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	<title>italien Archive - 11places</title>
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	<description>10 Ideen und ein Geheimtipp für deine nächste Reise</description>
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		<title>Sizilien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 18:13:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die größte Insel im Mittelmeer vor der italienischen „Stiefelspitze“ ist Sizilien. Die italienische Insel, die nicht nur durch die vielen Mafia Filme bekannt wurde, bietet eine einzigartige Natur, kulturelle Schätze und kulinarische Vielfalt. Buntes Treiben in den vielen Städten der Insel fasziniert genauso wie die geographisch markanten Merkmale der Insel. Sizilien gehört zwar zu Italien, ist aber viel bunter und extremer. Griechisch-römische, arabische, byzantinische, normannische, staufische und aragonische historische Elemente finden sich in jeder Ecke der Insel. Neben Geschichte, Kultur...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die größte Insel im Mittelmeer vor der italienischen „Stiefelspitze“ ist Sizilien. Die italienische Insel, die nicht nur durch die vielen Mafia Filme bekannt wurde, bietet eine einzigartige Natur, kulturelle Schätze und kulinarische Vielfalt. Buntes Treiben in den vielen Städten der Insel fasziniert genauso wie die geographisch markanten Merkmale der Insel. Sizilien gehört zwar zu Italien, ist aber viel bunter und extremer. Griechisch-römische, arabische, byzantinische, normannische, staufische und aragonische historische Elemente finden sich in jeder Ecke der Insel. Neben Geschichte, Kultur und Architektur lädt die Insel auch zum Baden an herrlich feinsandige Strände ein. Eine üppige Vegetation mit dem weltbekannten Weinanbaugebiet machte die Region über die italienischen Grenzen bekannt. Wenn du jetzt mehr über die Insel erfahren möchtest, dann schaue dir meine 10 Reiseziele und den Geheimtipp für deine nächste Reise nach Sizilien an.</p>
<h3><strong>#1 Catania</strong></h3>
<p>Die historische Hafenstadt an der Ostküste von Sizilien ist so etwas wie ein kleiner Geheimtipp für Städtereisende. Das kleine Juwel bietet unvergessliche Erlebnisse. Mit seinen knapp 300.000 Einwohner ist sie die zweitgrößte Stadt der größten Mittelmeerinsel. Die Stadt am Fuße des Vulkans Ätna bietet dabei eine Mischung aus Stadt- und Natururlaub. Wer die Stadt besucht, lässt sich mit Sicherheit von der italienischen Mentalität und gutem Essen verzaubern. Historische Gebäude und faszinierende Objekte finden sich im Zentrum der Stadt. Als guter Ausgangspunkt bietet sich der Piazza Doumo an. Der Fontana dell‘Elefante, ein Brunnen mit einem schwarzen Elefanten aus Lavagestein, ist ein beliebter Anziehungspunkt bei Einheimischen wie auch bei den Besuchern der Stadt. Sehenswert ist ebenfalls die Cattedrale di Sant’Agata. Mehrere Erdbeben und Vulkanausbrüche zerstörten die Kirche. Nach dem letzten großen Erdbeben im 17. Jahrhundert erhielt das Gotteshaus seine heutige barocke Erscheinungsform. In der Kathedrale kann man ebenfalls das Grab von Vincenzo Bellini, der berühmte Komponist klassischer Musik, sehen. Der Eintritt in die Kirche ist übrigens kostenfrei.</p>
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<p>Fast schon ein kleiner Geheimtipp ist die Chiesa della Biada di Sant’Agata. Unmittelbar gegenüber der Kathedrale erhebt sich das historische Gebäude. Nachdem man die wenigen Stufen emporgestiegen ist, steht man in einem schön verzierten Kirchenhaus. Sofern ihr 5 Euro bei dem netten Herrn in der Kirche entrichtet (bitte nur passende Barzahlung), könnt ihr über eine Wendeltreppe direkt zur Kuppel hinaufsteigen. Der Ausblick über den Dächern ist einfach atemberaubend. Wer sich den Ausblick gönnt, sollte ehr zum Sonnenuntergang hinaufsteigen. Die Abendsonne taucht die Häuser in satte Farben.</p>
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<p>Für die Fischliebhaber unter euch gibt es in der Pesceria den alten Fischmarkt schlechthin. Er ist authentisch, traditionell und ideal für den kleinen Hunger zwischendurch. In den kleinen lokalen Garküchen kann so mancher Gaumenschmaus entdeckt werden. Versuche einfach mal die Fritto Misto. Die kleinen frittierten Meeresfrüchte werden mit einem großen Stück sizilianische Zitrone zum Beträufeln gereicht.  [<a href="https://www.11places.de/sizilien">See image gallery at 11places.de</a>]  Ein wenig mehr Kultur erwartet euch in den römischen Theatern. Das römische Bühnentheater in der Via Vittorio Emanuele II ist sehr schnell zu übersehen. Wer die Straße ein Stück vom Elefantenbrunnen hinaufgeht, erhält in wenigen Metern den Hinweis auf das Teatro Romano. Hinter einer pittoresken Häuserfassade versteckt sich das römische Theater und das kleine Odeon. Lediglich ein kleines Schild mit der Aufschrift weist auf die archäologische Stätte hin. Hinter dem Haus entfaltet sich das antike Gebäude. Für knapp 6 Euro könnt ihr in die antike Geschichte eintauchen.</p>
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<p>Von der Via Etnea, von der man bei gutem Wetter den Vulkan Ätna sehen kann, erreicht ihr den Piazza Stesicoro und das Anfiteatro Romano. Im zweiten Jahrhundert vor Christus wurde das Amphitheater errichtet. Die Überreste des römischen Theaters bot einst Platz für 16.000 Zuschauer und war eines der größten auf Sizilien. Das ovale Gebäude hatte eine Länge von 71 Metern und eine Breite von 51 Metern. Das gewaltige Erdbeben im 17. Jahrhundert zerstörte das Amphitheater. Die Größe des Anfiteatro kann man durch die letzten Ruinen nur erahnen. Heute sind die Überreste mit barocken Gebäuden überbaut und daher nur teilweise freigelegt. Am Eingang des Objektes ragen zwei Säulen mit einem Teil der Marmorfassade empor. Der Eintritt für das Theater ist kostenfrei.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">07:00 Uhr bis 14:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse Fischmarkt: Pesceria, Via Mulino Santa Lucia</em></p>
<hr>
<h3><strong>#2 Ätna</strong></h3>
<p>Der Ätna (ital. Etna) ist der höchste aktive Vulkan Europas. Seine gewaltige Höhe von 3323 Meter ist bereits von der Stadt Catania zu erahnen. Der Vulkan entstand vor etwa 600.000 Jahre an der Ostküste der Insel Sizilien. Die Sizilianer nennen den Vulkan auch Mongibello.</p>
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<p>Die vier Gipfelkrater unterteilen sich in Hauptkrater, der daneben liebende Krater „Bocca Nuova“ von 1968, der Nordostkrater von 1911 sowie der Südostkrater von 1979. Sofern der aktive Vulkan ausbricht, erfolgt der Ausstoß der Lava nicht über den Gipfelkrater, sondern über die Flanken des Bergkegels. Im Lauf der Zeit können somit mehr als 400 Nebenkrater gezählt werden. Der Ätna erstreckt sich auf 1250 Quadratkilometer und misst einen Umfang von 250 km. Der Vulkan liegt in einer Zone hoher vulkanischer und seismischer Aktivität, die durch die Verschiebungen der afrikanischen unter die europäische Kontinentalplatte verursacht wird.</p>
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<p>Aufgrund der dünnflüssigen Lava gibt es unter den Vulkanen eine einmalige Erscheinung: die Lavagrotten. Sie entstehen durch den schnell abkühlenden Lavastrom an der Oberfläche. Im Inneren fließt die Lava jedoch weiterhin ab. Die dabei entstehenden Tunnel erstrecken sich teilweise auf mehreren hundert Metern. Besonders viele Lavagrotten gibt es an der Nordseite des Ätna. Die bekannteste Lavagrotte ist die Grotta die Lamponi (Himbeergrotte). Sie erstreckt sich auf einer Länge von fast einem Kilometer. Die Grotta del Gelo (Eisgrotte) ist die am meist verzweigte Grotte, die einen fossilen Gletscher enthält. Ähnliche Grotten finden sich nur auf Island. Die verwitternde Lava um den Ätna ist äußerst fruchtbar. Aufgrund der Höhe des Vulkans folgen verschiedenste Vegetationsgürtel. Bis zu einer Höhe von 1500 Meter wachsen Orangen-, Zitronen-, Oliven-, Feigen- und Pistazienbäume. Berühmt ist die dicht besiedelte Landschaft auch für seine Weinberge. In höheren Ebenen befinden sich die Waldzone mit seinen typischen Eichen, Birken, Kiefern oder Kastanienbäumen. In den höchsten Lagen liegt im Großteil des Jahres hindurch sogar Schnee. Sofern Du einen unvergesslichen und wunderschönen Tag in einer der einzigartigen Landschaften inmitten der Natur erleben möchtest, empfehle ich Dir eine Führung. Du erlebst dabei die perfekte Kombination aus Abenteuer und Erleben, um die Weite des Gipfelkraters, die unermessliche Caldera des Valle del Bove, die Lavahöhlen und das atemberaubende Panorama der Ätna-Überquerung zu bewundern. Übrigens: Der letzte Ausbruch des Vulkans fand am 13. Dezember 2020 am Südostkrater in der Nacht des Heiligen Lucia statt. (Stand: Januar 2021)</p>
<p><strong><u>Tipp:</u></strong> Buche bei einem Anbieter eine geführte Tour auf den Vulkan. In der Regel ist der Service, dass sie dich von dem Hotel in Catania abholen und zurückbringen, inklusive. Ich selbst habe den Service sehr genossen und war dabei total entspannt.</p>
<hr>
<h3><strong>#3 Palermo</strong></h3>
<p>Wenn du auf der italienischen Insel Sizilien unterwegs bist, darf natürlich die Hauptstadt Palermo nicht fehlen. Lange Zeit haftet der Stadt der negative Ruf als Mafia-Hochburg an, jedoch hat sich die Stadt in den letzten Jahren recht gut für die vielen Besucher herausgeputzt. Auch wenn die Stadt als chaotisch, laut und dekadent auf dich wirken sollte, hat sie einiges zu bieten.</p>
 [<a href="https://www.11places.de/sizilien">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Zentraler Anziehungspunkt ist die Kathedrale Maria Santissima Assunta. Der Bau im normannischen-arabischen Stil wurde im dem 12. Jahrhundert errichtet. Im Verlauf der Jahrhunderte wurde die Kathedrale des Erzbistums Palermo mehrmals umgebaut. Aufgrund ihrer ersten Bauperiode wird sie auch Normannendom genannt. Bedeutende Persönlichkeiten fanden ihre letzte Ruhe in der Krypta. Unter anderem befinden sich die Gräber des Staufenkaiser Heinrich VI, Friedrich II. und Königin Konstanze von Sizilien.</p>
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<p>Der Eintritt in die Kathedrale ist kostenfrei. Für 3 Euro kannst du dir die Gräber der Normannenkönige, deren Schatzkammer und Krypta anschauen. Das absolute Highlight ist jedoch der Besuch des Daches der Kathedrale. Der Eintritt kostet hier 7 Euro. Von dem Dach hast du einen herrlichen Blick über die Stadt. Weitere sehenswerte Gotteshäuser in der Stadt sind die San Giuseppe die Teatini oder die Santa Maria dell Ammiraglio. Beide Kirchen stechen mit ihren punktvollen Verzierungen im Innern hervor.</p>
 [<a href="https://www.11places.de/sizilien">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Mitten in der Altstadt von Palermo befindet sich der Piazza Pretoria mit dem Fontana Pretoria. Das historische Bauwerk stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der Piazza Pretoria wurde extra für den Brunnen angelegt. Der Brunnen misst 133 Meter Umfang und hat eine Höhe von 12 Metern. Drei konzentrische Becken und eine zentrale Brunnensäule schmücken das Bauwerk. An den Geländern der Treppen stehen und liegen Figuren von Flussgöttern und Nymphen. Der berühmte Pretoria-Brunnen wird im Volksmund auch „Platz der Schande“ genannt. Grund dafür sind die nackt dargestellten Figuren des Brunnens. Der Brunnen kann nur tagsüber kostenlos betreten werden. Am Abend und in der Nacht schützt ein Zaun den historischen Fontana Pretoria.</p>
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<p>Anziehungspunkt in Palermo ist ebenfalls die Quattro Canti. Der viereckige Platz inmitten der Stadt wird von barocker Architektur eingerahmt. Der Platz im historischen Zentrum Palermos liegt an der Kreuzung der Via Vittorio Emanuele und Via Maqeuda. Bei den Einheimischen wird der Platz gern auch Teatro del Sole genannt, da je nach Tageszeit immer das Sonnenlicht auf einer der Eckfassaden fällt. Die Fassaden der vier Ecken sind konkav geschwungen, mit Statuten und antiken Säulen verziert. Die jeweiligen Ecken des Platzes symbolisieren die unterschiedlichen Jahreszeiten. In zentralen Nischen der vier Ecken befinden sich Statuen der spanischen Könige Karl V., Philipp II., Philipp III. und Philipp IV. sowie die vier Schutzheiligen der damaligen Stadtviertel (Agartha, Cristina, Ninfa und Oliva). Die Via Vittorio Emanuele ist übrigens eine mehrere Kilometer lange Fußgängerzone. Unzählige kleine Geschäfte, Restaurants, Bars und Pizzerien säumen die Straße. Am beiden Enden der Straße befinden sich monumentale Stadttore Porta Felice und Porto Nuova.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Probiere das einheimische Bier Messina. Speisen in den vielen Pizzerien beginnen bereits ab 4 Euro. Mit einer ausgefallenen Pizza und Getränk zahlst du nicht mehr als 10 Euro.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">07:00 Uhr bis 19:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse Kathedrale: Via Vittorio Emanuele, 90040 Palermo</em></p>
<hr>
<h3><strong>#4 Alcantara River Park</strong></h3>
<p>Die Alcantara-Schluchten sind einzigartig in der italienischen und europäischen Naturlandschaft. Der Naturpark am Fluss Alcantara gehört zweifelsohne zu einer sehr beeindruckenden Landschaft. Der Flusspark des Alcantara, gegründet im Jahr 2001, umfasst das Flussbecken an der Nordflanke des Ätna. Der Park mit seinen Schluchten liegt etwa 20 km von Taormina entfernt und sind echte Schluchten aus schwarzen Lavawänden mit einer Höhe von zu 50 Metern. Der Fluss entspringt in den Nebrodi-Bergen bei Floresta und ist ca. 50 km lang. Das Gewässer erstreckt von Giardini Naxos bis Randazzo. Er durchfließt eine Reihe von majestätisch wirkenden Lavafelder, die durch sein Wasser zu tiefen Schluchten mit steil abstürzenden Basaltwänden über mehrere tausenden Jahre ausgewaschen wurden. Der Park ist für seine Schluchten und geologischen Phänomen bekannt, die nach einem Vulkanausbruch geformt wurden. Die prismatischen, fünfeckigen und sechseckigen Basaltsäulen ziehen wie Orgelpfeifen an den Wänden des Canyons entlang. Kleine Seen und Wasserfälle bildeten sich im Laufe der Zeit, in denen man auch baden kann. Der Ausflug in den „Gole dell’Alcantara“, wo man einen Abschnitt des Flusses besuchen kann, ist eine einzigartige Erfahrung.</p>
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<p>Die Alcantara-Schluchten sind das ganze Jahr über geöffnete, wobei der Besuch des Flussbettes nur von Mai bis September möglich ist. In dieser Zeit ist der Wasserpegel niedrig genug. Aber vorsichtig! Das Wasser vom Fluss kann dabei fast eisig sein. Der Zugang zum Park und zu den Schluchten erfolgt über eine örtliche Treppe. Da die Treppe privat unterhalten wird, muss man Eintritt bzw. für deren Nutzung ein kleines Entgelt in Höhe von 3,00 Euro entrichten. Den Eintritt bezahlst du an einem Kassenhäuschen an der Straße. Mit dem Beleg gehst du dann die Treppe hinab und zeigst den Kontrollabschnitt vor. Direkt an den Alcantara-Schluchten befindet sich der botanische und geologische Park. Von dem Park hast du eine sehr schöne Aussicht auf den Canyon. Der Park erstreckt sich dabei über knapp 600 Metern. Der Eintritt von 12 Euro beinhaltet neben den Besuch auch der Abstieg zum Strand der Schlucht mit dem Fahrstuhl (Stand 2020). Sofern du ausreichend Zeit hast und du noch ein wenig die Natur genießen möchtest, bietet sich ein Aufenthalt im Alcantara River Regional Park. Auf über 100 Hektar erstreckt sich die Landschaft, in der du vorbei an Olivenhaine, Zitronenbäume und über Wiesen wanderst. Haselnusshaine, Zitrusfelder, Kaktusfeigen dominieren dabei die Vegetation. Zahlreiche Tierarten wie Forellen, Schleichen und Karpfen sowie Steinadler oder Wildkaninchen kannst du in dem Park antreffen. Vorwiegend stößt du jedoch auf Amphibien wie dem grünen Frosch, gewöhnliche Kröte oder die grüne Kröte.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Besuchertipp:</strong></span> Parkplätze stehen in unmittelbare Nähe ausreichend zur Verfügung. Die Parkplätze sind bewacht und daher alle kostenpflichtig (Kosten ab 1,50 Euro). Wer einen kleinen Spaziergang nicht scheut, der fährt ca. 200 Meter weiter und weicht in eine der von der Hauptstraße abgehende Nebenstraßen aus. Hier kannst du kostenfrei dein Fahrzeug abstellen.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">&nbsp;08:00 bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse: Via Nazionale 5, 98030 Motta Camastra, Messina</em></p>
<hr>
<h3><strong>#5 Saline von Marsala &amp; Trapani</strong></h3>
<p>Dich reizt ein farbenfroher Sonnenuntergang mit einer einmaligen Landschaft auf Sizilien? Dann sind die Salinen von Marsala genau das Richtige. Der Natur- und Kulturpark an der Westküste von Sizilien hat eine außergewöhnliche Lagune, in der Geschichte, Natur und Archäologie eine perfekte Synthese findet. Die Saline della Laguna um Trapani mit den Salzgärten von Marsala gehörten im Mittelalter zu den wichtigsten Einnahmequellen im Westen der Mittelmeerinsel. Die Meerwassersalinen gewinnen das Salz durch die natürliche Verdunstung von Meerwasser. Die Technik der Salzgewinnung hat sich auf Sizilien seit dem 17. Jahrhundert nicht grundlegend geändert.</p>
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<p>Das Meerwasser wird in den Salzbecken geleitet. Salz wird in den Salinen von Trapani und Marsala nur in der Zeit vom Frühling bis in den Spätsommer geerntet. Die Salzbecken entlang des Meeres werden nur zwei Mal im Jahr (Juli und August) abgeerntet. Bis auf den Einsatz von wenige Maschinen wird in den Salinen das Salz noch traditionell von Hand gewonnen. Die vielen angelegten Becken der Saline, die durch Kanäle miteinander verbunden sind, leiten das Meerwasser in den immer tiefer liegenden Becken. Mittels Schwerkraft fließt das Wasser auch in die letzten Becken. Die Salzbecken sind auf dem Boden mit einer Salz-Schlamm Mischung versehen. Auf Sizilien wird sie Mammacaura genannt. Sie dichtet die Becken ab, so dass das Meerwasser nicht versichert. Aufgrund der Verdunstung des Meerwassers durch die Sonneneinstrahlung setzt sich das Salz auf dem Boden ab. Die entstehende Fläche sieht dabei fast wie ein Eisplatte aus.</p>
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<p>Die oberste Schicht ist die sogenannte „gemma di sale“: das beste Salz. Es ist wertvoll und wird von den vielen Gourmet Köchen geschätzt. Viele nennen die oberste Schicht auch „Salzkavier“. Es hat knusprige Kristalle und einen milderen Geschmack als das industriell verarbeitete Salz. Die untere Schicht des Meersalzes wird dann zu riesigen Salzbergen aufgehäuft. In regenreicheren Monaten werden die Salzberge mit Tonziegel abgedeckt. Die Salinen sind ein Magnet für Vögel. Seit 1991 wurde das gesamte Gebiet zum Naturschutzgebiet Riserva Naturale Orientata „Saline die Trapani e Paceco“ ernannt. Die Artenvielfalt von bestimmten Vögeln soll somit geschützt werden. Einige Tierarten können nur in solchen extrem salzhaltigen Gewässern überleben. Zu besonderen Zeiten kannst du in den Salinen die Zugvögel wie Flamingo oder auch Reiher bewundern, die auf dem Weg nach oder von Afrika sind, und Tiere wie der Salinenkrebs Artemia erleben. Das Reservat ist immer zugänglich. Entlang der Straße zwischen Trapani und Marsala befindet sich die Mühle Maria Stella, der Hauptsitz der WWF. Auch wenn die Mühle nur von außen zu betrachten ist, lohnt es sich einen Stopp einzulegen, um in den umliegenden Salinen die vielen Zugvögel zu bewundern. Wenige Kilometer von der Mühle Maria Stella entfernt, triffst du auf die majestätische und eindrucksvolle Infersa Mühle (Mulino d’Infersa), die dich in die jahrhundertalte Geschichte eintauchen lässt. Sie ist ganzjährig geöffnet und voll funktionsfähig. Auf der Ostseite erwartet dich die Infersa Mühle mit der Multimedia-Route. Die Westseite mit der Isola Lunga bietet dir verschiedenste Ergänzungen wie Fahrradverleih, Fotosafari, Wellness-Programm, Besuch zum Sonnenuntergang und Abendessen unter dem Sternenhimmel. &nbsp; Der Eintritt in die Salinen sowie in das kleine Museum beträgt 8 Euro (Zutritt variiert nach Erntezeit – Es werden auch Führungen durch die Salinenfelder angeboten). Einen kostenlosen Blick auf die Salzfelder erhältst du von außen entlang der Straße. Die Fahrt mit den kleinen Booten durch die Kanäle und zur Insel Mozia kostet 5 Euro. Für das Betreten der Insel und den Besuch der dortigen historischen Ausgrabungsstätten werden zusätzlich 9 Euro verlangt (Stand 2020).</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Parkplätze stehen an der Saline zur Verfügung. Rechtzeitiges Erscheinen, um den Sonnenuntergang zu genießen, ist unumgänglich. Die dortigen Parkwächter verlangen immer einige Euro an „Parkgebühr“. Ich habe aus Trapani kommend weiter höher bei einem Food-Truck kostenlos geparkt. Die Parkgebühr habe ich mir daher geschenkt und mich mit einer kleinen Pizza an dem Food-Truck gestärkt.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Museum Saline</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:30 bis 19:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse: Contrada Ettore Infersa, 91025 Marsala TP</em></p>
<hr>
<h3><strong>#6 Cefalù</strong></h3>
<p>Die Vereinigung von Berge und Meer findest du in und um Cefalù. Die kleine Stadt an der Nordküste Siziliens, die auch gern als „Perle des Mittelmeers“ bezeichnet wird, bietet für den Erholungssuchenden ganzjährig Sonne. Der Ort eignete sich mit seinen wunderschönen weißen Sandstränden perfekt für einen entspannten Badeurlaub. Für den Kulturinteressierten rückt auch die charakteristische Altstadt mit seinen zahlreichen Restaurants, Bars und Geschäften in den Focus. Die Stadt ist dabei wie viele Orte auf der Mittelmeerinsel griechischen Ursprungs. In der Antike gaben die griechischen Eroberer der Siedlung den Namen Kephaloidion, aus dem sich der heutige Name Cefalù abgeleitet. Nach den Griechen herrschten die Römer, gefolgt von den Arabern. Das Erscheinungsbild der Stadt prägten jedoch die Normannen. Mit König Roger II., der in der Stadt residierte, erlebte Sizilien wirtschaftlich, politisch und auch kulturell im 12. Jahrhundert einen Aufschwung, von dem Cefalù profitierte. Bedeutende Bauwerke wie die Kathedrale und die Osterio Magno entstanden in der Epoche.</p>
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<p>Dominiert wird die Küstenstadt von dem gewaltigen Rocca di Cefalù: einem 270 Meter hohen Steinkoloss. Ein schmaler Weg führt dich hinauf auf den Gipfel des Rocca, von dem du einen herrlichen Blick auf die Altstadt mit den wildaneinander gereihten Häusern und seinen roten Dächern hast. Selbst der herausstehende Dom wirkt dabei von oben fast wie Spielzeughaus. Die Altstadt, die in eine Fußgängerzone verwandelt wurde, lässt sich am angenehmsten ab September erkunden. Vorbei an den stets belebten Piazza del Duomo gelangst zu der winzigen Kirche Chiesa del Purgatorio, dem Palazzo Osterie Mango sowie der majestätisch wirkenden Kathedrale des Ortes.</p>
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<p>Der Küstenabschnitt im Norden der Insel ist durch kleine felsige, oft schwer erreichbare Buchten charakterisiert. Cefalù mit seinem 1,5 km lange Sandstrand, rund 70 km von Palermo entfernt, bildet jedoch die Ausnahme. Der lange Strandabschnitt zieht dabei Touristen wie Einheimische an sonnige Tage ans Meer. Der Strand bietet Wassersportlern und vor allem den Sonnenhungrigen ausreichend Abwechslung. Die typisch italienischen Strandbäder (Lidos) mit seinen bunten Liegenstühlen und Sonnenschirmen, die zum Entspannen einladen, stehen in einer Vielzahl zur Verfügung. Wer es sportlicher mag, der kann sich an den verschiedensten Wassersportarten ausprobieren.</p>
<p><strong><u>Besucherhinweis:</u></strong> Buche am besten eine Unterkunft in Cefalù. Die meisten Unterkünfte befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Sandstrand. Bist außerhalb von Cefalù untergekommen, solltest du rechtzeitig für dein Badevergnügen erscheinen. Die Parkplätze in Strandnähe sind sehr schnell überfüllt. Dabei gilt: Egal, ob du eine Stunde oder einen Tag den Parkplatz benötigst, du zahlst immer den Tagespreis von ca. 5 Euro (teilweise auch 6 Euro).</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Erkunde den Norden der Insel ganz entspannt mit einem Mietwagen. Palermo zieht dich mit seinen beeindruckten Kirchen und monumentalen Palästen genauso in den Bann wie das älteste christliche Bauwerke der Insel: das Marienheiligtum von Gibilmanna (Santuario di Gibilmanna). Das Heiligtum liegt knapp 15 km von Cefalù entfernt.</p>
<hr>
<h3><strong>#7 Traumort mit Aussicht – Erice</strong></h3>
<p>Ein sehr bekanntes Magazin bezeichnete Erice einst als den „Traumort des Tages“. Der Ort auf dem gleichnamigen Monte Erice befindet sich im Westen der Insel, knapp 14 Kilometer von Trapani entfernt. Die Gemeinde gilt als eine der höchstgelegenen von Sizilien. Auf 751 Metern über den Meeresspiegel thront Erice auf einem Bergmassiv. Der gut erhaltene mittelalterliche Altstadtkern mit seinen engen Gassen verzaubert nicht nur durch ihre beeindruckenden antiken Bauwerke, sondern ganz besonders durch die spektakuläre Lage. Die grandiose Sicht von dem Monte Erice auf das Landesinnere erstreckt sich vom azurblauen Mittelmeer über die den Ägaden, einer vorgelagerten Inselgruppe, bis hin zu auf Sam Vito Lo Capo, einer der schönsten Strände der Mittelmeerinsel.</p>
 [<a href="https://www.11places.de/sizilien">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Erice (früher: Eryx) mit seinen engen Gassen kommt dabei urig, verwinkelt und trotzdem wunderschön daher. In der Altstadt befinden sich zahlreiche historische Bauwerke. Die Geschichte der Stadt reicht bis in die Antike zurück. Auf dem Berg Eryx befand sich die Stätte der Hierodulen. Der Name Eryx bedeutet Burg. Der Sage nach dienten Mädchen und Frauen den Göttinnen Aphrodite, Venus und Astarte. Die drei Liebesgöttinnen schützten unteranderem die Seefahrer, sodass der Ort als Pilgerstätte für die Seefahrer diente. Die Gassen mit dem historischen Kopfsteinpflaster in der Altstadt werden um die vielen Marktplätze und der uralten Stadtmauer ergänzt. In Erice befinden sich mittelalterliche Kirchen und Denkmäler sowie die beiden Schlösser Pepoli und das Venus Schloss. Mit einem Spaziergang über die Via Carvini gelangst du zur Kirche der Muttergottes aus dem 14. Jahrhundert. Sie ist die einzige erbaute Kirche der Stadt im Gotikstil. Die anderen Kirchen sind im romanischen Stil errichtet. Im Nordosten wartet der Ort mit der Festung auf. Das von Phöniziern errichtete Bauwerk ist teilweise erhalten. Von dem Casello del Balio hast du einen schönen Blick über das Mittelmeer.</p>
 [<a href="https://www.11places.de/sizilien">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Erice kannst du dabei auf unterschiedliche Wege erreichen: per Seilbahn oder mit dem Auto. Die beliebte und zugleich schöne Variante bietet sich ab Trapani an. Mit der Seilbahn Funivia Trapani-Erice überwindest du 3000 Meter. In wenigen Minuten gelangst du mit einer Leichtigkeit ans Ziel. So erhältst du bereits während der Fahrt einen herrlichen Eindruck von der beeindruckenden Landschaft. Die Fahrt kostet dich für die Hin- und Rückfahrt 9 Euro. Ziehst du den Mietwagen für deine Reise vor, so musst du dich auf eine Vielzahl von Serpentinen und engen Bergstraßen einstellen. Während sich der einzige Weg über die Nordseite des Berges hinaufschlängelt, kannst du bereits erahnen, mit welchen grandioser Aussicht du über die Provinz Trapani belohnt wirst. Bei deiner Anreise musst du bedenken, dass es in Erice keine kostenlosen Parkplätze gibt. Die erste Stunde kostet 2 Euro, jede weitere beträgt 1 Euro.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Erklimme den Glockenturm Campanile der Stadt. Für 2 Euro erhältst du ein Kombiticket. Damit kannst du den Glockenturm besichtigen und hinaufsteigen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind ebenfalls im Preis enthalten. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Seilbahn</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag</td>
<td style="width: 50%;">geschlossen</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Dienstag bis Freitag</td>
<td style="width: 50%;">08:30 Uhr bis 20:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Samstag, Sonntag, Feiertag</td>
<td style="width: 50%;">09:30 Uhr bis 20:30 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse (Talstation): SP 31 per Erice, 91016 Casa Stan, Erice TP</em></p>
<hr>
<h3><strong>#8 Tal der Tempel von Agrigento</strong></h3>
<p>Die griechische Vergangenheit ist auf Sizilien allgegenwärtig. Vor allem die historischen Ausgrabungsstätten mit seinen zahlreichen Tempeln und Gebäuden ziehen immer viele Besucher an. Die bekanntestes ist das Tal der Tempel südlich von Agrigento. Seine gut erhalten dorischen Tempel, die den griechischen Gottheiten gewidmet sind, dienten im Laufe der Jahrhunderte als Quelle der Inspiration für viele Dichter, Philosophen und Maler. Das 1997 erklärte UNESO-Weltkulturerbe stellt neben den Tempeln von Selinut und Segesta eines der eindrucksvollsten bedeutendsten archäologische Fundstätten von Sizilien dar.</p>
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<p>Die griechischen Tempel mit ihrer Größe, Macht und kultureller Hochblüte der damaligen griechischen Stadt erstreckt sich über mehrere Kilometer. Zwei Eingänge erleichtern dir den Eingang auf das Areal. Über die Porta Quinta am westlichen Ende sowie im östlichen Bereich über Eingang neben dem Juno-Tempel gelangst zu den historischen Tempelgebäuden. Ich habe bei meinem Besuch den östlichen Eingang gewählt. Ob er nun der bessere Eingang ist, wird sicherlich jeder Besucher anders einschätzen. Das Tal der Tempel wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. errichtet. Griechische Siedler ließen sich in Gela unweit von Agrigento nieder. Die Tempelanlage sollte mit dem Aufstieg von Selinunte konkurrieren. Das umliegende Land eignete sich optimal für Anbau von Getreide und zog somit weitere Siedler an. Die griechische Stadt Akragas (altertümlich für Agrigento) erfuhr zu der Zeit einen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Erbauung der Tempel fiel in diese Zeit. Viele umliegende Städte auf Sizilien war der Erfolg von Agrigento ein Dorn im Auge. Im Jahr 406 v. Chr. griffen die Karthager die Stadt an. Nach über 8 Monate Belagerung endete der Angriff mit dem Sieg der Karthager. Die Bewohner der Stadt wurden durch die Eroberer getötet oder vertrieben.</p>
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<p>200 Jahre lebten die neuen Bewohner in Ruhe und Besonnenheit. Ende des 2. Jahrhundert vor Chr. zogen die Karthager gegen die Römer in den Krieg und verlangten von den Einwohnern, sich dem Krieg gegen die Herrscher aus <a href="https://www.11places.de/rom">Rom</a> anzuschließen.&nbsp; Im Jahr 210 v. Chr. siegten die Römer und vertrieben die Karthager aus der Stadt. Die Einwohner verließen daraufhin das Tal der Tempel allmählich. Das heutige Areal ist heute ein archäologischer Park mit einer Fläche von knapp 1300 Hektar. In dem Park finden sich 8 Tempel, die in der Zeit zwischen 510 und 430 v. Chr. errichtet wurden.</p>
<p><strong><em>Hera-Tempel</em></strong> (alternativ <strong><em>Juno-Tempel</em></strong>) war der Frau von Zeus gewidmet. Er befindet sich am östlichen Ende der Anlage. Der Tempel wurde von den Karthagern um 406 v.Chr. niedergebrannt und später wiederhergestellt.</p>
<p><strong><em>T</em></strong><strong><em>empel von Concordia </em></strong>ist der am besten erhaltene Tempel der Anlage. Der ausgezeichnete Zustand geht darauf zurück, dass er im 6. Jahrhundert n. Chr. als christliche Basilika geweiht wurde. Bei dem</p>
<p><strong><em>Tempel des Herakles </em></strong>handelt es sich um den ältesten Tempel des Tals. Von ihm sind nur noch 8 Säulen vorhanden.</p>
<p><strong><em>Tempel des olympischen Zeus</em></strong> wurde von den Karthagern zerstört, bevor der Bau beendet werden konnte.</p>
<p><strong><em>Tempel der Dioskuren</em></strong> ist ein geweihter Tempel der Dioskuren Castor und Pollux. Es waren die beiden der Söhne des Gottes Zeus.</p>
<p>Mit dem<strong><em> Tempel des Hephaestus </em></strong>wird der Schmied der Götter verehrt. Er gilt als einer der ältesten griechischen Götter.</p>
<p><strong><em>Demeter-Tempel</em></strong> ist der griechischen Göttin Demeter gewidmet. Sie gilt als die Muttergöttin und war für die Fruchtbarkeit der Erde, des Getreides, der Saat und der Jahreszeiten verantwortlich.</p>
<p>Der <strong><em>Tempel des Asklepios</em></strong> (Gott der Medizin) diente zur Aufnahme und Versorgung von kranken Personen. Griechische und römische Nekropolen, historische Wohngebiete, das Grab von Theron sowie viele weitere archäologische Ruinen sind auf dem Gelände können bewundert werden.</p>
<p>Die historischen Tempel kannst du zu Fuß erkunden oder auch den Shuttle-Service für deinen Besuch nutzen. Der Touristenzug in der archäologischen Stätte kostet für eine Tour 3 Euro. In der Anlage gibt es kaum Schatten. Ich empfehle dir, einen Hut und Sonnenschutz einzupacken. Getränke oder auch Speisen werden in dem Restaurant innerhalb des Tals der Tempel angeboten. Der Eintritt kostet 12 Euro. Für Europäer unter 18 Jahre ist der Eintritt kostenlos. Europäische Besucher im Alter zwischen 18 und 25 Jahre erhalten 50% Ermäßigung auf den Eintritt. Inmitten der Tempel Anlage befindet sich auf einem Hügel das Archäologische Regionalmuseum. Erreichbar ist das Museum über den Kreuzgang der alten Abtei San Nicola. Der Eintritt für das Museum kostet 8 Euro. Mit einem Kombiticket kannst du ein paar Euro sparen. Das Kombiticket, dass dich für den Eintritt zu dem Tal der Tempel und das Museum berechtigt, kostet nur 15,50 Euro pro Person.</p>
<p><strong><u>Besucherhinweis:</u></strong> Viele Touristenbusse fahren insbesondere zur Hauptsaison im Laufe des Tages vor, sodass viele Besucher die Stätte besuchen möchten. Für deinen Besuch erscheine deshalb recht früh am Eingang oder am späten Nachmittag. So wirst du das Tal der Tempel in entspannter Ruhe genießen können.</p>
<p><strong><u>Besuchertipp:</u></strong> Von Juli bis September ist die Anlage für einen Besuch zu der Nachtzeit geöffnet. Unter der Woche werden die Besucher von 20 bis 23 Uhr hineingelassen. Am Wochenende kannst du die Tempelanlage von 20 bis 24 Uhr bewundern. Der Eintritt kostet ebenfalls 12 Euro.</p>
<p><strong><u>Geheimtipp:</u></strong> Die Parkplätze an den beiden Eingängen sind bereits frühzeitig gut belegt. Ein Parkplatz kostet dich 5 Euro. Sofern du in Agrigento übernachtest, buche einfach eine Unterkunft in dem Ort nahe der Ausgrabungsstätte. In der Regel ist der Sehenswürdigkeit nur wenige Gehminuten entfernt. Die Parkgebühr kannst du dir somit sparen. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:&nbsp;</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">08:30 Uhr bis 19:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse: Contrada Bennici 4, Via Dante 145, 92100 Agrigento AG, Italien</em></p>
<hr>
<h3><strong>#9 Archäologiepark von Selinunte</strong></h3>
<p>Die griechische Stadt der fünf Tempel: Selinunte. Die riesige Tempelanlage inmitten der Ruinen einer antiken Siedlung ist eine archäologische Fundstätte in der Provinz Trapani. Der Park mit den Überresten der griechischen Stadt zählt zu den größten Ausgrabungsstätten von Europa. Selinunt (alternativ: Selinunte) wurde Mitte des 7. Jahrhundert v. Chr. errichtet. Sie galt als eine der wichtigsten Städte Siziliens. Der fruchtbare Boden um die Stadt bot daher auch große Heiligtümer. Der größte Tempel des Parks von 530 v.Chr. Parks bliebt jedoch unvollendet. Zu dieser Zeit griffen die Karthager die griechischen Siedlungen an. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass Selinunte durch Kriege und Naturgewalten mehrfach zerstört wurde.</p>
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<p>Die archäologische Ausgrabungsstätte besteht aus zwei Teile. Ein Plateau mit den Tempeln E, F, G sowie der eigentlichen Stadt samt Akropolis und den Tempelruinen A, B, C, und D. Die griechische Stadt war bereits vor mehreren Jahrhunderten durch Erdbeben zerstört worden. Einzig der Tempel E rekonstruierten die Archäologen, der ein beindruckendes Bild von den damaligen Tempeln zeichnet. Der Tempel E ist der älteste Tempel und wurde einige Zeit nach der Gründung der Kolonie um 460 bis 450 v. Chr. erbaut. Er war, auch wenn sich die Wissenschaftlicher uneins sind, der Hera oder Aphrodite gewidmet. Seine Ordnung und Harmonie, die Proportionen und die Symmetrie stehen für das beste Beispiel dorischer Architektur auf der Mittelmeerinsel. Im Jahr 1959 wurde der Tempel teilweise wiederaufgebaut. Nördlich vom Tempel E befand sich der Tempel F. Das Bauwerk ist der kleinste der drei Tempel. Mit dem Tempel wurde die griechische Gottheit Athene oder Dionisio verehrt. Die Ruinen des Tempels wurden durch die damaligen Bewohner der umliegenden Orte geplündert und als Baumaterial verwandt. Der dritte Tempel G, der dem Zeus gewidmet war, sind heute nur letzte Reste des Bauwerks vorhanden. Lediglich eine hergerichtete Säule ragt aus dem Ruinenfeld empor.</p>
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<p>Das größte Gebäude war der Tempel C. Der Tempel wurde Mitte des sechsten Jahrhunderts v. Chr. errichtet. Mit dem Tempel wurde der griechische Gott Apollon verehrt. Er war 63 Meter lang und 24 Meter breit. Seine Säulen ragten 8 Meter in die Höhe. Mit den Abmaßen war er damit der höchste Tempel auf Sizilien. Ursprünglich war der innere Hauptraum von zwei Reihen mit je 17 Säulen umgeben. Die Säulenfront war sehr Reihen breit. Aufgrund der Größe des Tempels war das Bauwerk bereits vom Meer aus ersichtlich. Zu einer frühchristlichen Zeit stürzte der Tempel aufgrund eines Erbebens ein.</p>
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<p>Nach der Eroberung durch die Karthager um 409 v. Chr., ließen sich punische Kolonisten in den Ruinen der griechischen Stadt nieder. Sie bauten die Mauern, Tore und Gebäude wieder auf. Der Tempel in dem Zentrum der Stadt wurde dem punischen Gott Melkart geweiht. Aufgrund der vielen Siegel, die man bei Ausgrabungen fand, geht man davon aus, dass der Tempel auch als wichtiges Archiv diente. Aufgrund der Weite des Archäologischen Parks, kann man hier als Besucher entspannt die Geschichte Siziliens erfahren. Die Tempelanlage ist bei weitem nicht so sehr überlaufen wie as Tal der Tempel bei Argigento. Der Eintritt für Erwachse kostet 6,00 Euro; ermäßigt 3,00 Euro.</p>
<p><strong><u>Geheimtipp:</u></strong> Immer am 1. Sonntag im Monat kannst du den Archäologischen Park kostenfrei besuchen.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Montag bis Sonntag</td>
<td>09:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse: Via Selinunte, 91022 Castelvetrano TP, Italien </em></p>
<hr>
<h3><strong>#10 Syrakus</strong></h3>
<p>Die Stadt Syrakus (ital. Siracusa) ist reich an interessanten Sehenswürdigkeiten. Die unterschiedlichen Herrscher wie Griechen, Römer, Byzantiner und Normannen prägten die zahlreichen Epochen und die Entwicklung der Stadt. Zu Zeiten der Griechen war Syrakus die größte und reichste Stadt im gesamten Mittelmeerraum. Im 5. Jhr. v. Chr. zählte sie eine halbe Million Einwohner. Die Bedeutung erlangte die Stadt vor allem aufgrund ihrer geologischen Besonderheit, die besonders im Handel und fürs Militär Beachtung fand.</p>
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<p>Ortygia (ital. Ortigia) gilt als das barocke Viertel und Altstadt von Syrakus. Ortygia auf der Halbinsel ist das historische Zentrum der Stadt. Der beeindruckende Stadtteil von Syrakus ist durch drei Brücken verbunden und verfügt über zwei natürliche Häfen. Ihr Reichtum an Süßwasserquellen ließ die Stadt bereits schon in der Antike prosperieren. Die Bewohner konnten bei Belagerungen so auf die Versorgung mit Trinkwasser zurückgreifen.</p>
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<p>Eine der schönsten Süßwasserquellen ist der Brunnen Arethusa. In dieser Quelle wächst ein wilder Papyruswald. Er ist neben den Papruys, der an den Flüssen Ciane und Anapo im Hinterland von Syrakus gedeiht, der einzige in ganz Europa. Arethusa war in Griechenland ein weit verbreiteter Name für Quellen. Dem Brunnen werden auch griechischen Mythen nachgesagt. Demnach hatte die Nymphe Arethusa genug von dem ungebetenen und lüsternen Gott Alpheios. Die Göttin Artemis verhalf Arethusa zur Flucht, wo sie in Ortygia zur Quelle zum Schutz vor ihrem Verehrer verwandelt wurde. Der Eintritt ist zu dem Brunnen kostenlos. Zentraler Ort der Altstadt von Syrakus ist der Piazza del Duomo. Der leicht geschwungene, charmante Platz vor der Kathedrale ist von schönen Palästen im Barockstil umgeben. Zwei der schönsten ist der Palazzo del Senato und der Palazzo Beneventano mit seinem herrlichen Innenhof. Besondere Stimmung herrscht am Abend, wenn der Platz beleuchtet wird und in eine sehr ergreifende Stimmung eintaucht.</p>
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<p>Inmitten des Piazza del Duomo ragt die Kathedrale Santa Maria delle Colonne von Syrakus empor. Der antike Athena-Tempel ist die Hauptkirche der Stadt. Im 7. Jahrhundert wurde der Umbau zur Kirche, zunächst im byzantinischen Stil, vorangetrieben. Mehrere Umbauten und Erweiterungen in den Jahrhunderten prägten das heutige einzigartige architektonisches Mischbild. Die größten Veränderungen erhielt die Kathedrale nach dem großen Erdbeben 1693. Im Jahr 1728 wurde die beschädigte Fassade im Stil des sizilianischen Barocks erneuert. Der Bau wurde mit den drei großen Statuten von Ignazio Marabitti (Jungfrau, Santa Lucia, San Marziano) vier Jahre später vollendet. Erkennbar gebliebene Teile des antiken Tempels sind heute genauso erhalten wie die Elemente der byzantinischen Baukunst, der normannischen Romanik und des sizilianischen Barocks Der Eintritt kostet 2 Euro. Hinweis: Zu Zeiten eines Gottesdienstes wird den Besuchern der Zugang zur Kathedrale verwehrt.</p>
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<p>Das Castello Maniace ist eine Festung auf dem Südzipfel der Halbinsel Ortygia. Die Festung oder das Schloss Castello Maniace wurde durch Friedrich II. von 1232 bis 1245 errichtet. Sein Grab findest du übrigens in der Gruft der Kathedrale von Palermo. Vor der Errichtung befand sich eine Festung des byzantinischen Heerführers Georg Maniakes. Der Heerführer eroberte 1038 Syrakus von den arabischen Besatzern zurück. Im Jahr 1704 explodierte in der Festung eine Pulverkammer, die Telle des Innenbereichs zerstörten. Das Castello ist bis auf eine Explosion und wenige Rückbauten im 17. Jahrhunderts in seinem äußerlich unveränderten Zustand sehr gut erhalten. Die Festung schiebt sich aufgrund seiner Grundrisses wie ein Bollwerk ins Meer. Der Eintritt beträgt 4 Euro.</p>
<p>Einer der bekanntesten historischen Tempel in der Stadt ist der Apollontempel, der sich am Eingang zur Altstadt auf der Piazza Pancali befindet. Der dorische Tempel wurde um 570 v. Chr. als Ringhallentempel errichtet. Der Tempel, der damit als der älteste Tempel Siziliens gilt, hatte eine Länge von 58 Metern und eine Breite von 24,50 Metern. Säulen teilten den Hauptraum in drei Schiffen. Die umgebene Säulenhalle war mit mehreren Säulen verziert; 6 Säulen an der Schmalseite und 17 Säulen an der Langseite. Von den Säulen zeugen heute nur noch die Ruinen. Zu Zeiten der Byzantiner wurde der Tempel zu einer Kirche geweiht. Historische Artefakte wie Reste eines Taufbeckens lassen darauf schließen. Die Kirche widmeten die Eroberer dann zu einer islamischen Moschee um, bis später sie zu der Normannenkirche S. Salvatore wurde. Bis zuletzt diente das Gebäude als spanische Kirche, die danach verfiel. Von der Kirche ist nur noch der Eingang vorhanden. &nbsp;</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Arethusa-Brunnen</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 88px;">
<tbody>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 50%; height: 22px;"><em><span style="text-decoration: underline;">Mai bis September</span></em></td>
<td style="width: 50%; height: 22px;">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 50%; height: 22px;">Dienstag bis Samstag</td>
<td style="width: 50%; height: 22px;">10:30 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 50%; height: 22px;">Sonntag und Feiertag</td>
<td style="width: 50%; height: 22px;">10:30 Uhr bis 14:00 Uhr</td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 50%; height: 22px;">Montag</td>
<td style="width: 50%; height: 22px;">geschlossen</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;"><em><span style="text-decoration: underline;">Oktober bis April</span></em></td>
<td style="width: 50%;">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Dienstag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:30 Uhr bis 14:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Kathedrale</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">07:30 Uhr bis 19.30 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Castello Manicae</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 13:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr>
<h3><strong>#11 Geheimtipp – Tanken, Parken, Cannoli</strong></h3>
<p>Für deinen Trip nach bzw. durch Sizilien gibt es an dieser Stelle wieder ein paar (Geheim-)Tipps. Wer auf das Fortbewegungsmittel Mietwagen oder sein eigenes Fahrzeug setzt, der braucht natürlich den passenden Kraftstoff.</p>
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<p>Sizilien verfügt über ein gut ausgebautes Tankstellennetz. Bei deinem Stopp an der Tankstelle wirst du dabei auf zwei unterschiedliche Zapfsäulen-(arten) treffen. Auf der eine Seite befinden sich die „Servito“ sowie an anderer Stelle steht der Schriftzug „Self Service“. An den „Servito“ Zapfsäulen bekommst du den kompletten Tankstellenservice von Betanken bis hin zum Reinigen deiner Scheiben. „Self Service“ heißt eben: Du tankst hier selbst. Den Service lassen sich die Tankstellenbetreiber auch fürstlich entlohnen. In der Regel sind hier 40 Cent Preisdifferenz pro getanktem Liter üblich. Ich selbst habe sogar Tankstellen gesehen, bei denen 60 Cent Preisdifferenz pro Liter ausgewiesen waren. Wer hier also die Augen offenhält und an der „Self Service“ Zapfsäule fährt, der spart kräftig pro Tankfüllung. Genauso herausfordernd wie das Autofahren auf Sizilien ist auch das Parken. Dabei kann es schon einmal vorkommen, dass du keine freien Parkplätze findest. In der Regel gibt es nur bewachte Parkplätze. Die Preise schwanken dabei von 1,50 Euro bis 5,00 Euro. Dabei ist es uninteressant, ob du nur eine Stunde oder einen ganzen Tag den Parkplatz nutzt. Eine Ausnahme fand ich dazu in Cefalu. Da gab es in der Tat noch Parkautomaten mit Parken im Stundentakt, die sogar Kreditkarten (Visa, Mastercard) akzeptierten. Die Parkgebühr lässt sich an manchen Orten sparen. Dazu prüfe auf Google Maps, ob ein Supermarkt in der Nähe ist. Die Parkplätze dort sind kostenlos. Leider liegen die Supermärkte jedoch etwas abseits und du musst dann etwas weiter zu Fuß gehen. Wer hier ein paar Euros sparen möchte, für den scheint den zusätzlichen Fußweg sicher nicht zu scheuen.</p>
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<p>Das Leckere an Sizilien sind seine Süßspeisen. Das Bekannteste ist zweifelsohne die Cannolo oder Cannoli. Dabei handelt es sich ein um gefülltes Gebäck. Es besteht aus einer frittierte Teigrolle mit einer süßen cremigen Füllung. Ich kann nur sagen: richtig lecker. Mir schmeckte die Vanillefüllung am besten. Die süße Versuchung ist natürlich in den Orten wie Syrakus häufig anzutreffen, jedoch auch teurer. Für 2,50 Euro kannst das Gebäck in den touristischen Zentren probieren. Wenn du es preiswerter möchtest, dann halte nach Bäckereistuben mit Cafés abseits der ausgetretenen Pfade Ausschau. Mit etwas Glück kannst du hier nicht nur einen leckeren italienischen Kaffee, sondern auch preiswert die traditionelle Süßspeise genießen. Lass dich aber nicht beirren, wenn du dich mit den Einheimischen unterhältst. Jeder wird behaupten, dass es an diesen einen Ort nur die besten Cannoli gibt. &nbsp; &nbsp;</p><p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/sizilien">Sizilien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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		<title>Rom</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2019 12:04:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[rom]]></category>
		<category><![CDATA[travel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hauptstadt von Italien mit seiner fast 3000 Jahren Kunstgeschichte, Architektur und Kultur möchte sicher jeder gern besuchen. Antike Ruinen, vor allem das Forum Roman und das größte Amphitheater – das Kolosseum – zeugen von der einstigen Macht des weltreichenden römischen Reiches. Rom, die ewige Stadt im Tiber zwischen Antike und Papst, erbaut auf sieben Hügeln ist seit 1871 Hauptstadt Italiens. Viele Einflüsse und Bauheeren prägten das Bild des antiken Roms. Innerhalb der Stadt befindet sich der Vatikanstaat, der kleinste...</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/rom">Rom</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>

</p>
<p>Die Hauptstadt von Italien mit seiner fast 3000 Jahren Kunstgeschichte, Architektur und Kultur möchte sicher jeder gern besuchen. Antike Ruinen, vor allem das Forum Roman und das größte Amphitheater – das Kolosseum – zeugen von der einstigen Macht des weltreichenden römischen Reiches. Rom, die ewige Stadt im Tiber zwischen Antike und Papst, erbaut auf sieben Hügeln ist seit 1871 Hauptstadt Italiens. Viele Einflüsse und Bauheeren prägten das Bild des antiken Roms. Innerhalb der Stadt befindet sich der Vatikanstaat, der kleinste Staat der Welt, mit seinem Petersdom. Sakrale Bauten, Museen mit faszinierenden Kunstwerken bis hin zum aufregenden Stadtleben finden sich in der italienischen Stadt. Ich habe dir für deine nächste Reise 10 Ideen herausgepickt und möchte dir einem kleinen Geheimtipp für deinen Aufenthalt an die Hand geben.</p>
<h3><strong>#1 Kolosseum</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Eines der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt Rom ist das Kolosseum. Es ist das größte jemals im antiken Rom erbaute Amphitheater. Aufgrund seiner imposanten Bauweise wird es auch als das Wahrzeichen der Stadt Roms bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;"> [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] </p>
<p style="text-align: justify;">Mitten im Herzen Roms zieht es zu jeder Jahreszeit Millionen von Touristen aus aller Welt an. Wer Rom einen Besuch abstattet, kommt zwangsläufig nicht umhin, das beeindruckende Bauwerk, welches zwischen 72 und 80 nach Christus erbaut wurde, zu bestaunen. Auf der Nordseite des architektonischen Meisterwerks kann man noch sehr gut die ersten drei Stockwerke erkennen. 80 Arkaden, bestehend aus Halbsäulen, lassen dem Interessierten erahnen, wie die damaligen Ingenieure ein so beeindruckendes Bauwerk errichteten.</p>
<p>Wollt ihr nicht stundenlang in der Hochsaison – selbst in der Nebensaison ist ein Anstehen unumgänglich &#8211; in der Schlage für ein Ticket (Ticketpreis: 12 Euro, Stand März 2019) anstehen, holt euch einfach vorab den Roma Pass. Ihr könnt den <a href="https://www.romapass.it/">Roma Pass</a> online buchen und bei eurer Ankunft am Flughafen direkt vor Ort, so wie ich es bei meinem Besuch praktizierte, abholen. Mit dem Roma Pass könnt ihr am speziellen Ticket Counter des Kolosseums eure Eintrittskarte abholen. Kostenfrei ist der Eintritt mit dem Roma Pass, wenn es nach Aktivierung des 48-Stunden Roma Pass um die erste Attraktion bzw. um eines der ersten beiden Sehenswürdigkeiten beim 72-Stunden Roma Pass handelt.</p>
<p>Die Wartezeiten verkürzen sich erheblich und beliefen sich bei mir auf ca. 5 Minuten. Natürlich sei angemerkt, dass seit März 2019 ein sogenannter Zeitslot für euren Besuch im Kolosseum erforderlich ist. Den Zeitslot könnt ihr ebenfalls vorab online buchen. Es fällt dabei eine Reservierungsgebühr von 2 Euro an. Die Ordner an der Einlasskontrolle achten dabei penibel genau darauf, dass ihr auch nur zu dem gebuchten Zeitslot in das Kolosseum gelangt. Ich war 15 Minuten zu früh vor Ort. Also hieß es für mich: Warten.</p>
<p>Der Platz um das Kolosseum ist als eine reine Fußgängerzone ausgewiesen. Es empfiehl sich daher, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Ihr erreicht das Kolosseum mit verschiedenen Buslinien (03, 75 oder 117), Straßenbahn (Linie 3 und 8) oder mit der Metro Linie B. Neben den inkludierten Eintritt zum Kolosseum, erhaltet ihr auch eine berechtigte Nutzung von Bus, Straßenbahn und Metro für die Dauer der Gültigkeit eures Roma Pass in der Hauptstadt Italiens. Für eine entspannte Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel greift ihr daher am besten auf den Roma Pass zurück, so dass ihr nicht für jede Fahrt Einzelfahrscheine kaufen müsst.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50.4255%;">letzter Oktobersonntag bis 15. Februar</td>
<td style="width: 49.5745%;">08:30 Uhr bis 16:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50.4255%;">16. Februar bis 15. März</td>
<td style="width: 49.5745%;">08:30 Uhr bis 17:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50.4255%;">16. März bis letzten Samstag im März</td>
<td style="width: 49.5745%;">08:30 Uhr bis 17:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50.4255%;">letzter Sonntag im März bis 31. August</td>
<td style="width: 49.5745%;">08:30 Uhr bis 19.15 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50.4255%;">01. September bis 30. September</td>
<td style="width: 49.5745%;">08:30 Uhr bis 19:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50.4255%;">01. Oktober bis letzter Oktobersamstag</td>
<td style="width: 49.5745%;">08:30 Uhr bis 18:30 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Piazza del Colosseo, 1, 00184 Roma RM</em></p>
<p>

</p>
<hr>
<p>

</p>
<h3><strong>#2 Forum Romanum mit Palatin Hügel</strong></h3>
<p>

</p>
<p style="text-align: justify;">Unmittelbar neben dem Kolosseum befindet das älteste römische Forum. Es war Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und ebenso religiösen Lebens der antiken Stadt. Das Forum liegt in einer Talsenke zwischen den drei Stadthügeln Kapitol, Palatin und Esquilin. Es stellt die größte und bedeutendste Grabungsstätte des antiken Roms dar. Zu seiner Hochzeit bildete das Forum Romanum ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens von Rom. Markplätze, Basiliken, Tempel und auch Läden standen den Einwohnern und Besuchern offen.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Vom Forum Romanum aus erklimmt ihr den Palatin Hügel, der auch nur Palatin oder Palatino genannt wird. Er ist die eigentliche Geburtsstätte von Rom. Hier siedelten sich die ersten Bewohner im römischen Reich an, bauten Hütten und kleine Häuser, noch bevor das Forum Romanum, welches ursprünglich ein sumpfiges Tal war, sich zum Zentrum Roms entfaltete. Schon während der römischen Republik entwickelte sich der Palatin zu einer bevorzugten Wohngegend. Adlige wie Augustus hatten hier ihren Wohnsitz.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;"> [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] </p>
<p style="text-align: justify;">In einer Höhe von 51 Metern genießt ihr vom Palatin Hügel die Aussicht über das Forum Romanum, erblickt in der Ferne das Kolosseum und schaut auf das Monumento a Vittorio Emanuele II. Der Palatin ist einer der Aussichtspunkte, von dem ihr Rom von oben betrachten könnt.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Das Forum Romanum mit dem Palatino erreicht ihr für den östlichen Eingang mit der Metro B Linie (Haltestelle „Colosseo“) oder mit der Tram 3 (Haltestelle „Colosseo“). Der östliche Eingang wird von den meisten Besuchern genutzt. Ein zweiter Eingang, der weniger stark frequentiert ist, befindet sich westlich an der Piazza Venezia. Hier hält die Tram Linie 2 und mehrere Buslinien (40, 46, 62, 63, 64, 70, 119).</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Für einen Eintritt gilt das Kombiticket von Kolosseum und Forum Romanum (12 Euro Eintrittspreis, Stand März 2019). Wer sich bereits für den Roma Pass entschieden hat, für den ist der Eintrittspreis inklusive sofern ihr bereits das Kolosseum besuchtet oder es noch vorhabt. Ihr müsst nicht unbedingt das Kolosseum und Forum Romanum an einem Tag besucht. Ich habe beide Sehenswürdigkeiten entspannt an zwei aufeinanderfolgende Tage besucht und konnte mit dem Roma Pass an den Warteschlagen vorbeigehen. So sparte ich viel Zeit, die ich für die weiteren Besichtigungen der vielen Highlights in Rom nutzte.</p>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">letzter Sonntag im Oktober bis 15. Februar</td>
<td style="width: 50%;">08.30 Uhr bis 16.30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">16. Februar bis 15. März</td>
<td style="width: 50%;">08.30 Uhr bis 17.00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">16. März bis letzter Samstag im März&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">08.30 Uhr bis 17.30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Letzter Sonntag im März bis 31. August</td>
<td style="width: 50%;">08.30 Uhr bis 19.15 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">1. September bis 30. September</td>
<td style="width: 50%;">08.30 Uhr bis 19.00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">1. Oktober bis letzter Samstag im Oktober</td>
<td style="width: 50%;">08.30 Uhr bis 18.30 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Via della Salara Vecchia, 5/6, 00186 Roma RM</em></p>
<p>

</p>
<hr>
<p>

</p>
<h3><strong>#3 Petersdom mit Petersplatz und Kuppel</strong></h3>
<p>

</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vatikan – besser bezeichnet als Vatikanstaat &#8211; ist eng mit der Stadt Rom verbunden. Es ist der Sitz des Papsts und Zentrum der römisch-katholischen Kirche. Gern wird der Vatikanstaat mit dem Petersdom assoziiert. Der vor dem Eingang des Petersdoms liegende Petersplatz untermalt die prächtige Bauweise der Kirche. Auf beiden Seiten verlaufen bogenförmig aufgereihte Säulengänge mit jeweils 4 Säulenreihen, die zum Petersdom zulaufen. Auf den Brüstungen der Kolonnaden sind 144 überlebensgroße Heiligenstatuen aufgebahrt. Mittig des Petersplatzes steht ein 25 Meter hoher Obelisk, zu dessen Fuß im gepflasterten Boden die jeweiligen Himmelsrichtungen die Orientierung bieten. Zu den Zeiten der öffentlichen Predigt des Papstes insbesondere zu seiner Osteransprache ist der Petersplatz mit vielen Gläubigen, Neugieren und Besuchern gefüllt.</p>
<p style="text-align: justify;"> [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] </p>
<p style="text-align: justify;">Der deutschsprachige Ausdruck Petersdom bezeichnet im Original die Basilika Sankt Peter im Vatikan in Rom. Die Basilika ist die Memorialkirche des Apostels Simon Petrus, die im Jahr 1506 ihren Baubeginn hatte. Der Petersdom mit seiner architektonischen Höhe von 137 Meter ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten im Vatikan bzw. Rom. Mehr als 5 Millionen Menschen besichtigen den Petersdom, was die Kirche zu einer der meistbesuchten Orte der Welt macht. Es ist daher ein Muss für alle Touristen, die die ewige Stadt besuchen. Für den Besuch der Kirche gelten einige Benimmregeln. Ihr verhaltet euch leise im Petersdom, tragt entsprechende Kleidung (Schultern und Knie müssen bedeckt sein) und verzichtet für den Moment auf eure Kopfbedeckung.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund der weltweiten Popularität der Basilika ist immer mit einem hohen Besucherandrang – der Besucherstrom reißt auch in der Nebensaison nicht ab &#8211; zu rechnen. Spezielle Tickets in Kombination mit einem Audioguide (behindertengerechter Zutritt wird garantiert) empfiehlt es sich daher im Vorfeld online zu buchen. Ihr umgeht damit die Warteschlage und spart euch damit wertvolle Zeit. Bis zu 4 Stunden Wartezeit in der Hauptsaison, um die Sicherheitskontrolle (ähnlich streng wie an einem Flughafen) zu passieren, sind keine Seltenheit.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Ein kleines Highlight hält die Kuppel des Petersdoms für euch bereit. Rechtsseitig geht ihr am Haupteingang der Basilika vorbei und findet den Zugang zur Kuppel vor. Ihr steigt in einer Höhe von bis zu 117 Meter auf und erlebt einen grandiosen Rundumblick über den Vatikan und Rom. Wer sportlich unterwegs ist, nimmt den kompletten Aufstieg von 551 Stufen in Angriff. Es besteht natürlich ebenso den ersten Teil des Aufstiegs mittels Fahrstuhl um 231 Stufen zu verkürzen.</p>
<p style="text-align: justify;"> [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] </p>
<p style="text-align: justify;">Der zweite Teil (hier: 320 Stufen) müssen zu Fuß erklommen werden (ein behindertengerechter Zutritt steht nicht zur Verfügung). Wer bereits schon zuvor an der Sicherheitskontrolle zum Eintritt in den Petersdom anstand, muss sich hier ebenfalls gedulden. In der Regel steht ihr hier ca. 60 bis 90 Minuten an. Die Eintrittskarte (10 Euro bei Nutzung Fahrstuhl, 8 Euro für Aufstieg über Treppe) erwerbt ihr an einen kleinen Ticketschalter vor Ort. Die Bezahlung kann nur in bar erfolgen. Kartenzahlung wird nicht angeboten.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Eine erhebliche Zeitersparnis (Ich habe in Rom die Zeitersparnis wirklich schätzen gelernt) erlangt ihr mit einem zuvor online erworbenen Ticket. Mit dem Ticket habt ihr neben dem bevorzugten Eintritt zum Petersdom ebenfalls bevorzugten Zugang zum Aufstieg zur Kuppel vom Petersdom sowie ein englischsprachiger Audioguide.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Anreise zum Vatikan empfiehlt es sich, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Mit einem gültigen Roma Pass ist die kostenfreie Nutzung inklusive. Metro Linie A führt euch über Station Ottavio / San Pietro oder an der Haltestelle Metro Cipro ans Ziel. Die Tram mit der Linie 16 stoppt an der Piazza Risorgimento. Der Bus bringt euch mit der Linie 40 an der Haltestelle Piazza Pia bei der Engelsburg zum Petersdom, für die Linie 23 bietet sich die Haltestelle Via Leone IV bei den Vatikanischen Museen an.</p>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Petersplatz:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Petersdom:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 33.3333%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 33.3333%;">01.Oktober bis 31.März</td>
<td style="width: 33.3333%;">07:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 33.3333%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 33.3333%;">01.April bis 30.September</td>
<td style="width: 33.3333%;">07:00 Uhr bis 19:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten Kuppel Petersdom:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 33.3333%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 33.3333%;">01.Oktober bis 31.März</td>
<td style="width: 33.3333%;">08:00 Uhr bis 17:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 33.3333%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 33.3333%;">01.April bis 30.September</td>
<td style="width: 33.3333%;">08:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Piazza San Pietro, 00120 Città del Vaticano, Vatikanstadt</em></p>
<p>

</p>
<hr>
<h3><strong>#4 Vatikanische Museen</strong></h3>
<p>

</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vatikanischen Museen stellen neben dem Petersdom eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit im Vatikan dar. In den Vatikanischen Museen beherbergt der Vatikan seine Kunstsammlung. Sie zählt zu den bedeutendsten der Welt. 4 Millionen Menschen besuchen jährlich die Museen. In den Abteilungen sind die Kunstschätze in den Palästen des Vatikans untergebracht. Als die bekanntesten Räume gelten die Sixtinische Kapelle und die Stanzen des Raffaels. Das Gregorianisch-Ägyptische Museum, Gregorianisch-Etruskische Museum, Museum für klassische Antike, Vatikanische Pinakothek und das Historische Museum runden den Umfang der Vatikanischen Museen ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Sixtinische Kapelle wurde zwischen 1475 und 1483 erbaut. Als Namenspatron gilt Papst Sixtus VI.&nbsp; Namhafte Künstler wie Michelangelo, Botticelli, Perugino und Signorelli wirkten bei der Gestaltung des Inneren mit. Die Fresken an der Südwand zeigen bekannte Szene aus dem Alten Testament. Die Nordwand bebildert Szenen aus dem Leben Jesu. Das Fresko mittig interpretiert das Jüngste Gericht von Michelangelo. Auf ihr werden Szenen des Alten Testaments bebildert. Neben der künstlerischen Faszination dient seit 1878 die Sixtinische Kapelle als Ort des Konklaves. Im Fall eines Sede Vacante wird ein Nachfolger für einen verstorbenen Papst gewählt. Ein erfolgreicher Wahlgang wird mittels weißen Rauchs, ein nicht erfolgreicher Wahlgang hingegen mittels schwarzen Rauchs, der aus dem Schornstein aus der Sakristei der Sixtinischen Kapelle aufsteigt.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;"> [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] </p>
<p style="text-align: justify;">Die Stanzen des Raffaels interpretieren sich in vier Räume des Vatikanpalastes. Papst Julius II. gilt als der Auftraggeber an Raffael. Die Räume gliedern sich nach den Hauptthemen der Gemälde: Sala di Constantino, Stanza d’Eiodoro, Stanza della Segnatura sowie Stanza dell’Incendio di Borgo.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Da die Kunstsammlungen des Vatikans jährlich von mehreren Millionen von Menschen besucht werden, empfiehlt es sich im Vorfeld online seine Eintrittskarte zu erwerben (behindertengerechter Eingang ist vorhanden). Ich habe die Annehmlichkeit des Vorverkaufs genossen und konnte ohne Anzustehen (Wartezeiten von ca. 4 Stunden sind keine Seltenheit), die Exponate auf mich wirken lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Anreise zu den Vatikanischen Museen empfiehlt es sich, auf den öffentlichen Nahverkehr zurückzugreifen. Mit einem gültigen Roma Pass ist die kostenfreie Nutzung inklusive. Die Metro Linie A führt euch über Station Ottavio / San Pietro oder an der Haltestelle Metro Cipro ans Ziel. Die Tram mit der Linie 16 stoppt an der Piazza Risorgimento. Mit der Buslinie 23 erreicht ihr die Haltestelle Via Leone IV, die sich unmittelbar &nbsp;an den Vatikanischen Museen befindet.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Hinweis: Die Sicherheitsbestimmungen werden sehr streng ausgelegt. Fotografieren ist nur ohne Blitz und ohne Stativ gestattet. In der Sixtinischen Kapelle ist fotografieren strengsten untersagt. Größere Gegenstände wie Taschen oder Schirme (Ausnahme bildet bspw. der Gehstock) müssen an der Gardegrobe abgegeben werden. Am Ausgang erhält man sein Gepäck kostenlos zurück.</p>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Samstag</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">(letzter Einlass 16:00 Uhr)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">geschlossen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Viale Vaticano, 00165 Roma RM</em></p>
<p>

</p>
<hr>
<p>

</p>
<h3><strong>#5 Pantheon</strong></h3>
<p>

</p>
<p style="text-align: justify;">Bei dem Pantheon handelt es sich um eine Kirche. Im 2. Jahrhundert errichtet, gilt das Bauwerk als eines der besterhaltene Sehenswürdigkeit Roms aus der Antike. Es besteht aus einem kreisförmigen Hauptbau und einem tempelartigen Vorbau auf der Nordseite. Kaiser Hadrian ließ das Pantheon in der heutigen Form errichten.</p>
<p style="text-align: justify;"> [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] </p>
<p style="text-align: justify;">Die Kuppel des Bauwerkes galt bis in die Neuzeit mit einem Durchmesser sowie Höhe von jeweils 44 Metern als die größte Kuppel der Welt. Im Ursprung diente das Pantheon als Tempel, welches im Jahr 609 zur Basilika di Santa Maria ad Martires geweiht wurde. In der Mitte der Kuppel ist eine Öffnung vorhanden. Bei Sonnenschein und zu bestimmter Tageszeit wirkt der Lichtschein, der durch die Öffnung ins Gebäudeinnere fällt, fast schon mystisch und zieht die Besucher voller Ehrfurcht in ihren Bann. Die Nordseite beeindruckt mit seinen 16 aus Ägypten stammenden korinthischen Säulen. Sie haben einen Durchmesser von 1,5 Meter und wiegen 60 Tonnen. Die Aneinanderreihung der Säulen dient dazu, das gewaltige Giebeldreieck des römischen Pantheons zu tragen. Eine 6 Meter hohe Bronzetür lässt die phänomenale historische Innenarchitektur bereits vor Betreten der Kirche erahnen.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Der Eintritt in das Pantheon ist kostenlos. Aufgrund des hohen Andrangs kann es zur Hauptsaison zu Wartezeiten kommen. Wer früh am Pantheon erscheint, genießt den recht leeren Innenraum der Kirche. Im Verlauf des Tages füllen sich die Kirche und der Vorplatz mit den vielen Besuchern.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Für den Besuch der Basilika gilt natürlich wieder, dass ihr euch leise verhaltet, entsprechende Kleidung (Schultern und Knie müssen bedeckt sein) tragt und für den Moment auf eure Kopfbedeckung verzichtet.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Das Pantheon befindet sich im historischen Stadtkerns Rom, sodass eine Anreise mit der Metro nicht möglich ist. Ihr könnt daher mit dem Bus über die Corso Vittorio Emmanuele II an der Haltestelle Argentina (Buslinie 30, 40, 46, 62, 64, 70, 81, 87) anreisen. Mit dem gültigen Roma Pass ist die Nutzung der städtischen Buslinien kostenfrei. Von der Bushaltestelle erreicht ihr in 5 Gehminuten das Pantheon.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Hinweis: Fotografieren ist in der Kirche ohne Stativ und ohne Blitzlicht erlaubt. An den Feiertagen um 10:30 Uhr und an Samstagen um 17:00 Uhr wird der Gottesdienst in der Basilika abgehalten. Zu dieser Zeit ist den Besuchern Roms der Zutritt zur Kirche nicht gestattet.</p>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 72px;">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;">Montag bis Samstag</td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">09:00 Uhr bis 19:30 Uhr</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;">Sonntag&nbsp;&nbsp;&nbsp;</td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">09:00 Uhr bis 18:00 Uhr</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;">Feiertag</td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">09:00 Uhr bis 13:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Piazza della Rotonda, 00186 Roma RM</em></p>
<p>

</p>
<hr>
<p>

</p>
<h3><strong>#6 Engelsburg</strong></h3>
<p>

</p>
<p style="text-align: justify;">Die Engelsburg in Rom ist nur wenige Gehminuten vom Petersplatz entfernt. Im Italienischen wird sie auch als Castel Sant’angelo oder Mausoleo di Adriano bezeichnet. Ursprünglich diente die im Jahr 139 erbaute Engelsburg als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian und seinen Nachfolgern. Im Laufe der Zeit wurde sie zu einer Kastellburg umgebaut. Seit 1906 sprachen die verschiedenen Päpste der Engelsburg seinen bis heute andauernden Zweck eines Museums zu. Historisch wertvoll ist neben der Engelsburg auch die Engelsbrücke, die zentrisch auf den Eingang des Museums zuläuft.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bau der Engelsbrücke – auch als Pons Aelius Hadrianus oder Aurelisbrücke bezeichnet – fand bereits vor der Engelsburg im Jahr 133 seinen Ursprung. Die Engelsbrücke ist eine Steinbrücke über den Fluss Tiber in der Altstadt Roms. Die Engelsstatuen der Engelsbrücke sind nicht Grund sondern die Folge der Namensgebung. Zehn prachtvolle Engelsstatuen, die im Barockstil von Gian Lorenzo Bernin und Schülern geschaffen wurde, säumen den äußeren Rand der Brücke. Über die viele prachtvollen Exponate im Castel sowie die Engelsburg selbst können die Besucher Geschichte einatmen. Mein persönliches Highlight bei dem Besuch war die Terrasse und Aussichtsplattform von der Engelsburg. Auf dem Weg zum höchsten Punkt der Engelsburg führt sie die Besucher an einem kleinen Café innerhalb der Engelsburg vorbei. Wer einen günstigen Platz findet, kann bei dem Lieblingsgetränk der Italiener den Ausblick auf das historische Zentrum genießen.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem man die vielen Stufen erklommen (eine behindertengerechter Aufstieg ist nicht vorhanden) hat, wird einem Besucher der herrlicher Blick über den Dächern der Altstadt Roms mit dem Petersdom oder Vittorio Emmanuele II entgegengebracht.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;"> [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] </p>
<p style="text-align: justify;">Der Eintritt zur Engelsburg beläuft sich auf 14 Euro (ermäßigt 7 Euro). Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei. Wie bei vielen Sehenswürdigkeiten in Rom ist am 1. Sonntag des Monats der Eintritt für alle Besucher frei. Beachtet dabei, dass an solch einem Tag mit wesentlich erhöhtem Besucherandrang zu rechnen ist. Ich habe es an einem solchen 1. Sonntag einmal probiert und muss (fast) davon abraten. Die Wartezeiten für den Zutritt sind für meine Verhältnisse einfach zu lang.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Besucher mit einem Roma Pass bieten sich daher die anderen Wochentage an. Mit einem gültigen Roma Pass kannst du an der Warteschlange vorbeigehen und erhältst bevorzugten Einlass. Je nach Gültigkeit deines Roma Pass (48 Std oder 72 Std) ist der Besuch, sofern die Engelsburg bspw. bei einem 72 Stunden Roma Pass eines deiner ersten beiden Sehenswürdigkeiten ist, inklusive und damit kostenlos. Ansonsten gewährt dir der Roma Pass einen rabattierten Eintrittspreis.</p>
<p style="text-align: justify;">

</p>
<p style="text-align: justify;">Habt ihr keine Unterkunft in der Nähe gebucht, reist ihr mit der Metro Linie A an. Von der Metro Haltestelle Ottaviano seid ihr in wenigen Gehminuten an der Engelsburg. Eine Metro Station in unmittelbare Nähe der Engelsburg ist leider nicht vorhanden. Zu Fuß erreicht ihr vom Petersdom kommend das Castel Sant’Angelo über die Via della Conciliazione oder von der Piazza Navona über die Via dei Coronari und die Via di Panico.</p>
<p style="text-align: justify;">Am besten erreicht ihr die Engelsburg mit dem Bus. Optimale Verbindungen sind die Buslinien 23, 62, 271, 280, 982 mit Haltestelle Piazza Pia, Linie 34 über die Haltestelle Via di Porta Castello, Linie 40 hält an der Endstation Piazza Pia, die Buslinien 49, 87, 926, 990 bringen euch über die Endstation Piazza Cavour oder die Linien 46 sowie 64 an der Haltestelle Santo Spirito ans Ziel. Sofern ihr vom Zentrum Roms aus die Engelsburg besuchen wollt, greift ihr auf die Buslinien 46 und 64 zurück. Die Nutzung der Metro und der Buslinien ist mit einem gültigen Roma Pass inklusive.</p>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag &nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">09:00 Uhr bis 19:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">(letzter Einlass: 18:30 Uhr)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">geschlossen</td>
<td style="width: 50%;">&nbsp;25. Dezember und 1. Januar</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lungotevere Castello, 50, 00193 Roma RM</em></p>
<p>

</p>
<hr>
<p>

</p>
<h3><strong>#7 Spanische Treppe</strong></h3>
<p>

</p>
<p>Die Spanische Treppe mit ihren 138 Stufen ist die bekannteste Freitreppe der Welt. Im Italienischen wird sie Scalinata di Trinità dei Monti genannt. Der deutsche Name leitet sich von dem unterhalb gelegenen Piazza di Spagna ab.</p>
<p>

</p>
 [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Die Freitreppe, die im Barockstil errichtet wurde, hat ihren Ursprung auf die städtebaulichen Ambitionen des Papstes Innozenz XIII. Sein Vorgänger, Papst Clemens XI, ließ einen Entwurf des Bauwerkes von Francesco De Sanctis erstellen. Im Jahr 1723 setzte der Bauherr die Idee um, die im Jahr 1725 ihre Vollendung fand. Bevor die Treppe gebaut wurde, befand sich vor der französischen Kirche Santa Trinità dei Monti ein wild bewachsener Abgang, der zur Piazza die Spagna führte. Die fortschreitende bauliche Entwicklung um die Piazza di Spagna machte es erforderlich, dass der Abhang des Hügels Pincio einer Freitreppe wich.</p>
<p>Die Bedeutung und Namensgebung hatte ihren Ursprung aufgrund der spanischen Botschaft beim Heiligen Stuhl, der an der Piazza die Spagna seinen Sitz hatte. Das Areal um die Spanische Botschaft war zur damaligen Zeit spanisches Hoheitsgebiet. Jeder Ausländer, der sich auf dem Gebiet aufhielt, konnte somit zur spanischen Armee eingezogen werden. Es gewährte ebenso Asylsuchenden Schutz gegenüber der Verfolgung innerhalb Italiens.</p>
<p>

</p>
<p>Bei der Piazza die Spagna handelt es sich um einen öffentlichen Platz. Öffentliche Plätze sind in Rom kostenfrei zugänglich. Aufgrund der historischen sowie touristischen Bedeutung wird die Spanische Treppe täglich von vielen Menschen aller Welt besucht. Es ist im Tagesverlauf daher mit Überfüllung – vor allem in der Hauptsaison – des Platzes und somit der Freitreppe zu rechnen. Es empfiehlt sich, die Spanische Treppe in den Morgenstunden aufzusuchen.</p>
<p>

</p>
<p>Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht ihr die Spanische Treppe. Die U-Bahn der Linie A hält an der Station Piazza die Spagna. Mit dem Bus Linie 117 erreicht über die Haltestelle Piazza die Spagna ihr die Sehenswürdigkeit. Wer bereits Inhaber eines gültigen Roma Pass ist, nutzt die Metro und die Buslinien innerhalb Roms kostenfrei.</p>
<p>

</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag&nbsp;&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>

</p>
<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Piazza di Spagna, 00187 Roma RM</em></p>
<hr>
<p>

</p>
<h3><strong>#8 Trevi-Brunnen</strong></h3>
<p>

</p>
<p>Der wohl bekannteste Brunnen der Welt befindet sich in Rom. Der Trevi-Brunnen (italienisch: Fontana di Trevi) misst eine Höhe von 26 und eine Breite von 50 Metern. Mit seinen Ausmaßen ist er damit der größte Brunnen in Rom. In den Jahren von 1732 bis 1762 durch Nicola Salvi entworfen, ist er einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Ewigen Stadt. Zur Tageszeit und Nachtzeit lockt der Brunnen viele Besucher an. Die nächtliche Beleuchtung des Meisterwerks lässt die Besucher Roms vor Ort in die zeitliche Epoche des Barocks im besonderen Maße eintauchen.</p>
<p>

</p>
 [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Vor der Palastfassade tummeln sich verschiedene Meeresgestalten auf einer Felslandschaft. Mittig des Brunnens sticht der Meeresgott Neptun mit seinen zwei Meerespferden, die einen Streitwagen ziehen, hervor. Eins der Meerespferde symbolisiert in seiner ruhigen Gestalt die Gehorsamkeit, während das zweite Meerespferd sich in wilde Unzähmbarkeit interpretiert. Neben der Agrippa, Agrippas Soldaten und der Jungfrau, die die Soldaten zur Quelle der Sabiner Bergen führt, sind vier kleine Statuten oberhalb des Brunnens ersichtlich. Die vier kleinen Statuten symbolisieren die vier Jahreszeiten, die mittig um das Wappen von Papst Clemens XII angeordnet sind.</p>
<p>

</p>
<p>Viele Mythen und Legenden ranken sich um die Fontana di Trevi. Für Singles soll ein Münzwurf in den Brunnen das Liebensglück näherbringen sowie für bereits Verliebte die Liebe ewig andauern lassen. Wer sich dem Aberglauben hingeben möchte, stellt sich dabei mit dem Rücken zum Brunnen und wirft mit der linken Hand über die rechte Schulter oder mit der rechten Hand über die linke Schulter eine Münze ins Brunnenbecken. Man darf sich dabei aber nicht umdrehen!</p>
<p>

</p>
<p>Eine Legende besagt, wenn man als Reisende(r) eine Münze in den Brunnen wirft, eine Rückkehr nach Rom garniert. Mit einer zweiten Münze verliebt man sich in eine Römerin oder Römer. Die dritte Münze sorgt dafür, dass man sein(e) Auserwählte(n) ehelicht. Der Brunnen wird gern daher auch als „Brunnen der Verliebten“ genannt.</p>
<p>

</p>
<p>Der Trevi-Brunnen ist das Endstück der antiken Wasserleitung. Die antike Wasserleitung, Aqua Virgo, ist das einzige Aquädukt, das bis zur heutigen Zeit noch betrieben wird. Das Aquädukt ist 21 Kilometer lang. Es stammt aus dem Jahr 19 v. Chr. Seit 2007 wird das Wasser des Trevi-Brunnens jedoch nicht mehr von Aquädukt gespeist, sondern technisch mit einer Pumpe umgewälzt.</p>
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</p>
<p>Die Sehenswürdigkeit erreicht ihr am besten mit der Metro. Mit der Nutzung eines gültigen Roma Pass ist die Fahrt mit der Metro kostenfrei. An der Haltestelle „Barberini“ der Linie A steigt ihr aus und erreicht in wenigen Gehminuten den Trevi-Brunnen.</p>
<p>Der Trevi-Brunnen ist einer von wenigen Sehenswürdigkeiten, die kostenfrei besucht werden können.&nbsp;</p>
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<p><strong>Öffnungszeiten:</strong> &nbsp;</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">00:00 Uhr bis 24:00 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Piazza di Trevi, 00187 Roma RM</em></p>
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<h3><strong>#9 Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II</strong></h3>
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 [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Das Nationaldenkmal für Viktor Emanuel II. – kurz: Vittoriano – wird von den Bewohnern Roms gern auch als „Macchina da scrivere“ (deutsch: Schreibmaschine) genannt. Das Nationaldenkmal wurde im Jahr 1927 vollendet und befindet sich auf dem Kapitolhügel. Das Denkmal wurde zu Ehren des verstorbenen Königs Vittorio Emanuele II, der als „Vater des Vaterlandes“ vom geeinten Italien gilt, errichtet. Es thront auf der Piazza Venezia, einem der verkehrsreichsten Plätze in Europa.</p>
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<p>Das Gebäude mit seinen wuchtigen Marmortreppen, das bronzene Reiterstandbild sowie die monumentalen Säulenreihen erstreckt sich über 130 Metern Breite und einer Höhe von 80 Metern. Der strahlend weiße Marmor des Denkmals lässt das Gebäude noch wuchtiger erscheinen.</p>
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<p>Trotz der scheinbar ablehnenden Bezeichnung als „Maccina da scrivere“ suchen viele Touristen und ebenso Italiener die Sehenswürdigkeit auf. In dem Gebäude auf der untersten Ebene befindet sich das Museum „Museo del Risorgiemento“, welches über eine Dauerausstellung zu den italienischen Unabhängigkeitskriegen die Besuchern informiert. Der Eintritt zu dem Museum ist kostenlos. Es muss lediglich mit einem kleinen Sicherheitscheck gerechnet werden.</p>
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<p>Über eine Treppe im Gebäude gelangt man auf die mittlere &nbsp;Ebene, von der ihr über den Dächern Rom schauen könnt. Mit Blick über die Piazza Venezia lässt man den Blick in Richtung Pantheon schweifen. Die Plattform auf der Rückseite des Gebäudes gewährt euch eine hervorragende Sicht über die Via die Fori Imperialia auf das Kolosseum. Mein persönlicher Favorit ist jedoch die obere Aussichtsplattform. Von dem Aussichtspunkt habt ihr einen perfekten Blick über Rom. In der Ferne könnt ihr den Petersdom sehen, das Pantheon erkennen oder das antike Amphitheater Kolosseum entdecken. Ein gläserner Aufzug auf der Rückseite bringt euch auf die Plattform (behindertengerechter Zutritt ist gewährleistet). Der Nutzung des Aufzugs kostet für Erwachsene 10,00 Euro, Personen im Alter von 18 bis 25 Jahre zahlen 5,00 Euro. Kostenlos ist der Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre sowie für Behinderte mit Begleitpersonen (Stand März 2019). Eintrittskarten sind vor Ort erhältlich.</p>
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<p>Das Denkmal liegt am großen Piazza Venezia, der ein großer Verkehrsknotenpunkt für öffentliche Verkehrsmittel ist. Mit unzähligen Busse (Linien 46, 51, 60, 63, 80, 83, 85, 117, 118, 160, 170) oder mit der Tramlinie 8 (Haltestelle „Venezia“) erreicht ihr die Sehenswürdigkeit. Die Metro der Linie B bringt euch ebenso ans Ziel. Dazu steigt ihr entweder an der Haltestelle „Cavor“ oder „Colosseo“ aus. Die beiden Haltestellen liegen ca. 500 Meter vom Denkmal entfernt. Praktisch für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist der Roma Pass. Mit ihm könnt ihr die Busse, Straßenbahnen und die Metro kostenfrei nutzen.</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hinweis:</strong></span> Fotografieren ist&nbsp; auf dem Gelände des Denkmals uneingeschränkt erlaubt. Ein Stativ dürft ihr leider nicht nutzen.</p>
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<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Donnerstag&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">09:30 Uhr bis 19:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Freitag bis Samstag</td>
<td style="width: 50%;">09:30 Uhr bis 22:00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:30 Uhr bis 20:30 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 50%;">(letzter Einlass eine Stunde vor Schließung)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><strong>Öffnungszeiten Aufzug:</strong></p>
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<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Donnerstag</td>
<td style="width: 50%;">09:30 Uhr bis 17:45 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Freitag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:30 Uhr bis 18:45 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Geschlossen</td>
<td style="width: 50%;">01. Januar, 01. Mai, 25.Dezember</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><em>Adresse:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Piazza Venezia, 00186 Roma RM</em></p>
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<h3><strong>#10 Bocca della Verita</strong></h3>
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<p>Der Mund der Wahrheit (italienisch: Bocca della Verita) ist ein scheibenförmiges Relief. Jährlich pilgern mehrere tausend Besucher in Rom zu der Sehenswürdigkeit, um die knapp 2000 Jahre alte Scheibe anzuschauen. Die uralte Scheibe befindet sich in einer Vorhalle einer Kirche. Das mystisches, in Stein gekerbte Gesicht mit dem lange Bart und den wallenden Haaren scheint ehr ausdruckslos. Trotzdem lockt es Menschen aus aller Welt an, um den Ursprung der Legende hinter dem Gesicht zu erfahren. Die Geschichte meint, dass es sich bei der Scheibe um Abdeckung des Kanals Cloaca Maxima handelte. Andere Information deuten, dass das Gesicht Teil eines Tempels war, auf dem zu späterer Zeit eine Kirche errichtet wurde.</p>
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<p>Der bis heute andauernde Mythos ist vielmehr, dass es den Glauben zur Wahrheitsfindung vermittelt. Im Mittelalter sollten die Personen ihre Hand in den offenen Mund legen, um so einen Meineid zu leisten. Die Annahme hält sich hartnäckig, dass hinter der Scheibe ein Henker lauerte, um den vermeidlichen Lügner die Hand abzuschlagen. Seit dem 17. Jahrhundert befindet sich das Relief in einer Vorhalle der Kirche Santa Maria in Cosmedin und bewahrt das Geheimnis.</p>
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 [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Die beiden Schauspieler Gregory Peck und Audrey Hepburn sorgten in dem Oscar prämierten Film „Ein Herz und eine Krone“ dafür, dass die Marmorscheibe nichts an ihrer Beliebtheit einbüßte. In einer Schlüsselszene stellten sich die beiden Schauspieler eine Lügenprobe, indem zunächst Gregory Peck in dem Film seine Hand in den Mund der Scheibe steckt und wenig später einen leeren Jackenärmel herauszieht. Peck hatte dabei in Wahrheit unbemerkt seine Hand in die Jacke zurückgezogen. Der Liebesfilm sorgte dafür, dass die Popularität der Reliefscheibe weiterhin hoch ist. Sie zählt zu den meist fotografierten Sehenswürdigkeiten Roms.</p>
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<p>Der Zutritt der Marmorscheibe ist kostenlos. Spenden werden hier erwünscht. Aufgrund der Beliebtheit der Sehenswürdigkeit müsst ihr bei eurem Besuch mit Wartezeiten rechnen. Ein Sicherheitsdienst garantiert hier einen ordnungsmäßen Ablauf.</p>
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<p>Für eure Anreise könnt ihr auch wieder auf die Metro der Linie B zurückgreifen. Von der Haltestelle „Circo Massimo“ ist die Kirche nur wenige Gehminuten entfernt. Die Buslinien 44, 83, 170, 716 und 781 bringen euch vom Zentrum zum Mund der Wahrheit. Ihr steigt dann an der Station „Bocca della Verita“ aus. Für eine unkomplizierte Nutzung von Bus und/oder Metro greift ihr einfach auf euren Roma Pass zurück.</p>
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<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Tipp:</span> </strong>Wer die Marmorscheibe angeschaute, kann sich im Anschluss in die angrenzende Kirche begeben. Hier darf und kann man Historisches einatmen. Der Zutritt ist ebenfalls kostenlos.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
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<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">Montag bis Sonntag</td>
<td style="width: 50%;">09:30 Uhr bis 17:50 Uhr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><em>Adresse: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Piazza della Bocca della Verita, 18, 00186 Roma, RM</em></p>
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<h3><strong>#11 Geheimtipp – Nasoni, Fastfood &amp; Kaffee</strong></h3>
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 [<a href="https://www.11places.de/rom">See image gallery at 11places.de</a>] 
<p>Rom ist in Italien und in Italien wird es heiß. Sommerliche Temperaturen stehen teilweise bereits im Frühling an. Findige Personen haben erkannt, dass man mit der Hitze Geld verdienen kann und bieten an den Sehenswürdigkeiten Trinkwasser zu überteuerten Preisen an. Im gesamten Stadtgebiet finden sich immer wieder die Nasoni (Trinkwasserbrunnen). An diesen Brunnen kann man sich kostenlos mit kühlem Wasser versorgen. Gefühlt findet ihr alle 500 Meter einen solchen Brunnen. Die Stadtverwaltung Roms möchte damit dem ausufernden Plastikmüll von Trinkflaschen entgegenwirken. Ich habe mir im Vorfeld eine robuste Trinkflasche zugelegt und konnte an den vielen Trinkwasserbrunnen meine Flasche regelmäßig auffüllen. Ich habe damit nicht nur meine Reisekasse geschont, sondern auch einen kleinen Betrag für unsere Umwelt geleistet. (PS: Die Trinkflasche war vor kurzem ebenfalls mein Begleiter in Island)</p>
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<p>Was dem einen sein Burger oder seine Currywurst ist, ist für den Italiener in Rom seine Pizza. Preiswert kann man hier auf kleine Pizzeria, die ihre Pizza a taglio – also direkt vom Blech verkaufen – zurückgreifen. Es ist das typische italienische Street Food. Man bestellt einfach von den zahlreichen Sorten und bezahlt anschließend nach Gewicht. Nach der Auswahl wandert die Pizza nochmal kurz in den Backofen. Im Anschluss könnt ihr in dem kleinen Lokal die Pizza vor Ort essen oder einfach für „to go“ einpacken lassen. Bekommt keinen Schreck, wenn ihr die Preise seht. Sie beziehen sich auf die Kilogrammpreise. In der Regel kostet so die Mahlzeit um die 3,50 Euro.</p>
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<p>An jeder Ecke findet man eine Bar, wo ihr einen schnellen Espresso oder einen Cappuccino genießen könnt. Dafür geht ihr zum Kassierer, bezahlt den Caffè (wie er in Italien genannt wird) und gibt anschließend den Kassenzettel dem Barista (In manchen Bars ist der Kassierer und Barista die gleiche Person). In der Regel kostet euch der Caffé weniger als ein 1 Euro, in den meisten Fällen nur 0,80 Euro. Lasst ihr euch an den Sehenswürdigkeiten in einem Café bedienen, so kosten der schwarze Frischmacher schnell mal 5 Euro.</p>
<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://www.11places.de/rom">Rom</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.11places.de">11places</a>.</p>
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