewegen, sollten bereits bei ihrer Anfahrt das grandiose Bauwerk bestaunen dürfen. Für den Bau veranschlagten die Verantwortlichen des Sultanats umgerechnet 33 Millionen Euro. Die tatsächlichen Kosten liegen wahrscheinlich ehr bei der doppelten Summe. Auch wenn sich die Baukosten erheblich erhöhten, ist das fantastische Bauwerk mit seiner schieren Größe jeden Cent wert. Seit seiner Eröffnung stellt die Moschee nicht nur für Touristen aus aller Welt ein Besuchermagnet dar, sondern steht auch allen Gläubigen im ganzen Land offen.</p>
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<p>Die unterschiedlichen islamischen Epochen finden sich der Architektur der Sultan Qabus Moschee wieder. Über den Hauptzugang mit seinen drei Torbögen gelangst du in den Innenhof der des Geländes der Moschee. Die imposanten 5 Minaretten mit seinen Hauptminarett von 91,5 Metern symbolisieren die 5 Säulen des Islams: Bekenntnis, Gebet, Almosen, Fasten und Pilgerreise. 6.600 Gläubige finden Platz in dem 61&#215;71 Meter großen Hauptgebetsraum der Moschee. Das Prunkstück der Moschee ist der 4.263 Quadratmeter große Teppich. 600 Knüpferinnen fertigten in knapp 3 Jahren in müheseliger Handarbeit den Teppich in Einzelteile. Das Zusammennähen der Einzelteile des Teppichs dauerte allein 4 Monate. In der Gesamtheit bringt der Teppich ein Gewicht von 22 Tonnen auf die Waage. Es wird angenommen, dass der Teppich einen Wert von 5,5 Millionen Euro hat.</p>
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<p>Das optische Gegenstück in der Moschee sind die reich verzierte Holzdecke mit ihren Arabesken und Kalligraphen sowie der größte Kronleuchter der Welt. 1.122 Lampen lassen die vielen Swarovski Kristalle in einem Lichtermehr eintauchen. Mit seinen Ausmaßen von 8&#215;14 Meter wiegt der Kronleuchter knapp 8 Tonnen. Ein Gebetsraum für Frauen wird für 750 Gläubige vorhalten. Neben den Gebetsräumen befindet sich eine öffentliche Bibliothek. Über 3 Stückwerke werden rund 20.000 Bücher unterschiedlicher Fachrichtungen vorgehalten. Die großzügige Begrünung der Außenanlage rundet das Bild der Moschee harmonisch ab. Der Eintritt in die Moschee ist frei und kann zu den Öffnungszeiten besucht werden. <u></u></p>
<p><strong><u>Besucherhinweis:</u></strong> Sofern du die Moschee besuchen möchtest, denke daran, entsprechende Kleidung zu tragen. Für den Herrn gelten lange Hemden und lange Hosen; die Damen unter euch tragen ein bis zum Boden reichendes Kleid oder Hose mit bedeckten Schultern und ein Kopftuch. Es besteht auch die Möglichkeit am Eingang einen entsprechenden Umhang oder Gewand für den Aufenthalt gegen Entgelt zu leihen. Verhalte dich ruhig und zurückhaltend. Schuhe sind in den Gebetshäusern verboten. Diese kannst du unmittelbar im Eingangsbereich in vorhandene Regale hinterlegen.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Donnerstag</td>
<td>08:00 Uhr bis 11:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag</td>
<td>geschlossen (für Nicht-Muslime)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><!-- /wp:post-content -->

<!-- wp:separator --></p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sultan Qaboos Street, Muscat, Oman </em></p>
<hr>
<h3><strong>#2 Royal Opera House</strong></h3>
<p>Im Jahr 2011 wurde in Maskat das Royal Opera House eröffnet. Mehrere Jahre dauerte die Errichtung der Sehenswürdigkeit an. Ursprünglich sollte das kulturelle Highlight als „House of Musical Arts“ errichtet werden. Die Verantwortlichen des Sultanats änderten es jedoch in „Royal Opera House“ in Anlehnung an das Londoner Opernhaus ab. Mit einem reichhaltigen Kulturprogramm wartet es für die Besucher auf. An diesem Ort werden nicht nur Opern gespielt, sondern auch Musik aus aller Welt erklingt hier. Ein abwechslungsreiches Angebot von klassischen Arienabenden, religiöser Musik aus arabischer Herkunft, mystischen Tanzaufführungen, Gastspielen international angesehener Stars bis hin zum kuwaitischen Gesangsstars Abdullah Al Ruwahishid oder Instrumentalsolisten Lang Lang wird den Gästen hier geboten.</p>
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<p>Das Opernhaus, das als das erste Opernhaus in den Golfstaat gilt, liegt in dem Stadtteil Al Qurum. Das gesamte Interieur mit seinen kostbaren Marmorböden und seinen Vertäfelungen spiegelt sich in einer ausgewogenen architektonischen Schönheit wieder. Elegantes Rot und Gold hüllt den großen Theaterraum für seine Aufführungen in eine faszinierende Atmosphäre. Wenn dich eine Führung durch das Opernhaus leitet, wirst du über prächtige Marmorböden streifen und wertvolle Täfelungen an den Wänden erstaunen dürfen. Der Theaterraum kann dabei modular als Proszenium-Theater auf bis zu 1.100 Sitzplätzen hergerichtet werden. Interessant sind vor allem die jeweiligen Sitzplätze. In der Rückseite der Sitze befinden sich Monitore, die zu den Aufführungen Untertitel in Arabisch oder Englisch eingespielt bekommen.</p>
<p>Die ausgezeichnete Akustik, die weltweit Anerkennung bei Künstlern und Opernliebhabern erhielt, kann auf die speziell musikalischen Erfordernisse für Oper, Konzert und Theateraufführungen angepasst werden. In der 32 Meter hohen Oberbühne ist die Konzertorgel, die von der Orgelbaufima Klais aus Bonn gebaut wurde, untergebracht. Ein reichverziertes Holzgehäuse umgibt die Orgel. Die Orgel verfügt über drei Pfeifenfelder. Die Prospektpfeifen sind dabei ebenso kunstvoll verziert. &nbsp;Möchtest du bei einer Aufführung dabei sein, gilt die formale Kleidungsordnung. Für die Nicht-Omanis gilt: Männer tragen Anzug oder Smoking, die Kleidung der Frauen ist konservativ und bedeckt die Knie. Jeans, T-Shirts oder Sportschuhe sind ausnahmslos verboten.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Neben dem Opernhaus befindet sich die Opera Mall. Ein Museumsshop, exquisite Restaurants sowie luxuriöse Boutiquen sind könnt ihr hier besuchen. Ein Kulturzentrum mit einer Kleinkunstbühne gehört ebenso zu dem 80 Hektar großen Kultur-Komplex. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>08:00 Uhr bis 10:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>(geöffnet für Führungen)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><!-- /wp:separator -->

<!-- wp:separator --></p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Royal Opera House Al Kharjiyah Street OM, 103<br></em></p>
<hr>
<h3><strong>#3 Mutrah Fort</strong></h3>
<p>Das Mutrah Fort ist eine historische Verteidigungsanlage in Mutrah, der Altstadt von Maskat. Auf einem hohen Felsen dominiert das Bauwerk über den Hügeln der Altstadt und bietet einen Blick auf den natürlichen Hafen von Mutrah. Das Fort erhebt sich am östlichen Ende des Hafens. Die Position des Forts machte es zu einem uneinnehmbaren Festungsgebäude. Mit den umliegenden Wachtürmen, von denen es in Sichtweite des Forts viele in der Umgebung gibt, konnten bereits von weitem sich nähernde Feinde ausgemacht werden.</p>
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<p>Historische Aufzeichnungen gehen von unterschiedlichen Daten über die Errichtung des Forts aus. Historiker schätzen, dass er Ursprung des Forts bis ins Jahr 1507 zurückreicht. Die portugiesischen Besatzer ergänzten das Fort im Jahr 1580 mit Türmen und stärkeren Mauern. Das Jahr wird gern auch in den Ausführungen als das Errichtungsjahr erwähnt. Die Portugiesen erbauten während ihrer Besetzung die Festung als Verteidigungsmaßnahmen gegen die Angriffe der tobenden osmanischen Armee. Das Fort blieb bis in die Neuzeit hinein ein wichtiger Verteidigungsort. Das Fort ist eine kleine Festung, welches mit Beobachtungs- und Verteidigungswaffen ausgestattet war. &nbsp;Es besteht aus drei Rundtürmen: einem gewaltigen, der auf dem Hügel thront sowie den beiden kleineren, die nach Westen und Norden ausgerichtet sind. Der westliche Turm beherbergt die antiken Kanonen.</p>
<p>Die Hauptfunktion des Forts bestand in der Beobachtung. Unterkünfte, zusätzliche Räume oder Sitzbereiche für die Soldaten sucht man hier vergebens. Das militärische Gebäude erstreckt sich entlang des Hügels. Mehrere Aussichtspunkte bieten von dem Fort einen imposanten Blick über die Mutrah Corniche, den Haufen und den umliegenden Felsvorsprüngen von Ophiolith. Die antiken Kanonen auf den Stadtmauern wie das ebenso etwas modernere Artilleriegeschütz aus Zeiten des zweiten Weltkrieges kannst du hier bei deinem Besuch entdecken. Um den Ausblick über die Altstadt zu genießen, musst du natürlich die vielen Stufen hinauf zum Fort erklimmen. Allein der Panoramablick über den Mutrah Corniche von dem Fort ist der Eintritt in Höhe von 500 Baisa auf jeden Fall wert. Exponate oder Ausstellungen werden leider für den Besucher im Innern der Festung nicht vorhalten. Auch heute noch wird das Fort zu militärischen Zwecke genutzt. Für Besucher steht die Anlage offen. Für die Anfahrt zum Fort fährst du am Souq Mutrach vorbei und biegst danach rechts ab. Die schmale Straße bergauf bringt hinauf zum Parkplatz.&nbsp;</p>
<p><strong><u>Reisetipp:</u></strong> Du bist nicht mit einem Mietwagen in Maskat unterwegs, dann nutze einfach eines von den vielen Taxis in der Hauptstadt. Die Taxifahrer bringen dich an jedem Ort und warten ggfls. auch auf dich, wenn du wieder zu deinem Ausgangspunkt zurück möchtest. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Donnerstag</td>
<td>09:00 Uhr bis 18:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag</td>
<td>09:00 Uhr bis 11:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>14:00 Uhr bis 18:30 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><!-- /wp:separator -->

<!-- wp:separator --></p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Al Bahri Rd, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#4 Mutrah- &amp; Gold-Souq</strong></h3>
<p>Flutet Weihrauch die engen Gassen und nimmst du reges Treiben mit exotischen Klängen war, so befindest du dich sicher auf einem Souq. Ein Souq (alternativ: Souk, Soug) ist ein Markt in der arabischen Welt. Das traditionelle Leben im Oman findet vor allem in einem Souq statt. Einen der ältesten Märkte der arabischen Halbinsel ist der Mutrah Souq in Maskat.</p>
<p>Der bereits seit über 200 Jahre existierende Markt kann dabei auf eine lange Vergangenheit zurückblicken. Aufgrund der Nähe zum Hafen diente den Händlern im Mittelalter als hochfrequentierte Umschlagplatz von Handelswaren aus der ganzen Welt. Seefahrer aus Indien, China, Europa und anderen Teilen des Nahen Ostens steuerten mit ihren schwerbeladenen Schiffen den Hafen an und boten ihre Waren in dem Souq an. Aromatische Gewürze, edle Stoffe, punktvoller Schmuck bis hin zu exotischen Kräutern konnten zahlungskräftige Kunden auf dem Markt erwerben.</p>
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<p>Auch heute noch werden die Waren in dem antiken Souq angeboten. Der alte Souq ist in zwei Märkte unterteilt. Auf dem traditionellen Markt mit einem Labyrinth aus Ständen werden Obst, Gemüse, Kräuter und Gewürze sowie traditionelle Stoffe, Kleidung, Schmuck, Parfüm und Duftstoffe, Pfeifen, Töpferwaren und Kunsthandwerk gehandelt.</p>
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<p>Tauche ein in das turbulente Treiben und nimm die orientalischen Gerüche im Mutrah Souq mit seinen vielen verwinkelten Gassen und Gängen wahr. Es hat dabei fast den Anschein, dass der Markt von Ständen und Verkäufern überzuquellen scheint. Einheimische und Händler nennen den Markt „Al Dhalam Souq“ (übersetzt: schattiger Markt). Der ursprüngliche Markt bestand aus engen Gassen und mit unzähligen Lehmwänden und Palmwedeln, die ein wenig Schutz vor der brennenden Sonne boten. Im Laufe der Zeit wurde der Markt restauriert. Farbenfrohe Buntglasfenster und helle Laternen im arabischen Stil schmücken seitdem den Markt. Ein robustes Holzdach schützt Besucher wie Händler vor der gleißenden osmanischen Sonne und bietet eine stimmungsvolle Marktatmosphäre. Der angrenzende Gold Souq, auf dem es erheblich ruhiger einhergeht, finden sich in den Auslagen der Verkaufseinrichtungen von dezenten wirkenden bis hin zu üppigen Schmuckwaren. Indische und omanische Antiquitäten sowie Goldschmuck stapeln sich in den vielen kleinen Läden.</p>
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<p>Der Souq von Mutrah liegt unweit des Hafens im Herzen der Altstadt Maskats. Der Eintritt in den Markt ist frei. Feilschen auf dem Basar wird erwartet, jedoch können allzu hohe Preisnachlässe nicht erwartet werden.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Wenn du das bunte Treiben auf dem Markt liebst, dann suche den Souq am Abend auf.&nbsp; In der der Hauptgasse, die von Norden nach Süden verläuft, geht es am Abend noch geschäftiger zu. In der Marktnähe finden sich kaum Parkplätze. Lasse dich mit einem Taxi dorthin bringen oder nutze den großen Parkplatz in Mutrah Fisch Markt. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Donnerstag</td>
<td>09:00 Uhr bis 13:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>16:00 Uhr bis 21:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag</td>
<td>09:00 Uhr bis 13:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><!-- /wp:separator -->

<!-- wp:separator --></p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Al Bahri Road, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#5 Al Khor Moschee</strong></h3>
<p>Die Al Khor Moschee befindet sich in der Altstadt von Maskat im Stadtteil Mutrah. Sie ist die älteste Moschee in der Haupstadt vom Oman und gilt als eine der schönsten Glaubenshäuser des Landes. Das von außen in schlichte braun und blau Tönen gehaltene Gebäude überrascht den Besucher, sofern er den Innenraum betritt. Über kunstvolle Verzierungen bis hin zu historisch erhaltene Innenausstattungen erfährst du hier vieles über die muslimische Kultur.</p>
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<p>Die Al Khor Moschee befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Quasr Al Alam Palast. Ein konkretes Datum der Errichtung der Moschee ist nicht überliefert. In der Antike trug sie den Namen „Masjid Al Shuhadaa“. Übersetzt bedeutet es: „Die Moschee der Märtyrer“. In dem 17. bis 18. Jahrhundert hielten die Einwohner für die verstorbenen Omanis Beerdigungsgebete ab, die bei der Verteidigung während der portugiesischen Eroberungsfeldzüge starben. Der heutige Name der Moschee leitet sich von der Binnenschlucht Al-Khor ab. Die Schlucht entstand durch die Flutwellen an der felsigen Küste von Maskat über die vielen Jahrhunderte. In der Moschee halten hochrangige Mitglieder der königlichen Familie ihr Gebet ab. Die Moschee wird daher im allgemeinen auch als „Moschee der Familie“ in Bezug auf die königliche Familie des Sultanats bezeichnet.</p>
<p>Die herrschenden Sultane ließen die Moschee in Maskat mehrmals in der Vergangenheit renovieren. Die letzte Renovierung gab der Sultan Qaboos 1980 in Auftrag. Das Bauwerk hat fast zwei vollständig verzierte Glasseitenwände. Weißer Marmor, blaue und braune Fließen sowie goldene Schriften des heiligen Koran runden die glanzvollen Verzierungen ab. Die Decke der Moschee besteht aus arabischer Kalligraphie der 99 göttlichen Namen Allahs, die in goldener Farbe von quadratischen Fliese aus blau und weiß rautenförmig umrahmt sind. Ein Herzkristallkronleuchter in der Mitte der Moschee findet sich in der Hauptgebetshalle. Die Moschee hat jedoch wie alle anderen im Lande keine zentrale obere Kuppel. Das von außen unscheinbar wirkende Gebäude kann schnell übersehen werden. Ihr findet es hinter dem Al Alam Palast und in der Nähe des Al Mirani Fort.</p>
<p>Die Moschee ist genau wie die große Sulatan-Qaboos-Moschee auch für Nicht-Muslime zum Besuch geöffnet. Die Besucher der Moschee müssen sich konservativ kleiden. Der Einlass wird euch nur mit langärmeligen Kleidung gewährt. Für den Herrn gelten lange Hemden und lange Hosen; die Damen unter euch tragen ein bis zum Boden reichendes Kleid oder Hose mit bedeckten Schultern und ein Kopftuch. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Mittwoch</td>
<td>08:00 Uhr bis 11:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Donnerstag und Freitag</td>
<td>geschlossen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><!-- /wp:separator -->

<!-- wp:separator --></p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bab Al Muthaib St, Muscat, Oman</em></p>
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<h3><strong>#6 Sultan Palast</strong></h3>
<p>Der Al-Alam Palast oder auch Sultan Palast ist der zeremonielle Palast in Maskat im Sultanat Oman. Der Palast wurde 1972 im Auftrag des Sultans errichtet. Der Sultan Palast erstrahlt in einer blau-weiß-goldenen Fassade. Fein gearbeitete Mosaike aus kostbaren Materialien an der Fassade und zahlreiche Verzierungen schmücken das Hauptgebäude des Al-Alam Palasts. Das große goldene osmanische Wappen am schmiedeeisernen Zaun lässt die besondere Bedeutung für die Besucher erahnen. Der Al-Alam-Palast (auch: „Flaggen-Palast“) dient bis in die heutige Zeit ausschließlich repräsentativen Zwecken. Der Empfang von Staatsgästen oder die jährliche Tea Party zum osmanischen Nationalfeiertag, dem Geburtstag des Sultans Qaboos (18. November), fallen unter solche Zwecke.</p>
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<p>Ist der Sultan in der Stadt, hält er sich nur zu Arbeitszwecken in dem Palast auf. Seine Residenz liegt mit dem Bait Al-Barakeh Palast in Sib, einem Stadtteil von Maskat, knapp 30 km entfernt. Die Festungen Mirani und Jalali begrenzen das Areal um den Palast mit Blick auf das Meer. Die Entstehung des Palastes reicht fast 200 Jahre zurück. Auf dem Gelände des heutigen Palastes befand sich der Vorgänger Bayt Al-Alam Palast, der von dem Sultan Said ibn Taimur, dem Großvater des Sultans Qaboos, im 19. Jahrhundert errichtet wurde. 1895 wurde der Palast durch Aufständische zerstört.</p>
<p>Aufgrund fehlender finanzieller Mitteln konnte der Sultan den damaligen Palast nicht fertigstellen lassen. Zu Zeiten des zweiten Weltkrieges verlegte der Sultan seinen Regierungssitz ins südliche Salalah, um sich dem Einfluss von Großbritannien zu entziehen. Die Notwendigkeit einer Renovierung des Palastes war damit nicht mehr gegeben. Das Gebäude wurde gesperrt und zerfiel zusehends. Nach der Machtergreifung des Sultan Qaboos wurde der Palast abgerissen und im Jahr 1972 durch den Qasr al-Alam im anglo-indischen Stil ersetzt. Zahlreiche Palasterweiterungen und Regierungsgebäude ergänzen die Areal um den Palast. Alte Gebäude sowie der ehemalige Suq Dakhel mussten den Bauten weichen.</p>
<p>Anfang des 21. Jahrhunderts wurden die letzten historischen Gebäude abgerissen und gleichzeitig die repräsentative Zufahrt zum Palast errichtet. Prächtig gepflegte Gärten in dem Regierungsviertel lassen das Gelände ganzjährig in natürlichen Farben erstrahlen. Die angrenzenden Stadtmauern und Wachtürme lassen die portugiesische Vergangenheit erkennen. Der gesamte Bereich um den Palast ist heute eine autofreie Zone. Der Palast kann zu Besuchszwecken leider nicht betreten werden, jedoch ist ein Fotografieren von außen möglich.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Schaut euch den Sultan Palast am Abend an, wenn die Sonne nicht mehr so sehr brennt. Ihr werdet den Palast fast märchenhaft beleuchtet dann vorfinden. Kostenfreie Parkplätze, sofern ihr mit dem Mietwagen unterwegs seid, findet ihr an der Küstenstraße hinter dem Al Mirani Fort. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>für Besucher und zu touristischen Zwecken nicht geöffnet</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Al Alam Palace, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#7 Al Jalali Fort &amp; Al Mirani Fort</strong></h3>
<p>Die Altstadt von Maskat mit seinem natürlichen Hafen liegt an der Küste des Golfs vom Oman. Eine 700 Meter lange Bucht bildet den Hafen. Zwei Festungen zur Meeresseite schützen den Hafen. An der östlichen Seite ragt auf einem Felsvorsprung das Al Jalali Fort empor. Auf der gegenüberliegenden westlichen Seite befindet sich das Fort Al-Mirani. Mit den beiden Zwillingsfestungen, der Muttrah-Festung sowie den unzähligen Beobachtungstürmen wurde der Hafen der Altstadt Maskats geschützt. Die Stadt wurde 1507 von den Portugiesen erobert und diente als wichtiger Handelsposten. Im 16. Jahrhundert plünderten osmanische Streitkräfte den Hafen von Maskat. Die portugiesischen Herrscher errichten daraufhin im Jahr 1580 unter Philip I. von Portugal das Fort Al Jalali, um den Hafen vor Plünderungen zu schützen. 1650 fiel Maskat und damit die beiden Festungen an die osmanischen Streitkräfte.</p>
<p>Das Al Jalali Fort wurde während der Bürgerkriege zwischen 1718 und 1747 zweimal von persischen Kämpfern erobert. Das Fort Al Jalali diente als Zufluchtsort für die königliche Familie oder wurde als Gefängnis genutzt. Im 20. Jahrhundert verfügte der Sultan, dass die Festung das Hauptgefängnis von Oman ist. Im Jahr 1970 mit der Machtergreifung des Sultans Qaboos wurde es geschlossen. Nach der umfangreichen Renovierung dient das Fort seit 1983 als privates Museum für omanische Kulturgeschichte. Ein Besuch des Museums ist nur Würdenträgern vorbehalten, die das Land besuchen. In dem Museum finden sich alte Musketen, Kanonen, Karten, Teppiche und andere Artefakte.</p>
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<p>Die Portugiesen nannten die Festung Forte de São João. Die Herkunft des heutigen Namens „Al Jalali“ ist nicht belegt. Es wird angenommen, dass es aus dem arabischen „Al Jalal“ stammt und „große Schönheit“ bedeutet. Eine Saga bezieht die Namensgebung von einem Belutschi-Kommandeur namens Mir Jalal Khan stammt. Sein Bruder Mir Miran soll, Namensgeber für das Fort Al-Mirani sein. Das Fort Al Jalali wird auch Ash Sharqiya Fort genannt. Das turmförmige Fort Al-Mirani wurde zusammen mit der benachbarten Festung Al Jalali im 16. Jahrhundert errichtet. Das Fort Al-Mirani ist auch unter den Namen Al Gharbyiya oder Fort Captain bekannt. Nachdem Maskat zweimal durch die Osmanen angegriffen und sogar kurzzeitig besetzt wurde, entschieden sich die Portugiesen, eine ordentliche Verteidigungsanlage zu errichten. Im Jahr 1588 wurde das Fort Al-Mirani fertig gestellt. Die Ingenieure ließen unteranderem eine Zisterne bauen, die zwei Jahre lang 300 Mann mit ausreichen Wasser versorgen konnte. Der Hafen von Maskat war mit den Zwillingsfestungen damit uneinnehmbar.</p>
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<p>Das Fort Al-Mirani verfügte damals wie heute über drei Kanonen. Zur Abendzeit gaben die drei Kanonen im Mittelalter drei Schüsse ab. Damit wurde das abendliche Schließen der Stadttore signalisiert und es warnte Schiffe davor, unerlaubt in der Dunkelheit in den Hafen einzulaufen. Im 17. Jahrhundert nutzte der Gouverneur von Maskat die Festung außerdem als Wohnsitz. Imam bin Said erweiterte die Festung im 18. Jahrhundert. Ebenso baute sein Enkelsohn Sayyid Said bin Sultan im 19. Jahrhundert das Fort aus. Eine Legende sagt, dass das Fort im Jahr 1649 nur durch eine List zurückerobert werden konnte. Der portugiesische Hauptmann soll sich demnach in eine indische Tochter verliebt haben. Ein indischer Händler täuschte Vorbereitungen für die Hochzeit vor. Vorräte und Wasser sowie Waffen und Pulver konnten so aus der Festung entfernt werden. Nachdem der ausklügelte Trick glückte, informierte der Händler den Iman Sultan bin Saif über den Geniestreich. Die Festung konnte so fast kampflos eingenommen und die Portugiesen aus der Stadt Maskat vertrieben werden. Auch wenn es für die Öffentlichkeit geschlossen ist, ragt seine Präsenz weit über dem Hafen empor und trägt somit zur ikonischen Ansicht von der Altstadt Maskats bei.</p>
<p>Der Festungshügel im Westen ist über eine steinerne Treppe erreichbar. Von hier habt ihr einen herrlichen Ausblick über den Hafen, die Stadt und angrenzenden Hügeln. Am Fuße des Hügels befindet sich außerdem eine Plattform. Von könnt ihr ebenfalls einen schönen Blick auf die Festung genießen. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>für Besucher und zu touristischen Zwecken nicht geöffnet</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<!-- wp:separator --></p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Al Bahri Rd, Muscat, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#8 National Museum von Oman</strong></h3>
<p>Unmittelbar in der Nähe des Qasr al Alam Palastes der Altstadt von Maskat befindet sich das National Museum von Oman. Mit königlichem Dekret wurde das Museum im Jahr 2013 gegründet. Die feierliche Eröffnung des Museumsgebäudes fand am 30.Juli 2016 statt und gilt seitdem als das Aushändeschild der Kulturinstitution des Sultans. In dem Museum wird den Besuchern das Erbe der omanischen Nation vermittelt. Die früheste menschliche Besiedelung der Halbinsel, die bis zu 2 Millionen Jahre zurückreicht, kannst du hier als Besucher erfahren. Die nationale Kulturinstitution setzt sich dafür ein, dass das kulturelle Erbe des Sultanats nicht nur im Oman, sondern auch international verstanden wird und über die Grenzen der arabischen Welt Anerkennung erfährt.</p>
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<p>Nach der Errichtung und feierlichen Eröffnung wurde alle großen Kunst- und Kulturschätze des Landes aus dem ehemaligen National-Museum in Ruwi sowie auch als dem Museum für Cultural Heritage zusammengeführt. Auf über 14.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche kannst du als Besucher die Geschichte des Omans entdecken. Das Nationalmuseum hält knapp 7000 Objekte und Artefakte vor und bietet 43 digital Erlebnisse für die Besucher an. Ein voll ausgestattetes Lernzentrum, Naturschutzeinrichtungen und ein hochauflösendes Kino sind in dem Museum vorhanden. Für die kleinen Besucher sind viele Entdeckungsbereiche für Kinder vorgehalten. Das Museum gilt als das erste Museum im Nahen Osten, dass die arabische Braille-Schrift für Sehbehinderte den Besuchern anbietet.</p>
<p>Dich begeistern schon immer Museen und du möchtest erfahren, welche Prozesse die Artefakte durchlaufen? Dann bist in dem Nationalmuseum genau richtig. Das Nationalmuseum beherbergt das erste offene Museumslagerkonzept der arabischen Halbinsel. Hier lernst du kennen, welche verschiedenen Prozesse die Artefakte durchlaufen, bevor sie ausgestellt werden. In dem Imposanten Gebäude finden sich in 15 thematisch übersichtlich gegliederte, aufwendige ausgestattete Hallen. Eine umfangreiche Sammlung prähistorischer Metallartefakte nimmt neben den historischen Leben des omanischen Königshauses einen wichtigen Teil in den Ausstellungen dar.</p>
<p>Ein besonderes Objekte in dem Museum sind der Thronsessel des Königs sowie zwei der berühmten Bienenkorbgräber aus der Ausgrabungsstätte Bat, die ins Museum überführt wurden. In dem Nationalmuseum befinden sich 14 ständige Galerien: das Land der Menschen, Maritime Geschichte, Waffen und Rüstungen, Zivilisation im Entstehen, Aflaj, Währung, Zeitleiste, Bat al Khutm und al-Ayn, Land des Weihrauchs, Vorgeschichte und alte Geschichte, Pracht des Islams, Oman und die Welt, die Renaissance und immaterielles Erbe. Auf weitere 400 Quadratmeter wechseln die temporären Ausstellungen. Der Eintritt in das Nationalmuseum kostet 5 OMR. Der Eintritt kann nur mit Kreditkarte bezahlt werden. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samstag bis Donnerstag</td>
<td>10:00 Uhr bis 17:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag</td>
<td>14:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><!-- /wp:separator -->

<!-- wp:separator --></p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hillat an-Ni’am, as-Sa’idyyah School Street, Muscat, Oman</em></p>
<hr>
<h3><strong>#9 Al Riyam Park &amp; Mutrah Corniche</strong></h3>
<p>Der Al Riyam Park mit dem großen Weihrauch Brenner ist bei deinem Besuch in der Altstadt von Maskat nicht zu übersehen. Am östlichen Ende vom Mutrah Corniche, der kilometerlangen Uferpromenade von Alt-Maskat, befindet sich der üppig begrünte Park.</p>
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<p>In einer malerischen Umgebung findest du eine einzigartige Landschaft vor. Der Park ist außergewöhnlich geplant und liegt auf einer kleinen Halbinsel mit zwei kleinen Hügeln unweit der Altstadt von Maskat. Vor allem bei warmen Temperaturen spendet der Park mit seinen Palmen viel Schatten. Ein kleiner Kinder-Vergnügungspark, einige Cafés sowie Bereiche, die zum Verweilen und Entspannen einladen, kann jeder Besucher nutzen. Der kleine Kinder-Vergnügungspark öffnet in der Regel am Abend, da zu der Zeit die Temperaturen doch etwas niedriger sind. Der gigantische Weihrauchbrenner von dem Park ist bereits vom Weiten zu erkennen. Er erhebt sich auf einem der beiden Hügel und ist zugleich das Riyam-Denkmal. Zu Ehren des 20. Nationalfeiertages von Oman wurde der Weihrauchbrenner errichtet. Von dem Weihrauchbrenner kannst du deinen Blick über Mutrah Corniche mit seinem Hafen schweifen lassen und den bezaubernden Ausblick genießen. Der Weihrauchbrenner leuchtet nachts auf und ist das bekanntestes Bauwerk in der Altstadt.</p>
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<p>Auf dem zweiten Hügel finden sich Überreste eines portugiesischen Wachturms. Der Riyam Park ist übrigens auch der Ort, an dem 1648 ein Friedensvertrag zwischen den Portugiesen und den Einheimischen geschlossen wurde. Die nahegelegene Mutrah Corniche ist eine Strecke entlang der Uferpromenade. Kaufmannshäuser wurde im 19. Jahrhundert entlang der Küste errichtet. Inmitten der Kaufmannshäuser finden sich bunte Minarette, die in der Abenddämmerung in einem rosafarbenen, goldenen Farbton auf dem Wasser schimmern und so die Umgebung in einem märchenhaften Farbton tauchen. Das Labyrinth von engen Gassen, in denen sich das Aroma von Kaffee mit dem von Weihrauch und exotischen Düften mischt, dient noch heute den Kaufleuten, traditionellen Waren anzubieten. Bist du ein Frühaufsteher, empfiehlt sich der Fischmarkt am westlichen Ende der Mutrah Corniche. Geschäftiges Treiben unter den feilschenden Fischhändlern, die ihre Waren in den Morgenstunden frisch aus dem Meer anbieten, sind dabei an der Tagesordnung.</p>
<p><strong><u>Geheimtipp:</u></strong> An jedem Wochenende findet in den Al Riyam Park ein kleiner Jahrmarkt statt, den Kinder und Erwachsene gleichermaßen genießen. Viele Wanderwege und Radwege führen dich von dem Park hinauf auf die umliegenden Hügel, die einen malerischen Blick auf die Altstadt und das Meer bieten. Die beste Zeit für den Besuch der Mutrah Corniche ist dabei der Sonnenuntergang. Der bergige Hintergrund kommt dabei besonders zur Geltung. Der Eintritt in dem Park ist übrigens kostenlos. &nbsp; &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Sonntag bis Donnerstag</td>
<td>16:00 Uhr bis 23:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag und Samstag</td>
<td>09:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><!-- /wp:separator -->

<!-- wp:separator --></p>
<hr>
<h3><strong>#10 Qurum Beach</strong></h3>
<p>Die Stadt Maskat am Golf von Oman erstreckt sich auf mehrere Kilometer entlang der Küstenlinie. Du kannst daher aus einer Vielzahl an Stränden wählen. Al Jissah Beach, Bandar Khayran, Qantab Beach, Oman Dive Center Beach, Al Bustan Beach oder der Qurum Beach haben jeder für sich einen besonderen Charme. Der bekannteste unter den Stränden ist der Qurum Beach. Er ist ein etwa vier Kilometer langer Sandstadt direkt in der Hauptstadt von Oman. Er ist der längste und auch schönste Strand in Maskat. Aufgrund seiner Länge finden sich ausreichend freien Platz für ein Sonnenbad oder das erfrischende Bad in den Wellen.</p>
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<p>Eine gute Infrastruktur für nahegelegene Gastronomie, Toiletten, Duschen sowie Rettungsschwimmern zeichnet seine besondere Beliebtheit aus. Ausreichend kostenlose Parkmöglichkeiten finden sich entlang der Straße, die unmittelbar hinter dem Strand verläuft. Meine Erfahrung vor Ort zeigte, dass, sofern die Parkplätze im vorderen Strandbereich im Osten belegt sind, sich viele freie Parkflächen in westlicher Richtung finden lassen. Lasst euch dabei von der wenig idyllisch wirkenden Verkehrsanbindung nicht abschrecken. Sie hat dabei ehr einen praktischen Nutzen. Der Sandstand kannst du dabei ohne Badeschuhe nutzen. Hin und wieder werden kleine Muscheln durch den niedrigen Wellengang an dem feinen braun-beige-grau schimmernden Sandstrand angespült.&nbsp;</p>
<p>Das sehr klare warme Wasser kannst du ohne scharfkantige störende Steine, Seeigeln oder Glasresten genießen. Der Wellengang an dem Strand ist ehr als niedrig anzusehen. Einen wechselnden Wasserstand durch Gezeiten konnte ich vor Ort nicht erkennen. Kleine Sportaktivitäten in Form von Jetski, Parasailing oder Kanu fahren, werden zu ortsüblichen Preise an unterschiedlichen Stellen angeboten. Es sind ebenfalls auch Schnorcheltouren oder Tauchgänge buchbar. Viele kleinen Restaurants und Snackbars entlang der Straßen bzw. Uferpromenade bieten dabei für den kleinen oder auch großen Hunger verschiedene Speisen. Üblicherweise handelt es sich dabei um das landestypische Fastfood. Am westlichen Ende des Strandes haben sich hochpreisige Resorts angesiedelt. Sie verfügen über private Strände, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Der Oman ist ein muslimisches Land, dass der westlichen Kultur sehr aufgeschlossen gegenübersteht. Denke bitte bei deinem Besuch am Strand, dass du nicht zu knappe Badesachen trägst. Das Nacktbaden oder das nackte Sonnenbaden ist im Oman nicht gewünscht.</p>
<hr>
<h3><strong>#11 Geheimtipp – Juice, Kabab, Drive-/Eat-In</strong></h3>
<p>Jedes Reiseziel hat natürlich auch etwas Besonderes zu bieten. Die heutigen Geheimtipp(s) beschäftigen sich mit den kulinarischen Gepflogenheiten. Der erste Tipp startet mit der landestypischen Speise: Kabab. Kabab ist dem Kebab in Deutschland sehr ähnlich. Es wird in den verschiedensten Formen gereicht. Gerollt in dünne Fladenbrote, in aufgeschnittene Teigtaschen oder eben auch in loser Form werden euch die Speisen mit Beilage in den Lokalitäten serviert.</p>
<p>Die Lokale im Oman betreiben in der Regel keine Omanis (so die Bezeichnung der Einheimischen) sondern Einwanderer aus Indien, Pakistan oder Bangladesch. Die köstlichen Speisen isst man mit den bloßen Fingern. In den Lokalen finden sich daher Waschbecken, die zur Reinigung der Hände dient. Sauberkeit geht eben vor. Kabab Gerichte starten bei 400 Baisa.</p>
<p>Weit verbreitet ist im Oman der Genuss von frisch zubereitetem Juice. Exotische Früchte wie beispielsweise Kiwi, Papaya, Avocado, Ananas oder Lemon mit Minze bereitet euch der Gastronom frisch vor euren Augen zu. Die Köstlichkeit wechselt regional in Größe und Auswahl. Die Getränke in der kleinen Ausführung (ca. 250 ml) kosten 300 Baisa, ein großes Glas (ca. 500 ml) geht für 500 Baisa über den Ladentisch.&nbsp;</p>
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<p>Gestaunt, bewundert und selbst ausprobiert habe ich den letzten Tipp. Vor allem in den Abendstunden konnte ich vor den vielen Lokalen ein reges Treiben feststellen. Ein wenig habe ich mich zunächst gefragt, warum die Einheimischen mit dem Auto vor einem Lokal vorfahren, laut hupen und dann einfach sitzend in ihren Autos warten. Es war nichts anderes als eine orientalische Form des Drive-In. Ausreichend Platz vor den Lokalen findet sich immer. Vielleicht haben die Behörden deswegen auch die Straßenzüge so großzügig mit den Parkplatzflächen angelegt. Probiere es am besten selbst aus, wenn du den Oman bereist.</p>
<p>Es funktioniert wie folgt: Fahr vor dem Lokal vor, hupe einfach und schon kommt ein Mitarbeiter des Lokals zu deinem Auto gelaufen. Falls du das Lokal das erste Mal ansteuerst, bringen sie dir auch die Menü-Karte ans Fahrzeug. Das Drive-In Prinzip funktioniert auch an einer Juice-Bar oder an den Ständen der Obst-Plantagen. Es wird sogar gemunkelt, es gäbe in Muskat ein Drive-In für Bargeld-Automaten. Gefunden habe ich einen solchen Service jedoch nicht. &nbsp;</p><p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/maskat">Maskat</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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